Internationale Fachmesse für energieeffizientes Bauen und Sanieren

29. Januar - 1. Februar 2015
09:00 - 18:00 Uhr

Internationale Fachmesse für energieeffizientes Bauen und Sanieren
  Klimahouse ist...
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Speciale Tekneco



Die Schiefergas Revolution

Die Förderung von Schiefergas hat in den USA zu einer weitreichenden Veränderung in der Energieindustrie geführt und hat auch Auswirkungen auf den weltweiten Energiemarkt. Die Prämisse von immer knapper werdenden fossilen Energieträgern scheint durch diese neue Entwicklung erschüttert zu sein. Was waren die Voraussetzungen und Gründe dieser Entwicklung und wird Schiefergas in Zukunft auch außerhalb der USA die Energielandschaft verändern? Den ganzen Artikel lesen

Der dritte Artikel einer neuen Serie von Monika Psenner exklusiv für Messe Bozen.



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Die Verwendung der Fotos ist unter der Bedingung der Quellenangabe erlaubt: Messe Bozen AG - sofern nicht anders angegeben

Internationale Fachmesse für energieeffizientes Bauen und Sanieren

Klimahouse ist eine Fachmesse, die sich von den anderen Messen des Sektors darin unterscheidet, dass die Zielgruppe äußerst qualifiziert ist und das Rahmenprogramm durch innovative Inhalte deren Wünschen entspricht.

Die Fachbesucher der Kimahouse stammen zu 80% von außerhalb der Provinz Bozen.

Die Fachmesse spricht durch das internationale Kongressprogramm gezielt vor allem ein italienisches Publikum an.

Klimahouse 2014 Magazine (in italienischer Sprache)

Die Erfolgsgeschichte der Klimahouse seit 2007 in Zahlen:

  • Jedes Jahr ca. 400 Aussteller – verfügbare Fläche ausgebucht – mit langen Wartelisten
  • Jedes Jahr ca. 40.000 Besucher aus ganz Italien
  • Jedes Jahr waren über 99 % der Besucher mit dem Messebesuch zufrieden
  • Jedes Jahr ca. 5.000 Teilnehmer bei Tagungen, Workshops und Führungen

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28. - 30. März 2014  

2 - 4 ottobre 2014  

Press News

 
28/01/2013
2013

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Klimahouse 2013: Abschluss mit Visionen für eine nachhaltige Zukunft

 

Am Sonntag ging die 8. Klimahouse erfolgreich in der Messe Bozen zu Ende. Mit 447 Ausstellern, rund 38.000 Besuchern aus allen italienischen Regionen und einem reichhaltigen Rahmenprogramm das sowohl  Experten als auch verstärkt Endverbraucher anspricht, bestätigt sich die Veranstaltung erneut als nationale Leitmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen. Der Internationale Fachkongress stand auch heuer im Zeichen nachhaltiger Zukunftsvisionen mit Beiträgen des Stararchitekten Klaus Kada, der Universitätsprofessorin Simona Weisleder und des holländischen Visionärs Thomas Rau.  

“Wir müssen radikal umdenken”, davon sind Klaus Kada und Thomas Rau, die Stargastreferenten des diesjährigen Klimahouse Kongresses überzeugt.  Das Problem sei nicht die reichhaltig auf der Erde vorhandene Energie, sondern die Tatsache der beschränkten Verfügbarkeit und des verschwenderischen Umgangs mit den nicht erneuerbaren Quellen und Rohstoffen. In seinem Beitrag am internationalen Kongress der Klimahouse zeigte Thomas Rau mit weitsichtigen und provokativen Prognosen die Zukunft unserer Enkel auf, in deren bildhaften Darstellung auf der Suche nach den letzten Rohstoffen inmitten von Abfallbergen. "Der Lebenszyklus der Produkte interessiert heute keinen mehr. Früher verwendete man etwas solange wie dessen Funktionstauglichkeit gegeben war. Heute wechseln wir Handy sobald ein neues Modell auf den Markt kommt, auch wenn das alte noch funktioniert. Warum müssen wir Gegenstände notwendigerweise besitzen? Wieso hingegen nicht einfach deren Leistungen nutzen und zyklisch wiederverwerten?" warf Rau im Saal auf. In seiner Auffassung ist ein Produkt in erster Linie eine bestimmte Kombination, ein Aggregat von wiederverwertbaren Rohstoffen, welche in einer bestimmten den Bedürfnissen des Moments entsprechenden Zusammensetzung genutzt werden um dann retourniert und in erneuerter Version zurück auf den Markt gebracht werden könnten. Auf diese Weise könnte der Konsum vorangetrieben werden und würde gleichzeitig mit der Produktinnovation Schritt halten können ohne zusätzliche unverwertete Restbestände zu hinterlassen. Es bedarf laut Rau eines neuen Produktions- und Wirtschaftsmodells da sich in Zukunft keiner die kostenlose Verschrottung von ausgelaufenen Modellen mehr leisten kann. "Keiner von uns wird die Welt verändern, die Welt ist die die sie ist, die Sonne geht im Osten auf und im Westen unter, aber wir müssen Perspektive wechseln, das System in dem wir bis heute gelebt haben in Frage stellen. Dafür ist jeder als Generaldirektor seiner selbst verantwortlich." 

Wie sich der Klimawandel auf die Zukunft der Städte auswirken wird, erklärte hingegen Prof. Simona Weisleder in ihrem Beitrag über die 60 Pilotprojekte der IBA Hamburg und deren Vorbildfunktion für ein neues Modell im Umgang mit urbanem Baugrund und lokaler Energieproduktion, wobei insbesondere die energetische Sanierung des Bestehenden eine zentrale Rolle für die unmittelbare Zukunft der Metropolen einnehmen wird.  Für die langfristige Umsetzung nachhaltiger Lösungen bedarf es, darüber sind sich Ing. Weisleder und Arch. Rau einig, einer einheitlichen Vision, einer neuen und gemeinsamen Perspektive, sowie eines verstärkten Kooperationsgedankens auf allen Ebenen. 

In dieser Hinsicht leistet auch die Klimahouse Messe ihren Beitrag in der Förderung und Vermittlung einer energieeffizienten und nachhaltigen Baukultur nicht nur gegenüber Planern, Architekten, Bauherren und Entscheidungsträgern in der öffentlichen Verwaltung sondern auch gegenüber Familien und Privatpersonen. 

Neben den 38.000 Besuchern in den Bozner Messehallen, konnten auch die zahlreichen Initiativen des Informations- und Exkursionsprogramms im Rahmen der Klimahouse mit insgesamt 4.685 Präsenzen wachsende Teilnehmerzahlen verzeichnen: 400 waren bei den 14 ausgebuchten enertours zu Südtiroler Klimahäusern dabei und weitere 100 bei den geführten Besichtigungen des Klimahaus City Parcours; 1.100 Teilnehmer zählten die bis zum letzten Platz belegten Konferenzsäle (inklusive Zusatzräumlichkeiten mit Maxibildschirmen in Liveübertragung)  beim Kongress der KlimaHaus Agentur "Intelligentes Bauen" und zusätzliche 1520 bei der Tagung von Sinergie Moderne Network. Insgesamt 1.400 waren die Teilnehmer beim Klimahouse Forum, das den Ausstellern erneut Raum und Gelegenheit für die Präsentation ihrer Produktneuheiten bat. Schließlich über 200 Presseakkreditierungen und 392 Teilnehmer bei den, den Endverbrauchern, Schülern und Familien gewidmeten Veranstaltungen "Klimahouse Beratungstag" und "Schule macht Schule".  

Aus der von Messe Bozen stichprobenartig an 737 Befragten durchgeführten Besucherumfrage geht hervor, dass 84 Prozent von außerhalb der Provinz zur Klimahouse kamen; der Großteil davon, mit 21,7 Prozent aus dem Veneto, 16,6 Prozent aus dem Trentino, 15,8 Prozent aus der Lombardei. Es folgen die Emilia Romagna, das Piemont, die Toskana und das Friaul-Julisch Venetien. Zahlreiche Besucher kamen auch aus Mittel- und Süditalien nach Bozen und aus dem Ausland. 

Positiv bewertet wurde die “Klimahouse 2012” mit 98,3 Prozent vom Großteil der Befragten:  64,4 Prozent bewerteten sie mit “gut”, 27,3 Prozent mit “sehr gut”, 6,3 Prozent mit “zufriedenstellend”.

Gut vertreten war wie immer das Fachpublikum mit Vertretern aus allen betroffenen Berufskategorien: 42,7 Prozent davon Architekten, Ingenieure und Planer und 34,8 Prozent aus den Bereichen Hoch- und Tiefbau. In dieser Ausgabe konnte die Klimahouse aber auch einen steigenden Anteil an Privatbesuchern, die insgesamt mittlerweile ein Drittel des Gesamtpublikums ausmachen, verzeichnen. 67 Prozent der Privatbesucher gaben an, die Messe zu besuchen, da sie im Begriff seien ein Haus zu bauen oder zu sanieren und dies weist darauf hin, dass sich die von der KlimaHaus Agentur seit Jahren vorangetriebene Kultur des energieeffizienten Bauens in Italien immer weiter verbreitet und auch die Endverbraucher sich durch bewusstes Konsumverhalten stets aktiver an den Entscheidungsprozessen bei der Auswahl von energiesparenden und nachhaltigen Lösungen für das Eigenheim beteiligen. 

81 Prozent der Besucher gibt an die Messe nächstes Jahr erneut besuchen zu wollen.

Positive Rückmeldungen gab es auch von Seiten der Aussteller, Tekneco hat direkt von der Messe Interviews mit Ausstellern und Experten geführt: http://www.livestream.com/tekneco.

Andrea Sandri, Produktmanager bei Röfix: "Donnerstag und Freitag war vor allem das Fachpublikum mit Planern und Architekten gut vertreten, am Wochenende hingegen viele und interessierte Privatpersonen. Wir stellen seit der ersten Klimahouse an dieser Messe aus, die uns immer gute Sichtbarkeit und qualifizierte Kontakte ermöglicht hat. Für uns ist es mittlerweile Tradition hier teilzunehmen und wir sind sicher auch in den nächsten Auflagen dabei."    

Auch für Benjamin Condotta, Marketing & Events bei Naturalia Bau, ist Klimahouse ein unverzichtbarer Termin mit stets wachsenden Teilnehmerzahlen, während für Silvia Asteri von der Finstral AG das neue von der Messe erfolgreich erreichte Zielpublikum jenes des Endverbrauchers aus ganz Italien darstellt.   Davon ist auch Hannes Salzburger, Verkaufsberater von Wolfhaus überzeugt, der im verstärkten Interesse seitens des privaten Auftraggebers die Zukunft der Branche und zahlreiche neue Kontaktmöglichkeiten in ganz Italien sieht. 

Sepp Walder, Projektleiter enertour von TIS Innovation Park zieht Bilanz zu den diesjährigen Fachexkursionen: “Unser Gesamteindruck ist sehr gut. Die Enertouren waren dieses Jahr gut ausgebucht, es bestand ein grosses Interesse. Wir haben dieses Jahr 14 Touren mit insgesamt 420 Teilnehmern organisiert, die es uns auch ermöglicht haben gute Kontakte zu Fachleuten in ganz Italien herzustellen.  

Eine erfolgreiche Auflage der Klimahouse geht nach vier intensiven Arbeitstagen zu Ende und Messe Bozen erwartet Besucher und Aussteller bereits zum nächsten Termin mit der zweiten süditalienischen Auflage "Klimahouse Puglia" vom 4. bis 6. April 2013 in der Cittadella della Scienza in Bari und danach zur 5. "Klimahouse Umbria" in Bastia Umbra vom 18. bis 20. Oktober 2013. 

Messe Bozen organisiert außerdem von März bis November neun geführte Besichtigungsreisen zu den über 60 innovativen Projekten der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg, die im Rahmen des Klimahouse Kongresses vorgestellt wurden. 

Alle Informationen zu Programm und Anmeldung unter:

http://www.fierabolzano.it/klimahouse/IBA_Hamburg.htm


 

 
28/01/2013
2013

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Die Sieger des Klimahouse Marketing Awards

Im Rahmen der Klimahouse 2013 wurden die Aussteller mit den besten Kommunikations- und Marketingstrategien prämiert. Der bereits zum vierten Mal verliehene Klimahouse Marketing Award ist eine Initiative, die von Messe Bozen in Zusammenarbeit mit der KlimaHaus Agentur getragen wird.

Um erfolgreich zu sein, muss jedes gute Produkt durch eine wirkungsvolle Präsentation unterstützt werden. Ziel des Klimahouse Marketing Awards ist es unter den Klimahouse-Ausstellern die Unternehmen mit den besten Kommunikations- und Marketingstrategien zu prämieren, welche die Fähigkeit aufweisen die Qualität ihrer Produkte im Zusammenhang mit den Themenschwerpunkten Energieeffizienz und Nachhaltigkeit auf klare und kreative Weise dem Publikum zu vermitteln. 

Der „Klimahouse Marketing Award“ ist in 2 Kategorien unterteilt: Prämiert werden die Messestände mit einer Ausstellungsfläche bis 40m2 und ab 40m2.

Messe Bozen prämierte die, zuvor durch eine Fachjury gewählten, Unternehmen mit in unterschiedlicher Höhe dotierten Gutscheinen, welche anlässlich der nächsten Teilnahmen an der Klimahouse in Bozen oder Umbrien genutzt werden können.

 

Die Gewinner:

In der Kategorie “Stand bis 40m2 Ausstellungsfläche”:

1. Preis – MATTEO BRONI Srl

2. Preis – CLIVET

3. Preis - CLIMAVENETA

 

In der Kategorie “Stand ab 40m2 Ausstellungsfläche”:

1. Preis – NATURALIA BAU

2. Preis - VELTA

3. Preis – ROTO FRANK ITALIA

 

Die Begründungen der Jury: 

1. Kategorie - “Stand bis 40m2 Ausstellungsfläche”

1. Preis: MATTEO BRIONI Srl

Der zur Verfügung stehende kleine Raum wurde in höchst kreativer, ja fast künstlerischer Art optimal genutzt, wobei aber auch die Funktionalität in keiner Weise zu kurz kommt. Die Kernbotschaft wird mit diesem Stand hervorragend in Szene gesetzt und das Produkt aus natürlichen Materialien sieht sich in seiner gesamten Farbskala auf elegante, ja fast raffinierte Weise inszeniert.

2.  Preis: CLIVET

Der Stand ist sehr linear aufgebaut, hell und besticht vor allem durch die effiziente Art, in der die Produkte in Szene gesetzt werden. Als sehr gut gelungen kann die Form bezeichnet werden, mit der das Motto „Energy saving“ in das Gesamtbild eingebaut ist. Das Unternehmen hat darüber hinaus eine sehr aufwendige und intensive Kommunikations- und Marketing-Arbeit vor und während der Messe umgesetzt.

3. Preis: CLIMAVENETA

Obwohl es sich um eine relativ kleine Fläche handelt, ist es dem ausstellenden Unternehmen gelungen, diese so zu gestalten, dass der Eindruck eines großen Stands erweckt wird. Das gelingt, indem man Höhe einsetzt, auf das Design Wert legt, insgesamt mit Helligkeit arbeitet und außerdem hinterleuchtete Flächen zum Einsatz bringt. Das Produkt wird sehr gut in Szene gesetzt, wobei auch bewegte Bilder und vertiefende Präsentationen zum Einsatz kommen.

Aus Sicht der Jury-Mitglieder gibt es einen Punkt, der noch verbesserungsfähig wäre: Die hinterleuchtete Hauptwand wirkt durch die Vielzahl an Informationen etwas überladen.

 

2. Kategorie – “Stand ab 40m2 Ausstellungsfläche”

1.  Preis: NATURALIA BAU

Die Messebeteiligung von Naturalia Bau kann als perfekte Symbiose dessen bezeichnet werden, was das Unternehmen an Produkten vertreibt, wie es sich am Stand darstellt und das Ganze kommuniziert. Die geräumige Fläche wird mit natürlichen Elementen, mit den ausgestellten Produkten, den richtigen Farben und Bildern genutzt. Die Neuheiten werden gut hervorgehoben und die ausgestellten Produkte hervorragend beschrieben. Zahlreiche Vorführungen und Tests am Produkt ergänzen die ohnehin sehr gute Darstellung. Eine rundum gelungene Messebeteiligung, die von großer Professionalität zeugt!

2.  Preis: VELTA

Der geräumige Stand ist geradezu perfekt strukturiert mit einer Fläche für die Produktpräsentation, einer Rezeption sowie einem sehr einladenden, den Kunden vorbehaltenen Bewirtungsbereich. Hervorzuheben sind die Verwendung natürlicher Materialien, das Standdesign und die Dekoration, bei der auch Blumen nicht fehlten. Die zu vertreibenden Produkte sind in klarer, effizienter Weise in Szene gesetzt, dasselbe gilt auch für die technischen Details.

3.  Preis: ROTO FRANK ITALIA

Mittels einer in reduzierter Form mit Holz gebauten Dachkonstruktion wird das ausgestellte Produkt nicht nur hervorragend präsentiert, sondern auch anhand von Vorführungen in seiner Funktionalität vorgestellt. Der zur Verfügung stehende Raum wird dabei optimal genutzt. Auch die Kommunikationsarbeit im Vorfeld der Messe lässt keine Wünsche offen. Eine zweisprachige Beschreibung auf einem zweisprachigen Messeplatz ist allerdings wünschenswert, sie wäre direkt beim Produkt und nicht abseits zu positionieren.

 

Eine besondere Erwähnung verdient der Stand des TIS, der jedoch aufgrund der Jury-Mitgliedschaft eines TIS-Mitarbeiters nicht prämiert werden kann. Besonders die originelle Verwendung vollständig wiederverwertbaren Materials ist vorbildlich. 

 
24/01/2013
2013

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Erfolgskonzept Klimahouse: Eröffnung 2013

Die italienweit führende Messe für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen, KLIMAHOUSE 2013, eröffnete heute Vormittag ihr achtes Erfolgskapitel und wird bis zum Sonntag, den 27. Jänner mit über 400 Austellern wieder Schauplatz und Präsentationsplattform für die Produktneuheiten der innovativsten Hersteller und Dienstleister der Branche sein. Das reichhaltige Rahmenprogramm der nächsten Tage sieht neben dem internationalen Klimahouse Kongress, den Ausstellungen und Fachexkursionen auch vermehrt Initiativen vor, die sich direkt an die Endverbraucher richten, die sich durch bewusstes Konsumverhalten stets aktiver an den Entscheidungsprozessen bei der Auswahl von energiesparenden und nachhaltigen Lösungen für das Eigenheim beteiligen.

"Wir sind die Erde. Klima und Umwelt betreffen uns alle“, so Landesrat Dr. Florian Mussner heute in seiner besinnlichen Eröffnungsrede. In diesem Sinne habe auch die Politik, insbesondere im Bereich der Südtiroler Autarkie im Stromgeschäft einen wichtigen Beitrag geleistet, um Südtirol zu einem Klimaland mit Vorbildfunktion als green region auf nationaler und europäischer Ebene zu machen, so der neue Direktor der KlimaHaus Agentur Ulrich Santa.
„Was den Erfolg der Klimahouse und ihrer zahlreichen Folgemessen ausmacht, ist in erster Linie die Philosophie die dahinter steht“, erklärte Messepräsident Gernot Rössler in seiner Einführung zur 8. Klimahouse. „Südtirol und seine Hauptstadt Bozen sind glaubwürdige Standorte für ressourcensparendes und energieeffizientes  Bauen; fast 4000 zertifizierte Klimahäuser in den letzten Jahren stehen dafür; sie betreffen jegliche Art von Bau, vom Einfamilienhaus bis zum großen Gewerbebau,  vom luxuriösen Campinghaus bis zur neuesten Weinkellerei; Energiesparend Bauen ist hier kein abstraktes Gebilde oder  eine gesetzlich vorgeschriebene Anforderung; hier in Südtirol ist es konkret, angreifbar,“ so Rössler.
Auf der Klimahouse werden in der Tat nicht nur Technologien, Komponenten, Dienstleistungen, Halb- und Fertigprodukte gezeigt, die zusammen energiesparende – oder Nullenergie-Gebäude ergeben, sondern auch das fertige, geglückte Endprodukt. So haben seit der ersten Auflage über 5000 Teilnehmer die Gelegenheit genutzt im Rahmen der auch dieses Jahr präsentierten enertour Fachexkursionen die Vorteile der Klimahaus Architektur zu erleben.
Außerdem sorgen an die 100 Referate, Workshops und Informationsveranstaltungen von Partnerorganisationen, Ausstellern und Verbänden, auch heuer wieder dafür, dass die Messe nicht nur Markplatz von Gütern und Dienstleistungen ist sondern mindestens ebenso ein Forum, des Wissenstransfers, der Information und Weiterbildung.
So eröffnet morgen, am Freitag den 25. der in Zusammenarbeit mit der KlimaHaus Agentur unter dem Titel „Intelligentes Bauen“ organisierte internationale Klimahouse Kongress mit dem Beitrag des Archistars Klaus Kada im Kongresszentrum des Hotel Four Points by Sheraton um 9.45 Uhr, dem am Samstag, den 26. weitere Stargastreferenten u.a. der in Amsterdam lebende deutsche Visionär und Architekt Thomas Rau und schließlich Prof. Simona Weisleder mit einem Vortrag zum ambitionierten Projekt der IBA Hamburg folgen werden.
Ein weiteres Highlight der Auflage 2013 ist die in der Galerie auf Ebene 1 angelegte Ausstellung „Umsicht“ mit acht vom Schweizer Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) im Rahmen eines Wettbewerbs ausgezeichneten Projekten, die als Vorreiter in besonderer Weise zur Zukunftsfähigkeit der Gestaltung des Lebensraumes Schweiz beitragen.
Das Rahmenprogramm der nächsten Tage sieht auch vermehrt Initiativen vor, die sich direkt an die Endverbraucher richten, die sich durch bewusstes Konsumverhalten stets aktiver an den Entscheidungsprozessen bei der Auswahl von energiesparenden und nachhaltigen Lösungen für das Eigenheim beteiligen.
Neben der 2. Auflage der beliebten geführten Besichtigungstouren des KLIMAHOUSE CITY PARCOUR 2013 - LIVING EXPERIENCE die allen Besuchern und insbesondere Familien und Privatpersonen einen Einblick in die  “living experience" von Klimahäusern bieten, organisiert Messe Bozen heuer erstmals eine gänzlich den Endkonsumenten gewidmete Veranstaltung, den „Klimahouse Beratungstag“. Kostenlos und ohne Voranmeldung stehen am Sonntag den 27. Jänner von 9.00 bis 18.00 Uhr Klimahaus Berater, Architekten und Experten des LVH den Besuchern im Kongresszentrum Four Points by Sheraton für persönliche Beratungsgespräche zu spezifischen Fragen des nachhaltigen Bauens und Sanierens zur Verfügung.

 

 
17/01/2013
2013

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Kostenloser persönlicher Beratungstag an der Klimahouse 2013

Nachhaltige Baukultur beginnt beim Endverbraucher. Im Rahmen der Klimahouse 2013 organisiert Messe Bozen in Zusammenarbeit mit Amt für Energieeinsparung, Architekturstiftung, Amt für Denkmalschutz, Klimahaus Agentur, KVW und LVH den ersten Klimahouse Beratungstag. Allen Interessierten stehen am Sonntag, den 27. Jänner von 9.00 bis 18.00 Uhr im Kongresszentrum Four Points by Sheraton Experten, Architekten und Handwerksfachleute zu allen Fragen des energieeffizienten Eigenheims mit Rat und Tat zur Seite. Neben kostenlosen persönlichen Beratungsgesprächen gibt es die Möglichkeit sich anhand von Kurzvorträgen zu den Themen des energetischen Sanierens, zu den verschiedenen Zertifizierungen, den Möglichkeiten der Landesförderungen und Steuerabschreibungen sowie den Grundlagen einer sowohl energetisch als auch architektonisch wertvollen Baukultur zu informieren. 

Die italienweit führende Messe für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen, KLIMAHOUSE, wird in ihrer achten Auflage vom 24. – 27. Jänner 2013 mit über 400 Austellern wieder Schauplatz und Präsentationsplattform für die Produktneuheiten der innovativsten Hersteller und Dienstleister der Branche sein. Das reichhaltige Rahmenprogramm sieht neben Fachveranstaltungen auch vermehrt Initiativen vor, die sich direkt an die Endverbraucher richten, die sich durch bewusstes Konsumverhalten stets aktiver an den Entscheidungsprozessen bei der Auswahl von energiesparenden und nachhaltigen Lösungen für das Eigenheim beteiligen. 

Neben der 2. Auflage der beliebten geführten Besichtigungstouren des KLIMAHOUSE CITY PARCOUR 2013 - LIVING EXPERIENCE zu gelungenen Beispielen der energieeffizienten Sanierung, die allen Besuchern und insbesondere Familien und Privatpersonen einen Einblick in die  “living experience" von Klimahäusern bieten, organisiert Messe Bozen heuer erstmals eine gänzlich den Endkonsumenten und Familien gewidmete ganztägige Veranstaltung, den Klimahouse Beratungstag. Kostenlos und ohne Voranmeldung stehen im Kongresszentrum Four Points by Sheraton Klimahaus Berater, Architekten und Experten des LVH den Besuchern am Sonntag den 27. Jänner von 9.00 bis 18.00 Uhr für persönliche Beratungsgesprächen zu spezifischen Fragen des nachhaltigen Bauens und Sanierens zur Verfügung. 

In einer Reihe von Kurzvorträgen in deutscher und italienischer Sprache werden außerdem die gängigsten Themen und Problematiken der energetischen Sanierung, die verschiedenen KlimaHaus Zertifizierungen, die bestehenden Landesförderungen und steuerlichen Vorteile sowie die Voraussetzungen einer neuen und nachhaltigeren Baukultur erörtert und zugänglich gemacht. 

Im ersten Kurzbeitrag von 9.30 bis 10.30 Uhr geht Ing. Ruben Erlacher vom LVH auf alle technischen Details und auf die möglichen Lösungen des "Energetischen Sanierens" ein. Derselbe Vortrag wird am Nachmittag von 14.00 - 15.00 Uhr auch in italienischer Sprache abgehalten. 

Um 11.00 Uhr erläutert Ulrich Klammsteiner, Leiter der technischen Abteilung der KlimaHaus Agentur, in einem Beitrag mit dem Titel "Sanieren mit Qualitätssiegel: KlimaHaus R" die neue Zertifizierung für energetische Sanierungen. Dabei geht es nicht nur um die Gesamtsanierungen von Gebäuden (Wohngebäude oder Nichtwohngebäude), wo oft große Eingriffsfreiheit herrscht, sondern auch um ein qualitatives Zertifizierungssystem für die Sanierung einzelner Wohnungen bei der es zahlreiche technische und gesetzliche Einschränkungen zu berücksichtigen gilt. Aufgrund der Vielzahl und des Wertes historischer Gebäude sieht KlimaHaus R außerdem besondere Maßnahmen für die Sanierung von Gebäuden unter Denkmalschutz vor.

Am Nachmittag, um 15.30 referiert Martina Demattio von der KlimaHaus Agentur in italienischer Sprache zum selben Thema.  

Von 12.00 bis 12.40 Uhr klären das Amt für Energieeinsparung und KVW über die verschiedenen Möglichkeiten der Beantragung von Landesförderungen und der Steuerabschreibungen im Bereich der energetischen Sanierung auf. 

Abschließend um 13.00 Uhr ein Beitrag der Architekturstiftung Südtirol zum Thema Baukultur.

Am Sonntag gibt es außerdem die Möglichkeit sich mit entsprechender Voranmeldung an den letzten Besichtigungstouren des KLIMAHOUSE CITY PARCOUR 2013 – LIVING EXPERIENCE (Abfahrt mit Shuttle Bus vom Haupteingang der Messe Bozen jeweils um 9.40 und 14.40) zu beteiligen um eine Reihe von energetisch sanierten WOBI Kondominien von innen zu erleben. Die Bewohner persönlich klären über Eingriffe und die damit verbundenen Schwierigkeiten und Kosten, sowie über die Vorteile in Bezug auf die Lebensqualität in einem KlimaHaus auf. 

Im Rahmen des familienorientierten Klimahouse Beratungstages bleibt am Sonntag auch die Tagesstätte der Sozialgenossenschaft Xenia im Servicezentrum der Messe Bozen mit einem kostenlosen Betreuungsservice für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren geöffnet, damit die Eltern Zeit für nützliche Informationen rund um die Sanierung des Eigenheims oder einen umfassenden Rundgang auf der Messe finden.

 
18/12/2012
2013

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Mit Klimahouse auf Besichtigungsfahrt zur IBA Hamburg in die Zukunft der Städte im Klimawandel

Im Rahmen des internationalen Kongresses an der Klimahouse 2013 gewährt am Samstag den 26. Jänner das Referat von Arch. Simona Weisleder erste Einblicke in das ambitionierte Projekt der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg und deren zukunftsträchtigen Lösungen im Zeichen des nachhaltigen Bauens und Wohnens, der Integration von Versorgungssystemen und erneuerbaren Energien und des harmonischen Einklangs von großstädtischer Entwicklung und naturbelassener Umwelt. Ab März 2013 gibt es die Möglichkeit diese Entwicklungen vor Ort mitzuerleben: Klimahouse organisiert geführte Wochenendausflüge in die Hansestadt nach Wilhelmsburg zu den Glanzbeispielen dieses mit über 50 IBA Architekturprojekten im Umbruch begriffenen Stadtteils auf den Elbinseln.

‘Intelligentes Bauen' ist Titel und Thema des Internationalen Fachkongresses der jährlich von Messe Bozen in Zusammenarbeit mit der KlimaHaus Agentur im Rahmen der Klimahouse organisiert wird. Als Herzstück der Messe findet die zweitägige Veranstaltung mit hochkarätiger Besetzung und internationalen Experten des nachhaltigen und energieeffizienten Bauens heuer am 25. und 26. Jänner statt.
Unter den Programm-Highlights der Beitrag von Arch. Simona Weisleder zum Projekt der IBA Hamburg als Fallbeispiel der Bedürfnisse und Anforderungen der Metropolen der Zukunft. Das anregende Konzept befasst sich mit der Stadt im Zeitalter des Klimawandels und ihrer Entwicklung in Harmonie mit der Umwelt.  Es stellt auch die Frage nach der „Zukunft des Miteinanders“: Die Kosmopolis -  Eine Stadt als Treffpunkt und Vernetzung verschiedener Kulturen und Metrozonen. Neue Städte entstehen im Kern der bereits existierenden, es geht darum Grenzen und Übergänge von Stadt und Land zu arrangieren, das Zusammenspiel von Stadt und großen Infrastrukturen zu verbessern, historische Altstadt und abgelegte Industriezonen zu gestalten, sowie darum ein Leben zwischen Stadt und Niemandsland zu ermöglichen.
Hamburg, als zweitgrößte Stadt Deutschlands (hinsichtlich der Einwohnerzahl), hat bereits eigene, ambitionierte Klimaschutzziele definiert: Bis zum Jahr 2020 soll eine CO2-Minderung von 40 Prozent und bis zum Jahr 2050 sogar von 80 Prozent erfolgen. Diese und weitere Maßnahmen zu einer gesteigerten Energieeffizienz, zu nachhaltigen Transportlösungen, zum Umwelt- und Klimaschutz sowie zu einer effizienten Städteplanung, haben Hamburg die Auszeichnung als European Green Capital 2011 von Seiten der Europäischen Kommission eingebracht.
Während man noch über den Umbau der alten Docks diskutiert, die auch als Hafencity bekannt sind, wird in einem anderen Stadtteil Hamburgs ein richtungweisendes, hoch innovatives Projekt realisiert, das das Bild der Hansestadt weiter verändern wird. Die Rede ist von der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg. Dieses Großprojekt steht unter der Leitung von Uli Hellweg, der 1987 bereits mit der Koordination der Pilotprojekte IBA Berlin betraut worden war. IBA Hamburg umfasst circa 50 Architekturprojekte, welche von Unternehmen und Sponsoren mit einer Mischung aus Joint Venture und Projekt-Wettbewerb unterstützt werden. Letztere garantieren für eine termingerechte Realisierung der Projekte und für die Einhaltung eines festgelegten Budgets. Bei IBA Hamburg handelt es sich also um ein vorbildhaftes Projekt, das der Wirtschaftskrise trotzt und darüber hinaus noch Wachstumsmöglichkeiten und Arbeitsplätze für Industrie und Handwerk schafft.
Insbesondere die Elbinseln gestalten sich als eine Art "Patchwork" aus Stadt und Hafengelände, Industrieanlagen und Schwemmflächen, die von Verkehrsachsen und Schienenwegen durchkreuzt werden. Endabsicht des Projekts für Wilhelmsburg ist die energetische Selbstversorgung des Viertels innerhalb 2025 und die CO2-Neutralität bis 2050. Ein derartiges Ziel kann nur durch nachhaltige Bauweise, Einsatz von alternativen Energiesystemen und maximale Effizienz der Versorgungsanlagen erreicht werden. 
Die im Rahmen der zahlreichen Klimahouse-Aktivitäten von der Messe Bozen organisierten Fachexkursionen zur IBA bringen den Teilnehmern in erster Linie auch die technischen Aspekte in Planung und Bauweise näher: die neuesten Technologien und Systeme, die innovativsten Materialien und Baustoffe und energieeffizientesten Lösungen werden hier im Kontext von architektonischer Umsetzungs- und menschlicher Lebensqualität erlebbar gemacht. 
Das Tourenangebot das jeweils Reisekosten, eine Übernachtung und technische Führungen umfasst bietet folgende Wochenend-Termine von März bis November zur Auswahl:

23.-24. März
27.-28. April
4.-5. Mai
22.-23. Juni
27.-28. Juli
10.-11. August
14.-15. September
12.-13. Oktober
14.-15. November

Alle Informationen zu Programm und Anmeldung unter:
http://www.fierabolzano.it/klimahouse/IBA_Hamburg.htm

 
03/12/2012
2013

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Kleine Gebäude große Wirkung

Bungo ist ein innovatives modulares Fertighaus in Holzbauweise.
Vielfältig einsetzbar, ob als privates Feriendomizil, als Wohneineit oder für die gewerbliche Nutzung als Bungalow oder Mobilheim für Campingplätze, rappräsentatives Büro, Praxis, Hotelerweiterung, Verkaufsraum oder als Klassenraum für Ausweichschulen und Kindergärten. Seie energieeffiziente Bauweise in verschiedenen Klimahausstandarts mit der entsprechenden Zertifizierung ermöglicht eine ganzjährige Nutzung, sowohl in kühleren als auch in heißeren Gegenden.

Die Verwendung von natürlichen, wiederverwertbaren Materialien und der hohe Vorfertigungsgrad verursachen einen geringen Energieverbrauch und reduzieren die Erzeugung von unnötigem Abfall von der Fertigung bis zum Aufstellen vor Ort. Durchgehend ökologisch und zum Fixpreis wird Bungo schlüsselfertig in wenigen Wochen geliefert.

Bungo: innovativ - modular - ökologisch - schlüsselfertig - wertbeständig - energieeffizient - mobil - nachhaltig - veränderbar...

ein Produkt der Oberrauch GmbH - entwickelt in Zusammenarbeit mit formAxiom
www.bungo.it
www.oberrauch.bz

 

Entdecken Sie Bungo auf der Klimahouse Bozen vom 24. - 27. Jänner 2013 beim Haupteingang der Messe.

 
26/11/2012
2013

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Enertour führt mit Fachexkursionen zu den Glanzbeispielen energieeffizienter Architektur

Vom 23. bis 26. Jänner organisiert enertour im Rahmen der achten Klimahouse Messe in Bozen wieder geführte Besichtigungen zu den neuesten Umsetzungen einer energieeffizienten und nachhaltigen Baukultur. Mit technischen Exkursionen zu Wohnhäusern und Gewerbebauten, von Holzkonstruktionen und Fertighäusern über Sanierungsbeispiele bis hin zu Gastbetrieben und Weinkellereien zeigen die neuen enertours einen Überblick der jüngsten KlimaHaus Architektur anhand von 14 Paradebeispielen in 4 Tourentagen. In den direkt von Planern, Architekten und Betreibern geleiteten Führungen wird im diesjährigen Programm ein Schwerpunkt auf die sogenannten Net Zero Energy Buildings im öffentlichen Bauwesen gelegt. Ein weiteres Highlight sind die neuen Abendveranstaltungen in den Weinkellereien unter dem Titel „architecture, energy & wine“. 

Bereits am Vortag zur Messeeröffnung steht am Mittwoch, den 23. Jänner die erste enertour mit dem Themenschwerpunkt Net Zero Energy Buildings auf dem Programm. Die Besichtigung beginnt mit einer Einführung in das AIDA Projekt welches das Ziel verfolgt, die Markteinführung von öffentlichen Gebäuden mit “Null-Energie-Bilanz” zu beschleunigen. Diese Entwicklung soll vorwiegend durch die Angleichung an die NetZEB Parameter, die für öffentliche Bauten hohe Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien vorsehen, vorangetrieben werden. 
Im Mittelpunkt der anschließenden Besichtigung stehen das erste CO2 emissionsneutrale Betriebsgebäude Italiens - der Firmensitz eines der führenden Unternehmen im Biobauwesen, Naturalia Bau in Meran - und die neuen Headquarters des Sportartikelherstellers Salewa. Das nach dem Projekt der Cino Zucchi Architetti – Park Associati realisierte und mit einem von Energytech geplanten Energieversorgungssystem ausgestattete Gebäude mit einem Gesamtvolumen von 170.000 m³ setzt neue Maßstäbe für Lebens- und Arbeitsqualität in einem energieaktiven und ressourceneffizienten Umfeld und erhielt dafür als erstes in seiner Kategorie die Zertifizierung „Work&Life“ der KlimaHaus Agentur. 

Am Donnerstag, den 24. Jänner können hingegen in Lana und Meran zwei KlimaHaus-Wohngebäude in Bauphase, sowie bereits abgeschlossene und zertifizierte Wohn- und Gewerbeanlagen in Margreid und Terlan besichtigt werden.

Am Freitag, den 25. Jänner folgen die enertours dem Leitthema “Innovative Heiz- und Kühlsysteme im Wohnbau”: die erste Führung betrifft die Pilotanlage “Velta SolarTech” eines kleinen Wohngebäudes in Terlan, die zweite hingegen ein Mehrfamilienhaus in Eppan in dem ein einziges Kompaktgerät der neuesten Generation (aerosmart x² plus) zum Heizen, für Wohnraumlüftung, Warmwassererzeugung, Wärmerückgewinnung und passive Kühlung, sowie eine thermische Solaranlage für Warmwasser und teilsolare Raumheizung, eine  Solewärmepumpe mit Tiefenbohrung und Erdkollektor, Photovoltaik und Regenwassertank zum Einsatz kommen.

Zwei Touren zur Auswahl gibt es am Freitag, den 25.: am Nachmittag führt eine Exkursion zu Modellbeispielen der energetischen Sanierung im Wohnbau nach Petersberg und Montan, die andere zu originellen Holzkonstruktionen mit der Besichtigung des Firmensitzes der LignoAlp in Brixen und einem Wolf Haus Wohngebäude in Vahrn.

Am Samstag, den 26. steht schließlich eine Führung durch das Kompetenzzentrum Rubner in Kiens - das in der energieeffizienten Kombination von Holzrahmen in Leichtbauweise und Glasfronten auch architektonisch besticht - und die Besichtigung eines Mehrfamilienhauses in Olang mit energetischer Sanierung und Erweiterung auf dem Programm.

Als Neuheit des diesjährigen enertour Programms geht es mit dem Paket “enertour: architecture, energy & wine” erstmals zu Abendbesichtigungen in zwei Südtiroler Weinkellereien – die italienweit erste „KlimaHaus Wine“ zertifizierte Kellerei Pfitscher in Montan und die 2010 auf der Architekturbiennale in Venedig ausgezeichnete Weinkellerei Tramin - wo moderne Architektur, ein nachhaltiges Energiekonzept und hochqualitative Weinproduktion im Einklang stehen.
Die Besichtigung der jeweiligen Weinkellerei wird gefolgt von einer Verkostung von ausgezeichneten Weinen und anschließendem Buffet von lokalen Spezialitäten.


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25/09/2012
2013

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Die Highlights des internationalen Kongresses der Klimahouse 2013

Die Erwartungen an den kommenden Klimahouse-Kongress, der mit zwei Key-Note-Sprechern gleich zwei Schwerpunkte nachhaltiger Architektur präsentiert, sind hoch: Klaus Kada, Architekt, Universitätsprofessor und Gewinner zahlreicher internationaler Ehrungen, sowie der in Amsterdam lebende deutsche Visionär und Architekt Thomas Rau. Sie stellen die aktuellsten Entwicklungen zu Nachhaltigkeit und Energieeffizienz vor. Um eine geballte Ladung Nachhaltigkeit geht es auch im Referat rund um das ehrgeizige Projekt der IBA 2013 (der Internationalen Bauausstellung in Hamburg), welches Simona Weisleder, ebenfalls Professorin und Architektin, vorstellen wird.

Bereits zum achten Mal findet die in Italien führende Messe für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen, Klimahouse, statt. Vom 24. – 27. Januar 2013 ist sie Schauplatz für mehr als 400 Unternehmen, welche die aktuellsten Entwicklungen in Sachen Produkt & Dienstleistung nachhaltigen Bauens präsentieren.
Speerspitze der Messe ist von Beginn an der, in Zusammenarbeit mit der Klimahaus Agentur organisierte, internationale Kongress unter dem Motto „Intelligentes Bauen“. Italienische und europäische Referenten berichten über die aktuellsten nachhaltigen Bauten.

Am Morgen des 24. Januars steht die Präsentation von Univ. Prof. Arch. Klaus Kada im Vordergrund. Kada, Mitglied vieler internationaler Juries und Präsident des European Österreich, ist seit Jahrzehnten international bekannt und anerkannt. Darauf lässt auch seine wissenschaftliche Karriere schließen, welche er als Professor für Gebäudebau an der Uni Bremen begann und in München und Aachen fortsetzte.
Für Aufsehen sorgte er jüngst mit dem Bau des neuen Hauptsitzes der Pappas Group in Salzburg, dem Verwaltungsgebäude der Aachen Münchener Versicherung, sowie des Adidas Headquarters in Herzogenaurach.
Kada ist auch Ehrenmitglied des BDA, dem Bund Deutscher Architekten.
 

„Wir dürfen nicht – wie wir das heute versuchen, die Ökologie zu ökonomisieren – sondern wir müssen umgekehrt die Ökonomie ökologisieren.“ Hinter diesem Slogan steht der Architekt des 2006 in Lyon gebauten, ersten energieaktiven Hauses, Thomas Rau.  
Am Samstagmorgen, 25. Januar, bietet der Visionär einen Einblick in Materialien und Technologien der Zukunft.

Welche Möglichkeiten stecken in Metropolen und wie schafft man es, eine als ohnehin kultureller Anziehungspunkt geltende Stadt noch lebenswerter zu gestalten?
Mit diesen und weiteren interessanten Fragen des gegenwärtigen Zeitgeschehens setzt sich das aktuelle Projekt der IBA Hamburg, präsentiert von arch. Simona Weisleder, auseinander.
Das eifrige und anregende Konzept umfasst die Stadt im Zeitalter des Klimawandels und ihrer, mit der Umwelt in Harmonie stehenden, Entwicklung.  Es stellt auch die Frage nach der „Zukunft des Miteinanders“ in den Mittelpunkt:
Die Kosmopolis -  Eine Stadt als Treffpunkt und Vernetzung bunter Kulturen und Metrozonen.
Zentral geht es darum, neue Städte im Kern der bereits existierenden zu erschaffen, Grenzen und Übergänge von Stadt und Land zu arrangieren, das Zusammenspiel der Stadt und großer Infrastrukturen zu verbessern, historische Altstadt und abgelegte Industriezonen zu gestalten, sowie darum ein Leben zwischen Stadt und Niemandsland zu ermöglichen.



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25/09/2012
2013

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Eine Zukunftswerkstatt für Großstädte auf dem Fachkongress der Klimahouse 2013

Die Zukunft der Stadt im 21. Jahrhundert gestalten: Dieser Aufgabe stellt sich die Internationale Bauausstellung IBA Hamburg 2013 und liefert mit ihren Projekten innovative und nachhaltige Beiträge zu aktuellen Fragen der Metropolenentwicklung. 
Mit rund 60 baulichen, sozialen und kulturellen Projekten und Programmen zeigt die IBA Hamburg im Jahr 2013 im Herzen der Hansestadt, wie eine Metropole im 21. Jahrhundert ökologisch und sozial ausbalanciert wachsen kann.
Dieses ambitionierte Projekt wird am Samstag, 25. Januar 2013 im Rahmen des internationalen Fachkongresses der Klimahouse 2013 von der Architektin Simona Weisleder, einer der Projektleiterinnen der IBA, vorgestellt werden.

Aufgrund des Klimawandels und der immer knapper werdenden Ressourcen hat sich die Europäische Kommission verpflichtet, bis zum Jahr 2020 die CO2- Emission gegenüber 1990 um 20 Prozent zu reduzieren. Vor  allem werden die zukünftige Entwicklung unserer Städte und die Art, wie wir darin leben, darüber entscheiden ob Klimakatastrophen noch abzuwenden sind, oder nicht.

Hamburg, als zweitgrößte Stadt Deutschlands (hinsichtlich der Einwohnerzahl), hat bereits eigene, ambitionierte Klimaschutzziele definiert: Bis zum Jahr 2020 soll eine CO2-Minderung von 40 Prozent  und bis zum Jahr 2050 sogar von 80 Prozent erfolgen. Diese und weitere Maßnahmen zu einer gesteigerten Energieeffizienz, zum Umwelt- und Klimaschutz sowie zu einer effizienten Städteplanung, haben die Europäische Kommission dazu bewogen Hamburg zur European Green Capital 2011 zu ernennen. 

Während man noch über den Umbau der alten Docks diskutiert, die auch als Hafencity bekannt sind, wird in einem anderen Stadtteil Hamburgs ein richtungweisendes, hoch innovatives Projekt realisiert, das das Bild der Hansestadt weiter verändern wird. Die Rede ist von der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg. Dieses Großprojekt steht unter der Leitung  von Uli Hellweg, der 1987 bereits mit der Koordination der Pilotprojekte IBA Berlin betraut worden war. IBA Hamburg umfasst circa 50 Architekturprojekte, welche von Unternehmen und Sponsoren mit einer Mischung aus Joint Venture und Projekt-Wettbewerb unterstützt werden. Letztere garantieren für eine termingerechte Realisierung der Projekte und für eine Einhaltung des festgelegten Budgets. Bei IBA Hamburg handelt es sich also um ein vorbildhaftes Projekt, das der Wirtschaftskrise trotzt und darüber hinaus noch Wachstumsmöglichkeiten und Arbeitsplätze für Industrie und Handwerk schafft. Die Ziele, die dieses Projekt dabei verfolgt, sind vor allem zwei: Zum einen will man den multiethnischn Stadtteil Wilhelmsburg, der auf einer Elbinsel liegt, besser integrieren und zum anderen will man durch die Schaffung erneuerbarer Energiequellen die Stadt klimafreundlicher machen. Zusammenfassend lauten die drei Leitthemen der IBA Hamburg  folgendermaßen: 

- Kosmopolis: Alle Einwohner sollen von der kulturellen Vielfalt in Hamburg profitieren.

- Metrozonen: Innerstädtische Bruchkanten sollen für Neues nutzbar gemacht werden.

- Stadt im Klimawandel: Hamburg schont mit eigener Energie das Klima.

Die Besonderheit der Elbinseln besteht darin, dass sie ein Flechtwerk aus Stadt und Hafen darstellen und große Teile entweder aus Industriezonen oder aus Sumpfgebieten bestehen. Darüber hinaus belastet ein reger Auto- und Güterverkehr die Flussinseln. Dieses Bild will man mit der IBA Hamburg verändern, indem Natur und Landschaft besser ins Stadtbild integriert werden. Bis zum Jahr 2025 wird die Elbinsel Wilhelmsburg zu 100 Prozent erneuerbaren Strom produzieren und bis 2050 bezüglich der Strom- und Wärmeversorgung annähernd CO2- neutral sein. Erreicht wird dieses ambitionierte Ziel durch energieeffizientes und nachhaltiges Bauen und Sanieren sowie durch weitere Maßnahmen, die den Ersatz von fossil-nuklearer Energie durch erneuerbare Energien anstreben.

 

Bereits 2013 werden geführte Besichtigungen zu diesen Projekten angeboten. Ersten Schätzungen zufolge werden dafür 70.000 Besucher erwartet. Die Teams der Bozner „Klima-Messen“ haben das ehrgeizige IBA Projekt vor Ort in Augenschein genommen und stellen es im Rahmen des Fachkongresses der Klimahouse 2013 vor. 

Unter anderem sind das:

Smart Material Houses: Unter diesen befindet sich BIQ, das weltweit erste Gebäude mit einer Bioreaktorfassade als Teil eines ganzheitlich regenerativen Energiekonzepts: In plattenförmigen an der Südwest- und Südostfassade angeordneten Glaselementen werden Mikroalgen gezüchtet, die durch Photosynthese und Solarthermie Biomasse und Wärme produzieren. Gleichzeitig sorgt die Fassade für Lichtsteuerung und Beschattung des Gebäudes.

Hybrid Houses: Unterschiedliche Belichtungssituationen für Wohnen und Arbeiten – das ist die Grundidee dieses Gebäudes, das mit seiner durchdachten Architektur auf die Lebensumstände und Bedürfnisse in unserer modernen Welt reagieren kann. Die 16 Einheiten, größtenteils Maisonetten, sind durch ihre Bauweise sowohl zum Arbeiten als auch zum Wohnen geeignet.

Energy Bunker: Der ehemalige Flakbunker in Wilhelmsburg soll ein Symbol des Klimaschutzkonzeptes Erneuerbares Wilhelmsburg werden. Das seit Kriegsende ungenutzte Monument soll nun mit einem Biomasse-Blockheizkraftwerk, einem Wasserspeicher sowie einer Solarthermieanlage ausgestattet werden und Warmwasser und Heizwärme für die Wohnungen des Weltquartiers erzeugen. Im Endausbau wird der Energiebunker circa 22.500 Megawattstunden Wärme und fast 3.000 Megawattstunden Strom erzeugen. Das entspricht dem Wärmebedarf von circa 3.000 Haushalten und dem Strombedarf von etwa 1.000 Haushalten.

VELUX Model Home 2020 - LichtAktiv Haus: Mit dem Projekt Model Home 2020 sucht VELUX europaweit nach Lösungen für beste Energieeffizienz bei höchster Wohnqualität. Um ein konkretes Praxisbeispiel im Rahmen der IBA Hamburg zu präsentieren, hat das Unternehmen als Standort für sein Projekt in der Bundesrepublik die Elbinseln gewählt. Exemplarisch ist in Kirchdorf eine aus der frühen Nachkriegszeit stammende Doppelhaushälfte energetisch saniert, umgebaut und erweitert worden.

Klimahäuser Haulander Weg: Verschiedenartigste Wohnformen und Raum für Gewerbe, wasserarme Schmutzwasserentsorgung, intelligentes Regenwassermanagement und eine vollständige Versorgung durch regenerative Energien – am Südrand des Parks der internationalen Gartenschau Hamburg 2013 soll eines der ökologischen Vorzeigeprojekte Hamburgs entstehen: die Klimahäuser am Haulander Weg.

Weitere Informationen auf: www.fierabolzano.it/klimahouse/de/ und auf www.iba-hamburg.de


 

 
25/09/2012
2013

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Klimahouse erhält eine digitale Renovierung

Messe Bozen hat für Klimahouse, internationale Fachmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen, ein neues digitales Bild entwickelt, das den innovativen Geist dieser Veranstaltung einfangen soll. 

Das digitale „Klima“-Haus besteht aus vier Holzbauklötzen in verschiedenen Farben, die, ähnlich einem Kinderspielzeug, zusammengesetzt werden. Jedes der Teile steht für einen Fachbereich dieser internationalen Messe: Das einzigartige und spezielle Know-how unserer Region bei der Errichtung der Bauten, die Gebäudetechnologie, die Forschungsinstitute, die Dienstleistungen und Vereine. 

Die Bauklötze erscheinen als noch nicht vollständig zusammengesetzt auf dem Bildschirm des Betrachters, was im übertragenen Sinne für die ständige Weiterentwicklung der Normen und Richtlinien im energieeffizienten und nachhaltigen Bauen steht. 

Auch die Wahl der Farben ist nicht zufällig auf drei Grüntöne und ein Gelb gefallen, denn es sind dies die Farben des Logos der KlimaHaus-Agentur, welche von Beginn an Partner der Klimahouse war. Ein weiterer Hinweis auf diesen wichtigen Partner ist die KlimaHaus- Plakette neben der Tür des digitalen Häuschens. Die KlimaHaus-Agentur als öffentliche Einrichtung für die energetische Zertifizierung von Gebäuden, die nicht in die Planung und Ausführung der Bauten involviert ist, schützt die Interessen der Mieter oder Käufer von Immobilien. Seit jeher genießt die Marke KlimaHaus großes Ansehen in der Baubranche und ist auch auf nationaler Ebene ein Garant für energieeffiziente und nachhaltige Konstruktionen. Auf europäischer Ebene ist KlimaHaus heute sogar eine der führenden Marken im Energiesektor, so wundert es nicht, dass der Wert eines Gebäudes durch ein KlimaHaus-Zertifikat und durch die dazugehörige gleichnamige Plakette, Symbol für Komfort und Energieeffizienz, steigt. 

 

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13/09/2012
2013

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Sieger des KLIMAHOUSEgoldmedal prämiert

Naturalia Bau, Finstral, Rubner, Saint Gobain, Edilteco und Schöck Italia sind die sechs Sieger der ersten Auflage des Wettbewerbes KLIMAHOUSEgoldmedal 2012, der vom Verlagshaus “Il Sole 24 Ore” in Zusammenarbeit mit Messe Bozen ins Leben gerufen wurde. Die von einer Fachjury ermittelten Sieger wurden heute auf einer offiziellen Feier im Rahmen der Pressekonferenz zur Vorstellung der Klimahouse 2013  in Mailand prämiert.

KLIMAHOUSEgoldmedal wurde heute anlässlich der Pressekonferenz zur Vorstellung der Klimahouse 2013 in Mailand zum ersten Mal verliehen. Zu diesem Wettbewerb zugelassen waren jene 108 Unternehmen, die in den Jahren 2010, 2011 und 2012 mit der KLIMAHOUSEtrend-Auszeichnung prämiert worden waren. Die Jury zeichnete die sechs vorbildlichsten Unternehmen aus den verschiedensten Gründen aus:

Im Falle von Naturalia Bau ist es die Tatsache, dass das Unternehmen die Realisierung ökologischer Produkte für den Bausektor fördert. Entscheidend war dabei der Umstand, dass Naturalia Bau versucht maximalen Komfort durch eine energieeffiziente und nachhaltige Bauweise zu erreichen.
Finstral wurde für seine hervorragende Qualität und Nachhaltigkeit prämiert, die das Unternehmen durch überaus innovative Lösungen erzielt, ohne, dass diese dem Unternehmen von Außen auferlegt worden wären.
Rubner hingegen zählt zu den Siegern, weil das Unternehmen sich für Nachhaltigkeit und Innovationen rund um das Material Holz engagiert und dabei einen hohen Qualitätsanspruch hat.
Saint Gobain hat die Jury wegen seines Engagements mit neuen Produkten, die Alternativen zu den fossilen Brennstoffen schaffen, überzeugt. Ein Grund für den Preis KLIMAHOUSEgoldmedal war auch die besondere Leistung, die das Unternehmen im Trockenbau und in der Wiederverwertung der Materialien erbracht hat.
Edilteco wurde für seinen Einsatz und seine Forschung im Bereich baulicher Wiederinstandsetzung sowie für seine Techniken in der Wärmeisolierung ausgezeichnet. Überzeugt hat die Jury wohl auch die außerordentliche Willensstärke, mit der das Unternehmen nach dem verheerenden Erdbeben in der Emilia Romagna seine Produktion wieder aufgenommen hat.
Schöck Italia hingegen wendet eine innovative und besonders komplexe Technik bei der Isolierung der Gebäude an und hat es darüber hinaus geschafft, diese auch einem Fachpublikum näher zu bringen.

Die Grundlagen für die KLIMAHOUSEgoldmedal wurden schon vor drei Jahren durch den Wettbewerb KLIMAHOUSEtrend geschaffen. Letzterer wird ebenfalls von Messe Bozen zusammen mit „Il Sole 24 Ore“ organisiert und verfolgt das Ziel ganzheitliche und innovative Konzepte zur Energieeinsparung im Gebäudebereich zu fördern. Dabei werden Kriterien von der Auswahl der Materialien über die Planung bis hin zur Fertigung berücksichtigt und insgesamt 36 Produktinnovationen in sechs Kategorien durch eine Fachjury prämiert. 

In diesem Jahr wurde nun erstmals die KLIMAHOUSEgoldmedal verliehen. Aus den insgesamt 108 mit dem KLIMAHOUSEtrend prämierten Unternehmen der letzten drei Jahre wurden, ohne Berücksichtigung der für den KLIMAHOUSEtrend geltenden Kategorien, sechs Sieger ermittelt.
Bei den Siegern handelt es sich um besonders vorbildliche Unternehmen, die einen wichtigen Beitrag im Bereich der Forschung und Innovation geleistet oder sich durch eine konstante Qualität in Bezug auf umweltfreundliches Bauen ausgezeichnet haben.

Die Fachjury setzt sich aus folgenden Personen zusammen: Fabrizio Bianchetti, Vorsitzender der Jury und Mitglied des wissenschaftlichen Vorstandes der Monatszeitschrift „Il Sole 24 Ore Arketipo“, Gruppo 24 Ore, Donatella Bollani, Koordinatorin des Bereichs Architektur im Verlag “Sole 24 Ore BusinessMedia“, Ulrich Klammsteiner, technischer Verantwortlicher der KlimaHaus-Agentur, Valeria Erba, Präsidentin des nationalen Verbandes für thermische und akustische Isolierung ANIT, Nicola Arnaldi, Präsident des Nationalen Verbandes für bio-ökologische Architektur ANAB und Reinhold Marsoner, Direktor der Messe Bozen.

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13/09/2012
2013

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Der Schweizer Wettbewerb “Umsicht” auf der Klimahouse 2013

Bereits zwei Mal schrieb der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA seine nationale Auszeichnung für die zukunftsfähige Gestaltung des Lebensraums „Umsicht - Regards – Sguardi“ aus. Die aus dem Wettbewerb hervorgehende Ausstellung wird eines der Highlights der 8. Auflage der Klimahouse, internationale Fachmesse für effizientes und nachhaltiges Bauen im Programm von 24. bis 27. Januar 2013, sein.

„Umsicht“ ist die wichtigste Auszeichnung der Schweiz für „umsichtig“ ausgeführte Arbeiten unterschiedlicher Größenordnung, die sich exemplarisch oder überraschend mit der Umwelt auseinandersetzen, und richtet sich an Architekten, Ingenieure, Behörden, Unternehmen, Investoren und Privatpersonen sowie engagierte Akteure der Zivilgesellschaft. Ausgezeichnet werden acht Arbeiten, die als Vorreiter für zukünftige Entwicklungen in besonderer Weise zur Zukunftsfähigkeit der Gestaltung des Lebensraumes Schweiz beitragen. Zudem werden hervorragende Leistungen für die Fachwelt und die interessierte Öffentlichkeit sichtbar gemacht.

Der Wettbewerb ist nicht zufällig in der Schweiz entstanden, denn dieses kleine Land ist  bekannt für besonders ambitionierte Bauprojekte, wie jenes zur Realisierung des längsten Zugtunnels der Welt, dem Gotthard-Basistunnel.
2013 wird „Umsicht“ bereits zum dritten Mal ausgeschrieben: Die erste Auflage fand 2007 und die zweite 2011 statt. Aus letzterer ging eine Wanderausstellung mit den ausgezeichneten Arbeiten hervor, die im März 2011 erstmals an der ETH Zürich zu sehen war und nun vom 24. bis zum 27. Januar 2013 Halt in Bozen machen wird.
Die Fachmesse Klimahouse hat sich zur Leitmesse Italiens im Bereich des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens entwickelt, wie auch die letzte Auflage dieser Veranstaltung mit  über 40.000 Besuchern aus ganz Italien eindrucksvoll bestätigt hat.
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21/06/2012
2013

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Messe Bozen: Das italienische Zentrum der Nachhaltigkeit

Klimahouse, Klimahouse Umbria, Klimahouse Puglia, Klimaenergy, Klimamobility und Klimainfisso: Sechs Termine um Italien der Green Economy näher zu bringen

Messe Bozen ist seit 2005 Sprachrohr einer erneuerten umweltfreundlichen Kultur. Mit ihrem Standort im Herzen einer Region, die seit jeher bekannt dafür ist, besonders offen für ökologische Belange und empfänglich für internationale Einflüsse aus dem Bereich des Umweltschutzes zu sein, versteht sie sich als kultureller Mittler zwischen Nordeuropa und Italien mit dem Ziel ein umweltfreundliches Bewusstsein zu schaffen.

Seit Jahren gilt die internationale Aufmerksamkeit essentiellen Themen wie jenem des Energieverbrauches: die stetig steigenden Kosten für die wichtigste Energiequelle, das Erdöl, und -angesichts der dramatischen Klimaveränderung- der Ruf nach einem verstärkten Umweltschutz haben dazu geführt, dass immer mehr Unternehmen und Privatpersonen in die „Green Economy“ investieren und Maßnahmen treffen, die der zukünftigen Energiesicherung und der Reduzierung des CO2 dienen sollen.

Die Messe Bozen, die sich seit über 60 Jahren der Organisation und Entwicklung von neuen Messen und Kongressen widmet, hat diesen Trend frühzeitig erkannt und nimmt heute eine Vorreiterrolle auf diesem Gebiet ein indem sie den führenden Kräften aus der italienischen Wirtschaft als Plattform dient. Die erste Auflage der Klimahouse geht auf das Jahr 2005 zurück. Von Anfang an verstand sich diese Fachmesse als eine Informations- und Weiterbildungsplattform, die auf ein umweltfreundliches Bewusstsein basiert. Mit  459 ausstellenden Unternehmen und 40.000 Besuchern aus ganz Italien ist sie zu einem wichtigen Bezugspunkt für diesen Sektor geworden. Messe Bozen, in einer Region mit großer Kompetenz in Sachen Energieeffizienz und erneuerbaren Energie, hat sich in den letzten Jahren stark auf diesen Markt konzentriert. Der große Einsatz, alternative Energiequelle zum Erdöl zu fördern und der überwältigende Erfolg von Klimahouse, haben die Bozner Messe dazu ermutigt auch in Mittel,- und Süditalien zwei weiteren Auflagen dieser Messe durchzuführen. Eine findet in Bastia Umbria nahe Perugia, die andere in Bari statt. Außerdem wurde das Angebot mit zwei weiteren wichtigen Projekten erweitert: Klimaenergy, internationale Messe für erneuerbare Energien für wirtschaftliche und öffentliche Zwecke,  die dieses Jahr schon zum fünften Mal stattfindet, und Klimamobility, die Fachmesse für nachhaltige Mobilität.

Die Ausstellungsbereiche der Klimaenergy umfassen die Produktkategorien Solarenergie (Solarthermie, Photovoltaik, solares Kühlen und Beleuchtung), Biomasse, Biogas und Biokraftstoffe, Wasserkraft, Geothermie, Kraft-Wärme-Koppelung, Wasserstoff, Brennstoffzelle, Wärmerückgewinnung und Windkraft. Das Fachpublikum der Klimaenergy setzt sich vorwiegend aus folgenden Kategorien zusammen: Techniker und Entscheidungsträger der öffentlichen Verwaltung, Unternehmer mit hohen Energiekosten, Vertreter der Planungs- und Ingenieurbüros, sowie Installateure.
Ein abwechslungsreiches Informations- und Bildungsprogramm mit einem internationalen Fachkongress, geführte Enertours zu nachhaltigen Energieerzeugungsanlagen in Südtirol, Workshops und Tagungen bereichern diese Messe zusätzlich.

Im Jahr 2011 fand erstmals Klimamobility, Fachmesse für nachhaltige Mobilität, in Kombination mit Klimaenergy statt.
Im Mittelpunkt der Klimamobility stehen die innovativsten Produkte, die von 2, 3 oder 4-rädrigen Elektro-, Hybrid-, Biomethan- und Wasserstofffahrzeugen über Akkubatterien, Auflade- und Antriebssystemen bis hin zu erfolgreichen Projekten umweltfreundlicher Mobilität reichen.

Ausgehend von diesen Messen zum Thema „Klima“ startet die Messe Bozen im März 2013 eine neue Fachmesse der Zulieferer der Fenster-, Türen- und Fassadenbauer, in der die Endprodukte selbst hingegen nicht Gegenstand der Messe sind. Besucherzielgruppen sind Fenster-, Türen- und Fassadenbauer, Tischler, Händler, Wärmetechniker, Metall-, Glas-, Holz- und Kunstoffverarbeitungsbetriebe, Ingenieure und Architekten.
Die Messe Bozen hat sich mit diesen „Klima-Messen“ also ganz in den Dienst der erneuerbaren Energie, des Klimaschutzes und der Energieeffizienz gestellt und wird dabei von einer breiten Palette an Institutionen und Einrichtungen unterstützt. Dazu zählen unter anderem: die KlimaHaus Agentur, die europäische Akademie Bozen (EURAC), der TIS Innovation Park, die Freie Universität Bozen, die ANIT (Nationale Vereinigung für die Wärme- und Lärmisolierung), Legambiente.

Das Messegelände:

Das Messegelände in Bozen Süd wurde im Jahr 1998 eingeweiht. Der moderne Komplex umfasst 35.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, 25.000 Quadratmeter überdacht und 10.000 Quadratmeter Freigelände. Vom ökologischen Bewusstsein der Messe zeugen 1.800 Fotovoltaikanlagen zu 300 KW, welche im August 2007 auf dem Dach installiert wurden. Innerhalb eines Jahres wurden damit 400.000 KWh Energie erzeugt. Dies entspricht etwa dem Jahresbedarf von 150 Familien. 2009 wurde die Anlage um das Doppelte vergrößert und deckt somit eine Fläche von 4.800 Quadratmetern. Im Dezember 2010 wurde eine dritte Anlage mit einer Kapazität von 150 KWh in Betrieb genommen.

 

 
30/05/2012
2013

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"Klimahouse Trend 2012"

Anlässlich des fünften Architekturforums des Verlagshauses “Il Sole 24 Ore” werden am 25. Juni in Mailand die Sieger des Wettbewerbs “Klimahouse Trend 2012”offiziell prämiert.

Bozen, 28. Mai 2012 – Im Rahmen der „Klimahouse 2012“, der internationalen Fachmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen, hat eine Fachjury  in Zusammenarbeit mit dem Verlagshaus „Il Sole 24 Ore“ ganzheitliche und innovative Konzepte zur Energieeinsparung im Gebäudebereich auserkoren. Berücksichtigt wurden dabei Kriterien, die von der Auswahl der Materialien über die Planung bis hin zur Fertigung reichen.

Die Fachjury, welche während der Klimahouse vom 26. bis 29. Jänner 2012 jeweils das beste Konzept für jede der sechs Kategorien auswählte, setzte sich wie folgt zusammen: Nicola Arnaldi, Präsident des Nationalen Verbandes für bio-ökologische Architektur ANAB, Cristina Benedetti, Direktorin des Masterstudiengangs KlimaHaus der Freien Universität Bozen, Fabrizio Bianchetti, Vorsitzender der Jury, Donatella Bollani, Koordinatorin des Bereichs Architektur im Verlag “Sole 24Ore BusinessMedia“, Valeria Erba, Präsidentin des nationalen Verbandes für thermische und akustische Isolierung ANIT und Ulrich Klammsteiner, technischer Verantwortlicher der KlimaHaus-Agentur.


Folgende Unternehmen werden prämiert:

1. Kategorie „Innovative Elemente  und Verschattungssysteme im Gebäudebreich“: Estfeller, Finstral, Maico, Siegenia, Aubi, Südtirol Fenster, Tip Top Fenster.

2. Kategorie „Innovative Systeme für die interne Behaglichkeit  im Gebäude“: Matteo Brioni, Fermacell, Hydro Building Systems-Wycona, Mafi Italia, Saint Gobain PPC Italia, Wolf System.

3. Kategorie „innovative Technologien im Gebäudebereich“: Daikin Air Conditioning Italy, Drexel und Weiss Energieeffiziente Haustechniksystem, Giacomini, G.T.E Elettrica, Hoval srl, Solarfocus.

4. Kategorie „innovative Bauteile“: Casa Salute, C&P Costruzioni, Saint Gobain PPC Italia, Stratex, Wood Beton, Ton-Gruppe.

5. Kategorie “ innovative Bedachungssysteme ”: Elenca, Euroagrar, Isolconfort, Riwega, Roto Dach- und Solartechnologie, Sika Italia.

6. Kategorie“innovative Wärmedämmsysteme “: Alpac, De Faveri, Edilteco, Eurotherm, Naturalia Bau, Sto Italia.


Alle Informationen zur „Klimahouse“ unter www.klimahouse.it und zu den Siegern unter www.archinfo.it

 

V. Architekturforum
Building a greener Future
Montag 25. Juni 2012, 9.00-18.00 Uhr
Sitz Gruppo 24 Ore
Monte Rosastr. 91, Collinasaal- Mailand
Prämierung Klimahouse Trend ab 17.00 Uhr

Photo Gallery

RSS von iwr.de  

Carpooling  

Hinweis!  

Messe Bozen AG weist ihre Aussteller darauf hin, beim Eintrag in FAIRGUIDE.COM , EXPO-GUIDE.COM, EVENT-FAIR und  BUILDTEC MARKET.COM VORSICHTIG zu sein. Es handelt sich um einen Dienst GEGEN BEZAHLUNG! Mehr Informationen dazu
Messe Bozen AG Messe Platz 1, I - 39100 Bozen • tel: +39 0471 516000 • fax: +39 0471 516111 • info@messebozen.itfieramesse.bz@pec.itwww.messebozen.it • MwSt. Nr. 00098110216
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