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16/10 - 17/10/2017
11:00 - 18:00 Uhr
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HOTEL 2017
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  Die Messe > Autochtona ist...

Heimische Weine mit Tradition

Eine der interessantesten und wichtigsten Veranstaltungen zum Thema autochthone, italienische Weine feiert dieses Jahr seine dreizehnte Auflage.

In Italien existieren hunderte von kleinen, aber ausgezeichneten Kellereien, die in die Vielfältigkeit unserer Weintradition investiert haben.

Am 16. und 17. Oktober können Weinkennern und -liebhabern,  neue, kleine und besondere Weinproduzenten kennenlernen, die sich mit aller Leidenschaft dafür einsetzen, einheimische Rebsorten zu pflegen und gegen die Global Player“ zu bestehen.

 

Zahlen

 

1.200 Fachbesucher

 

480 autochthone Weine

 

120 Weinbauern aus 15 italienischen Regionen

 

2 Wettbewerbe: Autochtona Awards und Tasting Lagrein

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Statements

“Wir sind froh darüber, dass wir bereits das dritte Jahr in Folge an Autochtona teilnehmen können. Wir erhoffen uns, dass die Messe weiter so wächst: sie ist auf dem richtigen Weg!“

Fabio Picari, Vini La Quercia

„Wir befinden die Messe als eine schöne Veranstaltung, die kleinen Unternehmen, welche mit autochthonen Weinreben arbeiten, ausreichend Präsentationsfläche bietet.“

Massimo Palmieri, Tenuta San Marcello

“Unsere Partner sind ausgezeichnete Personen, die an den Wert ihrer Arbeit glauben. Die Stärke dieser Messe ist die Passion, welche die Produzenten und die Besuchern teilen.“

Franco Accorsi, Fondo Bozzole  

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News

Autochtona 2017: Das Schaufenster der autochthonen italienischen Weine

AUTOCHTONA

Am 16. und 17. Oktober findet das nationale Forum der autochthonen Weine in der Messe Bozen statt. Auf dem Programm stehen B2B-Begegnungen mit internationalen Einkäufern aus ganz Europa sowie die zwei Veranstaltungen „Autochthone Leidensch ...

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Autochtona Awards für die charakteristischsten Weine

AUTOCHTONA

Die Veranstaltung “Autochtone Leidenschaft!” hat die Gewinner der 13. Ausgabe der Autochtona bekannt gegeben. Die Jury aus Weinjournalisten und Branchenexperten wählte die sechs besten Weine unter mehr als 70 Finalisten aus. Piemont, ...

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Autochtona 2016: Italiens Winzer treffen internationale Einkäufer

AUTOCHTONA

Am 24. und 25. Oktober steht die 13. Auflage des nationalen Forums der autochthonen Weine in der Messe Bozen an. Wichtigste Neuerung dabei sind die erstmals organisierten Geschäftstreffen mit Großeinkäufern aus ganz Europa. Die inzw ...

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Bei „Autochthone Leidenschaft!“ siegen die regionalen Weine

AUTOCHTONA

Verleihung der „Autochtona Awards“ an die Spitzenweine der 12. Auflage der Autochtona. Die Jury hat 6 Weine unter mehr als 300 konkurrierenden Etiketten ausgezeichnet. Lombardei, Venetien, Emilia-Romagna, Toskana, Sizilien und Sardinien. ...

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Tasting Lagrein. Zwei Preise reichen nicht

AUTOCHTONA

Bei seiner fünften Auflage wird erstmals ein aufsehenerregendes ex aequo in der Kategorie Lagrein „Jahrgangswein“ zwischen der Interpretation eines Weinbauern und der einer historischen Winzergenossenschaft verzeichnet. Die Auszeichn ...

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Autochtona wieder in Bozen: Zwei Tage, um die besten einheimischen Weine Italiens zu entdecken

AUTOCHTONA

Es ist wieder an der Zeit, das riesige Panorama autochthoner italienischer Weine zu erleben. Am 19. und 20. Oktober heißt die 12. Auflage des nationalen Forums der autochthonen Weine der Messe Bozen alle Fachbesucher, Journalisten und Blogger w ...

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Hotel und Autochtona weiter auf Rekordkurs

AUTOCHTONA

Mit 20.400 Besuchern an vier Tagen, über 600 Ausstellern und einer Warteliste bei denselben bestätigt sich Hotel als wichtigstes Treffen aller politischen, institutionellen und wirtschaftlichen Akteure eines für das Land strategischen ...

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„Autochthone Leidenschaft“ 2014: die Gewinner

AUTOCHTONA

Auch die elfte Auflage der Autochtona erreichte mit der Verleihung der Preise des Wettbewerbs „Autochthone Leidenschaft“ ihren Höhepunkt. Sechs Weine aus insgesamt siebzig wurden als Beste in jeweiligen ihrer Kategorie ausgezeichnet. ...

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Autochtona und Vinea Tirolensis: die Präsentation in Innsbruck

AUTOCHTONA

Wie präsentiert man zwei ungewöhnliche, einzigartige Weinevents mit ebensolchen Weinen einem ausgesuchten und anspruchsvollen Publikum? Diese Frage stellte sich Messe Bozen bei der Vorstellung des internationalen Forums der autochthonen ...

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Autochtona „auf hohem Niveau“: In Innsbruck ein Vorgeschmack auf die 11. Auflage in Bozen

AUTOCHTONA

Am 20. und 21. Oktober wird wieder zum internationalen Forum der autochthonen Weine der Messe Bozen geladen. Kennzeichnend für diese Veranstaltung bleiben nach wie vor die Authentizität der Produkte und das hochqualifizierte Fachpublikum. E ...

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Autochtona 2017: Das Schaufenster der autochthonen italienischen Weine

Am 16. und 17. Oktober findet das nationale Forum der autochthonen Weine in der Messe Bozen statt. Auf dem Programm stehen B2B-Begegnungen mit internationalen Einkäufern aus ganz Europa sowie die zwei Veranstaltungen „Autochthone Leidenschaft“ und „Tasting Lagrein“, die zum 8. bzw. 7. Mal stattfinden. 

 

Diese Messe hat einen festen Platz im Terminkalender all jener, die in dieser Branche arbeiten. Das Organisationsteam der Autochtona 2017 ist bereits seit einigen Wochen mit der Vorbereitung der 14. Auflage beschäftigt. Das nationale Forum der autochthonen Weine findet am 16. und 17. Oktober wie jedes Jahr in den Ausstellungshallen der Messe Bozen statt, zeitgleich mit der Hotel, bei der sich vier Tage lang alles um Hotellerie und Gastronomie dreht.

Die vorangegangenen 13 Auflagen dieser Messe zählten insgesamt über 1.000 vertretene Winzer und mehr als 20.000 Fachbesucher. Diese Fachmesse besticht durch eine äußerst sorgfältige Organisation mit einem Blick fürs Detail und zieht vor allem Branchenfachleute aus Italien und dem Ausland an. Für eine besondere Note sorgen dabei die Besucher aus den umgebenden Regionen. Das bestätigen auch die vielen kleinen Unternehmen, die Jahr für Jahr aus ganz Italien anreisen, um ihre autochthonen Weine, die auf eine lange Geschichte zurückblicken können, vorzustellen.

Die Zahlen der letzten Auflage bestätigen es: Die Autochtona ist längst eine feste Größe für alle, die sich intensiv mit autochthonen Weinsorten beschäftigen. 74 Produzenten aus 17 verschiedenen italienischen Regionen, die 338 Weinsorten zur Verkostung anboten, sorgten 2016 für eine lebhafte und interessante Messe mit mehr als 1.300 Fachbesuchern und 46 akkreditierten Fachjournalisten. 

Erneut angeboten wird das Best Wine Buy-Event, das neue Absatzmöglichkeiten auf ausländischen Märkten eröffnet. Im letzten Jahr fand diese Veranstaltung zum ersten Mal statt und ist auf breite Zustimmung sowohl bei den Fachleuten aus dem Ausland wie auch bei den Ausstellern gestoßen. Dank des gut durchdachten Veranstaltungsprogramms kamen die ausstellenden Betriebe ins Gespräch mit einer Reihe von ausländischen Weineinkäufern.

Natürlich dürfen auch die beiden Prämierungen nicht fehlen, die das Forum zu einem wichtigen Treffpunkt für die Fachwelt gemacht haben. Bereits seit 2010 stellen sich dabei die Teilnehmer einer internationalen Jury italienischer und ausländischer Weinfachjournalisten. Bei „Autochthone Leidenschaft“ werden in einer Blindverkostung in verschiedenen Kategorien die „Autochtona Awards“ für die besten auf dem Forum präsentierten Weine vergeben. „Tasting Lagrein“ ist fixer Bestandteil des Begleitprogramms der Messe, bei dem mit derselben Methode die letzten Jahrgänge der gleichnamigen autochthonen Südtiroler Weinsorte beurteilt werden.

Autochtona 2017, am 16. und 17. Oktober auf dem Gelände der Messe Bozen, ist ein wichtiger Termin für Unternehmen, Genossenschaften und Fachleute aus der Weinbranche.

 

Alle Informationen:

www.autochtona.it

www.facebook.com/Autochtona

www.twitter.com/Autochtona 

 

 

Autochtona Awards für die charakteristischsten Weine

Die Veranstaltung “Autochtone Leidenschaft!” hat die Gewinner der 13. Ausgabe der Autochtona bekannt gegeben. Die Jury aus Weinjournalisten und Branchenexperten wählte die sechs besten Weine unter mehr als 70 Finalisten aus.

Piemont, Veneto, Emilia Romagna, Marken und Südtirol. Das sind die Regionen aus denen jene „Weinhandwerker“ stammen, die mit den Autochtona Awards der Veranstaltung "Autochtone Leidenschaft!" anlässlich der dreizehnten Ausgabe des nationalen Forums der autochthonen Weine in Bozen ausgezeichnet wurden.

“Wie immer sehr mitreißend, mit vielen Neuheiten und Überraschungen, diese Art „Giro d’Italia“ der Weine mit seinen autochthonen Rebsorten”, meinte Pierluigi Gorgoni, Journalist des Spirito diVino und Koordinator der Veranstaltung: “Einige davon sind sehr selten, sodass ich sie hier zum ersten Mal probiert habe”. 

Die Auszeichnung Bester Rotwein ging an den Valpolicella Ripasso DOC San Giacomo 2014 des Weinguts Villa Mattielli. Den Award Bester Weißwein erhielt das Weingut von Giovanni Daglio für  den Colli Tortonesi Doc Timorasso Cantico 2014. Der Preis Bester Süßwein entschied der Malvasia di Castelnuovo Don Bosco Doc Gilli 2015 des erstmaligen Teilnehmers Cascina Gilli für sich.

Dank Christian Bellei kletterte die Emilia Romagna mit dem Millesimato 2012, klassische Methode, der Cantina della Volta, auf das Podium und erhielt die Auszeichnung Bester Schaumwein. Der Marche Rosato IGT Pinkonero 2015 des Weinguts Angeli di Varano erhielt die Auszeichnung Bester Rosé, während der Sonderpreis Terroir, der traditionsgemäß an jenen Wein vergeben wird, welcher die Charakteristiken des Anbaugebiets am besten verkörpert, nach Südtirol an die Kellerei Kurtatsch mit seinem Grauvernatsch Sonntaler 2015 ging.

Am Ende der Veranstaltung stellte Stefania Vinciguerra, Chefredakteurin von Doctor Wine und Juryvorsitzende fest: „Es ist wunderbar die große Auswahl an italienischem Erbe an alten Rebsorten zu entdecken und es ist ebenso schön zu sehen, dass viele kleine Produzenten auch schwierige Sorten wählen, um die besondere Charakteristik ihres Territoriums zum Vorschein zu bringen.“

In der Jury saßen neben Stefania Vinciguerra und Pierluigi Gorgoni auch Andrea Galanti, Bester Sommelier Italiens 2015, Jochen Erler, Jurymitglied beim Wine & Spirit Competition, Filippo Gastaldi, Sommelier und Berater bei Vinarius sowie Giuseppe Carrus vom Gambero Rosso.

Alle Informationen auf: www.autochtona.it/de

Autochtona 2016: Italiens Winzer treffen internationale Einkäufer

Am 24. und 25. Oktober steht die 13. Auflage des nationalen Forums der autochthonen Weine in der Messe Bozen an. Wichtigste Neuerung dabei sind die erstmals organisierten Geschäftstreffen mit Großeinkäufern aus ganz Europa.

Die inzwischen bereits traditionelle Herbstveranstaltung der autochthonen italienischen Weine findet auch dieses Jahr wieder statt. Messe Bozen organisiert die dreizehnte Auflage des nationalen Forums der autochthonen Weine, das am 24. und 25. Oktober auf dem Programm steht, gleichzeitig mit der 40. Auflage der Hotel, der Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie.

Die diesjährige Auflage wird um ein interessantes Angebot erweitert, das den teilnehmenden Winzern ganz neue, grenzüberschreitende Möglichkeiten bietet. Den ausschließlich italienischen Weinproduzenten eröffnen sich mit den Einkäufertreffen neue Märkte in ganz Europa: die „Best Wine Buy“ genannten Events bieten die Gelegenheiten zu Einzelgesprächen mit Buyer vom gesamten Kontinent und damit den einfachen Einstieg in bisher fremde und unerreichbare Absatzmärkte. Die ausstellenden Betriebe der Autochtona haben die einzigartige Gelegenheit individuelle Termine mit den eigens nach Bozen kommenden Weineinkäufern vorzumerken.

Die zwei Weintage in Bozen sind zu einem einzigartigen Bezugspunkt für die Fachwelt geworden, eine ideale Veranstaltung, um die vielen kleinen Händler und Produzenten kennenzulernen, die die Aufwertung des italienischen Weinbestands und die Wahrung der autochthonen Rebsorten mit großer Leidenschaft und Entschlossenheit voranbringen. Oft sind es die Nischenproduktionen, die die enge und von antiken Traditionen geprägte Wechselwirkung zwischen der Arbeit der Menschen, den privilegierten Weinanbaugebieten und den Rebsorten am besten zur Geltung bringen.

Die letztjährige Ausgabe bestätigt den kontinuierlichen Aufwärtstrend der Veranstaltung: Mit über 120 teilnehmenden Weinproduzenten aus 15 verschiedenen Regionen Italiens und 480 Weinetiketten, konnte Autochtona 2015 über 1.200 Fachbesucher und 46 Medienvertreter registrieren.

Zu den beliebtesten Veranstaltungen zählt „Autochthone Leidenschaft“, der Wettbewerb, bei dem die besten Etiketten im Rahmen einer Weinverkostung von einer Jury aus Weinfachjournalisten und anerkannten Experten mit den „Autochtona Awards“ ausgezeichnet werden. Auch die als Begleitprogramm stattfindende Veranstaltung “Tasting Lagrein”, die mit einer Preisverleihung an die besten Lagreinweine abschließt, ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

Vom 24. bis 25. Oktober treffen sich Weinproduzenten, Winzer(genossenschaften) und Fachleute in der Messe Bozen zur Autochtona 2016, um die autochthonen Weine Italiens zu präsentieren und ihnen jene Sichtbarkeit zu verleihen, die ihnen gebührt.

Alle Informationen auf: www.autochtona.it/de

Bei „Autochthone Leidenschaft!“ siegen die regionalen Weine

Verleihung der „Autochtona Awards“ an die Spitzenweine der 12. Auflage der Autochtona. Die Jury hat 6 Weine unter mehr als 300 konkurrierenden Etiketten ausgezeichnet.

Lombardei, Venetien, Emilia-Romagna, Toskana, Sizilien und Sardinien. Die bei der sechsten Auflage des Wettbewerbs „Autochthone Leidenschaft!“ mit den begehrten Wine Awards ausgezeichneten Weine stammen aus allen Teilen Italiens, eine Bestätigung für die erfolgreiche Kombination von Qualität und Vielfalt.

Für Pier Bergonzi, Vizedirektor der italienischen Sportzeitung „La Gazzetta dello Sport“, der die Arbeiten geleitet und die in die Endausscheidung gelangten 76 Weine bewertet hat, war es eine Art Giro d'Italia der Weine: „Mir bot sich die Gelegenheit, sehr viele unterschiedliche Weine zu verkosten, einige davon aus Rebsorten, die ich zum ersten Mal probiert habe. Ich konnte mich so einmal mehr vom großartigen und reichen Weinbestand Italiens überzeugen“.

Beginnend in Norditalien wurde der Preis „Bester Rotwein“ an den Raboso DOC Piave 2009 des Weingutes Ornella Molon Traverso vergeben. Der Award in der Kategorie „Bester Weißwein“ ging in die Lombardei und wurde dem Trebbiano di Lugana Brolo DOC 2014 der Weinkellerei Cantina Marsadri verliehen. Der Preis „Bester Schaumwein“ ging dagegen an den Lambrusco Rosé di Modena Spumante DOC Brut 2011 des Weingutes Cantina della Volta.

Weiter Richtung Süden erhielt das toskanische Weingut Fattoria San Michele a Torri in der Kategorie „Bester Süßwein“ den Award für den „Vin Santo“ DOC Colli dell'Etruria Centrale 2011. Kommen wir schließlich zu den Inseln: Das sizilianische Weingut I Custodi delle Vigne dell'Etna hat die Auszeichnung für den „Besten Rosé“ mit seinem Alnus Etna Rosato DOC 2012 erhalten, während der Sonderpreis „Terroir“, der traditionsgemäß an jenen Wein vergeben wird, welcher die Charakteristiken des Anbaugebiets am besten verkörpert, nach Sardinien an das Weingut Colline del Vento mit seinem Entu, Vermentino di Sardegna DOC bio 2014 ging.  

„Autochtona endete so auf die bestmögliche Weise, mit einem Wettbewerb - „Autochthone Leidenschaft!“ – der auch bei dieser Auflage auf höchstem Qualitätsniveau erfolgte, mit Weine aus biologischem und biodynamischem Anbau sowie von seltenen und kostbaren Rebsorten“, erklärt Pierluigi Gorgoni (Weinführer „I Vini d'Italia“ der Verlagsgruppe L'Espresso), Koordinator der Auswahl. Der Juryvorsitzende Pier Bergonzi wurde von Leonardo Romanelli (Gambero Rosso), Peter Schleimer (Vinaria, Österreich), Stefania Belcecchi (DoctorWine), Angelo Carrillo (Weinführer ViniBuoni d'Italia) und Filippo Gastaldi (Vinarius - Vereinigung der italienischen Weinhandlungen) unterstützt.

Heute werden die Weintage der Hotel mit „Vinea Tirolensis“ fortgesetzt, der Weinschau der besten Weine der Freien Weinbauern Süditrol FWS.
Morgen Donnerstag wird auf der Hotel dagegen dem Lagrein, der heute morgen bereits dem Gaumen der Jurymitglieder geschmeichelt hat, auf der gleichnamigen Veranstaltung "Tasting Lagrein“ gewidmet sein.

Alle Informationen auf: www.autochtona.it/de

Tasting Lagrein. Zwei Preise reichen nicht

Bei seiner fünften Auflage wird erstmals ein aufsehenerregendes ex aequo in der Kategorie Lagrein „Jahrgangswein“ zwischen der Interpretation eines Weinbauern und der einer historischen Winzergenossenschaft verzeichnet. Die Auszeichnung "Bester Lagrein Riserva" prämiert dagegen einen Wein der Kellerei Bozen.

Gleichzeitig mit dem Event Vinea Tirolensis wurden im Rahmen der Fachmesse Hotel die besten Lagrein-Weine gekürt. Die Vergleichsverkostung - organisiert in Zusammenarbeit mit dem Konsortium Südtirol Wein - hat den Kalender der Weinveranstaltungen auf der internationalen Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie bereichert und aufgewertet.

Auch bei dieser 5. Auflage hat eine Jury aus italienischen und internationalen Weinfachjournalisten den „Besten Lagrein“ und „Besten Lagrein Riserva“ aus 60 ausgewählten Weinen gekürt, die alle aus den Weinkellern des Konsortiums Südtirol Wein stammen.

„Der Lagrein ist eine ganz besondere Rebsorte mit einzigartigen Eigenschaften“, bestätigt der Juryvorsitzende Peter Schleimer von der österreichischen Fachzeitschrift Vinaria: „Wir sprechen insbesondere den Produzenten unsere Glückwünsche aus für ihre sorgfältige Arbeit in der Kellerei trotz der Komplexität des Jahrgangs 2014“.

Aufgrund identischer Punktezahl wird in der Kategorie „Bester Lagrein“ der „Lagrein Award“ gleich an zwei Weine verliehen: den Lagrein DOC 2014 vom Ansitz Waldgries, ein vom Winzer Christian Plattner geführtes Weingut, und den Lagrein DOC Spigel 2013 der Kellerei Kaltern-Caldaro, einer historischen Winzergenossenschaft mit über 400 Mitgliedern. In der Kategorie “Bester Lagrein Riserva” triumphiert dagegen der Lagrein Riserva Grieser DOC Prestige Line 2013 der Kellerei Bozen, welche den jahrhundertealten Erfahrungsschatz von Gries und St. Magdalena vereint. Diese Weine werden am vierten Tag der Hotel zur Verkostung angeboten.

Die Weintage der Messe Bozen, die auch in diesem Jahr Bezugspunkt für Hunderte von Brancheninsidern waren, gehen so zu Ende. Autochtona, das am 19. und 20. Oktober veranstaltete zwölfte nationale Forum der autochthonen Weine, konnte auch in diesem Jahr wie bei der Auflage 2014 über 1.200 Besucher verzeichnen, mit 120 Weinbauern aus 15 italienischen Regionen für insgesamt 480 autochthone Weine, die zur Verkostung angeboten wurden.

Zu den Hauptveranstaltungen der Messe gehören der Wettbewerb „Autochthone Leidenschaft!“ – in diesem Jahr unter dem Vorsitz des Journalisten Pier Bergonzi, Vizedirektor der italienischen Sportzeitung „La Gazzetta dello Sport“ – der über die Spitzenweine 2015 unter den in die Endausscheidung gelangten 76 Weine entschieden hat. Hervorragende Ergebnisse erzielte auch die den Freien Südtiroler Weinbauern gewidmete „Vinea Tirolensis“.

Alle Informationen auf: www.autochtona.it/de

Autochtona wieder in Bozen: Zwei Tage, um die besten einheimischen Weine Italiens zu entdecken

Es ist wieder an der Zeit, das riesige Panorama autochthoner italienischer Weine zu erleben. Am 19. und 20. Oktober heißt die 12. Auflage des nationalen Forums der autochthonen Weine der Messe Bozen alle Fachbesucher, Journalisten und Blogger willkommen.

Die nun schon traditionelle Herbstveranstaltung der autochthonen italienischen Weine wird auch dieses Jahr wieder stattfinden. Messe Bozen organisiert die zwölfte Auflage des nationalen Forums der autochthonen Weine, das am 19. und 20. Oktober auf dem Programm steht, gleichzeitig mit der 39. Auflage der Hotel, der Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie.

Die zwei Tage in Bozen sind zu einem einzigartigen Bezugspunkt für die Fachwelt geworden, eine ideale Veranstaltung, um die vielen kleinen Händler und Produzenten kennenzulernen, die die Aufwertung des italienischen Weinbestands und die Wahrung der autochthonen Rebsorten mit großer Leidenschaft und Entschlossenheit voranbringen. Oft sind es die Nischenproduktionen, die die enge und von antiken Traditionen geprägte Wechselwirkung zwischen der Arbeit der Menschen, den privilegierten Weinanbaugebieten und den Rebsorten am besten zur Geltung bringen.

Die Organisation läuft bereits auf Hochtouren, um die neue Auflage der Bozener Messe zu planen, die auch dieses Jahr wieder auf die Mitarbeit der italienischen Sommeliers-Vereinigung AIS zählen kann, die die Aussteller und Besucher an beiden Tagen bei der Arbeit und Weinverkostung unterstützen wird. Die Ausgabe 2014 konnte 1.275 Fachbesucher zählen (25% Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr), mit 82 Herstellern aus 13 verschiedenen italienischen Regionen und insgesamt 316 autochthonen Weinetiketten. Die besonders strikten Teilnahmevoraussetzungen bleiben auch im siebten Jahr in Folge unverändert. Das Auswahlkriterium der Veranstaltung konzentriert sich auf Nischenhersteller, die ausschließlich italienische Etiketten produzieren, von denen mindestens 95% autochthone Weine sind.

Zu den beliebtesten Veranstaltungen zählt „Autochthone Leidenschaft“, der Wettbewerb, bei dem die besten Etiketten im Rahmen einer Weinverkostung von einer Jury aus Weinfachjournalisten und anerkannten Experten mit den „Autochtona Awards“ ausgezeichnet werden. Auch die als Begleitprogramm stattfindende Veranstaltung “Tasting Lagrein”, die mit einer Preisverleihung an die besten Lagreinweine abschließt, ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

Vom 19. bis 20. Oktober treffen sich Weinproduzenten, Winzer(genossenschaften) und Fachleute auf der Messe Bozen zur Autochtona 2015, um die autochthonen Weine Italiens zu präsentieren und ihnen jene Sichtbarkeit zu verleihen, die ihnen gebührt.

Alle Informationen auf: www.autochtona.it/de

Hotel und Autochtona weiter auf Rekordkurs

Mit 20.400 Besuchern an vier Tagen, über 600 Ausstellern und einer Warteliste bei denselben bestätigt sich Hotel als wichtigstes Treffen aller politischen, institutionellen und wirtschaftlichen Akteure eines für das Land strategischen Sektors.

Nachdem bereits das vergangene Jahr einen Besucherrekord zu verzeichnen hatte, geht der Aufwärtstrend der Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie ungebrochen weiter. Noch einmal einhundert Personen als im letzten Jahr mehr strömten von Montag 20. bis Donnerstag 23. Oktober in die Messehallen nach Bozen, um sich über die neuen Trends des Sektors zu informieren.

„Trotz einer durchwachsenen Saison war in den Messehallen eine Tendenz zu erneuter Investitionsfreudigkeit auf Seiten der Hotellerie- und Gastronomiebranche zu spüren. Das spricht dafür, dass Hoteliers und Gastronomen antizyklisch investieren, um ständig auf dem neusten Stand zu sein. Auch die Fachveranstaltungen waren sehr gut besucht, was uns darin bestärkt, dass sich die Akteure der Branche ständig weiterbilden und professionalisieren wollen“, bricht HGV-Direktor Thomas Gruber eine Lanze für die Fachmesse.

Über 20 verschiedene Events, also im Schnitt fünf pro Veranstaltungstag, rundeten die Wirtschaftsschau ab, darunter Kongresse, Workshops und Präsentationen. Besonders beliebt waren weiterhin die Fachtagung „Urlaub auf dem Bauernhof“ des Südtiroler Bauernbundes, das Social Media Forum mit anschließenden Impulsreferaten zu den neuen Möglichkeiten des Marketings, die das Web 2.0 bietet, die Fachtagung „AUSgebaut?!“ zu Umbau und Sanierung von Hotels und Tourismusbetrieben sowie die traditionelle Gastronomie-Fachtagung des Hoteliers- und Gastwirteverbandes HGV, der ein wesentlicher Träger der Bozner Fachmesse ist, zum Thema „Online-Bewertungen in der Gastronomie“.

Sehr gut angekommen sind wieder die Live-Events wie die Live-Koch-Shows aufstrebender Jungköche und erfahrener Hüttenwirte am Stand des Südtiroler Köcheverbandes SKV oder die Darbietungen der Konditoren, Bäcker und Eishersteller im hds, die mit dem Rekordversuch „größtes Kastanienherz der Welt“ bereits am Eröffnungstag ein echtes Highlight aufboten. Ein weiterer Schwerpunkt der Messe war der Pizza gewidmet. Die Fachzeitschrift „Pizza e Pasta Italiana“ wartete täglich mit einem anderen Programm auf, gut angekommen ist auch der Barkeeper-Contest International Castle Cocktail Cup (ICCC), bei dem ausschließlich mit Südtiroler Produkten gearbeitet wurde.

Günther Pfanzelter, Geschäftsführer der Phoenix Hotelsoftware PCS GmbH, gibt sich überzeugt: „Allgemein gab es auf der Hotel viel an Innovation zu sehen und die Qualität der Messestände ist sehr hoch. Für uns war diese Ausgabe sehr interessant, weil wir sehen, dass Kunden - besonders die hohe Hotellerie - auf der Suche nach innovativen Ideen ist, um sich von anderen zu differenzieren, denn jener der nichts tut, bleibt im Vergleich zu anderen im Hintertreffen.“
„Der Südtiroler Markt hat sich für uns sehr gut entwickelt und auch der erste Messeauftritt seit Langem war sehr erfolgreich. Wir hatten sehr viele Besucher aus Italien auf unserem Stand. Eine Messe ist immer auch die Möglichkeit den eigenen Bekanntheitsgrad in einer Region einzuordnen“, meint Barbara H. v. Hartungen, zuständig für Marketing und Kommunikation bei home interior M.H. GmbH.
Ähnlich sieht es Monika Walch, Verkaufsleiterin der Roner AG Brennereien: „Die Fachmesse Hotel ist für uns immer ein sehr wichtiger Moment im Jahr für den gesamten Kanal Ho.Re.Ca. Interessant ist auch die Kombination mit den drei Weinevents „Autochtona“, „Vinea Tirolensis“ und „Tasting Lagrein“, die eine für uns sehr wichtige Klientel in die Messehallen bringt. Eine Messe erfordert viel und gute Vorbereitung und eine entsprechende Nachbereitung.“

Sehr positiv auch die Bilanz der Weinevents im Rahmen der Hotel: Autochtona bestätigt sich als perfekte Plattform zum Austausch zwischen Produzenten und Händlern kleiner, feiner Weine aus ganz Italien, die nicht ein Massenpublikum erreichen, aber vielfach enormes Potential zeigen. Dabei hat die Veranstaltung die Funktion, es meist kleinen Betriebe zu ermöglichen, ihre Nischenprodukte einem fachkundigen und interessierten Publikum zu präsentieren. Christy Canterbury, eine von nur neun weiblichen Master of Wine der USA, als Vorsitzende der Jury des Wettbewerb „Autochthone Leidenschaft“ über die diesjährige Auflage: „Autochtona ist ein sehr interessantes Event, bei dem man besondere und schwer zu findende Wein kennen lernt. Die Weine hatten durchschnittlich eine hervorragende Qualität und auch die Organisation des Events war sehr gut.“
Dass sich das Konzept der „Messe in der Messe“ sowohl für die Messe als auch für die Freien Weinbauern Südtirol (FWS) bewährt hat, bewies der Besucherzustrom zu deren Jahresweinverkostung „Vinea Tirolensis“, bei der sich nach dem erfolgreichen Debüt im Vorjahr am Mittwoch 70 Winzer mit 350 Qualitätsweinen präsentierten. Den Abschluss am letzten Messetag bildete wie bereits die vergangenen Jahre die Verkostung der besten Lagreinweine bei „Tasting Lagrein“.

Aus der Besucherumfrage unter 962 Besuchern geht hervor, dass es sich fast ausschließlich um Fachpublikum handelt, das vorwiegend aus Südtirol (64%) und Trient (17%) stammt sowie zu rund 20% aus anderen Regionen Italiens und die Messe mit „gut“ 58%, bis „sehr gut“ 38% beurteilt.

Die nächste 39. Auflage von Hotel und Autochtona findet vom 19. bis 22. Oktober 2015 statt.

Alle weiteren Informationen unter: www.hotel.messebozen.it

„Autochthone Leidenschaft“ 2014: die Gewinner

Auch die elfte Auflage der Autochtona erreichte mit der Verleihung der Preise des Wettbewerbs „Autochthone Leidenschaft“ ihren Höhepunkt. Sechs Weine aus insgesamt siebzig wurden als Beste in jeweiligen ihrer Kategorie ausgezeichnet. Mit der 15. Jahresverkostung „Vinea Tirolensis“, die zum zweiten Mal im Rahmen der Fachmesse Hotel stattfand, präsentierten die Freien Weinbauern Südtirol allen Weinliebhaber einen Überblick über ihr einzigartiges Weinsortiment. Morgen gibt es zum Abschluss bei „Tasting Lagrein“ die besten Lagrein-Weine des Landes zu entdecken.

Friaul-Julisch Venetien, Piemont, Veneto, Emilia Romagna, Marken und Kampanien. Die Siegeretiketten von “Autochthone Leidenschaft”, dem bereits traditionellen Wettbewerb im Rahmen des Forums für autochthone Weine, spiegeln die gesamte italienische Weinlandschaft wieder – von Nord nach Süd. Die Herausforderung für die ausgezeichnet besetzte Jury war nicht leicht, schließlich galt es unter 70 Etiketten im Wettbewerb, sechs würdige Sieger zu küren. Unter dem Vorsitz der US-amerikanischen Journalistin Christy Canterbury, einer der nur sechs weiblichen Master of Wine der USA wurden die besten Weine in sechs Kategorien gewählt.

Aus dem Piemont kommt der beste autochthone Rotwein, ein Fara "Vigna di Sopra" des Produzenten Bianchi Cecilia. Als bester Süßwein wurde der Breganze Doc Torcolato 2010 der Kellerei Beato Bartolomeo Breganze aus dem Veneto gekürt. Zum zweiten Mal hintereinander ging der Preis für den besten Schaumwein an den Lambrusco di Modena Spumante Doc Brut der Cantina della Volta, die erstmals unter dem Etikett "Trentasei" firmierte. Weiter im Süden, in den Marken, ist der beste Rosé-Wein beheimatet: „Pinko Nero" Montepulciano 2013 der Kellerei Angeli di Varano.
Die Kellerei Fosso degli Angeli aus Kampanien erhielt die Auszeichnung für den besten autochthonen Weißwein, ihren Falanghina del Sannio "Maior" 2013. Der Sonderpreis „Terroir”, mit welchem die Jury jeweils jenen Wein auszeichnet, der den Charakter seiner Sorte und seines Terroirs am kongenialsten zur Geltung bringt, ging dieses Jahr nach Friaul-Julisch Venetien für den Piculit Neri 2013 von Bulfon - I Vini di Emilio Bulfon.

Mit dem Wettbewerb „Autochthone Leidenschaft“ ging die elfte Auflage des elften Forums für autochthone Weine, Autochtona, zu Ende und bestätigte sich gleichzeitig als einzigartiger Weinevent, bei dem Weine höchster Qualität präsentiert werden, von biologischen über biodynamische bis hin zu echten Raritäten. Die Jury bestand neben der Präsidentin Christy Canterbury aus Pierluigi Gorgoni (Guida l'Espresso e Spirito diVino), Alessandro Franceschini (Spirito diVino), Alessandra Piubello (Spirito diVino), Filippo Gastaldi (Vinarius), John Brunton (The Guardian), Fabio Pracchia (Slow Wine) und Ekaterina Shibakina (Marin Express, einem der größten Weinhändler in Russland).

Zum zweiten Mal im Rahmen der Hotel konnten alle Weinliebhaber am heutigen Mittwoch 22. Oktober von 11:00 bis 18:00 Uhr die Weine und die Mitglieder der Vereinigung Freie Weinbauern Südtirol besser kennenlernen. Und da gibt es gar einiges zu entdecken, da es sich bei den meisten der Freien Weinbauern um Familienbetriebe handelt, die den gesamten Produktionsablauf – von der Rebe bis zum Glas – selbst gestalten. Die Mitglieder der Vereinigung stammen aus allen Teilen der überaus vielfältigen Anbaugebiete Südtirols, die sich vom Vinschgau und dem Eisacktal bis ins Unterland erstrecken. Jedes Terroir hat seinen eigenen Charakter und die sehr individuellen Weinbauern verleihen jedem Wein zudem ihre eigene Handschrift. Auch in der Größe der Betriebe unterscheiden sich die Mitglieder stark, reichen doch die bearbeiteten Flächen von einem halben bis hin zu 50 Hektar Reben. Die wesentlichen Merkmale der Freien Weinbauern Südtirol sind vor allem Individualität, Qualität und Eigenständigkeit.

Bereits heute werden die Sieder des Tasting Lagrein geehrt, die morgen, am letzten Messetag ausführlichst und unter der professionellen Anleitung von Mitgliedern der Sommeliervereinigung Südtirol verkosten werden können. Die Jury unter Vorsitz der Präsidentin der Obfrau der Südtiroler Weinakademie Christine Mayr vergab die "Lagrein Awards": als bester Lagrein hervorgehoben wurde der Gran Lareyn 2012 des Weinguts Loacker, Bozen und bester Lagrein Riserva wurde der Lagrein Gries Kristan Riserva 2011 der Kellerei Egger-Ramer.

Alle Informationen auf: www.autochtona.it/de

Autochtona und Vinea Tirolensis: die Präsentation in Innsbruck

Wie präsentiert man zwei ungewöhnliche, einzigartige Weinevents mit ebensolchen Weinen einem ausgesuchten und anspruchsvollen Publikum? Diese Frage stellte sich Messe Bozen bei der Vorstellung des internationalen Forums der autochthonen Weine „Autochtona“ und „Vinea Tirolensis“, der Jahresweinverkostung der Freien Weinbauern Südtirol, am 12. August in Innsbruck. Mit einer multidimensionalen Verkostung, die in ihrer Form wohl einzigartig war.

„Nach zehn Jahren Aufbauarbeit und vor allem auch dem immer stärker werdenden Zuspruch aus ganz Italien und besonders aus Norditalien, war es an der Zeit, das Forum für autochthone Weine auch über den Brenner hinaus bekannt zu machen“, beschreibt Reinhold Marsoner, Direktor der Messe Bozen, die Motivation für die Präsentation des Weinevents in Innsbruck: „Die Vielfalt der einheimischen Weine Italiens – es gibt deren 600 von denen wiederum rund die Hälfte auf der Autochtona vertreten sind - ist derart faszinierend, dass man sich kaum vorstellen kann, dass selbst Weinfreunde und Sommeliers, dies nicht so kennen- und schätzen lernen können wie wir.“

Um diesem “Manko” entgegen zu wirken und dem österreichischen Fachpublikum die inzwischen auf drei unabhängige Veranstaltungen angewachsene Reihe von Weinevents zu präsentieren, die wieder während der Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie „Hotel“, vom 20. bis 23. Oktober in Bozen stattfinden werden, lud Messe Bozen gemeinsam mit seinen Partnern, dem Tiroler Sommerlierverein (TSOV) und den Freien Weinbauern Südtirol (FWS), auf eine zweifache Verkostung nach Innsbruck.

Das erste Mal auf genau 1.905 Metern Seehöhe in der „Alpenlounge“ der Seilbahnstation „Seegrube“ standen die fünf Siegerweine des letztjährigen Wettbewerb „Autochthone Leidenschaft“ zur Verkostung. Mit von der Runde waren auch drei würdige Vertreter der einheimischen Rebsorten Südtirols der Freien Weinbauern Südtirols. Begleitet wurde die Degustation von Südtiroler Spezialitäten des Sternerestaurants Bad Schörgau im Sarntal. Dass dieselben Weine dann wenig später in der Stadt, also fast 1.400 Meter tiefer teilweise völlig anders schmeckten und warum dies so sei, erläuterte die Präsidentin der Sommeliervereinigung Südtirol, Christine Mayr AIWS FRWS, die bereits die Verkostung auf der „Seegrube“ souverän geleitet hatte.

Die Erfahrung war für alle Teilnehmer, die ausschließlich aus Fachjournalisten und Honoratioren aus dem Weinbereich bestanden, eine besondere. „Das Faszinierende war, dass diese Weine auf verschiedenen Meereshöhen tatsächlich unterschiedlich schmecken. So waren alle geladenen Experten einhellig der Meinung, dass die Säure der Weine auf knapp 2.000 Metern stärker hervortritt, wobei im Tal die Weine als runder und weicher erscheinen. Interessant ist auch, dass etwaige Fehler bei den Weinen in der Höhe stärker bewertet wurden. Insgesamt war es eine ganz besondere Erfahrung und Erweiterung im klassischen Degustationsgeschäft“, resümierte der Präsident des Tiroler Sommeliervereins, Diplom-Sommelier Norbert Waldnig MAS.

Übereinstimmende Erkenntnis dieser außergewöhnlichen Verkostungsreihe war also die Feststellung, dass für die Konsumenten auf unterschiedlichen Höhen nicht dieselben Weine geeignet sind, sondern jeweils auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt angeboten werden sollten. Dazu meinte Michael Graf Goёss-Enzenberg, Präsident der Freien Weinbauern Südtirols: „Für uns als Weinproduzenten ist es immer interessant unsere Weine unter verschiedensten Bedingungen zu präsentieren und zu verkosten. Sie sollten doch in jeder Situation Freude bereiten. So war es auch bei diesem trüben Wetter sehr aufschlussreich.“

Aber natürlich dürfen auch die einzigartigen Hauptdarsteller der Präsentation nicht unerwähnt bleiben – die acht verkosteten Weine: Mit dem Petite Arvine aus dem Aostatal wurde ein Wein aus einem der höchstgelegenen Weinberge Europas serviert, es kam ein kaum bekannter (Rosè-) Schaumwein aus Lambrusco-Trauben zur Verkostung und mit der vor dem Aussterben bewahrten Sorte „Montonico“ wurde eine wahre Rarität kredenzt, die in den Abruzzen insgesamt auf nur knapp einem (!) Hektar angebaut wird. Mit einem Negroamaro war auch eine wichtige Rebsorte aus Süditalien präsent, die ihren Namen der intensiven Geschmacksnote und Farbe ("Negro amaro" bedeutet „Bitterer Schwarzer“) verdankt. Ein eleganter Gewürztraminer, ein kräftiger, ausschließlich spontan vergorener Lagrein sowie ein klassischer St. Magdalener repräsentierten die autochthonen Sorten Südtirols. Den Abschluss bildete ein sehr spät gelesener, aufwändigst verarbeiteter Süßwein, ein Ucelut aus dem Friaul.

Solche Raritäten und weitere wenig bekannte Perlen aus dem reichen Schatz der italienischen Weinwelt können auch am 20. und 21. Oktober wieder entdeckt werden, nämlich auf dem Forum der autochthonen Weine Italiens. Im vergangenen Jahr konnte die Autochtona insgesamt rund 1.100 Teilnehmer aus der Fachwelt verzeichnen, die bei der Verkostung aus über 300 autochthonen Weinen aus ganz Italien wählen konnten. Zu den Höhepunkten auch der elften Auflage zählt sicherlich wieder der Wettbewerb „Autochthone Leidenschaft“ bei dem eine internationale Jury bestehend aus Wein-Journalisten und anerkannten -Experten den besten autochthonen Weinen Italiens in insgesamt sechs Kategorien die „Autochtona Awards“ verleiht.

Die Gelegenheit, die Weine von 91 eigenständigen Weinproduzenten kennen zu lernen, die sich unter dem Siegel der „Freien Weinbauern Südtirol“ (FWS) zusammengeschlossen haben, erhalten Weinliebhaber und Interessierte nur bei der Jahresverkostung „Vinea Tirolensis“, die heuer zum zweiten Mal im Rahmen der Fachmesse „Hotel“ stattfindet. Dabei präsentieren sich die sehr individuellen Weinbauern aus den überaus vielfältigen Anbaugebieten Südtirols, die sich vom Vinschgau und dem Eisacktal bis ins Unterland erstrecken. Die erste Austragung der „Vinea Tirolensis“ im Rahmen der Hotel 2013 in den Hallen der Messe Bozen war mit rund 700 Besucher an einem einzigen Tag ein gelungener Einstand.

Am letzten Tag der „Hotel“ schließlich, am Donnerstag 24. Oktober, findet nach dem großen Erfolg im letzten Jahr erneut die Lagrein-Vergleichsverkostung „Tasting Lagrein“ statt. Bei dieser Gelegenheit wird dem besten Lagrein sowie dem besten Lagrein riserva der „Lagrein Award“ verliehen.

Autochtona „auf hohem Niveau“: In Innsbruck ein Vorgeschmack auf die 11. Auflage in Bozen

Am 20. und 21. Oktober wird wieder zum internationalen Forum der autochthonen Weine der Messe Bozen geladen. Kennzeichnend für diese Veranstaltung bleiben nach wie vor die Authentizität der Produkte und das hochqualifizierte Fachpublikum. Ein absolutes Novum in diesem Jahr ist die Vorschauveranstaltung auf der Nordkette oberhalb Innsbrucks (A) am 12. August.

Wieder bietet sich die einmalige Gelegenheit, eine ganze Reihe kleiner Betriebe kennenzulernen, die einen der ursprünglichsten und wertvollsten Schätze der italienischen Weinwelt hüten: die autochthonen Rebsorten. Genau darin besteht die Philosophie der Autochtona, der nunmehr zur Tradition gewordenen Fachveranstaltung der Messe Bozen. Sie steht am 21. und 22. Oktober zeitgleich mit der bereits 38. Auflage der Hotel, der internationalen Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie, auf dem Programm.

Das Format der Autochtona bleibt unverändert, wird aber dieses Mal um eine originelle „Vorschau“ bereichert: Gemeinsam mit den Partnern des Tiroler Sommeliervereins wird Autochtona 2014 am 12. August im Skigebiet Nordkette oberhalb Innsbrucks vorgestellt, in der Alpenlounge Seegrube auf knapp 2.000 Metern Meereshöhe. Zweiter Hauptdarsteller dieses Präsentationsevents „in luftiger Höhe“ ist die 15. Auflage von “Vinea Tirolensis”, der jährlichen Weinpräsentation der “Freien Weinbauern Südtirol”, die dieses Jahr am 22. Oktober stattfinden wird. Zu diesem Anlass bietet sich Fachjournalisten, Sommeliers und Produzenten auch die Gelegenheit, alle Siegerweine von 2013 zu verkosten.

Die zweitätige Fachmesse in Bozen bewährt sich erneut als eine der interessantesten Veranstaltungen für all jene, die eine Auswahl der bedeutendsten italienischen Weinsorten näher kennenlernen möchten - Weine, die oft eng mit bestimmten, klar abgegrenzten Anbaugebieten verknüpft sind und aus der Arbeit engagierter Winzer und Betriebe hervorgehen, die sich ganz dem Erhalt der ureigenen Identitätsmerkmale und Traditionen ihrer Erzeugnisse verschrieben haben.

Die 11. Auflage der Autochtona, die in Zusammenarbeit mit der italienischen Sommeliers-Vereinigung (AIS) veranstaltet wird, ist wie gewohnt auf zwei Tage konzentriert. Letztes Jahr konnte die Autochtona insgesamt rund 1.000 Teilnehmer aus der Fachwelt verzeichnen, die bei der Verkostung aus über 300 autochthonen Weinen aus ganz Italien wählen konnten. Zum fünften Mal in Folge ist auch das Reglement unverändert geblieben, das sich durch besonders rigorose Vorgaben auszeichnet und nur italienische Erzeugnisse zulässt, wobei der Anteil der autochthonen Sorten mindestens 95% betragen muss.

Die Gelegenheit, die Weine von 91 eigenständige Weinproduzenten, die sich unter dem Siegel der „Freien Weinbauern Südtirol“ (FWS) zusammengeschlossen haben, erhalten Weinliebhaber und Interessierte nur im Rahmen der Jahresverkostung „Vinea Tirolensis“, die heuer zum zweiten Mal im Rahmen der „Hotel“ stattfindet. Dabei präsentieren sich die sehr individuellen Weinbauern aus den überaus vielfältigen Anbaugebieten der Region, die sich vom Vinschgau und dem Eisacktal bis ins Unterland erstrecken. Die erste Austragung der „Vinea Tirolensis“ im Rahmen der Hotel 2013 in den Hallen der Messe Bozen war mit rund 700 Besucher an einem einzigen Tag ein gelungener Einstand.

Zu den beliebtesten Veranstaltungen zählt „Autochthone Leidenschaft“, der Wettbewerb, bei dem die besten ausgestellten Produkte von einer Jury aus Weinfachjournalisten und anerkannten Experten mit den „Autochtona Awards“ ausgezeichnet werden. Auch die Vergleichsverkostung „Tasting Lagrein“ findet erneut statt und wird mit der Preisverleihung an die besten Lagreinweine abschließen.

Vom 20. bis 21. Oktober treffen sich Weinproduzenten, Konsortien und Fachleute auf der Messe Bozen zur Autochtona 2014, um die autochthonen Weine Italiens zu präsentieren und ihnen jene Sichtbarkeit zu verleihen, die ihnen gebührt.

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