Wood Architecture Prize 2024

Klimahouse präsentiert

Überraschung Holz

Der erste Preis für Holzarchitektur in Italien. Zweite Auflage.

  • Nach dem großen Erfolg der ersten Auflage, bietet Klimahouse nun eine neue Reise zur Entdeckung der aufregendsten und innovativsten Projekte der Holzarchitektur in Italien an. 
  • Ziel des Preises ist es, die Erforschung eines Planungs- und Bauprozesses unter Verwendung von Holz zu fördern, der den internationalen Kriterien entspricht, die durch die dringenden Fragen des Klimas und der Nachhaltigkeit vorgegeben werden.
  • Mit Interesse werden architektonische und ingenieurtechnische Arbeiten aufgenommen, die in der Logik einer lokalen Versorgungskette entworfen und realisiert werden, wobei der Schwerpunkt auf der Dauerhaftigkeit liegt, sowie Arbeiten, bei denen Holz in Kombination mit anderen nachhaltigen Materialien verwendet wird, um ein umweltfreundliches Projekt zu verwirklichen.
  • Der Preis richtet sich an Architekten und alle Mitglieder der Produktionskette im Holzbau: Von Ingenieur:innen über öffentliche und private Auftraggeber bis hin zu Teams, die gemeinsam besondere Holzbauten verwirklicht haben. Nominierungen sind für alle Gebäude möglich, auch für diejenigen, die nicht KlimaHaus-zertifiziert sind.
3 Gewinner 2024
4 Besondere Erwähnungen 2024
12 Finalisten 2024
80 Teilnehmer 2024

Gewinner Architekturprojekte aus privater Initiative

Casa del custode – Studio Camilla De Camilli

Arch. Camilla De Camilli

Foto credits Camilla De Camilli e Martino Stelzer

Gewinner Ex-Aequo Architekturprojekte aus öffentlicher Initiative

Erweiterung therapeutischer Gebäuden beim Forte Rossarol – Arbau Studio

Arch. Marta Baretti und Arch. Sara Carbonera

Foto credits Colin Dutton, Orazio Pugliese, Nicoletta Boraso

Gewinner Ex-Aequo Architekturprojekte aus öffentlicher Initiative

Roberto Rocca Innovation Buildings – Studio Filippo Taidelli

Arch. Filippo Taidelli

Foto credits Giovanni Hanninen

Besondere Erwähnung "Under 35"

The Hermitage – LLABB Architettura

Foto credits Anna Positano, Gaia Cambiaggi, Studio Campo

Besondere Erwähnung der Jury

A.I.D.I – Accoglienza in dispensa – Mixtura

Foto credits Cesare Querci

Besondere Erwähnung der Jury

Casa zero – Outstudio Architetture

Foto credits Vito Corvasce

Besondere Erwähnung der Jury

Rifugio Passo Santner

Foto credits Lukas Schaller, Fabian Dalpiaz

Begründungen

Die Begründungen der Jury stehen in der italienischen Version dieser Seite in italienischer Sprache zur Verfügung.

Bleibe mit unserer Newsletter immer up-to-date!

Mit unserer kostenlosen Newsletter verpasst du keine unserer Veranstaltungen.

Jetzt einschreiben

Arch. Cesare Querci, Studio Mixtura mit A.I.D.I.

"Accoglienza in dispensa" ist ein Pavillon für die solidarische Verteilung von Lebensmitteln an Familien und Bedürftige in der Stadt Terlizzi in Apulien. Das Gebäude beherbergt einen Lagerraum für die Lagerung von Lebensmittelpaketen, einen Kühlraum, einen Ausgabepunkt, ein Büro für Beratung, sanitäre Einrichtungen und einen Drive-Through für die Ausgabe von Lebensmittelpaketen.


Foto credits Cesare Querci

Arch. Marta Baretti, Arbau studio mit Ampliamenti edifici terapeutici im Forte Rossarol

Eine Einrichtung zur Behandlung von Abhängigkeiten, die in der monumentalen Anlage von Forte Rossarol, einer verlassenen Militärzone in der Provinz Venedig, untergebracht ist. Dort leben Aufnahme- und therapeutische Aktivitäten, die einer sozialen Genossenschaft unterstehen, unter ienm Dach. Im Jahr 2013 führte ein interdisziplinärer Prozess, der sich auf elf Gebäude bezog, die ursprünglich als Munitionsdepots dienten, zur Revitalisierung der Räume und zur Wertschätzung der Behandlungsmethode. Außerdem wurde eine Forschungsarbeit zur Beziehung zwischen Neurowissenschaften und Architektur initiiert. Das Projekt wurde im Laufe der Jahre an die neuen Bedürfnisse angepasst und schließlich 2021 mit den letzten Fertigstellungen abgeschlossen.

Foto credits Colin Dutton, Orazio Pugliese, Nicoletta Boraso

Arch. Dario Castellino, gleichn. Studio mit Buen Retiro

Ein Haus als Zufluchtsort, das aus dem Wunsch des Architekten entstand, einen Ort der einst Schauplatz des ländlichen Lebens war wiederzubeleben und an die veränderten Bedürfnisse anzupassen. Es ist das Ergebnis der Restaurierung und Erweiterung eines alten Steingebäudes, das sich in einem ruinösen Zustand befand und in den Wäldern von Roccasparvera in der Provinz Cuneo liegt.


Foto credits Fabio Oggero

Arch. Camilla De Camilli, gleichn. Studio mit Casa del Custode

Ein Bauwerk, das ursprünglich als Pförtnerhaus für eine gemeinnützige Stiftung in einer im Bologneser Hügelland gelegenen Villa aus dem 17. Jahrhundert gedacht war, wurde später als Ort der sozialen Rehabilitation für Nutzer mit Essstörungen genutzt.


Foto credits Camilla De Camilli & Martino Stelzer

Arch. Alberto Giobbi, OUTSTUDIO Architetture mit Casa Zero

Funktionale Sanierung eines Heubodens aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der vollständig verlassen war und sich in der Gemeinde Ovindoli (AQ) in einer seismisch aktiven Zone befindet. Es ist das erste Beispiel in Italien für eine energetische Einstufung B für ein Gebäude in einem historischen Zentrum, wobei die bestehende Steinfassade erhalten bleibt.


Foto credits Vito Corvasce

Arch. Antonio De Rossi, DAD - Politecnico di Torino und Studio Luisella Dutto mit Mizoun de la Villo

"Casa alpina del Welfare" ist ein kleines öffentliches Gebäude, das ein experimentelles pädagogisches Projekt für Kinder von 1 bis 3 Jahren, eine Arztpraxis mit angeschlossenen Wellness- und Physiotherapieräumen, eine handwerkliche Bäckerei-Konditorei, die von einem jungen Paar geführt wird, und die Gemeindearchive beherbergt. Es ist eines der letzten Puzzlestücke eines Infrastrukturprojekts in Ostana, einem Ort am Fuße des Monviso und wurde kürzlich zu einem Symbol für die Prozesse der Regeneration innerer und bergiger Gebiete, die sich auf das Wohlergehen konzentrieren.


Foto credits Laura Cantarella

Arch. Enrico Molteni, gleichn. Studio mit Polo educativo inclusivo e innovativo

Ein Bildungsgebäude in Parma, das zwei verschiedene Funktionsprogramme vereint. Das pädagogische Konzept ist stark innovativ, sowohl in der Integration einer öffentlichen und einer privaten Schule als auch in der kontinuierlichen Bildung für verschiedene Personengruppen sowie in der Idee, den neuen Pol in einen Universitätscampus zu integrieren. Es handelt sich um ein einzigartiges Beispiel in Italien, das sozial und kulturell fortschrittlich ist.



Foto credits Marco Cappelletti

Arch. Lukas Tammerle, Senoner Tammerle Architekten mit der Schutzhütte am Santner-Pass

Renovierung und Erweiterung der Schutzhütte am Santner-Pass auf 2.730 m Höhe beim Rosengarten: Ein Werk, das auf verschiedene Weise versucht, eine offensichtliche und sichere Antwort auf die anstehende bautechnische Herausforderung zu sein, angesichts der Besonderheit des Landschaftskontextes, in dem es sich befindet.



Foto credits Lukas Schaller, Fabian Dalpiaz

Arch. Filippo Taidelli, gleichn. Studio mit Roberto Rocca Innovation Building

Es handelt sich um den neuen Standort des Studiengangs Medizin und Biomedizinische Technik in Mailand, der aus der Zusammenarbeit zwischen der Humanitas University und dem Politecnico di Milano hervorgegangen ist. Die gestalterische Idee ist ein "Wissenshangar", der wie ein Industriepavillon mit großen Spannweiten aus Brettschichtholz und Sichtbetondecken in der Lage ist, eine große Flexibilität bei der Entwicklung neuer Raumkonfigurationen zu gewährleisten.


Foto credits Giovanni Hanninen

Arch. Michaela Wolf, Studio Bergmeisterwolf mit Scissione - Casa EM

Ein virtuoses Experiment an einem Privathaus in Tils (BZ), das einer wohlhabenden Bauherrenfamilie gehört, das mit Tradition, besonderen Details und Materialität spielt.


Foto credits gustav willeit

Arch. Federico Robbiano, studio llabb architettura mit The Hermitage

Ein Raum der Kontemplation und Reflexion, der vollständig off-grid ist und sich über der wilden Valle di Bobbio (PC) erhebt. Er zeichnet sich durch einfache Konstruktion, minimalen Einfluss auf das Gebiet und die Verwendung natürlicher Materialien aus, die vor Ort leicht zu finden sind.


Foto credits Anna Positano, Gaia Cambiaggi, Studio Campo

Arch. Jimmi Pianezzola, gleichn. Studio mit Villa 3 (Strawbale)

Eine kleine Vorstadtvilla in der Nähe von Vicenza, die ironischerweise nach dem Vorbild einer alten Renaissancevilla entworfen und mit ökologischen Materialien (Holz, Stroh, Kalk, Lehm) gebaut wurde.


Foto credits Alberto Sinigaglia

Die Gewinner erhalten folgende Preise:

a. Foto-Wanderausstellung und Veranstaltungen

 

Teilnahme an einer landesweiten Foto-Wanderausstellung
Die Teilnahme der Autoren der Werke als Redner an folgenden Veranstaltungen:
- “Waiting for Wood Architecture Prize 2025” in Venedig
- ReBuild Expo Congress 2024 in Madrid (19.-21.03.2024)
- andere Veranstaltungen, die von der Messe Bozen organisiert werden oder an denen sie teilnimmt und die Synergien mit der Welt des Holzes im In- und Ausland aufweisen

b. Medien - Klimahouse, FieraMesse & Partner

 

Sichtbarkeit in den Fachzeitschriften, im Web und in den Social Media Profilen der Klimahouse, der Messe Bozen und unserer Medienpartner
Für den Träger der besonderen Erwähnung "Under 35" wird das Studio von Barbara Corsico eine Fotoreportage über seine Arbeit erstellen

Möchtest du das gesamte Veranstaltungsprogramm der Klimahouse 2024 entdecken?

Mehr dazu
IN ZUSAMMENARBEIT MIT
UNTER DER SCHIRMHERRSCHAFT UND MIT DEM WISSENSCHAFTLICHEN BEITRAG VON
Media partner

Wir sind für dich da