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07/02/2019

Skiverleih der Zukunft: Vertigo 2


Paolo Fiore ist Geschäftsführer von Vertigo 2, einem zur Kette Skiset gehörenden Skiverleih in Livigno. Ein erfolgreiches Beispiel dafür, wie die Zukunft des Skiverleihs aussehen könnte! Fiore: "Unsere Kunden bestürmen uns mit Emails, um sicherzustellen, dass die Skier, die sie für den Skiurlaub mieten, qualitativ hochwertig sind".
 
Hashtag di riferimento: #Prowinter #noleggiosci #fierabolzano #sportinvernali

 Der Winter ist in vollem Gange, und die italienischen Wintersportdestinationen sind von Touristen und Einheimischen bevölkert, die sich an den Wochenenden dem Wintersport und besonders dem Skilaufen widmen. Livigno ist dank der großen Vielfalt an Outdoor-Aktivitäten im sogenannten „Little Tibet“ eines der beliebtesten Reiseziele sowohl für italienische als auch für Wintersportler aus dem Ausland. Sie haben die Qual der Wahl zwischen Ski alpin, Freeriden, Skitouren, Snowboarden, Langlaufen und Schneeschuhwandern. Doch ganz gleich welche Wintersportart sie wählen: Eine der ersten Anlaufstellen sind immer wieder die örtlichen Verleihzentren, die die nötige Ausrüstung zur Verfügung stellen.

VERTIGO 2, EIN VERLEIH MIT ZUKUNFT

Mit einem der zahlreichen Verleiher in Livigno, Paolo Fiore, Geschäftsführer von Vertigo 2, haben wir über die laufende Saison und die Trends im Verleih gesprochen: "Nach dem großen Ansturm der Weihnachtsfeiertage erleben wir nun einen starken Kundenzustrom an den Wochenenden“, so Fiore, „aber die Touristen der ‚settimana bianca‘ halten uns auch an den Wochentagen auf Trab.“ Vertigo 2 hat seit den ersten Dezembertagen geöffnet, und die Saison ist noch lang: "Wenn der Schnee es uns erlaubt, werden wir bis Ende April geöffnet sein und die Osterferien nutzen. Bisher ist die Bilanz sehr positiv und wir hoffen, so bis zum Ende des Winters weiterzumachen".


In einem Ort wie Livigno mit stark touristischem Charakter basiert die Arbeit des Verleihers auf dem Schulkalender, sowohl was die Art der Ausrüstung als auch den Einsatz des Personals anbelangt: "Zu Weihnachten verleihen wir tagtäglich durchschnittlich 200 Produkte für Abfahrtsski, Langlauf und Snowboard. Unser Personal, bestehend aus 6 Angestellten, muss sich auf Kunden unterschiedlichster Bedürfnisse und Vorkenntnisse einstellen.“


DUTZENDE VON EMAIL-ANFRAGEN AUS DEM AUSLAND

 Da wird nach Ski für Experten, aber auch für blutige Anfänger gefragt, nach speziellen Modellen für Kinder und immer öfter für Frauen, für die in den letzten Jahren eigene Modelle in den Handel und in den Verleih gekommen sind: "Die Bedürfnisse von Familien sind sehr unterschiedlich. Tendenziell haben wir weniger Anfragen von Anfängern und Kindern und immer mehr sehr erfahrene Skifahrer, die sich vor ihrem Urlaub vergewissern möchten, dass unsere Ausrüstung auch ihrem hohen Qualitätsanspruch entspricht.“      

 Bei dieser letzten Kategorie der "erfahrenen" Skifahrer ist zu vermerken, dass hier vor allem die Kundschaft aus dem Ausland die aktivste ist, und in dieser Hinsicht hat Paolo Fiore keine Zweifel: "Seit über zwanzig Jahren nutzen die Franzosen und Engländer das Potenzial des Verleihs. Die Italiener, die hier bei Vertigo 2 nur 15% der gesamten Kundschaft ausmachen, sind viel unerfahrener, da in Italien die Kultur des Leihens von Sportgeräten noch nicht vollständig etabliert ist.“

 GRÖßTE STÄRKE: QUALITÄT

 In der zum Skiset-Netzwerk gehörenden Verleih von Paolo Fiore gibt es mehr als 800 Produkte zwischen Skifahren und Snowboarden, aber nicht nur: "Unser Gebiet ist perfekt für jede Sportart, die man auf dem Schnee ausüben kann: Deshalb verleihen wir auch Ausrüstung für Langlauf, Skibergsteigen und Schneeschuhlaufen" - und Fiore möchte an dieser Stelle einen Aspekt hervorheben: "Ah! Und natürlich verliehen wir auch Helme, denn die Sicherheit auf den Pisten muss immer an erster Stelle stehen".

 Die Sicherheit ist dem Besitzer von Vertigo 2 sehr wichtig, und so fährt er fort: "Im Herbst haben alle unsere Mitarbeiter an Schulungen über den Einsatz von Maschinen zum Laminieren, der Restrukturierung des Bodens und Kalibrieren von Skiern und Bindungen teilgenommen.“ Grund dafür, so Fiore, ist der Kunde: „Die Qualität des dem Kunden angebotenen Produkts muss stets maximal sein und deshalb werden auch alle Servicemaßnahmen (Kanten, Boden) mit größter Sorgfalt durchgeführt.“

 Die Stärke eines Verleihs - und letzten Endes eines gesamten Reiseziels - liegt natürlich nicht nur am Einzelnen, sondern auch in den Synergien, die die vielen Akteure untereinander aufbauen. So pflegt Fiore eine enge Zusammenarbeit mit den Skischulen: "Viele Skilehrer verbringen viel Zeit in unserem Shop, und auf diese Weise erreichen wir ein doppeltes Ziel: Einerseits werben sie bei Neukunden, die erst gerade nach Livigno gekommen sind”, so Paolo Fiore, „und andererseits helfen sie den Kunden bei der Auswahl der für sie idealen Ausrüstung". Ein sehr konkretes Beispiel, das unter einem Begriff zusammengefasst werden kann – nämlich dem der "Teamarbeit" mit dem Ziel, dem Kunden gemeinsam einen Spitzenservice zu bieten.