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15/11 - 17/11/2018
09:00 - 18:00 Uhr
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  Die Messe > Interpoma ist...

Einzigartiges Netzwerk

Interpoma, ist die internationale Messe für Anbau, Lagerung und Vermarktung des Apfels. Sie ist die einzige Apfelfachmesse weltweit. Ihr Ziel ist es, die gesamte Produktionskette von Anbau und Lagerung bis hin zur Vermarktung für ein internationales Publikum zu präsentieren. Es werden neue Apfelsorten und -mutationen, phytosanitäre Maßnahmen, Maschinen und Geräte sowie Produktionsanlagen vorgestellt.

Interpoma ist mehr als nur eine Messe. Sie ist ein einzigartiges Netzwerk, das Besuchern und Ausstellern, die Möglichkeit bietet Ideen auszutauschen, Einblicke in Forschung und Innovationen zu erlangen, ihr Netzwerk im Apfelsektor zu erweitern und die neuesten Trends der Industrie kennenzulernen.
 

Internationaler Kongress

Der Interpoma Kongress konzentriert sich auf den Status quo des Apfels und besonders auf dessen Zukunft. Er ist das Herzstück der Veranstaltung. Events, Vorträge sowie eine Bühne für Innovationen und Startups sind wichtige Teile der Rundum-Erfahrung von Interpoma. Markttrends, Sorteninnovation, nachhaltiger Apfelanbau, High-Tech im Obstbau: Das sind die großen Themen des alle zwei Jahre stattfindenden Kongresses „Der Apfel in der Welt“.

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Bolzano loves apples

Interpoma, die einzige internationale Fachmesse zum Thema Apfel, steht heuer (15.–17. November) ganz im Zeichen des Mottos „Bozen loves Apples“. Besucher aus aller Welt können sich auf eine Reihe von Veranstaltungen und Aktivitäten zum Thema Apfel freuen, wobei auch die Stadt außerhalb des Messegeländes miteinbezogen wird. Bozen wird in diesen Tagen zur internationalen Apfel-Hauptstadt, sozusagen zum „Big Apple“.

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Startup Village

Robotik, Superfood und Software-Lösungen sind die Schlüsselworte des ersten Startup Villages der Interpoma, das sich in diesem Jahr ganz den innovativen Ideen widmet die das Apfelanbausystem revolutionär verbessern können.

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Technology Award

Der Preis zeichnet bei Interpoma ausgestellte Technologien und Maschinen mit dem höchsten Innovationsgrad und den größten Auswirkungen in den Bereichen Anbau und Schutz sowie der Nacherntephase aus. Ausgezeichnet werden technologische Innovationen zur Rentabilitätssteigerung von Agrarunternehmen, im Bereich der Produktqualität, der Arbeitssicherheit und der Nachhaltigkeit im Produktionsprozess.

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Interpoma Touren

Nach dem Erfolg der vergangenen Auflage bietet die Messe Bozen in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Beratungsring Brancheninsidern auch in diesem Jahr die Möglichkeit, im Rahmen der Interpoma an exklusiven Gruppenbesichtigungen von modernen Südtiroler Apfelanlagen und Vermarktungsbetrieben in Begleitung von Apfelexperten teilzunehmen.

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ZAHLEN


3
Tage



20.000 Besucher
aus über 70 Nationen



460 Aussteller aus 24 Ländern



150 internationale Journalisten

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STATEMENTS

"Dies war unsere dritte Interpoma. Wir betrachten die Interpoma als unsere Hausmesse und wir bestreiten sie aus Imagegründen. Es kommt immer mehr Fachpublikum aus aller Welt und das sieht man auch! Die Organisation ist wie immer perfekt – wie kommen immer wieder gerne.”

Ruth Bauer, TopControl

"Wir sind seit der ersten Auflage dabei: für die Apfelwirtschaft und damit auch für uns ist es die wichtigste Messe geworden. Wir ziehen ein positives Resümee, wir sind vor allem hier um unsere Kunden zu treffen und die Kontakte zu pflegen – die Abschlüsse machen wir hinterher.“

Willi Mair, Palbox AG

"Wir sind zufrieden, Interpoma 2016 ist für uns sehr gut gelaufen. Der internationale Aspekt war wie auch in den letzten Jahren wieder voll gegeben und mit dem Besucherzustrom sind wir vollauf zufrieden. Wir sind jetzt das vierte Mal hier und 2018 werden wir definitiv wieder mit dabei sein.“

Kai Weindorf, Wanner

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NEWS

Bz loves Apples

INTERPOMA

Interpoma, die einzige internationale Fachmesse zum Thema Apfel, steht heuer (15.–17. November) ganz im Zeichen des Mottos „Bozen loves Apples“. Besucher aus aller Welt können sich auf eine Reihe von Veranstaltungen und Aktivit ...

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Der Kongress „Der Apfel in der Welt“ schaut nach Osten

INTERPOMA

Von Osteuropa über Russland, den Mittleren Osten und Zentralasien bis nach Japan – wir werfen einen Blick auf die Trends und Neuigkeiten der Apfelwirtschaft. Mit einer Vielzahl an Anregungen und Neuigkeiten kündigt sich die Interpoma ...

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Neun Fachexkursionen zum Thema Apfel in der Region Trentino-Südtirol

INTERPOMA

Diese weltweit einzige Apfelfachmesse bietet die Möglichkeit, an geführten Besichtigungen von Produktionsanlagen und Betrieben teilzunehmen und dabei die Innovationen in der Branche aus erster Hand zu erfahren. Die wichtigsten Neuheiten in ...

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Interpoma China 2018 Congress & Exhibition Modernisierung des Apfelanbaus in China schreitet voran

INTERPOMA

INTERPOMA CHINA 2018 International Congress & Exhibition die Modernisierung des Apfelanbaus in China schreitet voran INTERPOMA CHINA 2018 International Congress & Exhibition wurde am 28. Juni 2018 im Weihai International Exhibition & Con ...

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Biologischer Apfelanbau zentrales Thema beim Interpoma-Kongress

INTERPOMA

Am zweiten Tag des traditionellen Kongresses „Der Apfel in der Welt“, der am 15. und 16. November im Rahmen der Interpoma stattfindet, dreht sich zu Beginn alles um den biologischen Apfelanbau. Fritz Prem vom Branchenverband Europäis ...

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Interpoma China Congress & Exhibition in Weihai eröffnet

INTERPOMA

Interpoma China Congress & Exhibition heute in Weihai eröffnet Die zweite Ausgabe von Interpoma China Congress & Exhibition wurde heute im Weihai International Exhibition & Conference Center auf der Shandong-Halbinsel eröffnet ...

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Die Interpoma 2018 bietet Raum für innovative Ideen mit dem Startup Village

INTERPOMA

Robotik, Superfood und Software-Lösungen sind die Schlüsselworte des ersten Startup Villages der Interpoma, das sich in diesem Jahr ganz den innovativen Ideen widmet die das Apfelanbausystem revolutionär verbessern können.Innovati ...

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Erste Verleihung des „Technology Award“ auf der Interpoma 2018

INTERPOMA

Die besten Innovationen im Bereich Technologien und Maschinen rund um Anbau und Weiterverarbeitung des Apfels erwartet ein Preispaket im Wert von 5.000 Euro.Neue Technologien stehen im Mittelpunkt der Interpoma 2018, der internationalen Apfelfachmess ...

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Interpoma 2018, Innovationen stehen im Mittelpunkt

INTERPOMA

Die Vorbereitungen für die elfte Auflage der Interpoma sind in vollem Gange. Die Interpoma ist die einzige internationale Fachmesse zum Thema Apfel, dem Südtiroler Spitzenprodukt. Vom 15. bis 17. November wird Bozen erneut zur Apfel-Haupts ...

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Interpoma – ein umfangreiches Programm für „Der Apfel in der Welt“

INTERPOMA

Interpoma wird im November dieses Jahres in Bozen wieder Veranstaltungsort des international bekannten Kongresses zur Apfelwirtschaft sein. Markttrends, Sorteninnovation, nachhaltiger Apfelanbau, High-Tech im Obstbau: Das sind die großen Theme ...

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Bz loves Apples

Interpoma, die einzige internationale Fachmesse zum Thema Apfel, steht heuer (15.–17. November) ganz im Zeichen des Mottos „Bozen loves Apples“. Besucher aus aller Welt können sich auf eine Reihe von Veranstaltungen und Aktivitäten zum Thema Apfel freuen, wobei auch die Stadt außerhalb des Messegeländes miteinbezogen wird. Bozen wird in diesen Tagen zur internationalen Apfel-Hauptstadt, sozusagen zum „Big Apple“.

Interpoma 2018, die internationale Messe für die Apfelbranche, wird alle zwei Jahre veranstaltet und findet vom 15.–17. November in der Messe Bozen statt. Auf dem Programm stehen Abendveranstaltungen, Ausstellungen zum Thema Apfel, Verkostungen von Apfelprodukten sowie zusätzliche Aktivitäten, an denen sich zahlreiche Unternehmen in der Stadt, wie z. B. Restaurants, Hotels und Cafés, aber auch Bäckereien und Konditoreien beteiligen.
Interpoma ist ein wirkliches Mega-Event, zu dem an die 20.000 Besucher aus mehr als 70 Ländern nach Bozen kommen. Mit den rund 500 ausstellenden Betrieben aus der Apfelbranche präsentiert sich Südtirol als ein einziger großer Apfelmarktplatz. Im Rahmen der Initiative „Bozen loves Apples“ werden die Gäste bei ihrem Besuch in der Stadt an allen Ecken und Enden ganz besondere Geschmacks- und Sinneseindrücke erleben können.
Origins: eine Ausstellung im Spannungsfeld von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Interpoma 2018 lädt zu einer Reise durch die Geschichte des Apfels: Eine eigene Ausstellung zeigt den Ursprung des Apfels in Kasachstan, aber auch moderne Verarbeitungsmethoden und Visionen zur Technik der Zukunft.
Interpoma Taste
Zum ersten Mal wird es bei der Interpoma einen Bereich in den Messehallen geben, in dem die Besucher Apfelprodukte und noch mehr verkosten können. Das Land- und forstwissenschaftliche Versuchszentrum Laimburg stellt innovative Apfelsäfte vor und bietet im Evaluation Lab die Gelegenheit, Apfelweine zu verkosten und zu bewerten. Der Schwerpunkt von VOG PRODUCTS, Hersteller von natürlichen Zutaten für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, liegt dieses Jahr bei Apfelsäften und der Apfelsorte „Pink Lady“. In Zusammenarbeit mit der Marke Roter Hahn präsentieren die Bauernhöfe Ausserloretzhof, Gasserhof sowie die Brennerei Knöspele ihre natürlichen Produkte, die nach althergebrachten, traditionellen Rezepturen hergestellt werden, wie z. B. Marmeladen oder Grappa.
Der Apfel in der Stadt
In ganz Bozen dreht sich drei Tage lang alles um jene Frucht, die zum Wahrzeichen Trentino-Südtirols geworden ist. Dank der Zusammenarbeit mit dem Hotelier- und Gastwirteverband (HGV), dem Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol (HDS) und BZ Heartbeat bieten 30 Hotelbetriebe, 20 Bäckereien und Konditoreien in der Stadt während der gesamten Messe besondere Gerichte und Spezialitäten auf Apfelbasis an.
Interpoma Delicious Events
Messen bieten den Rahmen für Begegnungen und Geschäfte, sie sind aber auch eine gute Gelegenheit, neue Kulturen kennenzulernen und die gastronomischen Spezialitäten der Veranstalterregion zu probieren. Interpoma veranstaltet am Eröffnungsabend (Donnerstag, 15. November) im Messe-Restaurant Forst Season die „Golden-Delicious-Night“: ein „goldener“ Abend für die Bozner Bevölkerung, aber auch eine gute Gelegenheit für die Unternehmer, mit ihren Kunden zu Abend zu essen oder sich in elegantem und angenehmem Ambiente zu treffen.
Am darauffolgenden Abend (Freitag, 16. November) kann dann auf der Messe Bozen gleich auf zwei Partys getanzt werden – bei der „Rouge et Noir“ im Restaurant Forst Season und auf der Party im Hotel Four Points by Sheraton.

Der Kongress „Der Apfel in der Welt“ schaut nach Osten

Von Osteuropa über Russland, den Mittleren Osten und Zentralasien bis nach Japan – wir werfen einen Blick auf die Trends und Neuigkeiten der Apfelwirtschaft.

Mit einer Vielzahl an Anregungen und Neuigkeiten kündigt sich die Interpoma 2018 an. Diese Veranstaltung der Messe Bozen ist ausschließlich dem Apfel gewidmet und findet alle zwei Jahre statt – dieses Jahr vom 15. bis 17. November. Beim Fachpublikum besonders beliebt ist der Kongress „Der Apfel in der Welt“, der einen detaillierten und ausführlichen Überblick darüber bietet, was es im Osten Neues zum Thema Apfel gibt – von Polen bis nach Japan. 

Kurt Werth, Organisator und Koordinator des Kongresses, gibt schon einen kurzen Vorgeschmack: 

„Wir haben uns vorgenommen, sämtliche Entwicklungen zum Thema Apfel im Nahen und Fernen Osten genau unter die Lupe zu nehmen. Den Anstoß dazu gab eine Erkenntnis, die ich auch gemeinsam mit Jochen Kager, dem Generaldirektor für Europa & Mittleren Osten von AgroFresh, teile. Und zwar, dass sich in diesen Regionen Szenarien ergeben und Dynamiken entwickeln, die man sich genau anschauen sollte. Polen erwartet dieses Jahr wieder eine Rekordernte von 4,5 Millionen Tonnen – das ist etwa doppelt so viel wie in Italien produziert werden – und ist damit ein Kapitel für sich, auf das wir separat eingehen werden. Bei dieser Konferenz werden wir uns auch mit den sogenannten „Schwellenländern des Apfelanbaus“ befassen. Wir werden zum Beispiel über Russland sprechen, wo in den Kaukasusregionen Krasnodar und Karbadino-Balkarien große und substantielle Investitionen in Land und Boden getätigt werden. In diesen Gebieten sind in den letzten fünf Jahren Tausende neuer Anlagen mit Pflanzmaterialien aus Holland und Italien entstanden. Interessant ist hier auch die Tatsache, dass nicht einfach der Obstanbau der früheren Sowjetrepubliken weiterentwickelt wird, sondern dass vielmehr große Kapitalgesellschaften in den Obstanbau investieren.“

„Nach Russland“, so Werth weiter, „führt uns unsere Reise dann in den Osten nach Zentralasien, wo es zwar nicht so große Flächen wie Russland gibt, aber durchaus interessante – und erfolgreiche – Entwicklungen beim Obstanbau. Damit meine ich die früheren Sowjetrepubliken wie zum Beispiel Usbekistan, Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan. Wir werden uns auch mit der Türkei befassen, wo der Apfelanbau nicht nur eine lange Tradition hat, sondern heute auch ganz neue Anbaugebiete entstehen. In allen genannten Ländern gehen große Veränderungen vor sich, wobei gerade im Bereich der Landwirtschaft nicht alles rund läuft: Trotz der Anwesenheit von Beratern und Fachleuten vor Ort kommt es häufig zu Problemen, weil ungeeignete Böden für die Anlagen ausgewählt werden.“

Auch der Iran ist ein wichtiges Thema. Er ist einer der größten Apfelproduzenten der Welt und liegt quantitativ noch vor Italien und der Türkei. Allerdings sind die verwendeten Anbaumethoden oft veraltet. Anschließend beleuchten wir die Situation in den baltischen Republiken und in den osteuropäischen Ländern (u.a. Kroatien, Slowenien, die Tschechische Republik und die Slowakei), ehe es in den Fernen Osten geht.

„Ich habe persönlich beide Koreas bereist“, berichtet Werth, „und habe gesehen, dass die Lage im Norden sich sehr von der im Süden unterscheidet. Der Obstanbau im Süden ist vergleichbar mit dem in Südtirol: kleine Familienbetriebe, die den Boden intensiv bewirtschaften. In Nordkorea hingegen ist ausschließlich der Staat für die Entwicklung des Apfelanbaus zuständig und Anlagen werden oft auf ungeeigneten Böden errichtet.“

Danach führt uns unsere Reise durch die Apfelgebiete des Ostens nach Japan – und hier finden wir eine Situation vor, die mit keinem anderen Land vergleichbar ist: Der Apfelpreis ist um ein Zehnfaches höher als in Europa und die Ansprüche an einen perfekten Apfel sind enorm hoch. Ständig wird geforscht, wie man die Apfelqualität noch verbessern kann, wobei der ästhetische Aspekt eine wesentliche Rolle spielt. Der Einsatz von vielen Arbeitskräften treibt den Preis noch zusätzlich in die Höhe. Die Produktion liegt mit 800.000 Tonnen knapp unter jener von Südtirol (ca. 1 Million Tonnen).

„Ein Sonderfall auf dem asiatischen Kontinent“, erläutert Werth abschließend, „ist Indien, auf das wir nur kurz eingehen werden, weil die Apfelproduktion hier keine große Rolle spielt, das Land aber wegen anderer Faktoren für uns von Interesse ist. Indien mit seinen ca. 1,5 Milliarden Einwohnern (das entspricht etwa der Bevölkerung Chinas), produziert lediglich gut 2 Millionen Tonnen Äpfel pro Jahr. Das bedeutet, dass Indien bei einem angenommenen Pro-Kopf-Verbrauch von 2 bis 3 kg Äpfeln pro Jahr ca. 3 Millionen Tonnen Äpfel auf dem Weltmarkt einkaufen müsste. Dieses Szenario wird von Südtirol sehr genau beobachtet, denn über die FROM-Organisation hat es Zugang zum indischen Markt. Dennoch bleiben noch viele Fragen offen, denn aufgrund der Entfernung zum indischen Markt ist der Handel nur bei großen Abnahmemengen interessant. Zudem werden Apfelsorten benötigt, die besonders lange haltbar sind.

Ein Teil des Kongresses ist speziell China gewidmet, dem mit 43 bis 45 Millionen Tonnen größten Apfelproduzent der Welt (die weltweite Produktion liegt bei etwa 83 bis 85 Millionen Tonnen). Professor Yuan Yongbing von der Landwirtschaftsuniversität Qingdao wird einen Vortrag darüber halten.

Der Kongress „Der Apfel in der Welt“ findet am 15. und 16. November im Rahmen der 11. Auflage der Interpoma in der Messe Bozen statt.

 

Alle Informationen: 

www.fierabolzano.it/interpoma/

http://www.fierabolzano.it/interpoma/la-mela-nel-mondo.htm 


Neun Fachexkursionen zum Thema Apfel in der Region Trentino-Südtirol

Diese weltweit einzige Apfelfachmesse bietet die Möglichkeit, an geführten Besichtigungen von Produktionsanlagen und Betrieben teilzunehmen und dabei die Innovationen in der Branche aus erster Hand zu erfahren. Die wichtigsten Neuheiten in diesem Jahr sind die Interpoma Innovation Tour und die Tour Melinda.

Interpoma, die einzige internationale Apfelfachmesse, findet vom 15. bis 17. November 2018 in der Messe Bozen statt. Brancheninsider und Vertreter der Presse können dabei an einer Reihe von geführten Besichtigungen teilnehmen. Ziel ist es, das Wissen um die fortschrittlichen Produktionsmethoden in Südtirol zu fördern und Einblicke in die höchst innovativen Verarbeitungssysteme zu gewähren.

Geplant sind insgesamt neun Fachexkursionen: Drei am Donnerstag, 15. November, fünf am Freitag, 16. November, und eine am letzten Messetag, am Samstag, 17. November. Neben den bereits traditionellen Touren rund um das Thema Biolandwirtschaft und Technologien zählen in diesem Jahr die Interpoma Innovation Tour und die Tour Melinda zu den wichtigsten Neuheiten. Am Freitag gibt es am Vormittag oder Nachmittag die Möglichkeit, an einer Führung durch die Welt der Innovationen im Lebensmittelbereich im NOI Techpark teilzunehmen. Südtirols Technologiepark vernetzt gezielt Unternehmen, Forscher und Studierende, um Innovation zu fördern. Hier werden einige Start-up-Unternehmen aus den Forschungsfeldern Lebensmitteltechnologie, Automation sowie grüne & alpine Technologien vorgestellt. Am Samstagvormittag steht dann im Rahmen der Interpoma Tour Melinda zuerst ein Besuch bei MondoMelinda, dem Besucherzentrum des Konsortiums Melinda in Segno di Predaia (TN), auf dem Programm. Anschließend folgt eine Besichtigung der unterirdischen, bis zu 275 m tiefen Stollen, wo die Äpfel gelagert werden. 

Bei den traditionellen Touren befassen sich die ersten beiden vor allem mit dem Thema biologische Landwirtschaft. Sie finden zur gleichen Zeit am ersten Vormittag statt und führen die Besucherinnen und Besucher in den Vinschgau, dem Südtiroler Apfelanbaugebiet schlechthin. Das Besichtigungsprogramm sieht eine allgemeine Präsentation des Gebiets, und den Besuch der Bio-Obstgenossenschaft Vi.P in Latsch (BZ) sowie eines Bio-Apfelbetriebes vor. 

Das Ziel der dritten Tour am Donnerstagnachmittag ist Leifers, wo zuerst eine allgemeine Präsentation und anschließend zwei Besichtigungen auf dem Programm stehen. Nach dem Besuch eines örtlichen Obstbaubetriebes geht es zur Genossenschaft „VOG PRODUCTS“, einem innovativen Verarbeitungsbetrieb für Obst aus Südtirol und dem Trentino.

Der Freitag beginnt um 8:30 Uhr mit einer Tour nach Branzoll (BZ), einschließlich Besichtigung der Obstgenossenschaft „Grufrut“, Mitglied im  Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften, und eines Obstbaubetriebes in Margreid. Die Rückkehr ist für 12:00 Uhr geplant.

Am Nachmittag finden dann zeitgleich (13:30 - 17:00 Uhr) die beiden letzten Touren statt. Eine davon führt die Teilnehmer nach Vilpian mit der Besichtigung eines Bozener Obstbaubetriebes und dem Besuch des Versteigerungs- und Verarbeitungsbetriebes „Egma/Fructus Meran“. Das Ziel der zweiten Nachmittagstour ist Lana, wo die Besichtigung eines Obstbaubetriebes und einer Sprüherprüfstelle auf dem Programm stehen.

Jede der Touren kann zum Preis von 80 Euro pro Person (Eintritt für die Messe inbegriffen) online auf der offiziellen Website unter folgendem Link http://www.fierabolzano.it/interpoma/de/ticket.htm gebucht werden.

„Wir erweitern das Spektrum der Interpoma-Touren“ – so Thomas Mur, Direktor der Messe Bozen. Und das sowohl inhaltlich als auch vom Ansatz her. Damit treffen wir beim Branchenpublikum auf großes Interesse, eben weil sie einen reellen Einblick in die fortschrittlichsten Anbau- und Verarbeitungstechniken der Apfelbranche ermöglichen. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, auch bei der diesjährigen Auflage dieses besonders dynamische Format anzubieten, was sicher bei den Fachleuten wieder gut ankommen wird“. 

 

Interpoma China 2018 Congress & Exhibition Modernisierung des Apfelanbaus in China schreitet voran

INTERPOMA CHINA 2018 International Congress & Exhibition die Modernisierung des Apfelanbaus in China schreitet voran

INTERPOMA CHINA 2018 International Congress & Exhibition wurde am 28. Juni 2018 im Weihai International Exhibition & Conference Center auf der Halbinsel Shandong eröffnet. Auch diese Veranstaltung setzt bei Ausstellung und Kongress ihre Schwerpunkte wie die große Schwester Interpoma in Bozen in den Themenbereichen Anbau, Lagerung und Vermarktung des Apfels.

„China und der Apfel in der Welt” findet als internationaler Kongress gleichzeitig statt, dabei wechseln sich globale Apfel-Experten und Technikseminare mit dem Ziel ab, die Apfelbranche in China zu modernisieren. Dazu bietet Interpoma China bei organisierten Besichtigungen die Gelegenheit, sich ein Bild über das enorme Potential der chinesichen Apfelwirtschaft zu machen. 

 

Weihai, 29. Juni 2018 – Unter dem Vorsitz von Professor Yuan Yongbing von der Landwirtschaftsuniversität Qingdao wurde die zweite Ausgabe von Interpoma China eröffnet. Mit dabei waren Thomas Mur (Direktor Messe Bozen), Wang Deguang (Direktor des Kommunalen Landwirtschaftsamtes Weihai), Kurt Werth (Kurator des Kongresses), Wang Zhigang (Direktor der Obstbaum- und Teewerkstätte Shandong), Sun Ming (Direktor des Kommunalamtes für Personal und soziale Sicherheit Weihai) und über 250 chinesische und internationale Gäste.

Leitthema der Veranstaltung in diesem Jahr ist die nachhaltige Entwicklung. So legte Professor Yuan Yongbing in seiner Eröffnungsrede besonders Augenmerk auf die Kraft einer Veranstaltung wie Interpoma China, die den Austausch mit internationalen Talenten fördert und gleichzeitig die lokale Wirtschaft ankurbelt. Weihai selbst hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, ein internationaler Knotenpunkt für Talente, Technologie, Informationen und Ressourcen in der Apfelwirtschaft zu werden.

Wang Deguang, der Direktor des Kommunalen Landwirtschaftsamtes Weihai, betonte die Bedeutung von Weihai für den Apfelsektor in China. Weihai produziert seit über 100 Jahren Äpfel in größerem Ausmaß und ist heute eine der Hauptproduktionsregionen für Äpfel in China. Allein in der Stadt gibt es 47.000 Hektar Apfelanbaufläche. In den letzten Jahren hat Weihai die neuesten internationalen Apfelanbautechniken studiert und auf diese Weise die Marktführerschaft in China übernommen. Laut Wang verwandelt Weihai gerade seine traditionellen Obstgärten in moderne Obstanlagen. Diese rasante Entwicklung ist deutlich sichtbar: Bereits heute sind 20.000 Hektar davon betroffen, Weihai damit gegenwärtig das größte moderne Apfelanbaugebiet Chinas.

Thomas Mur, Direktor von Messe Bozen, machte deutlich, dass China eine der wichtigsten Anbauregionen der Welt und es daher auch richtig sei, den 20-jährigen Erfolg von Interpoma mit China zu teilen. „INTERPOMA CHINA will eine einzigartige Plattform schaffen, um Know-how mit einem der stärksten Agrarmärkte der Welt zu teilen, die Beziehungen zwischen China und Italien zu stärken und dadurch zur Entwicklung des Landes beizutragen. Nicht nur in der Provinz Shandong sondern darüber hinaus.“ 

Auf der Messe sind insgesamt 30 Aussteller vertreten, darunter mehrere Anbieter von Maschinen und Baumschulen aus Italien, Belgien und den Niederlanden. Chinesische Apfelanbaugiganten wie Haisheng, die China National Tree Seed Corporation, Huasheng Nursery und Salver stellen bei dieser Veranstaltung zusammen mit führenden Apfelproduzenten Weihai‘s wie Ying Ju Yuan und Xin Yuan aus.

Im Rahmen des Interpoma China Congress hielten Fachleute aus der ganzen Welt hochwertige Vorträge. Die diesjährige Konferenz wurde gemeinsam vom kommunalen Landwirtschaftsamt Weihai, der Landwirtschaftsuniversität Qingdao und der Vereinigung der Apfelwirtschaft Weihai organisiert. Die Aufmerksamkeit richtete sich auf die wachsende Nachfrage nach Obstbaumaschinen in den Apfelproduktionsgebieten in China. Dies wurde als gute Gelegenheit für die Einführung neuer Geräte und Werkzeuge im chinesischen Obstbau hervorgehoben. Der Kongress unterteilt sich in drei Abschnitte: 28. Juni – nachhaltige Kontrolle und präzise Düngung und Nachernte-Management von Äpfeln und Marktsituation, 29. Juni – Techniken zur Kontrolle  von Dünger, Apfelschädlingsmanagement und Saatguttechnologie.

Weiter Informationen unter: www.messebozen.it/interpomachina

Biologischer Apfelanbau zentrales Thema beim Interpoma-Kongress

Am zweiten Tag des traditionellen Kongresses „Der Apfel in der Welt“, der am 15. und 16. November im Rahmen der Interpoma stattfindet, dreht sich zu Beginn alles um den biologischen Apfelanbau. Fritz Prem vom Branchenverband Europäisches Bioobst-Forum stellt interessante Prognosen vor.

„Nachhaltigkeit im Apfelanbau: Bio und integrierte Produktion“ – so lautet der Titel der Vormittagsveranstaltung am 16. November beim Kongress „Der Apfel in der Welt“. Dieser internationale Kongress findet alle zwei Jahre im Rahmen der Interpoma statt, der einzigen internationalen Fachmesse zum Thema Apfel, die vom 15. bis 17. November in der Messe Bozen abgehalten wird.

Auf dem Kongress werden verschiedene Aspekte des modernen Apfelanbaus und seiner Perspektiven angesprochen, sowohl aus landwirtschaftlicher als auch aus technischer Sicht. Die Vorträge am Vormittag des zweiten Kongresstages werden sich um die Themen Bio-Produktion und integrierte Produktion drehen. Zu Beginn wird Fritz Prem vom Europäischen Bioobst-Forum sprechen, der einige Monate vor dem mit Spannung erwarteten Interpoma-Kongress einen Überblick über den Bio-Apfelanbau und seine Entwicklungsperspektiven gibt.

„Im internationalen Vergleich“, erläutert Prem, „sind Europa und Nordamerika die Hauptmärkte mit einem besonders starken Wachstum im Bio-Segment. In den übrigen entwickelten Ländern spielen Nachhaltigkeit, Schutz der Ressourcen und ökologische Verantwortung noch eine weniger wichtige Rolle. In Europa sind Deutschland und Frankreich die größten Abnehmer für Bio-Äpfel. Aber auch in Skandinavien, Österreich, Italien, Großbritannien und seit kurzem auch Spanien entwickeln sich die Märkte für Bio-Produkte sehr positiv.
Bei der Produktion von Bio-Äpfeln hingegen liegt Italien europaweit an der Spitze (die meisten Umstellungen auf Bio-Produktion gibt es übrigens in Südtirol) gefolgt von Deutschland und Österreich.“

Prem nutzt die Gelegenheit für einige interessante landwirtschaftliche Erläuterungen: „Für die Bio-Produktion benötigt man kräftige und robuste Apfelsorten. Der Anbau von Bio-Äpfeln stellt überdies eine langfristige Investition dar, denn die Umstellung dauert mehrere Jahre. Topaz, Bonita und Natyra mit ihrer Resistenz gegen Schorfflecken eignen sich am besten für den biologischen Anbau, aber auch mit Gala und Pinova liefern in dieser Hinsicht gute Erfolge.“

Prem führt weiter aus: „Die Bio-Produktion wächst derzeit vor allem in Ländern mit hoher Kaufkraft. Gerade in diesen Märkten sehen wir, dass der Bio-Sektor seine Nische verlässt und für größere Verbrauchergruppen attraktiv wird. Bedenken Sie, dass in Österreich bereits mehr als 10 % der gesamten Käufe auf das Bio-Segment entfallen und es in den wichtigsten Märkten bereits 5 bis 7 % ausmacht – Tendenz steigend. Diese Nachfrage führt auch zu einer vermehrten Umstellung auf biologische Produktion.“

Schließlich äußert sich Prem auch zur Zukunft des biologischen Apfelanbaus und zu den Herausforderungen, vor denen dieser steht: „In ganz Europa nehmen Forschung und Tests im Bio-Segment zu. Das Know-how der Erzeuger vergrößert sich schnell und dieser Prozess wird durch den internationalen Erfahrungsaustausch noch beschleunigt. Probleme, die bei der Produktion auftreten, können so leichter gelöst werden. Vitalität und Robustheit der Pflanzen sind Eigenschaften, die bei neuen Anbauprogrammen eine wichtige Rolle spielen. Es ist daher damit zu rechnen, dass regelmäßig neue, verbesserte Sorten auf den Markt kommen. Eine große Herausforderung bei der Bio-Produktion ist das Bodenmanagement: die Wechselwirkungen zwischen Bearbeitung, Bepflanzung, Erwärmung, Belüftung, Mineralisierung und Verdunstung spielen eine zunehmend wichtigere Rolle.“

Der Kongress „Der Apfel in der Welt“ findet am 15. bis 16. November im Rahmen der Interpoma in der Messe Bozen statt.

Interpoma China Congress & Exhibition in Weihai eröffnet

Interpoma China Congress & Exhibition heute in Weihai eröffnet

Die zweite Ausgabe von Interpoma China Congress & Exhibition wurde heute im Weihai International Exhibition & Conference Center auf der Shandong-Halbinsel eröffnet und wird noch bis morgen, Freitag 29. Juni, stattfinden. Unter den 30 Ausstellern sind auch zwei Südtiroler Firmen.

Bozen, 28. Juni 2018 - Interpoma China, der Kongress mit Ausstellung für Anbau, Lagerung und Vermarktung des Apfels nimmt 4.000 Quadratmeter Fläche im Messezentrum WIEC in Weihai ein. Es beteiligen sich 30 Firmen, hauptsächlich chinesische sowie fünf internationale. Die Aussteller kommen aus China, Italien, Belgien, Korea und den Niederlanden. Aus Südtirol sind Aedes Landmaschinen aus Andrian sowie die Baumschule Griba aus Terlan vertreten.

In seiner Antrittsrede erklärte Thomas Mur, Direktor von Messe Bozen: „Unsere Mission ist es, eine einzigartige Plattform für den Austausch von Know-how in einem der weltweit größten Märkte für Obst und Gemüse zu schaffen, um die Verbindungen zwischen China und Italien zu stärken und auf diese Weise zur Entwicklung der Apfelwirtschaft in China beizutragen."

Interpoma China Congress & Exhibition bietet nicht nur einen Marktzugang für die 30 teilnehmenden Unternehmen, sondern - genauso wie in Bozen – auch einen internationalen Kongress zum Thema „China und der Apfel in der Welt“. Referenten aus der ganzen Welt beleuchten die Situation der Apfelwirtschaft aus lokaler und internationaler Sicht sowie neueste Techniken für Baumschulen und Apfelanlagen, Kostenreduktion und Prozesseffizienz. Darüber hinaus organisiert Messe Bozen in Zusammenarbeit mit der Universität für Agrarwissenschaften von Qingdao und dem Angricultural Bureau von Weihai zwei Interpoma China-Touren. Sie bieten Ausstellern und Besuchern die Gelegenheit, Apfelanbaugebiete in der Nähe von Weihai zu besuchen und ein besseres Verständnis für die Prozesse und möglichen Veränderungen in der Apfelproduktion in China zu entwickeln.

Günther Pircher von der Firma Aedes: „Wir glauben an die Zukunft des chinesischen Markts und haben uns in den letzten Jahren ein Netzwerk an Kontakten in China aufgebaut. Einige unserer Maschinen sind hier schon im Einsatz und diese werden wir jetzt wieder besichtigen.“ Die Firma Aedes ist schon zum zweiten Mal auf der Interpoma China. Auch die nächste Ausgabe in Shanghai, vom 15. bis 17. April 2019, ist schon fest eingeplant. Laut Günther Pircher ist Shanghai ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, Shanghai ist die Wirtschaftsmetropole auf dem asiatischen Kontintent.

Auch Günther Mahlknecht, Direktor der Firma Griba, ist dabei den chinesischen Markt zu erkunden. Interpoma China hilft ihm dabei, ein Netzwerk aufzubauen:“China ist der größte Apfelproduzent der Welt und hat großes Potential. Auch wenn es nicht einfach ist in diesem Markt Fuß zu fassen haben wir es geschafft Kontakte mit verschiedenen Verbänden und großen Produzenten zu knüpfen, welche uns am Stand besuchen.“

Interpoma China wurde möglich dank der Zusammenarbeit mit MM Shanghai, der Universität Qingdao und lokalen Partnern wie der Fruit Tree and Tea Leaf Workstation Weihai, dem China Council for the Promotion of International Trade, der China Chamber of International Commerce, der lokalen chinesischen Regierung und der Apple Industry Association von Weihai. 

Weitere Informationen unter: www.messebozen.it/interpomachina

Die Interpoma 2018 bietet Raum für innovative Ideen mit dem Startup Village

Robotik, Superfood und Software-Lösungen sind die Schlüsselworte des ersten Startup Villages der Interpoma, das sich in diesem Jahr ganz den innovativen Ideen widmet die das Apfelanbausystem revolutionär verbessern können.

Innovation und Forschung: Das sind die wichtigsten Werkzeuge um die Zukunft der Erde zu sichern. Die größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wie Ernährungssicherheit, Klimawandel, Ressourcen Knappheit und der immer schwierigere Kampf gegen Abfallprodukte können durch Innovationen in der Landwirtschaft besser bewältigt werden. Startups in der Agrarindustrie werden in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle einnehmen, wenn es darum geht, durch technologische Innovationen die Qualität und Quantität der landwirtschaftlichen Produkte zu steigern und gleichzeitig den ökologischen Impact zu minimieren.

Nach zwei erfolgreichen Ausgaben des „Interpoma Innovation Camps“, präsentiert die Interpoma -  Internationale Fachmesse des Apfels vom 15. bis 17. November in der Messe Bozen sein erstes  „Startup Village“. Eine Plattform für den Austausch von neuen Ideen und innovativen Themen in der Apfel-Industrie zwischen konsolidierten Unternehmen, Startups, jungen Talenten und Branchenexperten.

Startups, die an der Teilnahme interessiert sind, können ihre Anfrage auf http://www.fierabolzano.it/interpoma/de/startupvillage.html ausfüllen. Ausgewählte Startups erhalten einen kostenfreien Desk im Startup Village der Interpoma 2018 vom 15. bis zum 17. November und dürfen ihre Innovation der internationalen und nationalen Fachpresse präsentieren. Außerdem bekommen sie die Möglichkeit, am Matchmaking mit den 400 anwesenden Ausstellern teilzunehmen und werden auf allen Interpoma-Kanälen (Fachpresse & Presse + Web) genannt. Die Kosten für die Teilnahme belaufen sich auf nur € 290,00.

Erste Verleihung des „Technology Award“ auf der Interpoma 2018

Die besten Innovationen im Bereich Technologien und Maschinen rund um Anbau und Weiterverarbeitung des Apfels erwartet ein Preispaket im Wert von 5.000 Euro.

Neue Technologien stehen im Mittelpunkt der Interpoma 2018, der internationalen Apfelfachmesse, die vom 15. bis 17. November 2018 in Bozen stattfindet. Zum ersten Mal verleiht dabei die veranstaltende Messe Bozen in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik der Freien Universität Bozen sowie der italienischen Gesellschaft für Obst-, Gemüse- und Blumenanbau „SOI“ den Interpoma Technology Award.

„Ziel der Preisvergabe ist es“, so Thomas Mur, Direktor von Messe Bozen, „auf der Messe präsentierte Technologien und Maschinen hervorzuheben, die sich durch besonders innovative Werte auszeichnen und einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Anbautechniken, Schutzmaßnahmen und die Weiterverarbeitung des Apfels zu optimieren.“ Mithilfe der technischen und wissenschaftlichen Unterstützung unserer Partner sollen auf diese Weise jene technische Innovationen ausgezeichnet werden, mit denen die Wirtschaftlichkeit landwirtschaftlicher Betriebe, die Apfelqualität, der Arbeitsschutz und die ökologische Nachhaltigkeit der Produktionsprozesse gefördert werden.

Bei dieser ersten Auflage werden Preise in zwei Wettbewerbskategorien vergeben: „Field“ mit den Unterkategorien „Orchard Management“, „Plant Protection“ und „Fruit Harvest“ sowie „Post Harvest“ mit den drei Unterkategorien „Fruit Sorting and Grading“, „Fruit Storage” und „Fruit Processing“.

Für den Interpoma Technology Award 2018 können sich Aussteller mittels Initiativbewerbungen auf der Interpoma anmelden. Diese werden dann von einer Jury, bestehend aus national und international anerkannten Experten und Wissenschaftlern, bewertet. Dazu gehören der Vorsitzende der Jury, Massimo Tagliavini, von der Freien Universität Bozen und Präsident der italienischen Gesellschaft für Obst-, Gemüse- und Blumenanbau, Paolo Balsari von der Universität Turin, Angelo Zanella vom Versuchszentrum Laimburg, Pietro Tonutti von der Scuola Universitaria Superiore Sant’Anna in Pisa, Fabrizio Mazzetto von der Freien Universität Bozen sowie Stuart Tustin vom Forschungsinstitut „Plant and Food Research“ in Neuseeland. 

Die Bewertung und Prämierung der Unternehmen erfolgt anhand der Produkte, die sie für den Wettbewerb nennen (z. B. Maschinen, Systeme, Komponenten, Geräte).
Jedes Unternehmen darf höchstens ein Produkt einreichen. Zu diesem Zweck müssen die Unternehmen das entsprechende Bewerbungsformular, das von der Interpoma-Website heruntergeladen werden kann, in englischer Sprache ausfüllen und bis zum 10. September 2018 per E-Mail an interpoma@fruitecom.it schicken.

Die Preisverleihung findet am 15. November um 18 Uhr in der Südtirol-Lounge in den Ausstellungshallen der Interpoma statt. Dabei erhalten die Gewinner der beiden Kategorien des Interpoma Technology Award 2018 ein Preispaket im Wert von 5.000 Euro. Dieses beinhaltet ein von Interpoma ausgestelltes Zertifikat, die Produktion eines 30 Sekunden langen Produktvideos sowie Werbemaßnahmen während der Interpoma 2018, mit denen die Rolle des Wettbewerbssiegers sowie die erreichten Ergebnisse kommuniziert werden.
Mit entsprechenden Werbemaßnahmen werden auch die anderen teilnehmenden Unternehmen ins Blickfeld gerückt. Dazu gehören gezielte Postings in den sozialen Netzwerken der Interpoma (Facebook, LinkedIn u. a.) und Berichte im Interpoma-Newsletter.

Interpoma 2018, Innovationen stehen im Mittelpunkt

Die Vorbereitungen für die elfte Auflage der Interpoma sind in vollem Gange. Die Interpoma ist die einzige internationale Fachmesse zum Thema Apfel, dem Südtiroler Spitzenprodukt.

Vom 15. bis 17. November wird Bozen erneut zur Apfel-Hauptstadt. Mehr als 20.000 Fachleute aus aller Welt treffen sich hier, um sich über die wichtigsten Neuheiten der Branche zu informieren. Bei der Interpoma, der internationalen Messe für Anbau, Lagerung und Vermarktung des Apfels, rückt seit einigen Jahren verstärkt das Thema Innovationen in den Mittelpunkt. Die Messe hat sich als zentraler Branchentreffpunkt etabliert, bei dem innovative Entwicklungen vorgestellt werden. 2018 bildet da keine Ausnahme: Die elfte Auflage der Messe wird von einer Vielzahl an Initiativen begleitet, die das dreitägige Messeprogramm im November bereichern.

Interpoma Innovation Camp, Raum für innovative Ideen

Nach der Premiere 2016 im Rahmen der Interpoma 2016 fand die zweite Auflage des Interpoma Innovation Camp letzten November im Rahmen der Landwirtschaftsmesse Agrialp statt (ebenfalls auf dem Gelände der Messe Bozen). Einen ganzen Tag lang hatten Startup-Unternehmen aus Italien und anderen Ländern ihre Innovationen im Bereich der Apfelwirtschaft einer internationalen Jury, bestehend aus Journalisten und Experten der Branche, vorstellen können. So war es auch beim Interpoma Innovation Camp 2017, aus dem das italienische Startup Perfrutto Horticultural Knowledge als Sieger hervorging. Perfrutto ist ein hochentwickeltes Prognosesystem zur Ernteoptimierung. Es erstellt Prognosedaten, die Landwirten helfen sollen, Bewässerung, Ausdünnung und Befruchtung zu optimieren. Das System verarbeitet im Feld erfasste Daten, insbesondere die Größe der Früchte. Diese Messungen erfolgen mit Calibit, einem digitalen Messschieber, der mit einem Datenlogger ausgestattet ist. Diese Hightech-Dienstleistung wird auf Apfel-, Birnen- und Kiwiplantagen verwendet. Der zugrundeliegende Prognose-Algorithmus beruht auf Erkenntnissen aus 30 Jahren universitärer Forschung.

Welche Chancen eröffnet China? Im Juni findet die zweite Auflage der Interpoma China statt

Mit einer Produktion von 43,8 Millionen Tonnen in der Saison 2016/2017 und 2,32 Millionen Hektar Anbaufläche ist China der größte Apfelproduzent der Welt. Die Halbinsel Shandong gilt als wichtigstes Anbaugebiet. Trotzdem verfügen über 90 % der dortigen Plantagen nicht über Anlagen zum Schutz vor Vögeln bzw. vor Frost und Hagel. Auf nicht einmal 20 % der Flächen sind Düngeanlagen vorhanden. Der Mechanisierungsgrad liegt bei unter 30 %. Der asiatische Gigant eröffnet der europäischen Apfelbranche enorme Chancen. Aus diesem Grund hat Messe Bozen 2017 die erste Auflage der Interpoma China Congress & Exhibition im Weihai International Exhibition & Conference Center in Shandong organisiert. 2.000 Besucher und 70 Aussteller aus China, Belgien, Chile, Frankreich, Deutschland, Island, Italien, Israel, Korea und den Niederlanden haben an der Ausstellung und der Tagung teilgenommen. Bestärkt durch diesen Erfolg findet dieses Jahr vom 28. bis 29. Juni die zweite Auflage von Interpoma China Congress in Weihai.   

Interpoma Technology Award 2018 und BZ loves apples

Innovation und Technologie – in diese Bereiche investiert die Interpoma verstärkt seit einigen Jahren, um jungen Unternehmen und neuen Ideen eine Bühne zu geben und damit Entwicklungen in der Apfelbranche voranzutreiben. In diesem Zusammenhang ist der Wettbewerb „Interpoma Technology Award“ entstanden, eine der großen Neuheiten auf der Interpoma 2018. Der Wettbewerb wird von der Messe Bozen in Zusammenarbeit mit der technisch-wissenschaftlichen Fakultät der Freien Universität Bozen und der italienischen Gesellschaft für Obst-, Gemüse- und Blumenanbau „SOI“ organisiert. Mit diesem Preis sollen jene auf der Messe präsentierten Technologien und Maschinen herausgestellt werden, die sich durch ihre besonderes innovative Werte auszeichnen und einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Anbautechniken, Schutzmaßnahmen und die Weiterverarbeitung des Apfels zu optimieren. 

Interpoma 2018 bezieht die ganze Stadt Bozen mit ein, die sozusagen zu einem einzigen Messegelände zum Thema Apfel wird. Im Rahmen der Initiative „BZ loves apples“, die erstmalig während der letzten Auflage veranstaltet wurde, werden auch in diesem Jahr eine Reihe von Aktivitäten zur Einbeziehung von Einwohnern und Gästen der Stadt angeboten. Auf dem Programm stehen Verkostungen, Showcooking, Führungen in die Umgebung von Bozen zu den Anbaugebieten der Südtiroler Äpfel und vieles mehr.

Zahlen zur letzten Auflage der Interpoma:

460 Aussteller aus 24 Ländern (Amerika, Österreich, Belgien, Kroatien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Japan, England, Israel, Italien, Niederlande, Polen, Tschechische Republik, Rumänien, Russland, Spanien, Schweiz, Ungarn, Irland, Korea, Slowenien Portugal, Serbien) haben sich bei Interpoma 2016 auf einer Ausstellungsfläche von 25.000 m² präsentiert. 20.000 Besucher aus 70 Ländern besuchten die Ausstellung, darunter internationale Einkäufer und 150 Journalisten aus der ganzen Welt.

 

Interpoma – ein umfangreiches Programm für „Der Apfel in der Welt“

Interpoma wird im November dieses Jahres in Bozen wieder Veranstaltungsort des international bekannten Kongresses zur Apfelwirtschaft sein.

Markttrends, Sorteninnovation, nachhaltiger Apfelanbau, High-Tech im Obstbau: Das sind die großen Themen des alle zwei Jahre stattfindenden Kongresses „Der Apfel in der Welt“ im Rahmen der Interpoma 2018. Die internationale Fachmesse für Anbau, Lagerung und Vermarktung des Apfels findet in diesem Jahr vom 15. bis 17. November 2018 in der Messe Bozen statt. Koordiniert wird der Kongress dieses Jahr vom Südtiroler Fachmann Kurth Werth. Neu dabei ist, dass er an den ersten beiden Tagen der Messe, also am Donnerstag und Freitag, und nicht wie bisher am Samstag abgehalten wird. Jeder Kongresstag besteht aus zwei Teilen und es werden rund 20 internationale Referenten anwesend sein, die sich mit brandaktuellen Themen der Apfelbranche auseinandersetzen.

Die erste Veranstaltung am Donnerstag, 15. November, beschäftigt sich mit dem Thema „Der Apfel in der Welt: Trends in Osteuropa und Asien“. Im Zentrum der Diskussionen werden dabei Polen und das russische Embargo sowie der Apfelanbau in Osteuropa, auf dem Balkan und in Zentralasien stehen. Zudem wird die Position Chinas und Indiens für den internationalen Apfelhandel untersucht und die Chancen und Handelsbarrieren für Apfelexporte nach Asien analysiert. Der zweite Teil wird hingegen von Fachbeiträgen zu Trends in der Sorteninnovation, der Genealogie und Systematik des Apfels mit „internationalen Trends in der Sorteninnovation, dem Genom des Apfels und den Wildapfelwäldern in Kasachstan“ geprägt sein. Den Abschluss bildet ein Film über die Wildapfelwälder Kasachstans, der aufzeigt, wie man aus altem Genmaterial neue Apfelsorten züchtet.    

Der zweiten Tag, Freitag 16. November, dreht sich im ersten Teil um „Nachhaltigkeit im Apfelanbau: Bio- und Integrierte Produktion“. Referenten aus Italien, Österreich, der Schweiz und Deutschland erörtern Themen rund um den Bio-Anbau, die Integrierte Produktion, Nachhaltigkeit und Biodiversität, wobei auch konkrete Fallstudien zur Verdeutlichung herangezogen werden. Das Hauptthema der Abschlusssitzung ist dann der Technik mit Schwerpunkt auf „High-Tech im Obstbau der Zukunft“ gewidmet: Dabei geht es um neue Anbausysteme in der südlichen Hemisphäre und den Vereinigten Staaten. Es wird aber auch um Robotik und Mechanisierung im Obstbau sowie Digitalisierung, Sensortechnik und Präzisionstechnologie und die Einführung von Elektro-Traktoren im Anbau gehen.

„Die Themen von ‚Der Apfel in der Welt‘ stehen bereits fest“, bestätigt Kongress-Koordinator Kurth Werth. Dieses Jahr erstreckt sich die Veranstaltung über zwei Tage mit sehr interessanten Beiträgen von über 20 internationalen Fachleuten statt, die ihre Teilnahme in Bozen bereits zugesagt haben. Es wird ein umfassender Überblick über die Apfelbranche geliefert, und zwar sowohl in Bezug auf die Aktualität der Themen als auch hinsichtlich der internationalen Ausrichtung der Beiträge. Am Rednerpult werden Redner aus Italien, Österreich, Deutschland, der Schweiz, Polen, Frankreich, China, Indien und Neuseeland stehen“, so Werth. 

Das gesamte Programm von „Der Apfel in der Welt“ finden Sie unter:www.fierabolzano.it/interpoma/ 


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