CIVIL PROTECT - Internationale Fachmesse für Zivil-, Feuerschutz und Notfall

26. - 28. Februar 2016

CIVIL PROTECT - Internationale Fachmesse für Zivil-, Feuerschutz und Notfall
  Civil Protect 2016
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Niederstätter

AEW

SWISSPHONE



Fachmesse Civil Protect 2016 wieder in Bozen

Die nächste "komplette" Auflage der beliebten und vielbesuchten Fachmesse für Zivil-, Feuerschutz und Notfall, Civil Protect, findet  in Februar 2016 statt. Für die Auflage 2016 sind wieder Fachmesse und Internationaler Kongress vorgesehen.    >>zur Pressemitteilung

 

Erfolgsdaten der Civil Protect 2013:

 

•    Knapp 9.000 Besucher und 113 Aussteller
•    100% positive Kommentare vonseiten der Besucher 
•    Große Zufriedenheit bei den Ausstellern
•    Rund 530 Teilnehmer beim Kongress und über 500 bei den Vorführungen 
•    90% Fachbesucher

Fachmesse Civil Protect 2016 wieder in Bozen

Austellungssektoren Civil Protect:

  • Löschfahrzeuge
  • Sanitätsfahrzeuge
  • Sanitäts- und Erste-Hilfe- Vorrichtungen
  • Löschvorrichtungen
  • Fachbekleidung
  • Spezielle Fahrzeugausstattung
  • Gerätschaft für Katastrophenschutz
  • Persönliche Schutzausrüstungen
  • Leitstellen und Meldetechnik
  • Kommunikationssysteme
  • Logistik im Katastrophenschutz
  • Spezialfahrzeuge und –geräte

 

Austellungssektoren Civil Protect:

Civil Protect-Kongress 2015 "Black Out"

Civil Protect-Kongress 2015 "Black Out"

Als Stargast des nächsten internationalen Zivilschutz-Fachkongresses, der am 19. und 20. März kommenden Jahres ausnahmsweise ohne begleitende Produktschau im Kongresszentrum der Messe Bozen stattfindet, wird in Bozen der Autor des Techno-Thrillers „Black Out – Morgen ist es zu spät“ Marc Elsberg anwesend sein und die durchaus realistischen Grundlagen seines internationalen Bestsellers erläutern. Der österreichische Schriftsteller beschreibt darin die Auswirkungen eines zweiwöchigen Stromausfalls in halb Europa durchaus „gut recherchiert und realitätsnah geschildert“ (Bild der Wissenschaft).

Ziel der Veranstaltung, die gemeinsam mit der Abteilung für Brand- und Zivilschutz der Provinz Bozen organisert wird, ist es, bei den Verantwortlichen kritischer Infrastrukturen ein Bewusstsein für die Problematik zu wecken und sie mit den entsprechenden Informationen zu versorgen, die sie in die Lage versetzen, im Falle des Falles die richtigen Entscheidungen zu fällen und so die Auswirkungen fiktiver „Blackout“-Szenarien zu minimieren. So wenden sich die Themen speziell an Betreiber von Eisenbahn-, Kommunikations-, Wasser- und Energieleitungen, Krankenhäuser sowie an Vertreter von Ordnungs- und Einsatzkräften, aber auch Sicherheitsbeauftragte von Banken und sensiblen Industrieanlagen.

Die nächste „vollständige“ Auflage der beliebten und vielbesuchten Fachmesse für Zivil-, Feuerschutz und Notfall, Civil Protect, mit begleitendem Fachkongress findet wieder von Freitag 26. bis Sonntag 28. Februar 2016 in Bozen statt.

Der Civil Protect-Kongress wird organisiert in Zusammenarbeit mit und unterstützt von

Provincia Autonoma di Bolzano
Azienda Energetica / Etschwerke
Niederstaetter

Blackout ! Hier was man machen soll

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Press News

 
19/03/2015
2015

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Interview mit Marc Elsberg

Interview mit dem Stargast des diesjährigen Civil Protect Congress, dem Autor des Techno-Thrillers „Blackout – Morgen ist es zu spät“ Marc Elsberg. Der österreichische Schriftsteller beschreibt darin die Auswirkungen eines zweiwöchigen Stromausfalls in halb Europa durchaus „gut recherchiert und realitätsnah geschildert“ (Bild der Wissenschaft). Am Donnerstag 19. März wird Elsberg als Key Note Speaker die durchaus realistischen Grundlagen seines internationalen Bestsellers erläutern.

Was sind die unmittelbaren Folgen eines großflächigen Stromausfalls?

Die komplexen Vernetzungen, Abhängigkeiten  und Wertschöpfungsketten der modernen, globalisierten Wirtschaft brechen innerhalb kürzester Zeit – laut Studien für Deutschland innerhalb von 2 Tagen - zusammen. Beispielsweise fallen Tankstellen oder auch die Bahnverbindungen großflächig aus genauso wie die Kommunikationsnetze also z.B. das Festnetztelefon, das sofort und die Mobilnetze innerhalb von Stunden völlig ausfallen.
In Berlin hat man ein Mal das Szenario durchgespielt und etwa festgestellt, dass die Feuerwehr allein drei Tage lang Arbeit hat, um die letzten Personen aus feststeckenden Fahrstühlen zu befreien. Und daher in dieser Zeit nicht die Möglichkeit hat sich um Brände zu kümmern, die entstehen, weil Personen etwa in einer Winternacht versuchen die ausgefallene Heizung zu ersetzen und mit irgendwelchen Materialien Feuer in ihren Wohnungen zu machen.

Was sind längerfristige Folgen eines Totalausfalles?
Nach 2 bis 3 Tagen sind die letzten Notstromaggregate ohne Benzin. Deshalb ersticken, verdursten oder verhungern etwa die Tiere in den Ställen der industrialisierten Landwirtschaft. Je nach Industrialisierungsgrad eines Staates sind die Anlagen insgesamt innerhalb weniger Tagen außer Betrieb.
Es entstehen riesige Hygiene- und Versorgungsprobleme: Lagerhaltung versagt, Saatgut verfault, d.h. auch längerfristig entstehen Versorgungsprobleme. So sind die meisten Wassersysteme von der Stromzufuhr abhängig und fallen deshalb aus. Sanitäre Anlagen funktionieren nicht mehr und man muss auf Latrinen ausweichen – sofern man noch weiß, wie die angelegt werden. Aber auch nachdem die Systeme wieder angelaufen wären, wäre z.B. die Wasserversorgung erst nach Monaten wieder gewährleistet, da sich in den Leitungen inzwischen Keime gebildet hätten, die aufwändig und langwierig entfernt werden müssten, bevor die Versorgung wieder starten kann.
85 bis 90% des Geldverkehrs laufen heute elektronisch und das wenige Bargeld, das noch im Umlauf ist, kann nicht mehr verteilt werden. Deshalb entstehen sehr bald Alternativmärkte und -währungen.
Besonders verheerend ist die Situation im Gesundheitswesen und bei der Medikamentenversorgung. In solchen Situationen brechen soziale Unruhen sehr schnell aus und halten dann lange an.

Blicken Sie eigentlich aufgrund des Wissens, das Sie in diesem Bereich durch ihre  Recherchen haben pessimistisch in die Zukunft?
Nein, weil wir uns auf viele Szenarien mit wenig Aufwand vorbereiten können. So ist es eigentlich einfach einen steckengebliebenen Fahrstuhl auf die nächste tiefergelegene Ebene zu bekommen - man muss nur wissen wie. Wenn also in einer Siedlung/Wohnhaus einige Personen dieses Wissen besitzen, kann man in Notfall darauf reagieren und die Feuerwehr muss nicht eingreifen – das muss die Feuerwehr selbst aber auch wieder wissen, weil in dieser Situation jegliche Kommunikation unmöglich ist.
Deshalb muss man vorher als Gesellschaft die wichtigsten Szenarien durchspielen und sich darauf vorbereiten. Man kann aber nicht jede mögliche Katastrophe durchspielen und sich darauf vorbereiten.
In den USA gibt es eine ganze Prepper-Szene, also Personen, die sich mittels individueller Maßnahmen auf jedwede Art von Katastrophe vorbereiten, etwa durch Einlagerung von Lebensmittelvorräten, die Errichtung von Schutzbauten oder Schutzvorrichtungen an bestehenden Gebäuden, das Vorhalten von Schutzkleidung, Werkzeug, Waffen und anderem. Besonders letzter Punkt ist interessant, weil natürlich das wenige Vorhandene plötzlich sehr wertvoll wird und nicht alle teilen wollen.
Auf dem Land sind die Auswirkungen eher in den Griff zu bekommen als in großen Ballungsräumen.

Morgen am 20. März ist Sonnenfinsternis in Nordeuropa, haben Sie Bedenken, dass irgendetwas passiert? Sind Warnungen vor den Folgen übertrieben?
Warnungen sind nicht übertrieben, da sich die Verantwortlichen für Stromnetze und Zivilschützer darauf vorbereiten müssen. Aber glücklicherweise tritt dieses Szenario nicht überraschend auf, sodass man sich intensiv darauf vorbereiten kann. Wichtig ist aber zu sehen, dass durch die unglaubliche Vernetzung heutzutage auch ein relativ kleiner Auslöser, gravierende Auswirkungen haben kann. Als Beispiel sei der landesweite Stromausfall in Italien im Jahr 2003 genannt, der durch den Sturz eines Baumes auf eine Stromleitung in der Schweiz ausgelöst wurde. Dieses Beispiel wird beim Kongress ausführlich behandelt und die Folgerungen, die man daraus gezogen hat aufgezeigt.

 
18/03/2015
2015

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Civil Protect Congress: Das Programm

Die konstante Versorgung mit Elektroenergie bis in den letzten Winkel der westlichen Welt ist die Basis und Voraussetzung unserer Lebensqualität. Die dramatischen Auswirkungen die ein flächendeckender Stromausfall haben kann und wie Behörden und Unternehmen sich darauf vorbereiten sind die Themenschwerpunkte des diesjährigen zweitägigen Fachkongresses „Blackout“ der Zivilschutzmesse Civil Protect.

„Im Falle eines Blackouts ist der Grad der Selbsthilfe in der Bevölkerung ausschlaggebend. Anders gesagt: man muss die Bevölkerung mit diesem Thema konfrontieren, um den Grad des Selbstschutzes zu erhöhen. Heutzutage ist man verwöhnt und sieht Strom als Selbstverständlichkeit an. Dies entspricht leider nicht immer der Realität“, sagt Ing. Andreas Bordonetti. Und der muss es wissen, denn er ist Generaldirektor der Etschwerke Netz AG und damit Chef einer der beiden großen Energieversorger Südtirols.

Gleichzeitig ist er auch einer der Partner der diesjährigen Fachtagung Civil Protect Congress. Der zweitägige Kongress ist ganz dem Thema der sicheren Energieversorgung gewidmet und findet am Donnerstag 19. und Freitag 20. März statt. Als Aufhänger der Vortragsreihe dient der Techno-Thriller „Blackout – Morgen ist es zu spät“. Der Autor Marc Elsberg wird anwesend sein und in seiner Eröffnungsrede die realistischen Grundlagen seines internationalen Bestsellers erläutern. Der österreichische Schriftsteller beschreibt darin die Auswirkungen eines zweiwöchigen Stromausfalls in halb Europa durchaus realitätsnah.

Nach diesem belletristischen Einstieg des Stargastes geht es im anschließenden Kongress-Schwerpunkt „Netzbetreiber“ um einen Überblick wie Energieversorger und Institutionen aus verschiedenen Ländern die aktuelle Situation beurteilen und welche Notfallstrategien sie für den Fall der Fälle haben.

Ferruccio Villa von der staatlichen italienischen Behörde für Strom-, Gas- und Wasserversorgung berichtet von einem Beispiel aus der jüngeren Geschichte: In Italien und der Vatikanstadt kam es am 28. September 2003, um 3:30 Uhr durch die Unterbrechung zweier Stromleitungen aus Frankreich und der Schweiz zu einem Stromausfall. Da es am Wochenende und mitten in der Nacht geschah, waren keine größeren Zwischenfällen zu vermelden.

Andreas Bordonetti, der bereits erwähnte Generaldirektor der Etschwerke Netz AG, berichtet danach ausführlich zum Risikomanagement seines Unternehmens. Die Gesellschaft  ist mit über 3.000 Kilometern Kabel- und Freileitungen, rund 1000 Millionen Kilowattstunden und etwa 140.000 Kunden das mit Abstand größte Energieversorgungsunternehmen Südtirols.

Das Nordtiroler Pendant dazu ist die TINETZ-Stromnetz Tirol AG, der größte Verteilernetzbetreiber des nördlichen Nachbarn, dessen Pressesprecher Klaus Schüller zum Blackout-Krisenmanagement in Tirol sprechen wird.

Als Abschluss des ersten Kongressvormittags steht noch ein weiteres Highlight auf dem Programm: Angelika Fleckinger spricht über ihren weltbekannten Patienten, der ohne Stromversorgung schnell auftauen würde: „Ötzi“ wird in seiner speziell für ihn gefertigten Kühlbox ständig auf der selben Temperatur gehalten und auch die Luftzusammensetzung wird genauestens vermessen und reguliert. Ein tage- bis wochenlanger Stromausfall brächte einen Notfallplan zum Einsatz, den die Museumsdirektorin schildern wird.

Am Nachmittag rundet eine Besichtigung des Südtiroler Archäologiemuseums mit seinem berühmten Dauergast und besonders der aufwändigen Versorgungstechnik die morgendliche Vortragsreihe ab. Ebenso Einblick hinter die Kulissen gewähren für diesen Tag die Leitstelle der Etschwerke AG in ihrer Kontrollzentrale sowie das auf Notstromgeneratoren spezialisierte Unternehmen Niederstätter AG.

Maria Niederstätter, Inhaberin des gleichnamigen renommierten Anbieters im Bereich des Baumaschinen-, Container- und Notstromgeneratorenverkaufs und -verleihs, meint zu den Herausforderungen für ihre Branche: „Die Welt kann ohne Elektroenergie nicht mehr sein. In den letzten Jahren konnten wir öfters miterleben wie schnell und dramatisch ein flächendeckender Stromausfall sein kann. Wir haben bereits vor Jahren beschlossen, die Themen „Blackout“ und Zivilschutz ernst zu nehmen und gemeinsam mit Behörden und Freiwilligenorganisationen Lösungen auszuarbeiten. Eine gute Gelegenheit hierzu wird auch der Civil Protect Congress sein.“

Der zweite Kongressvormittag beginnt mit dem Schwerpunkt Kritische Infrastrukturen (KRITIS), also Institutionen und Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden.

Zu diesem Thema ist Stefan Thaler von der Landeswarnzentrale der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Bundeslandes Tirol geladen. Der Krisen- und Katastrophenmanager präsentiert das Handbuch Blackout „Vorbereitung zur Führung von Einsätzen ohne Netzstrom – Computer – Telefon“, das mit 18 Partnern im Zivil- und Katastrophenschutz erstellt wurde und die Anfälligkeiten, Abhängigkeiten und Auswirkungen unserer heute so vernetzten Welt aufzeigt sowie Lösungsvorschläge und Anleitungen zur Erarbeitung von Notfallplänen enthält.

Matteo Vischi von der Abteilung Brand- und Zivilschutz der Provinz Bozen stellt die Tätigkeiten vor, die in den vergangenen Jahren im Bereich Zivilschutz im Hinblick auf ein mögliches Blackout-Szenario unternommen wurden.

Der zweite Abschnitt am Freitag steht ganz im Zeichen des Zivil- und Bevölkerungsschutzes und beginnt mit der Ausführungen von Jernjej Hudohmet vom Regionalamt Kranj in Slowenien zum dortigen Stromausfall im vergangenen Jahr. Nach einem Eisregen am 31. Januar 2014 war es zu einem großflächigen Stromausfall in Slowenien gekommen, rund 90% des Staatsgebietes waren betroffen und 200.000 Haushalte ohne Strom.

Danach erläutert Nick Wenger vom Schweizer Bundesamt für Bevölkerungsschutz die nationale Strategie zum Schutz kritischer Infrastrukturen. Zum Vergleich dazu werden abschließend noch zwei Referentinnen der Generaldirektion für Sicherheit, Zivilschutz und Immigration der Region Lombardei die behördlichen Vorkehrungen für einen großen Stromausfall  präsentieren.

 
08/10/2014
2015

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Blackout bei der Civil Protect!

Was passiert, wenn an einem kalten Februarabend für zwei Wochen plötzlich in halb Europa der Strom ausfällt? Welche Auswirkungen hat eine solche Extremsituation für das normale Leben der Betroffenen? Wie realistisch ist ein solches Szenario? Und wie können wir uns vor einer solchen Katastrophe schützen? Denn dass ein solcher Vorfall in einer Katastrophe enden würde, schildert eindrücklich der Bestseller „Blackout“. Realistische Antworten auf diese und weitere Fragen werden auf dem internationalen Fachkongress der Civil Protect diskutiert, der gemeinsam mit der Abteilung für Brand- und Zivilschutz der Provinz Bozen am 19. und 20. März 2015 stattfindet.

Als Stargast des nächsten internationalen Zivilschutz-Fachkongresses, der am 19. und 20. März kommenden Jahres ausnahmsweise ohne begleitende Produktschau stattfindet, wird in Bozen der Autor des Techno-Thrillers „Blackout – Morgen ist es zu spätMarc Elsberg anwesend sein und die durchaus realistischen Grundlagen seines internationalen Bestsellers erläutern. Der österreichische Schriftsteller beschreibt darin die Auswirkungen eines zweiwöchigen Stromausfalls in halb Europa durchaus „gut recherchiert und realitätsnah geschildert“ (Bild der Wissenschaft).

Von der Fiktion zur Realität: nach dem Key Note Speaker Marc Elsberg stehen Risikoanalysen, Krisenmanagement und Strategiediskussionen im Mittelpunkt des zweitägigen Kongresses. Referenten aus Italien, Deutschland, Slowenien und der Schweiz bringen Beispiele für vergangene, vergleichbare erlebte Szenarien und erläutern die Vorkehrungen, die zur Verminderung der Folgen ergriffen wurden und werden. Am ersten Kongressnachmittag, am Donnerstag 19. März, folgen auf die theoretischen Erklärungen, praktische Beispiele anhand geführter Besichtigungen zu Örtlichkeiten, zu denen normalerweise nur Befugte Zutritt haben.

Partner des zweitägigen internationalen Kongresses sind mit Etschwerke AG und Niederstätter AG zwei renommierte Südtiroler Unternehmen aus der Branche, die bei der Veranstaltung tatkräftig mitwirken. So stehen Fahrten zur Abteilung Netzgeschäft des großen Südtiroler Energieversorgers ebenso auf dem Plan wie die Besichtigung des wichtigen überregionalen Anbieters im Bereich des Baumaschinen-, Container- und Notstromgeneratorenverkaufs und -verleihs.

Einen interessanten Einblick in eine besondere Institution gewährt deren Direktorin: Dr. Angelika Fleckinger spricht über ihren weltbekannten Patienten, der ohne Stromversorgung schnell auftauen würde: „Ötzi“ oder „Frozen Fritz“, wie er im englischsprachigen Raum genannt wird, der Mann aus dem Eis, wird in seiner speziell für ihn gefertigten Kühlbox ständig auf der selben Temperatur gehalten und auch die Luftzusammensetzung wird genauestens vermessen und reguliert. Ein tage- bis wochenlanger Stromausfall brächte einen Notfallplan zum Einsatz, den die Museumsdirektorin schildern wird. Eine Besichtigung des Museums und besonders der Versorgungstechnik im Anschluss runden den Vortrag ab.

Ziel der Veranstaltung ist es, bei den Verantwortlichen kritischer Infrastrukturen ein Bewusstsein für die Problematik zu wecken und sie mit den entsprechenden Informationen zu versorgen, die sie in die Lage versetzen, im Falle des Falles die richtigen Entscheidungen zu fällen und so die Auswirkungen fiktiver „Blackout“-Szenarien zu minimieren. So wenden sich die Themen speziell an Betreiber von Eisenbahn-, Kommunikations-, Wasser- und Energieleitungen sowie an Vertreter von Ordnungs- und Einsatzkräften, aber auch Sicherheitsbeauftragte von Banken und sensiblen Industrieanlagen.

Die nächste „vollständige“ Auflage der beliebten und vielbesuchten Fachmesse für Zivil-, Feuerschutz und Notfall, Civil Protect, mit begleitendem Fachkongress findet wieder von Freitag 26. bis Sonntag 28. Februar 2016 in Bozen statt.

 
13/08/2014
2015

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Civil Protect 2016 wieder in Bozen

Die nächste Auflage der beliebten und vielbesuchten Fachmesse für Zivil-, Feuerschutz und Notfall, Civil Protect, findet wieder im Februar 2016 statt. Um die Wartezeit bis dahin zu verkürzen und allen freiwilligen Helfern und Einsatzprofis wieder eine Aus- und Weiterbildungsmöglichkeit zu bieten, veranstalten Messe Bozen und die Abteilung Brand- und Zivilschutz der Provinz Bozen am 19. und 20. März 2015 den internationalen Civil-Protect-Congress.

Die letzte Auflage von Civil Protect im März 2013 war mit über 9.000 zufriedenen Fachbesuchern und 113 überzeugten Aussteller sowie hunderten Teilnehmern beim internationalen Fachkongress und den verschiedenen Vorführungen ein voller Erfolg. Dennoch war unmittelbar nach Abschluss der Veranstaltung klar, dass eine nächste Auflage erst im Jahr 2016 stattfinden würde, da sich die reguläre Ausrichtung der Bozner Fachmesse ansonsten mit der Weltleitmesse Interschutz in Hannover überlagern würde. Auf Anfrage vieler Aussteller, die auch an der, seit 2000 im Fünf-Jahres-Rhythmus stattfindenden Interschutz teilnehmen, wurde deshalb eine Verschiebung der Civil Protect um ein Jahr auf Februar 2016 beschlossen.

Um die Aufmerksamkeit der vielen freiwilligen und professionellen Helfer und Einsatzkräfte aufrecht zu erhalten und einem der Hauptziele der Veranstaltung, nämlich der Aus- und Weiterbildung aller in diesem (lebens)wichtigen Bereich Tätigen, gerecht zu werden, wird jedoch im kommenden Jahr ausnahmsweise ohne begleitende Produktschau ein internationaler Fachkongress abgehalten. Am 19. und 20. März 2015 findet eine Tagung mit Workshops und Exkursionen zu aktuellen Themen aus den wichtigsten Bereichen des Zivil- und Brandschutzes, sowie der Rettungs- und Notfalleinsätze statt. Namhafte Referenten aus dem gesamten Alpenraum präsentieren allen Fachleuten, Freiwilligen, Verbands- und Behördenvertretern der Branche vorbildliche Verfahren sowie Einsatzszenarien und informieren über den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik.

Ausnahmsweise erst nach drei Jahren wird sich von Freitag 26. bis Sonntag 28. Februar 2016 Civil Protect wieder als die professionelle Informations- und Präsentationsplattform für alle im Bereich der Vorbeugung, Bekämpfung und Aufarbeitung von Krisenfällen aller Art Beschäftigten in Bozen zurückmelden. Für die wichtigsten Hersteller von Gerätschaften und Maschinen, für alle Institutionen, Verbände und Vereine auf lokaler und nationaler Ebene und natürlich für alle hauptberuflichen und freiwilligen Helfer ist die Civil Protect schließlich längst zu einem unverzichtbaren Treffpunkt geworden.

Hinweis!  

Messe Bozen AG weist ihre Aussteller darauf hin, beim Eintrag in FAIRGUIDE.COM , EXPO-GUIDE.COM, EVENT-FAIR und  BUILDTEC MARKET.COM VORSICHTIG zu sein. Es handelt sich um einen Dienst GEGEN BEZAHLUNG! Mehr Informationen dazu
Messe Bozen AG Messe Platz 1, I - 39100 Bozen • tel: +39 0471 516000 • fax: +39 0471 516111 • info@messebozen.itfieramesse.bz@pec.itwww.messebozen.it • MwSt. Nr. 00098110216
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