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09/04 - 11/04/2019
09.00 - 18.00
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  Die Messe > Prowinter ist...

B2B DAYS FOR SNOW, RENTAL AND MOUNTAIN INNOVATION

Prowinter ist Rental: Prowinter ist die einzige B2B-Plattform in Italien, die dem Verleih im Berg- und Wintersport gewidmet ist.
Prowinter ist Innovation: Seit 2016 gibt es auf der Prowinter ein Startup Village, wo junge Unternehmen ihre innovativen Ideen für die Zukunft der Bergwelt präsentieren.
Prowinter ist Schnee: Nicht nur eine Messe, sondern ein Treffpunkt für die gesamte Branche: das Prowinter Forum wird zum Saisonende Schauplatz unzähliger Prämierungen von Athleten der italienischen Nationalmannschaft bis zu jungen Stars und neuen Skilehrern.

Bereit für Prowinter 2019?

Die vergangene Auflage von Prowinter, B2B Days for Snow, Rental and Mountain Innovation, bot drei Tage lang Raum für Begegnungen, Gelegenheiten zum Austausch und vor allem einen festlichen Rahmen, um den Abschluss einer erfolgreichen Saison zu feiern. Die nächste Auflge findet von 9. bis 11. April 2019 statt - sollten Sie ein unverbindliches Angebot wünschen, klicken Sie hier!

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Prowinter 2019 - Zahlen, Daten, Fakten

Von 9. bis 11. April 2019 wird Bozen wieder zum Treffpunkt für den Verleih sowie die gesamte Berg- und Wintersportbranche Italiens. Auf Prowinter präsentieren sich jedes Jahr über 200 Anbieter verschiedenster Produkte und Services 6.000 Kunden aus dem ganzen Land. Klicken Sie auf den untenstehenden Link und lesen Sie mehr darüber in unserem neuen Infofolder!

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Zahlen

 

3 Tage
 


6.000 Besucher

 

240 Aussteller

 

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Statements

"Die gute Schneelage hat die Kunden sicherlich positiv gestimmt, wir haben hier gut gearbeitet. Als Kunde ist für uns vor allem das Sportgeschäft interessant, aber der Verleih wird auch immer wichtiger. Die Protektoren gehen natürlich mehr in den Verkauf, während wir bei den Stöcken mit Race und Verleih zwei Sparten haben.“

Siegfried Kerschbaumer, Sportespó

"Diese Fachmesse ist sehr wichtig für uns, weil sie den Abschluss des Winters bildet und alle Interessierten aus dem Bereich Verleih und Skipräparierung in die Messe Bozen kommen. Die Saison ist gut verlaufen und daher verspürt man einen positiven Trend.“

Remigio Fellet, Reichmann

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NEWS

Der Verleih in Italien: Prowinter Lab analysiert die rasante Entwicklung

PROWINTER

Mehr als 50% der Skifahrer in Italien nutzen inzwischen den Verleih, der damit zunehmend an Einfluss auf die Bergindustrie gewinnt. Gerade deshalb ist es unumgänglich, die Branche zu analysieren und in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Akteur ...

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Prowinter 2018. Beste Stimmung auf dem Berg

PROWINTER

Die 18. Auflage der Prowinter, B2B Days for Snow, Rental and Mountain Innovation, ging gestern in der Messe Bozen zu Ende. Die Fachmesse bot drei Tage lang Raum für Begegnungen, Gelegenheiten zum Austausch und vor allem einen festlichen Rahmen, ...

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Business-Treff und Ideenplattform für den Verleih

PROWINTER

Die einzige B2B-Veranstaltung Italiens, die sich dem Verleih für den Bergsport widmet, ist weit mehr als eine Messe: Prowinter hat sich längst als Plattform etabliert, die der Produktinnovation und Zukunft Raum gibt. Zum Abschluss des Winte ...

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Prowinter Startup Village: 10 Ideen für den Berg der Zukunft

PROWINTER

Projekte aus Italien, Deutschland, Österreich, Russland und Island sind im Prowinter Startup Village 2018 vertreten. Insgesamt zehn Startups stellen sich und ihre zukunftsweisenden Produkte und Dienstleistungen für die Verleih- und Bergindu ...

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Neu im Programm von Prowinter 2018: Der erste Ski Rental Summit

PROWINTER

Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen: Am Dienstag, 10. April öffnet Prowinter ihre Tore und wenn die Fachmesse nach drei Tagen wieder schließt, ist damit auch die Wintersaison endgültig zu Ende. Bis zum 12. April heißt die Messe Bozen ...

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3D-Karten, virtuelle Realität und nachhaltige Mobilität: Das Prowinter Startup Village nimmt Formen

PROWINTER

Ein Sprungbrett für aufstrebende Jungunternehmen: Das ist die Idee hinter dem Prowinter Startup Village, das  zehn zukunftsweisenden Projekten für die Bergindustrie eine eigene Bühne bietet. Fatmap, Wrapping Reality und eczo.bike ...

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Prowinter Startup Village: Neue Ideen für die Zukunft der Bergindustrie

PROWINTER

Das Prowinter Startup Village bietet der Zukunft von Tourismus, Verleih und Sport am Berg eine eigene Plattform: Innovative Jungunternehmen bekommen die Gelegenheit zum Networking und Austausch mit Fachbesuchern, Ausstellern und Experten des Sektors. ...

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Prowinter Lab: Zahlen, Daten und Fakten zum Verleih am Berg

PROWINTER

Der Skiverleih hat den Zugang zum Wintersport radikal verändert. Immer mehr Menschen leihen die neuesten Sportgeräte, anstatt sie zu kaufen. Mit Prowinter Lab sammelt die Fachmesse Prowinter aufschlussreiche Daten über den Sektor. Nach ...

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Der Winter steht in den Startlöchern: Prowinter als Ziel

PROWINTER

Prowinter, die Fachmesse für Branchenexperten in den Bereichen Schnee, Verleih und Aufstiegsanlagen, findet vom 10. bis 12. April 2018 statt: Ein Treffpunkt zum Abschluss des Winters, der in Kürze mit dem Riesentorlauf in Sölden er&oum ...

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Die Protagonisten der Prowinter: Fachleute und Innovationen im Bergsport

PROWINTER

Die einzige europäische Messe, die sich ausschließlich mit dem Bereich Verleih im Bergsport beschäftigt, konnte mit ihren 230 Ausstellern an drei Ausstellungstagen 5.200 Besucher aus Italien und dem Ausland verzeichnen. Das Future Caf ...

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Der Verleih in Italien: Prowinter Lab analysiert die rasante Entwicklung

Mehr als 50% der Skifahrer in Italien nutzen inzwischen den Verleih, der damit zunehmend an Einfluss auf die Bergindustrie gewinnt. Gerade deshalb ist es unumgänglich, die Branche zu analysieren und in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Akteuren eine gemeinsame Richtung für die zukünftige Entwicklung einzuschlagen: Prowinter Lab, die Beobachtungsstelle für den Verleih in Italien, hat sich dies zur Aufgabe gemacht. Die Fachmesse Prowinter 2018 diente vor kurzem als ideale Bühne für den ersten Ski Rental Summit by Prowinter Lab.

Im Mittelpunkt des Treffens stand das große Thema Verleih. Neben der Präsentation der ersten Daten zum Sektor, die von Prowinter Lab in den letzten Monaten gesammelt wurden, boten eine ganze Reihe von Impulsreferaten rund um Qualität, Sicherheit und Ausbildung Informationen und Anregungen für einen konstruktiven Austausch unter den über 80 Teilnehmern, vom Verleiher über die Produzenten bis hin zu Vertretern aus dem Tourismussektor. „Ob der Wintersportler mit einen positiven Erlebnis von seinem Aufenthalt am Berg zurückkehrt, hängt natürlich auch von seiner Erfahrung mit dem Verleih vor Ort ab“, bringt Alfredo Tradati, Koordinator von Prowinter Lab, die Wichtigkeit des Rentals auf den Punkt.
 
Die Ausgangslage: der Rental-Sektor in Italien

Prowinter Lab zählt italienweit insgesamt 851 Verleihe: 43% sind ausschließlich im Rental tätig, während 42% auch ein Geschäft führen und die verbleibenden 15% auf Skischulen oder andere Formen entfallen. Jährlich 7.500.000 Skifahrer, davon 4,9 Millionen Italiener und 2,6 Millionen Gäste aus dem Ausland, ziehen ihre Schwünge auf den italienischen Pisten. Von den 177.000 Paar Ski, die jedes Jahr in Italien verkauft werden, sind 20.000 (11%) speziell für den Verleih produziert (Quelle: FESI Federation of the European Sporting Good Industry). Schätzungen zufolge nutzen 50% der Skifahrer den Verleih.

Vergleicht man die FESI-Daten mit dem Ergebnis der Recherche von Prowinter Lab (nach denen über 100.000 neue Paar Ski jährlich in den Rental fließen, was 56% der Gesamtzahl entsprechen würde), kommt man zum Schluss, dass 4 von 5 Verleih-Kunden einen Ski erhöhter Qualität bevorzugen.

Dieser Wunsch könnte mit einer Überlegung zusammenhängen, die Andrea Macchiavelli, Professor an der Universität von Bologna, beim Summit ansprach: „Wir wollen ein materielles Gut nicht mehr besitzen, sondern durch dessen Verwendung zum Hauptdarsteller unserer Geschichte werden, die wir über die sozialen Netzwerke dann mit anderen teilen.“

Das Personal in den Verleihen und deren Ausbildung
„Prowinter Lab startete bereits im vergangenen Jahr mit der Erstellung einer Datenbank zu den Verleihen in Italien“, erklärt Alfredo Tradati, Koordinator der Initiative. „In einem weiteren Schritt haben wir mehr als die Hälfe der Inhaber direkt kontaktiert, um detailliertere Angaben zu ihrem Verleih zu erhalten.“

Im Durchschnitt (aus Hoch-und Nebensaison) arbeiten in den 851 Verleihen 1.500 Personen (1,74 pro Verleih). Von den kontaktierten Verleihen geben 75% an, ihre Mitarbeiter zu schulen, davon 22% extern und 64% intern. 25% der Befragten konnten keine Angaben zur Ausbildung ihres Personals machen. „Dies sollte uns zu denken geben, schließlich ist die technische Kompetenz der im Verleih Tätigen ein delikater Aspekt, auf den der gesamte Sektor größten Wert legen sollte“, unterstreicht Geraldine Coccagna, Exhibition Manager von Prowinter.

Sportgeräte und Ausrüstung im Angebot
Alle Verleihe, die von Prowinter Lab befragt wurden, haben Ski im Angebot und 82% verfügen auch über Snowboards, aber nur 77% verleihen auch Helme: „Das bedeutet, dass fast ein Viertel keine Helme im Sortiment hat. Diese Zahl hat uns doch sehr überrascht, da sicherer Pistenspaß höchste Priorität haben müsste“, fügt Coccagna hinzu. Des Weiteren bieten 45% Ski für Freeride, 26% für den Langlauf und 21% für den stark wachsenden Bereich Skitouren an.

Nur 14% der Strukturen sind das ganze Jahr über geöffnet und verleihen im Sommer auch Bikes: „Hier gilt es, noch weitere Analysen anzustellen, um zu beobachten, ob und wo es ein Crossover aus Ski und Rad gibt“, so die Exhibition Manager.

Ausgehend von den gesammelten Daten schätzt Prowinter Lab den Skibestand in den italienischen Verleihen auf 376.000 Paar, was einem Durchschnitt von 442 pro Verleih entspricht. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Nutzungszeitraum der Ausrüstung: Durchschnittlichen 3,7 Jahren benötigt ein Verleih, bis 100% der vorhandenen Sportgeräte mit neuem Material ersetzt werden. Jährlich werden demnach 27% der Ausrüstung erneuert.

Während der Winter 2017/18 längst Geschichte ist, endet die Arbeit von Prowinter Lab nicht hier. Messe Bozen wird auch in Zukunft die Entwicklung des Rentals aufmerksam verfolgen und analysieren und dieser für die Bergindustrie so wichtigen Branche mit der Fachmesse Prowinter einen wichtigen Treffpunkt bieten.

Prowinter 2018. Beste Stimmung auf dem Berg

Die 18. Auflage der Prowinter, B2B Days for Snow, Rental and Mountain Innovation, ging gestern in der Messe Bozen zu Ende. Die Fachmesse bot drei Tage lang Raum für Begegnungen, Gelegenheiten zum Austausch und vor allem einen festlichen Rahmen, um den Abschluss einer erfolgreichen Saison zu feiern. Der schneereiche Winter sorgte für gute Stimmung in der Branche und unter den über 240 Aussteller und knapp 6.000 Besuchern, darunter auch viele Wintersportgrößen wie der norwegische Skistar Henrik Kristoffersen und Abfahrtskönigin Sofia Goggia.

Prowinter bildet traditionell das Ende des Winters für Athleten, Unternehmer, Verleihe, Geschäfte, Skilehrer und Branchenfachleute.

„In einem aufgrund des guten Saisonverlaufs positiven Ambiente ist es uns zusammen mit unseren Partnern gelungen, der Wintersportbranche mit neuen Formaten wie dem Ski Rental Summit oder dem in der dritten Auflage bereits etablierten Startup Village neue Impulse zu geben. Wir werden uns weiterhin darauf konzentrieren, den Dialog unter allen Marktteilnehmern zu fördern, um gemeinsam neue Wachstumspotentiale zu schaffen“, erklärt Thomas Mur, Direktor der Messe Bozen.

Nicht nur die erfolgreichen Sportler des italienischen Wintersportverbandes FISI und die Nachwuchshoffnungen aus den Energiapura Children Series wurden im Forum von Prowinter geehrt. Auch die neuen Ski- und Snowboardlehrer erhielten ihr Diplom aus den Händen von Landeshauptmann Arno Kompatscher. Der 11. Gemeinsame Südtiroler und Tiroler Seilbahntag, organisiert vom Verband der Seilbahnunternehmer Südtirols, lockte auch Hersteller und Betreiber von Aufstiegsanlagen zur Prowinter.

Gemeinsam für einen verantwortungsvollen Verleih
Besonders der Fokus „Rental“ macht die Fachmesse einzigartig in ganz Italien. Um die rasante Entwicklung des Sektor zu begleiten und zu analysieren, wurde bereits im Vorjahr Prowinter Lab, die Beobachtungsstelle für den Verleih, ins Leben gerufen. Prowinter Lab zählt aktuell 851 Verleihe in Italien, 196 (23%) davon befinden sich in Südtirol. Damit der Gast und Wintersportler ein sicheres und positives Erlebnis am Berg genießen kann, ist es wichtig, dass alle beteiligten Akteure sich gemeinsam um einen verantwortungsvollen Verleih bemühen: Der erste Ski Rental Summit brachte über 80 Verleiher, Produzenten, Verkäufer, Techniker, Skilehrer, Vertreter aus dem Tourismussektor und den Skigebieten zusammen, um über die Themen Sicherheit, Qualität und Ausbildung zu sprechen.

Neue Ideen für die Zukunft von Sport und Tourismus
In einem eigenen Startup Village bot Messe Bozen in Zusammenarbeit mit dem Ecosystem Sports & Alpine Safety von IDM Südtirol sowie Brennercom und Plank ausgewählten Jungunternehmen aus ganz Europa die Möglichkeit, ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen für Verleih sowie Sport und Tourismus am Berg zu präsentieren. In Pitch-Sessions kürte eine fachkundige Jury zwei Sieger, die sich jeweils über einen Stand bei Prowinter 2019 freuen dürfen.

Der Fokus lag eindeutig auf dem Thema Sicherheit: Den ersten Tagessieg holte sich Hallas aus Island mit einer handlichen und leichten Trage, die sich bestens für die Bergung eines Verletzten in schwierigem Gelände eignet. Das deutsche Startup Bluebird Mountain überzeugte hingegen mit dem „Powder Buddy“, einer faltbaren Drohne, die am Rucksack befestigt wird. Im Falle einer Lawine schießt sie aus der Röhre und verfolgt das Signal des Benutzers über der Oberfläche.

Die Business-Plattform für den Berg in Italien
Remigio Fellet, Sales Representative für Italien bei Reichmann, schätzt Prowinter als Treffpunkt für den Sektor: „Diese Fachmesse ist sehr wichtig für uns, weil sie den Abschluss des Winters bildet und alle Interessierten aus dem Bereich Verleih und Skipräparierung in die Messe Bozen kommen. Die Saison ist gut verlaufen und daher verspürt man einen positiven Trend.“

Diesen guten Eindruck teilt auch Siegfried Kerschbaumer, Vertreter bei Sportespó: „Die gute Schneelage hat die Kunden sicherlich positiv gestimmt, wir haben hier gut gearbeitet. Als Kunde ist für uns vor allem das Sportgeschäft interessant, aber der Verleih wird auch immer wichtiger. Die Protektoren gehen natürlich mehr in den Verkauf, während wir bei den Stöcken mit Race und Verleih zwei Sparten haben.“

Prowinter ist Jahr für Jahr nicht nur die Gelegenheit, um Bilanz zu ziehen, sondern vor allem auch um in die Zukunft von Verleih, Sport und Tourismus am Berg zu blicken. Die nächste Auflage der Prowinter findet von 9. bis 11. April 2019 in der Messe Bozen statt.

Business-Treff und Ideenplattform für den Verleih

Die einzige B2B-Veranstaltung Italiens, die sich dem Verleih für den Bergsport widmet, ist weit mehr als eine Messe: Prowinter hat sich längst als Plattform etabliert, die der Produktinnovation und Zukunft Raum gibt. Zum Abschluss des Winters treffen über 240 Aussteller und vertretene Marken, 40% davon aus dem Ausland, auf Branchenexperten in den Bereichen Rental, Sport und Tourismus am Berg. Die 18. Auflage der Fachmesse findet von Dienstag, 10. bis Donnerstag, 12. April in der Messe Bozen statt.

Prowinter ist Snow: Saisonabschluss der Wintersportfamilie

Zum Abschluss einer langen Saison im Zeichen der Olympischen Spiele von Pyeongchang trifft sich die Wintersportfamilie in der Messe Bozen. Das Prowinter Forum ist Schauplatz unzähliger Prämierungen, darunter die FISI Awards mit den besten Athleten der „Azzurri“ am Donnerstagnachmittag und die Stars der Zukunft bei den Energiapura Children Series, die am Mittwoch geehrt werden. Nicht zu vergessen die Diplomverleihung an die Ski- und Snowboardlehrer. Prowinter ist der perfekte Rahmen, um Bilanz zu ziehen, sich auszutauschen und gleichzeitig schon nach vorne zu blicken: Nach dem Winter ist schließlich vor dem Winter.

Prowinter ist Rental: erster Ski Rental Summit

Nachdem das Ausleihen von Sportgeräten lange Zeit eine weitgehend unbeachtete Rolle spielte, ist es heute ein globaler Trend. Gut sortierte Verleihe sind mittlerweile Teil des Selbstverständnisses von Winter- und Sommerdestinationen. Dies bestätigen aktuelle Zahlen: Bis vor fünf Jahren liehen nur etwa 25% der Wintersportler ihre Skier, aktuell geht man in Italien von 60% aus, in Frankreich und in deutschsprachigen Ländern entfallen sogar 80% auf den Verleih. Prowinter präsentiert sich als Plattform für die Beobachtung und Analyse des Sektors und vor allem als Treffpunkt. Mit Prowinter Lab sammelt die Fachmesse aufschlussreiche Daten über die aktuell 851 Verleihe in Italien.
Durch die sich immer schneller verändernde Freizeitindustrie ergeben sich gerade in diesem Sektor viele Herausforderungen und interessante Potentiale. Damit die zukünftige Entwicklung im Sinne aller Beteiligten ist, muss eine gemeinsame Richtung eingeschlagen werden. Der erste Ski Rental Summit by Prowinter Lab lädt am Mittwoch, 11. April um 14 Uhr Verleiher, Produzenten, Verkäufer, Techniker, Vertreter aus dem Tourismussektor und den Skigebieten zum konstruktiven Austausch rund um einen verantwortungsvollen Verleih ein. Impulsreferate zu den großen Themenblöcken Sicherheit, Qualität und Ausbildung liefern Denkanstöße und wichtige Hintergrundinformationen.
Die richtige Schulung spielt nicht nur im Verleih ein wichtige Rolle, auch im Sportfachhandel sind Mitarbeiter mit Kompetenz und produktspezifischen Hintergrundwissen gefragt: Die Prowinter Sports Academy by Sportsella bietet am Dienstag, 10. April einen Workshop für Auszubildende.

Prowinter ist Mountain Innovation: Neue Ideen für den Berg der Zukunft
Im Alpitec-Sektor von Prowinter treffen sich Fachleute und Unternehmen aus dem Bereich Berg- und Wintertechnologien. Der 11. gemeinsame Südtiroler und Tiroler Seilbahntag, organisiert vom Verband der Seilbahnunternehmer Südtirols, geht am Mittwoch, 11. April unter anderem auf die Bedeutung der Dorflifte für die Zukunft des Wintersports ein.

Seit 2016 widmet Prowinter der Innovation ein eigenes Startup Village, wo Jungunternehmen aus ganz Europa jedes Jahr die Möglichkeit bekommen, ihre innovativen Ideen zu präsentieren. Nach der Fachmesse geht es für ausgewählte Produkte vom Startup Village weiter auf den Schnee des Schnalstaler Gletschers, Outdoorpartner von Prowinter. Dort werden am 13. April zehn Neuheiten aus den Bereichen Wintersport, Alpine Sicherheit und Bergtourismus getestet: Das IDM Ecosystem Sports & Alpine Safety lädt in Zusammenarbeit mit den Schnalstaler Gletscherbahnen und der Messe Bozen FISI Athleten, Opinion Leaders, Tech Companies und Branchenexperten zum Innovation Day on Snow 2018 ein.

Prowinter Startup Village: 10 Ideen für den Berg der Zukunft

Projekte aus Italien, Deutschland, Österreich, Russland und Island sind im Prowinter Startup Village 2018 vertreten. Insgesamt zehn Startups stellen sich und ihre zukunftsweisenden Produkte und Dienstleistungen für die Verleih- und Bergindustrie von 10. bis 12. April in der Messe Bozen vor.

Nachdem mit Fatmap, Wrapping Reality und eczo.bike drei Jungunternehmen bereits im Februar ihr Finalticket gelöst hatten, stehen jetzt auch die letzten Kandidaten im Rennen um die beste Idee für den Verleih sowie Sport und Tourismus am Berg fest. In zwei Pitch-Sessions am Dienstag, 10. und am Donnerstag, 12. April kämpfen die zehn Finalisten dann um den Titel „Winner of the day“: Die zwei Sieger dürfen sich jeweils über einen Stand bei Prowinter 2019 freuen.
Mit dem Prowinter Startup Village bietet Messe Bozen gemeinsam mit dem Ecosystem Sports & Alpine Safety von IDM Südtirol sowie Brennercom und Plank eine Plattform für die Begegnung und den Austausch im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung der Branche.

Smartes Bergerlebnis
Enchant aus Österreich verwandelt jedes Gebiet in eine virtuelle Spielwiese und gleichzeitig in eine digitale Werbefläche für Betriebe. So können Käufe direkt über den QR-Code-Scanner der App getätigt werden. Wearit aus Italien sammelt und analysiert Daten über das Können des Skifahrers. Dafür wird einfach ein Sensor mit einem Clip am Skischuh befestigt.

Sicherer Pistenspaß
Bluebird Mountains „Powder Buddy“ ist eine faltbare Drohne aus Deutschland, die am Rucksack befestigt wird. Im Falle einer Lawine schießt sie aus der Röhre und verfolgt das Signal des Benutzers über der Oberfläche. Ist der Unfall schon passiert, kann der Verletzte mit der handlichen und leichten Trage von Hallas aus Island geborgen werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Notfalltragen ist sie damit auch in schwierigem Gelände gut transportierbar. Wenn man selbst nicht mehr dazu in der Lage ist, Hilfe zu rufen, übernimmt das System von dem deutschen Startup ProteGear den Notruf über Satelliten. Das intelligente Sicherheitssystem funktioniert auch in Extremsituationen wie etwa im Wasser.

Innovatives Equipment

Die Ski- und Wanderstöcke von Fimboo werden in Österreich und Uganda aus Bambus und recyceltem Plastik produziert. Neben diesen ökologischen Ansprüchen erfüllen sie auch hohe Sicherheits- und Qualitätsstandards. Gigaglide, ebenfalls aus Österreich, ist die neue, umweltschonendere Alternative zum traditionellen Wachs für Ski- und Snowboard. Die High-Tech-Imprägnierung beinhaltet nur umweltfreundliche Stoffe und so bleiben keine schädlichen Rückstände auf der Piste zurück.

Vom Startup Village auf den Berg
Wie Innovation im Schnee aussehen kann, zeigt sich schon am ersten Tag nach Prowinter: Am 13. April werden zehn Neuheiten aus den Bereichen Wintersport, Alpine Sicherheit und Bergtourismus im Schnalstal getestet: Das IDM Ecosystem Sports & Alpine Safety lädt in Zusammenarbeit mit den Schnalstaler Gletscherbahnen und der Messe Bozen FISI Athleten, Opinion Leaders, Tech Companies und Branchenexperten zum Innovation Day on Snow 2018 ein.

Neu im Programm von Prowinter 2018: Der erste Ski Rental Summit

Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen: Am Dienstag, 10. April öffnet Prowinter ihre Tore und wenn die Fachmesse nach drei Tagen wieder schließt, ist damit auch die Wintersaison endgültig zu Ende. Bis zum 12. April heißt die Messe Bozen alle Protagonisten aus Bergsport und Bergtourismus willkommen und bietet ihnen ein umfangreiches Programm. Der erste Ski Rental Summit by Prowinter Lab, eine Begegnungsplattform für die Verleihbranche, bildet dabei einen wichtigen Programmpunkt.

Ziel der Veranstaltungen, Tagungen und Begegnungen ist es, eine umfassende Bilanz der Wintersaison 2017/2018 zu ziehen und die Perspektiven für den kommenden Sommer zu erörtern. Prowinter entstand als Fachmesse für den Verleih und auch bei der 18. Auflage steht dieses Thema im Mittelpunkt.
 
Ski Rental Summit – gemeinsam in die Zukunft
Das Verleihgeschäft ist so stark gewachsen, dass dringend eine gemeinsame Richtung gefunden werden muss, um bei der weiteren Entwicklung die Interessen aller Beteiligter zu berücksichtigen. Aus diesem Grund findet am Mittwoch, 11. April um 14 Uhr der erste Ski Rental Summit by Prowinter Lab statt. Es handelt sich dabei nicht einfach nur um eine Konferenz oder einen runden Tisch, vielmehr ist der Ski Rental Summit ein Treffpunkt für die Verleihbranche, bei der Impulse gesetzt und diskutiert und gemeinsame Interessen hervorgehoben werden sollen. Von den ausstellenden Anbietern über die Verleihketten und Vertreter der Tourismusbranche bis hin zu Händlern, Anlagenbetreibern und Technikern: Die von Prowinter Lab organisierte Plattform bezieht alle Akteure der Branche mit ein, wobei der Endkunde natürlich immer im Mittelpunkt steht.

„Für die Berufsgemeinschaft der Sportgerätetechniker im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister lvh ist die Teilnahme an dieser ersten Auflage des Ski Rental Summits sehr wichtig und eine Bereicherung für unseren Sektor“, erklärt Obmann Roberto Moling. „Im Bereich der Skiservicetechnik muss Qualität und Sicherheit groß geschrieben werden und ganz im Sinne unserer Gäste, die das Tourismusland Südtirol in vollen Zügen Erleben und in bester Erinnerung wieder verlassen sollen. Der Ski Rental Summit gibt uns die Möglichkeit der Vernetzung mit allen Organisationen und Partnern mit dem Ziel, die gesamte Branche weiter zu entwickeln.“

Beim Ski Rental Summit werden auf der Grundlage detaillierter Datenerhebungen zielgerichtete Diskussionen angestoßen. „Mit Prowinter Lab konzentrieren wir uns bei den Analysen auf drei Aspekte: Sicherheit, Ausbildung und Qualität“, erläutert Geraldine Coccagna, Exhibition Manager von Prowinter. Vertreter der italienischen „Associazione Ski Man“ und der Berufsgemeinschaft der Sportgerätetechniker informieren in ihren Impulsvorträgen darüber, welche grundlegenden Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Kunden der Verleiher sicher und unbesorgt ihrem Sport nachgehen können. „Voraussetzung dafür ist eine qualifizierte Ausbildung der Mitarbeiter, denn nur so kann eine qualitativ hochwertige Ausrüstung sichergestellt werden“, fügt Coccagna hinzu.

Ein weitreichendes Projekt

Das Thema Qualität umfasst neben den technischen Komponenten der vom Verleiher zur Verfügung gestellten Ausrüstung auch zahlreiche andere Faktoren, die für den Aufenthalt der Gäste von Bedeutung sind. Aus diesem Grund werden auch der italienische Seilbahnverband Federfuni sowie zahlreiche Tourismusverbände präsent sein und gespannt auf die Vorstellung der Studie zum Tourismus am Berg, die von Prof. Andrea Macchiavelli von der Universität Bergamo durchgeführt wurde, warten. Weitere Themen betreffen die Bereiche Versicherung und Konsumentenschutz, zu denen Prowinter Lab in Zusammenarbeit mit Dr. Simone Patat, Generalvertreter der ITAS-Versicherung, Informationen zur Verfügung stellt. Auch Anwalt Gerhart Gostner, Experte für gesetzliche Problematiken im Wintersport, Dr. Alex Gardetto, Sanitätsdirektor der Klinik Brixsana, Michel Nendwich, geschäftsführender Präsident FEDAS (Federation of European Sporting Goods Retailer), sowie die Landesberufskammer der Skilehrer Südtirol und Vertreter der Verleihketten und Produzenten beteiligen sich an der Diskussion.
Mit einer Vielzahl an Denkanstößen, Sichtweisen und fundierten Argumenten will der erste Ski Rental Summit die Grundlagen für eine künftige Zusammenarbeit aller Akteure schaffen.

Mehr als nur „Rental“
Der Ski Rental Summit ist nur eine von vielen Veranstaltungen im Rahmen des dreitägigen Programms der Prowinter. Das vielfältige Angebot der Messe reicht von der Ehrung erfolgreicher Athleten des italienischen Wintersportverbands FISI über die Präsentation innovativer Projekte im Startup Village bis hin zum Alpitec-Sektor, wo sich Branchenfachleute und Unternehmer aus den Bereichen Berg- und Wintertechnologien treffen.

Vom 10. bis 12. April 2018 zeigt Messe Bozen Bilder, Emotionen und Ergebnisse einer langen und erfolgreichen Saison. Die Messe bildet den Abschluss des Winters und bietet einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in den Bergen.

3D-Karten, virtuelle Realität und nachhaltige Mobilität: Das Prowinter Startup Village nimmt Formen

Ein Sprungbrett für aufstrebende Jungunternehmen: Das ist die Idee hinter dem Prowinter Startup Village, das  zehn zukunftsweisenden Projekten für die Bergindustrie eine eigene Bühne bietet. Fatmap, Wrapping Reality und eczo.bike sind drei der insgesamt zehn Startups, die sich vom 10. bis 12. April 2018 in der Messe Bozen präsentieren dürfen.

Gemeinsam mit IDM Südtirol, Brennercom und Plank sucht Messe Bozen nach Startups aus drei Kategorien: Bergtourismus, Produkte und Dienstleistungen für die Verleihbranche und Bekleidung, Equipment und Technologien für den Bergsport. Die Bewerbungsfrist ist vor kurzem abgelaufen und die ersten Finalisten stehen fest: Fatmap, Wrapping Reality und eczo.bike haben ihre Plätze im Prowinter Startup Village 2018 sicher.

Fatmap: Der Begleiter für das Abenteuer am Berg
Animierte 3D-Karten, basierend auf hochauflösenden Satellitenbildern, ermöglichen eine völlig neue Darstellung von Sommer- und Wintersportregionen. Fatmap ist ein technisch einzigartiges Projekt aus Italien, das sämtliche Daten zum Gelände sowie nützliche Information wie Wanderwege, Skipisten, Radrouten, Hotels, Restaurants und Freizeiteinrichtungen wiedergegeben kann. Mit diesen Tipps bestens ausgestattet kann der Gast das Gebiet vom ersten Tag an entdecken und genießen.

Wrapping Reality: Ein 360-Grad-Erlebnis
Wrapping Reality ist eine italienische Startup, die mit Hilfe von Technologien der Virtual und Mixed Reality mittreißende Erlebnisse kreiert. In Zusammenarbeit mit einem Netzwerk aus Kreativen, Computergrafikern, Fotografen, Softwareentwicklern, Kommunikationsexperten, Sounddesignern und Filmern entwickelt Wrapping Reality personalisierte Anwendungen der Virtual Reality: Individuelle Lösungen, die 360-Grad-Videos mit Soft- und Hardwareelementen kombinieren.

eczo.bike: Das „neue“ Fahrrad
Aus Russland kommt ein Aufrüstsatz, der Fahrräder kostengünstig zum leistungsfähigen E-Bike macht, mit dem bis zu 80 km/h erreicht werden können. Das Kit von eczo.bike passt auf 80% aller Fahrräder und verfügt über eine abnehmbare Batterie, die besonders schnell aufladbar ist. Nach nur einer Stunde Ladezeit ist der Akku zu 80% voll. Damit ist eczo.bike nicht nur bequem und umweltfreundlich, sondern auch absolut alltagstauglich.

Diese innovativen Projekte treffen im Startup Village von Prowinter auf sieben weitere Jungunternehmen. In zwei Pitch-Sessions am Dienstag, 10. und am Donnerstag, 12. April kämpfen die zehn Finalisten dann um den Titel „Winner of the day“: Die zwei Sieger dürfen sich jeweils über einen Stand bei Prowinter 2019 freuen.

Prowinter Startup Village: Neue Ideen für die Zukunft der Bergindustrie

Das Prowinter Startup Village bietet der Zukunft von Tourismus, Verleih und Sport am Berg eine eigene Plattform: Innovative Jungunternehmen bekommen die Gelegenheit zum Networking und Austausch mit Fachbesuchern, Ausstellern und Experten des Sektors. Bis zum 21. Januar 2018 können sich Startups aus der ganzen Welt bewerben. Die zehn Finalisten präsentieren sich vom 10. bis 12. April im Rahmen von Prowinter 2018 in der Messe Bozen.

Das Startup Village ist längst zum festen Bestandteil der Messe für Branchenfachleute in den Bereichen Schnee, Verleih und Aufstiegsanlagen geworden. Nach der ersten Auflage im Jahr 2016 sucht Prowinter nun bereits zum dritten Mal die innovativsten Ideen für die Bergindustrie. Die Initiative unterstreicht einmal mehr die Bemühungen von Messe Bozen, den Austausch zwischen aufstrebenden Startups, renommierten Unternehmen und Experten zu fördern. Ziel ist es, dem Markt neue Impulse zu geben und damit den Blick in die Zukunft zu richten.

Startups, die neue Produkte oder Dienstleistungen für den Bergtourismus und die Verleihbranche oder Bekleidung, Equipment und Technologien für den Bergsport entwickeln, können sich bis zum 21. Januar 2018 online unter http://www.fierabolzano.it/prowinter/de/startup-village-de.htm bewerben. Die zehn Finalisten dürfen ihre Ideen im Rahmen von Prowinter 2018 drei Tage lang einer fachkundigen Jury und dem Publikum präsentieren. In zwei Pitch-Sessions kämpfen jeweils fünf Startups um den Titel „Winner of the day“ und einen Stand bei Prowinter 2019.

Das Prowinter Startup Village wird von Messe Bozen in Zusammenarbeit mit IDM Südtirol, Brennercom und Plank organisiert.

2017 konnten sich übrigens zwei Produkte aus Österreich durchsetzen: Add-e überzeugte mit dem kleinsten und leichtesten Elektro-Nachrüstsatz für Fahrräder und SK-X optical solutions mit Skibrillen, die die optischen Gläser direkt in die Doppelscheibe der Brille integrieren und somit für klare Sicht auf der Piste sorgen.

Der Startschuss für die nächste Auflage ist gefallen: Gesucht sind zukunftsweisende Ideen für die Bergwelt.

Prowinter Lab: Zahlen, Daten und Fakten zum Verleih am Berg

Der Skiverleih hat den Zugang zum Wintersport radikal verändert. Immer mehr Menschen leihen die neuesten Sportgeräte, anstatt sie zu kaufen. Mit Prowinter Lab sammelt die Fachmesse Prowinter aufschlussreiche Daten über den Sektor.

Nachdem das Ausleihen lange Zeit eine weitgehend unbeachtete Rolle spielte, ist es heute ein globaler Trend. Gut sortierte Verleihe sind mittlerweile Teil des Selbstverständnisses von Winter- und Sommerdestinationen. Durch die sich immer schneller verändernde Freizeitindustrie ergeben sich viele Herausforderungen und interessante Potentiale.

Dies bestätigen aktuelle Zahlen: Bis vor fünf Jahren liehen nur etwa 25% der Wintersportler ihre Skier, aktuell geht man in Italien von 60% aus, in Frankreich und in deutschsprachigen Ländern entfallen sogar 80% auf den Verleih.

„In Italien zählen wir im Moment 863 Verleihe, wobei etwa die Hälfe sich ausschließlich auf den Verleih von Sportgeräten konzentriert, während die andere Hälfte auch im Verkauf tätig ist“, erklärt Alfredo Tradati, Journalist und Koordinator von Prowinter Lab, der Beobachtungsstelle für den Verleih am Berg, die im Rahmen von Prowinter 2017 ins Leben gerufen wurde.

Prowinter Lab als Anlaufstelle für Branchenexperten

Prowinter begleitet die rasante Entwicklung des Verleihs seit Jahren. Die Beobachtungsstelle ist ein weiterer, entscheidender Schritt in diese Richtung, wie Geraldine Coccagna, Exhibition Manager von Prowinter, unterstreicht: „Jeder kann Sportgeräte verleihen. Es gibt auf italienischer Ebene leider noch keine Normen, die diese Tätigkeit regeln und das Angebot für den Kunden differenzieren, vor allem in Bezug auf die Qualität. Hier will Prowinter Lab ansetzten und alle Akteure an einen Tisch bringen: Hersteller, große Ketten und kleine Verleihe, Skigebiete und Geschäfte, mit dem Ziel, gemeinsam praktische Lösungen für die Zukunft zu erarbeiten.“

Prowinter Lab legt den Fokus auf drei Punkte, die eng miteinander verbunden sind: Sicherheit, Professionalität (Ausbildung) und Qualität. „Der Weg, den Prowinter Lab eingeschlagen hat, ist sicherlich lang, aber ein Anfang ist gemacht“, zeigt sich Tradati zuversichtlich. „Beim Thema Sicherheit ist die Zusammenarbeit aller notwendig, auch jene der öffentlichen Institutionen“, unterstreicht er.

Qualität als Synonym für Sicherheit und Professionalität

Im Bereich Professionalität und Ausbildung will Prowinter Lab umgehend aktiv werden: „Wir arbeiten daran, bei Prowinter Minikurse für Angestellte von Verleihen anbieten zu können. Eine Bindung einstellen oder die Eigenschaften eines Skischuhes zu kennen, das ist wichtiges Basiswissen, das jeder im Verleih Tätige besitzen sollte“, so Geraldine Coccagna.

Den richtigen Ski bequem vor Ort finden, sicherer Pistenspaß zum fairen Preis: Das sind nur einige der Gründe, die dem Verleih zu immer mehr Beliebtheit verhelfen. Deshalb ist es ungemein wichtig, dass die angebotene Ausrüstung regelmäßig erneuert wird, denn nur so garantieren Verleihe ihren Kunden hohe Qualität. Prowinter Lab nimmt in diesem Kontext eine wichtige Vermittlerrolle zwischen den Interessen der Hersteller und den Notwendigkeiten jener, die Ausrüstung verleihen, ein.

Prowinter als Impulsgeber

Prowinter präsentiert sich somit als Plattform für die Beobachtung und Analyse des Sektors und vor allem als Treffpunkt, der einen konstruktiven Austausch aller Akteure fördert. Die kommende Auflage der Fachmesse, bei der sich alles um die Themen rund um Schnee, Berg und Innovation dreht, findet vom 10. bis 12. April 2018 in der Messe Bozen statt.

Der Winter steht in den Startlöchern: Prowinter als Ziel

Prowinter, die Fachmesse für Branchenexperten in den Bereichen Schnee, Verleih und Aufstiegsanlagen, findet vom 10. bis 12. April 2018 statt: Ein Treffpunkt zum Abschluss des Winters, der in Kürze mit dem Riesentorlauf in Sölden eröffnet wird. Die Olympischen Spiele in Pyeongchang und die steigende Bedeutung des alpinen Bergsommers versprechen eine spannende Bilanz mit viel Diskussionsstoff in Bozen.

Die Wintersportsaison steht in der Startlöchern und der Countdown zum ersten Ski-Weltcup der Saison, dem Riesentorlauf am 28. und 29. Oktober in Sölden, läuft schon längst. Das Rennen in Österreich ist der Startschuss für den Winter und die gesamte Branche, von den Ausrüstern bis zu den Skigebieten, steht bereit, um den Bedürfnissen der Wintersportfans bestmöglich gerecht zu werden. Wenn Sölden die Skisaison offiziell eröffnet, bildet Prowinter vom 10. bis 12. April 2018 in der Messe Bozen den Abschluss des Winters.

Vom Messeplatz zur Ideenplattform
Prowinter ist weit mehr als eine Messe. Sie hat sich längst als Plattform etabliert, die sich speziell dem Verleih am Berg widmet und seit 2016 mit einem eigenen Startup Village der Produktinnovation und Zukunft Raum gibt. Prowinter ist ein Treffpunkt für Vereine, Skilehrer und Skiclubs und die Inhaber und Betreiber der vielen Fachgeschäfte. Auch Betreiber von Aufstiegsanlagen bringen sich auf den neuesten Stand zum Thema Infrastruktur und Zukunftslösungen für den Sommerbetrieb.

Prowinter LAB geht in die nächste Runde
Diversifikation und Innovation sind die Schlagwörter, wenn es darum geht, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen: Klimatisch bedingte Veränderungen etwa stellen die Tourismusdestinationen in der Alpenregion vor neue Herausforderungen, der Gast will schließlich auch ohne Schnee bestens betreut und unterhalten werden. Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, bestmöglich informiert zu sein, damit man schnell die richtigen Entscheidungen treffen kann. Auch deshalb setzt Messe Bozen weiter auf Prowinter LAB, der Beobachtungsstelle für den Verleih, die sich zur Aufgabe gemacht hat, die aktuelle Situation des Verleihs im Bereich Sportgeräte zu analysieren, damit die Branchenfachleute und Unternehmen ihre Entscheidungen auf objektiven Daten und Fakten basieren können.

Feierlicher Rahmen für erfolgreiche Sportler
Das Prowinter Forum im Herzen der Messehalle ist die perfekte Bühne, um Bilanz der Rennsaison zu ziehen und herausragende Leistungen zu ehren, vom erfolgreichen Spitzensportler der FISI bis zum aufstrebenden Nachwuchstalent, nicht zu vergessen die neuen Skilehrer. Die traditionellen Prämierungen sind besonders im Jahr von Olympischen Spielen ein wichtiges Element.

Der Sommer wird auch für den Erfolg im Winter relevant
„Wir legen großen Wert darauf, mit Prowinter eine Messe anzubieten, die auf die Bedürfnisse des Verleihs und auf den gesamten Wintersport zugeschnitten ist“, erklärt Geraldine Coccagna, Exhibition Manager von Prowinter. „Gleichzeitig verfolgen wir die Entwicklung des Sommertourismus am Berg sehr aufmerksam.“
So hat sich Prowinter seit zwei Jahren auch dem Radsektor geöffnet, da immer mehr Skiverleihe im Sommer auf das Rad setzen: „Natürlich spielt dabei die rasante Verbreitung des E-Bikes eine große Rolle. Wir können sicher dazu beitragen, dass die Chancen, die sich der Bergwelt hier bieten, auch genutzt werden“, so Coccagna.

2018 wird das Angebot außerdem von Alpitec komplettiert: In dem B2B-Sektor für Bergtechnologien dreht sich alles um alpine Infrastrukturen, von den Aufstiegsanlagen über die Schneeerzeugung und Pistenfahrzeuge bis zu verschiedenstem Zubehör für Skiresorts.

Die Protagonisten der Prowinter: Fachleute und Innovationen im Bergsport

Die einzige europäische Messe, die sich ausschließlich mit dem Bereich Verleih im Bergsport beschäftigt, konnte mit ihren 230 Ausstellern an drei Ausstellungstagen 5.200 Besucher aus Italien und dem Ausland verzeichnen. Das Future Caffè mit seinen 11 internationalen Start-ups und dem Prowinter Forum entwickelte sich zu einer Impuls- und Ideenschmiede für die Welt des Bergsports. Auch der italienische Sportminister Luca Lotti zählte zu den Besuchern.

„Es sind genau solche Events wie Prowinter, die das Interesse an den Bergen, im Winter wie auch im Sommer, und die damit verbundenen Sportarten befeuern“, so der italienische Sportminister Luca Lotti. „Als Regierung versuchen wir klar zu machen, dass derartige Events in Italien eine gute Gelegenheit sind, um die Bergindustrie zu fördern. Darum versuchen wir auch dieser großartigen Branche, dem Skisport im Winter und dem Bergsport im Sommer, tatkräftig zur Seite zu stehen.“

Preisverleihungen und Events: das Herzstück des Future Café

Der Minister war Donnerstag anlässlich der Preisverleihung des italienischen Wintersportverbands zugegen, bei der die besten Athletinnen und Athleten der abgelaufenen Saison auf der Bühne zu sehen waren. Diese Preisverleihungen und Events haben das Future Café zu einem Treffpunkt für den Bergsport gemacht. So Thomas Mur, Direktor der Messe Bozen: „Prowinter ist der wichtigste B2B Treffpunkt im Bereich Wintersport. Immer mehr entwickelt sich dieser zu einer Plattform, wo über Innovationen in den Bereichen Berg, Sport und Freizeitaktivitäten – unabhängig von den Jahreszeiten – gesprochen wird“.
Auf dem Prowinter Forum fanden außerdem die Verleihungen der „Snow Industry Awards“ durch Sport Press, die „Diplomverleihung für Ski-, Snowboard- und Langlauflehrer”, die „Energiapura Children Series” und die „Pitches“ der Startups statt. Es wurden dabei auch zwei der innovativsten Ideen gekürt, die beide an österreichische Startups gingen.

Startup: die Sieger

Beim Fahrradsport konnte das Unternehmen Add-e den Startup-Award für den kleinsten und leichtesten Nachrüstsatz für Fahrräder gewinnen. Im Skisektor erhielt SK-X Sportvision mit einer patentierten und revolutionären RX-Brille den begehrten Preis.
Den österreichischen Unternehmen auf der Prowinter stattete auch die österreichische Wirtschaftsdelegierte Gudrun Hager einen Besuch ab: „Für uns ist Südtirol eine sehr nahe Wirtschaftsplattform und in Österreich ist Skifahren der wichtigste Nationalsport. Die Alpenregionen weisen viele Ähnlichkeiten auf. Wir versuchen, Kontakte zwischen den österreichischen und italienischen Unternehmen herzustellen, und Bozen übt alleine schon aus sprachlichen und kulturellen Gründen eine Brückenfunktion aus“, so die Wirtschaftsdelegierte Hager.

Prowinter Bike, Berge auch ohne Schnee

Die zweite Ausgabe von Prowinter Bike hat auch in diesem Jahr für viel frischen Wind auf der 18. Messe für den europäischen Verleih im Bergsportbereich gesorgt.
An  diesen  drei  Messetagen  hat  sich  auch  ein  weiterer  Trend  verstärkt  abgezeichnet: Bestimmte Firmen, die traditionell nicht im Radsport angesiedelt sind, ändern ihre Markausrichtung. So haben sich etwa KTM, Fantic und Rossignol entschieden, ihre Absatzmärkte zu erweitern und auch Fahrräder anzubieten.

Stimmen aus den Unternehmen

Alessio Meda, General Manager der Rossignol-Gruppe, bestätigt: „Prowinter ist ein Ort der Begegnung mit unseren Kunden und es ist wichtig, eine Dienstleistung für das gesamte Jahr anbieten zu können. Wir konzentrieren uns immer sehr stark auf die Winterwelt, aber in die Berge fährt man auch im Sommer. Die Prowinter führt die Unternehmen zusammen und erleichtert die Kontaktaufnahme. Das Publik begeistert sich immer mehr für den Sommersport, und auch die Händler beginnen zu verstehen, dass auch ein Bedarf an Dienstleistungen im Sommer besteht.“

Anton Unterweger, Geschäftsführer der Firma Montana technology for wintersports GmbH, zuständig für Österreich und Südtirol: „Prowinter ist eine hervorragende Möglichkeit, um die Kontakte zu unseren Kunden in Südtirol zu pflegen. Besonders der Zeitpunkt zum Ende der Saison ist sehr günstig, weil der Kunde jetzt auch Zeit hat, sich mit Themen der nächsten Saison zu beschäftigen.“ „Gleichzeitig ist es noch früh genug, ein Budget zu machen“, ergänzt Martha Anita Poletti, CEO, Montana Sport International AG, zuständig für Italien und den internationalen Vertrieb. Ihre Bilanz: „Wir sind sehr zufrieden mit der diesjährigen Prowinter, wir hatten schon am ersten Tag einen hervorragenden Start und konnten sehr viele Kunden aus Italien treffen, die wir als äußerst potentiell einstufen."

Fabrizio Zotta von CMP ist seit drei Jahren bei der Prowinter mit dabei: „Weil dies die einzige italienische Messe ist, auf der wir einem gezielten Publikum unsere Angebote, die sich an Skiklubs und -lehrer richten, präsentieren können. Die Direktkontakte und die Treffen, die wir vorab vereinbaren können, stellen uns zufrieden, und darum freuen wir uns sehr, teilzunehmen.“

Gründung von „Prowinter LAB“, der Beobachtungsstelle für den Verleih

Währen der Prowinter 2017 fand die erste Sitzung von „Prowinter LAB“, der Beobachtungsstelle für den Verleih, statt, zu der ein enger, aber erlesener Kreis von Anbietern zählt, die über 120 Verleihe in ganz Italien repräsentieren. Das von Messe Bozen angestrebte und durch Assosport unterstützte Treffen bildete den Auftakt der Beobachtungsstelle für den Sportverleih.

Klimamobility und die Vision eines integrierten Mobilitätssystems

Am Donnerstag fand auch Klimamobility statt: Bei diesem Kongress zur Zukunft der Mobilität waren internationale Gäste anwesend und es nahmen 120 Fachbesucher daran teil. Besonders interessant war der Beitrag von Sampo Hietanen, CEO des Startups Maas Global, der die Möglichkeit eines von der automobilen Mobilität unabhängigen Lebens in einem Zeitalter aufzeigte, in dem das Auto als Eigentum nicht mehr existiert.

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