Energie und Infrastrukturen auf territorialer Ebene Die Müllverbrennungsanlage und das Fernwärmenetz von Bozen

Soll jede Wohnung einen eigenen Heizkessel haben oder soll ein einziger großer Generator die gesamte Energie erzeugen und sie über ein Netzwerk an die einzelnen Wohneinheiten verteilen? In städtischen Gebieten können Energiequellen zur Beheizung von Gebäuden verteilt oder konzentriert werden; im zweiten Fall hat man den Vorteil, dass die Rohstoffversorgung und der Wärmeerzeugungsprozess besser gesteuert werden können, vor allem aber ist die Qualität der Emissionen am besten kontrollieren. Das Beispiel des neuen Fernwärmenetzes in Bozen: Das Müllheizkraftwerk gewinnt die bei der Abfallverbrennung entstehende Wärme zurück und wandelt sie in elektrische und thermische Energie um, welche über ein Netz verteilt wird. Eine Gelegenheit, mit den zuständigen Technikern zu diskutieren, und die Vor- und Nachteile dieser großen Anlage und die ökologischen Auswirkungen anhand der vorliegenden Daten zu bewerten. Technische Bewertungen, aber mit einem Spielraum auch für den Architekturdesign, der solchen riesigen Infrastrukturen eine ästhetische Würde verleihen kann.

GuideGeom. Stefano Andreolli
DatumDonnerstag 23/01/2020
UhrzeitNachmittag: von 14:30 bis 18:30 Uhr

Das Programm der Tour 3 zum Downloaden

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