Rental, quo vadis?

Der Verleih-Markt in Zahlen

Prowinter Lab widmet sich primär zwei Zielen:

- der Sammlung von Daten zur Branche
- der Einflussnahme auf die Branche durch Projekte, die ein konstantes und nachhaltiges Wachstum der verschiedenen beteiligten Akteure (Produktion, Vertrieb und Dienstleistungen) beitragen.

Die Tätigkeit von Prowinter Lab begann im November 2016 mit der Erstellung einer Datenbank zum italienischen Skiverleih. Sie ging von etwa 1000 geschätzten Geschäften aus; es wurden alle verfügbaren Online- und Offline-Informationen systematisch zu durchsucht.

Die ersten Daten zum Rental in Italien

Anlässlich Prowinter 2017 wurden die ersten Daten veröffentlicht, mit 847 MVerleihbetrieben in 19 italienischen Regionen. An erster Stelle steht Südtirol mit 23% der Gesamtzahl, gefolgt vom Trentino mit 18%, dann Piemont 14%, Lombardei 13%, Venetien 8%, Aostatal 8%.

Die beobachteten Typen
Von April 2017 bis heute konnte eine progressive Veränderung der beobachteten Betriebe beobachtet werden. Anfangs war die Mehrheit im Besitz von Doppelbetrieben (Verkauf + Vermietung) (etwa 45%), während auschließlich auf Verleih spezialisierte Betriebe mit 41,5% folgten. Inzwischen hat sich das Verhältnis umgekehrt: Die nur auf Verleih spezialisierten Betriebe haben die "Laden + Verleih"-Betriebe überholt. Skischulen mit Verleih folgen mit einem Anteil von 8,7%, während andere Typen (Lifte, Hotels) 5,8% der Gesamtzahl ausmachen.

Diese Daten bestätigen einen Trend, der seit einigen Saisonen im Segment des Skisports (Ski + Schuhe) zu beobachten ist: Der Verkauf ist gegenüber dem Verleih benachteiligt, während letzterer als immer weiter gestärkt und von den Wintersportlern zunehmend geschätzt wird.