Forum für autochthone Weine

19. - 20. Oktober 2015
11:00 - 18:00 Uhr

Forum für autochthone Weine
  Autochtona ist...
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Das italienische Forum für autochtone Weine

Autochtona kehrt zurück! Eine der interessantesten und wichtigsten Veranstaltungen zum Thema autochthone, italienische Weine feiert 2014 seine elfte Auflage und findet dieses Jahr vom 20. bis 21. Oktober im Rahmen der Internationalen Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie „Hotel“ statt.

Diese zwei Veranstaltungstage erlauben es allen Weinkennern und -liebhabern, neue, kleine und besondere Weinproduzenten kennen zu lernen, die sich mit aller Leidenschaft dafür einsetzen, einheimische Rebsorten zu pflegen und gegen die „Global Player“ zu bestehen.

Die Einzigartigkeit der vorgestellten Weine sowie Fachbesucher aus dem Weinsektor sind nur zwei Gründe, die die Veranstaltung erfolgreich machen. Es handelt sich um einen wichtigen Branchentreffpunkt welcher es ermöglicht, die breite Angebotspalette an italienischen autochthonen Weinsorten kennenzulernen. 

Fixpunkte im Programm stellen nunmehr die beiden jährlich stattfindenden Wettbewerbe “Autochthone Leidenschaft!” und “Tasting Lagrein” dar, welche natürlich auch 2014 stattfinden werden, inkl. Preisverteilung.

Vinea Tirolensis: Der darauffolgende Mittwoch, 22. Oktober 2014 steht ganz im Zeichen der Freien Weinbauern Südtirols, welche ihre jährliche und nunmehr 15. Jahresverkostung zum 2. Mal während der Messe abhalten.  

 

Das italienische Forum für autochtone Weine

Eine Vetrine zur Stärkung der heimischen Weine mit Tradition

In Italien existieren hunderte von kleinen, aber dennoch sehr guten Kellereien, welche in die Vielfältigkeit unserer Weintradition investiert haben und nicht im Stande sind, unter den Fachleuten der Branche bekannt zu werden. Die Produzenten haben dank Autochtona eine Plattform gefunden, um ihre Einzigartikeit auf Markt zu zeigen. Uns als Organistoren der Veranstaltung obliegt es nun, diese einzigartigen Schätze zu finden und deren Sichtbarkeit zu garantieren. 

Autochtona findet im Rahmen der Internationalen Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie, Hotel 2014 statt. 

Eine Vetrine zur Stärkung der heimischen Weine mit Tradition

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Messe Bozen AG weist ihre Aussteller darauf hin, beim Eintrag in FAIRGUIDE.COM , EXPO-GUIDE.COM, EVENT-FAIR und  BUILDTEC MARKET.COM VORSICHTIG zu sein. Es handelt sich um einen Dienst GEGEN BEZAHLUNG! Mehr Informationen dazu

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24/10/2014
2014

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Hotel und Autochtona weiter auf Rekordkurs

Mit 20.400 Besuchern an vier Tagen, über 600 Ausstellern und einer Warteliste bei denselben bestätigt sich Hotel als wichtigstes Treffen aller politischen, institutionellen und wirtschaftlichen Akteure eines für das Land strategischen Sektors.

Nachdem bereits das vergangene Jahr einen Besucherrekord zu verzeichnen hatte, geht der Aufwärtstrend der Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie ungebrochen weiter. Noch einmal einhundert Personen als im letzten Jahr mehr strömten von Montag 20. bis Donnerstag 23. Oktober in die Messehallen nach Bozen, um sich über die neuen Trends des Sektors zu informieren.

„Trotz einer durchwachsenen Saison war in den Messehallen eine Tendenz zu erneuter Investitionsfreudigkeit auf Seiten der Hotellerie- und Gastronomiebranche zu spüren. Das spricht dafür, dass Hoteliers und Gastronomen antizyklisch investieren, um ständig auf dem neusten Stand zu sein. Auch die Fachveranstaltungen waren sehr gut besucht, was uns darin bestärkt, dass sich die Akteure der Branche ständig weiterbilden und professionalisieren wollen“, bricht HGV-Direktor Thomas Gruber eine Lanze für die Fachmesse.

Über 20 verschiedene Events, also im Schnitt fünf pro Veranstaltungstag, rundeten die Wirtschaftsschau ab, darunter Kongresse, Workshops und Präsentationen. Besonders beliebt waren weiterhin die Fachtagung „Urlaub auf dem Bauernhof“ des Südtiroler Bauernbundes, das Social Media Forum mit anschließenden Impulsreferaten zu den neuen Möglichkeiten des Marketings, die das Web 2.0 bietet, die Fachtagung „AUSgebaut?!“ zu Umbau und Sanierung von Hotels und Tourismusbetrieben sowie die traditionelle Gastronomie-Fachtagung des Hoteliers- und Gastwirteverbandes HGV, der ein wesentlicher Träger der Bozner Fachmesse ist, zum Thema „Online-Bewertungen in der Gastronomie“.

Sehr gut angekommen sind wieder die Live-Events wie die Live-Koch-Shows aufstrebender Jungköche und erfahrener Hüttenwirte am Stand des Südtiroler Köcheverbandes SKV oder die Darbietungen der Konditoren, Bäcker und Eishersteller im hds, die mit dem Rekordversuch „größtes Kastanienherz der Welt“ bereits am Eröffnungstag ein echtes Highlight aufboten. Ein weiterer Schwerpunkt der Messe war der Pizza gewidmet. Die Fachzeitschrift „Pizza e Pasta Italiana“ wartete täglich mit einem anderen Programm auf, gut angekommen ist auch der Barkeeper-Contest International Castle Cocktail Cup (ICCC), bei dem ausschließlich mit Südtiroler Produkten gearbeitet wurde.

Günther Pfanzelter, Geschäftsführer der Phoenix Hotelsoftware PCS GmbH, gibt sich überzeugt: „Allgemein gab es auf der Hotel viel an Innovation zu sehen und die Qualität der Messestände ist sehr hoch. Für uns war diese Ausgabe sehr interessant, weil wir sehen, dass Kunden - besonders die hohe Hotellerie - auf der Suche nach innovativen Ideen ist, um sich von anderen zu differenzieren, denn jener der nichts tut, bleibt im Vergleich zu anderen im Hintertreffen.“
„Der Südtiroler Markt hat sich für uns sehr gut entwickelt und auch der erste Messeauftritt seit Langem war sehr erfolgreich. Wir hatten sehr viele Besucher aus Italien auf unserem Stand. Eine Messe ist immer auch die Möglichkeit den eigenen Bekanntheitsgrad in einer Region einzuordnen“, meint Barbara H. v. Hartungen, zuständig für Marketing und Kommunikation bei home interior M.H. GmbH.
Ähnlich sieht es Monika Walch, Verkaufsleiterin der Roner AG Brennereien: „Die Fachmesse Hotel ist für uns immer ein sehr wichtiger Moment im Jahr für den gesamten Kanal Ho.Re.Ca. Interessant ist auch die Kombination mit den drei Weinevents „Autochtona“, „Vinea Tirolensis“ und „Tasting Lagrein“, die eine für uns sehr wichtige Klientel in die Messehallen bringt. Eine Messe erfordert viel und gute Vorbereitung und eine entsprechende Nachbereitung.“

Sehr positiv auch die Bilanz der Weinevents im Rahmen der Hotel: Autochtona bestätigt sich als perfekte Plattform zum Austausch zwischen Produzenten und Händlern kleiner, feiner Weine aus ganz Italien, die nicht ein Massenpublikum erreichen, aber vielfach enormes Potential zeigen. Dabei hat die Veranstaltung die Funktion, es meist kleinen Betriebe zu ermöglichen, ihre Nischenprodukte einem fachkundigen und interessierten Publikum zu präsentieren. Christy Canterbury, eine von nur neun weiblichen Master of Wine der USA, als Vorsitzende der Jury des Wettbewerb „Autochthone Leidenschaft“ über die diesjährige Auflage: „Autochtona ist ein sehr interessantes Event, bei dem man besondere und schwer zu findende Wein kennen lernt. Die Weine hatten durchschnittlich eine hervorragende Qualität und auch die Organisation des Events war sehr gut.“
Dass sich das Konzept der „Messe in der Messe“ sowohl für die Messe als auch für die Freien Weinbauern Südtirol (FWS) bewährt hat, bewies der Besucherzustrom zu deren Jahresweinverkostung „Vinea Tirolensis“, bei der sich nach dem erfolgreichen Debüt im Vorjahr am Mittwoch 70 Winzer mit 350 Qualitätsweinen präsentierten. Den Abschluss am letzten Messetag bildete wie bereits die vergangenen Jahre die Verkostung der besten Lagreinweine bei „Tasting Lagrein“.

Aus der Besucherumfrage unter 962 Besuchern geht hervor, dass es sich fast ausschließlich um Fachpublikum handelt, das vorwiegend aus Südtirol (64%) und Trient (17%) stammt sowie zu rund 20% aus anderen Regionen Italiens und die Messe mit „gut“ 58%, bis „sehr gut“ 38% beurteilt.

Die nächste 39. Auflage von Hotel und Autochtona findet vom 19. bis 22. Oktober 2015 statt.

Alle weiteren Informationen unter: www.hotel.messebozen.it

 
22/10/2014
2014

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„Autochthone Leidenschaft“ 2014: die Gewinner

Auch die elfte Auflage der Autochtona erreichte mit der Verleihung der Preise des Wettbewerbs „Autochthone Leidenschaft“ ihren Höhepunkt. Sechs Weine aus insgesamt siebzig wurden als Beste in jeweiligen ihrer Kategorie ausgezeichnet. Mit der 15. Jahresverkostung „Vinea Tirolensis“, die zum zweiten Mal im Rahmen der Fachmesse Hotel stattfand, präsentierten die Freien Weinbauern Südtirol allen Weinliebhaber einen Überblick über ihr einzigartiges Weinsortiment. Morgen gibt es zum Abschluss bei „Tasting Lagrein“ die besten Lagrein-Weine des Landes zu entdecken.

Friaul-Julisch Venetien, Piemont, Veneto, Emilia Romagna, Marken und Kampanien. Die Siegeretiketten von “Autochthone Leidenschaft”, dem bereits traditionellen Wettbewerb im Rahmen des Forums für autochthone Weine, spiegeln die gesamte italienische Weinlandschaft wieder – von Nord nach Süd. Die Herausforderung für die ausgezeichnet besetzte Jury war nicht leicht, schließlich galt es unter 70 Etiketten im Wettbewerb, sechs würdige Sieger zu küren. Unter dem Vorsitz der US-amerikanischen Journalistin Christy Canterbury, einer der nur sechs weiblichen Master of Wine der USA wurden die besten Weine in sechs Kategorien gewählt.

Aus dem Piemont kommt der beste autochthone Rotwein, ein Fara "Vigna di Sopra" des Produzenten Bianchi Cecilia. Als bester Süßwein wurde der Breganze Doc Torcolato 2010 der Kellerei Beato Bartolomeo Breganze aus dem Veneto gekürt. Zum zweiten Mal hintereinander ging der Preis für den besten Schaumwein an den Lambrusco di Modena Spumante Doc Brut der Cantina della Volta, die erstmals unter dem Etikett "Trentasei" firmierte. Weiter im Süden, in den Marken, ist der beste Rosé-Wein beheimatet: „Pinko Nero" Montepulciano 2013 der Kellerei Angeli di Varano.
Die Kellerei Fosso degli Angeli aus Kampanien erhielt die Auszeichnung für den besten autochthonen Weißwein, ihren Falanghina del Sannio "Maior" 2013. Der Sonderpreis „Terroir”, mit welchem die Jury jeweils jenen Wein auszeichnet, der den Charakter seiner Sorte und seines Terroirs am kongenialsten zur Geltung bringt, ging dieses Jahr nach Friaul-Julisch Venetien für den Piculit Neri 2013 von Bulfon - I Vini di Emilio Bulfon.

Mit dem Wettbewerb „Autochthone Leidenschaft“ ging die elfte Auflage des elften Forums für autochthone Weine, Autochtona, zu Ende und bestätigte sich gleichzeitig als einzigartiger Weinevent, bei dem Weine höchster Qualität präsentiert werden, von biologischen über biodynamische bis hin zu echten Raritäten. Die Jury bestand neben der Präsidentin Christy Canterbury aus Pierluigi Gorgoni (Guida l'Espresso e Spirito diVino), Alessandro Franceschini (Spirito diVino), Alessandra Piubello (Spirito diVino), Filippo Gastaldi (Vinarius), John Brunton (The Guardian), Fabio Pracchia (Slow Wine) und Ekaterina Shibakina (Marin Express, einem der größten Weinhändler in Russland).

Zum zweiten Mal im Rahmen der Hotel konnten alle Weinliebhaber am heutigen Mittwoch 22. Oktober von 11:00 bis 18:00 Uhr die Weine und die Mitglieder der Vereinigung Freie Weinbauern Südtirol besser kennenlernen. Und da gibt es gar einiges zu entdecken, da es sich bei den meisten der Freien Weinbauern um Familienbetriebe handelt, die den gesamten Produktionsablauf – von der Rebe bis zum Glas – selbst gestalten. Die Mitglieder der Vereinigung stammen aus allen Teilen der überaus vielfältigen Anbaugebiete Südtirols, die sich vom Vinschgau und dem Eisacktal bis ins Unterland erstrecken. Jedes Terroir hat seinen eigenen Charakter und die sehr individuellen Weinbauern verleihen jedem Wein zudem ihre eigene Handschrift. Auch in der Größe der Betriebe unterscheiden sich die Mitglieder stark, reichen doch die bearbeiteten Flächen von einem halben bis hin zu 50 Hektar Reben. Die wesentlichen Merkmale der Freien Weinbauern Südtirol sind vor allem Individualität, Qualität und Eigenständigkeit.

Bereits heute werden die Sieder des Tasting Lagrein geehrt, die morgen, am letzten Messetag ausführlichst und unter der professionellen Anleitung von Mitgliedern der Sommeliervereinigung Südtirol verkosten werden können. Die Jury unter Vorsitz der Präsidentin der Obfrau der Südtiroler Weinakademie Christine Mayr vergab die "Lagrein Awards": als bester Lagrein hervorgehoben wurde der Gran Lareyn 2012 des Weinguts Loacker, Bozen und bester Lagrein Riserva wurde der Lagrein Gries Kristan Riserva 2011 der Kellerei Egger-Ramer.

Alle Informationen auf: www.autochtona.it/de

 
27/08/2014
2014

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Autochtona und Vinea Tirolensis: die Präsentation in Innsbruck

Wie präsentiert man zwei ungewöhnliche, einzigartige Weinevents mit ebensolchen Weinen einem ausgesuchten und anspruchsvollen Publikum? Diese Frage stellte sich Messe Bozen bei der Vorstellung des internationalen Forums der autochthonen Weine „Autochtona“ und „Vinea Tirolensis“, der Jahresweinverkostung der Freien Weinbauern Südtirol, am 12. August in Innsbruck. Mit einer multidimensionalen Verkostung, die in ihrer Form wohl einzigartig war.

„Nach zehn Jahren Aufbauarbeit und vor allem auch dem immer stärker werdenden Zuspruch aus ganz Italien und besonders aus Norditalien, war es an der Zeit, das Forum für autochthone Weine auch über den Brenner hinaus bekannt zu machen“, beschreibt Reinhold Marsoner, Direktor der Messe Bozen, die Motivation für die Präsentation des Weinevents in Innsbruck: „Die Vielfalt der einheimischen Weine Italiens – es gibt deren 600 von denen wiederum rund die Hälfte auf der Autochtona vertreten sind - ist derart faszinierend, dass man sich kaum vorstellen kann, dass selbst Weinfreunde und Sommeliers, dies nicht so kennen- und schätzen lernen können wie wir.“

Um diesem “Manko” entgegen zu wirken und dem österreichischen Fachpublikum die inzwischen auf drei unabhängige Veranstaltungen angewachsene Reihe von Weinevents zu präsentieren, die wieder während der Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie „Hotel“, vom 20. bis 23. Oktober in Bozen stattfinden werden, lud Messe Bozen gemeinsam mit seinen Partnern, dem Tiroler Sommerlierverein (TSOV) und den Freien Weinbauern Südtirol (FWS), auf eine zweifache Verkostung nach Innsbruck.

Das erste Mal auf genau 1.905 Metern Seehöhe in der „Alpenlounge“ der Seilbahnstation „Seegrube“ standen die fünf Siegerweine des letztjährigen Wettbewerb „Autochthone Leidenschaft“ zur Verkostung. Mit von der Runde waren auch drei würdige Vertreter der einheimischen Rebsorten Südtirols der Freien Weinbauern Südtirols. Begleitet wurde die Degustation von Südtiroler Spezialitäten des Sternerestaurants Bad Schörgau im Sarntal. Dass dieselben Weine dann wenig später in der Stadt, also fast 1.400 Meter tiefer teilweise völlig anders schmeckten und warum dies so sei, erläuterte die Präsidentin der Sommeliervereinigung Südtirol, Christine Mayr AIWS FRWS, die bereits die Verkostung auf der „Seegrube“ souverän geleitet hatte.

Die Erfahrung war für alle Teilnehmer, die ausschließlich aus Fachjournalisten und Honoratioren aus dem Weinbereich bestanden, eine besondere. „Das Faszinierende war, dass diese Weine auf verschiedenen Meereshöhen tatsächlich unterschiedlich schmecken. So waren alle geladenen Experten einhellig der Meinung, dass die Säure der Weine auf knapp 2.000 Metern stärker hervortritt, wobei im Tal die Weine als runder und weicher erscheinen. Interessant ist auch, dass etwaige Fehler bei den Weinen in der Höhe stärker bewertet wurden. Insgesamt war es eine ganz besondere Erfahrung und Erweiterung im klassischen Degustationsgeschäft“, resümierte der Präsident des Tiroler Sommeliervereins, Diplom-Sommelier Norbert Waldnig MAS.

Übereinstimmende Erkenntnis dieser außergewöhnlichen Verkostungsreihe war also die Feststellung, dass für die Konsumenten auf unterschiedlichen Höhen nicht dieselben Weine geeignet sind, sondern jeweils auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt angeboten werden sollten. Dazu meinte Michael Graf Goёss-Enzenberg, Präsident der Freien Weinbauern Südtirols: „Für uns als Weinproduzenten ist es immer interessant unsere Weine unter verschiedensten Bedingungen zu präsentieren und zu verkosten. Sie sollten doch in jeder Situation Freude bereiten. So war es auch bei diesem trüben Wetter sehr aufschlussreich.“

Aber natürlich dürfen auch die einzigartigen Hauptdarsteller der Präsentation nicht unerwähnt bleiben – die acht verkosteten Weine: Mit dem Petite Arvine aus dem Aostatal wurde ein Wein aus einem der höchstgelegenen Weinberge Europas serviert, es kam ein kaum bekannter (Rosè-) Schaumwein aus Lambrusco-Trauben zur Verkostung und mit der vor dem Aussterben bewahrten Sorte „Montonico“ wurde eine wahre Rarität kredenzt, die in den Abruzzen insgesamt auf nur knapp einem (!) Hektar angebaut wird. Mit einem Negroamaro war auch eine wichtige Rebsorte aus Süditalien präsent, die ihren Namen der intensiven Geschmacksnote und Farbe ("Negro amaro" bedeutet „Bitterer Schwarzer“) verdankt. Ein eleganter Gewürztraminer, ein kräftiger, ausschließlich spontan vergorener Lagrein sowie ein klassischer St. Magdalener repräsentierten die autochthonen Sorten Südtirols. Den Abschluss bildete ein sehr spät gelesener, aufwändigst verarbeiteter Süßwein, ein Ucelut aus dem Friaul.

Solche Raritäten und weitere wenig bekannte Perlen aus dem reichen Schatz der italienischen Weinwelt können auch am 20. und 21. Oktober wieder entdeckt werden, nämlich auf dem Forum der autochthonen Weine Italiens. Im vergangenen Jahr konnte die Autochtona insgesamt rund 1.100 Teilnehmer aus der Fachwelt verzeichnen, die bei der Verkostung aus über 300 autochthonen Weinen aus ganz Italien wählen konnten. Zu den Höhepunkten auch der elften Auflage zählt sicherlich wieder der Wettbewerb „Autochthone Leidenschaft“ bei dem eine internationale Jury bestehend aus Wein-Journalisten und anerkannten -Experten den besten autochthonen Weinen Italiens in insgesamt sechs Kategorien die „Autochtona Awards“ verleiht.

Die Gelegenheit, die Weine von 91 eigenständigen Weinproduzenten kennen zu lernen, die sich unter dem Siegel der „Freien Weinbauern Südtirol“ (FWS) zusammengeschlossen haben, erhalten Weinliebhaber und Interessierte nur bei der Jahresverkostung „Vinea Tirolensis“, die heuer zum zweiten Mal im Rahmen der Fachmesse „Hotel“ stattfindet. Dabei präsentieren sich die sehr individuellen Weinbauern aus den überaus vielfältigen Anbaugebieten Südtirols, die sich vom Vinschgau und dem Eisacktal bis ins Unterland erstrecken. Die erste Austragung der „Vinea Tirolensis“ im Rahmen der Hotel 2013 in den Hallen der Messe Bozen war mit rund 700 Besucher an einem einzigen Tag ein gelungener Einstand.

Am letzten Tag der „Hotel“ schließlich, am Donnerstag 24. Oktober, findet nach dem großen Erfolg im letzten Jahr erneut die Lagrein-Vergleichsverkostung „Tasting Lagrein“ statt. Bei dieser Gelegenheit wird dem besten Lagrein sowie dem besten Lagrein riserva der „Lagrein Award“ verliehen.

 
15/07/2014
2014

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Autochtona „auf hohem Niveau“: In Innsbruck ein Vorgeschmack auf die 11. Auflage in Bozen

Am 20. und 21. Oktober wird wieder zum internationalen Forum der autochthonen Weine der Messe Bozen geladen. Kennzeichnend für diese Veranstaltung bleiben nach wie vor die Authentizität der Produkte und das hochqualifizierte Fachpublikum. Ein absolutes Novum in diesem Jahr ist die Vorschauveranstaltung auf der Nordkette oberhalb Innsbrucks (A) am 12. August.

Wieder bietet sich die einmalige Gelegenheit, eine ganze Reihe kleiner Betriebe kennenzulernen, die einen der ursprünglichsten und wertvollsten Schätze der italienischen Weinwelt hüten: die autochthonen Rebsorten. Genau darin besteht die Philosophie der Autochtona, der nunmehr zur Tradition gewordenen Fachveranstaltung der Messe Bozen. Sie steht am 21. und 22. Oktober zeitgleich mit der bereits 38. Auflage der Hotel, der internationalen Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie, auf dem Programm.

Das Format der Autochtona bleibt unverändert, wird aber dieses Mal um eine originelle „Vorschau“ bereichert: Gemeinsam mit den Partnern des Tiroler Sommeliervereins wird Autochtona 2014 am 12. August im Skigebiet Nordkette oberhalb Innsbrucks vorgestellt, in der Alpenlounge Seegrube auf knapp 2.000 Metern Meereshöhe. Zweiter Hauptdarsteller dieses Präsentationsevents „in luftiger Höhe“ ist die 15. Auflage von “Vinea Tirolensis”, der jährlichen Weinpräsentation der “Freien Weinbauern Südtirol”, die dieses Jahr am 22. Oktober stattfinden wird. Zu diesem Anlass bietet sich Fachjournalisten, Sommeliers und Produzenten auch die Gelegenheit, alle Siegerweine von 2013 zu verkosten.

Die zweitätige Fachmesse in Bozen bewährt sich erneut als eine der interessantesten Veranstaltungen für all jene, die eine Auswahl der bedeutendsten italienischen Weinsorten näher kennenlernen möchten - Weine, die oft eng mit bestimmten, klar abgegrenzten Anbaugebieten verknüpft sind und aus der Arbeit engagierter Winzer und Betriebe hervorgehen, die sich ganz dem Erhalt der ureigenen Identitätsmerkmale und Traditionen ihrer Erzeugnisse verschrieben haben.

Die 11. Auflage der Autochtona, die in Zusammenarbeit mit der italienischen Sommeliers-Vereinigung (AIS) veranstaltet wird, ist wie gewohnt auf zwei Tage konzentriert. Letztes Jahr konnte die Autochtona insgesamt rund 1.000 Teilnehmer aus der Fachwelt verzeichnen, die bei der Verkostung aus über 300 autochthonen Weinen aus ganz Italien wählen konnten. Zum fünften Mal in Folge ist auch das Reglement unverändert geblieben, das sich durch besonders rigorose Vorgaben auszeichnet und nur italienische Erzeugnisse zulässt, wobei der Anteil der autochthonen Sorten mindestens 95% betragen muss.

Die Gelegenheit, die Weine von 91 eigenständige Weinproduzenten, die sich unter dem Siegel der „Freien Weinbauern Südtirol“ (FWS) zusammengeschlossen haben, erhalten Weinliebhaber und Interessierte nur im Rahmen der Jahresverkostung „Vinea Tirolensis“, die heuer zum zweiten Mal im Rahmen der „Hotel“ stattfindet. Dabei präsentieren sich die sehr individuellen Weinbauern aus den überaus vielfältigen Anbaugebieten der Region, die sich vom Vinschgau und dem Eisacktal bis ins Unterland erstrecken. Die erste Austragung der „Vinea Tirolensis“ im Rahmen der Hotel 2013 in den Hallen der Messe Bozen war mit rund 700 Besucher an einem einzigen Tag ein gelungener Einstand.

Zu den beliebtesten Veranstaltungen zählt „Autochthone Leidenschaft“, der Wettbewerb, bei dem die besten ausgestellten Produkte von einer Jury aus Weinfachjournalisten und anerkannten Experten mit den „Autochtona Awards“ ausgezeichnet werden. Auch die Vergleichsverkostung „Tasting Lagrein“ findet erneut statt und wird mit der Preisverleihung an die besten Lagreinweine abschließen.

Vom 20. bis 21. Oktober treffen sich Weinproduzenten, Konsortien und Fachleute auf der Messe Bozen zur Autochtona 2014, um die autochthonen Weine Italiens zu präsentieren und ihnen jene Sichtbarkeit zu verleihen, die ihnen gebührt.

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