Menu
  Über uns > Die Messe

Highlights Messen Frühjahr 2018

Besucher

Messe Bozen setzt stark auf Messethemen, die in der Wirtschaftskompetenz Südtirols und des Trentino liegen. Die Schwerpunktthemen sind Tourismus und Gastronomie, (Winter)Sport und Bergtechnologie, Landwirtschaft sowie nachhaltige Bauwirtschaft und Mobilität.

Read more

Aussteller

Mit ihren Fachmessen bildet Messe Bozen einen wichtigen Treffpunkt für Unternehmer aus Italien und den deutschsprachigen Nachbarländern. Somit bietet sich Messe Bozen als Sprungbrett für einen Markteintritt ein, denn hier trifft man punktgenau die richtige Zielgruppe.

Read more

News

Drei Tage voller Kreativität

KREATIV

Trotz herrlichen, spätsommerlichen Wetters und zahlreicher Alternativveranstaltungen in und rund um Bozen, kamen 12.000 interessierte Besucher auf die achte Auflage der Kreativ. Es waren drei Tage voller Inspiration für die 148 Aussteller u ...

Read more

Das ist Kreativ 2018

KREATIV

Vom 14. bis 16. September steht Messe Bozen ganz im Zeichen von Entdecken, Anfassen und Ausprobieren. Das Programm der achten Messe für kreatives Gestalten, Basteln und Dekorieren will die Besucher dazu motivieren, die eigenen Ideen in die Tat u ...

Read more

Der Kongress „Der Apfel in der Welt“ schaut nach Osten

INTERPOMA

Von Osteuropa über Russland, den Mittleren Osten und Zentralasien bis nach Japan – wir werfen einen Blick auf die Trends und Neuigkeiten der Apfelwirtschaft. Mit einer Vielzahl an Anregungen und Neuigkeiten kündigt sich die Interpoma ...

Read more

Neun Fachexkursionen zum Thema Apfel in der Region Trentino-Südtirol

INTERPOMA

Diese weltweit einzige Apfelfachmesse bietet die Möglichkeit, an geführten Besichtigungen von Produktionsanlagen und Betrieben teilzunehmen und dabei die Innovationen in der Branche aus erster Hand zu erfahren. Die wichtigsten Neuheiten in ...

Read more

Koffermarkt und Kuchenkünstler auf der Kreativ 2018

KREATIV

Bunt, abwechslungsreich und voller Ideen: Kreativ ist für alle gedacht, die Spaß am Selbermachen haben und diese Freude gerne mit anderen teilen. Wer seine handgemachten Werke einem breiten Publikum präsentieren möchte, ist auf d ...

Read more

Sternerestaurants in der digitalen Welt

HOTEL

„The Italian Data Flavour“ ist eine Studie von Messe Bozen und Noonic, die erstmals untersucht, wie digital italienische Sternerestaurants und Schutzkonsortien sind. Die gesamten Ergebnisse werden im Oktober im Rahmen von Hotel 2018, der ...

Read more

Interpoma China 2018 Congress & Exhibition Modernisierung des Apfelanbaus in China schreitet voran

INTERPOMA

INTERPOMA CHINA 2018 International Congress & Exhibition die Modernisierung des Apfelanbaus in China schreitet voran INTERPOMA CHINA 2018 International Congress & Exhibition wurde am 28. Juni 2018 im Weihai International Exhibition & Con ...

Read more

Biologischer Apfelanbau zentrales Thema beim Interpoma-Kongress

INTERPOMA

Am zweiten Tag des traditionellen Kongresses „Der Apfel in der Welt“, der am 15. und 16. November im Rahmen der Interpoma stattfindet, dreht sich zu Beginn alles um den biologischen Apfelanbau. Fritz Prem vom Branchenverband Europäis ...

Read more

Interpoma China Congress & Exhibition in Weihai eröffnet

INTERPOMA

Interpoma China Congress & Exhibition heute in Weihai eröffnet Die zweite Ausgabe von Interpoma China Congress & Exhibition wurde heute im Weihai International Exhibition & Conference Center auf der Shandong-Halbinsel eröffnet ...

Read more

Hotel 2018 serviert Ideen für die Zukunft

HOTEL

Wie begeistern wir den Gast von morgen? Kann künstliche Intelligenz auch gastfreundlich sein? Die Fachmesse Hotel bietet nicht nur einen 360°-Überblick der modernen und kundenorientierten Hotellerie und Gastronomie, sondern stellt mit a ...

Read more

Klimahouse kehrt nach Sizilien zurück

KLIMAHOUSE SICILIA

Klimahouse kehrt vom 16. bis 18. November 2018 auf die größte Insel Italiens zurück. Klimahouse Sicilia findet im Palasport Pal'Art Hotel in Acireale in der Provinz Catania statt, um lokalen Fachkräften aus den Bereichen energiee ...

Read more

Die Interpoma 2018 bietet Raum für innovative Ideen mit dem Startup Village

INTERPOMA

Robotik, Superfood und Software-Lösungen sind die Schlüsselworte des ersten Startup Villages der Interpoma, das sich in diesem Jahr ganz den innovativen Ideen widmet die das Apfelanbausystem revolutionär verbessern können.Innovati ...

Read more

Drei Tage voller Kreativität

Trotz herrlichen, spätsommerlichen Wetters und zahlreicher Alternativveranstaltungen in und rund um Bozen, kamen 12.000 interessierte Besucher auf die achte Auflage der Kreativ. Es waren drei Tage voller Inspiration für die 148 Aussteller und die Tausenden Besucher, die mit vielen neuen Ideen, Materialien und Techniken nach Hause gingen. 

Sonntagabend ging die achte Auflage der Messe für kreatives Gestalten, Basteln und Dekorieren, nach drei intensiven Tagen zu Ende. „Die Messe Kreativ positioniert sich im wachsenden Wettbewerbsumfeld der Kreativmessen als qualitativ hochwertige Veranstaltung mit einem spannenden Mix an Ausstellern aus dem deutschen und italienischen Sprachraum“, resümiert Thomas Mur: „Besonders beliebt beim Publikum war die Neuheit 2018, der Koffermarkt, bei der zum ersten Mal Kreative aus der Region ihre handgemachten Kreationen in witziger Form präsentieren und gleich vor Ort verkaufen konnten“. 

Überzeugt vom Messeformat zeigten sich auch die Aussteller. So meint etwa Marlene Schrott von der Firma Homelen aus Meran zu ihrer ersten Teilnahme: „Wir sehen unseren Auftritt als Werbemaßnahme für unser Geschäft, in dem wir Artikel u.a. für Cake Design anbieten, was es so bisher auf der Kreativ kaum gab. Wir sind mit der Messe zufrieden, weil wir viel Interesse für unsere Produkte  bei den Besuchern wecken konnten und wir uns daher ein gutes Nachmessegeschäft erwarten.“ Auch ein Aussteller der ersten Stunde, Reiner Gries von Kunterbunt aus der Nähe von Frankfurt am Main, erklärt, weshalb sie jedes Jahr auf die Kreativ kommen: „Wir haben früher auch im Ausland viele Messen gemacht, aber inzwischen unsere Messeteilnahmen reduziert. Nach Bozen kommen wir jedoch immer wieder gern, weil hier einerseits die Organisation stimmt und anderseits auch das Publikum sehr interessiert und kauffreudig ist!“

Der FreundinnenTag, ein Verwöhn-Brunch am Sonntag in Zusammenarbeit mit dem Restaurant Forst Season am Messeplatz, kam gut an. Mit Evolution, der Weiterentwicklung des im Vorjahr präsentierten Knetbetons wurde auf der Kreativ auch eine Weltneuheit vorgestellt.

Rege Beteiligung fanden auch die verschiedenen Workshops und Kurse, wie der Wettbewerb zum Cake Design zum Thema "Die schönsten Denkmäler Italiens", das Südtiroler Nähfestival mit über 30 Kursen und Vorführungen sowie der witzigen Upcycling-Aktion der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen, bei der man lernen konnte, in fünf Minuten aus einem gebrauchten Getränkekarton eine Kleingeldtasche zu basteln. Bei der Kreativ Reality Show kürte die Jury gestern Abend mit Jessica Falavigna aus Modena wieder eine strahlende Siegerin, die sich sehr über den Hauptpreis freute, eine Nähmaschine der Marke Pfaff zur Verfügung gestellt von der Firma J. Mohr unter den Bozener Lauben.

Das ist Kreativ 2018

Vom 14. bis 16. September steht Messe Bozen ganz im Zeichen von Entdecken, Anfassen und Ausprobieren. Das Programm der achten Messe für kreatives Gestalten, Basteln und Dekorieren will die Besucher dazu motivieren, die eigenen Ideen in die Tat umzusetzen. Über 140 Aussteller präsentieren neue und bewährte Bastelutensilien, aktuelle Materialien und selten zu findende Stücke. 

Zum ersten Mal wurde ein „Kreativ Koffermarkt“ mit in das Programm aufgenommen. Dabei kommen die regionalen und handgemachten Produkte wirklich aus einem Koffer. Somit haben kreative Selbermacher die Möglichkeit, ihre Eigenkreationen den Tausenden interessierten Besuchern auf der Messe zu präsentieren und direkt vor Ort zu verkaufen! Ausgefallene Ideen zu fairen Preisen sind garantiert. 

Süßer Kunstgenuss

Beim Cake Design Wettbewerb powered by CERART suchen wir die besten Tortenkreationen zum Thema "Die schönsten Denkmäler Italiens". Die Kreationen werden während der Messe von einer Jury bewertet und mit tollen Preisen prämiert, von hochwertiger Zuckerpaste bis zum nützlichen Werkzeug. Hobby-Tortenkünstler aufgepasst, die Anmeldungen laufen noch bis zum 10. September 2018 auf der Internetseite von unserem Partner Cerart aus Mailand.

Nähen wie die Profis 

Das Südtiroler Nähfestival hat sich bereits etabliert und geht in seine dritte Auflage. Kreativ stellt dafür Stoffe, Knöpfe und vor allem Tipps und Tricks von echten Profis zur Verfügung. Dank Alpinschnuller werden über 30 Kurse und Vorführungen angeboten. Das Spektrum reicht von ersten Nadelstichen für neugierige Anfänger bis zu komplexen Schnittmustern für erfahrenere Nähbegeisterte. Passende Workshops sind auf jeden Fall dabei und Menschen, die mit Freude und Leidenschaft ihr Wissen weitergeben wollen.

Wer näht am besten? 

Nach dem Erfolg der ersten Auflagen gibt es auch 2018 den Nähwettbewerb im Reality-Show-Stil unter dem Motto "Zuschneiden, nähen und vorführen!" Bei der Kreativ Reality Show nähen die TeilnehmerInnen innerhalb einer festgelegten Zeit ein Kleidungsstück der Zeitschrift Burda Style. Ausgestattet mit Stoffen, Faden und Reißverschluss von Giesse Scampoli, sowie Nähmaschinen der Marke PFAFF, die die Firma J. Mohr aus Bozen für den Wettbewerb zur Verfügung stellt, wird leidenschaftlich um eine Nähmaschine der Marke Pfaff gekämpft. Organisiert und begleitet wird die Reality Show von den Frauen des "Caffè del filò" aus Bozen.

Sonntag ist #Freundinnentag

Beim ersten #FreundinnenTag im Rahmen der Kreativ am Sonntag, den 16. September stehen der Genuss und das Gemeinsame im Vordergrund: Zuerst ein ausgiebiger Verwöhn-Brunch im Restaurant Forst Season, gleich am Messeplatz. Gemeinsam lässt es sich dann auf der Kreativ fachsimpeln und beim Stöbern und Probieren kommt dann auch die Inspiration für neue Entwürfe, Dekorationen und Kunstwerke. 

Kreativität rund um das Thema Soziale Inklusion 

Wenn wir das Potenzial der Ausdruckskraft, der Beobachtungsgabe und der zwischenmenschlichen Beziehungen in all ihren unterschiedlichen Aspekten fördern, steigern wir das Bewusstsein für Inklusion und unterschiedliche kulturelle und soziale Einflüsse führen zu einer universellen Sprache, in der Unterschiede Reichtum bedeuten. Daher wurde ein Schulwettbewerb zur Sensibilisierung rund um das Thema soziale Inklusion von Messe Bozen in Zusammenarbeit mit dem Bereich Innovation und Beratung des Bildungsresorts der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol auf Anregung von Elisabetta und Daniela - gioielli in pietra aus Vicenza ins Leben gerufen. Im Rahmen der Eröffnung am Freitag werden die eingereichten Projekte prämiert. 

Kreativ macht Schule 

Dem Südtiroler Handwerk ist ein eigener Sektor gewidmet, dort stehen unter anderem Filzen, Schnitzen und Flechten auf dem Programm. Mit dabei sind auch die Krippenfreunde Südtirol. Sie zeigen 20 Passions- und Weihnachtskrippen in einer Ausstellung und geben wertvolle Tipps für zukünftige Krippenbauer. 

Am Samstag, den 15. September findet wieder „Kreativ unterrichten“ mit vielen maßgeschneiderten Kursen für Lehrkräfte statt. Außerdem dürfen die Besucher sich auch als Maler versuchen: Der Club Rodigino „Amici dell’Arte“ bringt Farbe auf die Kreativ, wer Rohlinge von Thun für einen guten Zweck bemalen möchte ist beim Stand der Stiftung Lene Thun bestens aufgehoben. 

Der Kongress „Der Apfel in der Welt“ schaut nach Osten

Von Osteuropa über Russland, den Mittleren Osten und Zentralasien bis nach Japan – wir werfen einen Blick auf die Trends und Neuigkeiten der Apfelwirtschaft.

Mit einer Vielzahl an Anregungen und Neuigkeiten kündigt sich die Interpoma 2018 an. Diese Veranstaltung der Messe Bozen ist ausschließlich dem Apfel gewidmet und findet alle zwei Jahre statt – dieses Jahr vom 15. bis 17. November. Beim Fachpublikum besonders beliebt ist der Kongress „Der Apfel in der Welt“, der einen detaillierten und ausführlichen Überblick darüber bietet, was es im Osten Neues zum Thema Apfel gibt – von Polen bis nach Japan. 

Kurt Werth, Organisator und Koordinator des Kongresses, gibt schon einen kurzen Vorgeschmack: 

„Wir haben uns vorgenommen, sämtliche Entwicklungen zum Thema Apfel im Nahen und Fernen Osten genau unter die Lupe zu nehmen. Den Anstoß dazu gab eine Erkenntnis, die ich auch gemeinsam mit Jochen Kager, dem Generaldirektor für Europa & Mittleren Osten von AgroFresh, teile. Und zwar, dass sich in diesen Regionen Szenarien ergeben und Dynamiken entwickeln, die man sich genau anschauen sollte. Polen erwartet dieses Jahr wieder eine Rekordernte von 4,5 Millionen Tonnen – das ist etwa doppelt so viel wie in Italien produziert werden – und ist damit ein Kapitel für sich, auf das wir separat eingehen werden. Bei dieser Konferenz werden wir uns auch mit den sogenannten „Schwellenländern des Apfelanbaus“ befassen. Wir werden zum Beispiel über Russland sprechen, wo in den Kaukasusregionen Krasnodar und Karbadino-Balkarien große und substantielle Investitionen in Land und Boden getätigt werden. In diesen Gebieten sind in den letzten fünf Jahren Tausende neuer Anlagen mit Pflanzmaterialien aus Holland und Italien entstanden. Interessant ist hier auch die Tatsache, dass nicht einfach der Obstanbau der früheren Sowjetrepubliken weiterentwickelt wird, sondern dass vielmehr große Kapitalgesellschaften in den Obstanbau investieren.“

„Nach Russland“, so Werth weiter, „führt uns unsere Reise dann in den Osten nach Zentralasien, wo es zwar nicht so große Flächen wie Russland gibt, aber durchaus interessante – und erfolgreiche – Entwicklungen beim Obstanbau. Damit meine ich die früheren Sowjetrepubliken wie zum Beispiel Usbekistan, Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan. Wir werden uns auch mit der Türkei befassen, wo der Apfelanbau nicht nur eine lange Tradition hat, sondern heute auch ganz neue Anbaugebiete entstehen. In allen genannten Ländern gehen große Veränderungen vor sich, wobei gerade im Bereich der Landwirtschaft nicht alles rund läuft: Trotz der Anwesenheit von Beratern und Fachleuten vor Ort kommt es häufig zu Problemen, weil ungeeignete Böden für die Anlagen ausgewählt werden.“

Auch der Iran ist ein wichtiges Thema. Er ist einer der größten Apfelproduzenten der Welt und liegt quantitativ noch vor Italien und der Türkei. Allerdings sind die verwendeten Anbaumethoden oft veraltet. Anschließend beleuchten wir die Situation in den baltischen Republiken und in den osteuropäischen Ländern (u.a. Kroatien, Slowenien, die Tschechische Republik und die Slowakei), ehe es in den Fernen Osten geht.

„Ich habe persönlich beide Koreas bereist“, berichtet Werth, „und habe gesehen, dass die Lage im Norden sich sehr von der im Süden unterscheidet. Der Obstanbau im Süden ist vergleichbar mit dem in Südtirol: kleine Familienbetriebe, die den Boden intensiv bewirtschaften. In Nordkorea hingegen ist ausschließlich der Staat für die Entwicklung des Apfelanbaus zuständig und Anlagen werden oft auf ungeeigneten Böden errichtet.“

Danach führt uns unsere Reise durch die Apfelgebiete des Ostens nach Japan – und hier finden wir eine Situation vor, die mit keinem anderen Land vergleichbar ist: Der Apfelpreis ist um ein Zehnfaches höher als in Europa und die Ansprüche an einen perfekten Apfel sind enorm hoch. Ständig wird geforscht, wie man die Apfelqualität noch verbessern kann, wobei der ästhetische Aspekt eine wesentliche Rolle spielt. Der Einsatz von vielen Arbeitskräften treibt den Preis noch zusätzlich in die Höhe. Die Produktion liegt mit 800.000 Tonnen knapp unter jener von Südtirol (ca. 1 Million Tonnen).

„Ein Sonderfall auf dem asiatischen Kontinent“, erläutert Werth abschließend, „ist Indien, auf das wir nur kurz eingehen werden, weil die Apfelproduktion hier keine große Rolle spielt, das Land aber wegen anderer Faktoren für uns von Interesse ist. Indien mit seinen ca. 1,5 Milliarden Einwohnern (das entspricht etwa der Bevölkerung Chinas), produziert lediglich gut 2 Millionen Tonnen Äpfel pro Jahr. Das bedeutet, dass Indien bei einem angenommenen Pro-Kopf-Verbrauch von 2 bis 3 kg Äpfeln pro Jahr ca. 3 Millionen Tonnen Äpfel auf dem Weltmarkt einkaufen müsste. Dieses Szenario wird von Südtirol sehr genau beobachtet, denn über die FROM-Organisation hat es Zugang zum indischen Markt. Dennoch bleiben noch viele Fragen offen, denn aufgrund der Entfernung zum indischen Markt ist der Handel nur bei großen Abnahmemengen interessant. Zudem werden Apfelsorten benötigt, die besonders lange haltbar sind.

Ein Teil des Kongresses ist speziell China gewidmet, dem mit 43 bis 45 Millionen Tonnen größten Apfelproduzent der Welt (die weltweite Produktion liegt bei etwa 83 bis 85 Millionen Tonnen). Professor Yuan Yongbing von der Landwirtschaftsuniversität Qingdao wird einen Vortrag darüber halten.

Der Kongress „Der Apfel in der Welt“ findet am 15. und 16. November im Rahmen der 11. Auflage der Interpoma in der Messe Bozen statt.

 

Alle Informationen: 

www.fierabolzano.it/interpoma/

http://www.fierabolzano.it/interpoma/la-mela-nel-mondo.htm 


Neun Fachexkursionen zum Thema Apfel in der Region Trentino-Südtirol

Diese weltweit einzige Apfelfachmesse bietet die Möglichkeit, an geführten Besichtigungen von Produktionsanlagen und Betrieben teilzunehmen und dabei die Innovationen in der Branche aus erster Hand zu erfahren. Die wichtigsten Neuheiten in diesem Jahr sind die Interpoma Innovation Tour und die Tour Melinda.

Interpoma, die einzige internationale Apfelfachmesse, findet vom 15. bis 17. November 2018 in der Messe Bozen statt. Brancheninsider und Vertreter der Presse können dabei an einer Reihe von geführten Besichtigungen teilnehmen. Ziel ist es, das Wissen um die fortschrittlichen Produktionsmethoden in Südtirol zu fördern und Einblicke in die höchst innovativen Verarbeitungssysteme zu gewähren.

Geplant sind insgesamt neun Fachexkursionen: Drei am Donnerstag, 15. November, fünf am Freitag, 16. November, und eine am letzten Messetag, am Samstag, 17. November. Neben den bereits traditionellen Touren rund um das Thema Biolandwirtschaft und Technologien zählen in diesem Jahr die Interpoma Innovation Tour und die Tour Melinda zu den wichtigsten Neuheiten. Am Freitag gibt es am Vormittag oder Nachmittag die Möglichkeit, an einer Führung durch die Welt der Innovationen im Lebensmittelbereich im NOI Techpark teilzunehmen. Südtirols Technologiepark vernetzt gezielt Unternehmen, Forscher und Studierende, um Innovation zu fördern. Hier werden einige Start-up-Unternehmen aus den Forschungsfeldern Lebensmitteltechnologie, Automation sowie grüne & alpine Technologien vorgestellt. Am Samstagvormittag steht dann im Rahmen der Interpoma Tour Melinda zuerst ein Besuch bei MondoMelinda, dem Besucherzentrum des Konsortiums Melinda in Segno di Predaia (TN), auf dem Programm. Anschließend folgt eine Besichtigung der unterirdischen, bis zu 275 m tiefen Stollen, wo die Äpfel gelagert werden. 

Bei den traditionellen Touren befassen sich die ersten beiden vor allem mit dem Thema biologische Landwirtschaft. Sie finden zur gleichen Zeit am ersten Vormittag statt und führen die Besucherinnen und Besucher in den Vinschgau, dem Südtiroler Apfelanbaugebiet schlechthin. Das Besichtigungsprogramm sieht eine allgemeine Präsentation des Gebiets, und den Besuch der Bio-Obstgenossenschaft Vi.P in Latsch (BZ) sowie eines Bio-Apfelbetriebes vor. 

Das Ziel der dritten Tour am Donnerstagnachmittag ist Leifers, wo zuerst eine allgemeine Präsentation und anschließend zwei Besichtigungen auf dem Programm stehen. Nach dem Besuch eines örtlichen Obstbaubetriebes geht es zur Genossenschaft „VOG PRODUCTS“, einem innovativen Verarbeitungsbetrieb für Obst aus Südtirol und dem Trentino.

Der Freitag beginnt um 8:30 Uhr mit einer Tour nach Branzoll (BZ), einschließlich Besichtigung der Obstgenossenschaft „Grufrut“, Mitglied im  Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften, und eines Obstbaubetriebes in Margreid. Die Rückkehr ist für 12:00 Uhr geplant.

Am Nachmittag finden dann zeitgleich (13:30 - 17:00 Uhr) die beiden letzten Touren statt. Eine davon führt die Teilnehmer nach Vilpian mit der Besichtigung eines Bozener Obstbaubetriebes und dem Besuch des Versteigerungs- und Verarbeitungsbetriebes „Egma/Fructus Meran“. Das Ziel der zweiten Nachmittagstour ist Lana, wo die Besichtigung eines Obstbaubetriebes und einer Sprüherprüfstelle auf dem Programm stehen.

Jede der Touren kann zum Preis von 80 Euro pro Person (Eintritt für die Messe inbegriffen) online auf der offiziellen Website unter folgendem Link http://www.fierabolzano.it/interpoma/de/ticket.htm gebucht werden.

„Wir erweitern das Spektrum der Interpoma-Touren“ – so Thomas Mur, Direktor der Messe Bozen. Und das sowohl inhaltlich als auch vom Ansatz her. Damit treffen wir beim Branchenpublikum auf großes Interesse, eben weil sie einen reellen Einblick in die fortschrittlichsten Anbau- und Verarbeitungstechniken der Apfelbranche ermöglichen. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, auch bei der diesjährigen Auflage dieses besonders dynamische Format anzubieten, was sicher bei den Fachleuten wieder gut ankommen wird“. 

 

Koffermarkt und Kuchenkünstler auf der Kreativ 2018

Bunt, abwechslungsreich und voller Ideen: Kreativ ist für alle gedacht, die Spaß am Selbermachen haben und diese Freude gerne mit anderen teilen. Wer seine handgemachten Werke einem breiten Publikum präsentieren möchte, ist auf der Kreativ 2018 genau richtig. Die achte Auflage der Fachausstellung für kreatives Gestalten, Basteln und Dekorieren findet von 14. bis 16. September in der Messe Bozen statt.

Für Groß und Klein, in der Bastelwerkstatt oder in der Küche, zum über die Schulter Blicken oder selbst Ausprobieren: Kreativ 2018 bietet wie gewohnt nicht nur eine große Auswahl an Materialien, sondern auch jede Menge Kurse, Vorführungen und Wettbewerbe für jeden Geschmack. Nach einer erfolgreichen Erstauflage im Vorjahr geht unter anderem der Cake Design Contest powered by Cerart in die zweite Runde.

Tortenkünstler 2.0
Kreativ 2018 sucht die besten Tortenkreationen rund um „Die schönsten Denkmäler Italiens“. Die Urlaubszeit könnte somit zur perfekten Inspirationsquelle werden. Dass besonders in der Küche Kreativität gefragt ist, zeigt sich dann spätestens beim Backen der nächsten Geburtstagstorte. 2018 feiern wir übrigens ein besonderes Jubiläum: Mickey Mouse wird 90! Grund genug, der wohl berühmtesten Comicfigur der Welt einen eigenen Wettbewerb zu widmen. Für alle Nachwuchskonditoren (unter 16 Jahren) heißt es also Cake Design Set bestellen, unter dem Motto „Die Welt von Mickey Mouse“ kreativ werden und das Ergebnis in die Messe Bozen bringen.
Alle eingereichten Kreationen werden an den drei Messetagen ausgestellt und von einer Jury bewertet: Den Gewinnern winken tolle Preise, von hochwertiger Zuckerpaste bis zum Profiwerkzeug. Die Anmeldungen laufen online für beide Wettbewerbe noch bis zum 10. September.

Erster Kreativ-Koffermarkt
Bastlerinnen und Selbermacher können sich auf der Kreativ nicht nur frische Ideen und neue Materialien für ihre Projekte holen, sondern ihre selbstgemachten Produkte jetzt auch verkaufen: Sie bekommen im Rahmen der Fachausstellung einen eigenen Platz - bzw. Koffer. Kreative aus der ganzen Region können sich jetzt für den ersten Koffermarkt auf der Kreativ anmelden und die Chance nutzen, ihre handgemachten Werke bis zu 15.000 Besuchern zu präsentieren.

Nicht nur der Koffermarkt stellt die lokalen Produkte in den Mittelpunkt: Der Südtirol-Sektor gibt wieder einen Einblick in besondere Traditionen und Handwerkskunst und gehört damit zu den Highlights der beliebten Publikumsmesse.

Sternerestaurants in der digitalen Welt

„The Italian Data Flavour“ ist eine Studie von Messe Bozen und Noonic, die erstmals untersucht, wie digital italienische Sternerestaurants und Schutzkonsortien sind. Die gesamten Ergebnisse werden im Oktober im Rahmen von Hotel 2018, der Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie, präsentiert. Claudio Corrarati, Vizepräsident der Messe Bozen: „Die digitale Welt gewinnt für die Wirtschaft zunehmend an Bedeutung, das gilt auch für die Gastronomie“.

Vier von fünf Personen informieren sich im Internet, bevor sie einen Tisch reservieren, und lesen mindestens sechs Bewertungen, um sich für ein Lokal zu entscheiden. 50% der Internetseiten sind aber schlecht indexiert (und deshalb mit Suchmaschinen kaum zu finden) und nur 24% der Betriebe aktualisieren ihre Facebook Seite regelmäßig. Das Online-Booking ermöglicht hingegen jedes zweite Lokal und ganze 98% haben eine eigene Internetseite. Ähnlich gestaltet sich das Szenario im Bereich der Qualitätsprodukte „Made in Italy”: neun von zehn Internetseiten der Konsortien sind im Web praktisch „unsichtbar“, 33% haben noch keine eigene Facebook Seite. Diese Daten gehen aus einer Vorschau auf „The Italian Data Flavour“ hervor, der erste und einzige Report in Italien, der eine Vielzahl an Daten (von den sozialen Netzwerken über Internetseiten und Newsletter bis hin zu TripAdvisor) analysiert, um den Grad der Digitalisierung von Sternerestaurants und Schutzkonsortien zu messen. Die Studie realisiert Messe Bozen, seit über 40 Jahren Organisator der Fachmesse Hotel, in Zusammenarbeit mit der Internet-Beratungsagentur Noonic aus Padua.

Großes Verbesserungspotential vorhanden
Die Ergebnisse sind insgesamt ernüchternd, auch wenn immer mehr Unternehmen den Weg der Digitalisierung einschlagen. Dies bestätigt Nicola Possagnolo, Food Advisor und Digital Strategist bei Noonic: „In einer Welt, die sich mehr und mehr vernetzt, sollte gerade in der hochklassigen Gastronomie auch der digitale Auftritt nicht vernachlässigt werden. Wenn man aber das Verhältnis von ausgezeichneten Restaurants und Schutzkonsortien zu neuen und sozialen Medien untersucht, wie wir es gemacht haben, findet man oft zwei parallele Welten vor. Viele Betriebe schaffen es noch nicht, das enorme Potential dieser neuen Dimension voll auszuschöpfen.“
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: von den 356 ausgewählten Restaurants besitzen mit 98% zwar fast alle eine eigene Internetseite, nur 50% können sie aber auch richtig nutzen. Tatsächlich erfüllt nur jede zweite Seite die Mindeststandards im Bereich SEO und kann somit im Web überhaupt erst gefunden werden. In den sozialen Netzwerken fällt das Urteil nicht besser aus: auf Facebook etwa sind zwar 83% der Restaurants mit einer eigenen Seite vertreten, lediglich 24% davon werden aber auch regelmäßig aktualisiert (mindestens zwei Beiträge pro Woche).

Hotel 2018 prämiert „Best Restaurant on Digital” und „Best Typical Product on Digital”
Detaillierte Ergebnisse aus dem Report „The Italian Data Flavour” werden im Rahmen von Hotel 2018 präsentiert. Die Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie findet von 15. bis 18. Oktober in der Messe Bozen statt. Bei dieser Gelegenheit werden auch die Titel „Best Restaurant on Digital 2018“ und „Best Typical Product on Digital 2018“ an die digitalsten Sternerestaurants und Schutzkonsortien Italiens vergeben.
„Wir freuen uns sehr, mit Hotel 2018 die perfekte Bühne für diese Prämierung bieten zu können“, so Claudio Corrarati, Vizepräsident von Messe Bozen. „Gemeinsam mit Noonic haben wir die Studie und den Preis ins Leben gerufen, um einen Lücke im Bereich Food zu schließen. Der Faktor Digitalisierung gewinnt in der Wirtschaft zunehmend an Bedeutung, das gilt auch für die Gastronomie. Deshalb ist es wichtig hervorzuheben, wie Sternerestaurants und Schutzkonsortien zum Web stehen, und Innovation zu belohnen. Die Messe ist dabei der ideale Treffpunkt, um eine Brücke zwischen realer und virtueller Welt zu schlagen“, fügt Corrarati hinzu.

Interpoma China 2018 Congress & Exhibition Modernisierung des Apfelanbaus in China schreitet voran

INTERPOMA CHINA 2018 International Congress & Exhibition die Modernisierung des Apfelanbaus in China schreitet voran

INTERPOMA CHINA 2018 International Congress & Exhibition wurde am 28. Juni 2018 im Weihai International Exhibition & Conference Center auf der Halbinsel Shandong eröffnet. Auch diese Veranstaltung setzt bei Ausstellung und Kongress ihre Schwerpunkte wie die große Schwester Interpoma in Bozen in den Themenbereichen Anbau, Lagerung und Vermarktung des Apfels.

„China und der Apfel in der Welt” findet als internationaler Kongress gleichzeitig statt, dabei wechseln sich globale Apfel-Experten und Technikseminare mit dem Ziel ab, die Apfelbranche in China zu modernisieren. Dazu bietet Interpoma China bei organisierten Besichtigungen die Gelegenheit, sich ein Bild über das enorme Potential der chinesichen Apfelwirtschaft zu machen. 

 

Weihai, 29. Juni 2018 – Unter dem Vorsitz von Professor Yuan Yongbing von der Landwirtschaftsuniversität Qingdao wurde die zweite Ausgabe von Interpoma China eröffnet. Mit dabei waren Thomas Mur (Direktor Messe Bozen), Wang Deguang (Direktor des Kommunalen Landwirtschaftsamtes Weihai), Kurt Werth (Kurator des Kongresses), Wang Zhigang (Direktor der Obstbaum- und Teewerkstätte Shandong), Sun Ming (Direktor des Kommunalamtes für Personal und soziale Sicherheit Weihai) und über 250 chinesische und internationale Gäste.

Leitthema der Veranstaltung in diesem Jahr ist die nachhaltige Entwicklung. So legte Professor Yuan Yongbing in seiner Eröffnungsrede besonders Augenmerk auf die Kraft einer Veranstaltung wie Interpoma China, die den Austausch mit internationalen Talenten fördert und gleichzeitig die lokale Wirtschaft ankurbelt. Weihai selbst hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, ein internationaler Knotenpunkt für Talente, Technologie, Informationen und Ressourcen in der Apfelwirtschaft zu werden.

Wang Deguang, der Direktor des Kommunalen Landwirtschaftsamtes Weihai, betonte die Bedeutung von Weihai für den Apfelsektor in China. Weihai produziert seit über 100 Jahren Äpfel in größerem Ausmaß und ist heute eine der Hauptproduktionsregionen für Äpfel in China. Allein in der Stadt gibt es 47.000 Hektar Apfelanbaufläche. In den letzten Jahren hat Weihai die neuesten internationalen Apfelanbautechniken studiert und auf diese Weise die Marktführerschaft in China übernommen. Laut Wang verwandelt Weihai gerade seine traditionellen Obstgärten in moderne Obstanlagen. Diese rasante Entwicklung ist deutlich sichtbar: Bereits heute sind 20.000 Hektar davon betroffen, Weihai damit gegenwärtig das größte moderne Apfelanbaugebiet Chinas.

Thomas Mur, Direktor von Messe Bozen, machte deutlich, dass China eine der wichtigsten Anbauregionen der Welt und es daher auch richtig sei, den 20-jährigen Erfolg von Interpoma mit China zu teilen. „INTERPOMA CHINA will eine einzigartige Plattform schaffen, um Know-how mit einem der stärksten Agrarmärkte der Welt zu teilen, die Beziehungen zwischen China und Italien zu stärken und dadurch zur Entwicklung des Landes beizutragen. Nicht nur in der Provinz Shandong sondern darüber hinaus.“ 

Auf der Messe sind insgesamt 30 Aussteller vertreten, darunter mehrere Anbieter von Maschinen und Baumschulen aus Italien, Belgien und den Niederlanden. Chinesische Apfelanbaugiganten wie Haisheng, die China National Tree Seed Corporation, Huasheng Nursery und Salver stellen bei dieser Veranstaltung zusammen mit führenden Apfelproduzenten Weihai‘s wie Ying Ju Yuan und Xin Yuan aus.

Im Rahmen des Interpoma China Congress hielten Fachleute aus der ganzen Welt hochwertige Vorträge. Die diesjährige Konferenz wurde gemeinsam vom kommunalen Landwirtschaftsamt Weihai, der Landwirtschaftsuniversität Qingdao und der Vereinigung der Apfelwirtschaft Weihai organisiert. Die Aufmerksamkeit richtete sich auf die wachsende Nachfrage nach Obstbaumaschinen in den Apfelproduktionsgebieten in China. Dies wurde als gute Gelegenheit für die Einführung neuer Geräte und Werkzeuge im chinesischen Obstbau hervorgehoben. Der Kongress unterteilt sich in drei Abschnitte: 28. Juni – nachhaltige Kontrolle und präzise Düngung und Nachernte-Management von Äpfeln und Marktsituation, 29. Juni – Techniken zur Kontrolle  von Dünger, Apfelschädlingsmanagement und Saatguttechnologie.

Weiter Informationen unter: www.messebozen.it/interpomachina

Biologischer Apfelanbau zentrales Thema beim Interpoma-Kongress

Am zweiten Tag des traditionellen Kongresses „Der Apfel in der Welt“, der am 15. und 16. November im Rahmen der Interpoma stattfindet, dreht sich zu Beginn alles um den biologischen Apfelanbau. Fritz Prem vom Branchenverband Europäisches Bioobst-Forum stellt interessante Prognosen vor.

„Nachhaltigkeit im Apfelanbau: Bio und integrierte Produktion“ – so lautet der Titel der Vormittagsveranstaltung am 16. November beim Kongress „Der Apfel in der Welt“. Dieser internationale Kongress findet alle zwei Jahre im Rahmen der Interpoma statt, der einzigen internationalen Fachmesse zum Thema Apfel, die vom 15. bis 17. November in der Messe Bozen abgehalten wird.

Auf dem Kongress werden verschiedene Aspekte des modernen Apfelanbaus und seiner Perspektiven angesprochen, sowohl aus landwirtschaftlicher als auch aus technischer Sicht. Die Vorträge am Vormittag des zweiten Kongresstages werden sich um die Themen Bio-Produktion und integrierte Produktion drehen. Zu Beginn wird Fritz Prem vom Europäischen Bioobst-Forum sprechen, der einige Monate vor dem mit Spannung erwarteten Interpoma-Kongress einen Überblick über den Bio-Apfelanbau und seine Entwicklungsperspektiven gibt.

„Im internationalen Vergleich“, erläutert Prem, „sind Europa und Nordamerika die Hauptmärkte mit einem besonders starken Wachstum im Bio-Segment. In den übrigen entwickelten Ländern spielen Nachhaltigkeit, Schutz der Ressourcen und ökologische Verantwortung noch eine weniger wichtige Rolle. In Europa sind Deutschland und Frankreich die größten Abnehmer für Bio-Äpfel. Aber auch in Skandinavien, Österreich, Italien, Großbritannien und seit kurzem auch Spanien entwickeln sich die Märkte für Bio-Produkte sehr positiv.
Bei der Produktion von Bio-Äpfeln hingegen liegt Italien europaweit an der Spitze (die meisten Umstellungen auf Bio-Produktion gibt es übrigens in Südtirol) gefolgt von Deutschland und Österreich.“

Prem nutzt die Gelegenheit für einige interessante landwirtschaftliche Erläuterungen: „Für die Bio-Produktion benötigt man kräftige und robuste Apfelsorten. Der Anbau von Bio-Äpfeln stellt überdies eine langfristige Investition dar, denn die Umstellung dauert mehrere Jahre. Topaz, Bonita und Natyra mit ihrer Resistenz gegen Schorfflecken eignen sich am besten für den biologischen Anbau, aber auch mit Gala und Pinova liefern in dieser Hinsicht gute Erfolge.“

Prem führt weiter aus: „Die Bio-Produktion wächst derzeit vor allem in Ländern mit hoher Kaufkraft. Gerade in diesen Märkten sehen wir, dass der Bio-Sektor seine Nische verlässt und für größere Verbrauchergruppen attraktiv wird. Bedenken Sie, dass in Österreich bereits mehr als 10 % der gesamten Käufe auf das Bio-Segment entfallen und es in den wichtigsten Märkten bereits 5 bis 7 % ausmacht – Tendenz steigend. Diese Nachfrage führt auch zu einer vermehrten Umstellung auf biologische Produktion.“

Schließlich äußert sich Prem auch zur Zukunft des biologischen Apfelanbaus und zu den Herausforderungen, vor denen dieser steht: „In ganz Europa nehmen Forschung und Tests im Bio-Segment zu. Das Know-how der Erzeuger vergrößert sich schnell und dieser Prozess wird durch den internationalen Erfahrungsaustausch noch beschleunigt. Probleme, die bei der Produktion auftreten, können so leichter gelöst werden. Vitalität und Robustheit der Pflanzen sind Eigenschaften, die bei neuen Anbauprogrammen eine wichtige Rolle spielen. Es ist daher damit zu rechnen, dass regelmäßig neue, verbesserte Sorten auf den Markt kommen. Eine große Herausforderung bei der Bio-Produktion ist das Bodenmanagement: die Wechselwirkungen zwischen Bearbeitung, Bepflanzung, Erwärmung, Belüftung, Mineralisierung und Verdunstung spielen eine zunehmend wichtigere Rolle.“

Der Kongress „Der Apfel in der Welt“ findet am 15. bis 16. November im Rahmen der Interpoma in der Messe Bozen statt.

Interpoma China Congress & Exhibition in Weihai eröffnet

Interpoma China Congress & Exhibition heute in Weihai eröffnet

Die zweite Ausgabe von Interpoma China Congress & Exhibition wurde heute im Weihai International Exhibition & Conference Center auf der Shandong-Halbinsel eröffnet und wird noch bis morgen, Freitag 29. Juni, stattfinden. Unter den 30 Ausstellern sind auch zwei Südtiroler Firmen.

Bozen, 28. Juni 2018 - Interpoma China, der Kongress mit Ausstellung für Anbau, Lagerung und Vermarktung des Apfels nimmt 4.000 Quadratmeter Fläche im Messezentrum WIEC in Weihai ein. Es beteiligen sich 30 Firmen, hauptsächlich chinesische sowie fünf internationale. Die Aussteller kommen aus China, Italien, Belgien, Korea und den Niederlanden. Aus Südtirol sind Aedes Landmaschinen aus Andrian sowie die Baumschule Griba aus Terlan vertreten.

In seiner Antrittsrede erklärte Thomas Mur, Direktor von Messe Bozen: „Unsere Mission ist es, eine einzigartige Plattform für den Austausch von Know-how in einem der weltweit größten Märkte für Obst und Gemüse zu schaffen, um die Verbindungen zwischen China und Italien zu stärken und auf diese Weise zur Entwicklung der Apfelwirtschaft in China beizutragen."

Interpoma China Congress & Exhibition bietet nicht nur einen Marktzugang für die 30 teilnehmenden Unternehmen, sondern - genauso wie in Bozen – auch einen internationalen Kongress zum Thema „China und der Apfel in der Welt“. Referenten aus der ganzen Welt beleuchten die Situation der Apfelwirtschaft aus lokaler und internationaler Sicht sowie neueste Techniken für Baumschulen und Apfelanlagen, Kostenreduktion und Prozesseffizienz. Darüber hinaus organisiert Messe Bozen in Zusammenarbeit mit der Universität für Agrarwissenschaften von Qingdao und dem Angricultural Bureau von Weihai zwei Interpoma China-Touren. Sie bieten Ausstellern und Besuchern die Gelegenheit, Apfelanbaugebiete in der Nähe von Weihai zu besuchen und ein besseres Verständnis für die Prozesse und möglichen Veränderungen in der Apfelproduktion in China zu entwickeln.

Günther Pircher von der Firma Aedes: „Wir glauben an die Zukunft des chinesischen Markts und haben uns in den letzten Jahren ein Netzwerk an Kontakten in China aufgebaut. Einige unserer Maschinen sind hier schon im Einsatz und diese werden wir jetzt wieder besichtigen.“ Die Firma Aedes ist schon zum zweiten Mal auf der Interpoma China. Auch die nächste Ausgabe in Shanghai, vom 15. bis 17. April 2019, ist schon fest eingeplant. Laut Günther Pircher ist Shanghai ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, Shanghai ist die Wirtschaftsmetropole auf dem asiatischen Kontintent.

Auch Günther Mahlknecht, Direktor der Firma Griba, ist dabei den chinesischen Markt zu erkunden. Interpoma China hilft ihm dabei, ein Netzwerk aufzubauen:“China ist der größte Apfelproduzent der Welt und hat großes Potential. Auch wenn es nicht einfach ist in diesem Markt Fuß zu fassen haben wir es geschafft Kontakte mit verschiedenen Verbänden und großen Produzenten zu knüpfen, welche uns am Stand besuchen.“

Interpoma China wurde möglich dank der Zusammenarbeit mit MM Shanghai, der Universität Qingdao und lokalen Partnern wie der Fruit Tree and Tea Leaf Workstation Weihai, dem China Council for the Promotion of International Trade, der China Chamber of International Commerce, der lokalen chinesischen Regierung und der Apple Industry Association von Weihai. 

Weitere Informationen unter: www.messebozen.it/interpomachina

Hotel 2018 serviert Ideen für die Zukunft

Wie begeistern wir den Gast von morgen? Kann künstliche Intelligenz auch gastfreundlich sein? Die Fachmesse Hotel bietet nicht nur einen 360°-Überblick der modernen und kundenorientierten Hotellerie und Gastronomie, sondern stellt mit anregenden Inhalten und einem eigenen Startup Village schon jetzt die Weichen für die zukünftige Entwicklung des Horeca-Sektors. Die 42. Auflage der Hotel findet vom 15. bis zum 18. Oktober 2018 in der Messe Bozen statt. Jungunternehmen mit innovativen Ideen für die Branche können sich bis zum 31. Juli um einen Platz im Startup Village bewerben.

Südtirol ist mit seinen über 10.000 Beherbergungsbetrieben und jährlich mehr als 32 Millionen Nächtigungen weit über die Grenzen hinaus als Ganzjahresurlaubsziel bekannt und beliebt. Neben der Südtiroler Gastfreundschaft punktet die Region mit einer erstklassigen Gastronomie, die mit insgesamt 26 Michelin-Sternen an 19 Restaurants glänzt. In diesem Kontext ist die Fachmesse Hotel seit mehr als 40 Jahren der Treffpunkt für Hotellerie und Gastronomie im Alpenraum und bietet jede Menge Gelegenheiten zur Weiterbildung und Inspiration für Hoteliers, Gastwirte und Tourismusbeauftragte.

Hotel Startup Village: Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli

Seit 2016 bietet ein eigenes Startup Village Raum für junge Unternehmen mit neuen Ansätzen und innovativen Technologien. Messe Bozen sucht gemeinsam mit dem Ecosystem ICT & Automation von IDM Südtirol sowie Brennercom und Plank die besten Ideen für die Hotelindustrie, von nachhaltigen Mobilitätslösungen über Trends in den Bereichen Food und Beverage bis hin zum dynamischen Raumdesign.
Zehn ausgewählte Startups werden ihre zukunftsweisenden Produkte und Dienstleistung im Rahmen von Hotel 2018 vier Tage lang Fachbesuchern, etablierten Unternehmen und einer fachkundigen Jury präsentieren. In zwei Pitch-Sessions wird jeweils ein Tagessieger gekürt: Der „Winner of the day“ darf sich nicht nur über die Trophäe sondern auch über einen Stand bei Hotel 2019 freuen. Die Anmeldungen für das Hotel Startup Village 2018 laufen bis zum 31.07.2018 unter: http://www.fierabolzano.it/hotel/de/startup-village.htm

Communication Forum 2018: Die neuen Urlaubsbegleiter
Die neuesten Entwicklungen und Trends in der Kommunikation stehen im Mittelpunkt des Communication Forums, das Messe Bozen in Zusammenarbeit mit dem Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV), der Südtiroler Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) sowie IDM Südtirol veranstaltet.
Nachdem das große Thema künstliche Intelligenz bereits 2017 das Interesse von rund 240 Teilnehmer geweckt hat, widmet sich die Veranstaltung unter dem Titel „Die neuen Urlaubsbegleiter: Mit Sprachassistenten suchen, buchen und planen“ auch in diesem Jahr Aspekten der „Artificial Intelligence“ und deren Auswirkungen auf den Bereich Tourismus. Das Communication Forum gibt einen Überblick über das, was von Big Data bis Sprachsteuerung in der nahen Zukunft auf uns zukommt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der konkreten Anwendung neuer Kommunikationstechnologien im Bereich der Hotellerie. Als Hauptredner konnte Stefan Niemeyer, Experte im Bereich digitales Tourismusmarketing, gewonnen werden.

Klimahouse kehrt nach Sizilien zurück

Klimahouse kehrt vom 16. bis 18. November 2018 auf die größte Insel Italiens zurück. Klimahouse Sicilia findet im Palasport Pal'Art Hotel in Acireale in der Provinz Catania statt, um lokalen Fachkräften aus den Bereichen energieeffizientes Bauen und Sanieren ein Programm zur Weiterbildung, Information und Vernetzung zu bieten.

In Sizilien benötigt eines von vier Gebäuden eine energetische Sanierung. Dies belegen die Daten des Berichts „Comuni Rinnovabili“ und der Kampagne 5.0, die von der Umweltorganisation Legambiente vorgestellt wurden. Während ein Viertel des gesamten Strombedarfs der autonomen Region aus erneuerbaren Energien stammt, leidet jedoch die Baubranche dieser umweltsensiblen Region: Fast 375.000 Wohngebäude befinden sich laut Legambiente in einem „mittelmäßigen“ bis „schlechten“ Zustand, was einem Viertel des gesamten Bestandes an Immobilien auf Sizilien entspricht.

„Wir benötigen einen Plan zur energetischen Sanierung der öffentlichen und privaten Gebäude, um die Lebensqualität von Italiens Familien zu verbessern. Diese sollten sich ihres ökologischen Fußabdrucks und der Chancen für eine Reduzierung desselben bewusst werden“, kommentierte Katiuscia Eroe, Legambientes Energiemanagerin, die erste Etappe der Initiative „Treno Verde 2030“ (Grüner Zug 2030) in Sizilien.

Mit einer Ausstellung von Produkten und Dienstleistungen exzellenter Unternehmen und einem Konferenzprogramm, das die Erfahrungen von lokalen Institutionen, Unternehmen und Fachleuten präsentiert, zeigt Klimahouse mit seinen Wanderauflagen, wie die Energiewende bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden kann.

Die erste Wanderauflage von Klimahouse in Sizilien, die 2016 in Radicepura - Giarre in der Provinz Catania stattfand, konnte Tausend Fachbesucher verzeichnen. Aufgrund dieser Erfahrung hat Messe Bozen beschlossen, die Auflage in Süditalien an einem neuen Ort, dem Palasport Pal'Art Hotel in Acireale, ebenfalls in der Provinz Catania, wieder aufleben zu lassen. Diese Location verfügt über größere Räumlichkeiten, wodurch die Ausstellungsfläche im Vergleich zu 2016 verdreifacht werden kann.

Alle Informationen unter: www.klimahouse-sicilia.it/de

Die Interpoma 2018 bietet Raum für innovative Ideen mit dem Startup Village

Robotik, Superfood und Software-Lösungen sind die Schlüsselworte des ersten Startup Villages der Interpoma, das sich in diesem Jahr ganz den innovativen Ideen widmet die das Apfelanbausystem revolutionär verbessern können.

Innovation und Forschung: Das sind die wichtigsten Werkzeuge um die Zukunft der Erde zu sichern. Die größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wie Ernährungssicherheit, Klimawandel, Ressourcen Knappheit und der immer schwierigere Kampf gegen Abfallprodukte können durch Innovationen in der Landwirtschaft besser bewältigt werden. Startups in der Agrarindustrie werden in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle einnehmen, wenn es darum geht, durch technologische Innovationen die Qualität und Quantität der landwirtschaftlichen Produkte zu steigern und gleichzeitig den ökologischen Impact zu minimieren.

Nach zwei erfolgreichen Ausgaben des „Interpoma Innovation Camps“, präsentiert die Interpoma -  Internationale Fachmesse des Apfels vom 15. bis 17. November in der Messe Bozen sein erstes  „Startup Village“. Eine Plattform für den Austausch von neuen Ideen und innovativen Themen in der Apfel-Industrie zwischen konsolidierten Unternehmen, Startups, jungen Talenten und Branchenexperten.

Startups, die an der Teilnahme interessiert sind, können ihre Anfrage auf http://www.fierabolzano.it/interpoma/de/startupvillage.html ausfüllen. Ausgewählte Startups erhalten einen kostenfreien Desk im Startup Village der Interpoma 2018 vom 15. bis zum 17. November und dürfen ihre Innovation der internationalen und nationalen Fachpresse präsentieren. Außerdem bekommen sie die Möglichkeit, am Matchmaking mit den 400 anwesenden Ausstellern teilzunehmen und werden auf allen Interpoma-Kanälen (Fachpresse & Presse + Web) genannt. Die Kosten für die Teilnahme belaufen sich auf nur € 290,00.

Wetter

 
Read more

Mitteilung

FAIRGUIDE.COM , EXPO-GUIDE.COM, EVENT-FAIR, BUILDTEC MARKET.COM und INTERNATIONAL FAIRS DIRECTORY

ACHTUNG

Messe Bozen AG weist ihre Aussteller darauf hin, beim Eintrag in FAIRGUIDE.COM , EXPO-GUIDE.COM, EVENT-FAIR, BUILDTEC MARKET.COM und INTERNATIONAL FAIRS DIRECTORY VORSICHTIG zu sein. Es handelt sich um einen Dienst GEGEN BEZAHLUNG!