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Highlights Messen 2018

Besucher

Messe Bozen setzt stark auf Messethemen, die in der Wirtschaftskompetenz Südtirols und des Trentino liegen. Die Schwerpunktthemen sind Tourismus und Gastronomie, (Winter)Sport und Bergtechnologie, Landwirtschaft sowie nachhaltige Bauwirtschaft und Mobilität.

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Aussteller

Mit ihren Fachmessen bildet Messe Bozen einen wichtigen Treffpunkt für Unternehmer aus Italien und den deutschsprachigen Nachbarländern. Somit bietet sich Messe Bozen als Sprungbrett für einen Markteintritt ein, denn hier trifft man punktgenau die richtige Zielgruppe.

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News

Skiverleih der Zukunft: Vertigo 2

PROWINTER

Paolo Fiore ist Geschäftsführer von Vertigo 2, einem zur Kette Skiset gehörenden Skiverleih in Livigno. Ein erfolgreiches Beispiel dafür, wie die Zukunft des Skiverleihs aussehen könnte! Fiore: "Unsere Kunden bestürmen ...

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Im Zentrum steht der Mensch

KLIMAHOUSE

Eine neue Auflage der Klimahouse ist soeben mit mehr als 450 teilnehmenden Unternehmen und 25 anwesenden Start-ups erfolgreich zu Ende gegangen. Mit 36.000 Besuchern hat sich Klimahouse als Referenzveranstaltung in Italien für energieeffizientes ...

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Tante Lotte Design, die schalldämmenden Paneele aus Tiroler Schafwolle gewinnen den Startup Award

KLIMAHOUSE

Das Start-up aus Österreich setzt sich im Finale gegen Caemate aus Südtirol durch. Der KlimaHaus Spezialpreis ging an MyWarm, Mas Roof aus Oderzo fliegt nach Malmö dank des BIMobject Spezialpreises.  Das Publikum entscheidet sich ...

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Messe Bozen und das Politecnico Mailand küren die innovativsten Unternehmen im Bereich energieeffizi

KLIMAHOUSE

Die Gewinner der neunten Auflage des Wettbewerbes Klimahouse Trend wurden gestern anlässlich des Eröffnungstages der Klimahouse 2019 bekannt gegeben. Der Preis für die innovativsten Unternehmen im Bereich energieeffizientes Sanieren un ...

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Tipworld: Treffpunkt der Pusterer Wirtschaft

TIPWORLD

Die dritte Auflage des Tipworld Forums im Rahmen der beliebten Messe im Pustertal vom Samstag 6. bis Dienstag 9. April wirft bereits ihre Schatten voraus. In dem eigens dafür aufgebauten Stadl werden diverse Veranstaltungen stattfinden, bei dene ...

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Verleih im Fokus: 2. Ski Rental Summit

PROWINTER

Prowinter, die Fachmesse rund um den Wintersport, findet von 09. - 11. 04. 2019 zum 19. Mal in der Messe Bozen statt. Im Mittelpunkt steht mit dem zweiten Ski Rental Summit by Prowinter Lab der weiterhin stark wachsende Bereich Verleih. Das von Alfre ...

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Hy2green – erster Metallhydrid-Speicher im Einsatz

KLIMAHOUSE

Neuartiger Wasserstoff-Speicher ermöglicht saisonale Energiespeicherung • GKN Powder Metallurgy stellt Europa´s erstes Wasserstoff-Speichersystem auf Metallhydrid-Basis vor • System erzeugt, speichert und nutzt Wasserstof ...

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ALLE CLIVET-NEUHEITEN AUF DER KLIMAHOUSE 2019

KLIMAHOUSE

Clivet wird auf der Klimahouse 2019, der führenden italienischen Messe für nachhaltiges Bauen, vertreten sein, die vom 23. bis 26. Januar in Bozen stattfinden wird: die ideale Gelegenheit, zahlreiche interessante Neuheiten zu präsentie ...

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Nachhaltiges Planen on tour

KLIMAHOUSE

Innovative Modelle, die bereits bei der Planung nachhaltiger Gebäude passende Antworten auf die  alarmierenden Auswirkungen des Klimawandels liefern. Das ist das Ziel der Klimahouse, der internationalen Fachmesse für energieeffizientes ...

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Innovativer Holzbau Made in Südtirol

KLIMAHOUSE

Zum ersten Mal präsentiert sich Klimahouse, die führende Fachmesse in Italien für energieeffizientes Sanieren und Bauen, auf der BAU in München vom 14. bis 19. Jänner 2019 mit einem Stand, der die architektonischen Spitzenlei ...

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Pilotprojekt zur Klimahouse: Gratis mit Bus und Bahn auf die Messe

ALLGEMEINE NEWS

Nachhaltige Mobilität wird nunmehr für Messe Bozen zur Realität: das Messeticket fungiert für Bus- und Bahnfahrten innerhalb der Tarifzonen Bozen und Leifers künftig auch als Fahrschein für die öffentlichen Verkehrs ...

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Pilotprojekt zur Klimahouse: Gratis mit Bus und Bahn auf die Messe

KLIMAHOUSE

Nachhaltige Mobilität wird nunmehr für Messe Bozen zur Realität: das Messeticket fungiert für Bus- und Bahnfahrten innerhalb der Tarifzonen Bozen und Leifers künftig auch als Fahrschein für die öffentlichen Verkehrs ...

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Skiverleih der Zukunft: Vertigo 2


Paolo Fiore ist Geschäftsführer von Vertigo 2, einem zur Kette Skiset gehörenden Skiverleih in Livigno. Ein erfolgreiches Beispiel dafür, wie die Zukunft des Skiverleihs aussehen könnte! Fiore: "Unsere Kunden bestürmen uns mit Emails, um sicherzustellen, dass die Skier, die sie für den Skiurlaub mieten, qualitativ hochwertig sind".
 
Hashtag di riferimento: #Prowinter #noleggiosci #fierabolzano #sportinvernali

 Der Winter ist in vollem Gange, und die italienischen Wintersportdestinationen sind von Touristen und Einheimischen bevölkert, die sich an den Wochenenden dem Wintersport und besonders dem Skilaufen widmen. Livigno ist dank der großen Vielfalt an Outdoor-Aktivitäten im sogenannten „Little Tibet“ eines der beliebtesten Reiseziele sowohl für italienische als auch für Wintersportler aus dem Ausland. Sie haben die Qual der Wahl zwischen Ski alpin, Freeriden, Skitouren, Snowboarden, Langlaufen und Schneeschuhwandern. Doch ganz gleich welche Wintersportart sie wählen: Eine der ersten Anlaufstellen sind immer wieder die örtlichen Verleihzentren, die die nötige Ausrüstung zur Verfügung stellen.

VERTIGO 2, EIN VERLEIH MIT ZUKUNFT

Mit einem der zahlreichen Verleiher in Livigno, Paolo Fiore, Geschäftsführer von Vertigo 2, haben wir über die laufende Saison und die Trends im Verleih gesprochen: "Nach dem großen Ansturm der Weihnachtsfeiertage erleben wir nun einen starken Kundenzustrom an den Wochenenden“, so Fiore, „aber die Touristen der ‚settimana bianca‘ halten uns auch an den Wochentagen auf Trab.“ Vertigo 2 hat seit den ersten Dezembertagen geöffnet, und die Saison ist noch lang: "Wenn der Schnee es uns erlaubt, werden wir bis Ende April geöffnet sein und die Osterferien nutzen. Bisher ist die Bilanz sehr positiv und wir hoffen, so bis zum Ende des Winters weiterzumachen".


In einem Ort wie Livigno mit stark touristischem Charakter basiert die Arbeit des Verleihers auf dem Schulkalender, sowohl was die Art der Ausrüstung als auch den Einsatz des Personals anbelangt: "Zu Weihnachten verleihen wir tagtäglich durchschnittlich 200 Produkte für Abfahrtsski, Langlauf und Snowboard. Unser Personal, bestehend aus 6 Angestellten, muss sich auf Kunden unterschiedlichster Bedürfnisse und Vorkenntnisse einstellen.“


DUTZENDE VON EMAIL-ANFRAGEN AUS DEM AUSLAND

 Da wird nach Ski für Experten, aber auch für blutige Anfänger gefragt, nach speziellen Modellen für Kinder und immer öfter für Frauen, für die in den letzten Jahren eigene Modelle in den Handel und in den Verleih gekommen sind: "Die Bedürfnisse von Familien sind sehr unterschiedlich. Tendenziell haben wir weniger Anfragen von Anfängern und Kindern und immer mehr sehr erfahrene Skifahrer, die sich vor ihrem Urlaub vergewissern möchten, dass unsere Ausrüstung auch ihrem hohen Qualitätsanspruch entspricht.“      

 Bei dieser letzten Kategorie der "erfahrenen" Skifahrer ist zu vermerken, dass hier vor allem die Kundschaft aus dem Ausland die aktivste ist, und in dieser Hinsicht hat Paolo Fiore keine Zweifel: "Seit über zwanzig Jahren nutzen die Franzosen und Engländer das Potenzial des Verleihs. Die Italiener, die hier bei Vertigo 2 nur 15% der gesamten Kundschaft ausmachen, sind viel unerfahrener, da in Italien die Kultur des Leihens von Sportgeräten noch nicht vollständig etabliert ist.“

 GRÖßTE STÄRKE: QUALITÄT

 In der zum Skiset-Netzwerk gehörenden Verleih von Paolo Fiore gibt es mehr als 800 Produkte zwischen Skifahren und Snowboarden, aber nicht nur: "Unser Gebiet ist perfekt für jede Sportart, die man auf dem Schnee ausüben kann: Deshalb verleihen wir auch Ausrüstung für Langlauf, Skibergsteigen und Schneeschuhlaufen" - und Fiore möchte an dieser Stelle einen Aspekt hervorheben: "Ah! Und natürlich verliehen wir auch Helme, denn die Sicherheit auf den Pisten muss immer an erster Stelle stehen".

 Die Sicherheit ist dem Besitzer von Vertigo 2 sehr wichtig, und so fährt er fort: "Im Herbst haben alle unsere Mitarbeiter an Schulungen über den Einsatz von Maschinen zum Laminieren, der Restrukturierung des Bodens und Kalibrieren von Skiern und Bindungen teilgenommen.“ Grund dafür, so Fiore, ist der Kunde: „Die Qualität des dem Kunden angebotenen Produkts muss stets maximal sein und deshalb werden auch alle Servicemaßnahmen (Kanten, Boden) mit größter Sorgfalt durchgeführt.“

 Die Stärke eines Verleihs - und letzten Endes eines gesamten Reiseziels - liegt natürlich nicht nur am Einzelnen, sondern auch in den Synergien, die die vielen Akteure untereinander aufbauen. So pflegt Fiore eine enge Zusammenarbeit mit den Skischulen: "Viele Skilehrer verbringen viel Zeit in unserem Shop, und auf diese Weise erreichen wir ein doppeltes Ziel: Einerseits werben sie bei Neukunden, die erst gerade nach Livigno gekommen sind”, so Paolo Fiore, „und andererseits helfen sie den Kunden bei der Auswahl der für sie idealen Ausrüstung". Ein sehr konkretes Beispiel, das unter einem Begriff zusammengefasst werden kann – nämlich dem der "Teamarbeit" mit dem Ziel, dem Kunden gemeinsam einen Spitzenservice zu bieten.

Im Zentrum steht der Mensch

Eine neue Auflage der Klimahouse ist soeben mit mehr als 450 teilnehmenden Unternehmen und 25 anwesenden Start-ups erfolgreich zu Ende gegangen. Mit 36.000 Besuchern hat sich Klimahouse als Referenzveranstaltung in Italien für energieeffizientes Sanieren und Bauen etabliert und sich erstmals auch im Ausland präsentiert sowie Delegationen und Ehrengäste aus mehreren Ländern empfangen. 2019 stand dabei der Mensch im Mittelpunkt der Fachmesse. 

Klimahouse ist ein wichtiger Treffpunkt für Unternehmen, Fachleute und Bauherren, um neue Lösungen, Produkte und Verfahren zur Renovierung und Sanierung von Gebäuden zu präsentieren und kennenzulernen. Die diesjährige Auflage hat wieder bewiesen, wie wichtig Innovation und Forschung für den gesamten Bausektor sind. 

"Wir sind mit den Ergebnissen der Klimahouse 2019 sehr zufrieden. Die Fachmesse war reich an Veranstaltungen und bot unzählige Gelegenheiten neue Netzwerke zwischen Unternehmen, Fachleuten, Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsverbänden aufzubauen", betont der Direktor von Messe Bozen Thomas Mur, "Die internationale Bedeutung von Klimahouse konnte auch dank der Anwesenheit wichtiger Delegationen aus den Niederlanden, Griechenland und Bayern weiter gesteigert werden.“

"The human factor" war das Herzstück des Klimahouse Startup Village 2019, mit 25 Start-ups aus Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz, die eine große Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen anboten. Der Klimahouse Startup Award 2019 ging an das Jungunternehmen "Tante Lotte Design" aus Innsbruck für neuartige Akustikplatten aus Tiroler Schafwolle.

Auch die Hauptredner des internationalen Kongresses haben den Menschen in den Mittelpunkt gerückt, indem sie die Notwendigkeit eines echten Umdenkens jedes Einzelnen betonten, um den ökologischen Herausforderungen unserer Zeit begegnen zu können. Der zweitägige Fachkongress und die fast 150 weiteren Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Stark nachgefragt waren auch die zahlreichen Führungen insbesondere die "Living Experience"-Besichtigungen, bei denen die Möglichkeit besteht, sich direkt mit Bewohnern und Planern von KlimaHäusern zu treffen und auszutauschen. 

Klimahouse hatte 2019 auch einen starken internationalen Charakter, mit fast einem Drittel der Unternehmen aus dem Ausland und Kongressrednern aus den Niederlanden, den USA, Deutschland, Österreich und Italien. Darüber hinaus besuchten in diesem Jahr der niederländische Konsul, eine Delegation von Designern aus Griechenland und eine Delegation der Bayerischen Handwerkskammer die Messe. 

Die Bedeutung des Handwerks für den Bausektor wurde auch durch die Anwesenheit des nationalen Präsidenten der Vereinigung der Handwerker und der kleinen und mittleren Unternehmen CNA, Daniele Vaccarino, unterstrichen. Zusammen mit den Präsidenten des CNA Nordest (CNA Venetien, CNA Friaul-Julisch Venetien und CNA Trentino-Südtirol) begleitete er eine große Delegation von Handwerkern aus diesen Regionen auf die Messe.

Die Unternehmen waren mit der vierzehnten Auflage der Klimahouse und dem starken und kontinuierlichen Zustrom an Besuchern sehr zufrieden. So meinte Magdalena Gebhard, Marketing Manager bei LignoAlp: „Wir sind zufrieden mit dem Verlauf der Messe, wobei der heutige, dritte Tag bisher der meist besuchte war. Wir knüpfen hier Jahr für Jahr interessante Kontakte und merken deutlich, dass Holz als Baustoff immer gefragter ist. Klimahouse hat in Italien und darüber hinaus einen guten Ruf und ist für uns daher eine wichtige Plattform, um Präsenz zu zeigen.“

Francesca Rampogna, Marketing & Communication Manager bei Knauf Insulation, erklärte: "Dies ist das erste Jahr, in dem wir als Aussteller auf der Klimahouse waren, und wir sind wirklich angenehm überrascht und zufrieden mit dem Besucheraufkommen an unserem Stand. Es kamen viele Fachleute und Planer vorbei, die sich für unsere Produkte interessierten. Die Zielgruppe ist die richtige für uns. Ein Kompliment an das Klimahouse-Team für die tadellose Organisation und den hervorragenden Kundenservice, den wir gefunden haben. 

Auch Unternehmen, die seit vielen Jahren auf der Klimahouse ausstellen, waren sehr zufrieden. Christian Tomasini, Area Sales Manager bei Rothoblaas, sagte: "Es gibt nur wenige Messen mit einem solchen Besucheransturm. Für uns ist es die Heimmesse und unsere Kunden erwarten, dass sie uns hier finden. Viele Planer kommen jedes Jahr zu uns und in diesem Jahr noch mehr als im vergangenen. Das Publikum verändert sich und auch die Aussteller haben ihre Einstellung geändert, um den Endverbraucher zufrieden zu stellen.“

Stefania Kaswalder, Marketing Managerin von Riwega, bestätigte: "Klimahouse lief wieder sehr gut, mit einem starken Besucherandrang wie gewohnt. Für uns war die Verlegung der Messetage uf Mittwoch bis Samstag entscheidend, da wir B2B-Kunden anstreben. Klimahouse ist unsere Hausmesse, die wichtigste, die wir haben, und wir sind auch im Hinblick auf das Nachmessegeschäft sehr zuversichtlich".

Zum zweiten Mal fand am ersten Messetag der Klimahouse gleichzeitig die wichtigste Konferenz zur Mobilität der Zukunft Südtirols, Klimamobility, statt, an der über 200 Personen teilnahmen und viele weitere die Möglichkeit nutzten, verschiedenste Elektrofahrzeuge zu testen.

Tante Lotte Design, die schalldämmenden Paneele aus Tiroler Schafwolle gewinnen den Startup Award

Das Start-up aus Österreich setzt sich im Finale gegen Caemate aus Südtirol durch. Der KlimaHaus Spezialpreis ging an MyWarm, Mas Roof aus Oderzo fliegt nach Malmö dank des BIMobject Spezialpreises. 

Das Publikum entscheidet sich mit über 500 Stimmen für Cool Roof Company aus Modena.

Tante Lotte Design aus Innsbruck ist der Sieger des Klimahouse Startup Award 2019. Sein Produkt Whisperwool — innovative Paneele aus Tiroler Schafwolle zur Schalldämmung — hat im Finale am Freitag, 25. Januar, im NOI Techpark in Bozen die Jury überzeugen und sich so gegen die Finalisten Caemate und Mas Roof durchsetzen können. Das Südtiroler Start-up Caemate hat WeStatix entwickelt, eine Online-Software für die Automatisierung und Optimierung von Ingenieursarbeiten. Mas Roof aus Oderzo (das Start-up hat den zweiten Platz gemacht) ist im Gründerzentrum des Bozner NOI Techparks angesiedelt und hat ein neuartiges Dachsystem mit integrierten Solarpaneelen entwickelt. 

Das Finale — bei dem 25 innovative Unternehmen aus Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz gegeneinander angetreten sind — wurde im nur wenige Hundert Meter vom Messegelände entfernten NOI Techpark ausgetragen, der Wissenschafts- und Technologiepark, dank dem im Herzen Bozens ein richtiggehender Innovation District entstanden ist, der Forschungseinrichtungen, Labors und innovative Unternehmen zusammenbringt. Beweisen mussten sich die 10 Finalisten vor einer 10-köpfigen Fachjury: Carlo Battisti (International Living Future Institute); Luca Barbieri (Blum); Gert Gremes (Tirolean Business Angel Network); Massimo Guerini (BIMobject); Thomas Mur (Messe Bozen); Stefano Prosseda (IDM); Giuseppe Salghetti (NOI Techpark); Ulrich Santa (KlimaHaus-Agentur); Martin Schott (Climate-KIC Austria); Wolfram Sparber (Eurac Research).

Auch die Spezialpreise dieser Auflage des Klimahouse Startup Awards wurden im Rahmen des gestrigen Finales vergeben: Der Spezialpreis der KlimaHaus-Agentur ging an das österreichische Start-up MyWarm, welches ein System zum thermisch-hydraulischen Abgleich 4.0 entwickelt hat, mit dem Heizkosten und CO²-Emissionen gesenkt werden können. Der BIMobject-Spezialpreis ging an Mas Roof, ein Start-up aus Oderzo (Treviso), das im Gründerzentrum des NOI Techparks angesiedelt ist und ein neuartiges modulares (patentiertes) Dachsystem mit integrierten Solarpaneelen für umweltfreundliches Bauen entwickelt hat. „Der Preis“, erklärt Massimo Guerini, Global Sales Director des Unternehmens, „besteht aus der kostenlosen Teilnahme an der internationalen Konferenz BIMobject Live 2019 (world.bimobject.com) in Malmö, Schweden,  eine der weltweit wichtigsten Veranstaltungen zum Thema Building Information Modeling.“ Großen Anklang fand insbesondere auch der neu eingeführte Publikumspreis: Zum ersten Mal konnten auch die Besucher der Messe ihren Favoriten wählen. Über 500 Stimmen wurden insgesamt eingereicht. Der Publikumspreis für das beste Start-up ging an Cool Roof Company. Das junge Unternehmen aus Modena ist auf Anstriche spezialisiert, die das Sonnenlicht effektiv reflektieren und so eine Überhitzung von Gebäuden verhindern.

„25 Start-ups aus ganz Europa nach Bozen in unsere Messehallen zu bringen, war keine einfache Herausforderung“, so Thomas Mur, Direktor der Messe Bozen. „In diesen vier Tagen konnten Aussteller, Messebesucher und die Presse innovative technologische Produkte kennenlernen, die konkret dazu beitragen, unser tägliches Leben zu verbessern.  Unser Ziel, den Menschen und sein Wohlbefinden und seine Bedürfnisse ins Zentrum zu rücken, möchten wir, gemeinsam mit Messe Bozen, im Rahmen dieses Awards mit diesen jungen Unternehmen teilen.“ 

„Wir sind sehr froh, für das Finale des Klimahouse Startup Awards 25 Start-ups aus ganz Europa in den NOI Techpark gebracht zu haben“, erklärt Hubert Hofer, Director of Services des NOI Techparks, welcher als Partner der Competition fungiert. „Die Green Technologies sind eines der Schlüsselfelder, in die der NOI Techpark investiert, denn wir sind davon überzeugt, dass es sich um einen Bereich handelt, der nicht nur für die Zukunft Südtirols, sondern für die des gesamten Planeten eine zentrale Rolle spielt. Die Tatsache, dass es drei Start-ups aus Südtirol — von denen zwei in unserem Gründerzentrum gewachsen sind — in die Schlussphase des Wettbewerbs geschafft haben, zeigt, dass unser Land in der Lage ist, herausragende Leistungen im Bereich der Innovation zu erbringen, dank der engen Zusammenarbeit zwischen Forschung und Unternehmenswelt.“

„Der Klimahouse Startup Award wird immer internationaler”, kommentiert der Koordinator des Awards und Co-Founder von Blum, Luca Barbieri¬. „Wir hatten im Rahmen dieser Veranstaltung die Möglichkeit, Produkte kennenzulernen, die sowohl im Bereich der erneuerbaren Energien als auch für das Bauwesen von großem Interesse sind. Was erwarten wir für die kommende Auflage? Mit der Einführung von 5G im Bereich der Telekommunikation hält die Technologie immer mehr Einzug in unsere vier Wände, wo sie die Gegenstände, die dort zu finden sind, ‚intelligent‘ macht.“

Die ausgewählten Startups

Beim Klimahouse Startup-Award, gefördert von Messe Bozen und dem NOI Techpark, drehte sich vier Tage lang alles um das Thema Innovation. Dazu gehörten thematische Veranstaltungen und Matchmaking-Treffen zwischen Start-ups, etablierten Unternehmen und strategischen Businesspartnern. Folgende Unternehmen haben das Innovation-Village der Klimahouse belebt: Aakhon Re, Bettiol, Caemate, Calchèra San Giorgio, Camaleante, Casalogica, City.box Schnellbau, Cool Roof Company, Cover App, DomoSmart, Greenovation, Immobilgreen Italia, Mas Roof, MyWarm-Italia, Materials Design, Nexux Tlc, Nuvap, Paleadomus, PietraNet, PlanRadar, Riscaldamento Efficace, Sagiwa “Terawall”, Solaxess Sa, Tante Lotte Design, Tekno Point Italia. 

Der Gesamtgewinn des Wettbewerbs in Form von Dienstleistungen beträgt 30.000 Euro. Der Gewinner Tante Lotte Design erhält einen komplett eingerichteten Messestand inklusive weiterer Serviceleistungen bei der Klimahouse 2020, Werbekommunikation im Katalog und auf der offiziellen Website der Veranstaltung, 150 Freikarten für die Messe sowie ein umfangreiches Publicity-Paket mit Pressemitteilung und Videointerview für die Klimahouse 2020. Ebenfalls im Gewinnpreis inbegriffen ist die Teilnahme bei ComoCasaClima vom 15. bis zum 17. November 2019 in Erba (CO). 

Messe Bozen und das Politecnico Mailand küren die innovativsten Unternehmen im Bereich energieeffizi

Die Gewinner der neunten Auflage des Wettbewerbes Klimahouse Trend wurden gestern anlässlich des Eröffnungstages der Klimahouse 2019 bekannt gegeben. Der Preis für die innovativsten Unternehmen im Bereich energieeffizientes Sanieren und Bauen in Italien wird vom Politecnico Mailand und Messe Bozen vergeben.

Unter den 53 eingereichten Nominierungen für die Jury gingen die Preise an jene Unternehmen und ihre Produkte, die sich als die innovativsten unter allen Wettbewerbern auszeichnen.

Auch in diesem Jahr gab es drei Kategorien des Klimahouse Trends, für die jeweils ein Gewinner und darüber hinaus ein Gesamtsieger ermittelt wurden:

in der Kategorie Innovation, die sich an Unternehmen mit besonderen Leistungen in den Bereichen industrielle bzw. technische Forschung sowie bei der Entwicklung und Vermarktung von innovativen Produkten zur Steigerung der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in der Baubranche richtet, geht die Auszeichnung an das Unternehmen ECOSISM für das Produkt "GENIALE CAPPOTTO SISMICO". Das Produkt ist eine integrierte und multifunktionale Lösung, die seismische Sicherheit und Wärmedämmung kombiniert und so die Kosten optimiert.

in der Kategorie Timely für Unternehmen, die vor allem Produkte und Systeme entwickeln, die einen aktuellen bzw. sich akut ergebenden Bedarf zeitnah und gezielt decken, geht die Auszeichnung an das Unternehmen WOOD BETON für das Produkt "BE THREE".  Das System ist in der Lage, auf den wachsenden Bedarf zu reagieren, die Holzbautechnologie mit der Tradition des Zements in einer vorgefertigten technischen Lösung zu kombinieren.

in der Kategorie Widespread für Unternehmen, die besonders wettbewerbsfähige Produkte und Systeme entwickelt und vermarktet haben, geht die Auszeichnung an das Unternehmen TESLA für das Produkt "POWERWALL 2". Das Produkt hat einen neuen Markt erschlossen und ist zu einem Bezugspunkt in der Branche geworden.

Der Preis für den Gesamtsieger dieser Auflage geht an das Produkt "GENIALE CAPPOTTO SISMICO" der Firma ECOSISM

Schließlich wurden zwei Unternehmen mit besonderen Erwähnungen gewürdigt:

SONNEN für das Produkt "Sonnen Batterie Hybrid 9.53" dank seiner Fähigkeit, ein technologisch fortschrittliches Produkt mit einem innovativen Vertriebs- und Geschäftsmodell zu kombinieren.

KNAUF INSULATION für das Produkt "NaturBoard", das in der Lage ist, die Umweltauswirkungen des Herstellungsprozesses zu minimieren und zukünftige regulatorische Anforderungen vorwegzunehmen.

Innovationen fördern, die zu mehr Nachhaltigkeit in der Baubranche führen: Das ist das Ziel von Klimahouse Trend, einer Initiative von Messe Bozen im Rahmen von Klimahouse 2019, der internationalen Fachmesse für energieeffizientes Sanieren und Bauen.

Die Bewertung der Anträge wurde von einer Jury aus Experten des Bereichs Energie-Gebäude-Umwelt durchgeführt, die an Forschungs- und Entwicklungsprojekten von internationalem Rang beteiligt ist: Ulrich Santa - Direktor der KlimaHaus Agentur, Ulrich Klammsteiner - Technischer Direktor der KlimaHaus Agentur, Andrea Gasparella - Ordentlicher Professor der Freien Universität Bozen, Wolfram Sparber vom Institut für Erneuerbare Energien - EURAC Research, Ingrid Paoletti - Außerordentliche Professorin der Abteilung Architektur, Bauingenieurwesen und Bauwesen des Politecnico Mailand, Valeria Erba - Präsidentin ANIT, Oscar Stuffer - CEO Solarraum. 

Vorsitzender der Jury war Niccolò Aste, ordentlicher Professor der Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Bauwesen des Politecnico Mailand.

Tipworld: Treffpunkt der Pusterer Wirtschaft

Die dritte Auflage des Tipworld Forums im Rahmen der beliebten Messe im Pustertal vom Samstag 6. bis Dienstag 9. April wirft bereits ihre Schatten voraus. In dem eigens dafür aufgebauten Stadl werden diverse Veranstaltungen stattfinden, bei denen aktuelle Themen angesprochen werden, die für alle, die im Tal leben und arbeiten, von großer Bedeutung sind. 

Gleich beim ersten Mal ein Erfolg zu werden, das ist nicht vielen Veranstaltungen vergönnt. Mit dem Forum bei der Tipworld ist etwas gelungen, was es bisher in dieser Form im Pustertal noch nicht gab: eine Plattform für die wichtigsten Pusterer Verbände und damit für die gesamte Wirtschaft der östlichen Landeshälfte, die sich hier austauschen, diskutieren und gemeinsam über zukünftige Entwicklungen und Chancen nachdenken kann. Am Montag 8. und Dienstag 9. April werden im Stadl mitten im Zeltgelände wieder interessante Vorträge und Meetings abgehalten. Für das Programm der Messe zeichnen die Partner verantwortlich: Stadtmarketing und Raiffeisenkasse Bruneck, Südtiroler Köcheverband SKV, hgv, hds, lvh und EURAC.  

Die Kombination aus dem Messewochenende mit Festzeltcharakter und den beiden folgenden Fachbesuchertagen, die als Branchentreffpunkt für die gesamte östliche Landeshälfte so wichtige Tourismuswirtschaft dienen, machen die Besonderheit, den Charme und gleichzeitig die Beliebtheit der Tipworld im gesamten Pustertal und weit darüber hinaus aus. 

Die letzten Plätze auf der Tipworld werden in diesen Tagen vergeben. Nutzen Sie die einmalige Chance, sich auf der einzigartigen Messe im Pustertal jährlich rund 20.000 Besuchern aus der gesamten östlichen Landeshälfte zu präsentieren. 

Verleih im Fokus: 2. Ski Rental Summit

Prowinter, die Fachmesse rund um den Wintersport, findet von 09. - 11. 04. 2019 zum 19. Mal in der Messe Bozen statt. Im Mittelpunkt steht mit dem zweiten Ski Rental Summit by Prowinter Lab der weiterhin stark wachsende Bereich Verleih. Das von Alfredo Tradati koordinierte Prowinter Lab bietet eine aussagekräftige Momentaufnahme des Sektors. 

Hashtag: #Prowinter

Die zweite Auflage des Ski Rental Summit während Prowinter 2019 verspricht spannend zu werden: Die neuesten Zahlen des Prowinter Lab werden präsentiert! Das von Alfredo Tradati koordinierte Rechercheprojekt untersucht anhand systematischer telefonischer Befragungen der Verleiher, in welche Richtung sich der Sektor bewegt. Hier zeigt sich ganz deutlich: Mehr als die Hälfte der Skifahrer auf den italienischen Pisten nutzen inzwischen Ski- und Wintersportausrüstung aus dem Verleih. „Diesem Trend entspricht das exponentielle Wachstum der Skiverleihe“, so Tradati. „Im vergangenen Winter haben wir 851 Betriebe gezählt, diese Zahl ist aber stark am Wachsen. Es gibt bei dieser Entwicklung kein Zurück mehr." 

Ein weiteres Ergebnis der Recherchen von Tradati: Die Kunden erwarten immer mehr Qualität bei den Produkten und Dienstleistungen, vor allem aber auch beim Service. Viele wünschen sich eine Art Rundum-Betreuung mit Tipps zu den attraktivsten Pisten oder den besten Après-Ski-Hütten. Immerhin ist der Skiverleih nach dem Eintreffen des Wintertouristen in seinem Wintersportort oft der erste Kontakt und agiert daher als Repräsentant der gesamten Wintersportdestination, nicht mehr nur als reiner Lieferant von Ausrüstung. 

Das bestätigt auch Angelo Vallé, ein passionierter Skilehrer und Betreiber des zu Sport2000rent gehörenden Skiverleihs Sportcenter in Breuil Cervinia im Aostatal. "Wir haben in der Wintersaison normalerweise von 1. November bis 5. Mai geöffnet, vorbehaltlich guter Schneeverhältnisse natürlich“, erklärt Vallé. Sein Verleih bietet die gesamte Ausrüstung für den Wintersport, vom Skifahren über Skitouring, Telemark, Snowboarden oder Schneeschuhwandern. "Neben der eigentlichen Ausrüstung findet der Kunde bei uns aber auch verschiedenste Dienstleistungen: Zum Beispiel liefern wir, wenn ein Skifahrer uns seine eigenen Skier zur Wartung bringt, ein Paar Ersatzskier – entsprechend dem kostenlosen Ersatzwagen, den Sie beim Mechaniker bekommen“.

Vallé steht dank seiner Erfahrung als Skilehrer abernicht nur hinter der Theke. "Wir organisieren auch Tagesausflüge für Skifahrer, Skitourengeher und Schneeschuhwanderer: Für mich ist unsere Bergwelt sommers wie winters ein wahres Paradies. Dieses Paradies möchten wir unseren Kunden zugänglich machen und ihnen Erlebnisse und Einblicke ermöglichen, die ihnen ohne Orts- und mit nur wenig Sprachkenntnissen ansonsten verschlossen blieben“. Sein Betrieb hat Kunden aus ganz Europa, letzthin besonders aus Skandinavien, Großbritannien, den Niederlanden und Dänemark. 

Der Sektor Verleih hat im vergangenen Jahr, so schätzt Tradati, italienweit über 100.000 Paar Skier verliehen. Angesichts der Tatsache, dass in Italien in derselben Zeit insgesamt 177.000 Skier verkauft wurden (FESI-Daten), wird deutlich, welchen Stellenwert dieses Phänomen inzwischen hat. Der Verleih ist für den Wintertouristen längst ein wichtiger Parameter für die Bewertung seines touristischen Erlebnisses. In Zukunft, so Tradati weiter, muss also auf eine verstärkte Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure - Reiseveranstalter, Verleiher, Seilbahnbetreiber, Hoteliers, Tourismusvereine – gesetzt werden, um gemeinsam ein rundum attraktives Angebot für den Wintertouristen zu schnüren.

Hy2green – erster Metallhydrid-Speicher im Einsatz

Neuartiger Wasserstoff-Speicher ermöglicht saisonale Energiespeicherung

GKN Powder Metallurgy stellt Europa´s erstes Wasserstoff-Speichersystem auf Metallhydrid-Basis vor

System erzeugt, speichert und nutzt Wasserstoff, der lokal aus erneuerbaren Energien gewonnen wird 

Erstes Null-Emission-Kraft-Wärme-System in Südtirol in einem Haus ohne Netzanschluss umgesetzt

 

 

[Bonn/Bruneck, 21. Januar 2019] – Beim Einsatz erneuerbarer Energie aus Sonne, Wind oder Wasser ergeben sich oft Unterschiede zwischen dem Bedarf und der gerade verfügbaren Energie. Die natürlichen Energiequellen sind häufig Schwankungen und teilweise auch jahreszeitlichen Einschränkungen unterworfen. Während im Sommer eher Energieüberschüsse entstehen, kann im Winter oft nicht ausreichend Energie produziert werden. Ein zentrales Thema für die bessere Ausnutzung natürlicher Energiequellen ist daher der Einsatz geeigneter Speichertechnologie, welche die Energie auch längerfristig speichern kann. 

GKN Powder Metallurgy hat nun erstmals ein Speichersystem entwickelt, das Wasserstoff in Metallpulver speichert. Hy2green nennen die Pulvermetall-Spezialisten von GKN ihr System und signalisieren damit auch gleich ihre Zielsetzung: grüne Energie aus natürlichen Energiequellen speichern und langfristig verfügbar machen, direkt vor Ort und ohne Emissionen. 

Dabei machen sie sich zu Nutze, dass sich Wasserstoff mit Metallpulver besonders dicht und stabil zu Metallhydrid verbinden – der Wasserstoff ist kein flüchtiges und voluminöses Gas mehr, sondern sehr kompakt in dem Feststoff gebunden. Die gebunden Energie kann somit gut über längere Zeiträume gespeichert werden und sogar gänzlich autarke Systeme ohne Anschluss zum öffentlichen Stromnetz werden möglich.

 

Einfach, sicher und kompakt

Das technische Konzept ist denkbar einfach: überschüssige elektrische Energie wird mittels Elektrolyse zu Wasserstoff gewandelt und in die mit Metallpulver gefüllten Speichertanks geleitet. Hier ergibt sich ein wesentlicher Unterschied des GKN Systems zu herkömmlichen Wasserstoffspeichern: normalerweise wird Wasserstoff gasförmig gespeichert und benötigt dadurch deutlich mehr Volumen, selbst wenn er mit hohem Druck komprimiert wird. Im Metallpulver hingegen geht der Wasserstoff sehr dichte und stabile Bindungen mit dem Metall ein. Auch ohne zusätzliche Kompression fällt ein Metallhydrid-Feststoffspeicher etwa 17-fach kleiner aus als ein normaler Gas-Wasserstoff-Tank für die gleiche Energiemenge. Auch modernste Batteriespeicher würden für eine längerfristige Speicherung vergleichbarer Energiemengen riesig ausfallen und wären entsprechend teuer. 

Wird später Energie aus dem Speicher benötigt, kann man durch geringe Anpassungen der Temperatur die Bindungen einfach lösen und den Wasserstoff in einer Brennstoffzelle wieder zu elektrischer Energie wandeln. Das Ganze läuft über ein computergestütztes Regelsystem automatisch. Die Anlage gleicht ständig den Ladezustand des Speichers mit der verfügbaren bzw. erforderlichen Energiemenge des Gebäudes ab.  

Besonders effizient wird das Hy2green-System durch ein integriertes Wärmemanagement, welches die als Abwärme anfallende Wandlungsenergie auffängt und dem Wärmekreislauf des Hauses zur Verfügung stellt. In Verbindung mit den „grünen“ Energieträgern Wasser, Sonne oder Wind entsteht somit ein sehr effizientes Null-Emission Strom- und Wärmekraftwerk. 

 

Energieautark im Südtiroler Ahrntal mit Wasserkraft und Feststoff-Speicher 

Ihre zuvor nur im Labormaßstab erprobte Idee haben die GKN Entwickler nun erstmals in einem realen Pilotprojekt in den Südtiroler Alpen umgesetzt. Seit einigen Wochen steht in der Gemeinde Prettau am Talschluss im Tauferer Ahrntal Europas erstes Haus mit einem Feststoff-Energiespeicher. Hier wird Strom aus der hauseigenen Wasserturbine nicht nur direkt an das Haus abgegeben, sondern auch lokal in Wasserstoff gespeichert. Die geringere Stromproduktion im Winter wird durch die gespeicherte Energie aus den wasserreichen Monaten zuvor überbrückt. Das Haus ist nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. 

In der Anlage steckt viel Pionierarbeit: erstmals wurden im Rahmen des Pilotprojektes alle Systemkomponenten, von der Erzeugung hochreinen Wasserstoffes, über den Speicherprozess und das Wärmemanagement bis hin zur Brennstoffzelle vollständig in ein computergestütztes Regelsystem integriert und im Maßstab für ein Wohngebäude umgesetzt. 

Im Ergebnis kann die Anlage in Prettau bis zu 250 kW Energie speichern, womit das Haus ungefähr 10 Tage mit Strom und gleichzeitig 5 Tage mit Wärme versorgt werden kann. In den kommenden Monaten wird das System auf Herz und Nieren überprüft: Tests für verschiedene Lastverläufe und Speicherszenarien stehen ebenso auf dem Programm wie die Überprüfung der eingebauten Ferndiagnose-Systeme. Die Ergebnisse wird das Team direkt bei der Entwicklung weiterer Modellanlagen nutzen, die sowohl mit Wasserkraft als auch Photovoltaikanlagen kombiniert werden können. 

 

Grüne Energie lokal besser nutzen

Eines steht schon jetzt fest: insbesondere im Alpenraum mit vielen kleinen Wasserkraftwerken kann das Hy2green-Konzept einen wertvollen Beitrag leisten, lokal erzeugte „grüne“ Energie direkt in den Haushalten besser zu nutzen und auch abgelegene Häuser zuverlässig und ökologisch sauber mit Energie versorgen zu können. 

 

Die Vorteile im Überblick

- Erneuerbare Energie ohne Kohlenstoff lokal erzeugen und speichern

- Wärme und Strom emissionsfrei

- Im Sommer speichern, im Winter nutzen – langfristige Energiespeicherung

- Energieautark: Versorgungssicherheit auch ohne Netzanschluss 

- Automatische Steuerung stellt permanente Stromversorgung sicher

 

Das neue Konzept werden die Spezialisten von GKN auf der Messe Klimahouse 2019 erstmalig öffentlich vorstellen.

Klimahouse 2019

23.-25.01.2019

Messe Bozen, Sektor C/D, Stand D24/28

 

 

 

Hy2green by GKN Powder Metallurgy

Die Unternehmen der GKN Powder Metallurgy Gruppe bilden die gesamte Wertschöpfungskette rund um das Thema Pulvermetallurgie ab – von der Erzeugung hochwertiger Metallpulver (GKN Hoeganaes) über die Verarbeitung zu hochpräzisen Bauteilen im Sinterverfahren (GKN Sinter Metals) bis hin zu den innovativen Verfahren des 3D-Metalldrucks (GKN Additive). Die rund 7400 Mitarbeiter des Unternehmens unterstützen von mehr als 30 Standorten weltweit zahlreiche Kunden der Industrie und im Automobilsektor.

Mit dem Hy2green-Konzept geht das Unternehmen neue Wege: ausgehend von der Idee und der umfassenden Materialkompetenz wurde rund um die Speicherkapazität des Metallpulvers ein komplettes System entwickelt und mit Spezialisten für Elektrolyse, Brennstoffzelle und Regeltechnik in Deutschland und Südtirol umgesetzt. Bei der Erstellung des Pilotprojektes in Prettau, Südtirol wurden die Systementwickler und Materialforscher der GKN Sinter Metals Engineering GmbH mit Sitz in Radevormwald (Nord-Rhein-Westfalen, Deutschland) durch ein Projektteam der GKN Sinter Metals SPA in Bruneck (Südtirol, Italien) unterstützt. 

 


ALLE CLIVET-NEUHEITEN AUF DER KLIMAHOUSE 2019

Clivet wird auf der Klimahouse 2019, der führenden italienischen Messe für nachhaltiges Bauen, vertreten sein, die vom 23. bis 26. Januar in Bozen stattfinden wird: die ideale Gelegenheit, zahlreiche interessante Neuheiten zu präsentieren.

 

Am neuen Stand (D25/54) wird Clivet auf einer größeren und attraktiveren Ausstellungsfläche sein erweitertes und umfassendes Angebot an Lösungen für Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser vorstellen:

Luftwärmepumpen-Systeme

Hydronische Wärmepumpensysteme

Direktverdampfungssysteme, einschließlich der neuen Splitgeräte mit Kältemittel R32.

 

KWL-Vorpräsentation

Auf der Klimahouse wird in einer Vorpräsentation das neue System der kontrollierten Wohnraumlüftung mit aktiver thermodynamischer Wärmerückgewinnung, elektronischen Filtern, Inverter-Technologie und Kältemittel R32 vorgestellt.

 

Führungen und Seminare

Außerdem finden 6 Veranstaltungen statt, auf denen Innovationen in Sachen nachhaltiger Komfort vorgestellt werden: Das Clivet-Fachpersonal wird jeden Tag die ausgestellten Produkt- und Systemneuheiten präsentieren und die Besucher begleitend über den Stand führen, um abschließend mit einem Aperitif anzustoßen.

 

Kongress: Der Beitrag von Immobilien und Bauwerken zur Erreichung der Ziele von 2030

24. Januar: 16.30 - 17.30 Uhr - Stand D25/54

Gäste: Thomas Nowak, Generalsekretär EHPA - Marco Mari, GBC-Vizepräsident - Ulrich Santa, Direktor der CasaClima-Agentur - Ulrich Klammsteiner, Technischer Direktor der CasaClima-Agentur - Thomas Mur, Messebozen Direktor - Fernando Pettorossi, Chef der italienischen Wärmepumpengruppe ANIMA Assoclima - Claudio Pozza, Vorstandsvorsitzender Pozza Matteo & C. Costruzioni

Moderator: Maria Chiara Voci - Il Sole 24 Ore Contributor

 

Am Clivet-Stand finden auch zwei interessante Seminare statt, die sich mit erfolgreichen Praxisbeispielen befassen:

- 24. Januar: 14:30–15:00 Uhr - Stand D25/54

Gute Praktiken: Mehrfamilienhaus in Costabissara mit der Zertifizierung GBC Home Gold. Der Bauträger führt das Wort.

Clivet war im Wohnhaus Leonardo Da Vinci (Provinz Vicenza) für das Komfortsystem zuständig, das einen niedrigen Energieverbrauch garantiert und durch die integrierte Planung von Gebäude und Anlage zum Erwerb der Zertifizierung GBC Home Gold beigetragen hat.

 

- 25. Januar: 11:30–12:10 Uhr - Stand D25/54

Gute Praktiken: Villa Nzeb. Der Planer führt das Wort.

Durch die bereits in der Planungsphase erfolgte Integration von Gebäude und Anlage war es möglich, eine Villa der Klasse A4 zu bauen, die dem NZEB-Standard entspricht (auch ohne die KWL einfließen zu lassen). Es handelt sich um ein Stahlbeton-Tragwerk mit Mauerwerk aus Ytong (Wandstärke 52 cm). Die Klimaanlage basiert auf der Technologie der hydronischen Wärmepumpe (ELFOSystem SPHERA von Clivet), die optimalen Komfort garantiert, den Verbrauch reduziert und erneuerbare Energiequellen nutzt.

 

KLIMAHOUSE - Bozen (23.–26. Januar 2019) Stand D 25/54 

Weitere Informationen: Barbara Casagrande, Tel. +39 0439 313235 b.casagrande@clivet.it - www.clivetlive.com


Nachhaltiges Planen on tour

Innovative Modelle, die bereits bei der Planung nachhaltiger Gebäude passende Antworten auf die  alarmierenden Auswirkungen des Klimawandels liefern. Das ist das Ziel der Klimahouse, der internationalen Fachmesse für energieeffizientes Sanieren und Bauen, die vom 23. bis 26. Januar in Bozen stattfindet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den neuesten Branchentrends, die auf alle Bereiche des Alltags angewendet werden können: angefangen bei Wohnhäusern und Büros, über Orte der Südtiroler Tradition wie die Bergbauernhöfe, die nachhaltig umgebaut werden, bis hin zu Räumen des öffentlichen Lebens wie Schulen, Bibliotheken oder KlimaHaus-zertifizierte Behörden. 

Die Zukunft der Energie- und Umwelteffizienz auf globaler Ebene lässt sich nur dann darstellen, wenn man Best Practices und die Rolle jedes einzelnen Gebäudes in Bezug auf sein gesamtes bauliches Erbe und seinen jeweiligen Standort berücksichtigt.

Seit jeher bietet Klimahouse im Rahmen sogenannter „Enertours“ Besichtigungstouren zu höchst innovativen Gebäuden. Bei diesen thematischen Fachexkursionen zu Best Practice-Beispielen der Baubranche in Südtirol geben Eigentümer und Planer ausführliche Einblicke in innovative und nachhaltige Lösungsansätze. Zum ersten Mal gibt es dieses Jahr für Branchenfachleute auch Bildungsguthaben (BH) - (Ingenieure 3 BH, Geometer 2 BH (für die Enertour 10 – 3 BH), Sachverständiger Industrie 3 BH).

Eine hervorragende Gelegenheit also, um verschiedene Arten nachhaltigen Bauens hautnah kennenzulernen und zu erleben: Gebäude im öffentlichen wie auch im privaten Bereich, Schulgebäude, Hotels und auch historische Bauten. Wohnkomfort sowie innovative Bautechniken und -stoffe bilden den roten Faden der Enertours. 

 

SANIERUNG IM EINKLANG MIT DER TRADITION

Wie vereint Innovation Gegenwart und Vergangenheit? Wie kann eine Sanierung unter Berücksichtigung lokaler Ressourcen erfolgen? Auf der Tour „Beispiele für Sanierungen im Einklang mit der Tradition“ wird der Brunnenhof besichtigt, ein typischer Südtiroler Bergbauernhof, der nachhaltig umgebaut und erweitert und als KlimaHaus A zertifiziert wurde. Anschließend folgt eine historische Südtiroler Weinkellerei, die mittlerweile in ein Wohnhaus, das Appartement Windegg, unter Beibehaltung des Original-Mauerwerks umgebaut wurde.

 

SANIERUNG BESTEHENDER GEBÄUDE UNTER DEM ASPEKT „SMART CITY“

Das Konzept „Sinfonia”, ein im Aufbau befindliches Pilotprojekt zum Thema „Smart Cities“, zeigt die energetische Sanierung von drei kommunalen Wohngebäuden unter Verwendung nachhaltiger Baustoffe und intelligenter Netzwerke im städtischen Bereich (Fernwärmeversorgung und Smart Point). Die Gebäude konnten dadurch von Energieklasse G auf Klasse A hochgestuft werden. Bei der Besichtigung des Wohngebäudes im Köstenweg kann auch das Energieüberwachungssystem begutachtet werden, das in einigen Wohnungen in Einsatz ist. 

 

ARCHITEKTUR UND BAUEN MIT „ALTERNATIVEN“ MATERIALIEN

Der Einsatz von Holz beim Bauen spielt auch bei Projekten zur Energiesanierung eine immer wichtigere Rolle: Die Enertour „Klimahäuser in der Bauphase“ bietet die Gelegenheit, ein privates Mehrfamilienhaus in Auer zu entdecken. Dieses erste mehrgeschoßige Wohnhausprojekt aus Holz wurde in nur fünf Wochen errichtet. Liebhaber moderner Architektur kommen indes bei der Enertour „Architecture Energy & Design“ auf ihre Kosten, wo futuristische Bauprojekte wie der neue Firmensitz von Durst in Brixen erkundet werden können. Die Fassade aus pulverbeschichteten und LED-beleuchteten Aluminiumblechen umhüllt das bereits vorhandene und sanierte Gebäude, das von Othmar Barth geplant wurde. 

Auf dem Programm steht außerdem die Besichtigung einer Freizeithalle für die ganz Kleinen: Die Schulboulder- und Kletterhalle Bruneck überrascht durch ihre Architektur mit einer geschlossenen Außenfront bei gleichzeitig komplett verglaster Fassade zum Innenhof hin. Die dabei verwendeten Materialien spiegeln die hohen ökologischen Standards dieser Sportstätte wider. Das Material für die Tragstruktur der monolithischen Hülle ist „gehämmerter“ Beton, bestehend aus lokalen Naturmaterialien kalkhaltigen Ursprungs und ohne Dehnungsfugen ausgeführt.

 

ENERGIEEFFIZIENZ TRIFFT AUF KOMFORT

Maximalen Wohnkomfort garantiert Bauen unter Berücksichtigung einer BIM-Modellierung. Deren Effizienz und Vorteile zeigen sich beim Gebäude Residence Goldner Schlüssel in Brixen. Es wurde in nur sechs Monaten abgerissen, neu geplant und wieder aufgebaut. Der Aufbau der Fassaden wurde mittels dynamischer Simulation für thermischen und visuellen Komfort sowie Auralisierung für das akustische Wohlbefinden optimiert, um geeignete Bedingungen für den Raumkomfort zu gewährleisten. Ein weiteres Paradebeispiel für Energieeffizienz und wohnliches Wohlbehagen bietet die Enertour zu einem Betriebssitz und einer Privatwohnung in Jenesien. Dieses interessante Gebäude wurde in energetisch unabhängiger und ökologischer Bauweise ausschließlich mit regionalen Baustoffen errichtet. 

 

SCHULEN UND ÖFFENTLICHE GEBÄUDE: FÜR HOCHWERTIGE GEMEINSCHAFTSRÄUME

Damit Energieeffizienz und das Erreichen von hohen Standards in Bezug auf Wohnkomfort nicht nur für privaten Wohnraum gelten, sondern auch Einzug in alle Bereiche des täglichen Lebens halten, werden 2019 bei den Enertours öffentliche Gebäude nicht außen vor gelassen: Die Bandbreite reicht von Bibliotheken und Büros von Tourismusvereinen bis hin zu Schulen und Kindertagesstätten. Es werden Orte besichtigt, die für eine große Anzahl an Menschen gedacht sind und eine besondere Art der Nutzung sowie einen besonderen Energiebedarf für jede Nutzungsart aufweisen – egal ob Schule oder gemeinschaftlich genutztes Gebäude. 

 

BAUEN UND REGIONALITÄT: LOKALE PRODUKTION UND NATUR

Es steht auch eine Tour auf dem Programm, die sich mit dem Verhältnis von Architektur und der Welt des Weins befasst, zwei für Südtirol typische Bereiche. Auf der „Architecture&Wine“ kann das neue Gebäude der Weinkellerei in Gries besichtigt werden. Es ist das größte unterirdische Bauwerk des gesamten Alpenraums und die erste Genossenschaftskellerei, die das Qualitätssiegel KlimaHaus Wine zur Förderung des nachhaltigen Weinbaus  erhalten wird. Die Kellerei in Gries ist ein Beispiel für eine Architektur, die im Dienste des Verwendungszwecks des Gebäudes steht: Die Formen der externen Rampen und des Hofes tragen den logistischen Anforderungen und jenen der Weinproduktion Rechnung, da das Befüllen der Fässer ohne Verwendung von Pumpen nur durch die Schwerkraft von oben nach unten erfolgt. Der Respekt für die Südtiroler Landschaft zeigt sich auch bei einem neuen Gebäude, bei dem der bestehende Bau inmitten eines unberührten natürlichen Umfeldes nicht in seiner ursprünglichen Form erhalten werden konnte. Das ist der Fall beim malerisch gelegenen Berghaus Zallinger, das nur per Seilbahn und Pistenfahrzeug zu erreichen ist. Im Rahmen der Restrukturierung wurden die charakteristischen Merkmale des Gebäudes, die durch vorherige Umbaumaßnahmen verlorengegangen waren, wiederhergestellt. Das Ergebnis ist nun ein neues 3-Sterne-Superior-KlimaHotel. 

 

INNOVATION: FORSCHUNGSLABORS

Im NOI Techpark, Südtirols neuem Technologiepark, sind zahlreiche Labors entstanden, in denen Forscher und Unternehmen in engem Austausch arbeiten und innovative Lösungen entwickeln. Forscher von EURAC Research werden die Besucher durch die hochmodernen, nach höchsten Standards ausgestatteten Labors führen. Hier werden die thermischen Eigenschaften von Fenstern und Türen, Wänden und Fassadenmodulen getestet. Es wird die Leistung von Photovoltaikmodulen geprüft, wie viel Energie ein Fassadensystem mit integrierten Photovoltaikmodulen produziert und vieles mehr. 

 

Anmeldung zu den Touren und alle weiteren Informationen finden Sie unter: 

http://www.fierabolzano.it/klimahouse/de/besichtigungsfahrten.htm

 

Innovativer Holzbau Made in Südtirol

Zum ersten Mal präsentiert sich Klimahouse, die führende Fachmesse in Italien für energieeffizientes Sanieren und Bauen, auf der BAU in München vom 14. bis 19. Jänner 2019 mit einem Stand, der die architektonischen Spitzenleistungen Südtirols hervorhebt. Zudem findet eine hochkarätige Konferenz zum Thema Holz im Bau aus einem Südtiroler Blickwinkel mit all seinen Eigenheiten und Stärken statt.

„Innovativer Holzbau made in Südtirol“ lautet der Titel der Veranstaltung, die in München am Dienstag, den 15. Jänner 2019, von 12:30 bis 17:00 Uhr auf der BAU stattfindet, der wichtigsten Baumesse in ganz Europa. Die Veranstaltung besteht aus drei Modulen: „Holzarchitektur in Südtirol“, „Holzkonstruktionen: Bautechnik und Nachhaltigkeit“ sowie „Innovationen und Technologien im Holzbau“.

Holzarchitektur in Südtirol

Dieses Modul beschäftigt sich mit dem Einsatz von Holz in der Architektur mit Vorträgen von vier Architekten: Ute Oberrauch spricht über die Geschichte des Holzbaus und deren Anfänge; Albert Ortner setzt sich schwerpunktmäßig mit der neuen Architektur in Südtirol auseinander und stellt das Messner Mountain Museum in Bruneck und andere Beispiele für Holzbau made in Südtirol des Architekturbüros EM2 vor. Die Architekten Martin Mutschlechner und Hannes Denicolò werden weitere in Holz ausgeführte Projekte in Südtirol genauer beleuchten.

Holzkonstruktionen: Bautechnik und Nachhaltigkeit 

Der Architekt Paolo de Martin erklärt die Rolle von Holzkonstruktionen für die Nachhaltigkeit des Bauens in Südtirol, während der technische Direktor der Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus, Ulrich Klammsteiner, das Projekt „Triple Wood“ zur Förderung des Holzbaus im Alpenraum vorstellt.

Innovationen und Technologien im Holzbau

In diesem Modul wird Paolo Bertoni von IDM Südtirol die innovativsten Bauweisen in Südtirol vorstellen; Roberto Lollini, Forschungsgruppenleiter für energieeffiziente Gebäude an der EURAC research Bozen, wird die Komplexität des Bauens mit Holz untersuchen. Zum Abschluss stellen dann noch Andrea Gasparella und Marco Baratieri, beide Dozenten der Freien Universität Bozen, ein Ausbildungsprogramm vor, das die Kompetenzen der Südtiroler Holzindustrie fördern soll.

Im Anschluss folgt ein runder Tisch um diverse Aspekte zu vertiefen und Ideen mit dem Publikum auszutauschen. 

Die Konferenz wird von Messe Bozen in Zusammenarbeit mit der Südtiroler Architekturstiftung, IDM Südtirol, Eurac Research, Freie Universität Bozen und der KlimaHaus Agentur Bozen organisiert.

Klimahouse ist zudem am Stand 109 in der Halle B0, welches unter dem Motto "In die Zukunft investieren" steht, vertreten. Dort können sich die Fachbesucher und Unternehmen über die Klimahouse und den italienischen Markt informieren.  

 

Diese Konferenz wird im Rahmen der Klimahouse am Freitag, 25. Jänner 2019, nachmittags noch einmal stattfinden.

 

 

Pilotprojekt zur Klimahouse: Gratis mit Bus und Bahn auf die Messe

Nachhaltige Mobilität wird nunmehr für Messe Bozen zur Realität: das Messeticket fungiert für Bus- und Bahnfahrten innerhalb der Tarifzonen Bozen und Leifers künftig auch als Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel zur und ab der Messe Bozen. Damit wird die online erworbene Eintrittskarte mit einem kostenlosen Zusatznutzen für alle Besucher aufgewertet und gleichzeitig ein konkreter Beitrag zur Reduktion von CO2 und des Verkehrsaufkommens an Messetagen geleistet. 

„Als Messe Bozen arbeiten wir kontinuierlich daran, das Gesamterlebnis Messe für unsere Besucher zu optimieren. Dazu gehört natürlich auch die An- und Abfahrt zu unseren Veranstaltungen. Dafür haben wir seit mehreren Monaten intensiv mit der Abteilung Mobilität der Autonomen Provinz Bozen und der STA - Südtiroler Transportstrukturen AG an dem gemeinsamen Ziel gearbeitet, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für unsere Messebesucher noch attraktiver zu machen: Mit der Nutzung von Bus und Bahn im Ballungsraum Bozen – Leifers kommen Sie sicher, komfortabel und staufrei und ab jetzt auch noch kostenlos in die Messe“, erklärt Messepräsident Armin Hilpold: „Gleichzeitig möchten wir speziell während der größten Messen das Verkehrsaufkommen sowie die Umweltbelastung rund um die Messe und die gesamte Zone Bozen Süd möglichst reduzieren.“

Wer also sein Ticket für die bevorstehende Klimahouse online kauft, kann diese Messe-Eintrittskarte gleichzeitig auch für Bus- und Bahnfahrten innerhalb der beiden Stadtgebiete als kostenfreie Fahrkarte benutzen. Das Pilotprojekt sieht vor, dass alle Besucher mit einem online erworbenen kostenpflichtigen Messeticket innerhalb der Tarifzonen Bozen und Leifers (ausgenommen Seilbahnen) kostenlos zur/ab Messe fahren. Im Moment gelten die mit einem „M“ für die öffentliche Mobilität und mit der Anmerkung „Freie Beförderung am Tag des Messebesuches auf allen Verkehrsmitteln von südtirolmobil"  versehenen Tickets als Sichtausweis und haben am Tag des Messebesuchs Gültigkeit für alle Stadtbusse Bozen, für Zugfahrten auf der Strecke Bozen Hauptbahnhof bis Bahnhof Sigmundskron sowie für die Überlandbusse innerhalb Bozen und Leifers.

Nach Abschluss dieser Probephase werden die Erfahrungen einer detaillierten Analyse unterzogen und gemeinsam mit den Projektpartnern die nächsten Schritte eingeleitet, um dieses Angebot weiter zu entwickeln. Das Ziel für die nächste Phase ist es, Anreize zu schaffen, damit möglichst viele Messeteilnehmer aus der gesamten Region öffentliche Verkehrsmittel nutzen um zur Messe zu kommen.  

Ein verbessertes Besucherleitsystem samt Abfahrtszeiten vom Bahnhof Bozen Süd in die Messe ist ebenfalls in Ausarbeitung.

Pilotprojekt zur Klimahouse: Gratis mit Bus und Bahn auf die Messe

Nachhaltige Mobilität wird nunmehr für Messe Bozen zur Realität: das Messeticket fungiert für Bus- und Bahnfahrten innerhalb der Tarifzonen Bozen und Leifers künftig auch als Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel zur und ab der Messe Bozen. Damit wird die online erworbene Eintrittskarte mit einem kostenlosen Zusatznutzen für alle Besucher aufgewertet und gleichzeitig ein konkreter Beitrag zur Reduktion von CO2 und des Verkehrsaufkommens an Messetagen geleistet. 

„Als Messe Bozen arbeiten wir kontinuierlich daran, das Gesamterlebnis Messe für unsere Besucher zu optimieren. Dazu gehört natürlich auch die An- und Abfahrt zu unseren Veranstaltungen. Dafür haben wir seit mehreren Monaten intensiv mit der Abteilung Mobilität der Autonomen Provinz Bozen und der STA - Südtiroler Transportstrukturen AG an dem gemeinsamen Ziel gearbeitet, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für unsere Messebesucher noch attraktiver zu machen: Mit der Nutzung von Bus und Bahn im Ballungsraum Bozen – Leifers kommen Sie sicher, komfortabel und staufrei und ab jetzt auch noch kostenlos in die Messe“, erklärt Messepräsident Armin Hilpold: „Gleichzeitig möchten wir speziell während der größten Messen das Verkehrsaufkommen sowie die Umweltbelastung rund um die Messe und die gesamte Zone Bozen Süd möglichst reduzieren.“

Wer also sein Ticket für die bevorstehende Klimahouse online kauft, kann diese Messe-Eintrittskarte gleichzeitig auch für Bus- und Bahnfahrten innerhalb der beiden Stadtgebiete als kostenfreie Fahrkarte benutzen. Das Pilotprojekt sieht vor, dass alle Besucher mit einem online erworbenen kostenpflichtigen Messeticket innerhalb der Tarifzonen Bozen und Leifers (ausgenommen Seilbahnen) kostenlos zur/ab Messe fahren. Im Moment gelten die mit einem „M“ für die öffentliche Mobilität und mit der Anmerkung „Freie Beförderung am Tag des Messebesuches auf allen Verkehrsmitteln von südtirolmobil"  versehenen Tickets als Sichtausweis und haben am Tag des Messebesuchs Gültigkeit für alle Stadtbusse Bozen, für Zugfahrten auf der Strecke Bozen Hauptbahnhof bis Bahnhof Sigmundskron sowie für die Überlandbusse innerhalb Bozen und Leifers.

Nach Abschluss dieser Probephase werden die Erfahrungen einer detaillierten Analyse unterzogen und gemeinsam mit den Projektpartnern die nächsten Schritte eingeleitet, um dieses Angebot weiter zu entwickeln. Das Ziel für die nächste Phase ist es, Anreize zu schaffen, damit möglichst viele Messeteilnehmer aus der gesamten Region öffentliche Verkehrsmittel nutzen um zur Messe zu kommen.  

Ein verbessertes Besucherleitsystem samt Abfahrtszeiten vom Bahnhof Bozen Süd in die Messe ist ebenfalls in Ausarbeitung.

Wetter

 
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Mitteilung

FAIRGUIDE.COM , EXPO-GUIDE.COM, EVENT-FAIR, BUILDTEC MARKET.COM und INTERNATIONAL FAIRS DIRECTORY

ACHTUNG

Messe Bozen AG weist ihre Aussteller darauf hin, beim Eintrag in FAIRGUIDE.COM , EXPO-GUIDE.COM, EVENT-FAIR, BUILDTEC MARKET.COM und INTERNATIONAL FAIRS DIRECTORY VORSICHTIG zu sein. Es handelt sich um einen Dienst GEGEN BEZAHLUNG!