Auf der Prowinter 2014, der internationalen Fachmesse für Verleih und Service im Wintersport, können sich die Fachbesucher an drei Messetagen, von Mittwoch 9. bis Freitag, 11. April, einen umfassenden Überblick über neueste Technologien und Trends für die Wintersaison 2014/2015 verschaffen. Prowinter bestätigtihre Vorreiterrolle als Informationsplattform des Sektors und wird bereits zum dritten Mal im Fokus Prowinter Skitouring das brandaktuelle Thema Skitouren von allen Seiten beleuchtet. In der vergangenen Auflage 2013 profitierten mehr als 234 Firmen und 6.180 Besucher von diesem internationalen Schaufenster des Wintersports.
Die Auflage 2014 wird außerdem wider von Alpitec, der internationalen Fachmesse für Berg- und Wintertechnologien begleitet. Die Doppelveranstaltung ist das Tor zum alpinen Wintersportmarkt, ein „Must“ für alle Brancheninsider und alle jene, die es werden wollen.
9. - 11 April 2014 - Der nicht zu versäumende Termin zum Saisonausklang
Der Veranstaltungszeitpunkt im April stellt nicht nur für die Firmen einen besonderen Anreiz dar, nach Abschluss der Wintersaison die Neuheiten für die Saison 2014/2015 den Fachbesuchern vorzustellen, sondern besonders für die Besucher, welche die Möglichkeit haben, sich nach Ende der Saison in Ruhe zu informieren, Bestellungen zu tätigen und fachspezifische Informationen für den bevorstehenden Winter zu sammeln.
Messe Bozen hat sich als Messeplatz für den gesamten europäischen Alpenbogen positioniert und versteht sich als bedeutende Kontaktbörse zwischen Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum und Italien.
Neuer Besucherrekord für die dreizehnte Auflage der internationalen B2B-Plattform für Skiverleihe und Servicedienstleister im Wintersport . Große Zufriedenheit bei Ausstellern und Besuchern. Die nächste Auflage wieder gemeinsam mit Alpitec vom 9. bis 11. April 2014.
Bozen, 22. April 2013 – Am Freitag schloss Prowinter, die Internationale Fachmesse für Verleih und Service im Wintersport, für dieses Jahr ihre Pforten. Die vergangenen drei Messetage bestätigten den Stellenwert, den die Veranstaltung für alle Bereiche des Wintersportssektors hat. “Prowinter konnte mit über 6.000 Besuchern einen neuen Rekord als Einzelmesse (ohne Alpitec) aufstellen” berichtet Reinhold Marsoner, Direktor der Messe Bozen AG: “Diese Messe ist hochspezialisiert, sehr technologisch und mit einem für Europa einzigartigen Ausstellungsprofil ausgestattet. Unsere Messe ist sehr klar definiert und wird von den Ausstellern Jahr für Jahr gebucht, was wir als Bestätigung für unsere Arbeit verstehen. Trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise, konnte Prowinter die Ergebnisse der letzten Auflagen erreichen und schaffte bei den Besucherzahlen sogar einen neuen Rekord. Dies sehen wir als Anerkennung für die geleistete Arbeit und als Bestätigung für das Profil der Fachmesse“.
Aus der im Auftrag von Messe Bozen durchgeführten Besucherumfrage geht hervor, dass 63,8% der Interviewten, Prowinter als “gut“ bewerten und 28,3% als „sehr gut“. 42% besuchen die Messe regelmäßig zu und 72% geben als Hauptgrund des Messebesuchs an, sich über Produkte, Materialien und Neuheiten informieren zu wollen. 23,4% kommen aus dem Verleih und Service, 11,2% führen Ski- oder Snowboardschulen, 18,1% vertreten Ski- oder Snowboardclubs, 16,3% kommen aus dem Sportartikelhandel. 35% der Befragten haben während der Prowinter etwas gekauft oder Bestellungen getätigt und 79,7% der Stichprobe halten den Austragungszeitpunkt der Messe für ideal. 91% wollen auf jeden Fall auch die nächste Auflage der Prowinter besuchen.
Große Zufriedenheit herrschte auch bei den 234 Ausstellern, die über 6.000 interessierte Fachbesucher an ihren Ständen begrüßen konnten.
Erstmals gab es auf der Prowinter unter der Regie der Exportorganisation UBIFRANCE einen Gemeinschaftsstand fünf französischer Aussteller. Fünf wichtige französische Marken des Wintersports repräsentierten den gallischen Markt, der seit Jahrzehnten von einem Marktanteil des Verleih von über 50% charakterisiert wird. ”Unser primäres Ziel, nämlich den italienischen Vertrieb und die Vertreter kennenzulernen, haben wir erreicht“, gibt sich Delegationsleiterin Anna Perrone zufrieden: „Es sind alle Vorgaben erfüllt, um bei der nächsten Auflage – vielleicht sogar noch verstärkt - dabei zu sein und unser Portfolio auch auf den Sektor der Alpitec auszuweiten“
Michael Crepaz, Verkaufsleiter Österreich-Südtirol der MONTANA technology for wintersports GmbH, verweist darauf, dass die Kunden mit der Saison insgesamt zufrieden und die Stimmung grundsätzlich gut sei, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Italien. „Prowinter ist die Plattform für den italienischen Markt und eine ausgesprochen gute sowie stabile Messe“ bestätigt Crepaz: “Auf der Prowinter ist das gesamte Spektrum der Industrie vor Ort und auch kleine Firmen können sich hier mit ihren Innovationen präsentieren und das ist wichtig für den ganzen Sektor. Auch der Zeitpunkt für die Abhaltung der Veranstaltung ist gut gewählt. Wir sind mit der Besucherfrequenz an unserem Stand sehr zufrieden“.
„Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit der Prowinter, das Kaufinteresse seitens der Fachbesucher war hoch“, sagt Max Kumpfmüller, International Sales Manager der HAGAN SKI Ges.m.b.H.: “Die Fachmesse für Skiverleihe und Servicedienstleister im Wintersport ist eine gute Plattform, um als Spezialist dem Handel Neuheiten präsentieren zu können. Die Prowinter ist für uns das Vehikel, um in Italien und dem italienischen Markt unsere Artikel vorzustellen. Für das Skitouring sehen wir noch weiteres Wachstum, da sich die Erwartungen der Aktiven und die technische Entwicklung gerade aneinander anpassen“, zeigt sich der Spezialist für Skitouring überzeugt.
“Die Messe ist für uns wichtig, da sie auf den Verleih und Service im Wintersport spezialisiert ist. Das Interesse seitens der Fachbesucher war gut“ bestätigt Christian Thaler, General Manager der WINTERSTEIGER ITALIA GmbH: „Die gesamtwirtschaftliche Lage zwingt alle dazu, Kosteneinsparungen vorzunehmen. Aber Messeausgaben für einen Nischenmarkt wie den der Skiverleihe in Italien sind gut investiert, um bekannt zu bleiben und unsere großen, neuen Maschinen präsentieren zu können. Neuheiten zu entwickeln und zu präsentieren, kostet in schwierigen Zeiten viel Geld, ist aber langfristig wichtig, um im Konkurrenzkampf bestehen und der technischen Entwicklung immer einen Schritt voraus sein zu können.“
Die nächste Auflage der Prowinter findet vom 9. bis 11. April 2014 wieder gemeinsam mit Alpitec statt, der internationalen Fachmesse für Berg- und Wintertechnologien.
Heute schloss Prowinter, die Internationale Fachmesse für Verleih und Service im Wintersport, für dieses Jahr ihre Pforten. Die vergangenen Messetage bestätigten den Stellenwert, den die Veranstaltung für alle Bereiche des Wintersportssektors hat: von Materialien bis Technologien, von Innovation bis Sicherheit. Es wechselten sich Prämierungen, Präsentationen und Tagungen zu aktuellen Themen ab; eingebettet in eine abwechslungsreiche Branchenschau bestehend aus 234 Ausstellern, die viele interessierte Fachbesucher an ihren Ständen registrieren konnte.
Report | Die Termine vom 18. April bei Prowinter
Präsentation TIS innovation park: Die Südtiroler Schnee-Erlebniswelt
Das Highlight am Morgen des zweiten Messetages der Prowinter war die Präsentation des nagelneun Projektes das vom Südtiroler Architektenteam Haller & Ohnewein in Zusammenarbeit mit dem Cluster sports & winterTECH des TIS innovation park ausgearbeitet wurde. Die Schnee-Erlebniswelt ist eine innovative mobile Schneehalle, die so fortschrittlich ausgestattet ist, dass sie eine beschneite Piste auch in die Stadt oder auf einen Vergnügungspark bringen kann. Auf einer Fläche von 600 Quadratmetern, was rund zwei Fußballfeldern entspricht, ist alles vorhanden, um Wintersportler zufrieden zu stellen: computerisierte Beschneiung, „Zauberteppich“ (Förderband für Skifahrer) sowie alle sekundären Dienstleistungen und Gastronomie. Die Schneehalle zeichnet sich besonders durch das gefällige Design, den schnellen Auf- und Abbau sowie geringe Konstruktions- und Betriebskosten aus. Die Halle wird „schlüsselfertig“ ausgestattet mit den besten Technologien „Made in Southtyrol“ angeboten. “Unsere Aufgabe ist es, jene Winter-Technologien aufzuwerten, die den Schlüsselkompetenzen Südtirols entsprechen, indem technologische Vorzeigeprojekte ausgearbeitet werden und in diesem Falle sogar noch eine Werbebotschaft für den heimischen Wintertourismus transportieren“, sagt Hubert Hofer, Direktor des TIS innovation park.
Energiapura Children Series
Bei der Prämierung der “Energiapura Children Series” hatten die 40 besten Nachwuchsathleten die um die Trophäen “Topolino“, „Pinocchio“ und den Italienmeisterschaften mitgefahren sind, ihren großen Auftritt. In der Kategorie „Schüler“ wurden Paolo Padello (erster Platz mit 372 Punkten), Thomas Mair, Marco Biasci, Mattia Trulla, Andrea Beltrami, Giulio Zuccarini, Alberto Blengini, Giacomo Scaglione, Antonio Vittori, Damian Hell ausgezeichnet. Die Top Ten bei den Mädchen waren Elisa Fornari (430 Punkte), Laura Pirovano, Sofia Pizzato, Petra Smaldore, Vera Tschurtschenthaler, Jacqueline Fiorano, Sara Dellantonio, Alessia Timon, Giulia Paventa und Angelica Rizzi. Bei den “Jugendlichen” wurden Matteo Franzoso (460 Punkte), Nicholas Pellissier, Giovanni Zazzaro, Davide Filippi, Davide Baruffaldi, Stefano Cordone, Francesco Colombi, Riccardo Allegrini, Larsen Skerk, Michele Gasparini prämiert; Bei den Damen hat Lara Della Mea (410 Punkte) dominiert, gefolgt von Serena Viviani, Francesca Fanti, Veronika Calati, Marta Rossetti, Elena Sandulli, Carolina Pozzi, Anna Del Fabbro, Ines Kaufmann, Laura Bertolotti. Bei den Skiclubs ging die Goldmedaille an den Skiclub Sestriere (1246 Punkte), Silber an die Equipe Limone (1181) und Bronze an Chamolè Ski Club (807). Als “Bester Trainer der Saison” wurde Livio Magoni ausgezeichnet, der Trainer von Tina Maze.
Runder Tisch zum Thema: SKITOUREN QUO VADIS? SPONSOREN, MARKEN, OLYMPIADEN, TRAINING… Aufstieg oder Untergang des Skitourengehens?
Im Rahmen von Prowinter fand ein Symposium zu den wichtigsten Themen des Skitouring statt. Sicherheit, Sponsoring, Olympische Spiele und die großen Klassiker waren die dominierenden Themen der offenen Diskussion, die sich als Ziel gesetzt hatte, ein Fundament für die weitere Evolution einer sich stark entwickelnden Disziplin zu schaffen. Dieses Symposium wurde von ISMF (International Ski Mountaineering Federation) veranstaltet, ein institutioneller Partner der Messe, der bereits zum zweiten Mal der aufstrebeneden Disziplin Skitouring einen eigenen Sektor mit dem Namen „Prowinter Skitouring“ widmet. Zu dieser Gelegenheit trafen sich Amando Mariotta und Rebecca Vernon (Präsident und Vizepräsident der ISMF), Helmut Sartori (Direktor Seilbahnen Schnalstal), Manfred Reichegger und Matteo Edallin (Athleten der italienischen Skitourennationalmannschaft (FISI)), Maurizio Dalla Libera (Präsident der Nationalen Kommission der Bergsteiger-, Skitouren- und Kletterschulen des CAI (CNSASA)), Adriano Favre (Präsident Grand Course) und Oscar Angeloni (Trainer der italienischen Skitourennationalmannschaft (FISI)). Zufrieden mit der Veranstaltung zeigte sich Armando Mariotta: “Ich bedanke mich bei der Messe Bozen, die uns vor dieser wunderbarer Kulisse der Fachmesse die Möglichkeit geboten hat, über die Zukunft des Skitourings und die weitere Entwicklung dieser Disziplin zu diskutieren.“
Die Besten 10
Die Fachzeitschrift SCI - Il Mondo della Neve - prämierte die schönsten Skipisten Italiens. Die Vorauswahl hatten bereits fünf Experten vorgenommen: Paolo De Chiesa, Peter Runggaldier, Gustav Thöni, Gianluca Trivero und Giacomo Bisconti stellten den Lesern der Zeitschrift ihre Favoriten vor. Aus einer Online-Umfrage, an der sich über 17.000 Menschen beteiligten, gingen schließlich die “Besten 10” hervor. Gewertet wurde nach den Kriterien Hangneigung, Wechsel im Gefälle, Länge, Beschneiuung/Instandhaltung, Aufstiegsanlagen und Umgebung/Landschaftsbild. Mit über tausend Stimmen Vorsprung ging der erste Platz an die Olimpia delle Tofane, die für die Olympischen Spiele in Cortina 1956 angelegt wurde und gute Aussichten hat, die alpinen Skiweltmeisterschaften 2019 austragen zu dürfen. Silber ging an die Direttissima am Monte Pratello (Roccaraso) und Bronze an die berühmte Gran Risa in Alta Badia. Es folgten die Pisten Paradiso del Tonale, Sasslong, Ciampinoi, die Colò 3 am Abetone, die Gran Pista von Saulze d’Oulx, Thoeni in Chiesa Valmalenco und schließlich die längste Piste Italiens Ventina di Cervina.
Verleihung des “Prowinter Cup” 2013
Als Abschlussveranstaltung des Tages fand die Prämierung der Gewinner des „Prowinter Cup“ 2013 statt, in den Kategorien Jugend, Senioren und Over 50. Der „Prowinter Cup” ist eine Abfolge von Skitouring-Rennen ,die aus der Zusammenarbeit von Dolomitisottolestelle und Messe Bozen entstand. Carla Iellici und Ivo Zulian schafften das Double: nach den Siegen im letzten Jahr, haben sich die beiden auch diese Saison die Trophäe geholt. Von den fünf ausgetragenen Rennen gewann Carla Iellici gleich vier und schloss mit 482 Punkten ab. Umkämpfter war die Entscheidung bei den Herren: dort gewann Ivo Zulian mit zwei Siegen und 458 Punkten vor seinem Teamkollegen Facchinelli (422 Punkte) und Thomas Martini (390). Bei den Jugendlichen wurden Melanie Ploner und Giovanni Lastei ausgezeichnet, während bei den Over 50 Silvano Zorzi Erfolg hatte.
Report | Die Termine von HEUTE bei Prowinter - Freitag 19. April 2013
Ich habe spass ganz sicher!
In Südtirol wird den Risiken und Gefahren auf der Piste und am Berg besondere Aufmerksamkeit geschenkt und mit einer Medienkampagne zur Sensibilisierung für das Thema geworben. Diese Initiative wird Schritt für Schritt auf alle Outdoor-Aktivitäten ausgedehnt. Als wichtigste Unterstützer sind die 2.800 Skilehrer und 200 Bergführer natürlich erste Ansprechpartner für das Thema. Deren Präsidenten Claudio Zorzi (Skilehrer) und Flavio Moroder (Bergführer) haben sich auf der Prowinter getroffen, um gemeinsam mit den Präsidenten vom CAI, Lorenzo Zampatti, und Alpenverein, Toni Preindl, sowie Fabio Gheser vom Lawinenwarndienst Südtirol über die vielen verschiedenen Aspekte des Themas zu sprechen. Die besondere Herausforderung ist es, die Gratwanderung zwischen Unterhaltung und Sicherheit zu bewerkstelligen und weder mit übermäßiger Regulierung, die Freizeitaktivitäten und den Tourismus zu behindern, aber genauso wenig aus einer Haltung des Laissez-faire heraus Unfälle und Schäden billigend in Kauf zu nehmen. Das Thema hält noch Stoff für viele Symposien bereit.
Diplomverleihung fuer Ski-, Snowboard- und Langlauflehrer
Die Offizielle Verleihung der Diplome an 80 neue Ski,- Snowboard- und Langlauflehrer wurde organisiert von der Landesberufskammer der Skilehrer Südtirol und dem Assessorat für Tourismus der Provinz Bozen. Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und beinhaltet zwei Aufnahmetest. Es wurden 63 Diplome für Alpinskilehrer vergeben, 17 für Snowboardlehrer, 13 für Telemark-Skilehrer und 15 Spezialisierungsdiplome für den Unterricht an Kindern. “Skilehrer und Bergführer sind die Botschafter unseres Landes, das jedes Jahr über 29.000.000 Übernachtungen verzeichnet“, bestätigt Thomas Widmann, Tourismuslandesrat der Autonomen Provinz Bozen: ”Sie repräsentieren unser Land mit Professionalität und wir sind sehr stolz auf sie!“
Die Verleihung gestern Abend im Rahmen der „Stricker Visions“
Der Ehrenbürger von Wolkenstein, Träger des Verdienstkreuzes des Landes Tirol, Cavaliere della Repubblica, Träger der Stella d’Oro des CONI, Präsident des FIS-Weltcupkomitees und Gründer von Club 5 Erich Demetz erhielt gestern Abend aus den Händen vom Vorjahrespreisträger und Präsidenten der Leitner Gruppe Michael Seeber den zweiten „Geierschnabel-Award“.
Als Auftakt der Fachmesse Prowinter fand gestern Abend die zweite Auflage der „Stricker Visions“ unter dem Motto "it’s showtime!" statt mit Vorträgen von Georg Spazier (Marketing- und Kommunikationsleiter der Olympischen Jugendspiele) und Andy Varallo (Vize-Präsident des Dolomiti Superski und Vize-Direktor des Weltcups Alta Badia). Einer der Höhepunkte des Abends war die Verleihung des Geierschnabel-Awards durch die Familie Stricker an Erich Demetz, der sich auf besondere Art um den Wintersport verdient gemacht hat.
Erich Demetz, geboren 1938 in Wolkenstein im Grödnertal, war - wie vielen anderen Kindern im Tal - die besondere Verbundenheit mit dem Schnee quasi in die Wiege gelegt. Zuerst Skilehrer, dann Skirennläufer, wurde er schließlich FISI-Landestrainer. 1965 gründet Erich Demetz das Bewerbungskomitee für die alpine Skiweltmeisterschaft 1970 in Gröden. Und schafft die Sensation. Die Ski-WM 1970 findet erstmals in Italien, in Gröden, statt. Mit dieser Sternstunde des heimischen Skisports beginnt der Siegeszug des heimischen Wintertourismus.
Auf seine Initiative geht die Einführung des weltweit ersten automatischen Skipasssystems anfangs der 70iger Jahre zurück, wodurch mit einem einzigen Ticket bereits in 6 Gemeinden Ski gefahren werden konnte. Für die damalige Zeit ein Novum. Damit war auch der Grundstein für Dolomiti Superski gelegt, dem international führenden Skiverbund.
Die beiden weiteren Nominierten waren die Schnalstaler Hotelierin Giuliana Gurschler, Witwe des 1983 verstorbenen Visionärs Leo Gurschler sowie der Ex-Sportler und Unternehmer Elmar Stimpfl.
Die Jury des Geierschnabel-Awards setzt sich aus Vertretern des TIS, der Messe Bozen, der Expertenplattform ProNeve, des Südtiroler Seilbahnverbandes sowie Angehörigen der Familie Stricker zusammen. Ehrenmitglied der Jury und diesjähriger Laudator ist auch der Vorjahrespreisträger Michael Seeber, Präsident der Leitner Gruppe.
Mit „Stricker Visions“ und Geierschnabel-Award soll der Geist Erwin Strickers – scheinbare Verrücktheiten in Innovation umzuwandeln – lebendig gehalten werden. Erwin Stricker war Skirennsportler, erfolgreicher Unternehmer und Mitbegründer des Cluster sports & winterTECH des TIS innovation park sowie der Fachmesse Prowinter. Im September 2010 ist Stricker im Alter von 60 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit, viel zu früh verstorben.
Eva Pichler | Heiko Schoberwalter | Astrid Brunetti | Kommunikation
eva.pichler@tis.bz.it | T +39 0471 068 019 | F +39 0471 068 100
Alle wichtigen Marken des Sektors und einige interessante Neueinsteiger
Die Wintersportler der italienischen Nationalmannschaft waren heute die Hauptdarsteller des ersten Messetages der Prowinter, der internationalen B2B-Plattform für Skiverleihe und Servicedienstleister im Wintersport in Europa, die ab heute bis Freitag 19. April in den Hallen der Messe Bozen abgehalten wird. Heute standen die Prämierung der Sportler durch die FISI (Federazione Italiana Sport Invernali), dessen regionale Sektion, Pool Sci Italia und dem Heeressportzentrum im Vordergrund. Zum Abschluss des Messetages findet heute um 19:00 Uhr die Abendveranstaltung “Stricker Visions” statt, mit der Verleihung des „Geierschnabel Award“ an eine Persönlichkeit, die sich für den Wintersport in besonderer Weise engagiert hat. Die drei Nominierte sind: Giuliana Gurschler, Erich Demetz ed Elmar Stimpfl.
Auf über 15.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren während der drei Messetage über 240 Firmen aus dem Wintersportsektor aus ganz Europa, aber auch aus Japan, Kanada und den Vereinigten Staaten, ihre Neuheiten für die kommende Saison. Erwartet werden wie die vergangenen Jahre rund 10.000 Fachbesucher aus 25 Nationen, die sich einen Überblick über die über hundert ausgestellten Produktkategorien verschaffen können.
Prowinter ist das Tor zum alpinen Wintersportmarkt, ein „Muss“ für alle Brancheninsider und alle jene, die es werden wollen.
Report | Die Termine HEUTE bei Prowinter
Offizielle Eröffnung Prowinter 2013
Um 11:00 Uhr wurde die 13. Auflage der Prowinter auf der Bühne des Prowinter Forums feierlich eröffnet. Unter den Ehrengästen, die der Präsident der Messe Bozen AG Gernot Rössler, begrüßen durfte, befanden sic h unter anderem Bozens Bürgermeister Luigi Spagnolli (“Prowinter ist ein wichtiger Treffpunkt, um die Wintersportkultur weiter zu entwickeln, besonders im Hinblick auf die Sicherheit der Aktiven und den Schutz der Umwelt”), Flavio Roda, Präsident der FISI (“Wir haben Abkommen mit Prowinter geschlossen, um auch die nächsten Jahre hier sein zu können und die verdienten Sportler in würdigem Rahmen für die Verdienste während der abgelaufenen Saison auszeichnen zu können”). Maurizio Bonelli, Präsident des italienischen Skilehrerverbandes (“Die 14.000 italienischen Skilehrer sind ein wichtiger Bestandteil des touristischen Winterangebots. Sie haben nicht nur die Aufgabe Technik zu lehren, sondern auch Unterhaltung und Sicherheit am Berg zu vermitteln“), und Florian Mussner, Landesrat der Autonomen Provinz Bozen, (“Prowinter ist eine internationale Fachmesse, auf der sich die Fachleute und Liebhaber des Wintersport treffen. Diese Art Messe bietet allen eine professionelle Plattform für den Austausch von Meinungen und Informationen, um die künftigen Herausforderungen gemeinsam zu meistern“) richteten ebenfalls Grußworte an die Anwesenden.
Auszeichnung der besten Athleten des Heeressportzentrums
Die Wintersportsektion des Heeressportzentrums, mit Sitz in Courmayeur, hat auf der Prowinter die besten Heeressportler für die erreichten Resultate in der vergangenen Saison prämiert. Ausgezeichnet wurden: Elena Curtoni (Italienmeisterin im Riesenslalom), Patrick Gruber (6 Podien im Weltcup / Kunstbahnrodeln), Anton Blasbichler (2 Siege und 2 zweite Plätze im Nationenweltcup / Naturbahnrodeln), Karin Oberhofer - Nicole Gontier (Staffel-Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften in Nove Mesto, Silber in Sprint und Verfolgung – Militär-Weltmeisterschaften Annecy / Biathlon), Gloriana Pellissier - Manfred Reichegger - Matteo Eydallin - Robert Antonioli - Damiano Lenzi (Medaillen bei den Weltmeisterschaften in Pelvoux und Militär-Weltmeisterschaften in Annecy / Skitouring), Raffaella Brutto – Omar Visintin - Emanuel Perathoner (Weltcupplatzierungen / Snowboard Cross), Roland Fischnaller - Aaron March (Medaillen im Weltcup und bei den Weltmeisterschaften in Stoneham / Alpin-Snowboard). Die ‘Trophäe Prowinter 2013’ erhielt Roland Fischnaller, bester Athlet des Heeressportzentrums der abgelaufenen Saison (2 Podien bei Weltmeisterschaften, 2 zweite Plätze im Weltcup). Die Alpinskiläuferin und Mitglied der Nationalmannschaft, Nicole Gius, die ihre Karriere im Leistungssport (Beginn: 1996) dieses Jahr beendet, erhielt eine Auszeichnung für Ihre Karriere (216 Teilnahmen im Weltcup).
Gran Premio Pool Sci Italia
Die Gewinner des “Gran Premio Pool Sci Italia 2013” sind Nadia Fanchini und Dominik Paris, die mit 23,5 und 56,0 Punkten die entsprechenden Ranglisten anführten. Die Silbermedaille in Schladming hat die Athletin aus Montecampione wieder an die Spitze des Damenskisports gebracht, nach einer langen Periode mit vielen Verletzungen. Bei den Herren hat sich der Ultner Dominik Paris auf zwei der schwersten Pisten der Welt bewährt - auf der Stelvio in Bormio und der Streif in Kitzbühel – in einem Jahr, in dem die Azzurri 65 mal unter die Top 10 des Weltcups fahren konnten. „Es war eine großartige Saison für mich“ sagte Nadia Fanchini auf der Bühne des Prowinter Forums: “Mein neues Ziel ist es, in allen Disziplinen vorne mitzufahren”. Große Genugtuung auch bei Domink Paris: “Ich bin sehr zufrieden mit dieser Saison, ich habe auf fast allen Pisten Erfahrungen gesammelt. Es ist wichtig, das Gelände zu studieren, die richtige Linie zu suchen und bis zum Ende durch zu halten. Aber am Ende braucht es auch ein bisschen Glück! Die Piste in Sotchi gefällt mir gut und ich hoffe dort eine gute Leistung abliefern zu können”. Die Prämierung der Athleten nahm Augusto Prati vor, Präsident des Pool Sci Italia.
Prämierung der Südtiroler Nachwuchsathleten 2012/2013
Ausgezeichnet wurden: Debora Agreiter (Silber im Skiathlon und Bronze im 10 km bei den Junioren und U-23-Weltmeisterschaften in Liberec), Evelyn Insam (Silber im Skisprung in Liberec), Sandra Robatscher, Dominik Fischnaller, Florian Gruber/Simon Kainzwaldner (Gold im Teambewerb bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Kunstbahnrodeln in Park City), Dominik Fischnaller und Emanuel Rieder (Gold und Silber im Einzel), Sara Bachmann und Greta Pinggera (Gold und Silber bei den Junioren-Europameisterschaften der Naturbahnrodler in Novouralsk). Beim Alpinski Auszeichnungen für Verena Gasslitter (Gold im Riesentorlauf bei den European Youth Olympic Winter Festival in Brasov), Hannes Zingerle, Verena Gasslitter und Nicole Delago (Silber bei der Mannschaft in Brasov) und Alex Zingerle (Silber im Riesentorlauf FIS Junioren- Weltmeisterschaften in Mont St. Anne). Beim Snowboard wurden zwei Athletinnen prämiert: Nadya Ochner (Bronze bei den Junioren- Weltmeisterschaften in Erzurum) und Elisa Profanter (Gold beim European Youth Olympic Festival). Schließlich noch Benjamin Plaickner, der Bronze im Biathlon bei den Europameisterschaften in Bansko holte.
Challenge FISI Award 2013
Die FISI – Federazione Italiana Sport Invernali – hat im Rahmen der Prowinter die erste Auflage der “Challenge Fisi Award 2013” organisiert, ein Abschlussfest zum Saisonende, das den Athleten gewidmet ist, die sich in der soeben abgeschlossenen Saison besonders hervor getan hatten. Beim Event, das live von Raisport2 übertragen wurde, haben Athleten aus 14 verschiedenen Disziplinen die Bühne des Prowinter Forums bestiegen: für Alpinski Christof Innerhofer, Dominik Paris, Matteo Marsaglia, Daniela Merighetti, Manfred Moelgg, Werner Hell, Davide Simoncelli, Nadia Fanchini, Cristian Deville, Stefano Gross, Elena Curtoni und Denise Karbon; für Langlauf Federico Pellegrino, Roland Clara und David Hofer; für Skisprung Evelyn Insam, Elena Runggaldier, Sebastian Colloredo und Andrea Morassi; für Biathlon Lukas Hofer, Dorothea Wierer, Michela Ponza, Nicole Gontier und Karin Oberhofer; für Snowboard Michela Moioli, Roland Fischnaller, Omar Visintin, Aaron March, Raffaella Brutto, Luca Matteotti, Tommaso Leoni und Emanuele Perathoner; für Kunstbahnrodeln Armin Zoeggeler, Dominik Fischnaller, Sandra Gasparini, Christian Oberstolz, Patrick Gruber und David Mair; für Naturbahnrodeln Patrick Pigneter, Florian Clara, Evelyn Lanthaler, Hannes Clara, Alex Gruber, Greta Pinggera, Melanie Schwarz und Anton Blasbichler; für Skitouring Manfred Reichegger, Matteo Eydallin, Glorian Pellissier, Elena Nicolini, Damiano Lenzi, Michele Boscacci, Robert Antonioli, Alessandra Cazzanelli, Pietro Lanfranchi; für Geschwindigkeitsskifahren Simone Origone und Ivan Origone.
Erich Demetz, Elmar Stimpfl und Giuliana Gurschler sind im Rahmen der zweiten Ausgabe von "Stricker Visions" für die Verleihung des Geierschnabel-Awards nominiert. Mit diesem Erwin Stricker gewidmeten Award wird im Rahmen der Stricker Visions am 17. April zum zweiten Mal eine Person geehrt, die sich um den Südtiroler Wintersport verdient gemacht hat. Der Name „Geierschnabel-Award“ geht auf eine Erfindung Erwin Strickers zurück, dem so genannten „Geierschnabel“ für Slalom-Skis, der das „Einfädeln“ der Skier an den Slalomstangen verhindern sollte.
Als Auftakt der Fachmesse Prowinter wird die zweite Zukunftswerkstatt „Stricker Visions“ unter dem Motto "it’s showtime!" mit den Vorträgen von Georg Spazier und Andy Varallo am Mittwoch, den 17. April um 18.30 im Konferenzzentrum des Four Points by Sheraton in Bozen stattfinden. Georg Spazier war Marketing- und Kommunikationsleiter der Olympischen Jugendspiele Innsbruck 2012 und wird in seinem Impulsreferat über seine Erfahrungen in der Organisation einer der innovativsten Veranstaltungen im Skisport berichten. Andy Varallo ist Vize-Präsident des Dolomiti Superski und Vize-Direktor des Weltcups Alta Badia. Er referiert ebenfalls über die Organisation von Großveranstaltungen.
Einer der Höhepunkte bei der „Stricker Visions“ ist die Verleihung des Geierschnabel-Awards durch die Familie Stricker an eine Persönlichkeit, die sich auf besondere Art um den Wintersport verdient gemacht hat.
Die einzige Frau unter den Nominierten ist die Schnalstaler Hotelierin Giuliana Gurschler. Giuliana Gurschler ist die Witwe des 1983 verstorbenen Visionärs Leo Gurschler und hat nach dessen tragischen Tod mit Kraft, Mut und Zuversicht für sich und ihre vier Kinder einen neuen Lebensweg eingeschlagen: Mit Fleiß und Schweiß entstand aus der Pension Alpenfriede das herzige "Piccolo Hotel Gurschler" in Kurzras. Was für gewöhnlich aussichtlos erscheint, hat sie ebenfalls geschafft: Seit 2007 gehören Kurzhof und die Kapelle wieder der Familie und an die Pionierleistungen ihres Mannes für die Entwicklung eines Ski- und Tourismusgebiets im Schnalstal erinnert endlich ein Standbild zu Füßen des Gletschers.
Unter den Kandidaten für den Geierschnabel 2013 ist der Grödner Erich Demetz. Im Werdegang zuerst Skilehrer, dann Skirennläufer, schließlich FISI-Landestrainer gründete er 1965 das Bewerbungskomitee für die erste alpine Skiweltmeisterschaft 1970 in Gröden. In den Folgejahren Präsident des FIS-Weltcupkomitees und Begründer des Club 5, der illustren Vereinigung der fünf klassischen Abfahrten im Weltcupzirkus, hat er als Visionär den Skisport sowohl lokal als auch international vorangetrieben. Seine Arbeit war auch maßgeblich für die Entwicklung des Fremdenverkehrs und der Wirtschaft des Grödentals: 1970 führte er etwa das weltweit erste automatische interregionale Skipasssystem ein und gründete das Koordinierungskomitee für Sport und Fremdenverkehr Gröden, den heutigen Tourismusverband. Demetz hat wesentlich dazu beigetragen, dass Gröden heute zu einem der bedeutendsten Wintersportorte weltweit zählt.
Ebenfalls nominiert ist Vist-Geschäftsführer Elmar Stimpfl. Der Ex-Sportler und Unternehmer zeichnet sich durch seine Risikobereitschaft, seine schier unendliche Energie und Begeisterung aus. Auch wenn er vor kurzem die Bekleidungssparte von VIST abtreten musste, so führte er diese anfangs mit originellen Produktideen, wie etwa Swarovski-Strass-Elementen auf High-Tech-Skibekleidung, und vor allem durch ideenreiches Marketing recht bald in die Championsleague der exklusiven Skibekleidung. "skichic" war Programm & Symbol: Skigoldanzüge für Paris Hilton, Madame Hirsch als Werbeikone und letztlich der Katalog mit Oliviero-Toscani-Fotos von Prominenten und „authentischen“ Skilehrern, waren nur einige seiner zahlreichen Eingebungen.
Wer von den drei Unternehmerpersönlichkeiten den zweiten Geierschnabel-Award nach Hause tragen darf, wird am 17. April im Rahmen des „Stricker Visions“ gegen 20.15 Uhr bekannt gegeben. Anmelden kann man sich noch über folgenden Link: http://www.fierabolzano.it/prowinter/de/strickervisions.htm
Die Jury des Geierschnabel-Awards setzt sich aus Vertretern des TIS, der Messe Bozen, der Expertenplattform ProNeve, des Südtiroler Seilbahnverbandes sowie Angehörigen der Familie Stricker zusammen. Ehrenmitglied der Jury und diesjähriger Laudator ist auch der Vorjahrespreisträger Michael Seeber, Präsident der Leitner Gruppe.
Mit Zukunftswerkstatt und Geierschnabel-Award soll der Geist Erwin Strickers – scheinbare Verrücktheiten in Innovation umzuwandeln – lebendig gehalten werden. Erwin Stricker war Skirennsportler, erfolgreicher Unternehmer und Mitbegründer des Cluster sports & winterTECH des TIS innovation park sowie der Fachmesse Prowinter. Im September 2010 ist Stricker im Alter von 60 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit, viel zu früh verstorben.
Wenige Tage vor Eröffnung der Prowinter 2013, herrscht bereits große Zufriedenheit über die Namen, die Qualität und die Zahlen der Aussteller, die vom 17. bis 19. April in Bozen vor Ort sein werden. Die Fachmesse wird durch die einladende Stricker Lounge aufgewertet und durch ein umfangreiches Programm mit Workshops, Präsentationen, Meetings, Abendveranstaltungen und Prämierungen abgerundet, um die Sportler des Jahres, die schönsten Skipisten und die neuesten Projekte der Branchenverbände in den drei Messetagen vorzustellen. Prowinter - einzige B2B-Messe Europas für Verleih und Service im Wintersport – bestätigt sich somit als strategischer Treffpunkt, um Bilanz zu ziehen bezüglich der soeben zu Ende gegangenen Wintersaison 2012/2013 und nochmals alle Fachbranchen des Wintersports einschließlich der Spitzensportler zum Saisonsende in der Messe Bozen zusammenführen.
Die offizielle Eröffnung wird traditionsgemäß am Mittwoch, den 17. April um 11.00 Uhr auf der Bühne des Prowinter Forum in Anwesenheit der Messeleitung, der institutionellen Partner und der Pressevertreter stattfinden. Das intensive Programm des ersten Messetages sieht im Anschluss die Tagungen und Veranstaltungen von Pool Sci Italia, Leistungszentrum des Heeres sowie FISI national und FISI Südtirol vor. Um 12:00 Uhr prämiert das Leistungssportzentrum des Heeres – Sektion Wintersport seine Athleten für die Erfolge der abgelaufenen Saison. Am Nachmittag ab 14:45 Uhr gleich eine weitere wichtige Preisverleihung, jene des 12° ‘Gran Premio Pool Sci Italia’ die die besten Skirennläufer der Nation für die Saison 2012/2013 auszeichnet und an der die wichtigsten Vertreter der italienischen Nationalmannschaft teilnehmen. Um 15:00 Uhr vergibt die FISI zum ersten Mal Preise für die besten Athleten des Jahres. Unter den prämierten Disziplinen sind die olympischen wie Alpinski, Langlauf, Skisprung, Biathlon Snowboard und Rennrodel sowie die nicht-olympischen wie Naturbahnrodeln, Skitouring und Geschwindigkeitsskifahren. Zum Abschluss um 17:00 Uhr finden sich hingegen auf der Bühne des Prowinter Forums die besten Nachwuchsathleten des Südtiroler Wintersports ein, um vom Regionalkomitee der FISI Südtirol ausgezeichnet zu werden.
Am Abend des Eröffnungstages, ab 19.00 Uhr im Elena Walch Saal des Kongresszentrums im Hotel Four Points by Sheraton geht die zweite Auflage der Zukunftswerkstatt "Stricker Visions" über die Bühne. Die von Linda und Nina Stricker, der Ehefrau und der Tochter des unlängst verstorbenen "verrückten Pferdes" des Skilaufs und Prowinter Gründers Erwin Stricker ins Leben gerufene und geförderte Veranstaltung, soll einen Beitrag zu einer stark innovativen und originellen Herangehensweise leisten, die seit jeher die Tätigkeit von Tausendsassa Erwin Stricker geprägt hatte. Zum zweiten Mal wird unter drei nominierten Kandidaten auch der Geierschnabel-Award (der seinen Namen einer der berühmtesten Stricker-Erfindungen, den Geierschnabel Slalomspitzen erhält) an eine Persönlichkeit verliehen, die sich auf besondere Weise um den Wintersport verdient gemacht hat.
Am Donnerstag, den 18. April eröffnet der 2. Messetag mit einer Pressekonferenz des TIS-innovation park, dem Kompetenzzentrum und Impulsgeber für Innovation, Kooperation und Technologietransfer für alle Südtiroler Akteure des Innovationssystems (Latemar Saal, Ebene 0). Weiter geht es mit den Preisverleihungen auf der Bühne des Prowinter Forums: Zuerst die Prämierung der 10 schönsten Skipisten Italiens, auserkoren von den Lesern der italienischen Fachzeitschrift 'Sci' im Rahmen des Wettbewerbs ‘Le magnifiche 10’ nach der Vorauswahl einer Fachjury mit den Experten Paolo De Chiesa, Peter Runggaldier, Gustav Thöni, Gianluca Trivero und Giacomo Bisconti (11:00 Uhr). Um 13:00 Uhr steht die Prämierung ‘Energiapura Children Series’ an in Zusammenarbeit mit Race Ski Magazine, die heuer bereits ihre 7. Auflage erreicht. Ausgezeichnet werden die besten 40 unter den italienischen Nachwuchsathleten in den Kategorien "Schüler" und "Zöglinge" die ihre Titel im Rahmen der Wettkämpfe Topolino, Pinocchio und den Italienmeisterschaften bestreiten. Danach findet der Runde Tisch zum Thema „Skitouren quo vadis? SPONSOR, BRAND, OLYMPIADEN, TRAINING… unterstreichen oder zerstören die wahren Werte der Skitourendisziplin?“ statt, unterstützt vom ISMF – International Ski Mountaineering Federation, Partner von Prowinter seit des letztjährig erstmals organisierten Skitouren-Schwerpunkts. Unter den Gästen und Referenten einige herausragende Namen der Disziplin: der Präsident des ISMF Armando mariotta, der Präsident der Grand Course Adriano Favre, der Technische Leiter des Skitourings im FISI Oscar Angeloni, der Direktor der Schnalstaler Gletscherbahnen Helmuth Sartori und der Weltcupathlet Manfred Reichegger. Abschließend erfolgt um 16:30 die Ehrung der Gesamtsieger des von Messe Bozen in Zusammenarbeit mit Dolomitisottolestelle organisierten ‘Prowinter Cup’, in den Kategorien Junior, Senior und Over 50 aufgrund der in den sieben Skitouren-Wettkämpfen in Südtirol, Trentino und im Veneto erzielten Resultate.
Um 19.00 Uhr das Business Dinner der BLS-Business Location Südtirol, die im Laufe des Abendessens Vorteile und Perspektiven der Ansiedelung für In- und Ausländische Firmen im Wirtschaftsstandort Südtirol, sowie die von der Agentur im Bereich Standortmanagement und Filmförderung angebotenen Serviceleistungen vorstellen wird.
Am Freitag, den 19. April zwei weitere Termine am Vormittag. Um 9:30 findet ein Expertentreffen zur neuen Sensibilisierungskampagne “Ich habe Spaß, GANZ SICHER” zur Sicherheit auf den Skipisten statt und um 12:00 Uhr überreichen schließlich der Berufsverband der Südtiroler Skilehrer und das Landesassesorat für Tourismus der Provinz Bozen die Diplome an die neuen Ski-, Snowboard- und Langlauflehrer, die ab der kommenden Saison auf den Pisten Südtirols tätig sein werden. Am Abend ab 18:30 Uhr findet im Kongresszentrum der Messe Bozen / Four Points Sheraton bei freiem Eintritt die Veranstaltung RAGNI DI LECCO (Die Spinnen von Lecco) statt: eine Vorstellung der Aktivitäten des letzten Jahres der berühmten Bergsteigergruppe, sowie Präsentation ihrer Besteigung der Westwand des Eggerturms in Patagonien. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung werden Fabio Palma und Luca Schiera am Freitag Nachmittag in der Messehalle, am Stand D22/16 von ADIDAS EYEWEAR, für Interviews und Autogramme zur Verfügung stehen.
Aber damit noch nicht genug. Daneben gibt es noch die außergewöhnliche Fotoausstellung „Sentieri di Luce“ von Alessandro Gruzza, professioneller Fotoreporter spezialisiert auf Naturmotive und Gewinner zahlreicher nationaler und internationaler Fotopreise. Eine Fotostrecke in das Herz des Weltnaturerbes Dolomiten und seiner kleinen Dörfer.
Das breit gefächerte Rahmenprogramm macht die Prowinter und ihr Forum für drei Tage zum Mittelpunkt und zum unverzichtbaren Termin für alle die in der Welt des Wintersports tätig und zu Hause sind.
PROWINTER 2013
Datum: 17. bis 19. April 2013
Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag von 10.00 bis 18.00 Uhr
Freitag von 10.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt: Nur für Fachbesucher
Ticket: 12 Euro, 50% Reduzierung bei Online-Registrierung
Weitere Informationen: www.prowinter.it
Im Vorfeld der Prowinter, der einzigen europäischen B2B-Messe für Verleih und Service im Wintersport, geben führende Hersteller und Dienstleister des Verleih- und Servicesektors für den Wintertourismus einen umfassenden Aus- und Überblick zu den wichtigsten Entwicklungen des Wintersportmarktes.
In den letzten zwanzig Jahren hat sich der Verleih von Wintersportausrüstung von einer sekundären Zusatzleistung zu einem unverzichtbaren Bestandteil des touristischen Gesamtangebots der Skigebiete entwickelt. Zu den wichtigsten Trends in diesem Sektor zählt die Expansion in der Produktvielfalt: Neben den Skiern und Snowboards sind inzwischen alle Accessoires für den Verleih Standard geworden. Besonders die neuesten Technologien zur Trocknung und Sterilisierung von Helmen, Skischuhen usw. haben dazu beigetragen, dass diese Produkte, mit denen der Kunde in direkten Körperkontakt tritt, vermehrt angefragt werden. Aber auch Schutzausrüstungen für die Sicherheit am Berg für Freerider und Skitourengeher gehören inzwischen zum Standardangebot genauso wie etwas „exotischere“ Produkte wie Schneeschuhe, Skibob und Snowtubes.
Diese vergrößerte Angebotsvielfalt und –anpassung trägt auch den veränderten Gewohnheiten der Kunden in Bezug auf ihre Freizeitgestaltung Rechnung: vom Pauschalangebot über einen Verleih für die gesamte Saison bis hin zur individuell angepassten Offerte ist inzwischen alles möglich. Dadurch wird der Verleih immer geeigneter für zeitlich begrenzte und immer vielfältigere Einsätze sowie zur attraktiven Alternative zum kostspieligen Kauf.
Für den italienischen Markt gibt es aktuelle Zahlen von einer Umfrage vom Pool Sci Italia, dem Konsortium der offiziellen Ausrüster der italienischen Nationalmannschaften, unter rund 500 Skifahrern. Die Ergebnisse der Befragung ergeben, dass 3,2% der Interviewten den Verleih „immer“ nutzen, knapp 11% „häufig“ und 46,9% „selten“. 41% nehmen den Service nicht in Anspruch, weil sie die Skier selbst oder auf die eigene Art präparieren möchten.
56,4% der Befragten geben an, vor dem Kauf die Skier probieren zu wollen. Nicht zufällig verstehen die Hersteller den Verleih als richtiggehendes Schaufenster für neue Modelle, die somit auch und besonders die Möglichkeit des Testens bieten.
Die Rolle des Skiservice ist für die Zufriedenheit der Kunden entscheidend neben der Vielfalt und Qualität der Produkte. Der Trend geht hin zu großen, zentralen Servicestellen, die mit den neuesten Maschinen ausgestattet sind und den Kunden eine schnelle, pünktliche und hochwertige Dienstleistung bieten können.
Ein komplettes und professionelles Angebot an Verleihprodukten und Dienstleistungen, die immer mehr die künftige Attraktivität von wettbewerbsfähigen und innovativen Skigebieten mitbestimmen werden, gibt es auf der Prowinter 2013 vom 17. bis 19. April in der Messe Bozen zu sehen.
PROWINTER 2013
Datum: 17. bis 19. April 2013
Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag von 10.00 bis 18.00 Uhr
Freitag von 10.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt: Nur für Fachbesucher
Ticket: 12 Euro, 50% Reduzierung bei Online-Registrierung
Weitere Informationen: www.prowinter.it
Zweite Ausgabe der Zukunftswerkstatt von Erwin Stricker am Vorabend der Fachmesse Prowinter
STRICKER VISIONS macht dort weiter, wo Erwin von einem Tag auf den anderen gestoppt worden ist: in seinem unbändigem Drängen, auf brennende Fragen gute Antworten zu erhalten. STRICKER VISIONS ist eine jährlich stattfindende Zukunftswerkstatt zum Auftakt der Wintersportmesse Prowinter in Bozen. STRICKER VISIONS hat eine klare Mission: wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Skisports zu geben, Menschen mit Leidenschaft zu vernetzen und Mut und Kreativität zu forcieren.
Motto 2013: "it’s showtime!“
Erwin Stricker war vor allem für eines bekannt: Für spektakuläre Ritte über die berühmtesten Abfahrten des Skizirkus, für spektakuläre Stürze. Wie kaum ein anderer Skirennläufer verkörperte er das Motto “it’s showtime”. Er wusste, was er sich selbst, seinen Fans und dem Skisport schuldig war. Die zweite Ausgabe der STRICKER VISIONS greift mit “it’s showtime” dieses starke Persönlichkeitsmerkmal Erwins auf. Die Zukunftswerkstatt wirft einen Blick auf die Bedeutung von Events und Emotionen für die Weiterentwicklung des Skisports. Zwei internationale Experten der neuen Generation von Eventmanagern berichten von ihrer Leidenschaft, dem Skisport eine “große Bühne” zu geben. Eben showtime!
Georg Spazier, Head of Communication & Marketing der olympischen Jugendspiele Innsbruck 2012
Andy Varallo, Vice-President Dolomiti Superski, Deputy-Director Weltcup Alta Badia
Einer der Höhepunkte der Stricker Visions ist die Verleihung des 2° Geierschnabel-Awards durch die Familie Stricker an eine Persönlichkeit, die sich auf besondere Weise um den Wintersport verdient gemacht hat. Der Preisträger 2012 ist Michael Seeber, Präsident der Leitner Group und auch heuer sind 3 Kandidaten für den Geierschnabel nominiert.
STRICKER VISIONS 2013
17/04/2013
Elena Walch Saal | Kongresszentrum Hotel Four Points by Sheraton / Fiera Bolzano
TEILNAHMEGEBÜHR & ANMELDUNG
Euro 80.- / Messe Bozen / www.messebozen/strickervisions.com
Im Vorfeld zur Prowinter, der einzigen europäischen B2B Messe für Verleih und Service im Wintersport, geben führende Hersteller und Dienstleister des Verleihsektors einen umfassenden Aus- und Überblick zu den wichtigsten Entwicklungen des Wintersportmarktes. Wenn auf der einen Seite vor allem das wachsende Interesse für den Wintersportgeräteverleih von Seiten der Tourismusanbieter zu verzeichnen ist, tragen auf der anderen insbesondere neue Technologien zur Verbesserung der Serviceleistungen und zur Optimierung des Kundenkontakts bei. Zwei Tendenzen die auch das Angebot und die Ausstellerneuheiten der Prowinter, vom 17. bis zum 19. April in der Messe Bozen, mitprägen werden.
In den letzten zwanzig Jahren hat sich der Verleih von Wintersportausrüstung von einer sekundären Zusatzleistung zu einem unverzichtbaren Bestandteil des touristischen Gesamtangebots der Skigebiete entwickelt. Bei den im Verleih angebotenen Wintersportgeräten handelt es sich keineswegs nur um Ski, Skischuhe und Zubehör für die traditionellen alpinen Disziplinen sondern um ein stets reichhaltigeres Sport- und Freizeitangebot von Schneeschuhen, Schlitten und Rutscheinheiten jeglicher Art für den Winterspass bis hin zu Schutzausrüstungen für die Sicherheit am Berg.
Heute zählt Italien in seinen insgesamt 400 auf Alpen und Apennin verteilten Skigebieten ca. 1.000 Verleihe. Die ersten Verleihe entstanden im Rahmen und als Zusatzbereich der Sportartikelgeschäfte. Als eigenständiges Business entwickelte sich das Verleihgeschäft zunächst vorwiegend in Skigebieten mit touristischen Präsenzen aus Regionen mit geringer Skitradition und vor allem dort wo die verwendeten Transportmittel wie im Falle von hauptsächlich über Flugverkehr zu erreichenden Destinationen Limitierungen beim Gepäcktransport mit sich brachten. Im Laufe der touristischen Entwicklung erwies sich dann zunehmend die "All-Inclusive" Formel als angebotsstarke Strategie um mit einem Paket von Zusatzleistungen und attraktiven Gesamtpreisen neue Kunden anzuziehen.
Nach der kontinuierlichen Weiterentwicklung in den letzten zwei Jahrzehnten sind die spezialisierten Verleihstellen im Schnitt mit einem Warenlager von 200 bis 2.500 Paar Ski, Maschinen zur professionellen Präparation von Kanten und Belägen, sowie Vorrichtungen für die Trocknung und Sterilisation von Schuhen und Helmen ausgerüstet und kombinieren das Verleihangebot meist mit der Zusatzleistung und dem Komfort eines Skidepots für geliehene oder persönliche Ausrüstung. Der gesamte Ablauf wird mittlerweile durch entsprechende Verleihsoftware geregelt von der Registrierung der persönlichen Daten und Anfragen bis hin zur fachspezifischen individuellen Beratung der Kunden, die sich auch mittels der teilweise direkt von den Skiherstellern entwickelten und über Onlineplattformen zugänglichen Formaten über die technischen Eigenschaften der jeweiligen Produkte informieren können.
Auch die anderen Glieder der Tourismuskette bringen sich verstärkt im Angebot dieser Zusatzleistungen ein. Das wachsende Interesse gegenüber dem Verleihmarkt bestätigt einmal mehr die gewinnbringende Intuition die Erwin Stricker Anfang der 90er Jahre hatte und die heute zu einem der führenden Unternehmen der Branche herangewachsen ist.
Eine der Entwicklungstendenzen ist jene der Entstehung von reinen Skiservicebetrieben die ihrerseits Ski-Verleiher und Kleinhändler betreuen und im Zuge der Spezialisierung in Technologie und Hochleistungsmaschinen im Bereich des sowohl quantitativ als auch qualitativ stets effizienteren Service investieren. Auch die Seilbahn- und Skigebietsbetreiber haben die einkommensstarke Kombination von Skipassverkauf und Verleihausgabe direkt an den Einstiegsstationen als Zusatzgeschäft entdeckt. Und schließlich die Hotelbetriebe, die ab einer Kapazität von 200 Betten immer häufiger einen direkt oder indirekt geführten internen Skiverleih bieten und ihre Gäste mit Skipassverkauf und weiteren Serviceleistungen direkt über die Hotelrezeption verwöhnen.
In der Vermarktung des Verleihangebots spielen vor allem international orientierte Webportale eine stets wichtigere Rolle. Der kleinste dieser Online-Anbieter besteht bereits aus einer Community von über 800 Verleihgeschäften nicht nur in Europa, sondern weltweit. Der Kunde kann den Verleih nach verschiedensten Kriterien auswählen, unter anderem über das Portal die Entfernung zum gebuchten Hotel berechnen, das gewünschte Material online reservieren und bezahlen.
Ein komplettes und professionelles Angebot an Verleihprodukten und Dienstleistungen die immer mehr die künftige Attraktivität von wettbewerbsfähigen und innovativen Skigebieten mitbestimmen werden, gibt es an der Prowinter 2013 vom 17. bis 19. April in der Messe Bozen zu sehen.
Mit ihrem 360 Grad Programm wird Prowinter 2013, als einzige internationale B2B Messe für Verleih und Service im Wintersport vom 17. bis 19. April wieder alle Fachbranchen des Wintersports – von Herstellern für Bekleidung und Skiausrüstungen über Verleihe und Ski-Servicegeschäfte bis hin zu Clubs, Skischulen und Kategorienverbänden - und schließlich Profis und Spitzensportler der verschiedenen alpinen Disziplinen zu Saisonsende in der Messe Bozen zusammenführen. Die Fachmesse wird durch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Workshops, Präsentationen, Meetings, Abendveranstaltungen und Prämierungen abgerundet um die Sportler des Jahres, die schönsten Skipisten und die neuesten Projekte der Branchenverbände in den drei Messetagen vorzustellen.
Ein wichtiger Termin um Bilanz zu ziehen bezüglich der ausklingenden Wintersaison 2012/2013 und um einen Ausblick auf den kommenden Winter und die wichtigsten Entwicklungen und Tendenzen für 2013/2014 zu geben. Die Anzahl der Aussteller, die sich an der bevorstehenden Ausgabe der Messe beteiligen, ist gestiegen, was auch der Einführung der neuen Skitouring Plattform zu verdanken ist, die die Türen für einen neuen Bereich von Fachbetrieben öffnet.
Die offizielle Eröffnung wird traditionsgemäß am Mittwoch, den 17. April um 11.00 Uhr auf der Bühne des Prowinter Forum in Anwesenheit der Messeleitung, der institutionellen Partner und der Pressevertreter stattfinden. Das intensive Programm des ersten Messetages sieht im Anschluss die Tagungen und Veranstaltungen von ISMF (International Ski Mountaineering Federation), Energiapura, Pool Sci Italia und FISI Südtirol vor. Am Vormittag wird die ISMF im Konferenzsaal Vajolet eine Pressekonferenz mit Armando Mariotta abhalten, dem Präsidenten der Föderation die von Anfang an als institutioneller Partner der Messe Bozen die Skitouren Plattform der Prowinter mitbegründete und unterstützte. Um 14.00 Uhr steht die Prämierung ‘Energiapura Children Series’, die heuer bereits ihre 7. Auflage erreicht, in Zusammenarbeit mit Race Ski Magazine auf dem Programm. Ausgezeichnet werden die besten 40 unter den italienischen Nachwuchsathleten in den Kategorien "Schüler" und "Zöglinge" die den Titel im Rahmen der Wettkämpfe Topolino, Pinocchio und den Italienmeisterschaften bestreiten. Am Nachmittag ab 16.00 Uhr gleich eine weitere wichtige Preisverleihung, jene des 12° ‘Gran Premio Pool Sci Italia’ die die besten Skirennläufer der Nation für die Saison 2012/2013 auszeichnet und an der die wichtigsten Vertreter der italienischen Nationalmannschaft teilnehmen. Zum Abschluss finden sich hingegen auf der Bühne des Prowinter Forums die besten Athleten des Südtiroler Wintersports ein, um vom Regionalkomitee der FISI Südtirol ausgezeichnet zu werden.
Am Abend des Eröffnungstages, ab 19.00 Uhr im Elena Walch Saal des Kongresszentrums im Hotel Four Points by Sheraton geht die zweite Auflage der Zukunftswerkstatt "Stricker Visions" über die Bühne. Die von Linda und Nina Stricker, der Ehefrau und der Tochter des unlängst verstorbenen "verrückten Pferdes" des Skilaufs und Prowinter Gründers Erwin Stricker ins Leben gerufene und geförderte Veranstaltung, soll einen Beitrag zu einer stark innovativen und originellen Herangehensweise leisten, die seit jeher die Tätigkeit von Tausendsassa Erwin Stricker geprägt hatte. Zum zweiten Mal wird unter drei nominierten Kandidaten auch der Geierschnabel-Award (der seinen Namen einer der berühmtesten Stricker-Erfindungen, den Geierschnabel Slalomspitzen erhält) an eine Persönlichkeit verliehen, die sich auf besondere Weise um den Wintersport verdient gemacht hat.
Am Donnerstag, den 18. April eröffnet der 2. Messetag mit einer Pressekonferenz des TIS-innovation park, dem Kompetenzzentrum und Impulsgeber für Innovation, Kooperation und Technologietransfer für alle Südtiroler Akteure des Innovationssystems (Latemar Saal, Ebene 0). Am Nachmittag geht es weiter mit den Preisverleihungen auf der Bühne des Prowinter Forums: Zuerst die Prämierung der 10 schönsten Skipisten Italiens, auserkoren von den Lesern der italienischen Fachzeitschrift 'Sci' im Rahmen des Wettbewerbs ‘Le magnifiche 10’ nach der Vorauswahl einer Fachjury mit den Experten Paolo De Chiesa, Peter Runggaldier, Gustav Thöni, Gianluca Trivero und Giacomo Bisconti. Im Anschluss die Ehrung der Gesamtsieger des von Messe Bozen in Zusammenarbeit mit Dolomitisottolestelle organisierten ‘Prowinter Cup’, in den Kategorien Junior, Senior und Over 50 aufgrund der in den sieben Skitouren-Wettkämpfen in Südtirol, Trentino und im Veneto erzielten Resultate.
Um 19.00 Uhr das Business Dinner der BLS-Business Location Südtirol, die im Laufe des Abendessens Vorteile und Perspektiven der Ansiedelung für In- und Ausländische Firmen im Wirtschaftsstandort Südtirol, sowie die von der Agentur im Bereich Standortmanagement und Filmförderung angebotenen Serviceleistungen vorstellen wird.
Am Freitag, den 19. April überreichen schließlich der Berufsverband der Südtiroler Skilehrer und das Landesassesorat für Tourismus der Provinz Bozen die Diplome an die neuen Ski-, Snowboard- und Langlauflehrer, die ab der kommenden Saison auf den Pisten Südtirols tätig sein werden.
Das breit gefächerte Rahmenprogramm macht die Prowinter und ihr Forum für drei Tage zum Mittelpunkt und zum unverzichtbaren Termin für alle die in der Welt des Wintersports tätig und zu Hause sind.
Messe Bozen, ISMF und Fisi: Gemeinsame Strategien und Synergien für die nächste Skitouring Plattform in Bozen
Die Vorarbeit für die nächste Ausgabe der einzigen europäischen B2B Messe für Verleih und Service im Wintersport - Prowinter 2013 - hat bereits intensiv begonnen. Im Rahmen der vom 17. bis 19. April 2013 in der Messe Bozen geplanten Fachmesse wird zum zweiten Mal der aufstrebende Sektor des Skitouring im Mittelpunkt stehen. Mit der Einführung einer diesem wachsenden Trend gewidmeten Plattform, konnte die letzte Ausgabe einen ihrer wichtigsten Erfolge verzeichnen, und der neue Themenschwerpunkt erweist sich mit der zunehmenden Verbreitung dieser beliebten Wintersportart als durchaus zukunftsträchtig und ausbaufähig. Daher stand das Thema Skitouring auch an erster Stelle der Tagesordnung des ersten Arbeitstreffens mit den von den Organisatoren eingeladenen Vertretern der nationalen und internationalen Vereinigungen, um die Zusammenarbeit für den Branchentreffpunkt in Bozen zu strukturieren.
Neben den Organisatoren der Messe Bozen AG, mit Direktor Reinhold Marsoner, Project Manager Evi Götsch, Projektassistentin Lorena Ruaz und der Presseverantwortlichen Cristina Pucher nahmen an der Sitzung die Vorsitzenden der ISMF (International Ski Mountaneering Federation), vertreten durch Präsident Armando Mariotta, Vize-Präsidentin Rebecca Vernon und Marketing-Leiter Carlo Ceola, sowie der Verantwortliche für die Sektion Skitouring der FISI, Marco Mosso, der technische Leiter der Italienischen Nationalmannschaft, Oscar Angeloni und deren Presseverantwortlicher Riccardo Selvatico Teil; weiter waren Gianni Dolci und Massimo Dondio, Generalsekretär und Verwaltungsrat des Parcours Dolomitisottolestelle als Messepartner anwesend und schließlich, als Vertreter der Fachpresse, Claudio Primavesi vom Magazin Skialper.
“Angesichts der Resultate der Ausgabe 2012 und des wachsenden Trends im Bereich des Skitouring" - unterstrich Messedirektor Reinhold Marsoner - "ist es unsere Absicht in die letztes Jahr eingeschlagene Richtung fortzufahren. Für diese neue Ausgabe der Prowinter werden wir insbesondere versuchen die strategischen Synergien rund um die von uns geschaffene Plattform auszuweiten um diese immer mehr zu einem Bezugspunkt von nationaler und internationaler Bedeutung zu machen und um die Interessen dieses Sektors im Einklang mit den von den Sportföderationen verzeichneten Entwicklungstendenzen zu bündeln und voranzutreiben."
Die Förderung von gemeinsamen Interessen und Anliegen stand auch im Mittelpunkt der Bestandaufnahme des Skitouring Verantwortlichen der FISI, Marco Mosso: "Mit Sicherheit haben wir es mit einem äußerst populären, bekannten und beliebten Sport zu tun, dessen Medienresonanz jedoch noch sehr begrenzt ist. Ein wichtiges Schaufenster wie jenes der Wintersportfachmesse ist daher von großer Bedeutung um ein starkes Image dieser neuen Disziplin aufzubauen. Die Messe ist nicht nur willkommene Gelegenheit um diesen Sport selbst in neuem Glanz erscheinen zu lassen, sondern insbesondere um den Austausch
zwischen den Anliegen der Föderationen und der Realität der Hersteller, Dienstleister und Anbieter zu fördern; es gilt ein weitreichendes Umfeld von den Produktionsfirmen der Ausrüstungen und Grundmaterialien bis hin zu den Tourismusanbietern, Betreibern der Aufstiegsanlagen und schließlich den
Verantwortlichen der Pistensicherheit und Instandhaltung zu koordinieren. Bozen ist außerdem ein optimaler Standort für dieses Unterfangen, im Zentrum der Alpen gelegen, eine Schnittstelle zwischen wichtigen Skigebieten und nicht zuletzt eine Region die mit technischen Neuerungen aber auch mit den sportlichen Leistungen seiner Athleten stets einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Wintersports geleistet hat."
“Von diesem Jahr an" - erklärte Armando Mariotta, Präsident der ISMF – "ist vor allem die Ausdehnung der nationalen und internationalen Reichweite der von uns organisierten Veranstaltungen - vom Weltcup bis hin zu den Weltmeisterschaften - eines unser Hauptanliegen. Bis letztes Jahr fanden 80% der Wettkämpfe in Italien statt, während sich die Agenda für die Saison 2013 wesentlich internationaler gestaltet: zum ersten Mal sind wir mit einem Rennen in Norwegen, einem in der Schweiz, einem in Andorra und schließlich mit 2 Etappen in Italien vertreten. Diese Internationalisierung trägt sicher dazu bei, diese Disziplin, nicht nur den Sportbegeisterten sondern auch einer breiteren Öffentlichkeit näherzubringen."
Diese Ansicht teilt auch die neue Vize-Präsidentin Rebecca Vernon, die aus Kent stammt und nach langjähriger Tätigkeit im Bereich von Non-Profit Organisationen seit 2004 Erfahrung im Bereich Skitouring gesammelt hat: "Dieses Jahr konnten wir neben dem Zuwachs in den traditionellen Gebieten vor allem ein zunehmendes Interesse in neuen Ländern verzeichnen. Dazu gehören die USA, allen voran Utah, Colorado und Wyoming, wo Interesse besteht Schulungen für internationale Preisrichter zu organisieren. Die Türkei und auch Russland, entlang der Halbinsel Kamtschatka, werden heuer erstmals ein homologiertes Rennen austragen. Nicht zuletzt gewinnt der asiatische Raum mit der Zugkraft der wirtschaftsstarken Länder Japan, Korea und China zunehmend an Einfluss und Bedeutung in der internationalen Föderation."
Abschließend dazu erklärte Präsident Mariotta: "Innerhalb 2013 und im Hinblick auf die Olympischen Spiele von 2022 wollen wir die Anerkennung als olympische Disziplin erreichen. Es gibt im Bereich der Wintersportarten kaum eine spektakulärere und umfassendere Disziplin als jene des Skitouring, die in ihrer Varietät sowohl Aufstieg als Abfahrt, Austragung auf Fels und auf Eis einschließt. In dieser Hinsicht ist uns die Zusammenarbeit der Föderation mit anderen in der Förderung des Skitouring aktiven Einrichtungen, wie jene der Prowinter Plattform eine große Freude."
Ein Trend im kontinuierlichem Wachstum der also die Zentralität der Einrichtung einer dem Skitouring gewidmeten Plattform in jeder Hinsicht untermauert, sowohl angesichts der stets zunehmenden Zahl der Teilnehmer als auch im Hinblick auf die wichtigen Entwicklungsziele auf föderaler und internationaler Ebene.
Im Umfeld eines im langsamen aber vielversprechenden Aufschwung begriffenen Sektors hat die Vorarbeit für die 13. Ausgabe der einzigen europäischen B2B Messe für Verleih und Service im Wintersport - Prowinter 2013 - bereits intensiv begonnen.
Dieser wichtige Termin zum Abschluss der Wintersaison ist für die im Schnitt 10.000 Fachbesucher, wieder vom Mittwoch, den 17. bis Freitag, den 19. April in der Messe Bozen angesetzt.
Eine erfolgreiche Messe die von Jahr zu Jahr ihr Attraktionspotential gegenüber alten und neuen Ausstellern vergrößert hat und sich in ihrem Angebot stets mit den neuesten Trends des Sektors auseinanderzusetzen weiß: von Verleih und Service für den Wintersport bis hin zu einer gänzlich der aufstrebenden Sportart des Skitouring gewidmeten Plattform.
Wenn die Daten von Pool Sci Italia bezüglich der letzten Saison bereits aufzeigen, dass das Gesamtumsatzvolumen im Verkauf von Skiausrüstungen nur minimal unter den Werten von 2008-2009 (68.555.226 im Vergleich zu 69.476.003) liegt, bestätigt die von der Beobachtungsstelle des italienischen Bergtourismus der „Skipass Panorama Turismo“ ausgearbeitete Statistik ebenfalls die Aufwärtstendenz mit positiven Teilnehmerzahlen bei nahezu allen Wintersportarten (Snowboard ausgenommen).
Und gerade an der Schnittstelle zwischen den Zahlen und Fakten dieser Untersuchungen und den Ergebnissen der Besucher- und Ausstellerumfragen der letzten Ausgabe der Bozner Fachmesse ergibt sich ein durchaus positives Gesamtbild: statistisch gesehen überzeugt die Prowinter nicht nur die vertretenen Aussteller, sondern steht mit ihrem Messeangebot durchaus in Einklang mit den wichtigsten Entwicklungstendenzen im Wintersportmarkt.
Im Detail sind den Umfragen der Messe Bozen insbesondere folgende Daten zu entnehmen: 70 Prozent der Aussteller erklären sich mit den auf der Messe erfolgten Kontakten zufrieden und 80% rechnen mit diesbezüglichen Folgegeschäften.
Positiv zu bewerten ist auch die Tatsache dass 73 Prozent der teilnehmenden Firmen im Zeichen der Innovation und Entwicklung angeben Ausstellerneuheiten an der Messe präsentiert zu haben. Dazu passt auch die Einschätzung der eigenen Präsentation als qualitativ besser im Vergleich zum Vorjahr in 20,9% der Fälle. Schließlich runden bedeutende 17,4% mit der Wahrnehmung eines positiven Entwicklungstrends des Gesamtsektors (laut 30,4% “stabil” und “abnehmend” für 48,7% der Befragten) das optimistische Bild ab.
Der Fokus der Fachmesse Prowinter liegt auf Verleih und Service für den Wintersport, ein noch ausbaufähiger und in Entwicklung begriffener Markt. In den letzten 10 Jahren hat sich laut Angaben der wichtigsten Hardwareproduzenten die Wertschöpfung dahingehend verschoben, dass nunmehr ein Paar Ski auf 2 für den Verleih produziert wird und auch das Nutzerverhalten der Mietkunden hat sich
stark weiterentwickelt in Richtung bewusstes, kompetentes und anspruchsvolles Kaufverhalten. Laut
Umfragen des Pool Sci Italia hat rund 60% der Befragten zumindest gelegentlich das Verleihangebot an Wintersportgeräten genutzt (46,9% hingegen “selten”, 10,7% “häufig” und 3,2% “immer”). Unter den wichtigsten Beweggründen werden an erster Stelle der erhöhte Komfort dieser bequemen Lösung (30,2%) und das Bedürfnis nach Verfügbarkeit der neuesten Modelle (28,2%) angegeben, während für 6% der Konsumenten auch die Einsparung von Kosten ausschlaggebend ist.
Für die restlichen Verleihnutzer (44,9%) sind die Möglichkeit des Materialtests vor dem Ankauf oder die Wahl des geeigneten Skityps bei besonderen Schneeverhältnissen der wesentliche Kaufgrund. Wesentlich kleiner ist der Verleihanteil im Bereich der Skischuhe mit insgesamt 19,7% der Mietkunden (16% „selten“, 1,8% „häufig“ und 0,9% „immer“) und auch die Kundenzufriedenheit fällt mit 57,8% im Verhältnis niedriger aus.
Zum Abschluss noch einige besonders aussichtsreiche Daten zur neuen Skitouring Plattform an der Prowinter. Der Studie der Skipass Panorama Turismo zufolge besteht weiterhin ein positiver Trend für die Entstehung und die Ausbreitung neuer Bergsportarten, insbesondere im Bereich der Nutzer die dabei einen direkten Kontakt mit der Natur suchen oder der Betreiber hochspezialisierter sportlicher Disziplinen, wie jene die in der Wintersaison 2011-2012 einen regelrechten Boom erlebt haben. Im Laufe der nächsten drei Jahren ist weiterhin mit kontinuierlichem Zuwachs der Neueinsteiger zu rechnen: von 33.000 Betreibern in 2010-2011 sollen diese schätzungsweise bereits in dieser Wintersaison 2011-2012 auf insgesamt 36.500 anwachsen um schließlich 2012-2013 mit einem Plus von 12,33% eine Teilnehmerzahl von 41.000 zu erreichen.
Statistiken und Zukunftsprognosen stimmen also mit der stets an Neuheiten orientierten Ausrichtung der Messeorganisation überein und bestätigen die Fähigkeit der Prowinter Trends frühzeitig wahrzunehmen und diese aufzugreifen um für den in ständiger Evolution begriffenen Markt immer eine Spur voraus zu sein.
Bereits im Vorfeld zum Branchentreffpunkt im April dreht sich bei Partner- und Sportveranstaltungen der Prowinter 2013 alles um das Thema Skitouren.
Mit der Einführung einer diesem wachsenden Trend gewidmeten Plattform, konnte die letzte Ausgabe der Prowinter einen ihrer wichtigsten Erfolge verzeichnen. Im Rahmen der Fachmesse für Verleih und Service im Wintersport wird daher zum zweiten Mal der aufstrebende Sektor des Skitourensports im Mittelpunkt stehen. Vom 17. bis 19. April 2013 ist dieser Sportart neben einem eigenständigen Ausstellungssektor mit allen Produktneuheiten ein dichtes Rahmenprogramm mit Prämierungen, Meetings und Informationsveranstaltungen gewidmet um die Prowinter einmal mehr zum Treffpunkt für alle Experten, Liebhaber und Anhänger des Skitouring zu machen. Bereits im Vorfeld beteiligt sich Messe Bozen als offizieller Partner an den wichtigsten nationalen und internationalen Wettkämpfen dieser alpinen Disziplin: vom ersten Weltcuprennen im Ahrntal bis hin zum eigenen Prowinter Cup, eine seit letztem Jahr in Zusammenarbeit mit ‘Dolomiti sotto le stelle’ organisierte Rennserie. Wichtige Partner der Veranstaltung sind von Anfang an die mittlerweile als Bezugspunkt dieses Sektors geltende ISMF (International Ski Mountaneering Federation) und das Alpin- und Berg-Filmfestival "Trento Filmfestival".
Prowinter, eine der Vorzeigeveranstaltungen der Messe Bozen, bewährt sich seit über 13 Jahren als einzige europäische B2B Messe für Verleih und Service im Wintersport. Der Termin im April macht die seit jeher als Branchentreffpunkt und Informationsplattform etablierte Fachmesse auch zum idealen Schaufenster für die Präsentation von Produktneuheiten und zur Ordermesse für die nächste Wintersaison. Die Zahlen der letzten Ausgabe in Kombination mit der Internationalen Fachmesse für Berg- und Wintertechnologien Alpitec bestätigen den langjährigen Erfolg mit insgesamt 9.300 Besuchern aus 24 Nationen, 253 Ausstellern aus 15 Ländern und einer Besucherzufriedenheit von 99,3 Prozent.
Die Einführung einer Skitouring Plattform an der Prowinter ist das Resultat einer präzisen
Analyse der Marktentwicklungen im Wintersportbereich. Insbesondere der Skitourensport ist den Daten einer kürzlich von Skipass Panorama Turismo veröffentlichten Studie zufolge, auch in den nächsten Jahren von kontinuierlichem Wachstum betroffen: von den 33.000 Betreibern in 2010-2011 sind diese in der vergangenen Saison 2011-2012 auf insgesamt 36.500 herangewachsen um schließlich laut Prognosen am Ende dieser Wintersaison 2012-2013 mit einem Plus von 12,33% eine Teilnehmerzahl von 41.000 zu erreichen.
Prowinter Skitouring gestaltet sich als eigenständiger Ausstellungssektor der von einem reichhaltigen Informations- und Veranstaltungsprogramm und vor allem durch die Zusammenarbeit mit wichtigen Partnerinstitutionen bereichert wird. Der Sektor Skitouring umfasst die gesamte Produktpalette von Ausrüstung und Zubehör über technische Bekleidung für Skischulen, Clubs und Vereinigungen sowie Profisportler und Liebhaber bis hin zu Führern, Kartenmaterial und Literatur zum Thema. Außerdem Alles für die Sicherheit im Skitourensport sowie Präsentationsstände der Branchenverbände und Sportvereine.
Über das Warenangebot hinaus ist Prowinter Skitouring vor allem eine professionelle Plattform für den Informationsaustausch in diesem Bereich, die von Anfang an die wichtigsten Vereinigungen zu ihren Partnern zählt. Zu den strategischen Partnerschaften gehört jene mit der internationalen Föderation ISMF (International Ski Mountaineering Federation), die die wichtigsten Rennveranstaltungen und nicht zuletzt des Weltcups in dieser Disziplin koordiniert. Eine interessante Zusammenarbeit ergab sich letztes Jahr auch mit dem Alpin- und Bergfilmfestival "Trento Filmfestival": im Rahmen des Fokus wurde eine Reihe von Dokumentationen zum Thema Skitouren aus dem Festivalarchiv zusammengestellt und in der Messe ausgestrahlt.
Auch im Rennzirkus immer ganz vorne dabei, wird Prowinter am kommenden Wochenende den Skialprace in Weißenbach im Ahrntal und somit die erste Etappe der Weltcupsaison 2012-2013 als offizieller Partner miteröffnen. Italien kommt mit der erstmaligen Austragung eines Weltcuprennens in diesem Skigebiet auch die Ehre des diesjährigen Auftakts der internationalen Rennsaison zu. Am Samstag, den 12. und Sonntag, den 13. Jänner sieht der Rennkalender die Austragung der Disziplinen vertical race und individual race mit Start jeweils um 9.30 für die Kategorie Junioren und um 10.00 Uhr für die Senioren vor. Prowinter wird an den zwei Renntagen ab 9.00 Uhr alle Ehrengäste in einem eleganten VIP Zelt willkommen heißen.
Zum zweiten Mal hat die Messe zudem ihren eigenen Prowinter Cup, der in Zusammenarbeit mit „Dolomitisottolestelle“ in Form von mehreren Rennen organisiert wird. Der Rennzyklus umfasst insgesamt sieben Etappen in Trient, Südtirol und Venetien: Auftakt ist die Lavaronda in Lavarone am 22. Dezember, gefolgt vom Trofeo Mario Iori in Alba di Canazei am 9. Jänner und von "la Via del Bosco" auf dem Cermis am 23. Jänner; es folgen im Februar der sogenannte Carezza Trophy im Skigebiet Karerpass am 2. und das Memorial Felice Spellini in Paganella am 21. Februar. Am 22. Februar findet die Rennserie mit dem Nachtparcours La zuita che gira de not in Alleghe schließlich ihren Abschluss. Die Prämierung der Athleten mit den besten Gesamtergebnissen findet auch dieses Jahr während der Messe auf der Bühne des Prowinter Forum statt.
STRICKER VISIONS macht dort weiter, wo Erwin von einem Tag auf den anderen gestoppt worden ist: in seinem unbändigem Drängen, auf brennende Fragen gute Antworten zu erhalten. STRICKER VISIONS ist eine jährlich stattfindende Zukunftswerkstatt zum Auftakt der Wintersportmesse Prowinter in Bozen. STRICKER VISIONS hat eine klare Mission: wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Skisports zu geben, Menschen mit Leidenschaft zu vernetzen und Mut und Kreativität zu forcieren.
MOTTO 2013
it’s showtime!
Erwin Stricker war vor allem für eines bekannt: Für spektakuläre Ritte über die berühmtesten Abfahrten des Skizirkus, für spektakuläre Stürze. Wie kaum ein anderer Skirennläufer verkörperte er das Motto “it’s showtime”. Er wusste, was er sich selbst, seinen Fans und dem Skisport schuldig war.
Die zweite Ausgabe der STRICKER VISIONS greift mit “it’s showtime” dieses starke Persönlichkeitsmerkmal Erwins auf. Die Zukunftswerkstatt wirft einen Blick auf die Bedeutung von Events und Emotionen für die Weiterentwicklung des Skisports. Zwei internationale Experten der neuen Generation von Eventmanagern berichten von ihrer Leidenschaft, dem Skisport eine “große Bühne” zu geben. Eben showtime!
Georg Spazier, Head of Communication & Marketing der olympischen Jugendspiele Innsbruck 2012
Andy Varallo, Vice-President Dolomiti Superski, Deputy-Director Weltcup Alta Badia
GEIERSCHNABEL AWARD
Zu reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist, war eines der Markenzeichen Erwins. Vielleicht mag dies auch zu einer seiner berühmtesten Erfindungen geführt haben: dem Geierschnabel für Slalomskis. Einer der Höhepunkte der Stricker Visions ist die Verleihung des 2° Geierschnabel-Awards durch die Familie Stricker an eine Persönlichkeit, die sich auf besondere Weise um den Wintersport verdient gemacht hat. Der Preisträger 2012 ist Michael Seeber, Präsident der Leitner Group und auch heuer sind 3 Kandidaten für den Geierschnabel nominiert.
DATUM & LOCATION
17/04/2013 – Elena Walch Saal | Kongresszentrum Hotel Four Points by Sheraton/Messe Bozen
TEILNAHMEGEBÜHR & ANMELDUNG
Euro 80.- / Messe Bozen / www.messebozen/strickervisions.com
ORGANISATOREN
Familie Stricker, Messe Bozen, TIS Techno Innovation South Tyrol
Mit der Vorstellung im Pressezentrum der internationalen Messe Ispo in München beginnt der Countdown für die dreizehnte Auflage der Prowinter, der einzigen Fachmesse Europas, die dem Verleih und den Dienstleistungen im Wintersport gewidmet ist.
Immer vollständiger und vielfältiger bestätigt sich die Prowinter in ihrem Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm als eine unverzichtbare Gelegenheit für Begegnung, Austausch und Vergleich zwischen Herstellern von Bekleidung und technischen Materialien, Rental-Geschäften, Ski-Serviceleistern, Anlagenbetreibern und Ski-Clubs.
„Die 2001 entstandene Prowinter verstand es, rechtzeitig den Trend des Verleihs im Rahmen der Ausrüstung für den Schnee zu erkennen. Heute schätzt man, dass 50% der Produktion von Skiern, Bindungen und Skischuhen durch das Rental aufgenommen wird - bestätigte Reinhold Marsoner, Direktor der Bozner Messe der Presse.
Prowinter bestätigt sich als ein wichtiger Termin, nicht nur um Neuheiten, Vorankündigungen und Trends im Hinblick auf den Winter 2013/2014 kennen zu lernen, sondern auch, um eine erste Bilanz zur Wintersaison 2012/2013 zu ziehen. „In diesem Jahr bietet Prowinter erneut das Thema Skitouring an - berichtet Evi Götsch, die Projektverantwortliche von Prowinter – mit einem Veranstaltungsprogramm und einer dem Skibergsteigen gewidmeten Gallery, einem sich ausweitenden Phänomen, welches in Europa heute mehr als fünf Millionen Sportler zählt, von denen sich 100.000 dem Leistungssport widmen”.
Rebecca Vernon, die stellvertretende Vorsitzende des ISMF (International Ski Mountaineering Federation), hob im Laufe der Pressekonferenz in München hervor, wie der internationale Wettkampfkalender mit ISMF-Zertifizierung sich auch in neuen Ländern wie Griechenland, Türkei, Korea, Russland, USA und Kanada entwickelt, was eine Bestätigung für das ständige Wachstum der Disziplin auf weltweiter Ebene ist. “Ich danke Prowinter für die Unterstützung bei der Förderung und Kommunikation unserer Initiativen – sagte Vernon – ich hoffe, dass die Zusammenarbeit auch in der Zukunft fortgesetzt wird, d.h. auch im Hinblick auf die Kandidatur des Skibergsteigens als olympische Sportart. ”
Zu den Initiativen der dreizehnten Auflage der Prowinter gehören die bereits gewohnte Prämierung ‘Energiapura Children Series’, in Zusammenarbeit mit Race Ski Magazine, der 12. ‘Gran Premio Pool Sci Italia’ und die Auszeichnung der besten Athleten Südtirols, die vom Regionalen Ausschuss der FISI im Südtirol organisiert wird.
Am Mittwoch, den 17. April, im Kongresszentrum der Bozener Messe wird außerdem die zweite Auflage von ‘Stricker Visions’ in Szene gehen, eine Veranstaltung, die von Linda Esser und Nina Stricker, der Ehefrau und Tochter des legendären Erwin Stricker ins Leben gerufen wurde, um neue Konzepte und innovative Ideen im Wintersport zu fördern. “Dieses Jahr werden wir der neuen Generation von Eventveranstaltern Platz einräumen – schickte Nina Stricker voraus. Zu den Referenten gehören Georg Spazier, Verantwortlicher für Kommunikation und Marketing der Youth Olympic Games Innsbruck 2012, sowie Andy Varallo, stellvertretender Vorsitzender von Dolomiti Superski und stellvertretender Leiter des Alpine Ski World Cup Alta Badia”. Während des Abends wird der "Geierschnabel-Award" vergeben, eine Anerkennung für Persönlichkeiten, die sich um den Wintersport verdient gemacht haben. Im vergangenen Jahr ging diese Auszeichnung an Michael Seeber, den Vorsitzenden der Unternehmensgruppe Leitner.
Bei der Pressekonferenz stellte Alex Ploner, Geschäftsführer von International Mountain Summit, der mit Prowinter zusammenarbeitet, die, vom 17. bis 22. Oktober 2013 in Brixen stattfindende, fünfte Auflage vor.
ISMF und Organisationskomitee des SkiAlpRace im Ahrntal sind sich nach dem Weltcuprennen am vergangenen Wochenende einig: mit dem Skitouren Fokus geht die neue Strategie der Prowinter garantiert auf.
Im Vorfeld zum Branchentreffpunkt im April, hat die von der Prowinter unterstützte Skitouren Weltcupsaison mit dem Südtiroler Auftakt im Ahrntal am letzten Wochenende intensiv begonnen. Am Sonntag, den 13. Jänner standen nach dem vertical race am Samstag, insgesamt 261 Athleten beim individual race in Weißenbach am Start. Die strategische Partnerschaft zwischen der Internationalen Fachmesse für Verleih und Service im Wintersport und der führenden Föderation ISMF (International Ski Mountaineering Federation) stieß sowohl bei den Organisatoren, als auch bei den Athleten auf großen Anklang: Qualität in Hardware und Zubehör sowie die neuesten Materialien und Ausrüstungen stehen im Mittelpunkt des Skitouren Fokus der Prowinter und machen nicht nur im Leistungssport einen wichtigen Bestandteil der Weiterentwicklung dieser beliebten Sportart aus.
“Die Aufmerksamkeit der Prowinter gegenüber der Disziplin des 'skitouring' - bzw. des 'skimountaineering' wie diese in der Bezeichnung der Internationalen Föderation definiert wird - rührt daher dass in den letzten Ausgaben das Bedürfnis unserer Kunden, in erster Linie der Verleihbetriebe, ihr Angebot im Bereich der Skitourenausrüstungen zu erweitern, in den letzten Jahren immer stärker zum Ausdruck kam. Die Rennveranstaltungen wie jene von Dolomitisottolestelle oder dieses Weltcupereignis im Ahrntal schienen uns von Anfang an der geeignetste Rahmen für die Kommunikation der neuen Skitouring Plattform," erklärte Reinhold Marsoner, Direktor der Messe Bozen AG. "Wenn eine Messe eine neue Richtung einschlägt, suchen wir immer zuerst starke Partnerschaften: neben der FISI und den Veranstaltern bereits kollaudierter Rennserien im Vorjahr haben wir diese heuer insbesondere in der engen Zusammenarbeit mit der ISMF gefunden, die als Internationale Föderation unter anderem die Anerkennung des Skitouring als olympische Disziplin vorantreibt. Wir können unsererseits diesen Prozess und die Entwicklung dieser aufstrebenden Sportart über die vielseitigen und weitreichenden Kanäle der Messekommunikation unterstützen. Den Skitourensport in den Mittelpunkt einer internationalen Fachmesse zu stellen ist sicher für beide Seiten von Interesse."
Die Partnerschaft mit der International Ski Mountaineering Federation gibt der Fachmesse Prowinter einen wichtigen institutionellen Rückhalt. Im Ahrntal war am Wochenende auch der Präsident der Internationalen Föderation, Armando Mariotta vertreten: “Ich bin äußerst zufrieden mit dieser neuen Partnerschaft: die Messe Bozen hat frühzeitig das weltweite Wachstumspotential dieser Disziplin erkannt. Es handelt sich um einen krisenfesten Sektor der sich im Gegensatz zur rückläufigen Entwicklung im Bereich der Aufstiegsanlagen immer größerer Beliebtheit erfreut bzw. um eine Sportart mit einem großartigen Preis-Leistungsverhältnis: die Hauptinvestition leistet die Natur, den Rest macht der Sport."
Im Rahmen der strategischen Partnerschaft mit der ISMF, die die wichtigsten internationalen Wettkämpfe und nicht zuletzt jene des Weltcups koordiniert, ist Prowinter natürlich auch im Rennzirkus immer ganz vorne dabei. Wie in anderen alpinen Disziplinen kommt das enge Verhältnis zwischen sportlichem Einsatz und der Leistungsfähigkeit der verwendeten Ausrüstungen und Materialien insbesondere im Rennbereich klar zum Ausdruck. Dieser Meinung ist auch der Franzose Matheo Jacquemoud, Jahrgang 1990, Sieger des individual race im Ahrntaler Weltcup Auftaktrennen am letzten Sonntag: “Im Skitouring sind die Materialien ausschlaggebend für die sportlichen Resultate der Athleten; dasselbe gilt jedoch auch für Amateursportler deren Leistungsfähigkeit durch gute Ausrüstung unterstützt wird. Diese Disziplin wird in den nächsten Jahren weiter wachsen; ich selbst praktiziere sie seit nunmehr 10 Jahren. Die Tatsache dass eine Wintersportfachmesse sich intensiv mit dieser Sportart auseinandersetzt ist ein wichtiger und erfolgversprechender Ansatz. Derselben Meinung ist auch der spanische Athlet Kilian Jornet Burgata: “Die Materialien sind überaus wichtig in diesem Sport: bei der Abfahrt braucht es einen resistenten Ski und auch die Schuhe müssen beim Abstieg einiges herhalten. Beim Aufstieg hingegen muss die gesamte Ausrüstung vor allem leicht sein. Ziel ist also der ideale Kompromiss zwischen Leistungsfähigkeit und Gewicht. Ich verfolge die Entwicklung des Skitouring nun seit 12 Jahren und vor allem die Evolution der eingesetzten Materialien ist beeindruckend: als ich anfing waren die Schuhe noch aus Plastik und die leichtesten wogen 1,2 Kilo, heute haben wir Karboniumschuhe zu 400 Gramm. Bei den Rennveranstaltungen wachsen nicht nur die Teilnehmer kontinuierlich an, sondern auch die Zuschauer sind von Mal zu Mal zahlreicher: daran zeigt sich dass das Skitouring vom Nischensport zu einer stets wichtigeren Disziplin heranwächst."
Auch der Organisationschef des SkiAlpRace Ahrntal und Hotelier Andreas Huf ist von der Partnerschaft mit Prowinter und ISMF begeistert: “In den letzten Jahren konnten wir auch hier im Ahrntal einen kontinuierlichen Zuwachs der Betreiber dieser Sportart beobachten. Eine unglaubliche Entwicklung: Gruppen und Clubs, aber auch einzelne Liebhaber kommen hierher zum Skitouren. Angesichts des weltweiten Wachstums dieser Sportart ist die Entscheidung sich im Rahmen der Prowinter auf das Skitouring zu fokussieren und die Partnerschaft mit ISMF und Weltcuporganisation zu suchen, sicher die beste, die die Messe Bozen hätte treffen können."
Auch aus dem Ahrntal allgemeine Zustimmung zur neuen Strategie der Prowinter und alles deutet auf eine erfolgreiche Messe vom 17. bis 19. April in der Messe Bozen hin. Im Rahmen der Skitouring Plattform alle Produktneuheiten, Meetings und Sonderveranstaltungen zur wachstumsstärksten Wintersportart des Moments.
PROWINTER 2013
Datum: 17. bis 19. April 2013
Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag von 9.00 bis 18.00 Uhr
Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt: Nur für Fachbesucher
Ticket: 12 Euro, 50% Reduzierung bei Online-Registrierung
Weitere Informationen: www.prowinter.it
Bereits im Vorfeld zum Branchentreffpunkt im April dreht sich bei Partner- und Sportveranstaltungen der Prowinter 2013 alles um das Thema Skitouren.
Mit der Einführung einer diesem wachsenden Trend gewidmeten Plattform, konnte die letzte Ausgabe der Prowinter einen ihrer wichtigsten Erfolge verzeichnen. Im Rahmen der Fachmesse für Verleih und Service im Wintersport wird daher zum zweiten Mal der aufstrebende Sektor des Skitourensports im Mittelpunkt stehen. Vom 17. bis 19. April 2013 ist dieser Sportart neben einem eigenständigen Ausstellungssektor mit allen Produktneuheiten ein dichtes Rahmenprogramm mit Prämierungen, Meetings und Informationsveranstaltungen gewidmet um die Prowinter einmal mehr zum Treffpunkt für alle Experten, Liebhaber und Anhänger des Skitouring zu machen. Bereits im Vorfeld beteiligt sich Messe Bozen als offizieller Partner an den wichtigsten nationalen und internationalen Wettkämpfen dieser alpinen Disziplin: vom ersten Weltcuprennen im Ahrntal bis hin zum eigenen Prowinter Cup, eine seit letztem Jahr in Zusammenarbeit mit ‘Dolomiti sotto le stelle’ organisierte Rennserie. Wichtige Partner der Veranstaltung sind von Anfang an die mittlerweile als Bezugspunkt dieses Sektors geltende ISMF (International Ski Mountaneering Federation) und das Alpin- und Berg-Filmfestival "Trento Filmfestival".
Prowinter, eine der Vorzeigeveranstaltungen der Messe Bozen, bewährt sich seit über 13 Jahren als einzige europäische B2B Messe für Verleih und Service im Wintersport. Der Termin im April macht die seit jeher als Branchentreffpunkt und Informationsplattform etablierte Fachmesse auch zum idealen Schaufenster für die Präsentation von Produktneuheiten und zur Ordermesse für die nächste Wintersaison. Die Zahlen der letzten Ausgabe in Kombination mit der Internationalen Fachmesse für Berg- und Wintertechnologien Alpitec bestätigen den langjährigen Erfolg mit insgesamt 9.300 Besuchern aus 24 Nationen, 253 Ausstellern aus 15 Ländern und einer Besucherzufriedenheit von 99,3 Prozent.
Die Einführung einer Skitouring Plattform an der Prowinter ist das Resultat einer präzisen Analyse der Marktentwicklungen im Wintersportbereich. Insbesondere der Skitourensport ist den Daten einer kürzlich von Skipass Panorama Turismo veröffentlichten Studie zufolge, auch in den nächsten Jahren von kontinuierlichem Wachstum betroffen: von den 33.000 Betreibern in 2010-2011 sind diese in der vergangenen Saison 2011-2012 auf insgesamt 36.500 herangewachsen um schließlich laut Prognosen am Ende dieser Wintersaison 2012-2013 mit einem Plus von 12,33% eine Teilnehmerzahl von 41.000 zu erreichen.
Prowinter Skitouring gestaltet sich als eigenständiger Ausstellungssektor der von einem reichhaltigen Informations- und Veranstaltungsprogramm und vor allem durch die Zusammenarbeit mit wichtigen Partnerinstitutionen bereichert wird. Der Sektor Skitouring umfasst die gesamte Produktpalette von Ausrüstung und Zubehör über technische Bekleidung für Skischulen, Clubs und Vereinigungen sowie Profisportler und Liebhaber bis hin zu Führern, Kartenmaterial und Literatur zum Thema. Außerdem Alles für die Sicherheit im Skitourensport sowie Präsentationsstände der Branchenverbände und Sportvereine.
Über das Warenangebot hinaus ist Prowinter Skitouring vor allem eine professionelle Plattform für den Informationsaustausch in diesem Bereich, die von Anfang an die wichtigsten Vereinigungen zu ihren Partnern zählt. Zu den strategischen Partnerschaften gehört jene mit der internationalen Föderation ISMF (International Ski Mountaneering Federation), die die wichtigsten Rennveranstaltungen und nicht zuletzt des Weltcups in dieser Disziplin koordiniert. Eine interessante Zusammenarbeit ergab sich letztes Jahr auch mit dem Alpin- und Bergfilmfestival "Trento Filmfestival": im Rahmen des Fokus wurde eine Reihe von Dokumentationen zum Thema Skitouren aus dem Festivalarchiv zusammengestellt und in der Messe ausgestrahlt.
Auch im Rennzirkus immer ganz vorne dabei, wird Prowinter am kommenden Wochenende den Skialprace in Weißenbach im Ahrntal und somit die erste Etappe der Weltcupsaison 2012-2013 als offizieller Partner miteröffnen. Italien kommt mit der erstmaligen Austragung eines Weltcuprennens in diesem Skigebiet auch die Ehre des diesjährigen Auftakts der internationalen Rennsaison zu. Am Samstag, den 12. und Sonntag, den 13. Jänner sieht der Rennkalender die Austragung der Disziplinen vertical race und individual race mit Start jeweils um 9.30 für die Kategorie Junioren und um 10.00 Uhr für die Senioren vor. Prowinter wird an den zwei Renntagen ab 9.00 Uhr alle Ehrengäste in einem eleganten VIP Zelt willkommen heißen.
Zum zweiten Mal hat die Messe zudem ihren eigenen Prowinter Cup, der in Zusammenarbeit mit “Dolomitisottolestelle” in Form von mehreren Rennen organisiert wird. Der Rennzyklus umfasst insgesamt sieben Etappen in Trient, Südtirol und Venetien: Auftakt ist die Lavaronda in Lavarone am 22. Dezember, gefolgt vom Trofeo Mario Iori in Alba di Canazei am 9. Jänner und von "la Via del Bosco" auf dem Cermis am 23. Jänner; es folgen im Februar der sogenannte Carezza Trophy im Skigebiet Karerpass am 2. und das Memorial Felice Spellini in Paganella am 21. Februar. Am 22. Februar findet die Rennserie mit dem Nachtparcours La zuita che gira de not in Alleghe schließlich ihren Abschluss. Die Prämierung der Athleten mit den besten Gesamtergebnissen findet auch dieses Jahr während der Messe auf der Bühne des Prowinter Forum statt.
Datum: 17. bis 19. April 2013
Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag von 900 bis 18.00 Uhr
Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt: Nur für Fachbesucher
Ticket: 12 Euro, 50% Reduzierung bei Online-Registrierung
Weitere Informationen: www.prowinter.it
Über 4.600 Skigebiete gibt es weltweit. Und selbst, wenn man sich auf ein Land, etwa die Skination Österreich festlegt, stehen immer noch knapp 400 Wintersportregionen zur Auswahl. Einen guten Überblick behält, wer den Skigebiete-Vergleich des Onlineportals www.skiresort.de bemüht. In den Rubriken Testberichte, Skigebietsdaten und Schneeberichte kann der User seine individuellen Präferenzen gewichten und somit schnell das ideale Skigebiet für das nächste Wochenende oder den kompletten Winterurlaub finden.
Als erstes sollte der User beim Skigebietsfinder das Land wählen, in das er fahren möchte. In der Rubrik Testberichte kann er dann nach dem Gesamtergebnis der Skiresort.de-Vor-Ort-Testberichte eingrenzen, von 1 bis 5 Sternen. Wer beispielsweise in eines der bestbewertesten Skigebiete Österreichs fahren will, hat mit der 5-Sterne-Eingrenzung schnell nur noch zwölf Destinationen zur Auswahl. Als nächstes kann man sein Ergebnis nach den fünf Top-Bewertungskriterien Größe des Skigebiets, Pistenangebot, Lifte & Bahnen, Schneesicherheit und Pistenpräparierung einschränken. Skifahrer, die großen Wert auf eine Top-Pistenpräparierung legen, haben ihre Auswahlliste damit auf zehn Wintersportzentren reduziert. Weiter geht es mit den Bewertungskriterien Anfahrt & Parken, Orientierung im Skigebiet, Sauberkeit, Umweltfreundlichkeit, Liftpersonal, Hütten & Bergrestaurants, Après-Ski sowie Unterkünfte. Wer nun zum Beispiel neben dem Skifahren noch gerne gut einkehrt, also Hütten mit 5-Sterne-Bewertung wählt, hat nur mehr acht Gebiete in der engeren Auswahl. Bei den Bewertungskriterien für besondere Interessen darf der User schließlich festlegen, wie wichtig ihm Familien-, Anfänger- und Profi-Tauglichkeit des Skigebiets sind und ob er Wert auf gut ausgebaute Snowparks und Langlaufloipen legt. Wer hier die bisherigen Einschränkungen noch um eine 5-Sterne-Auswahl bei Familienfreundlichkeit und Langlaufloipen ergänzt, hat somit sein perfektes Skigebiet gefunden: Kitzbühel in Tirol.
Ganz ähnlich funktioniert die Skigebietssuche in der Rubrik Skigebietsdaten. Skalierbar zur Auswahl stehen hier Pistenkilometer, Anzahl der Lifte, Berg- und Talhöhe sowie die Höhendifferenz des kompletten Skigebiets und schließlich der Skipasspreis. Wer beispielsweise Wert legt auf die meisten Pistenkilometer Österreichs, landet in der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental. Und wer auf den höchsten Skiberg der Alpenrepublik will, fährt zum Pitztaler Gletscher.
In der Rubrik Schneeberichte ist das favorisierte Skigebiet über die tagesaktuellen Schneehöhen auf dem Berg und im Tal wählbar, ebenso über befahrbare Pistenkilometer und geöffnete Lifte. „Gerade zum Saisonstart hat dieses Auswahlfeature seinen besonderen Reiz!“, erklären Oliver Kern und Peter Krafft, die Geschäftsführer des Onlineportals Skiresort.de und Erfinder des Skigebiete-Vergleichs. Wichtig war den beiden Skigebietsexperten, dass man mit ihrem praktischen Onlinetool nach möglichst vielen Kriterien suchen bzw. bewerten kann. Denn nur bei einer detaillierten Auswahl kommt jeder Wintersportfan auf seine Kosten und findet sein ganz persönliches optimales Skigebiet.
Wer nun wissen will, welches sein optimales Skigebiet ist, klickt einfach auf www.skiresort.de/vergleich/.
Schlepplifte, 1er-Sesselbahnen und Korblifte haben in den meisten Skigebieten nahezu ausgedient. Hightech-Gondelbahnen, beheizte 8er-Sessellifte mit Hauben und Kombibahnen aus Gondeln und Sesseln bestimmen zunehmend das Bild in den angesagten Wintersportzentren. In welchen Skigebieten die besten Skilifte der Welt stehen, wissen die Skigebietsexperten von Skiresort.de.
Bereits seit 1998 prüft die Testermannschaft von Skiresort.de jährlich zig Wintersportregionen auf Herz und Nieren und veröffentlicht ihren Erfahrungsschatz auf dem Onlineportal www.skiresort.de. In der aktuellen Bestenliste verzeichnen über 30 Skigebiete weltweit 5 von 5 Sternen in der Rubrik Lifte & Bahnen. Oliver Kern und Peter Krafft, die beiden Macher des Onlinetestportals, empfehlen daraus ihre Top Ten.
Ganz vorne mit dabei ist sind die Skilifte des österreichischen Wintersportdorados Kaltenbach/Hochzillertal-Hochfügen. Insgesamt 37 Lifte – darunter fünf moderne Gondel- und zehn Sesselbahnen – können rund 57.000 Personen pro Stunde befördern. Bereits komplett ohne Schlepplift kommt der Südtiroler Kronplatz aus: Hier bringen 22 Gondel- und fünf Sesselbahnen stündlich bis zu 67.000 Skifahrer und Boarder sicher auf den Hang. Über 75.000 Personen pro Stunde verteilen die 41 Liftanlagen über das Tiroler Wintersportgebiet Mayrhofen. Im italienischen Reschen/Schöneben sind zwar nur sechs Lifte im Einsatz, vier davon dafür auf dem allerneuesten Stand der Technik und mit Abdeckhauben. Befördert werden können hier knapp 12.000 Wintersportler pro Stunde. Fast sechsstellig ist dagegen die Beförderungskapazität pro Stunde im österreichischen Saalbach Hinterglemm Leogang: rund 99.000, eine stolze Zahl! Immerhin wurden dafür im vergangenen Jahrzehnt auch rund 230 Millionen Euro in die Liftanlagen investiert!
Viele moderne Sessel- und Gondelbahnen, erstere großteils mit Hauben und Sitzheizung, bietet das Tiroler Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis seinen Gästen. Die 40 Lifte und Bahnen bringen stündlich 75.000 Personen auf die Piste. In der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental sind Wartezeiten am Lift ein Fremdwort: Sagenhafte 137.000 Skifahrer und Boarder können hier stündlich nach oben schweben, mit einer der 91 – größtenteils top modernen – Liftanlagen. Ins Grenzgebiet von Steiermark und Kärnten locken die modernen Lifte und Bahnen der Turracher Höhe. Pro Stunde befördern die 14 Anlagen bis zu 17.000 Personen. Noch einen Lift mehr, also 15 insgesamt, bietet die Vorarlberger Skidestination Warth-Schröcken und schafft damit stündlich 27.000 Schneefans Richtung Gipfel, teils sogar mit angenehm gewärmtem Hinterteil und Haube über dem Kopf. Die 49 Gondeln, Sesselbahnen und Lifte der modernen Zillertal Arena können bis zu 84.000 Wintersportler je Stunde auf tiefverschneite Hänge bringen. Lange anstehen muss also auch im Zillertal niemand!
Noch mehr Details zu den Top Ten der Lifte und Bahnen sowie zu über 460 weiteren getesteten Skigebieten gibt es unter www.skiresort.de/beste-skigebiete/sortiert-nach/lifte-bahnen/
Fotos
Fotos zur freien Nutzung werden gerne zur Verfügung gestellt. Bitte anfordern unter: presse@skiresort.de
Über Skiresort.de
Skiresort.de ist das weltweit größte Testportal von Skigebieten mit über 460 Testberichten, zudem das einzige Portal mit Detail-Informationen zu allen 4.700 Skigebieten weltweit. Das Informationsportal bietet Skifahrern und Snowboardern über 900 tagesaktuelle Schneehöhen, rund 2.500 Skiwetterberichte sowie Infos zu allen neuen Liften und Bahnen, daneben auch zu Top-Unterkünften.
Skiresort.de ist mit www.skiresort.de seit 1998 auf dem deutschsprachigen Markt etabliert. 2010 wurde unter www.skiresort.info ein englischsprachiger Ableger gelauncht. Seit Anfang 2012 sind alle Skiresort.de-Skigebietsdaten auch als kostenfreie iPhone-App erhältlich, seit November 2012 überdies als Android-App.
Über Skiresort Service International
Das hinter Skiresort.de stehende Unternehmen Skiresort Service International beliefert als weltweit größter Schneeberichtslieferant mehr als 80 reichweitenstarke Partner – und gilt als führender Anbieter von kompletten Skigebietsdaten.
Im Umfeld eines im langsamen aber vielversprechenden Aufschwung begriffenen Sektors hat die Vorarbeit für die 13. Ausgabe der einzigen europäischen B2B Messe für Verleih und Service im Wintersport - Prowinter 2013 - bereits intensiv begonnen.
Dieser wichtige Termin zum Abschluss der Wintersaison ist für die im Schnitt 10.000 Fachbesucher, wieder vom Mittwoch, den 17. bis Freitag, den 19. April in der Messe Bozen angesetzt.
Eine erfolgreiche Messe die von Jahr zu Jahr ihr Attraktionspotential gegenüber alten und neuen Ausstellern vergrößert hat und sich in ihrem Angebot stets mit den neuesten Trends des Sektors auseinanderzusetzen weiß: von Verleih und Service für den Wintersport bis hin zu einer gänzlich der aufstrebenden Sportart des Skitouring gewidmeten Plattform.
Wenn die Daten von Pool Sci Italia bezüglich der letzten Saison bereits aufzeigen, dass das Gesamtumsatzvolumen im Verkauf von Skiausrüstungen nur minimal unter den Werten von 2008-2009 (68.555.226 im Vergleich zu 69.476.003) liegt, bestätigt die von der Beobachtungsstelle des italienischen Bergtourismus der „Skipass Panorama Turismo“ ausgearbeitete Statistik ebenfalls die Aufwärtstendenz mit positiven Teilnehmerzahlen bei nahezu allen Wintersportarten (Snowboard ausgenommen).
Und gerade an der Schnittstelle zwischen den Zahlen und Fakten dieser Untersuchungen und den Ergebnissen der Besucher- und Ausstellerumfragen der letzten Ausgabe der Bozner Fachmesse ergibt sich ein durchaus positives Gesamtbild: statistisch gesehen überzeugt die Prowinter nicht nur die vertretenen Aussteller, sondern steht mit ihrem Messeangebot durchaus in Einklang mit den wichtigsten Entwicklungstendenzen im Wintersportmarkt.
Im Detail sind den Umfragen der Messe Bozen insbesondere folgende Daten zu entnehmen: 70 Prozent der Aussteller erklären sich mit den auf der Messe erfolgten Kontakten zufrieden und 80% rechnen mit diesbezüglichen Folgegeschäften.
Positiv zu bewerten ist auch die Tatsache dass 73 Prozent der teilnehmenden Firmen im Zeichen der Innovation und Entwicklung angeben Ausstellerneuheiten an der Messe präsentiert zu haben. Dazu passt auch die Einschätzung der eigenen Präsentation als qualitativ besser im Vergleich zum Vorjahr in 20,9% der Fälle. Schließlich runden bedeutende 17,4% mit der Wahrnehmung eines positiven Entwicklungstrends des Gesamtsektors (laut 30,4% “stabil” und “abnehmend” für 48,7% der Befragten) das optimistische Bild ab.
Der Fokus der Fachmesse Prowinter liegt auf Verleih und Service für den Wintersport, ein noch ausbaufähiger und in Entwicklung begriffener Markt. In den letzten 10 Jahren hat sich laut Angaben der wichtigsten Hardwareproduzenten die Wertschöpfung dahingehend verschoben, dass nunmehr ein Paar Ski auf 2 für den Verleih produziert wird und auch das Nutzerverhalten der Mietkunden hat sich stark weiterentwickelt in Richtung bewusstes, kompetentes und anspruchsvolles Kaufverhalten. Laut Umfragen des Pool Sci Italia hat rund 60% der Befragten zumindest gelegentlich das Verleihangebot an Wintersportgeräten genutzt (46,9% hingegen “selten”, 10,7% “häufig” und 3,2% “immer”). Unter den wichtigsten Beweggründen werden an erster Stelle der erhöhte Komfort dieser bequemen Lösung (30,2%) und das Bedürfnis nach Verfügbarkeit der neuesten Modelle (28,2%) angegeben, während für 6% der Konsumenten auch die Einsparung von Kosten ausschlaggebend ist.
Für die restlichen Verleihnutzer (44,9%) sind die Möglichkeit des Materialtests vor dem Ankauf oder die Wahl des geeigneten Skityps bei besonderen Schneeverhältnissen der wesentliche Kaufgrund. Wesentlich kleiner ist der Verleihanteil im Bereich der Skischuhe mit insgesamt 19,7% der Mietkunden (16% „selten“, 1,8% „häufig“ und 0,9% „immer“) und auch die Kundenzufriedenheit fällt mit 57,8% im Verhältnis niedriger aus.
Zum Abschluss noch einige besonders aussichtsreiche Daten zur neuen Skitouring Plattform an der Prowinter. Der Studie der Skipass Panorama Turismo zufolge besteht weiterhin ein positiver Trend für die Entstehung und die Ausbreitung neuer Bergsportarten, insbesondere im Bereich der Nutzer die dabei einen direkten Kontakt mit der Natur suchen oder der Betreiber hochspezialisierter sportlicher Disziplinen, wie jene die in der Wintersaison 2011-2012 einen regelrechten Boom erlebt haben. Im Laufe der nächsten drei Jahren ist weiterhin mit kontinuierlichem Zuwachs der Neueinsteiger zu rechnen: von 33.000 Betreibern in 2010-2011 sollen diese schätzungsweise bereits in dieser Wintersaison 2011-2012 auf insgesamt 36.500 anwachsen um schließlich 2012-2013 mit einem Plus von 12,33% eine Teilnehmerzahl von 41.000 zu erreichen.
Statistiken und Zukunftsprognosen stimmen also mit der stets an Neuheiten orientierten Ausrichtung der Messeorganisation überein und bestätigen die Fähigkeit der Prowinter Trends frühzeitig wahrzunehmen und diese aufzugreifen um für den in ständiger Evolution begriffenen Markt immer eine Spur voraus zu sein.
Datum: 17. bis 19. April 2013
Öffnungszeiten:
Mittwoch und Donnerstag von 10.00 bis 18.00 Uhr
Freitag von 10.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt: Nur für Fachbesucher
Ticket: 12 Euro, 50% Reduzierung bei Online-Registrierung
Weitere Informationen: www.prowinter.it
Messe Bozen, ISMF und Fisi: Gemeinsame Strategien und Synergien für die nächste Skitouring Plattform in Bozen
Die Vorarbeit für die nächste Ausgabe der einzigen europäischen B2B Messe für Verleih und Service im Wintersport - Prowinter 2013 - hat bereits intensiv begonnen. Im Rahmen der vom 17. bis 19. April 2013 in der Messe Bozen geplanten Fachmesse wird zum zweiten Mal der aufstrebende Sektor des Skitouring im Mittelpunkt stehen. Mit der Einführung einer diesem wachsenden Trend gewidmeten Plattform, konnte die letzte Ausgabe einen ihrer wichtigsten Erfolge verzeichnen, und der neue Themenschwerpunkt erweist sich mit der zunehmenden Verbreitung dieser beliebten Wintersportart als durchaus zukunftsträchtig und ausbaufähig. Daher stand das Thema Skitouring auch an erster Stelle der Tagesordnung des ersten Arbeitstreffens mit den von den Organisatoren eingeladenen Vertretern der nationalen und internationalen Vereinigungen, um die Zusammenarbeit für den Branchentreffpunkt in Bozen zu strukturieren.
Neben den Organisatoren der Messe Bozen AG, mit Direktor Reinhold Marsoner, Project Manager Evi Götsch, Projektassistentin Lorena Ruaz und der Presseverantwortlichen Cristina Pucher nahmen an der Sitzung die Vorsitzenden der ISMF (International Ski Mountaneering Federation), vertreten durch Präsident Armando Mariotta, Vize-Präsidentin Rebecca Vernon und Marketing-Leiter Carlo Ceola, sowie der Verantwortliche für die Sektion Skitouring der FISI, Marco Mosso, der technische Leiter der Italienischen Nationalmannschaft, Oscar Angeloni und deren Presseverantwortlicher Riccardo Selvatico Teil; weiter waren Gianni Dolci und Massimo Dondio, Generalsekretär und Verwaltungsrat des Parcours Dolomitisottolestelle als Messepartner anwesend und schließlich, als Vertreter der Fachpresse, Claudio Primavesi vom Magazin Skialper.
“Angesichts der Resultate der Ausgabe 2012 und des wachsenden Trends im Bereich des Skitouring" - unterstrich Messedirektor Reinhold Marsoner - "ist es unsere Absicht in die letztes Jahr eingeschlagene Richtung fortzufahren. Für diese neue Ausgabe der Prowinter werden wir insbesondere versuchen die strategischen Synergien rund um die von uns geschaffene Plattform auszuweiten um diese immer mehr zu einem Bezugspunkt von nationaler und internationaler Bedeutung zu machen und um die Interessen dieses Sektors im Einklang mit den von den Sportföderationen verzeichneten Entwicklungstendenzen zu bündeln und voranzutreiben."
Die Förderung von gemeinsamen Interessen und Anliegen stand auch im Mittelpunkt der Bestandaufnahme des Skitouring Verantwortlichen der FISI, Marco Mosso: "Mit Sicherheit haben wir es mit einem äußerst populären, bekannten und beliebten Sport zu tun, dessen Medienresonanz jedoch noch sehr begrenzt ist. Ein wichtiges Schaufenster wie jenes der Wintersportfachmesse ist daher von großer Bedeutung um ein starkes Image dieser neuen Disziplin aufzubauen. Die Messe ist nicht nur willkommene Gelegenheit um diesen Sport selbst in neuem Glanz erscheinen zu lassen, sondern insbesondere um den Austausch
zwischen den Anliegen der Föderationen und der Realität der Hersteller, Dienstleister und Anbieter zu fördern; es gilt ein weitreichendes Umfeld von den Produktionsfirmen der Ausrüstungen und Grundmaterialien bis hin zu den Tourismusanbietern, Betreibern der Aufstiegsanlagen und schließlich den
Verantwortlichen der Pistensicherheit und Instandhaltung zu koordinieren. Bozen ist außerdem ein optimaler Standort für dieses Unterfangen, im Zentrum der Alpen gelegen, eine Schnittstelle zwischen wichtigen Skigebieten und nicht zuletzt eine Region die mit technischen Neuerungen aber auch mit den sportlichen Leistungen seiner Athleten stets einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Wintersports geleistet hat."
“Von diesem Jahr an" - erklärte Armando Mariotta, Präsident der ISMF – "ist vor allem die Ausdehnung der nationalen und internationalen Reichweite der von uns organisierten Veranstaltungen - vom Weltcup bis hin zu den Weltmeisterschaften - eines unser Hauptanliegen. Bis letztes Jahr fanden 80% der Wettkämpfe in Italien statt, während sich die Agenda für die Saison 2013 wesentlich internationaler gestaltet: zum ersten Mal sind wir mit einem Rennen in Norwegen, einem in der Schweiz, einem in Andorra und schließlich mit 2 Etappen in Italien vertreten. Diese Internationalisierung trägt sicher dazu bei, diese Disziplin, nicht nur den Sportbegeisterten sondern auch einer breiteren Öffentlichkeit näherzubringen."
Diese Ansicht teilt auch die neue Vize-Präsidentin Rebecca Vernon, die aus Kent stammt und nach langjähriger Tätigkeit im Bereich von Non-Profit Organisationen seit 2004 Erfahrung im Bereich Skitouring gesammelt hat: "Dieses Jahr konnten wir neben dem Zuwachs in den traditionellen Gebieten vor allem ein zunehmendes Interesse in neuen Ländern verzeichnen. Dazu gehören die USA, allen voran Utah, Colorado und Wyoming, wo Interesse besteht Schulungen für internationale Preisrichter zu organisieren. Die Türkei und auch Russland, entlang der Halbinsel Kamtschatka, werden heuer erstmals ein homologiertes Rennen austragen. Nicht zuletzt gewinnt der asiatische Raum mit der Zugkraft der wirtschaftsstarken Länder Japan, Korea und China zunehmend an Einfluss und Bedeutung in der internationalen Föderation."
Abschließend dazu erklärte Präsident Mariotta: "Innerhalb 2013 und im Hinblick auf die Olympischen Spiele von 2022 wollen wir die Anerkennung als olympische Disziplin erreichen. Es gibt im Bereich der Wintersportarten kaum eine spektakulärere und umfassendere Disziplin als jene des Skitouring, die in ihrer Varietät sowohl Aufstieg als Abfahrt, Austragung auf Fels und auf Eis einschließt. In dieser Hinsicht ist uns die Zusammenarbeit der Föderation mit anderen in der Förderung des Skitouring aktiven Einrichtungen, wie jene der Prowinter Plattform eine große Freude."
Ein Trend im kontinuierlichem Wachstum der also die Zentralität der Einrichtung einer dem Skitouring gewidmeten Plattform in jeder Hinsicht untermauert, sowohl angesichts der stets zunehmenden Zahl der Teilnehmer als auch im Hinblick auf die wichtigen Entwicklungsziele auf föderaler und internationaler Ebene.
Datum: 17. bis 19. April 2013
Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag von 9.00 bis 18.00 Uhr
Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt: Nur für Fachbesucher
Ticket: 12 Euro, 50% Reduzierung bei Online-Registrierung
Weitere Informationen: www.prowinter.it