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Messe Bozen

Die Brücke zwischen Nord und Süd

Messe Bozen befindet sich in idealer Position im Zentrum des Alpenraumes, in einer zweisprachigen
Region und fungiert als Treffpunkt zwischen Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum und Italien.
60 Jahre Erfahrung in der Organisation von Messen und Kongressen, gelebte Servicequalität und die
gewachsene Rolle als Vermittler zwischen unterschiedlichen Kulturen und Wirtschaften machen Bozen
zum idealen Messestandort.

Besucher

Messe Bozen setzt stark auf Messethemen, die in der Wirtschaftskompetenz Südtirols und des Trentino liegen. Die Schwerpunktthemen sind Tourismus und Gastronomie, (Winter)Sport und Bergtechnologie, Landwirtschaft sowie nachhaltige Bauwirtschaft und Mobilität.

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Aussteller

Mit ihren Fachmessen bildet Messe Bozen einen wichtigen Treffpunkt für Unternehmer aus Italien und den deutschsprachigen Nachbarländern. Somit bietet sich Messe Bozen als Sprungbrett für einen Markteintritt ein, denn hier trifft man punktgenau die richtige Zielgruppe.

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News

Auf der Hotel 2017 geht es um Guest Intelligence

HOTEL

Moderne Technologien verändern die Art und Weise, wie Gästeerfahrungen im Hotelgewerbe gemessen werden. Chatbots, Sprachassistenten, künstliche Intelligenz, Apps, dynamisches Hotelpreismanagement, Revenue-Management-Systeme und neue So ...

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Rückschau auf Interpoma Kongress 2016

INTERPOMA

Innovation, Konsumverhalten, Neuheiten auf dem Gebiet der Wissenschaft, Technologie und Forschung: Über zwanzig Referenten von internationalem Format beschäftigten sich vom 24. bis 26. November in Bozen mit brandaktuellen und zukunftsweisen ...

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Genuss und Gastlichkeit

HOTEL

Südtirol ist ein beliebtes Ganzjahresurlaubsziel, so konnten im Jahr 2016 erstmals sieben Millionen Ankünfte und über 31 Millionen Übernachtungen gezählt werden. Touristen schätzen an Südtirol die Gastronomie und Ga ...

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Südtirols Tourismus ist erstklassig

HOTEL

Südtirol ist ein beliebtes Ganzjahresurlaubsziel, so konnten im Jahr 2016 erstmals sieben Millionen Ankünfte und über 31 Millionen Übernachtungen gezählt werden. Touristen schätzen an Südtirol die Gastronomie und Ga ...

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Ein Jahr im Zeichen der Innovation

ALLGEMEINE NEWS

Messe Bozen AG erstmals mit einer Gesamtleistung von über 10 Millionen Euro „2016 war ein Jahr der Erneuerung, in welchem auch wichtige Verbesserungen an der Infrastruktur durchgeführt worden sind, so etwa im Kongresszentrum MEC &ndas ...

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Freizeit im Zeichen des Sports

FREIZEIT

Die 43.000 Besucher der Freizeit schätzten das Angebot der 404 Aussteller des intensiven und langen Wochenendes mit mehr als sechzig Sportveranstaltungen allein auf der Bühne sehr: von Hip-Hop- über Pole Dance, Capoeira und einer Power ...

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Sonderausstellung Holidays: Ideen und Anregungen für den Urlaub

FREIZEIT

Noch nicht ganz sicher, wo es diesen Sommer im Urlaub hingehen soll? Die Sonderausstellung Holidays bietet dazu jede Menge spannende Ideen und Anregungen. Die Italienische Tourismusbranche verzeichnet trotz Wirtschaftskrise ein stabiles Wachstum. ...

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Camping weiter im Aufwind

FREIZEIT

Vom 28. April bis 1. Mai findet in Bozen wieder die Freizeitmesse statt, die auch dieses Jahr im Zeichen von Urlaub, Outdoor, Camping, Sport und Garten steht. Camping erfreut sich zunehmender Beliebtheit, wobei auch hier die Ansprüche der Kunden ...

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Die Protagonisten der Prowinter: Fachleute und Innovationen im Bergsport

PROWINTER

Die einzige europäische Messe, die sich ausschließlich mit dem Bereich Verleih im Bergsport beschäftigt, konnte mit ihren 230 Ausstellern an drei Ausstellungstagen 5.200 Besucher aus Italien und dem Ausland verzeichnen. Das Future Caf ...

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Prowinter – Future Café: Startup’s, virtual reality und Innovation zum Sehen, Hören und Anfassen.

PROWINTER

Für die Ausgabe 2017 präsentiert sich Prowinter mit 230 teilnehmenden Firmen, davon zeigen 11 Startup – Unternehmen Innovationen in den Bereichen Wintersport und Bike. Für diese neuen Geschäftsideen gibt es im Zentrum von Pr ...

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Tipworld 2017 öffnet ihre Tore

TIPWORLD

Heute Vormittag wurde die Tipworld am Stand des Südtiroler Köcheverbands (SKV) eröffnet. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Tourismus hießen Austeller und Besucher willkommen. Die Eröffnung wurde musikalisch von Nicole Ui ...

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Connecting People and Technology

ALLGEMEINE NEWS

Messe Bozen unterzeichnete im Zuge der jüngsten Innovationsbemühungen eine Technologiepartnerschaft mit Brennercom. Das Hightechunternehmen zählt zu den wichtigsten und innovativsten der ICT-Branche und konnte als Technology-Partner de ...

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Auf der Hotel 2017 geht es um Guest Intelligence

Moderne Technologien verändern die Art und Weise, wie Gästeerfahrungen im Hotelgewerbe gemessen werden. Chatbots, Sprachassistenten, künstliche Intelligenz, Apps, dynamisches Hotelpreismanagement, Revenue-Management-Systeme und neue Softwaretools beeinflussen nicht nur die Erfahrungen des Gastes, sondern auch den Tourismus im Allgemeinen. Auf der Hotel 2017, der seit über 40 Jahren erfolgreichen B2B-Messe für Hotellerie und Gastronomie der Messe Bozen, präsentieren sich vom 16. bis zum 19. Oktober 2017 innovative Startups und etablierte Unternehmen den über 20.000 Besuchern und Meinungsführern der Branche.

Guest Intelligence für Hotels, Innovationen bei den Gästeerfahrungen sowie zahlreiche technologische Entwicklungen im Hotel- und Gastgewerbe in Bezug auf die Robotertechnik und die Art und Weise, wie die Zufriedenheit des Kunden gemessen wird, zählen zu den Highlights der Hotel 2017 vom 16. bis 19. Oktober. Passende Ergänzungsveranstaltungen sind das Startup Village im Rahmen der Messe oder das Communication Forum, das am Montag, 16. Oktober, stattfindet.

Innovative Startups der Hotelbranche, welche die von der Hotel, der Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie der Messe Bozen, angebotenen Möglichkeiten nutzen wollen, können sich für die Teilnahme am Startup Village der Hotel 2017 bewerben. Hier bietet sich Ihnen die Möglichkeit, Ihr Kontaktnetzwerk zu erweitern und einen Beitrag dazu zu leisten, Veränderungen in der Tourismusbranche anzustoßen und Gästeerfahrungen zu revolutionieren.

Das Startup Village der Hotel ist ein eigener Bereich für die 10 ausgewählten Startups. Diese können am wichtigsten Branchentreffen des Hotelgewerbes in Trentino-Südtirol teilnehmen. Südtirol zählt pro Jahr über 30 Millionen Übernachtungen in rund 10.000 Beherbergungsbetrieben. Damit liegt die Region in Italien auf dem dritten Platz bei der Anzahl an Übernachtungen und wird nur von Venedig und Rom übertroffen. 

Die Bewerbungsfrist für das Startup Village der Hotel 2017 läuft noch bis 4. August direkt auf der Veranstaltungswebsite. Teilnehmen können alle Jungunternehmer, die eine neue Technologie im Bereich künstlicher Intelligenz, Apps zum Übernachtungsmanagement, Dynamic Pricing und Revenue-Management-Systeme sowie innovative Produkte oder Dienstleistungen entwickelt haben, die die Erfahrungen des Gastes verbessern.

Eine Reihe von Pitches und Input-Sessions wird das Programm des Startup Villages bereichern. Zudem werden Matchmaking-Treffen organisiert, durch die neue Geschäftsmöglichkeiten und die Entwicklung innovativer Ideen gefördert werden sollen.

Sämtliche Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf der Website: www.hotel.messebozen.it
und https://www.whataventure.com/events2/startupvillages/hotel/2017/

 

Rückschau auf Interpoma Kongress 2016

Innovation, Konsumverhalten, Neuheiten auf dem Gebiet der Wissenschaft, Technologie und Forschung: Über zwanzig Referenten von internationalem Format beschäftigten sich vom 24. bis 26. November in Bozen mit brandaktuellen und zukunftsweisenden Themen der Apfel-Branche.

Drei Tage, dicht gedrängt mit Informationen und Anregungen, das war der internationale Kongress „Der Apfel in der Welt“ vom 24. bis 26. November in der Messe Bozen. Die traditionelle Hauptattraktion der Interpoma - wie bereits die vergangenen Jahre koordiniert vom Apfelexperten Kurt Werth –und zog wieder zahlreiche Fachleute an, die daran interessiert waren, zu erfahren, was sich im Apfelsektor bewegt und welche Zukunftsaussichten erwartet werden. Über zwanzig Referenten von internationalem Format wechselten sich ab und sprachen über ihre Sicht des Marktes, der Verbraucher und der Neuheiten in Bezug auf Wissenschaft, Forschung und Technologie.

Erster Tag: „Der Apfelmarkt im Wandel“
Unter dem Vorsitz von Gerhard Dichgans, Direktor des Verbands der Südtiroler Obstgenossenschaften (VOG), war der erste Tag dem Apfelmarkt gewidmet. Arnold Schuler, Landesrat für Landwirtschaft der Provinz Bozen, stellte das Thema der Veränderung der Produktionstechniken und die Organisation des Marktes vor: Innovation und Know-how, wobei Südtirol als Vorläufer und Vorbild für den Rest der Welt anzusehen sei, seien die grundlegenden Hebel, um diesen Umbruch zu vollziehen. Herbert Dorfmann, Mitglied des Europäischen Parlaments, sprach über die Zukunft der europäischen Agrarpolitik und die Verbesserungen des Versicherungssystems, welches und Anreize beinhalten wird, um die Gruppierungen in Schutzkonsortien zu erleichtern. Ein Schwerpunkt lag auf den Südtiroler Obstbauern, mit einem Fachvortrag des Direktors der Südtiroler Bauernbundes (SBB), Siegfried Rinner: „Auf den Apfelanbau in Südtirol entfallen 55% der landwirtschaftlichen Wertschöpfung, 67% der Betriebe verfügen über 2 bis 10 Hektar kultivierbaren Bodens. Der Ertrag pro Hektar ist in den letzten zwanzig Jahren um 63% angestiegen und hat damit die Höchstgrenze der Produktivität erreicht. Rund um den Südtiroler Apfel finden sich neben den Produzenten viele andere Beteiligte“, erklärte Rinner: „Erzeugerorganisationen, Versicherungsverbände, Baumschulen, Versuchs- und Forschungszentren, die Messe: Ein Kosmos aus vielen kleinen, aber wichtigen Planeten. Menschen, die miteinander und nicht gegeneinander arbeiten. Es ist ein einzigartiges Phänomen in der ganzen Welt.“
Joan Bonany, Agraringenieurin und Leiterin des IRTA (Institut de Recerca i Tecnologia Agroalimentaries) befasste sich mit dem Thema der Intensivierung und Nachhaltigkeit beim Apfelanbau bzw. wie man mit weniger oder mit besseren Ressourcen mehr produzieren kann. Sie ist der Ansicht, dass Technologie bei der Minimierung der Umweltauswirkungen beispielsweise über Techniken der Lichtverteilung oder der automatisierten Ernte helfen kann. Den ersten Tag beendete Helwig Schwartau von der AMI (Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH) mit einer demographischen Analyse der Apfelkonsumdaten in Europa und der Welt: "Wir leben in einer Zeit, in der die Verbraucher mehr und mehr Qualität, Geschmack und Sicherheit suchen und bereit sind, dafür auch einen höheren Preis zu bezahlen.“

Zweiter Tag: "Das Wort hat der Verbraucher“
Am zweiten Tag, unter dem Vorsitz von Michael Oberhuber, Direktor des Land- und forstwirtschaftlichen Versuchszentrum Laimburg stand der Verbraucher, neue Verhaltenstrends und die Bedeutung der sensorischen Eigenschaften bei der Kaufentscheidung im Mittelpunkt.
Valerie Lengard Almli von Nofima hat die Bedeutung der sensorischen „Driver“ (Aussehen, Beschaffenheit, Duft, Geschmack und Geruch) bei der Definition einer Präferenz und die Korrelation zwischen diesen Eigenschaften und den soziodemografischen Eigenschaften der Verbraucher aufgezeigt. „Die Kultur, der Lifestyle oder die vorherige Verbrauchererfahrung beeinflussen die Wahrnehmung des Verbrauchers", betonte sie: "Deshalb sind bei einer Kaufentscheidung nicht nur die produkteigenen Eigenschaften von Bedeutung.“
Alessandra Castellini, Professorin in der Abteilung für Agrarwissenschaften an der Universität Bologna, präsentierte ein aktuelles Forschungsprojekt, durchgeführt mit 301 Konsumenten von Äpfeln, das darauf abzielte, die Kaufgewohnheiten und die Variablen zu identifizieren, die für eine Erhöhung der WTP (Zahlungsbereitschaft) oder für die Bereitschaft der Verbraucher einen höheren Preis im Austausch für bestimmte wahrgenommene Merkmale zu bezahlen maßgeblich sind. Eine Studie, die in fünf Geschäften in Bologna, einer Stadt in Norditalien, durchgeführt wurde, zeigt, dass die Verbraucher häufig einen Apfel kaufen, weil sie ihn für äußerst gesund halten und weil sie ein lokales Produkt vorziehen, wobei sich die WTP deutlich erhöht. Weiter ging es mit dem Vortrag von Roger Harker von Plant&Food Research über die Beziehung von ethnischer Zugehörigkeit und der Wahrnehmung durch den Verbraucher: „Es ist spannend, wie sich ein Produkt in verschiedenen Kulturen der Welt anders wahrgenommen wird und wie sich die Menschen mit Nahrung identifizieren, welche emotionalen Faktoren zur Wahl eines Produkts führen und welche Eigenschaften den Kauf und den Wiederkauf beeinflussen." Ronan Symoneaux, Ingenieur der Abteilung für Lebensmittelwissenschaft und -technologie in Angers, hat eine Studie vorgestellt, die in Frankreich zur Bestimmung der Leitfaktoren in Bezug auf Rohstoffe, demographische Faktoren und den Produktionsprozessen durchgeführt wurde. Das Ergebnis dieser Studie zeigte eine potentiell größere Bereitschaft zum Kauf, wenn die sensorischen Eigenschaften des Apfels verstärkten Hervorgehoben werden: Knackig, saftig, reif, süß und aromatisch.
Eine interessante Innovation kommt aus dem Land- und forstwirtschaftlichen Versuchszentrum Laimburg. Lidia Lozano und Michael Oberhuber, Direktor des Zentrums, haben einige Ergebnisse der qualitativen und instrumentalen Laboranalyse von mehr als 200 Apfelsorten vorgestellt. „Es gibt sehr viele Sorten: Vom Aussehen und vom Namen her können sich einige auch ähneln“, erklärte Lidia Lozano. „Bei den intrinsischen Eigenschaften wie Knackigkeit, Säure, Herbheit sind diese Sorten jedoch sehr verschieden, manchmal sogar das genaue Gegenteil. Die Wahl wird für den Durchschnittsverbraucher dann schwierig. Dank der qualitativen Analyse wissen wir, dass jede Sorte ein anderes Marktfenster hat. Der Kompromiss ist daher eine Gruppe von Äpfeln zu finden, die jenen Eigenschaften, welche den meisten Menschen gefallen, entgegenkommen.“
„Die instrumentelle Analyse der Sorten mit fortschrittlichen Technologien wie DNA-Finger-Printing erlaubt es uns, die Sorten gemäß ihres chemischen Profils zu clustern“, fügt Oberhuber hinzu: „Wir haben die Plattform Pomosano ins Leben gerufen, um die Erzeuger mithilfe einer beachtlichen Datenbank mit landwirtschaftlichen, chemischen und sensorischen Daten, die gemäß genetischer Prinzipien und auf der Grundlage der lokalen Gebietsmerkmale identifiziert wurden, zu unterstützen.“
Der zweite Tag endete mit dem Vortrag von Klaus Glasser, Geschäftsführer von VOG Products, der sich optimistisch gibt, was die Zukunft der Apfelprodukte anbelangt. Superfrisch, nachhaltig und zertifiziert: Das sind die Eigenschaften, die die neuen Verbraucher wollen und der Geschmack wird zunehmend wichtiger. „Die Millennials sind informiert, neugierig und wollen neue Dinge erleben. Sie sind gesundheitsbewusst, meiden Traditionelles, suchen Qualität und sind durchaus bereit, dafür etwas mehr auszugeben. Fertiggerichte, Smoothies und Portionspackungen: Der Mehrwert für diese Produkte ist sehr hoch und hier hat der Apfel einen neuen Markt, der entdeckt werden will.“

Dritter Tag: „Neues aus Wissenschaft, Forschung und Technologie“
Der dritte Tag, unter der Leitung von Prof. Massimo Tagliavini von der Freien Universität Bozen, berührte das Thema Neuheiten auf dem Gebiet der Wissenschaft, Forschung und Technologie im Apfelsektor.
Dieter Bologna vom Konsortium der Südtiroler Baumschuler KSB konzentrierte sich am letzten Tag auf Produktionszahlen von Pflanzenmaterial aus dem Jahr 1981, dem Jahr der Gründung des Konsortiums, bis zur Gegenwart, wobei der Schwerpunkt auf den wichtigsten Veränderungen lag. Die Produktion ist stetig gewachsen jedoch bei veränderter Marktzusammensetzung: Heute zeigt sich eine starke Konzentration, mehr als 60% der Pflanzen werden von wenigen großen Unternehmen produziert. Das Sortensortiment entwickelte sich zu Gunsten des Anbaus von sogenannten „instabilen“ Sorten, wie Gala und ihre Varianten, die von den meisten Verbrauchern geschätzt werden. Für die Baumschulen in Südtirol wird die korrekte Vorhersage der Nachfrage in Anbetracht der Verweildauer der Pflanzen in der Baumschule von 2 bis 3 Jahren und die Bandbreite der verfügbaren Sorten enorm wichtig. „Südtirol ist bekannt für die hohe Qualität, welche auf dem Know-how der einzelnen Erzeuger basiert, das den Obstbauern in der Gegend ein hervorragendes Ausgangsprodukt garantiert“, schloss Bologna.
Josef Österreicher und Jürgen Christanell vom Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau referierten über die verschiedenen Schnitt- und Anbausysteme für Apfelbäume.
Das primäre Ziel ist hohe Ernteerträge zu erhalten, konstant und von guter Qualität. Dies ist durch die sorgfältige Analyse der klimatischen und geologischen Bedingungen des Pflanzuntergrundes möglich. Die Belichtung und Art des Schnitts sind ausschlaggebend: Der Haupttrend liegt darin, die Bäume auszudünnen, um die Ausbeute an Sonnenlicht für die Früchte zu erhöhen und das Problem der apikalen Dominanz zu vermeiden, was auch Vorteile für die automatisierte Ernte mit sich bringt. In Zusammenhang damit stand der Fachvortrag von Robert Wiedmer, der das Thema des Bewässerungsmanagements der Apfelanlagen in Südtirol aufgriff. In Südtirol ist die Beregnung nicht nur bei Sommertrockenheit notwendig, sondern auch im Frühjahr, als Frostschutzmittel, um die Knospen zu schützen. Der Eingriff durch den Menschen ist somit von grundlegender Bedeutung, auch um übermäßige Bewässerung zu vermeiden, welche zu einem etwas zu hohen Ertrag, zu Lasten der Qualität der Äpfel, zu einer potentiellen Vermehrung von Krankheitserregern und einer Verdünnung der Nährstoffe des Bodens führen würde. Dazu gibt es nun für die Obstbauern die Plattform MONALISA.
Der zweite Teil des Kongressvormittags beschäftigte sich mit technologischen Innovationen, an dem das Land- und forstwirtschaftliche Versuchszentrum Laimburg arbeitet, um die Qualität der Südtiroler Produktion zu verbessern. Im ersten Vortrag stellte Jennifer Brenner die vom Versuchszentrum ausgearbeitete und umgesetzte Plattform EUFRUIT vor, das praktisches Wissen mit theoretischen Ergebnissen und Laboruntersuchungen verbinden soll, um die Informationen zu bündeln und sie für einen fruchtbaren Austausch zu verwenden. Dr. Angelo Zanella vertiefte die Präsentation von MONALISA, einem Projekt in Zusammenarbeit von Europäischer Akademie EURAC und Freier Universität Bozen, das sich auf die Umweltüberwachung von Südtirol konzentriert. Durch die Sammlung von physikalischen Daten des Ökosystems anhand von Messstationen und Sonden in einzelnen Apfelanlagen sollen Obstbauern präzise Prognosen zur Verfügung gestellt werden können.
Das Thema der technologischen Innovation der beim Obstanbau verwendeten Maschinen beendete die Konferenz. Der Vortrag von Michael Stauder von IDM Südtirol bot einen Einblick in die Zukunft der Konnektivität, der intelligenten Koordinierung von Mensch und Mensch, Mensch und Maschine sowie Maschine und Maschine. Laut Stauder spielt Innovation eine zunehmend wichtige Rolle und „die Zukunft der Landwirtschaft, in Südtirol und anderswo, liegt in Faktoren wie der Verbreitung von Elektromotoren und ökologischen, nachhaltigen Lacken, in der stärkeren Nutzung der Mechatronik und der Digitalisierung von Maschinen sowie dem Einsatz von automatischen Steuerungssystemen.“


Für weitere Informationen: www.interpoma.it/de
Die Unterlagen aller Vorträge sind online: http://www.fierabolzano.it/interpoma/en/abstract.htm

 

Genuss und Gastlichkeit

Südtirol ist ein beliebtes Ganzjahresurlaubsziel, so konnten im Jahr 2016 erstmals sieben Millionen Ankünfte und über 31 Millionen Übernachtungen gezählt werden. Touristen schätzen an Südtirol die Gastronomie und Gastfreundschaft sowie Kultur und Natur und suchen nach Entspannung, Sport oder einfach einer kurze Pause vom Alltag. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Kontext seit mehr als 40 Jahren Hotel, die Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie, als Treffpunkt und Informationsbörse zwischen Unternehmern, Hoteliers und Gastronomen, innovativen Startups und Verbänden.

Südtirols Gastronomie ist hoch besternt: 23 Michelin-Sterne für 18 Köche wobei fünf Restaurants zwei Sterne halten. Die Tourismuserhebung 2012/2013 zeigt, dass die Zufriedenheit im Bereich der Gastronomie in Südtirol sehr hoch ist. Südtirol kann zudem auf eine große Anzahl von Stammkunden zählen: 84,8% der befragten Touristen geben an, Südtirol bereits von früheren Aufenthalten zu kennen. Davon verbringt ein erheblicher Anteil (43,6%) seit über 10 Jahren regelmäßig seinen Urlaub in Südtirol.

Und gerade diese herausragende Entwicklung und Stellung Südtirols haben die Grundlage geschaffen, dass die Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie in den vergangenen 40 Jahren stetig wachsen und zu einem Treffpunkt für Ideen und eine Quelle neuer Inspiration für die Entfaltung und Verbesserung der gastronomischen Betriebe in der Region und darüber hinaus werden konnte. Fünf Monate vor der nächsten Auflage der Hotel von Montag 16. bis Donnerstag 19. Oktober sind die Hallen mit 500 Unternehmen bereits fast vollständig ausgebucht.

Ein breitgefächertes Programm von Events, Workshops, Informations- und Weiterbildungs-veranstaltungen mit hochkarätigen internationalen Referenten bereichern die Fachmesse. Insbesondere ist eine neue Auflage des Communication Forum geplant, das die Herausforderungen im Bereich Online- und Marketingstrategien für Hotellerie und Gastronomie in den Mittelpunkt rückt. Zudem organisiert der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) Südtirol wie gewohnt seine Gastronomiefachtagung am Mittwoch 18. Oktober. 

Traditionsgemäß sind die einzelnen Messetage auch jeweils einem anderen gastronomischen Beruf gewidmet: So findet am Tag der Konditoren der Wettbewerb "Junger Konditor des Jahres" statt, worauf die Speiseeishersteller um die "Goldene Spachtel" konkurrieren und schließlich die Bäcker ihre schönsten Brot-Skulpturen präsentieren. 

Alle weiteren Informationen, Fotos und Videos unter: www.messebozen.it/hotel

Südtirols Tourismus ist erstklassig

Südtirol ist ein beliebtes Ganzjahresurlaubsziel, so konnten im Jahr 2016 erstmals sieben Millionen Ankünfte und über 31 Millionen Übernachtungen gezählt werden. Touristen schätzen an Südtirol die Gastronomie und Gastfreundschaft sowie Kultur und Natur und suchen nach Entspannung, Sport oder einfach einer kurze Pause vom Alltag. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Kontext seit mehr als 40 Jahren Hotel, die Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie, als Treffpunkt und Informationsbörse zwischen Unternehmern, Hoteliers und Gastronomen, innovativen Startups und Verbänden.

Südtirols Tourismusbetriebe werden immer differenzierter und professioneller und schaffen es dennoch den Gast und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen. Die Tourismuserhebung 2012/2013 zeigt, dass die Zufriedenheit von Südtirols Gästen sehr hoch ist. Südtirol kann zudem auf eine große Anzahl von Stammkunden zählen: 84,8% der befragten Touristen geben an, Südtirol bereits von früheren Aufenthalten zu kennen. Davon verbringt ein erheblicher Anteil (43,6%) seit über 10 Jahren regelmäßig seinen Urlaub in Südtirol.

Und gerade diese herausragende Entwicklung und Stellung Südtirols haben die Grundlage geschaffen, dass die Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie in den vergangenen 40 Jahren stetig wachsen und zu einem Treffpunkt für Ideen und eine Quelle neuer Inspiration für die Entfaltung und Verbesserung der Beherbergungsbetriebe in der Region und darüber hinaus werden konnte. Fünf Monate vor der nächsten Auflage der Hotel von Montag 16. bis Donnerstag 19. Oktober sind die Hallen mit 500 Unternehmen bereits fast vollständig ausgebucht.

Ein breitgefächertes Programm von Events, Workshops, Informations- und Weiterbildungs-veranstaltungen mit hochkarätigen internationalen Referenten bereichern die Veranstaltung. Insbesondere ist eine neue Auflage des Communication Forum geplant, das die Herausforderungen im Bereich Online- und Marketingstrategien für Hotellerie und Gastronomie in den Mittelpunkt rückt sowie die Erstauflage des „Euregio Turism Forum“. Zudem organisiert der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) Südtirol wie gewohnt seine Gastronomiefachtagung am Mittwoch 18. Oktober, die Betreiber von Urlaub auf dem Bauernhof-Betrieben kommen zu ihrer 17. jährlichen Konferenz am Dienstag zusammen und der Verband der Privatvermieter lädt seine Mitglieder bereits am Montag zu ihrer traditionellen Tagung. Nicht fehlen darf auch der neue Bereich der Startups aus dem Tourismussektor, die sich etablierten Unternehmern und einer fachkundigen Jury präsentieren und sich einen Wettstreit um die innovativsten Ideen liefern.

Alle weiteren Informationen, Fotos und Videos unter: www.messebozen.it/hotel

Ein Jahr im Zeichen der Innovation

Messe Bozen AG erstmals mit einer Gesamtleistung von über 10 Millionen Euro

„2016 war ein Jahr der Erneuerung, in welchem auch wichtige Verbesserungen an der Infrastruktur durchgeführt worden sind, so etwa im Kongresszentrum MEC – Meeting & Event Center Südtirol Alto Adige und im Restaurationsbereich im Dienstleistungszentrum der Messe Bozen“, berichtet Armin Hilpold, Präsident der Messe Bozen. „Darüber hinaus haben wir im B2B-Bereich neue, innovative Formate mit ins Programm aufgenommen, wie zum Beispiel das Startup Village und das Innovation Camp.“

„Wir sind mit dem wirtschaftlichen Ergebnis im Jahr 2016 zufrieden. Zum ersten Mal überschreitet die Gesamtleistung der Messe Bozen AG den Betrag von 10 Millionen Euro“, fasst Armin Hilpold zusammen. Der Jahresabschluss 2016 weist eine Gesamtleistung in Höhe von 10.145.574 Euro auf, das Jahresergebnis nach Steuern beläuft sich auf 219.767 Euro. 2016 war auch gekennzeichnet durch erste vorsichtige Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung. Der Messesektor reagiert bekanntlich besonders sensibel auf makroökonomische Schwankungen.

Der Veranstaltungskalender 2016 umfasste insgesamt 18 Messen, darunter drei neue Veranstaltungen: Agridirect mit den Schwerpunkten Verarbeitung, Verpackung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten, MOCO, Service Business Innovation Days, sowie Klimahouse Sizilien, eine Messe für energieeffizientes Sanieren und Bauen. Die für Messe Bozen erfolgreichste Veranstaltung außerhalb der Landesgrenzen war Alpitec China: 2016 profitierte sie vom Wachstum hinsichtlich der Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking.

Besonders positiv im Jahr 2016 war der Verlauf der Messen Klimahouse und Hotel - die einen neuen Besucherrekord erzielten konnte - sowie der Messe Interpoma. Als internationale Leitmesse der Apfelwirtschaft feierte Interpoma zudem die zehnte Auflage. Mit einer Apfelverteilaktion, mehreren Events im Stadtzentrum und der Einbeziehung von über 20 Restaurants wurde durch die Initiative „Bozen Loves Apples“ die Stadt aktiver Teil des wichtigsten internationalen Treffpunkts der Apfelwirtschaft. Mit dem Interpoma Innovation Camp wurden außerdem neue Ideen generiert, die der Branche neue Impulse liefern konnten. Als erster Schritt auf dem Weg hin zu einer noch internationaleren Ausrichtung der Leitmesse des Apfels wurde auch eine Unternehmerreise nach China organisiert.

Messe Bozen hat sich 2016 noch stärker als Plattform für Begegnungen und für den Austausch von Ideen präsentiert. Die Zusammenarbeit mit lokalen Verbänden und Institutionen wurde im Laufe des Jahres weiter ausgebaut. Ziel ist es, gemeinsam die Stärkefelder der lokalen Wirtschaft weiterzuentwickeln, dazu gehören die Themen Nachhaltigkeit, Landwirtschaft, Tourismus sowie das Thema Berg.

2016 wurden erste Schritte unternommen, das Messegelände moderner und einladender zu gestalten. Diese Strategie wird in den nächsten Jahren konsequent weitergeführt, um die Attraktivität des Messestandorts  Bozen für Aussteller und Besucher weiter zu steigern.
Das Thema Innovation soll auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen, denn Startups, junge Talente und innovative Unternehmen können mit ihren frischen Ideen den Veranstaltungen neue Impulse geben.

Freizeit im Zeichen des Sports

Die 43.000 Besucher der Freizeit schätzten das Angebot der 404 Aussteller des intensiven und langen Wochenendes mit mehr als sechzig Sportveranstaltungen allein auf der Bühne sehr: von Hip-Hop- über Pole Dance, Capoeira und einer Power Challenge bis hin zum großen Wettbewerb „Alperia Sport Hero“ und dem über sechs Meter hohen Kletterturm in der Halle reichte das Angebot.

Mit der Freizeit wurde der Reigen der Frühjahrsveranstaltungen 2017 der Messe Bozen erfolgreich abgeschlossen: mit 43.000 Besuchern und über 400 Aussteller sowie einem einzigartigen Eventprogramm konnte auch die 41. Auflage der beliebten Publikumsmesse voll überzeugen.

Besonders gefragt bei den Besuchern war das Alpine Fitness Festival, das von Breakdance über das exotische Kizomba, der Kampfkunst des Kendo und des Hybrid Combat, bis hin zu Slack Line und Functional Training eine beeindruckende Palette an Unterhaltungsmöglichkeiten bot. So wählte jeder Vierte befragte Besucher das Alpine Fitness Festival mit seinen 14 verschiedenen dargebotenen Disziplinen zum Publikumsliebling der diesjährigen Freizeit.

Ebenfalls dem Sport gewidmet war auch die zweitbeliebteste Initiative, der erstmals ausgetragene Wettbewerb „Alperia Sport Hero“. Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit Sportler, Marlene, Alperia und Sport City organisiert worden war und darauf abzielte, Kinder zum Sport zu animieren, konnte über 1.500 Teilnehmer verzeichnen und wurde damit auf Anhieb ein großer Erfolg.

Gleichauf im Ranking der beliebtesten Initiativen lag die „Cooking Show“, die besonders viel Aufmerksamkeit durch das von Athesia organisierte Kochduell zwischen der erfolgreichen Naturbahnrodlerin Greta Pinggera und dem liedermachenden Radiomoderator Martin Perkmann erregte.

Aber auch die Aussteller stellen der Freizeit ein gutes Zeugnis aus. So erklärte Thomas Oberegger CEO & Gründer von der Firma Woodone, die sich zum ersten Mal auf der Freizeit präsentierte: „Für uns war die Freizeit ein echter Erfolg: Der Stand war sehr gut besucht und die Messebesucher haben auch einiges gekauft!“

Ebenso der langjährige Aussteller Karl Mayr, Inhaber von Blockhaus Mayr: „Die Freizeit ist genauso wie die Herbstmesse ein Fixpunkt im Messekalender, denn durch die Teilnahme an der Messe bleibt man den Menschen im Gedächtnis. Ich bin sehr zufrieden, es kommen die richtigen, das heißt sehr interessierte Besucher auf den Stand. Vor allem unsere diesjährige Neuheiten, die Hochbeete, sind sehr gut angenommen.“

Weitere Informationen unter www.freizeit.messebozen.it

Sonderausstellung Holidays: Ideen und Anregungen für den Urlaub

Noch nicht ganz sicher, wo es diesen Sommer im Urlaub hingehen soll? Die Sonderausstellung Holidays bietet dazu jede Menge spannende Ideen und Anregungen. Die Italienische Tourismusbranche verzeichnet trotz Wirtschaftskrise ein stabiles Wachstum.

Über 50 Aussteller präsentieren sich vom 28. April bis zum 1. Mai in der Sonderausstellung Holidays für Urlaub und Reisen im Rahmen der Freizeit dem Publikum in Bozen. Egal ob Strandurlaub in Italien oder Wellnessurlaub in slowenischen Thermen,  Abenteuerurlaub in Kanada oder Natururlaub in Skandinavien – hier werden alle Wünsche und Bedürfnisse, unabhängig von Alter und Urlaubsvorlieben, erfüllt.

Im internationalen Wettbewerb liegt Italien weiterhin bei den beliebtesten Urlaubszielen auf dem fünften und beim Umsatz auf dem siebten Platz (Quelle: Rangliste UNWTO 2015). Nach Angaben der Banca d’Italia haben ausländische Touristen 2015 in Italien 35,556 Milliarden Euro ausgegeben, das ist ein Plus von 3,8 % (1,316 Milliarden Euro) gegenüber 2014.

Die gesamte Tourismusbranche verbuchte 2015 Umsätze in Höhe von 167,5 Milliarden Euro, d.h. 10,2 % des italienischen BIP, mit 2.609.000 direkt und indirekt vom Tourismus abhängigen bzw. 11,6 % aller Arbeitsplätze in Italien.

Aufgrund der internationalen Entwicklungen und vor allem durch die Erholung des nationalen Marktes konnte der italienische Tourismus im vergangenen Sommer ein Wachstum von ca. 10 % verbuchen. Damit haben mehr als 20 Millionen Italiener ihren Urlaub im eigenen Land verbracht. Nach wie vor an der Spitze der Beliebtheitsskala stand dabei der Strandurlaub (60 %), vor allem in den Badeorten in Apulien, auf Sizilien und Sardinien und der Emilia-Romagna, gefolgt vom Urlaub in den Bergen und Kulturtourismus in den Städten. Zum allgemeinen Wachstum haben auch die ausländischen Touristen beigetragen, darunter vor allem Deutsche, Franzosen und Engländer. Die meisten Buchungen hatten dabei eine Aufenthaltsdauer von acht Nächten, überwiegend in Hotels. Durchschnittlich gaben die Touristen rund 800 Euro aus. Laut Prognose Untersuchung der Universität Ca’ Foscari in Venedig wird das Wachstum der Tourismusbranche in Italien 2017 voraussichtlich bei ca. 4 % gegenüber dem Vorjahr liegen.

Bei den ausländischen Urlaubszielen bevorzugen die Italiener für längere Urlaubsreisen Spanien (15 %), während Kurztrips am häufigsten nach Frankreich unternommen werden (22,6 %). Für Geschäftsreisen ist Deutschland das Reiseziel Nummer 1 (13,4 % aller Geschäftsreisen ins Ausland) und bei Geschäftsreisen außerhalb Europas (4,6 %) liegen Marokko (6 %), die USA (3,2 %) und China an der Spitze.

Camping weiter im Aufwind

Vom 28. April bis 1. Mai findet in Bozen wieder die Freizeitmesse statt, die auch dieses Jahr im Zeichen von Urlaub, Outdoor, Camping, Sport und Garten steht. Camping erfreut sich zunehmender Beliebtheit, wobei auch hier die Ansprüche der Kunden in den letzten Jahren gestiegen sind. Dies gilt auch für Südtirol, wo inzwischen jede 20. Nächtigung auf diese Urlaubsart entfällt – Tendenz weiter steigend.

Von 2005 bis 2015 legten die Campingplatz-Nächtigungen überdurchschnittlich stark zu im Vergleich zur Gesamtnächtigungszahl (+12,7%) nämlich um rund ein Drittel oder 31,7 %. Es stieg auch die Anzahl der Campingplätze im Lande um 15% auf insgesamt 46 Strukturen, die zudem verstärkt auf Komfort und Qualität – Stichwort „Glamping“ – achten und dafür einiges investieren.

Damit wollen die Betreiber die Attraktivität der eigenen Strukturen erhöhen und den gestiegenen Ansprüchen der Kunden entgegenkommen. Gleichzeitig soll dem immer noch vorherrschenden Billigimage der Campingbranche entgegengewirkt werden. Schließlich sind unter Campern alle sozialen Schichten vertreten und die Wahl dieser Urlaubsart erfolgt aufgrund der Vorliebe für Naturnähe, Ungebundenheit und Urlaub in den eigenen vier Wänden. Und schließlich sind Camper in der Regel gute Kunden für die Geschäftsleute vor Ort und tragen damit statistisch gesehen zu einer besonders hohen Wertschöpfung in den jeweiligen Gemeinden bei. 

Diesem Trend trägt auch die Publikumsmesse Freizeit Rechnung mit einem breiten und hoch spezialisierten Angebot an Campingausrüstung und Zubehör für den Urlaub in der Natur - zum Kaufen oder Mieten. Die Besucher können sich einen Überblick verschaffen über die Neuheiten der Saison oder gleich die vielen Messeangebote nutzen, um sich für den nächsten Urlaub auszurüsten. Dazu besteht die Gelegenheit, mit den Ausstellern selbst ins Gespräch zu kommen, die auch Fragen der anspruchsvollsten Camper beantworten.

Seit jeher ist die Freizeitmesse mit ihrer perfekt gelungenen Mischung aus Ausstellungen, Spaß und Neuheiten ein Anziehungspunkt für Besucher nicht nur aus der Region. Sie bietet ein umfangreiches Angebot an Produkten für den Outdoorbereich, Sport, Fitness, Wohnen und Garten sowie Gesundheit und Schönheit.

Ein absolutes Muss ist der Bereich Holiday, wo Sie sich über unzählige Urlaubsdestinationen in Italien und im Ausland informieren können, vom Campingurlaub über den See- oder Meeraufenthalt bis hin zu Bergferien, vom Pauschalpaket bis hin zu Individualreisen - und alles zu einmaligen Messepreisen!

Allen Gästen, die mit ihrem Wohnwagen oder Wohnmobil nach Bozen kommen, stehen zahlreiche Stellplätze zur Verfügung. Genaueres dazu finden Sie unter www.campingsuedtirol.com/de

Die Protagonisten der Prowinter: Fachleute und Innovationen im Bergsport

Die einzige europäische Messe, die sich ausschließlich mit dem Bereich Verleih im Bergsport beschäftigt, konnte mit ihren 230 Ausstellern an drei Ausstellungstagen 5.200 Besucher aus Italien und dem Ausland verzeichnen. Das Future Caffè mit seinen 11 internationalen Start-ups und dem Prowinter Forum entwickelte sich zu einer Impuls- und Ideenschmiede für die Welt des Bergsports. Auch der italienische Sportminister Luca Lotti zählte zu den Besuchern.

„Es sind genau solche Events wie Prowinter, die das Interesse an den Bergen, im Winter wie auch im Sommer, und die damit verbundenen Sportarten befeuern“, so der italienische Sportminister Luca Lotti. „Als Regierung versuchen wir klar zu machen, dass derartige Events in Italien eine gute Gelegenheit sind, um die Bergindustrie zu fördern. Darum versuchen wir auch dieser großartigen Branche, dem Skisport im Winter und dem Bergsport im Sommer, tatkräftig zur Seite zu stehen.“

Preisverleihungen und Events: das Herzstück des Future Café

Der Minister war Donnerstag anlässlich der Preisverleihung des italienischen Wintersportverbands zugegen, bei der die besten Athletinnen und Athleten der abgelaufenen Saison auf der Bühne zu sehen waren. Diese Preisverleihungen und Events haben das Future Café zu einem Treffpunkt für den Bergsport gemacht. So Thomas Mur, Direktor der Messe Bozen: „Prowinter ist der wichtigste B2B Treffpunkt im Bereich Wintersport. Immer mehr entwickelt sich dieser zu einer Plattform, wo über Innovationen in den Bereichen Berg, Sport und Freizeitaktivitäten – unabhängig von den Jahreszeiten – gesprochen wird“.
Auf dem Prowinter Forum fanden außerdem die Verleihungen der „Snow Industry Awards“ durch Sport Press, die „Diplomverleihung für Ski-, Snowboard- und Langlauflehrer”, die „Energiapura Children Series” und die „Pitches“ der Startups statt. Es wurden dabei auch zwei der innovativsten Ideen gekürt, die beide an österreichische Startups gingen.

Startup: die Sieger

Beim Fahrradsport konnte das Unternehmen Add-e den Startup-Award für den kleinsten und leichtesten Nachrüstsatz für Fahrräder gewinnen. Im Skisektor erhielt SK-X Sportvision mit einer patentierten und revolutionären RX-Brille den begehrten Preis.
Den österreichischen Unternehmen auf der Prowinter stattete auch die österreichische Wirtschaftsdelegierte Gudrun Hager einen Besuch ab: „Für uns ist Südtirol eine sehr nahe Wirtschaftsplattform und in Österreich ist Skifahren der wichtigste Nationalsport. Die Alpenregionen weisen viele Ähnlichkeiten auf. Wir versuchen, Kontakte zwischen den österreichischen und italienischen Unternehmen herzustellen, und Bozen übt alleine schon aus sprachlichen und kulturellen Gründen eine Brückenfunktion aus“, so die Wirtschaftsdelegierte Hager.

Prowinter Bike, Berge auch ohne Schnee

Die zweite Ausgabe von Prowinter Bike hat auch in diesem Jahr für viel frischen Wind auf der 18. Messe für den europäischen Verleih im Bergsportbereich gesorgt.
An  diesen  drei  Messetagen  hat  sich  auch  ein  weiterer  Trend  verstärkt  abgezeichnet: Bestimmte Firmen, die traditionell nicht im Radsport angesiedelt sind, ändern ihre Markausrichtung. So haben sich etwa KTM, Fantic und Rossignol entschieden, ihre Absatzmärkte zu erweitern und auch Fahrräder anzubieten.

Stimmen aus den Unternehmen

Alessio Meda, General Manager der Rossignol-Gruppe, bestätigt: „Prowinter ist ein Ort der Begegnung mit unseren Kunden und es ist wichtig, eine Dienstleistung für das gesamte Jahr anbieten zu können. Wir konzentrieren uns immer sehr stark auf die Winterwelt, aber in die Berge fährt man auch im Sommer. Die Prowinter führt die Unternehmen zusammen und erleichtert die Kontaktaufnahme. Das Publik begeistert sich immer mehr für den Sommersport, und auch die Händler beginnen zu verstehen, dass auch ein Bedarf an Dienstleistungen im Sommer besteht.“

Anton Unterweger, Geschäftsführer der Firma Montana technology for wintersports GmbH, zuständig für Österreich und Südtirol: „Prowinter ist eine hervorragende Möglichkeit, um die Kontakte zu unseren Kunden in Südtirol zu pflegen. Besonders der Zeitpunkt zum Ende der Saison ist sehr günstig, weil der Kunde jetzt auch Zeit hat, sich mit Themen der nächsten Saison zu beschäftigen.“ „Gleichzeitig ist es noch früh genug, ein Budget zu machen“, ergänzt Martha Anita Poletti, CEO, Montana Sport International AG, zuständig für Italien und den internationalen Vertrieb. Ihre Bilanz: „Wir sind sehr zufrieden mit der diesjährigen Prowinter, wir hatten schon am ersten Tag einen hervorragenden Start und konnten sehr viele Kunden aus Italien treffen, die wir als äußerst potentiell einstufen."

Fabrizio Zotta von CMP ist seit drei Jahren bei der Prowinter mit dabei: „Weil dies die einzige italienische Messe ist, auf der wir einem gezielten Publikum unsere Angebote, die sich an Skiklubs und -lehrer richten, präsentieren können. Die Direktkontakte und die Treffen, die wir vorab vereinbaren können, stellen uns zufrieden, und darum freuen wir uns sehr, teilzunehmen.“

Gründung von „Prowinter LAB“, der Beobachtungsstelle für den Verleih

Währen der Prowinter 2017 fand die erste Sitzung von „Prowinter LAB“, der Beobachtungsstelle für den Verleih, statt, zu der ein enger, aber erlesener Kreis von Anbietern zählt, die über 120 Verleihe in ganz Italien repräsentieren. Das von Messe Bozen angestrebte und durch Assosport unterstützte Treffen bildete den Auftakt der Beobachtungsstelle für den Sportverleih.

Klimamobility und die Vision eines integrierten Mobilitätssystems

Am Donnerstag fand auch Klimamobility statt: Bei diesem Kongress zur Zukunft der Mobilität waren internationale Gäste anwesend und es nahmen 120 Fachbesucher daran teil. Besonders interessant war der Beitrag von Sampo Hietanen, CEO des Startups Maas Global, der die Möglichkeit eines von der automobilen Mobilität unabhängigen Lebens in einem Zeitalter aufzeigte, in dem das Auto als Eigentum nicht mehr existiert.


Website: www.prowinter.it

Facebook:  www.facebook.com/prowinter
YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PL81DEFDD00EB604D2
Twitter:  twitter.com/prowinter

Für weitere Informationen:
Pressestelle Messe Bozen AG
Cristina Pucher
pucher@fierabolzano.it
+39-0471-516012

Prowinter – Future Café: Startup’s, virtual reality und Innovation zum Sehen, Hören und Anfassen.

Für die Ausgabe 2017 präsentiert sich Prowinter mit 230 teilnehmenden Firmen, davon zeigen 11 Startup – Unternehmen Innovationen in den Bereichen Wintersport und Bike. Für diese neuen Geschäftsideen gibt es im Zentrum von Prowinter einen eigenen Bereich, das Future Café.

Er versteht sich gemeinsam mit dem Prowinter Forum als  Treffpunkt aller Unternehmen und Aktivitäten rund um den Wintersport aber auch jener die Anwendungen im Bereich 3D ausprobieren wollen und den Austausch mit Experten und Visionären suchen. Das Startup Unternehmen Realer zum Beispiel ermöglicht mit #icebergchallenge den virtuellen Gang auf einer Slackline zwischen zwei Eisbergen im Grönland.

Tipworld 2017 öffnet ihre Tore

Heute Vormittag wurde die Tipworld am Stand des Südtiroler Köcheverbands (SKV) eröffnet. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Tourismus hießen Austeller und Besucher willkommen. Die Eröffnung wurde musikalisch von Nicole Uibo, Miss Südtirol 2016, und dem Gitarristen Armin Mair begleitet.

Die Grußworte überbrachten Armin Hilpold, Präsident der Tipworld GmbH, Thomas Walch, HGV Bezirksobmann Pustertal/Gadertal, Josef Schwärzer, Bezirksobmann des LVH, Roland Griessmair, Bürgermeister Bruneck und Landesrätin Waldtraud Deeg; dazu gesellte sich spontan auch Senator Hans Berger. Zu Besuch war auch Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Insgesamt 18 Aussteller der Tipworld werden heute Abend, am Stand des Hoteliers- und Gastwirteverbands (HGV) für ihre langjährige Treue prämiert. Sie sind seit 10, 15, 20, 25 oder sogar 30 Jahren fester Bestandteil der Traditionsmesse.

Die schönsten Momentaufnahmen der Tipworld: http://www.fierabolzano.it/tipworld/de/mediathek.htm

Connecting People and Technology

Messe Bozen unterzeichnete im Zuge der jüngsten Innovationsbemühungen eine Technologiepartnerschaft mit Brennercom. Das Hightechunternehmen zählt zu den wichtigsten und innovativsten der ICT-Branche und konnte als Technology-Partner der Messe Bozen für die kommenden fünf Jahre gewonnen werden.

„Der persönliche Kontakt ist natürlich nach wie vor das Um und Auf einer Messe, aber immer öfter erfolgt die Vernetzung auch digital“, erläutert Armin Hilpold, Präsident der Messe Bozen. „Durch die Partnerschaft mit Brennercom möchten wir Besuchern und Ausstellern zukünftig eine innovative digitale Infrastruktur bieten - vom schnellen WLAN bis hin zu digitalen Zugangssystemen.“

Das 1998 gegründete Unternehmen Brennercom hat seinen Hauptsitz in Bozen und weitere Tochterfirmen in Trient. Auf der Achse Mailand – München tätig, ist es für seine Kunden die zentrale Anlaufstelle für maßgeschneiderte Komplettlösungen aus einer Hand.
Messe Bozen ist stolz, damit ein deutliches Signal für die Kunden zu setzen: Diesen stehen zukünftig noch bessere digitale Services mit einfacheren und schnelleren Zugangssystemen zur Verfügung. So lassen sich Customer Experience und das reale Zusammentreffen der Menschen optimieren.

Karl Manfredi bekräftigt: „Messe Bozen ist der Dreh- und Angelpunkt der lokalen und ausländischen Wirtschaft. Mit ihren innovativen Lösungen ist Brennercom dabei der ideale Partner, denn Glasfaseranschlüsse, Kommunikationsanwendungen, Cloud- und Sicherheitssysteme sind heutzutage unabdingbar, wenn es um die Vernetzung von Menschen geht.”
Messe Bozen hat den Blick stets nach vorne gerichtet: Das Jahr 2016 stand im Zeichen von Innovation und Startups, die sich im Rahmen der B2B-Veranstaltungen präsentieren konnten, um bereits etablierte Unternehmen und potentielle Investoren zu treffen. 2017 wurde nun eine interne Digital-Business-Unit gegründet, deren Aufgabe die Optimierung sämtlicher Prozesse ist.

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Mitteilung

FAIRGUIDE.COM , EXPO-GUIDE.COM, EVENT-FAIR, BUILDTEC MARKET.COM und INTERNATIONAL FAIRS DIRECTORY

ACHTUNG

Messe Bozen AG weist ihre Aussteller darauf hin, beim Eintrag in FAIRGUIDE.COM , EXPO-GUIDE.COM, EVENT-FAIR, BUILDTEC MARKET.COM und INTERNATIONAL FAIRS DIRECTORY VORSICHTIG zu sein. Es handelt sich um einen Dienst GEGEN BEZAHLUNG!