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13/11/2017

Herbstmesse & Biolife 2017 ziehen Bilanz

Mit mehr als 42.000 Besuchern gingen die 70. Auflage der Herbstmesse und die 14. Fachmesse für biologische Qualitätsprodukte, Biolife, nach vier intensiven Tagen am Sonntag erfolgreich zu Ende. Aussteller und Besucher zeigten sich mit dem Verlauf der beiden Veranstaltungen wieder sehr zufrieden.

„Wir sind mit dem Ergebnis der Jubiläumsauflage unserer Traditionsveranstaltung Herbstmesse sehr zufrieden. Vor allem der Ausstellungsbereich „VitaPlus“ für aktive Senioren mit den vielfältigen Dienstleistungen und Produkten sowie der erweiterte Sektor „Home & Interior“ mit Angeboten für das Bauen und Einrichten waren ein voller Erfolg“, erklärt Messedirektor Thomas Mur: „Bei der gleichzeitig stattfindenden Biolife ist es uns gelungen, diese nochmals qualitativ auszubauen.“ 

Stark besucht im Bereich „VitaPlus“ war vor allem der Stand des Südtiroler Sanitätsbetriebes, bei dem ein kostenloser Gesundheits-Check-up gemacht sowie gratis gegen Grippe geimpft werden konnte. Die Tagung „Die Neuen Alten und die Generation Smartphone: Konflikt oder Chance im demografischen Wandel?“ organisiert vom Ressort Gesundheit, Sport, Soziales und Arbeit der Provinz Bozen am Freitagmorgen beleuchtete das Thema „demografischer Wandel“ aus verschiedenen auch unterhaltsamen Perspektiven und konnte mit fast 200 Teilnehmern die Erwartungen voll erfüllen.

Zufrieden zeigten sich auch die Organisatoren der dritten Südtiroler Freiwilligenmesse, die erstmals im Rahmen der Herbstmesse stattfand. Insgesamt 58 verschiedene Vereine aus dem Sozialbereich präsentieren sich abwechselnd an den vier Messetagen, stellten ihre ehrenamtliche Tätigkeit vor und empfingen Interessierte aus dem ganzen Land, die sich über Freiwilligenarbeit und Ehrenamt informierten. 

Biolife nahm mit knapp 250 Ausstellern wieder die gesamte Messehalle AB ein. Nach wie vor sind sämtliche zum Verkauf stehenden Lebensmittel ausnahmslos biologisch zertifiziert und von handwerklicher Qualität – ein Kriterium, das Biolife von vergleichbaren Veranstaltungen unterscheidet. Kampanien war die „Region des Jahres“: Die Vertreter aus Süditalien nutzten die gebotene Gelegenheit geschickt, um sich und ihre Produkte mit Verkostungen und Kochshows vier Tage lang im besten Licht zu präsentieren.

Mit der erstmaligen Teilnahme der Südtiroler Weltläden auf der Biolife kam ein neues, passendes Thema hinzu. Koordinatorin Brigitte Gritsch berichtet über diese erste Erfahrung: „Unsere erste Messeteilnahme war eine spannende Herausforderung. Im Übrigen arbeiteten an unserem Stand ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiter aus den inzwischen 15 Weltläden in Südtirol. Unser Ziel war es, als Kaufalternative in den Köpfen der Menschen zu bleiben, da jeder Mensch tagtäglich an der Kasse über das Angebot im Handel abstimmt. Unsere Produkte sind von A bis Z nach den 10 Kriterien des Fairen Handels zertifiziert und garantieren damit, dass es Mensch und Umwelt bei der Produktion gut geht.”

Doris Karadar, Geschäftsführerin Bio Paradies, erlebte Biolife das erste Mal als Aussteller: „Als Besucher kenne ich die Biolife bereits seit vielen Jahren. Jetzt präsentieren wir uns auf vermehrte Anfragen unserer Kunden und sind mit Nischenprodukte vor Ort. Zusätzlich haben wir eine Ärztin und eine Aromaexpertin zur Beratung am Stand. Wir haben dies im Vorfeld auch angekündigt und unsere Kunden hierher eingeladen. Uns haben viele Menschen kennengelernt und wir haben viele unserer Kunden am Stand begrüßen dürfen. Wir sind sehr zufrieden mit unserem ersten Auftritt.“

Intern Element, der Türenspezialist vom Ritten, ist seit 40 Jahren auf der Herbstmesse. Gründersohn Markus Oberrauch erklärt wieso: „Vor 40 Jahren gab es nur diese eine Messe in Südtirol und mein Vater wollte dort präsent sein. Und es hat sich seither immer ausgezahlt! Es hat sich bewährt, diese Publikumsmesse zu machen und keine Fachmesse, weil man hier eine breitere Zielgruppe anspricht, die vielleicht bereits mit dem Gedanken spielen zu bauen oder erst durch den Messebesuch dazu angeregt werden. Und auch diese Auflage war wieder sehr gut!“

Das erste Mal dabei auf der Herbstmesse hingegen war Florian Unterweger von der Firma Besser Hören: „Für uns hat es sich auf jeden Fall ausgezahlt und wir werden nochmals teilnehmen. Auch organisatorisch hat alles bestens geklappt. Die Besucher kommen zum Stand und stellen viele Fragen zu unseren Produkten, es geht also vor allem um den ersten, persönlichen Kontakt: Die Besucher sehen das Produkt und wissen, dass es uns gibt. Das wirkt sich sicherlich auf längere Sicht positiv auf die Firma aus!“