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Messe Bozen

Die Brücke zwischen Nord und Süd

Messe Bozen befindet sich in idealer Position im Zentrum des Alpenraumes, in einer zweisprachigen
Region und fungiert als Treffpunkt zwischen Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum und Italien.
60 Jahre Erfahrung in der Organisation von Messen und Kongressen, gelebte Servicequalität und die
gewachsene Rolle als Vermittler zwischen unterschiedlichen Kulturen und Wirtschaften machen Bozen
zum idealen Messestandort.

Entdecken Sie unsere Messen in 1 Minute:

 

Besucher

Messe Bozen setzt stark auf Messethemen, die in der Wirtschaftskompetenz Südtirols und des Trentino liegen. Die Schwerpunktthemen sind Tourismus und Gastronomie, (Winter)Sport und Bergtechnologie, Landwirtschaft sowie nachhaltige Bauwirtschaft und Mobilität.

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Aussteller

Mit ihren Fachmessen bildet Messe Bozen einen wichtigen Treffpunkt für Unternehmer aus Italien und den deutschsprachigen Nachbarländern. Somit bietet sich Messe Bozen als Sprungbrett für einen Markteintritt ein, denn hier trifft man punktgenau die richtige Zielgruppe.

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News

Herbstmesse und Biolife 2018 ziehen Bilanz

HERBSTMESSE

Mit knapp 40.000 Besuchern an vier Messetagen konnte das Messeduo Herbstmesse und Biolife wieder ein gutes Ergebnis erzielen. Aussteller und Besucher zeigten sich mit dem Verlauf der beiden Veranstaltungen sehr zufrieden, während neue Initiative ...

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Herbstmesse und Biolife 2018 ziehen Bilanz

BIOLIFE

Mit knapp 40.000 Besuchern an vier Messetagen konnte das Messeduo Herbstmesse und Biolife wieder ein gutes Ergebnis erzielen. Aussteller und Besucher zeigten sich mit dem Verlauf der beiden Veranstaltungen sehr zufrieden, während neue Initiative ...

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Bio(life) wirkt!

BIOLIFE

Biolife bringt ausgesuchte Hersteller der besten biologisch zertifizierten Qualitätsprodukte, namhafte Experten und Südtirols beste Bio-Weine nach Bozen und bietet damit eine einzigartige Plattform für alle, die nachhaltige, gesunde un ...

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So viel Herbstmesse gab’s noch nie!

HERBSTMESSE

Vom 23. bis 26. November feiert die Herbstmesse ihre 71. Auflage. Das Erfolgsrezept der beliebten Publikumsmesse ist seit jeher die Spannbreite ihres umfangreichen und vielseitigen Angebots: mit Arredo, der vielfältigsten Einrichtungsschau der R ...

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Die Reform des Dritten Sektors: Perspektiven und Chancen

HERBSTMESSE

Der Stand der Reform des Dritten Sektors und die Auswirkungen auf bestehende Genossenschaften und Vereine in Südtirol: Damit befasst sich die Tagung „Die Reform des Dritten Sektors: Perspektiven und Chancen“ am Montag, dem 26. Novemb ...

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Im Zeichen der Gesundheit

HERBSTMESSE

Gesundheitsinfos für Groß und Klein: die Herbstmesse 2018 vom 23. bis zum 26. November bietet eine willkommene Gelegenheit dazu.  Die Herbstmesse in Bozen ist eine Institution: Seit 71 Jahren zieht sie Besucherinnen und Besucher aus ...

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Endlich wieder da: Arredo - Südtirols Einrichtungssalon N° 1!

HERBSTMESSE

Das Thema Einrichten und Wohnen nimmt einen immer größeren Raum ein und macht die Herbstmesse zu einem echten Treffpunkt für Liebhaber eines gepflegten und trendigen Interieurs. Die rund 100 Aussteller auf 7.000 m² Ausstellungsfl ...

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Erfolgreiche elfte Auflage von Interpoma

INTERPOMA

Mit 489 Ausstellern aus 24 Ländern und 20.000 Besuchern aus über 70 Nationen war die elfte Auflage der Interpoma internationaler denn je. Bozen hat ihren Ruf als Apfelhauptstadt der Welt somit weiter gefestigt.  Interpoma brachte vom ...

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Interpoma Technology Award 2018: erste Gewinner prämiert

INTERPOMA

Die 11. Auflage von Interpoma, der internationalen Fachmesse der Apfelbranche, legt gleich richtig los: Schon am gestrigen Eröffnungstag wurde in feierlichem Rahmen zum ersten Mal der Interpoma Technology Award verliehen. Mit diesem Preis werden ...

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VitaPlus für aktive Senioren

HERBSTMESSE

Über 500 Aussteller auf mehr als 25.000 m² Ausstellungsfläche, das ist das Erfolgsduo Herbstmesse und Biolife mit dem Sektor VitaPlus für Südtirols aktive Senioren. VitaPlus bietet alles für ein aktives Altern: Vom Gesun ...

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Hotel 2018: Tourismus beflügelt Wirtschaft

HOTEL

22.000 Fachbesucher und über 600 Aussteller bestätigen die Fachmesse Hotel als einen überregionalen Branchentreffpunkt. Ein umfangreiches und gut besuchtes Programm aus Tagungen, Workshops und Prämierungen förderte den Austau ...

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Autochtona Awards 2018: Der Gewinner ist ... das Terroir

AUTOCHTONA

Am 16. Oktober erfolgte im Rahmen der Autochtona die Bekanntgabe der Gewinner des Wettbewerbs „Autochthone Leidenschaft!“ auf der Messe Bozen: in sechs verschiedenen Kategorien wurden die besten autochthonen Weine prämiert. Die Jury, ...

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Herbstmesse und Biolife 2018 ziehen Bilanz

Mit knapp 40.000 Besuchern an vier Messetagen konnte das Messeduo Herbstmesse und Biolife wieder ein gutes Ergebnis erzielen. Aussteller und Besucher zeigten sich mit dem Verlauf der beiden Veranstaltungen sehr zufrieden, während neue Initiativen wie der Einrichtungssalon Arredo, der Fachkongress „Organic 2030“ sowie das Bio Wine Festival bereits erste Akzente setzen konnten.

Das Duo Herbstmesse und Biolife steht gut da und zwar aus einem einfachen Grund: „Das Erfolgsrezept der traditionsreichsten Südtiroler Publikumsmesse liegt in ihrem ständigen Bestreben, sich an den Zeitgeist und an die Bedürfnisse und Vorlieben der Menschen anzupassen und somit stets aktuell und attraktiv zu bleiben“, erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher bereits bei der Eröffnung.

Die wichtigste Neuerung der 71. Auflage war die Wiederauflage der beliebten Einrichtungsschau Arredo, als eine Art Messe in der Messe: Rund 100 vorwiegend lokale Aussteller präsentierten auf 7.000 m² Ausstellungsfläche die ganze Vielfalt der aktuellen Einrichtungswelt. „Unser Anspruch ist es, aus dem Einrichtungssektor Arredo auf der Herbstmesse wieder einen wichtigen Termin für alle, die an Einrichtung und Design interessiert sind zu machen. Dabei wollen wir vor allem auf lokale Handwerker und Anbieter setzen und Platz für ausgefallene, innovative Einrichtungsobjekte und Designstücke zu annehmbaren Preisen bieten“, erklärt Messedirektor Thomas Mur die Strategie für Arredo.

Diese Einschätzung teilen auch die Aussteller der ersten Arredo innerhalb der Herbstmesse. So meinte Konrad Messner von der gleichnamigen Tischlerei: „Als langjähriger Aussteller der einstigen Arredo finde ich diese Initiative sehr gelungen und zukunftsträchtig. Wir konnten alte Kunden wiedertreffen und haben einige neue Kontakte geknüpft – wir sind mit dieser Erstauflage sehr zufrieden.“

Die guten Besucherzahlen und die mediale Aufmerksamkeit nutzten auch wieder mehrere Partner als Bühne. So präsentierte das Konsortium MirSarner am Samstag ihre Aktion „Pro Südtiroler Fichtenholz“, mit der sie nach dem tragischen Windwurf vor wenigen Wochen zur bewussten Verwendung von Südtiroler Fichtenholz aufrufen wollen. Das Landesamt für Entwicklung des Genossenschaftswesens veranstaltete hingegen gemeinsam mit acht weiteren Institutionen am Montagvormittag eine gut besuchte Tagung zur "Reform des dritten Sektors" für alle im Landesverzeichnis eingetragene ehrenamtlich tätige Vereine und Non-Profit-Organisationen.

Die Wichtigkeit von Ehrenamt und Freiwilligenarbeit für die hohe Lebensqualität im Lande unterstrich die zweite Südtiroler Freiwilligenmesse mit ihren über 50 teilnehmenden Vereinen, die sich erstmals auf einer Eventbühne mit einem abwechslungsreichen Programm dem breiten Publikum präsentierten und für ihr Maskottchen einen Namen suchten. 

Stark besucht war wiederum der Bereich „VitaPlus“ mit dem Stand des Südtiroler Sanitätsbetriebes, bei dem wertvolle Tipps zur Vorsorge von vielen Zivilisationskrankheiten sowie eine kostenlose Grippeschutzimpfung angeboten wurden.

Biolife konnte wieder mit 200 Ausstellern und ihren rund 2.500 angebotenen Produkte überzeugen, die ausnahmslos biologisch zertifiziert und von handwerklicher Qualität sind – ein Kriterium, das Biolife von vergleichbaren Veranstaltungen unterscheidet. So sieht das auch Neuaussteller Omar Signori von Amó – die Prelibateria aus Bozen: „Biolife ist die Referenzmesse für biologische Produkte in ganz Norditalien und daher war es das perfekte Schaufenster für unsere Produkte. Zudem eignet sich die Messe perfekt zum Netzwerken mit anderen Ausstellern und Vertriebspartnern. Wir kommen auf jeden Fall kommendes Jahr wieder auf die Messe!“

Die Messe für biologische Qualitätsprodukte wurde um zwei interessante Programmpunkte bereichert: am ersten Messetag fand der erste Fachkongress „Organic 2030“ im Rahmen der Biolife zum Ländervergleich Deutschland – Österreich – Italien statt. Der letzte Messetag hingegen klang mit der gelungenen Premiere des Bio Wine Festivals aus, bei der sich exklusiv 20 Südtiroler Bio-Weinbauern einem Fachpublikum aus Hotellerie, Gastronomie und Handel präsentierten.

Das herbstliche Messeduo findet 2019 wieder von Donnerstag 21. bis Sonntag 24. November statt. 

Herbstmesse und Biolife 2018 ziehen Bilanz

Mit knapp 40.000 Besuchern an vier Messetagen konnte das Messeduo Herbstmesse und Biolife wieder ein gutes Ergebnis erzielen. Aussteller und Besucher zeigten sich mit dem Verlauf der beiden Veranstaltungen sehr zufrieden, während neue Initiativen wie der Einrichtungssalon Arredo, der Fachkongress „Organic 2030“ sowie das Bio Wine Festival bereits erste Akzente setzen konnten.

Das Duo Herbstmesse und Biolife steht gut da und zwar aus einem einfachen Grund: „Das Erfolgsrezept der traditionsreichsten Südtiroler Publikumsmesse liegt in ihrem ständigen Bestreben, sich an den Zeitgeist und an die Bedürfnisse und Vorlieben der Menschen anzupassen und somit stets aktuell und attraktiv zu bleiben“, erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher bereits bei der Eröffnung.

Die wichtigste Neuerung der 71. Auflage war die Wiederauflage der beliebten Einrichtungsschau Arredo, als eine Art Messe in der Messe: Rund 100 vorwiegend lokale Aussteller präsentierten auf 7.000 m² Ausstellungsfläche die ganze Vielfalt der aktuellen Einrichtungswelt. „Unser Anspruch ist es, aus dem Einrichtungssektor Arredo auf der Herbstmesse wieder einen wichtigen Termin für alle, die an Einrichtung und Design interessiert sind zu machen. Dabei wollen wir vor allem auf lokale Handwerker und Anbieter setzen und Platz für ausgefallene, innovative Einrichtungsobjekte und Designstücke zu annehmbaren Preisen bieten“, erklärt Messedirektor Thomas Mur die Strategie für Arredo.

Diese Einschätzung teilen auch die Aussteller der ersten Arredo innerhalb der Herbstmesse. So meinte Konrad Messner von der gleichnamigen Tischlerei: „Als langjähriger Aussteller der einstigen Arredo finde ich diese Initiative sehr gelungen und zukunftsträchtig. Wir konnten alte Kunden wiedertreffen und haben einige neue Kontakte geknüpft – wir sind mit dieser Erstauflage sehr zufrieden.“

Die guten Besucherzahlen und die mediale Aufmerksamkeit nutzten auch wieder mehrere Partner als Bühne. So präsentierte das Konsortium MirSarner am Samstag ihre Aktion „Pro Südtiroler Fichtenholz“, mit der sie nach dem tragischen Windwurf vor wenigen Wochen zur bewussten Verwendung von Südtiroler Fichtenholz aufrufen wollen. Das Landesamt für Entwicklung des Genossenschaftswesens veranstaltete hingegen gemeinsam mit acht weiteren Institutionen am Montagvormittag eine gut besuchte Tagung zur "Reform des dritten Sektors" für alle im Landesverzeichnis eingetragene ehrenamtlich tätige Vereine und Non-Profit-Organisationen.

Die Wichtigkeit von Ehrenamt und Freiwilligenarbeit für die hohe Lebensqualität im Lande unterstrich die zweite Südtiroler Freiwilligenmesse mit ihren über 50 teilnehmenden Vereinen, die sich erstmals auf einer Eventbühne mit einem abwechslungsreichen Programm dem breiten Publikum präsentierten und für ihr Maskottchen einen Namen suchten. 

Stark besucht war wiederum der Bereich „VitaPlus“ mit dem Stand des Südtiroler Sanitätsbetriebes, bei dem wertvolle Tipps zur Vorsorge von vielen Zivilisationskrankheiten sowie eine kostenlose Grippeschutzimpfung angeboten wurden.

Biolife konnte wieder mit 200 Ausstellern und ihren rund 2.500 angebotenen Produkte überzeugen, die ausnahmslos biologisch zertifiziert und von handwerklicher Qualität sind – ein Kriterium, das Biolife von vergleichbaren Veranstaltungen unterscheidet. So sieht das auch Neuaussteller Omar Signori von Amó – die Prelibateria aus Bozen: „Biolife ist die Referenzmesse für biologische Produkte in ganz Norditalien und daher war es das perfekte Schaufenster für unsere Produkte. Zudem eignet sich die Messe perfekt zum Netzwerken mit anderen Ausstellern und Vertriebspartnern. Wir kommen auf jeden Fall kommendes Jahr wieder auf die Messe!“

Die Messe für biologische Qualitätsprodukte wurde um zwei interessante Programmpunkte bereichert: am ersten Messetag fand der erste Fachkongress „Organic 2030“ im Rahmen der Biolife zum Ländervergleich Deutschland – Österreich – Italien statt. Der letzte Messetag hingegen klang mit der gelungenen Premiere des Bio Wine Festivals aus, bei der sich exklusiv 20 Südtiroler Bio-Weinbauern einem Fachpublikum aus Hotellerie, Gastronomie und Handel präsentierten.

Das herbstliche Messeduo findet 2019 wieder von Donnerstag 21. bis Sonntag 24. November statt. 

Bio(life) wirkt!

Biolife bringt ausgesuchte Hersteller der besten biologisch zertifizierten Qualitätsprodukte, namhafte Experten und Südtirols beste Bio-Weine nach Bozen und bietet damit eine einzigartige Plattform für alle, die nachhaltige, gesunde und innovative Produkte verkosten, sich informieren und einkaufen möchten. Von Freitag 23. bis Montag 26. November in der Messe Bozen.

Bei Biolife präsentieren über 200 mittel- bis kleinstrukturierte Betriebe aus ganz Italien und darüber hinaus mit ihren rund 2.500 Produkten die ganze Vielfalt des prosperierenden Bio-Marktes von Lebensmittelspezialitäten bis hin zu Naturkosmetik und Ökotextilien. Das Publikum ist bunt gemischt und besteht sowohl aus Profis wie Küchenchefs, Gastronomen und Hoteliers als auch aus engagierten Konsumenten. Alle schätzen sie die Unverfälschtheit und Qualität der dargebotenen (Lebensmittel)Spezialitäten und den direkten Kontakt mit den Herstellern, die ihre Produkte ausschließlich selbst verkaufen und dabei Wissenswertes rund um den Anbau erzählen und den Anwesenden Tipps zur bestmöglichen Verwendung geben. Dadurch wird Biolife zu einer Schnittstelle zwischen jenen, die ihren Boden, ihre Arbeit und ihre Produkte lieben, und jenen, die diese mit Freude weiterverarbeiten und verwenden.

Ländervergleich Deutschland – Österreich - Italien

Höhepunkt der diesjährigen Auflage ist der erste Fachkongress im Rahmen der Biolife. Die Konferenz „Organic 2030“ am ersten Messetag, Freitag 23. November, bringt namhafte Experten nach Bozen, die zu einem 3-Länder-Vergleich referieren. Es ist gelungen Jan Plagge, Bioland-Präsident, BÖLW-Vorstand und nunmehr auch Präsident der IFOAM-EU-Gruppe, für den Kongress zu gewinnen. Mit ihm werden der Südtiroler EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann, Matteo Bartolini vom International Organic Agriculture Network sowie Sylvia Maria Schindecker vom Referat Tierische Erzeugnisse der Landwirtschaftskammer Österreich diskutieren. Michael Theiner von der Genossenschaft Bio Südtirol und Gerhard Eberhöfer von Bio Vinschgau - VI.P BIO schließen den Abend mit Beispielen aus der Südtiroler Praxis ab. Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos, aber eine Anmeldung erforderlich.

Südtiroler Bio-Weinfestival

Um die Südtiroler Bio-Weinwirtschaft geht es in einem eigenen Festival, das heuer zum ersten Mal stattfindet. Im Mittelpunkt des exklusiven Weinevents stehen jene Südtiroler Weinbauern, die sich der biologischen oder biodynamischen Anbauweise verschrieben haben und ihren Betrieb einem Fachpublikum aus dem Bereich der Hotellerie und Gastronomie präsentieren und ihren Bio-Wein verkosten lassen wollen. Am Montag, 26. November – zum Ausklang der Messe – beim ersten Bio Wine Festival unter dem Motto „Südtirol meets Südtirol“ in der neu gestalteten Südtirol Lounge in der Messe Bozen. 

Die Bunte Welt des Biolandbaus Südtirols 

Neben diesen Topterminen gibt es an allen vier Messetagen viel Sehens- und Hörenswertes auf der Aktionsbühne nahe dem Stand des Bioland Verbands Südtirol. In der „Bunten Welt des Biolandbaus Südtirols“ werden 17 kleinere Podiumsdiskussionen, Vorstellungen und Produktverkostungen stattfinden, aus allen Produktionsbereichen, wie Obstbau, Wein, Viehwirtschaft, Imkerei, Gemüse und Ackerbau, Kräuter und Getreide. 

Biolife Küche mit Stern

Das Restaurant in der Fachmesse Biolife bekommt einen Stern! Verantwortlich für die Verpflegung der tausenden Messebesucher zeichnet heuer Sternekoch Egon Heiss – kulinarisch nachhaltige Geschmackserlebnisse sind garantiert! Daneben zeigen die Nachwuchsköche der Fachschule Cesare Ritz aus Meran, was man mit den ausgesuchten Zutaten den Biolife-Aussteller Herrliches auf den Teller zaubern kann - täglich bei der Schauküche!

Als Bereicherung der besten biologischen Produkte gesellen sich zum zweiten Mal die Südtiroler Weltläden bei der diesjährigen Biolife. Die ausgestellten Produkte aus dem Fairen Handel des Netzwerks der zehn Weltläden sind natürlich zudem biologisch zertifiziert. 

Die 15. Auflage der Biolife findet wieder an vier Tagen, von Freitag 23. bis Montag 26. November jeweils von 9:30 bis 18:30 Uhr, zeitgleich mit der traditionellen Herbstmesse statt. Am ersten und letzten Messetag, Freitag und Montag, ist der Eintritt frei!

So viel Herbstmesse gab’s noch nie!

Vom 23. bis 26. November feiert die Herbstmesse ihre 71. Auflage. Das Erfolgsrezept der beliebten Publikumsmesse ist seit jeher die Spannbreite ihres umfangreichen und vielseitigen Angebots: mit Arredo, der vielfältigsten Einrichtungsschau der Region, dem großen Gesundheitssektor VitaPlus und der Südtiroler Freiwilligenmesse sowie der begleitenden Biolife bietet sie wieder den beliebten Mix aus Information, Unterhaltung, Genuss und Kauferlebnis!

Das Thema Einrichten und Wohnen nimmt einen immer größeren Raum ein und macht die Herbstmesse zu einem echten Treffpunkt für Liebhaber eines gepflegten und trendigen Interieurs. Die rund 100 Aussteller auf 7.000 m² Ausstellungsfläche machen den Sektor Arredo zur vielfältigsten Einrichtungsschau der gesamten Region. Im Einrichtungssektor der Herbstmesse gibt es neben Möbeln von der Stange viel Platz für ausgefallene, innovative Einrichtungsobjekte und Designstücke zu annehmbaren Preisen – möglichst aus lokaler Produktion. Diesen Mehrwert bieten die teilnehmenden Betriebe aus der Region, die hier an einem zentralen Ort ihre besten Angebote präsentieren und somit beispielhaft die handwerkliche Könnerschaft im Lande präsentieren.

Abgerundet wird der neue Einrichtungssektor mit „Ambienta“, hier treffen Südtiroler Handwerker auf international aktive Designer. Die Ausstellung soll eine Mischung zwischen multimedialen Installationen und einer traditionellen Südtiroler Stube darstellen, wobei lokale Südtiroler Naturmaterialien wie Holz, Stein und Wolle im Mittelpunkt der Ausstellung stehen.

Komm in Bewegung

Zentrum des Sektors VitaPlus ist die „Gesundheitsinsel“ des Südtiroler Sanitätsbetriebes mit sieben Themenständen, die in Form eines „Gesundheitsparcours“ durchwandert werden können. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Vorsorge: Viele Zivilisationskrankheiten könnten z.B. durch eine gesunde Ernährung, aber auch mehr Bewegung vermieden werden. Dies ist auch Thema der neuen Sensibilisierungskampagne des Gesundheitsressorts „Komm in Bewegung“. Korrektes Blutdruckmessen, Tipps zur Sturzvermeidung im häuslichen Umfeld und zum richtigen Umgang im Heben von Lasten („Kinaesthetics“) sowie die kostenlose Grippeschutzimpfung runden das Angebot ab. Nicht zuletzt werden die „Evviva“-Schulungen, Kurse, die der Sanitätsbetrieb gemeinsam mit Betroffenen zum Umgang mit chronisch Kranken anbietet, vorgestellt.

Das Yoga Meeting Meran ist eines der prestigeträchtigsten Events in Europa im Bereich Yoga und Holismus. Auf der Herbstmesse gibt es einen Vorgeschmack auf die Veranstaltung im Frühjahr. Der Kulturverein Artè aus Mailand bietet gemeinsam mit der Kurverwaltung Meran kostenlose Yoga-Kurse in drei bekannten Disziplinen an, die von Meistern ihres Fachs abgehalten werden.

Ich. Du. Wir. Gemeinsam!

Wer gerne mehr darüber erfahren möchte, wie er sich ehrenamtlich bei Südtiroler Vereinen und Organisationen einbringen kann, findet bei der Südtiroler Freiwilligenmesse, die zum zweiten Mal im Rahmen der Herbstmesse stattfindet, Gelegenheit dazu. Über 40 verschiedene Vereine präsentieren sich abwechselnd an den vier Messetagen und stellen ihre ehrenamtliche Tätigkeit vor. Gemeinsam bespielen sie eine Bühne mit täglich wechselndem Programm. Das sympathische Maskottchen der Freiwilligenmesse geht derweil auf die Suche nach einem Namen! Organisiert wird die Messe von der Landesabteilung Soziales, dem Amt für Kabinettsangelegenheiten gemeinsam mit der Caritas der Diözese Bozen-Brixen, dem Dachverband für Soziales und Gesundheit, dem Katholischen Verband der Werktätigen (KVW) und der Gemeinde Bozen.

Tagung zur "Reform des dritten Sektors"

Die Reform des Dritten Sektors stellt eine grundlegende Neuerung für im Landesverzeichnis eingetragene ehrenamtlich tätige Vereine und Non-Profit-Organisationen dar. Welche Perspektiven und Chancen diese Gesetzesnovelle für alle betroffenen Organisationen bietet ist Thema der Tagung am Montag, 26.11. von 9.00 bis 13.00 Uhr im MEC Meeting & Events Center organisiert vom Amt für Entwicklung des Genossenschaftswesens der Provinz Bozen. 

Die Messe für (junge) Familien

Seit heuer gibt es bei den Publikumsevents der Messe Bozen einen neuen, kostenlosen Service für junge Familien: Family Point einen eigenen Bereich zum Stillen und Windel wechseln von Kleinkindern – mit gratis Windeln zur Verfügung gestellt von "Spaccio pannolini". Eine Initiative der Vereinigung „Mütter von Bozen“ und Messe Bozen!

Das Promi-Kochduell der Südtiroler Frau kommt wieder auf die Herbstmesse: am Samstag 24. November ab 11:00 Uhr duellieren sich die frisch gebackene „Zett“-Miss Südtirol 2019 Felicia Gamper und  Neo-Landtagsabgeordneter und HGV-Vizepräsident Helmut Tauber in einem amüsanten Wettstreit in der Show-Küche.

Info-Box

Herbstmesse & Biolife 2018 von Freitag 23. bis Montag 26. November jeweils von 9:30 bis 18:30 Uhr

Am ersten und letzten Messetag, Freitag und Montag, ist der Eintritt frei!

Am Wochenende kostet der Eintritt 6 Euro, online 4 Euro. 

Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren zahlen 4 Euro, Kinder unter 6 Jahren keinen Eintritt. 

Der Besucherparkplatz kostet 1,50 Euro/Stunde und befindet sich auf dem Dach der Messe, Zufahrt über Marco-Polo-Straße. 

Wir empfehlen die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit dem Zug bis zur Haltestelle Messebahnhof/Bozen Süd auf der Bahnstrecke Bozen–Meran. Oder mit dem Bus Linie 10A/B oder 18 ab Bozen Hauptbahnhof.

Die Reform des Dritten Sektors: Perspektiven und Chancen

Der Stand der Reform des Dritten Sektors und die Auswirkungen auf bestehende Genossenschaften und Vereine in Südtirol: Damit befasst sich die Tagung „Die Reform des Dritten Sektors: Perspektiven und Chancen“ am Montag, dem 26. November.

Regionale und nationale Fachleute informieren bei der Tagung über den aktuellen Stand der Reform des Dritten Sektors auf nationaler Ebene und in Südtirol sowie über die rechtlichen und steuerlichen Auswirkungen auf bestehende Sozialgenossenschaften und Vereine in Südtirol.

Im vergangenen Jahr wurde der gesamtstaatliche Kodex des Dritten Sektor verabschiedet, der für Sozialunternehmen, Genossenschaften und besonders für das Vereinswesen zahlreiche Neuerungen mit sich bringt. 

Ziel der Tagung ist es, die Vielfalt der Akteure, Vereine und Genossenschaft in Südtirol und Trentino, die Entwicklung des vergangenen Jahres bis heutigem Tag vorzustellen. 

Am Ende der Tagung stehen Ausblicke auf zukünftige Entwicklungen und Chancen für die Akteure des Dritten Sektors.

Die Tagung richtet sich auch an öffentliche und private Organisationen und Interessierte, die nicht unmittelbar im Genossenschafts-, Sozial- und Vereinswesen tätig und somit nicht über die letzten Neuerungen informiert sind.

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Regionalkommission für die genossenschaftlichen Körperschaften, der Provinz Trient und den Genossenschaftsverbänden Raiffeisenverband Südtirol, Cooperazione Autonoma Dolomiti, Legacoopbund, A.G.C.I. Alto Adige-Südtirol und der Federation Cooperazione Trentina, vom Landesamt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens und dem Amt für Kabinettsangelegenheiten organisiert, und zwar am Montag, dem 26. November, von 9 bis 13 Uhr im Ortler-Saal im 1. Stock MEC Meeting & Event Center Messe Bozen.

Im Zeichen der Gesundheit

Gesundheitsinfos für Groß und Klein: die Herbstmesse 2018 vom 23. bis zum 26. November bietet eine willkommene Gelegenheit dazu. 

Die Herbstmesse in Bozen ist eine Institution: Seit 71 Jahren zieht sie Besucherinnen und Besucher aus allen Landesteilen an, die sich zu einer breiten Palette von Themen informieren wollen. Egal, ob spezielle Infos gesucht werden oder der Bummel durch die Messehallen einfach für viele Familien dazugehört – sie alle werden jedes Jahr mit bunten Angeboten für alle Sinne belohnt. 

Auch für den Südtiroler Sanitätsbetrieb ist es wichtig, dass gesundheitsrelevante Themen „zu den Leuten kommen“: Wer selbst mit den Fachleuten sprechen will, Fragen stellen, Tipps erfahren, aber auch Kritik oder Ängste loswerden kann, dem bleiben die Informationen länger denn je in Erinnerung. Noch besser: wenn das Ganze auch noch unterhaltsam, mit kleinen Geschenken als „Preis“ garniert, erfolgt. Pflegedirektorin Marianne Siller ist überzeugt: „Gerade für ältere Menschen oder Familien ist ein kurzweiliger gemeinsamer Bummel, vielleicht mit Freunden, eine gute Gelegenheit, Informationen mit Fachpersonal aus verschiedenen Bereichen persönlich und in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen. Auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf die Messetage, ermöglichen diese doch einen zwischenmenschlichen Kontakt, der weit über die Tagesroutine hinaus geht. Darum kann ich nur sagen: Nützen Sie diese Gelegenheit, kommen Sie an einem der 4 Tage auf die Messe und besuchen Sie unsere ‚Gesundheitsinsel‘!“

Angeboten werden 7 Themenstände des Sanitätsbetriebes, die in einem „Gesundheitsparcours“ durchwandert werden können. Hauptaugenmerk wird dabei auf die Gesundheit älterer Menschen gelegt, aber auch auf die Vorsorge für Personen in jeder Lebensphase. Nicht zuletzt wird die Grippeschutzimpfung kostenlos durch Fachpersonal angeboten – wer sich im Rahmen der Messe durch die Impfung vor dieser Erkrankung schützt, erhält einen Regenschirm als Erinnerung daran, dass Impfen schützt (und einen somit nicht im Regen stehen lässt).

Besonderes Augenmerk legt der Sanitätsbetrieb auf die Vorsorge: Viele Zivilisationskrankheiten könnten z.B. durch eine gesunde Ernährung, aber auch mehr Bewegung vermieden werden. Im Rahmen eines unterhaltsamen Parcours erklären Fachleute, was dabei wichtig ist. Auch das korrekte Blutdruckmessen, Tipps zur Sturzvermeidung im häuslichen Umfeld und zum richtigen Umgang im Heben von Lasten („Kinaesthetics“) runden das Angebot ab. Nicht zuletzt werden die „Evviva“-Schulungen, Kurse, die der Sanitätsbetrieb gemeinsam mit Betroffenen zum Umgang mit chronisch Kranken anbietet, vorgestellt. 

Wer den Messebesuch mit dem „Gesundheitsparcours“ kombiniert, dem winkt als kleines Dankeschön für das gesundheitsbewusste Verhalten ein Geschenk, das jeden Tag an unser wichtigstes Gut, die Gesundheit, erinnert. 

Die Themenschwerpunkte der Gesundheitsinsel auf der Herbstmesse:

Gesunder Lebensstil - 5x am Tag Obst und Gemüse

Bewegung im Alter

Korrektes Blutdruckmessen

Sturzvermeidung im häuslichen Umfeld

Richtiger Umgang im Heben von Lasten („Kinaesthetics“)

„Evviva“-Kurse: Selbstmanagement von chronischen Erkrankungen

Impfungen – mit der Möglichkeit, die Grippeschutzimpfung kostenlos zu erhalten 

Endlich wieder da: Arredo - Südtirols Einrichtungssalon N° 1!

Das Thema Einrichten und Wohnen nimmt einen immer größeren Raum ein und macht die Herbstmesse zu einem echten Treffpunkt für Liebhaber eines gepflegten und trendigen Interieurs. Die rund 100 Aussteller auf 7.000 m² Ausstellungsfläche machen den Sektor Arredo zur vielfältigsten Einrichtungsschau der gesamten Region. Vom 23. bis 26. November auf der 71. Auflage der Herbstmesse.

Besonders im Bereich „Wohnen“ spielen Emotionen, Design und Haptik eine wichtige Rolle. Diese können auf einer Messe bestens vermittelt werden, da der direkte Kontakt zwischen Besucher und Unternehmen im Vordergrund steht. Arredo war für viele Jahre der Treffpunkt für alle, die Lösungen und Inspiration für das eigene Heim suchten und in der Messe fanden. Die Besucher schätzten die Messe als Informationsplattform mit einer riesigen Auswahl, besten Vergleichsmöglichkeiten und attraktiven Messepreisen für all jene, die daran dachten neu oder umzubauen bzw. die eignen vier Wände neu einzurichten.

Messe Bozen hat sich nun entschlossen Südtirols vielfältigsten Einrichtungssalon Arredo als integralen Teil der beliebten Herbstmesse wieder aufleben zu lassen und somit die Nachfrage nach einer solchen Plattform zu befriedigen. 2018 bieten über 100 Aussteller auf 7.000 m² den Liebhabern eines gepflegten und trendigen Interieurs eine große Auswahl an Einrichtungsmöglichkeiten für das eigene Zuhause und machen aus dem Bereich Arredo einen der wichtigsten Einrichtungsschauen der Region. Ziel ist es dem stilbewussten Besucher in einem Salon voller innovativer und klassischer Einrichtungsgegenstände Ideen für ein schöneres und angenehmeres Zuhause zu geben und unterschiedliche Angebote direkt auf der Messe vergleichen zu können. 

Das Alleinstellungsmerkmal der neuen Arredo ist es, authentische, einzigartige Produkte zu einem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis zu bieten: Im Einrichtungssektor der Herbstmesse gibt es neben Möbeln von der Stange viel Platz für ausgefallene, innovative Einrichtungsobjekte und Designstücke zu annehmbaren Preisen – möglichst aus lokaler Produktion. Diesen Mehrwert bieten die rund 100 kleinen bis mittelständischen Betriebe aus der Region, die hier an einem zentralen Ort ihre besten Angebote präsentieren und somit beispielhaft die handwerkliche Könnerschaft im Lande präsentieren.

Zur Vervollständigung des neuen Einrichtungssektors auf unserer wichtigsten Publikumsmesse kommt der Salon „Ambienta“. Hier treffen Südtiroler Handwerker auf international aktive Designer. Der Sektor soll eine Mischung zwischen multimedialen Installationen und einer traditionellen Südtiroler Stube darstellen, wobei lokale Südtiroler Naturmaterialien wie Holz, Stein und Wolle im Mittelpunkt der Ausstellung stehen. Somit kann „Ambienta“ als Schnittpunkt zwischen der Herbstmesse und Biolife angesehen werden.

Erfolgreiche elfte Auflage von Interpoma

Mit 489 Ausstellern aus 24 Ländern und 20.000 Besuchern aus über 70 Nationen war die elfte Auflage der Interpoma internationaler denn je. Bozen hat ihren Ruf als Apfelhauptstadt der Welt somit weiter gefestigt. 

Interpoma brachte vom 15. bis 17. November 20.000 Fachbesucher nach Bozen, darunter auch 98 Medienvertreter und Journalisten. Die Besucher stammen aus über 70 verschiedenen Ländern - von Armenien bis zur Zentralafrikanischen Republik. Rund 25% der Besucher kamen von außerhalb Italiens und wurden in den ausgebuchten Messehallen von 489 Ausstellern aus 24 Ländern empfangen.

„Auffallend war das große Interesse an den Kongressthemen: Aufstrebende Apfelnationen im Osten, Indien als möglicher Absatzmarkt der Zukunft, biologische Anbaumethoden und die Weiterentwicklung des integrierten Anbaus aber auch die Frage nach den Apfelsorten der Zukunft waren die bestimmenden Themen“, sagt Thomas Mur, Direktor der Messe Bozen, „äußerst zufriedene Aussteller, der hohe internationale Zuspruch und das Interesse der Wirtschaft und Politik zeigen uns, dass wir mit Interpoma eine weltweit einzigartige Veranstaltung im Portfolio haben“. 

Interpoma Technology Award und Interpoma Taste

Innovative Technologien und Maschinen standen beim ersten Interpoma Technology Award im Mittelpunkt. Er entspringt einer Zusammenarbeit zwischen Messe Bozen, der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik der Freien Universität Bozen und der italienischen Gesellschaft für Obst-, Gemüse- und Blumenanbau (SOI). In der Kategorie FIELD (Innovationen im Anbau und Pflanzenschutz) ging der erste Preis an das Unternehmen CBC Europe – Biogard Division. In der Kategorie POST HARVEST ging der Preis an BIOMETIC, einer Sparte von MICROTEC. 

Mit Interpoma Taste wurde Besuchern erstmals die Möglichkeit geboten, weiterverarbeitete Apfelprodukte zu probieren, die noch nicht auf dem Markt sind und diese über eine spezielle App zu bewerten. Gleichzeitig bot sich Ausstellern und Produzenten die Möglichkeit, direktes Feedback von der Fachbesuchern zu erhalten und dieses in die Produktentwicklung einfließen zu lassen. Über 1.200 Besucher nutzten die App für ein qualifiziertes Feedback. 

Ausgebuchte Interpoma Tours 

Über 300 Besucher wollten sich vor Ort von der hohen Qualität und dem Innovationsgrad der Apfelwirtschaft in Südtirol überzeugen. Erstmals stand im Rahmen der Tours auch ein Besuch in den Lebensmittel-Labors im NOI Techpark auf dem Programm. Biolandwirtschaft, neue Technologien und Innovationen im Lebensmittelbereich standen bei der diesjährigen Auflage der Interpoma Tours im Vordergrund. 

Aussteller loben Internationalität der Fachmesse 

„Der Eindruck nach zwei Tagen ist sehr positiv. Dieses Jahr sind wir zum zweiten Mal hier und es ist beide Male sehr positiv verlaufen. Vor allem weil wir hier viel internationales Publikum haben und das für unsere Produkte sehr wichtig ist. Wir konnten sehr, sehr viele wertvolle Kontakte knüpfen, wir konnten sogar ein paar Aufträge entgegennehmen. Mit dieser Messe konnten wir unsere Zielgruppe erreichen, Fachpublikum ist unsere Zielgruppe und diese Besucher sind hier. Der Apfelmarkt wird sicher eine sehr gute Zukunft haben, da er momentan sehr stabil ist,“ meint Kurt Wagner,  CEO von WAGNER-WHAILEX TUTZER. 

Das meint auch Philipp Moser von FRUIT/FOOD ENGINEERING BIOMETIC: „Überraschend viele internationale Kunden nicht nur lokal, sondern auch von Spanien über Portugal, Argentinien, Griechenland. Bis jetzt sind wir wirklich sehr zufrieden. Da die Messe sehr international ist, konnten wir schon sehr wertvolle Kontakte knüpfen. Zu einem großen Teil konnten wir unsere Zielgruppe gut erreichen. Man merkt, dass ein Teil der Messebesucher aus Südtirol sind, man trifft Bauern und kleine Betriebe aber auch Anlagenbetreuer.“  

Für weitere Informationen: www.interpoma.it

 

 

 

Interpoma Technology Award 2018: erste Gewinner prämiert

Die 11. Auflage von Interpoma, der internationalen Fachmesse der Apfelbranche, legt gleich richtig los: Schon am gestrigen Eröffnungstag wurde in feierlichem Rahmen zum ersten Mal der Interpoma Technology Award verliehen. Mit diesem Preis werden innovative Technologien und Maschinen ausgezeichnet, die auf der Messe ausgestellt werden. Organisiert wird die Verleihung von Messe Bozen in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik der Freien Universität Bozen und der italienischen Gesellschaft für Obst-, Gemüse- und Blumenanbau (SOI).

Die von Massimo Tagliavini geleitete Jury setzt sich aus italienischen und internationalen Forschern und Universitätsprofessoren zusammen. Im Oktober und November haben die Jurymitglieder die 25 teilnehmenden Unternehmen genau überprüft und bewertet und sind gestern, nach Begutachtung der interessantesten Innovationen an den Ständen der jeweiligen Unternehmen, zu einem endgültigen Ergebnis gelangt.

Der erste Interpoma Technology Award in der Kategorie FIELD (Innovationen im Anbau und Pflanzenschutz) ging an das Unternehmen CBC Europe – Biogard Division mit „Mister Pro + Isomate® CM Mister 1.0“. Die Jury begründete ihre Entscheidung folgendermaßen: „Durch die Kombination einer bewährten Pflanzenschutztechnik durch Paarungsverhinderung mit Schädlingsphänologie, der Echtzeit-Überwachung von Umweltfaktoren und den Einsatz von spezifischer Steuerungshardware und -software hat CBC Europe eine einfache technologische Lösung entwickelt, die ein komplexes und fortschrittliches System zur Schädlingsbekämpfung unterstützt. Mit dieser Technologie kann schnell auf Veränderungen von Umweltfaktoren reagiert und viele Defizite von mit Paarungsverhinderung arbeitenden Pflanzenschutztechniken ausgeglichen werden.“

In der Kategorie POST HARVEST ging der Preis an BIOMETIC, einer Sparte von MICROTEC, mit „Q Eye XP“, mit folgender Begründung: „Der Q Eye XP von BioMetic ist ein in die Verpackungslinie integrierter Scanner, der effektiv Schäden im Inneren der Früchte erkennt. Innovativ ist diese Lösung durch den Einsatz von Röntgenstrahlen, eine Methode, die sich in der Obstbranche bisher noch nicht durchgesetzt hat. Der Scanner ergänzt andere bestehende Multi-Sensor-Qualitätsscanner und ermöglicht so eine Verringerung des nach der Lagerung anfallenden Ausschusses, was Vorteile für den Verbraucher mit sich bringt. Ein echter Mehrwert dieser Technologie ist zudem die Möglichkeit, sie zur Überprüfung weiterer Parameter bei anderen Fruchtsorten einzusetzen. Dieser Scanner wird die Lagerung und Qualitätskontrolle in der Apfelbranche nachhaltig beeinflussen.“

Neben der Vergabe der beiden Preise wurden auch besondere Würdigungen ausgesprochen. In der Kategorie FIELD wurde das polnische Unternehmen GOTRACK für sein „GOtrack Remote Control“ gewürdigt und in der Kategorie POST HARVEST wurden gleich zwei besondere Würdigungen ausgesprochen: Eine ging an GREEFA mit „SmartPackr²“ und eine an Meccanica Zucal für den Verpackungsroboter „Polus 48“.

Die beiden prämierten Unternehmen erhielten ein Preispaket im Wert von 5.000 Euro, bestehend aus einem Zertifikat, der Finanzierung eines 30 Sekunden langen Produktvideos sowie einem Werbepaket der Messe Bozen für die Interpoma, das die Sichtbarkeit der prämierten Produkte auf der Messe erhöhen soll.

„Als Jury freuen wir uns über das große Publikumsinteresse am Technology Award“, so Juryvorsitzender Massimo Tagliavini. „Wir waren von der Vielfalt der Produkte der teilnehmenden Unternehmen begeistert, die durch ihre Bandbreite an technologischen Innovationen dazu beitragen können die Apfelbranche in all ihren Bereichen umweltfreundlicher und nachhaltiger zu machen – vom Feld, über die Verbraucher bis hin zur Rentabilität für die Akteure des Sektors.

Dieser Einschätzung kann Thomas Mur, Direktor der Messe Bozen, nur beipflichten: „Die Interpoma wird immer mehr zum Bezugspunkt für die gesamte internationale Apfelbranche. Das macht unter anderem diese erste Verleihung des Interpoma Technology Awards deutlich. Die teilnehmenden Unternehmen kommen aus acht verschiedenen Ländern, und zwar aus Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Großbritannien und Spanien.“

Die Interpoma Technology Awards wurden in feierlichem Rahmen in der Südtirol Lounge, in Anwesenheit der Jury, des Vorstands der Messe Bozen sowie Vertretern der internationalen Fachpresse verliehen. 

 

VitaPlus für aktive Senioren

Über 500 Aussteller auf mehr als 25.000 m² Ausstellungsfläche, das ist das Erfolgsduo Herbstmesse und Biolife mit dem Sektor VitaPlus für Südtirols aktive Senioren. VitaPlus bietet alles für ein aktives Altern: Vom Gesundheitsparcours über sicheres Wohnen bis hin zum Yoga Meeting. Von Freitag 23. bis Montag 26. November in der Messe Bozen.

Wir werden immer älter und bleiben dabei immer länger fit und vital. Mit rund 100.000 Menschen über 65 Jahren und somit knapp jedem fünften Südtiroler ist diese Altersgruppe auch hierzulande sehr stark vertreten und wird in den kommenden Jahrzehnten noch zunehmen. Statistisch gesehen haben heutige 65-Jährige noch gute 15 bis 20 Jahre vor sich, die sie zumeist auch genießen können. Und sie haben noch einiges vor: von der ausgiebigen Pflege des eigenen Hobbys über die wertvolle Aufgabe als Kinderbetreuer bis hin zur immer häufigeren Weiterarbeit in Vollzeit. 

Dieser gesamtgesellschaftliche Trend ist sehr erfreulich, bringt jedoch auch neue Herausforderungen für die Gesellschaft, Politik und Wirtschaft mit sich. Zeitgleich mit dem Selbstverständnis der Menschen ab 60 verändern sich auch ihre Anforderungen an Produkte, Dienstleistungen und Angebote. Die Abteilung Gesundheit des Landes Südtirol und Messe Bozen reagieren auf diese neuen Herausforderungen und widmen den Best Agern im Herzen der Herbstmesse den Ausstellungsbereich „VitaPlus“ für aktive Senioren mit einem vielfältigen Angebot an neuen Technologien, barrierefreiem Wohnen, gesunder Ernährung, bis hin zu altersgerechter Mobilität.

Zentrum des Sektors VitaPlus ist die „Gesundheitsinsel“ des Südtiroler Sanitätsbetriebes mit sieben Themenständen, die in Form eines „Gesundheitsparcours“ durchwandert werden können. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Vorsorge: Viele Zivilisationskrankheiten könnten z.B. durch eine gesunde Ernährung, aber auch mehr Bewegung vermieden werden. Dies ist auch Thema der neuen Sensibilisierungskampagne des Gesundheitsressorts „Komm in Bewegung“. Korrektes Blutdruckmessen, Tipps zur Sturzvermeidung im häuslichen Umfeld und zum richtigen Umgang im Heben von Lasten („Kinaesthetics“) sowie die kostenlose Grippeschutzimpfung runden das Angebot ab. Nicht zuletzt werden die „Evviva“-Schulungen, Kurse, die der Sanitätsbetrieb gemeinsam mit Betroffenen zum Umgang mit chronisch Kranken anbietet, vorgestellt.

Das Yoga Meeting Meran ist eines der prestigeträchtigsten Events in Europa im Bereich Yoga und Holismus. Auf der Herbstmesse gibt es einen Vorgeschmack auf die Veranstaltung im Frühjahr. Der Kulturverein Artè aus Mailand bietet gemeinsam mit der Kurverwaltung Meran kostenlose Yoga-Kurse in drei bekannten Disziplinen an, die von Meistern ihres Fachs abgehalten werden.

Herbstmesse 2018 mit VitaPlus und Biolife von Freitag 23. bis Montag 26. November jeweils von 9:30 bis 18:30 Uhr. Am ersten und letzten Messetag, Freitag und Montag, ist der Eintritt frei!

Hotel 2018: Tourismus beflügelt Wirtschaft

22.000 Fachbesucher und über 600 Aussteller bestätigen die Fachmesse Hotel als einen überregionalen Branchentreffpunkt. Ein umfangreiches und gut besuchtes Programm aus Tagungen, Workshops und Prämierungen förderte den Austausch und die Vernetzung zwischen den Akteuren eines dynamischen Sektors.

Hotel, die Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie, ist seit über 40 Jahren ein fester Treffpunkt im Kalender: Mit 22.000 Eintritten konnte die Besucherzahl erneut leicht gesteigert werden. Als Bestätigung der zunehmenden Bedeutung der Messe Hotel im nationalen und internationalen Kontext gilt der Besuch des italienischen Innenministers Matteo Salvini am Abschlusstag der Messe.

Der Tourismus beflügelt die Wirtschaft, Ausdruck dafür ist die Messe Hotel.

„Allein an der Qualität der Stände - und hier gebührt unseren Ausstellern ein großes Lob - lässt sich beobachten, dass sich der Tourismus in Südtirol vor allem in Richtung Qualität und Zukunftsfähigkeit bewegt“, erklärt Messedirektor Thomas Mur: „Die Tagungen und Diskussionen im Rahmen der Hotel haben aufgezeigt, dass es mehr denn je darum geht, einen nachhaltigen Tourismus aufzubauen, der mit der gesellschaftlichen Entwicklung einhergeht und die einheimische Bevölkerung noch stärker miteinbezieht.“

Auch in Richtung Innovation gab es einiges zu sehen und zu erleben: vom 3D-Lebensmitteldrucker bis zur Seilbahnfahrt im Virtual-Reality-Modus zeigten Jungunternehmer im dritten Startup Village im Rahmen der Hotel wohin die Reise geht. 

Events und Veranstaltungen für mehr Vernetzung und Dialog

Eine hohe Anzahl an Fachbesuchern informierte sich beim Communication Forum unter dem Titel „Unsere neuen Urlaubsbegleiter: Mit Sprachassistenten suchen, buchen und planen“ und dem Kongress „Tourismus und Architektur“ zum Thema „Mehrwert für Südtirol“. Während der Digital-Experte Stefan Niemeyer zukünftige Szenarien zu Sprachsuche und Urlaub mit digitalen Assistenten entwarft, sprachen Experten aus dem Bereich Architektur und Tourismus vom zentralen Wert Landschaft sowohl für den Einheimischen wie für den Touristen. Genauso gut besucht waren u.a. die Gastro Conference des hgv, die „goldene“ Opening Night im Restaurant Forst Season oder die neue Aktion „Mehr Südtirol im Hotel – mit Produkten direkt vom Bauern“ am letzten Messetag. Hier hatten die Besucher das erste Mal die Möglichkeit qualitativ hochwertige Produkte von 24 Mitgliedsbetrieben des Qualitätszeichens „Roter Hahn“ kennenzulernen. 

Begeisterte Aussteller 

Eine mehr als positive Bilanz zogen nach vier Messetagen auch Aussteller und Partner, darunter Rolf Fischer von der Kaffeerösterei Dinzler: „Wir sind in Bayern sehr erfolgreich und die sehr positiven Reaktionen hier am Stand bestärken uns in unserem Ansinnen, uns auch auf den norditalienischen Markt vorzuwagen. Wir haben die Hotel als Eintritt auf den italienischen Markt gewählt, weil es hier in Südtirol und auch Norditalien sehr viele inhabergeführte Hotels gibt, die vermehrt qualitativen Kaffee einkaufen. Wir haben ein gutes Gefühl mit unserem ersten Auftritt hier in Bozen, auch wenn man den Erfolg einer Messe erst nach einem halben oder ganzen Jahr bzw. erst nach mehrmaliger Teilnahme bewerten kann.“

Peter Foppa, Foppa GmbH, erklärt: „Wir stellen nach 18 Jahren wieder auf der Hotel aus, weil wir bei den letzten beiden Auflagen der Tipworld in Bruneck gute Erfahrungen gemacht haben und wir dieses Jahr einige Neuheiten wie unseren neuen Markenauftritt präsentieren wollten. Wir sind überzeugt, dass es der richtige Schritt war, wieder auf dieser Fachmesse auszustellen, da uns die bestehenden Kunden suchen und wir auch den einen oder anderen neuen Kunden finden konnten und schließlich unsere Teilnahme dazu nutzen, Präsenz zu zeigen.”

Josi Kosta, Joko GmbH, meint: „Wir stellen zum zweiten Mal auf der Hotel aus, weil wir ein Potential für unsere hochwertigen, modularen Küchen auf Rollen sehen. Da unser Konzept „Mehr Emotionalität in den Gastbereich bringen“ und unsere Produkte noch ziemlich unbekannt sind, nutzen wir diese Plattform, um verstärkt in den Fachbereich vorzustoßen, nachdem wir bei den Privatkunden bereits recht erfolgreich unterwegs sind. Wir sind mit den bisherigen Ergebnissen zufrieden und werden auch nächstes Jahr wieder auf der Hotel ausstellen.“

Der Termin für die nächste Auflage steht bereits fest: Hotel 2019 findet vom 14. bis 17. Oktober in der Messe Bozen statt. 

Autochtona Awards 2018: Der Gewinner ist ... das Terroir

Am 16. Oktober erfolgte im Rahmen der Autochtona die Bekanntgabe der Gewinner des Wettbewerbs „Autochthone Leidenschaft!“ auf der Messe Bozen: in sechs verschiedenen Kategorien wurden die besten autochthonen Weine prämiert. Die Jury, bestehend aus 9 italienischen und internationalen Journalisten und Branchenfachleuten, hat Weine ausgezeichnet, die untrennbar mit ihrem Terroir verbunden sind und aus Rebsorten hergestellt werden, die sich optimal an diese Landschaft angepasst haben.

Piemont, Emilia, Toskana, Apulien und Sizilien: Das Weinland Italien, ob im Norden oder Süden oder auch auf den kleinsten, abgelegensten Inseln, bringt erstklassige Weine hervor. Genau aus diesen Gegenden stammen die Weine, die bei dem Wettbewerb „Autochthone Leidenschaft!“ mit den Autochtona Awards ausgezeichnet werden. Diese Preise wurden im Rahmen der 15. Auflage des italienischen Forums für autochthone Weine in Bozen verliehen. Die Liste der Gewinner dieses Jahres – darunter neue wie auch aus früheren Preisverleihungen bekannte Weine – stellt eine Hommage an den Weinbau in einigen der ältesten und anerkanntesten Regionen Italiens dar. Es wird aber auch Weinen aus kleinen, aber charakteristischen Gebieten der ihnen gebührende Platz eingeräumt.

Die Liste der Preisträger beginnt mit einem bereits bekannten Namen: Der Preis Bester Rotwein geht an die Kellerei Claudio Alario, die bereits 2017 diese Kategorie gewonnen hat. Dieses Jahr konnte sie sich mit dem Valletta Barbera d'Alba D.O.C. 2016 behaupten. Auch der Beste Weißwein kommt aus dem Piemont. Es ist der Poggio dello Scagno Derthona Timorasso 2016 des Weingutes La Vecchia Posta. Die Auszeichnung Bester Schaumwein geht erneut an die Winzerei Cantina della Volta aus der Emilia, dieses Jahr für ihren CDV Brutrosso Lambrusco di Sorbara D.O.C. Spumante Brut Metodo Classico 2016. Vom Norden geht es nun weiter in Richtung Süden. Der Beste Rosé ist der Rosarò Salento Negroamaro Rosato I.G.T. 2017 des Weinguts Feudi di Guagnano in Apulien. Den Schluss bilden dann die italienischen Inseln. Als Bester Süßwein wurde der Martingana Moscato Passito di Pantelleria D.O.P. 2008 von Salvatore Murana ausgezeichnet. Der Sonderpreis Terroir schließlich, den traditionellerweise jener Wein erhält, der am besten den Charakter der für seine Region typischen Rebsorte wiedergibt, geht in diesem Jahr an die Azienda Agricola Montefabbrello für ihren Aleatico Passito Elba D.O.C.G. 2017.

„Der Wettbewerb „Autochthone Leidenschaft!“ liefert nicht nur interessante Ergebnisse, sondern erfordert aber auch höchste Konzentration. Als Juroren haben wir die Aufgabe, Weine zu würdigen, die aus ganz unterschiedlichen Rebsorten aus den verschiedensten Regionen hergestellt werden. Das ist eine große Verantwortung“, erläutert Pierluigi Gorgoni, Kurator des Wettbewerbs. „Dieses Jahr haben mich besonders die Süßweine beeindruckt, die repräsentativ für das Weinland Italien stehen. Bemerkenswert ist auch die Qualität der Weine von den Inseln, wie z. B. Elba und Pantelleria mit ihrer beeindruckenden Geschmacksdichte und ihrem Aromenreichtum. Außerdem ist zu erkennen, dass die Anzahl der Weißweine mit Flaschengärung immer mehr zunimmt. Es scheint sich dabei um eine Entwicklung zu handeln, die man im Auge behalten sollte.“

Hochkarätig wie die Weine zeigt sich auch die Zusammensetzung der Jury: Alessandro Franceschini (Koordinator des Wettbewerbs, Direktor des Weinführers Viniplus/Lombardei, Autor in wichtigen Branchenmagazinen), Pierluigi Gorgoni (Journalist, Önologe und Dozent an der Kochschule Alma di Colorno), Valentina Vercelli (Journalistin für La Cucina Italiana), Jacopo Cossater (freiberuflicher Journalist, unter anderem für Intravino und Grande Cucina tätig), Leila Salimbeni (schreibt für wichtige Weinmagazine wie z. B. Spirito DiVino und Pambianco Wine & Food), außerdem die Branchenfachleute Andrea Gaviglio (Vinarius) sowie Antonio Falzolgher (Sommelier AIS Trentino). Komplettiert wird das Team der Juroren durch drei internationale Gäste: Michal Setka (Wine and Degustation Magazine) aus der Tschechischen Republik, Paul Howard (Wine Alchemy) aus Großbritannien sowie als Präsident Jens Priewe (Journalist, unter anderem tätig für Feinschmecker, www.weinkenner.de, Merum) aus Deutschland.  

Nach dem Wettbewerb erklärt Jens Priewe: „Ich freue mich sehr, dass ich an „Autochthone Leidenschaft!“ teilnehmen konnte und dadurch so viele aufregende neue Weine mit interessantem Charakter kennenlernen durfte. Ich glaube, dass sich zeitgenössische Weine unbedingt als unverwechselbares und einzigartiges Produkt etablieren müssen. Das ist wichtig, um sich einen Platz auf dem internationalen Markt zu sichern. Italien hat in dieser Hinsicht viel zu bieten, das hat die heutige Verkostung bewiesen.“

Auf Autochtona folgte am Mittwoch 17. Oktober – immer im Rahmen von Hotel, der Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie - Vinea Tirolensis, das Weinevent der Freien Weinbauern Südtirols. Die Weinwoche in Bozen endete am Donnerstag mit der ersten Auflage von ‚Lagrein Experience‘, einer eintägigen Veranstaltung, die ganz der gleichnamigen lokalen autochthonen Rebsorte gewidmet war. Auf dem Programm standen Verkostungen, Show-Cooking mit Köchen der Region sowie detaillierte Informationen zum Thema „Lagrein“.

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