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21/02/2017

Agridirect 2017: Authentische Produzenten mit Leidenschaft zur Direktvermarktung

Leidenschaft, Qualität und Regionalität standen im Mittelpunkt der zweiten Auflage der Agridirect, die bei 3.500 Besuchern und über 65 Ausstellern vor allem mit einem sehr gut besuchten Informations-und Weiterbildungsprogramm punkten konnte.

Regionalität liegt im Trend und ist eine große Chance für Direktvermarkter. Agridirect, die Fachmesse für Verarbeitung, Verpackung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten, bot der Direktvermarktung vom 18. bis 20. Februar 2017 eine Plattform, die in Italien einzigartig ist.

„Die Leidenschaft der Direktvermarkter war in diesen drei Tagen spürbar“, zog Messedirektor Thomas Mur eine erste Bilanz, „besonders erfreulich ist die Tatsache, dass  Direktvermarkter und solche, die es werden wollen, großen Wert auf Information und Weiterbildung legen.“ Das zeigen die rund 1.000 Teilnehmer am erstklassigen Rahmenprogramm, das zusammen mit den Partnern der Messe, dem Südtiroler Bauernbund, IDM Südtirol-Alto Adige, Handelskammer Bozen, Abteilung Landwirtschaft der Autonomen Provinz Bozen, Versuchszentrum Laimburg, Bioland Südtirol, Fachschulen für Land-, Forst- und Hauswirtschaft und CONAST, organisiert wurde. Als Besuchermagnet erwies sich die 2. Fachtagung zur bäuerlichen Direktvermarktung, die am Montag den neuen Kongresssaal des MEC - Meeting & Event Center Südtirol Alto Adige bis auf den letzten Platz füllte.

„Die Menschen haben, vor allem in Städten, Sehnsucht nach regionalen Produkten, es gibt einen klaren Trend zum Authentischen“, erklärte der Keynote Speaker der Tagung, Prof. Rainer Haas von der Universität für Bodenkultur in Wien. Wichtig sei, keine künstlichen Inhaltsstoffe zu verwenden und auf alte Sorten und Tierrassen zu setzen: „Der Konsument schätzt den besseren Geschmack und ist bereit, für diesen Mehrwert mehr zu bezahlen. Dafür muss neben dem Qualitätsprodukt auch die Geschichte und der Kontext stimmen und gerade in diesem Punkt sind Bauern viel glaubwürdiger und jedem Supermarkt überlegen.“

Sehr gut angenommen wurden auch die neuen Workshops zum Thema „Foodlabel Check“, „Biologischer Landbau in Südtirol“ und „E-Commerce“ und die kostenlose Beratung, die an den Expertentischen drei Messetage lang angeboten wurde. Die Eventbühne lockte mit kreativen Vorführungen der Südtiroler Bäuerinnen und dem erstmals von der Südtiroler Bauernjugend durchgeführten Wettbewerb „Agri.Genuss – Frisch vom Hof“ für bäuerliche Qualitätsprodukte. Als Sieger in den drei Kategorien können Sybille Prast Platter vom Bühler-Hof in Unterinn, Albert Haas vom Märzengut in Riffian und Gotthard Pixner vom Innerplatzerhof in Steinegg künftig ihre Produkte jeweils mit der Etikette für den besten Himbeerfruchtaufstrich, den besten Holunderblütensirup oder die beste Kaminwurze versehen. Außerdem freuen sich die Gewinner über einen Einkaufsgutschein bei der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft und ein Fotoshooting.

Die Kombination aus Information und Produktpräsentation gefällt, das bestätigt auch Aussteller Andreas Bischof von Bischof Handels-GmbH: „Ich finde den Produktmix der Agridirect super, die Halle ist auch schön, alles wunderbar. Wir hatten sehr viele gute Gespräche und haben schon einige Angebote gemacht. Es kommen Fachbesucher, die sich auskennen. Wir sind auch auf anderen Messen und man sieht eindeutig, wie die Direktvermarktung wächst und ich bin überzeugt davon, dass der Markt weiter wachsen wird.“

Ähnlich sah das auch Fabian Egle, Verpackungsstadl GmbH: „Das Messeformat passt für uns als Aussteller sehr gut, es ist zugeschnitten auf bäuerliche Direktvermarkter. Der Markt wächst, insofern ist das Potential, Kunden und Besucher anzulocken, sicherlich da: Südtirol ist ein interessanter Markt und dieses Jahr hatten wir auch mehr Besucher aus südlicheren Regionen.“

Franz Inderst, Inderst GmbH, fügte hinzu: „Wir sind sehr zufrieden, es kommen sehr viele Italiener, viele Südtiroler und alle sind sehr interessiert. Unsere Firma bietet Direktvermarktern ein schönes Programm und wir sind daher sehr froh, dass es diese Messe gibt. Sie kann sicher weiter wachsen.“