Wood Architecture Prize 2026
Die vierte Auflage war ein unverzichtbares Highlight
Ort: Mantello (SO) / Baujahr: 2022
Foto credits: Marcello Mariana
Für die außergewöhnliche architektonische und konstruktive Qualität, die einer „prosaichen“ und oft vernachlässigten Nutzung verliehen wurde. Das Stallprojekt versteht sich als replizierbares Modell auch für andere Service- und Funktionsbauten, indem es Leichtigkeit, strukturelle Klarheit, Solidität und Transparenz miteinander in Einklang bringt. In diesem Haus sind die Rinder glücklich – und offen gesagt beneiden wir sie ein wenig …
Ort: Fiera di Primiero (TN) / Baujahr: 2024
Eine Schule, konzipiert als ein Haus, das Schülerinnen und Schüler mit Schlichtheit und Eleganz empfängt. Ein klares Konzept, das sich in der Strenge und Klarheit der Formen ebenso widerspiegelt wie in der funktionalen Logik der Anlage, die um ein zentrales Atrium mit durchgehenden Galerien über die gesamte Höhe organisiert ist.
Ort: Barbian (BZ) / Baujahr: 2025
Foto credits: Oskar Da Riz
Als Ergebnis einer PNRR-Förderung zeichnet sich dieses Projekt durch eine besondere landschaftliche Sensibilität aus, indem ein erhebliches Bauvolumen durch eine gelungene Gliederung kaschiert wird, die zugleich als Erschließungselement und als Infrastruktur im territorialen Maßstab fungiert und – in Beziehung zur Orographie des Standorts – vielfältige Funktionen organisiert. Holz, auch in struktureller Funktion und in Kombination mit anderen konstruktiven Systemen eingesetzt, wird sichtbar ausgeführt und überzeugt durch eine bewusst raue Anmutung und eine zurückhaltende Farbigkeit, frei von übermäßiger formaler Selbstgefälligkeit.
Ort: Rabbi - San Bernardo (TN) / Baujahr: 2025
Foto credits: Elisa Fedrizzi
Ein Wiederaufbauprojekt, das die konsolidierte Typologie des ländlichen Holzwohnhauses mit besonderer Kontrolle der konstruktiven Qualität sensibel neu interpretiert. Übergeordnet überzeugt eine planerische Meisterschaft, die eine tiefe Empathie und Verwurzelung im lokalen Kontext erkennen lässt.
Ort: Berbenno di Valtellina, Fraktion Polaggia (SO) / Baujahr: 2025
Foto credits: Arch. Cristian Porumbel, Arch. Federico Langell
Eine Maßnahme von großer räumlicher Tragweite und besonderem Engagement, die durch ihre Fähigkeit besticht, vom städtebaulichen bis zum baulichen Maßstab innerhalb eines dichten, vielschichtigen und fragmentierten mittelalterlichen Parzellengefüges zu arbeiten. Mit großer Sensibilität werden neue Wohnräume eingefügt und gehen eine organische Symbiose mit den äußeren Mauerstrukturen ein, die ohne rhetorische Verklärung der historischen Substanz bewahrt wurden.
Ort: Cattolica (RN)/ Baujahr: 2024
Foto credits: Francesco Montaguti
Für die Originalität der typologischen Neuinterpretation sowie für die kompositorische und konstruktive Qualität eines Projekts, das sich als Modell guter Praxis für Prozesse des Wohnungsabbruchs und -neubaus etabliert.
Ort: Mailand / Baujahr: 2025
Foto credits: Giacomo Bianco, Giovanna Silva, Andrea Segliani
Für die soziale Relevanz eines Projekts in einem metropolitanen Kontext mit nicht unerheblichen Herausforderungen. Ausgehend von erheblichen Zwängen – wie der Entscheidung, ein bestehendes Fundamentraster mit quadratischer Struktur weiterzuverwenden und zu einer zentralen Anlage mit unregelmäßig ringförmiger Entwicklung umzuformen – schaffen das architektonische Konzept und die landschaftliche Gestaltung der Freiräume eine wohltuende räumliche Oase im Zusammenspiel von Innen- und Außenräumen.
Welche Philosophie dahintersteht, was du gewinnen kannst, wie du teilnehmen kannst.
Ort: Bergamo / Baujahr: 2024
Foto credits: Marco Toté e Antonio Ravalli Architetti
Ort: Lunano (PU) / Baujahr: 2025
Foto credits: Jonas Zauels, Francesco Cerri
Ort: Sorisole (BG) / Baujahr: 2022
Foto credits: Andrea Ceriani
Ort: St. Ulrich (BZ) / Baujahr: 2025
Foto credits: Elisa Cappellari
Ort: Venedig (VE) / Baujahr: 2025
Fotocredits: Timothy Hursley