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Unser Unternehmensleitbild

Wir sind ein nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen geführtes Unternehmen, das immer auch die Zielsetzungen unserer Hauptgesellschafter, der Autonomen Provinz Bozen, der Region Trentino/Südtirol, der Handelskammer und der Gemeinde Bozen im Auge behält. Daher verstehen wir uns als Unternehmen der öffentlichen Hand, das nicht von reinem Gewinnstreben geleitet wird, sondern integraler Bestandteil der wirtschaftlichen Infrastruktur unserer Region ist, die es gleichzeitig zu fördern hat.

Wir sind seit Jahrzehnten ein wichtiger Treffpunkt und Ansprechpartner für die Südtiroler Wirtschaft. Darüber hinaus arbeiten wir als Impulsgeber aktiv an der Entwicklung neuer Kompetenzfelder für die Wirtschaft unserer Region mit. Wir haben empfindliche Sensoren für neue Entwicklungen sowie die daraus entstehenden Märkte. Nicht umsonst spiegeln unsere Messen und Kongresse die starken Wirtschaftscluster unseres Landes wider, an deren Entwicklung wir beteiligt waren. Als Beispiel seien hier der Apfelanbau oder nachhaltiges Bauen genannt.

Wir knüpfen als Messe Bozen an eine Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende lange Tradition des Austauschs von Gütern und Ideen im Alpenraum an. Diese Tradition führen wir im heutigen zweisprachigen, bikulturellen Kontext an der Schnittstelle zwischen dem deutschsprachigen und dem italienischen Wirtschaftsraum weiter. So ermöglichen wir einen nachhaltigen Know-How-Transfer zwischen Nord und Süd. Bei den Messen, die wir außerhalb des Landes organisieren, sind wir Botschafter Südtirols und kommunizieren die Kompetenzfelder unserer Region nach außen, sei es nach Mittel- und Süditalien oder nach China.

Unsere Mission

Wir tun das, was Messen seit eh und je getan haben und was sie unserer Überzeugung nach trotz neuer Kommunikationsmöglichkeiten auch in Zukunft tun werden: Wir bringen mit unseren 30 Mitarbeitern Angebot und Nachfrage einer Branche zusammen. Punkt. So einfach sich das anhört, so schwierig ist es in der Praxis: Es gilt, die richtigen Unternehmen als Aussteller mit den richtigen Besuchern zu kombinieren, eine Atmosphäre zu schaffen, die Dialog, Ideenaustausch und Handel fördert, ein Informations- und Bildungsprogramm auf die Beine zu stellen, das als Mehrwert für die Branche neue Einsichten in alte Probleme ermöglicht... Bei uns treffen jährlich über 3.000 Aussteller auf gut 230.000 Besucher! Eine große Aufgabe, die wie alle großen Aufgaben nicht immer gelingt, für die wir uns aber immer mit unserer ganzen Passion für das Messewesen einsetzen. Kundenorientiert, fair, freundlich und schnell. Damit die nächste Messe noch besser wird!

Unsere Vision

Mit unseren Messen und Kongressen stehen wir für eine Kultur der Nachhaltigkeit, die sich auch in der Wertschätzung unserer Mitarbeiter und im Respekt für unsere Umwelt niederschlägt. Für diese Kultur der Nachhaltigkeit möchten wir uns in Zukunft verstärkt einsetzen und daraus neue Messeformate ableiten. Wir sind darüber hinaus der Auffassung, dass langfristiger Erfolg nur möglich ist, wenn er nicht auf dem Rücken der Mitarbeiter oder zu Lasten der Umwelt geplant wird. Daher bekennen wir uns zu den Werten eines respektvollen, fairen Umgangs innerhalb des Unternehmens ebenso wie außerhalb in den Beziehungen zu unseren Kunden und Partnern. Unsere Unternehmenskultur ist von der reibungslosen, fruchtbaren Zusammenarbeit unserer Mitarbeiter aus den verschiedenen Südtiroler Sprachgruppen sowie der Mitarbeiter aus anderen Regionen und Ländern geprägt und zielt auf selbstverständliche Zweisprachigkeit ab.  

Unsere Geschichte

Die ersten Zeugnisse eines Warenverkehrs mit anderen italienischen und ausländischen Alpenregionen gehen auf das Jahr 1070 zurück. Die geografische Lage der Stadt und ihre Brückenfunktion zwischen dem Norden und dem Süden Europas haben die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zu den Nachbarländern seit jeher begünstigt. 1948 wurde die erste moderne Messe, die Mustermesse (heute Herbstmesse) durchgeführt.

In den 1970ern wurden - im Anschluss an den günstigen Konjunkturverlauf und aufgrund der Forderungen verschiedener Südtiroler Wirtschaftspartner - verschiedene Fachmessen eingerichtet. Den Anfang machte die Alpenländische Landwirtschaftsschau (heute Agrialp), die Bozen Hotel, die Freizeitmesse und die Ufficio-Büro. Es folgten: Mitea (1983), welche im Jahr 1991 in die Bauschau umgewandelt wurde, und 1984 Lignomec, eine auf Holzbearbeitungsmaschinen und -produkte spezialisierte Fachmesse. Im selben Jahr kam noch die Kunst- und Antiquitätenausstellung dazu. Schritt für Schritt wurden die wichtigsten Branchen in Südtirol mit einer Fachmesse ausgestattet, um eine Möglichkeit des Zusammentreffens von Angebot und Nachfrage, sowie die Weitergabe des Wissens zu ermöglichen: Bergtechnologie und Wintersport (Alpitec (1997), Prowinter (2001) und Alptec China (2009)), Land- und im Besonderen Apfelwirtschaft (Agrialp (1971), Interpoma (1998), Agridirect (2016)) sowie Tourismus und Ernährung (Hotel (1977), Autochtona (2004), Biolife (2005), Nutrisan (2012)). Daneben wurde eine ganze Reihe an Klima-Messen zum Thema Nachhaltigkeit und Energieeffizienz: Klimahouse (2006) mit Ablegern in Nord- (ComoCasaClima, 2015), Mittel- (Klimahouse Toscana, 2014) und Süditalien (Klimahouse Puglia, 2012) sowie Klimaenergy (2008), Klimamobility (2011) und Klimainfisso (2013). Daneben werden noch verschiedene beliebte Publikumsmessen statt: Freizeit (1983), Arredo (1992), Civil Protect (2007), Kreativ (2014).

Mit dem Beitritt Italiens zur EU mussten die nationalen Staats- und Regionalgesetze in Sachen Messen an den europäischen Standard angepasst werden. Dadurch ist die Messe Bozen seit dem 1. Januar 2003 als Aktiengesellschaft organisiert, mit folgenden Hauptaktionären: Autonome Provinz Bozen (88,44 %), Handelskammer Bozen (4,79%) und Gemeinde Bozen (4,63%) sowie Stiftung Südtiroler Sparkasse, Intesa Sanpaolo, Südtiroler Volksbank, Unispetra und Südtiroler Bauernbund.