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Hotel Tour 2

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Seehotel Ambach, Photo Credits Helmut Rier

Am Ufer des Kalterer Sees

Die Entwicklung der Gastbetriebe in Südtirol seit den 1960er-Jahren

Vom Hotel Ambach bis zu den Mitarbeiter*innenunterkünften des Hotel Gretl am See (Kaltern an der Weinstraße - Südtirol).

  

Seehotel Ambach - Originalprojekt des Arch. Othmar Barth, zeitgenössische Restaurierungs- und Neubauarbeiten des Badehauses von Walter Angonese mit Flaim Prünster Architekten, anschließend Innenraumgestaltungen von Flaim Prünster Architekten.

& Mitarbeiterunterkünfte des Komplexes "Gretl am See" von Flaim Prünster Architekten

  • In Südtirol ist Tourismus zweifellos ein Schlüsselfaktor für die Region; das Umfeld des Kalterer Sees war seit jeher ein besonders attraktiver Ort, in dem sich im Laufe der Jahre verschiedene Formen von Beherbergungsbetrieben entwickelt haben. 
  • Ein Streifzug durch Architekturen, die die Entwicklung der Gastfreundschaft in Südtirol erzählen: Vom Seehotel Ambach, einem Sinnbild der 1970er-Jahre, bis zur neuen Mitarbeiterresidenz des Gretl am See. 
  • Dabei handelt es sich um ein Beispiel zeitgenössischer Architektur, das dem Wohlbefinden der Beschäftigten im Gastgewerbe gewidmet ist: Ein Gebäude des Hotelkomplexes Gretl am See wird erweitert und mit einer Reihe von Mitarbeiter*innenwohnungen ergänzt – unter Wahrung der ursprünglichen architektonischen und baulichen Merkmale des Bestandsgebäudes, jedoch mit der Realisierung funktionaler und hochwertiger Unterkünfte.

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Die Teilnehmerzahl für jede Tour ist begrenzt.

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  • Wann: Mittwoch, 15. Oktober 2025
  • Wo:  Abfahrt mit dem Bus am Messeplatz um 08.30 und Rückkehr ugf. um 12.45
  • Richtzeiten: 9.00-10.15  Ankunft und geführter Besuch des Seehotel Ambach am Kalterersee (Flaim Prünster architekten + Bauherren) - 10.15-11.30 Zufahrt und Besuch des Employee Accomodation Gretl am See (Flaim Prünster architekten + Bauherren) - 11.30-12.15 Gespräche und Aperitif beim Gretl am See - 12.15 Abfahrt zur Messe
  • Wie: Teilnahmegebühr € 30. Das Online-Ticket ist bei der Abfahrt vorzulegen  
  • Im Preis inbegriffen: Transport, Führung, Informationsmaterial

Photo Credits Paolo Riolzi, Helmut Rier

Über das Seehotel Ambach

  • Walter Angonese mit Flaim Prünster Architekten/Mitarbeit: Jacopo Vantini und vg13
  • Landschaftsarchitektur: Joao Nunes – Proap Lissabon
  • Ingenieurbüro Reichhalter/Haustechnik und Brandschutz (Hotel)
    Fleischmann & Janser Ingenieure/Haustechnik Badehaus und Schwimmbad
  • Herbert Mayr, Ingenieur/Statik Schwimmbad und Badehaus, in Zusammenarbeit mit Konrad Merz (Holzkonstruktionen)

  

  • In den frühen 1970er-Jahren vom Architekten Othmar Barth entworfen, ist das Seehotel Ambach ein bemerkenswertes Beispiel modernistischer Architektur. 2014 wurde es von der Landesabteilung für Denkmalpflege Bozen mit dem Titel „Historisches Hotel des Jahres“ ausgezeichnet.
  • Unter Rückgriff auf typische Merkmale großer zeitgenössischer Meister entwarf Barth ein Gebäude, das sowohl an den Neoplastizismus als auch an skulpturale Architektur erinnert. Das Haus zeichnet sich durch seine geschwungene Fassade aus, die jedem Zimmer einen einzigartigen Blick auf den See bietet. Klare Geometrien und weiß verputzte Betonmauern, unterbrochen von großzügigen Glasflächen, schaffen einen harmonischen Dialog mit der umgebenden Landschaft.
  • Seit 2014 wurden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um das Hotel an modernste Standards anzupassen – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, stets im Einklang mit den grundlegenden Prinzipien von Barths Entwurf und ohne das ursprüngliche Konzept zu verändern. Architekt Walter Angonese betreute Arbeiten an den Zimmern und Bädern, die Schaffung neuer Economy-Zimmer, die technischen Anlagen, die Erneuerung und Erweiterung der Seeterrasse sowie die Ergänzung von Designelementen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Später folgten der Bau des Badehauses und des Schwimmbads.
  • Die Architekten Flaim und Prünster führten anschließend gezielte Eingriffe in den Gemeinschaftsbereichen durch – in Kontinuität mit dem ursprünglichen Projekt und der Restaurierung durch Walter Angonese. Der Saal im Erdgeschoss, der ursprünglich als abendlicher Ballsaal diente, sollte räumlich näher an den angrenzenden Loungebereich rücken und als alternativer Raum für das Restaurant nutzbar sein. 
  • Die große Öffnung kann bei Bedarf mit Schiebetüren in den Farben der Rezeption geschlossen werden. Ein hoher Tisch, eingefügt zwischen zwei bestehenden Säulen, dient sowohl als informeller Esstisch oder Ort für einen Aperitif als auch tagsüber als Arbeitsplatz. Das niedrige, eingebaute Möbel am Eingang des Speisesaals fügt sich mit seiner dialektischen Form nahtlos in die bestehende Struktur ein. Das Flaschenregal über der Bar greift Material und Farbe des Treppengeländers auf.

Photo Credits Alessandra Chemollo , Elisa Cappellari

Über die Mitarbeitendenunterkünfte Gretl Am See

  • Der Hotelkomplex „Gretl am See“, nach Plänen des Architekten Othmar Barth Anfang der 1970er-Jahre errichtet, besteht aus einer Reihe von Beherbergungsräumen und -gebäuden.
  • Das Projekt zur Errichtung mehrerer Mitarbeiterunterkünfte bezieht sich direkt auf das Gebäude, das ursprünglich für Umkleideräume vorgesehen war. Obwohl dieses innerhalb der Anlage eine eher untergeordnete Rolle spielte, weist es wesentliche bauliche Merkmale und Gestaltungsprinzipien auf, die für die erfolgte Erweiterung maßgeblich sind. Der neue Baukörper greift die Stahlprofile der bestehenden Struktur auf und bleibt damit dem ursprünglichen architektonischen Ausdruck treu.
  • Der Zugangskorridor ist mit perforiertem Trapezblech verkleidet, das nicht nur als Sichtschutz dient, sondern das Gebäude durch seine textile Anmutung optisch „auflöst“. Die 11 Mitarbeiterzimmer sind zum See hin ausgerichtet und verfügen über einen schmalen Balkon, der den Außenraum mit der umliegenden Natur – insbesondere der Seeumgebung – verbindet. Die private Ebene der Wohnräume ist durch diesen Balkon und das auskragende Vordach leicht zurückversetzt. Die Arkade des neuen Obergeschosses dient zugleich als Zugangspunkt und als Aufenthaltsbereich für die Mitarbeitenden.
  • Die Unterkünfte sind nicht als reine Funktionsräume gedacht, sondern als Wohnbereiche mit hoher Aufenthaltsqualität – mit sorgfältig gestaltetem Interieur und Außenbereichen, die Geselligkeit und Wohlbefinden fördern.

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