
| Die “Ipazie”, die neuesten Kreaturen von Mazzocca&Pony, umschließen die Substanz ihres Denkens.
Der Name der Werke erinnert deutlich an Hypatia von Alexandrien (Ägypten), die Ende des 4. Jahrhunderts gelebt hat. Mathematikerin, Astronomin und Philosophin – sie repräsentiert die neo-platonische heidnische Philosophie und wurde bei einem christlichen Aufruhr ermordet, der sie der Hexerei anklagte. Damit wurde sie zur Märtyrerin des Heidentums und vor allem der Gedankenfreiheit. Sie widmete ihr Leben der Beobachtung und der Lehre himmlischer Ereignisse und der Erdbewegung um ihre Achse und die Sonne. Sie hatte die Intuition der ellipsenförmigen Bewegung der Himmelskörper in ihrer Umlaufbahn. Mazzocca&Pony erhöht diese himmlischen Ellipsen zu einem neuen Körper, oder besser gesagt zu einem Skelett aus Licht und erweckt Hypatia zu neuem Leben in jeder Frau und auch in jedem Mann mit freiem Denken. Sieben weiße Skulpturen-Figuren, jeweils gefüllt mit 126-130 transparenten Plastikkugeln, die verschiedene Botschaften enthalten: Die erste enthält das Foto des Werkes, das einen inneren Wandel der Künstlerin bewirkte. Ein zwanghaft wiederholtes Bild. Die zweite ist die Hypatia in den Farben des Geistes: Alle Kugeln enthalten verschiedenfarbige Erde (benutzt in früheren Fresken), Die dritte repräsentiert die Reinheit des Herzens: Die Kugeln sind gefüllt mit weißen Daunen, ein von den antiken Ägyptern überliefertes Symbol für Reinheit und Leichtigkeit, um sich über das menschliche Elend erheben zu können. Die vierte ist übervoll von 4 vitalen Elementen: Erde, Feuer, Wasser, Luft, Die fünfte ist die Hypatia der Kunst: Jede der 126 Kugeln enthält einen Hinweis auf die heute vertretenen Künste: Malerei, Skulptur, Fotografie, Kino, Theater, Musik, Schrift, Poesie usw. Die sechste ist Spiel und Frieden gewidmet: Jede der 130 Kugeln enthält ca. 160 Panzer in sechs verschiedenen Farben, wie sie im Risiko-Spiel verwendet werden, bei dem derjenige gewinnt, der dem vorgegebenen Ziel am nächsten kommt. Ausgehend von einem Spiel von Strategie und Glück ist die Metapher des Lebens klar, eine glasklare Friedensbotschaft: Lasst uns spielen, uns vergnügen, aber nie wirklich Krieg machen. Und schließlich ist da die Ipazia dei Mondi (Hypatia der Welten), komplexer als die anderen, weil sie die Essenz des Erlebten der Künstlerin zusammenfasst: gebrauchte Kleider, mit Draht zusammengeballt und dann zur Erhaltung mit Harz versiegelt. Dies sind Stückchen von Leben, die zu einem einzigen Skelett zusammengefügt wurden und so die „Muskel“-Masse der Hypatia bilden. Sie repräsentieren die Summe eines Jahrzehntes vergangener Erfahrungen, die aber im Bewusstsein der Künstlerin weiterleben. Die Welten von Hypatia finden sich auch in Taschen: Es sind weiterhin eiserne Skelette, ironisch, allegorisch und mysteriös. Die Künstler Christo und Jeanne-Claude verpacken Monumente und Teile von Landschaft, um eine Idee des darunter verborgenen Mysteriums zu vermitteln, Mazzocca&Pony verpackt Kleider, um eine Idee des darin enthaltenen Mysteriums zu vermitteln. In beiden Fällen ist das Gefühlserlebnis intrigant. In den Welten von M&P ist die Vision „intimer“. Die Werke selbst sind klein, überwinden aber Zeit und Raum. Der beste Schlüssel für das Verständnis ist eben das Sich-Gehenlassen in den drei räumlichen Dimensionen (Länge, Breite und Tiefe) dazu die Dimension Zeit, d.h. den Moment der Beobachtung zu leben. Jedes Mal ist und wird es ein unterschiedliches Gefühl sein, weil jede Reise ins Innere des eigenen Bewusstseins eine einzigartige Erfahrung ist. Zusammen mit den anderen sieben ist auch die Ipazia del Tempo del sole (Hypatia zur Zeit der Sonne) entstanden. Sie hat ähnlich wie ihre Schwestern ein „Basis-Skelett“, aber stärker, um so die „Armillarsphäre“ stützen zu können: das Modell der Himmelskugel. Die verschiedenen Ringe repräsentieren die Projektionen von Äquator, Meridianen und Parallelen. Die Skulptur wurde für einen Aufenthalt im Freien geschaffen, denn dank des Schattens der Erdkugel kann man die Uhrzeit ablesen. Diese Skulptur ist nicht nur eine Huldigung an Hypatia von Alexandrien in Ägypten, sondern an alle diejenigen, die sich mit dem Wunsch nach Gewissen und Zugehörigkeit in dieser Welt messen. |
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| Ipazia del Tempo del sole di Mazzocca&Pony |
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| Le prigioni di Ugo Gazzola |
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Veranstaltungen am Stand Für die Dauer der Ausstellung wird der Betrachter aufgefordert, in den Bau eines Kunstwerks eingreifen, schreibt auf ein Blatt farbiges Papier auf seinem glücklichen Gedanken. Einmal gefaltet das Geschäft legen Sie sie in einem Kunststoff-Ball und wird in das "Skelett des Lichts" von Hypatia rutschen. Dies wird nur füllen die klare Botschaft der positiven Emotionen | |
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Via Roma.38 – 31033 Castelfranco Veneto TV www.castellanoartecontemporanea.com info@castellanoartecontemporanea.com cell. +39 3480302605 | |

| Mino di Vita ist mehr als ein Fotograf, er benützt die Kamera mit scheinbarer und künstlicher Objektivität. Er erschafft ein eitles Bild eines benjaminischen Zeitvertreib, bleibt er und dann mit aller seiner Kraft explodiert er, um einen versteckten und geheimnisvolleren Entwurf zu enthüllen. Die Soziallebensinterpretation dieses Künstlers steigt die kollektive Vorstellung über. Durch die verschleierte und achtungsvolle Untersuchung der individuelle Intimität erzählt Mino das Menschenleben, wiegt er seine Träume und stellt seine Hoffnungen heraus. Er steigt den Dividend eines künstlichen Fotos und eines dokumentarischen Fotos über. Er verbindet jedes Atom und jede Zelle von Gedanken, Gefühle und Lebensgeschichten. Nur später bemerkt man das Ausbleiben von Menschenbeisein, und man muss die vorstehenden Bilden mit Herzlichkeit beobachten. Erst jetzt, in diesem Moment von befangenem Entrücken bemerken wir, dass die Forme, die Farben und die Zeichen mit uns sprechen, mehr als wir gedacht haben. Unsere Augen schauen von einem Schlüsselloch an, und sie sehen etwas statisches, das sich in diesem Welt verbergt, wo man von der Realität flüchten kann. Die zauberhaften Bilder wiederspiegeln die tiefen Gedächtnisschwäche einer frenetischen Gesellschaft, und gleichzeitig erforschen sie eine ödipale Schwade.
Benedetta Salvi Geschichtsforscherin und Kunstkritikerin |
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| via Caldera 129, I - 20153 Milano tel. +39 02 49458688 info@lab63.it
Lab63 art projects è una struttura ideata per promuovere e rappresentare a livello nazionale e internazionale i talenti del panorama artistico fotografico. Attraverso un calendario fitto di iniziative garantisce la partecipazione degli artisti alle più importanti fiere internazionali di settore e organizza mostre personali e collettive presso spazi privati e istituzionali in Italia e all'estero. Completa il supporto promozionale la realizzazione di libri fotografici e cataloghi distribuiti online e nelle migliori librerie nazionali. Lab63 art projects ist eine Struktur gedacht um den nationaler und internationaler Talente des künstlerischen Landschaftsfotografie zu fördern und vertreten. Durch eine dicke Kalender von Initiativen, stellt die Einbeziehung von Künstlern in den wichtigsten internationalen Messen und organisiert Einzel-und Gruppenausstellungen an private und institutionelle Räume, in Italien und im Ausland. Es ergänzt die Werbehaltung, die Erstellung und die Vertreibung von Foto-Bücher und online Kataloge in den besten nationalen Bibliotheken. Lab63 art projects is a structure conceived in order to promote and represent the talents of the artistic outlook of photography at an national and international level. Through a tight calendar of initiatives, it assures the artists participation to the most important international field exhibitions and it organizes private and collective shows by private and institutional spaces in Italy and abroad. The production of photographic books and catalogues completes the promotional support and is distributed online and in the best national bookshops. | |
| The Aesthetoscope presents: Interstizio, a new curatorial format.
Kunstart, the contemporary art fair taking place in Bolzano from March 16th to March 20th has been chosen by Ronald Lewis Facchinetti to present the first Interstizio art collection. Eight Interstizio installations will be showcased by the Italian artists Nicola Civiero, Alessia De Montis, Nicola Evangelisti, Franca Giovanrosa, Riccardo Murelli, Joykix, Kilohertz and Vittorio Valente. Strict criteria have been used by Interstizio curators in selecting these artists, specifically: a universality in the underlying questions raised by their work; a genuine commitment to a personal aesthetic, and a visual language which can be expressed through Interstizio framing philosophy. Interstizio: a new curatorial format for contemporary art Interstizio art pieces connect outer to inner world through a vertical space that is dense with meaning. Each Interstizio is designed so as to embed an opening and closing gesture: an embedded ritual that elevates aesthetic impression into aesthetic experience. Interstizio protects beauty from the distracted eye and represents the ultimate metaphor of body as frame: spiritual beauty is within, revealed only to those who deserve it. Background The Interstizio curatorial format is part of Ronald Lewis Facchinetti's continuous research into exhibition concepts meant to enhance the aesthetic experience. These include ContainerArt, a global museum of private spaces for public art; Mindcubes, a frame format where the viewer's aesthetic experience is radically protected from distractions; Box Shock which transforms Self Storage facilities into labyrinths of contemporary art, and many others. Innovations in contemporary museology that help it evolve out of the current “white cube” paradigm. |
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| The Aestheoscope Museum of Art presents: Who*s Who Funtastic Chair powered by Kilohertz.
Kilohertz (www.kilohertz.it), one of the Aesthetoscope family of brands pursues the idea of transforming the body into an exhibition space. It developed an innovative multi-sensory technology, which facilitates perception of images inside the body. Kilohertz has been retained by the fashion company Who*s Who, to integrate its multi-sensory philosophy into a new chair line. The chair is a media device that implants audio-visual content directly into those who sit on it. It provides a deep experience of specially prepped works of video art. |
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| Aesthetoscope presents Colpo d'Occhio at Kunstart.
Colpo d'Occhio is an Aesthetoscope curatorial format that is all about destroying images, but not those in front of you: Colpo d’Occhio is about shattering images within you. Viewers can practice this curatorial format both at the Aesthetoscope stand and at the Glogal Rookie event. An act that seals the coffin on postmodernism, allowing those who perform it to be part of the rebirth of art history. |
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| The Aesthetoscope Museum of Art
contact: info@aesthetoscope.com Director: Ronald Lewis Facchinetti Description An organization that develops innovative curatorial formats. Through ContainerArt it travels through distant lands offering secluded, meditative spaces on public ground. Through Kilohertz it enters into clubs, bars, spas and indoor lounges bringing the aesthetic experience inside. Through Interstizio, Mindcubes and other proprietary frames, it accesses art galleries and museums. The Aesthetoscope is founded and directed by Ronald Lewis Facchinetti and it is headquartered in Italy. | |
| 4 LITTLE BOXES - Zum Nachladen der Sinne!
Mit der mobilen Installation 4 LITTLE BOXES widmet sich die Projektgruppe FABRIK AZZURRO der Gestaltung von Miniaturorten, die kurzweilig als Fluchtorte, als Erlebnisräume, als Inseln der Ruhe inmitten belebter Alltagssituationen oder öffentlicher Veranstaltungen angeboten werden. Die Besucher werden eingeladen, für einige Minuten die gewohnte Wahrnehmung des jeweiligen Umfeldes zu unterbrechen und sich - jeweils allein eine Box betretend - in eine Art entspannenden Traumzustand zu versetzen. Die Sinne treten nach dem Vorbild früherer Jahrmarktsbuden mit der Magie außergewöhnlicher Eindrücke in Kontakt, werden gefordert und auf unterhaltsame Weise neu geweckt ........... 4 LITTLE BOXES = (1) EIGENHEIM - Christina Khuen, (2) HIRNKASTL - Zita Pichler, (3) KÜHLBOX - Kerstin Kahl und (4) HERZKAMMER - Torsten Schilling |
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| FABRIK AZZURRO
Donizettistrasse1 I-39012 MERAN (BZ) | |
| Video http://www.youtube.com/watch?v=bYJclzRU0ck&feature=plcp&context=C377cef5UDOEgsToPDskIUEQBt6cKZd8pHxj9B8WqL | |
| Auf der KunStart 12 zeigt die Wekbank "PASS #2" der meraner gruppe. Das Kollektiv erwanderte im Sommer 2011 das Gebiet um den Monte Stivo, in welchem sich die Italienischen und Österreichisch-Ungarischen Truppen von 1915 bis 1918 häftige Kämpfe lieferten. Mit Foto, Video und einer Installation erzählt die Schau vom Austausch und der Neugierde auf der zweitägigen Exkursion. | |
| Vorgestellt auf der KunStart 12 werden die Kataloge "PASS #1" von Sara Giordani und Emanuele Benedetti, sowie "PASS #2" der meraner gruppe. | |
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Veranstaltungen am Stand ICHBINICH - Performance Sara Schwienbacher So, 18. März um 17 Uhr - Stand B10-71 | |
| Via Gries 20
39011 Lana (BZ) Italy hannesegger@yahoo.de | |

| Pilar Palomares |
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| Montse Pla |
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| To Gallardo |
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| consell de Cent, 277 / 08011 BARCELONA
Tel.+34 934 514 50 cel..+34657905433 e-mail:artnoumil@hotmail.com La Galería comenzó su actividad en Marzo de 2003. Su proyecto artístico consiste en la difusión del arte actual en sus diferentes modos de expresión plástica. En su espacio se muestran tanto las obras de nuevos creadores como las de artistas ya consagrados. Al margen de las exposiciones individuales y colectivas ,que se renuevan con regularidad, disponemos de obra de Serrasanta, August Puig, Will Faber, M.M. Calvo, Julio de Pablo, Clavé, Dalí, Plensa, Miró, Tàpies, Ràfols Casamada, Chillida y Guinovart entre otros. La Galleria ha iniziato ad operare nel marzo 2003. Il progetto artistico è la diffusione dell'arte contemporanea nelle sue varie modalità di espressione artistica. Nel suo spazio è mostrato con le opere di nuovi artisti come artisti già affermati. Oltre a mostre personali e collettive, che si rinnovano periodicamente avere un lavoro Serrasanta agosto Puig, Will Faber, MM Calvo luglio Paul Clave, Dali, Plensa, Miró, Tapies, Ràfols Casamada, Chillida e Guinovart tra gli altri. Die Galerie begann ihren Betrieb im März 2003. Ihr Kunstprojekt ist die Verbreitung von zeitgenössischer Kunst in ihren verschiedenen Formen des künstlerischen Ausdrucks. In seinem Raum ist mit den Werken von neuen Künstlern wie etablierten Künstlern gezeigt. Neben Einzel-und Gruppenausstellungen, die regelmäßig erneuert werden müssen Serrasanta Arbeit, August Puig, Will Faber, MM Calvo, July Paul Clave, Dali, Plensa, Miró, Tàpies, Ràfols Casamada, Chillida und Guinovart unter anderem. | |
| FRANK ROBERT: Kap der Guten Hoffnung/Still Lifes
Frank Robert zeigt eine ungewöhnliche und zeitgenössische Herangehensweise an das Genre Stillleben. Er konstruiert in seinem Atelier eine minimalistische, elfenbeinfarbige Bühne (Tischplatte, Wand, Bretter), das Fundament all seiner Motive. Der Künstler erlaubt sich jegliche Freiheiten, von Anfang an gehören neben klassischen Still Lifes auch Installationen, Porträts und Inszenierungen zur Serie. Das Atelier als Gegenentwurf zur Bluebox: Kein neutraler Ort, an dem die perfekte Täuschung stattfindet, sondern ein tatsächlicher Raum, in dem sich surreale Bildideen mit der Wirklichkeit kreuzen. Fotografie hält die Zeit an, und die Zeit läuft einfach weiter. |
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| TINA RIBARITS: The Haunting
Geister und Visionen, Erinnerungen und Alpträume. Riesige Palmblätter verdüstern den Eingang zu einem Weg, der in einem voll erblühten Garten mündet. All dies steht außerhalb der Zeit, eine im Gedächtnis eingebrannte Erinnerung, die nicht auszulöschen ist. Ein böser Traum wird wieder und wieder durchlebt, gerade so, als hätte 1968 niemals stattgefunden. |
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| SOFYA TATARINOVA: Night Fairy Tales
Dass der Wald großzügig aufnimmt und ungern wieder freigibt, davon handeln Märchen unterschiedlichster Kulturen. Sofya Tatarinovas Serie Night Fairy Tales zeigt Kinder im finsteren Gehölz. Sie gleichen Geistern, die allein und verloren durch die Dunkelheit streifen, ihre Gesichter kaum erkennbar. Die Moskauer Künstlerin versucht, unser Kollektives Unbewusstes über visuelle Mittel zu erforschen und hervorzubringen, was seit Anbeginn in jedem steckt: Träume und Ängste. |
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| Yppenplatz 5/4
AT-1160 Wien/Vienna T: +43 699 10681871 The anika handelt Galerie is focused on contemporary fine arts photography. The venue is situated at Yppenplatz in Ottakring, a former rather desperate Viennese district that is vibrating for a couple of years now. The gallery deals with emerging as well as a couple of established artists from Austria, Germany, Eastern Europe, Asia and the U.S. Owner and director is Agnes Reinthaler. Der Schwerpunkt der anika handelt Galerie liegt auf zeitgenössischer künstlerischer Fotografie. Das Programm umfasst emerging wie auch etablierte Künstler aus Österreich, Deutschland, Osteuropa, Asien und den U.S.A. Man findet das Geschäftslokal am Yppenplatz im Ottakringer Brunnenviertel, einem der momentan spannendendsten Stadteile Wiens. Inhaberin und Leiterin ist Agnes Reinthaler. | |
| Davide Bramante
via Resalibera, 30 - 96100 Siracusa +39 339.6922437 | photografikamente@libero.it |
| The ARAGÓN 232 Gallery, is a new art space in the central area of the main galleries of Barcelona, Spain.
We believe in contemporary art having always as main subject the conceptual and aesthetic quality of the art work and the artist's career, because we understand art as a means of communication between the artist and the world, as a gallery we join this process as intermediaries. We seek to promote diverse talents, from the renowned to the emerging artist, creating a core presentations and interdisciplinary languages references. We share our passion for art, breaking with the feeling of intimidation that exists towards the galleries, opening our doors to a broad and general public. |
| Tethys Gallery
Via Maggio 58r 50125 Firenze tel +390552286064 info@tethysgallery.com |

| Video http://www.youtube.com/watch?v=1AUVP0Z8krU | |
| MASSIMO PASTORE (Naples, 1972) will presents some works from the project Bianco_Cold Landscapes, which is a composition of Solos for an intimate Stabat [photo on the side]
Massimo Pastore is performing in a deep loneliness, or to better say solitude. In contemporary art the act of performing is always meant to gather a public while in progress, Pastore’s concept has given no chance to the public, it was his own performance and fight with his memories, his sorrow and his camera. He did not portrait himself, he portraited his body possessed by other lost bodies, lending out his corpus to those characters not as playing a role but into a mutual flesh connection. MARCO NATALE (Naples, 1975) uses photography to create works that go beyond photography itself. He presents a work on memories titled "Una Volta" (Time ago) a polyptych composed by four big photographies/not-photographies "The past does not pass. Time ago, before now, everything seemed different. The memory does not return, remains, divides, crushes the corners of reason. The morning, a naked white winter never come, the dark evening, bristles in the feeble, tightened his real life, the times, the minutes, the seconds of the future always arrive, clear, straight, inescapable”. FRANCESCO TAURISANO (Naples, 1983) presents some works from the series "onehundredeighty", a lucid and profound reflection on mental illness in which radiography is a visual metaphor of disease and physical degeneration, the work of the artist with acrylics becomes then the tool through which the inevitable anguish is transformed into expression. The little X-ray film has a transparent quality that fascinates the artist: the possibility to see beyond and to intervene from inside revealing the progression of the steps. The sign highlights and reveals the 'image but transforming it into a new substance. |
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| IWAJLA KLINKE (Greifswal, 1976) German photographer, presents a selection of photographs from the series Ritual Memories. In the photographic works of Iwajla Klinke we detect the many layers of worship, the Flemish influences, the symbiotic relationship of still lifeand portrait, the obvious seduction of the rites of passage, why, despite these multiple readings, it returns with a look at works again being abducted because they retain a further secret that attracts us as only Beauty can. Iwajla Klinke digs with lyrical elegance ritual
items and symbols making us sense the moment of crisis, putting himself in the role of initiator power and launching an ideal succession to the sexual world. KAREN STUKE (Berlin, 1970) German photographer, presents some photo work from the series “Opera Obscura di Napoli” [photo on the side]. Using the Pinhole Camera, meant to draw, together with the long history of study of light-sensitive materials that had already urged the Plinius’ and Vitruvius researches to flow into these two strands of research one in physics and one in chemistry from the Sixteenth century onwards. In the use of this”magic box” that captures an entire theatrical piece imprinting on a single photographic plate, we find this story of a double dream that materializes in a specular way , that of the theatrical conventional space, skenè, that was sucked into a tiny hole, stenos opaios, which mimics what happens in a very small space leaving an indelible mark. ANDREA VALSECCHI (Milano, 1970) presents works from series “Di Incontri e di fantasia”. Fascinations forged with the enchantment into the eyes and “re-painted” with the imagination. The passing figures, as if placed by Morpheus' hands, are captured in these oneiric atmospheres to fill those spaces otherwise too empty. CORRADO UCCELLO (Naples, 1961) presents a photographic work titled "Into Vacuum". Images that bring to certain uneasiness that involves and displaces the viewer, away from using metaphors, Uccello is for a direct photography, sometimes brutal in meaning. Wise and accurate photographic compositions that the artist defines real counterfeits. He works on the image to obtain that degree of "tension" necessary to make the figures falling from the indefinite movement, as if to "freeze" the instant of the fall and cause a surge of empathy in the viewer. |
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| LUCA ZANIER (Zurich 1966) presents some works from the series 'Raum und Energie' [photo on the side]
The twentieth century, and even more this century, has produced an ideological representation of energy. Zanier, with a clear eye, precise, insinuates doubt and his anti-ideological militancy, we would say light is deliberately wedged in the wonderful architecture of the human, technological perfection of the alleged production of useful energy. WOWE (Wolfgang Wesener) was born in 1960 in Cologne, Germany. Defined theLast of the Straight Shooters "The way I look at it...well, the way I look at it is a lot like the way wowe (Wolfgang Wesener) looks at it. Straight up with a twist. wowe is a photographic realist. He takes it as it is, as it comes, as a witness. We are not cyborg visionaries, but old fashioned observers. wowe practices naturalism, and I preach it, and maybe it’s the last stand. (Glenn O'Brien) By WOWE we present works from the series "New York Nightlife, the Eighties" LUCIO ROSATO (Lanciano, 1960) presents Nature and other Nature / Distances distances are in the silence that lies between one thing and the other to build the area, and alloy range that separates the architecture to architecture. If in Nature and other Nature a white stone, raised on the northern coasts of Sicily, interacts at a distance with a cube of white stone from Maiella sawn in which the stone is inscribed, in Distances of Narcissus two cubes in black marble and gold Tunis, the same size, is reflected in each other face to face with two highly polished inner urging to penetrate distances. The two work together define other distances lightly researching the obliged vacuum. LUIGI GRASSI (Campobasso, 1985) is the creator of a visionary magic photography which starts from autobiographical experiences to come to a world of fantasy and dream. Since the beginning Grassi, although raised in the era of digital photography, focuses on a fascinating process of "recovery" and experimentation with ancient techniques of photo printing, printing from silver halide to gum bichromate, however, without despising the most contemporary techniques of digital printing. |
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Veranstaltungen am Stand Saturday the 17th of March 2012 4:00 p.m. Phegrean Aperitif sponsored by Cantine Astroni - Naples - PrimoPiano Artists will be attending | |
| PrimoPiano Arte
Via Foria, 118 80137 NAPOLI Tel +39 08119560649 Mob +39 339 4158641 www.primopianonapoli.com primopianonapoli@gmail.com Italiano: PrimoPiano, fondata da Antonio Maiorino & Massimo Pastore nel 2006 è una Casa/Galleria dedicata ai fotografi ed ai giovani designers. Lo spazio è concepito per ospitare esposizioni, workshops e incontri sulla fotografia ed eventi di design. PrimoPiano coniuga in uno stile razionale e trasperente, la necessità estetica di un luogo espositivo con la sua quotidiana vivibilità da parte di artisti (e degli stessi fondatori) che intendano calarsi nella città intimamente, con la possibilità di far divenire lo Spazio un laboratorio in continua evoluzione. La Galleria (con i suoi 100 mq dedicati alle esposizioni) e le stanze dedicate rispettivamente a Diane Nemerov Arbus, Pier Paolo Pasolini e Francis Bacon sorgono nello storico Palazzo Ruffo di Castelcicala (1690). Deutsch: Primo Piano, gegründet von Antonio Maiorino & Massimo Pastore im Jahr 2006 ist eine Galerie, die sich der Fotografie und jungen Designern widmet. Der Raum wurde konzipiert um Ausstellungen zu beherbergen, Workshops, Begegnungen zum Thema Fotografie und Design - Events. Primo Piano vereint in einem rationalen, transparenten Stil die ästhetischen Bedürfnisse eines Ausstellungsortes mit der alltäglichen Nutzbarkeit durch die Künstler ( und Gründer) die sich eng in die Stadt einfügen möchten, mit der Möglichkeit, aus dem Haus ein Labor in ständiger Entwicklung zu machen. Die Galerie mit ihren 100 qm Ausstellungsfläche und den Räumen, die jeweils Diane Arbus, PP Pasolini und Francis Bacon gewidmet sind, befindet sich im historischen Palazzo Ruffo di Castelcicala ( 1690). English: PrimoPiano founded by Antonio Maiorino & Massimo Pastore in 2006 is a Home/Gallery dedicated to photographers and new designers. PrimoPiano has been created to house exhibitions, workshops and meetings on Photography and, to a lesser extent, Design. PrimoPiano is a place where artists can not only exhibit their works but even live together with the owners and other artists to fully experience the city and its pulsations. Thus HomeGallery doesn’t betray the word, it’s a real Home with places to stay. Rooms have been conceived to host both people and ideas. The Gallery (exhibition area is of 100 sq metres) and the rooms in the name of Diane Nemerov Arbus, Pier Paolo Pasolini and Francis Bacon, are in the historical building Palazzo Ruffo di Castelcicala (1690). | |
| Tethys Gallery
Via Maggio 58r 50125 Firenze tel +390552286064 info@tethysgallery.com |
| "carte blanche" für ALLE zur Teilnahme an der kunStart12
http://www.kooio.net |
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| kooio . forum für kunst und Kommunikation
Mariahilfstraße 40 6020 Innsbruck e-mail: kooio@kooio.net tel. 0043 650 2821751 | |

| Galleria nata nel 1988
Artisti presentati dalla galleria: Maraniello, Jori, Gastini, Plessi, Mondino, Paladino, Boetti, Ceccobelli, Pizzi Cannella, Karasumaru, Lodola, Mastrangelo, Marescalchi, Floreani, Echaurren,Trenti, Coser, Egger, Fasoli M & M, Pizzinini, Garbari, Bezzi, Depero, Baldessari, Colorio, Polo, Moggioli |

| Dominique van Osta wurde 1957 in Belgian geboren, er studuerte an der koniglighen Akademie der Kunste in Brussel. |
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| Monteoliveto Gallery was born in Nice (France), 2008 as a second exhibition space of the gallery located in the historic center of Naples. Beside the original gallery, the new space is dedicated to the presentation of artists realizing works of contemporary art designed according to an innovative design well expressing the importance of contemporary art as a tool for reading and representing of different points of view of our "changing world". The importance of these new trends has been the motivation for Monteoliveto Gallery to offer its artists during international exhibitions in Italy and abroad, starting a first route of penetration for promoting and disseminating his young emerging artists in the varied world of contemporary art. The works and the artists represented by Monteoliveto Gallery are therefore specifically referred to new expressions of art based on a project-idea consistent with the new artistic program of Monteoliveto Gallery. Monteoliveto Gallery is also open to the presentation of events, books, poetry readings and musical performances of small ensembles.
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Mit 80 Galerien aus 10 Ländern, einem umfassenden Querschnitt des lokalen Kunstsystems und einem breitgefächerten Rahmenprogramm haben 16.000 Besucher die kunStart 12 sehr positiv bewertet.
Gestern, am Sonntag den 18. März ist die achte Ausgabe der Bozner Kunstmesse nach einem intensiven, der zeitgenössischen Kunst gewidmeten Wochenende in der Messe Bozen zu Ende gegangen. 16.000 Besucher zählte die Messe und zahlreiche Kunstinteressierte nahmen auch an den gelungenen Rahmenveranstaltungen teil: bereits am Vorabend zur Messe trafen sich Galeristen und lokales Publikum bei der Präsentation der "Special Bike Projects" und zum artist talk von Rainer Ganahl im Museion; am Freitag wurde die Kunstmesse schwungvoll im Zeichen des Kulturaustausches von Südtirol vs. Südkorea mit Ehrengästen und dem "crossculture remix" von SchuahplattlerInnen und koreanischen Break-Dance Performern eröffnet; am Samstag den 17. März von 18.00 - 24.00 Uhr brachen zahlreiche Teilnehmer im Rahmen der ersten kunSt_OFF GALLERIES NIGHT zum Galeriestreifzug durch 17 Kunsträume der Bozner Innenstadt auf und am Sonntag war der Andrang bei den Art_Talks und Präsentationen und vor allem beim Familienprogramm in der kinderArt Area besonders groß.
Eine positive Tendenz dieser Ausgabe: viel neues Publikum hat die Messe besucht - aus der Besucherumfrage geht hervor das fast die Hälfte der Teilnehmer die kunStart zum ersten Mal besucht hat. Weitere von den besuchen angegebenen Gründe für den Messebesuch: die Präsenz von Galerien die dem Publikum bereits vor der Messe bekannt waren, aber auch Interesse an der Einrichtungsmesse Arredo und der Kombination von Kunst und Design. Das Hauptinteresse liegt laut Angaben der Besucher im Bereich der aufstrebenden zeitgenössischen Kunst (30% der befragten Besucher) und der extraeuropäischen Kunst (Länderfokus Südkorea) (24%)
98,3% der Besucher erklärt sich zufrieden mit dieser Ausgabe der kunStart, davon hat 60% einen guten Gesamteindruck, 27,6% bewertet mit sehr gut und 9,9% mit "zufriedenstellend". Dieses positive Urteil bestätigt sich in der Aussage von 86,2% der Besucher auch an der nächsten Ausgabe der kunStart teilnehmen zu wollen. Der Großteil des Publikums ist lokaler Herkunft, 74,6% der Besucher aus der Stadt Bozen und der umliegenden Provinz, 13,8% aus Trient; 9,4% der Besucher hingegen sind aus Venetien, der Lombardei und anderen italienischen Regionen angereist; die restlichen 2,5% aus dem Ausland.
Heute, am Samstag dem 17. März, wurde im Rahmen der kunStart der Kunstpreis „The Glocal Rookie of the Year“ verliehen. Der Preis wurde von der Stiftung der Südtiroler Sparkasse in Zusammenarbeit mit der Messe für junge Gegenwartskunst ins Leben gerufen und soll vor allem jungen Talenten zu Gute kommen.
Bozen 17. März - Die kunStart, biennale Messe für junge aufstrebende Gegenwartskunst, die noch am morgigen Sonntag 18. März für die kunstbegeisterten Besucher geöffnet ist, war auch heuer wieder Gastgeber für die dritte Auflage des Kunstpreises für junge Künstler, „The Glocal Rookie of the Year“. Die Jury, unter der Leitung von Valerio Dehó, Kurator und Kunstkritiker, prämierte am Samstag den Gewinner dieses besonderen Kunstpreises und überreichte den Glocal Rookie Award.
Glokal Rookie fußt auf dem „Glocalismus“, einer Formel des Soziologen Zygmunt Baumann. Nach dieser Formel passt sich die Welle der Globalisierung, die den Globus seit den 90er Jahren umspült, an lokale Gegebenheiten an. Zugleich setzt man mit diesem Preis für junge Wegbereiter auch Hoffnungen in die Zukunft. Südtirol ist ein Beispiel für dieses Gleichgewicht und diese Ausgewogenheit zwischen „lokal“ und „global“. Durch kunStart, als internationale Kunstmesse, wird sie zu einem Ort des künstlerischen Austausches, einem Ort zwischen Lokalität und dem Rest der Welt.
Auch dieses Jahr wird das Gewinner-Werk von der Stiftung der Südtiroler Sparkasse angekauft und als Leitbild für die nächste Auflage von kunStart verwendet, womit dem jungen Künstler ein hoher Grad an Sichtbarkeit vermittelt wird. Kunst wird hier wirklich zur Kommunikation. Im Sinne dieser Kommunikation und Sichtbarkeit ist auch der zweite Preis gedacht, indem dem jungen Künstler die Möglichkeit gegeben wird, seine Werke in nationalen und internationalen Kunst-Fachzeitschriften zu präsentieren.
Die Jury konnte im Rahmen der heurigen Auflage aus über 40 eingesendeten Werken entscheiden, was sowohl für quantitativen als auch qualitativen Zuwachs spricht. Die vorgestellten Werke, die unterschiedlichen Ausdrucksformen, sowie das internationale Flair machten die dritte Auflage des Glocal Rookie zu einer Besonderheit.
Den Glocal Rookie of the Year erhielt die Künstlerin Sofya Tatarinova mit ihrem Werk „Night Fairy Tales“, das von der Galerie Anika Handelt aus Wien für den Preis vorgeschlagen wurde. Die drei Fotografien der russischen Künstlerin sprechen ein Thema an, das alle bereits erlebt haben. Es gehört in die Welt der Kindheit und spricht von natürlichen Ängsten, aber auch von der Erwartung auf etwas Fantastisches, Unglaubliches und Unerwartetes. „Sofya Tatarinova hat ein poetisches Werk geschaffen, direkt ansprechend und beschwörend zugleich“, meinte die Jury unter der Leitung von Valerio Dehó.
Der zweite Platz geht an Armando Lulaj, vorgestellt von der Galerie Daenes aus Rovereto. Sein Werk heißt „Black news/flying news“ und stellt über eine schwarz-weiß Fotografie Albanien vor, das zwar geografisch nicht weit entfernt ist, das aber trotzdem Vielen unbekannt ist und bleibt.
Den dritten Platz teilen sich Julia Krahn mit ihrem Werk „Vater und Tochter“ von der Galerie Antonella Cattani Contemporary Art aus Bozen und Barbara Gamper mit „Iceland Saga (an ongoing investigation)“ von der Galerie Oltredimore aus Bologna.
Ablichtungen der Bilder, Statements und Urteile des Wettbewerb–Kurators Professor Valerio Dehò sowie Begründungen der Jury werden auch auf der Webseite des Glocal Rookies präsentiert. Wie bereits für die Vorgängereditionen wird ein Bildband für die am Kunstpreis beteiligten Werke herausgegeben und über die Museen Südtirols sowie über die am Wettbewerb teilnehmenden Galerien verteilt.
INFORMATIONEN: www.glocalrookie.it
160 Aussteller von Arredo und 80 Galerien aus 10 Ländern für kunStart unter einem Dach, eine einzigartige Chance, die sich den Besuchern der Region alle zwei Jahre bietet. Die „Arredo“ ist die einzige Fachausstellung in Trentino-Südtirol zum Thema Wohnen und ermöglicht an diesem und am nächsten Wochenende, am 24. und 25. März, in der Messe Bozen einen umfassenden Blick auf die neuesten Trends des Wohnens. Heuer steht die Küche, als Herz eines jeden Heims, im Focus der Arredo. Nur noch bis Sonntag 18. März wird die „Arredo“ von der Messe für junge und zeitgenössische Kunst, „kunStart“, begleitet, die auch heuer mit dem Focus Korea und vielen bekannten Künstlern, Projekten und Sonderaustellungen einen Hauch von Internationalität in die Landeshauptstadt bringt.
16. März 2012 Bozen – Die Doppelmesse Arredo-kunStart wurde heute feierlich eröffnet. „Die spannende und sich ergänzende Wechselbeziehung zwischen den beiden Messen würden sie zu etwas Besonderem machen“, sagte der Präsident der Messe Bozen, Gernot Rössler in seiner Eröffnungsansprache. „Die kunStart mit ihrem „glocalen“ Charakter, als Veranstaltung, die sich zwischen Internationalität und Lokalität für junge aufstrebende Kunst sieht, und die Arredo, die mit ihren vielen Themen, wie Design Handwerk und Architektur, weit über das Einrichten hinaus geht, schaffen zusammen Synergien die diese Messeveranstaltung zu einem wahren Kulturevent werden lassen.“ Auch Landeshauptmann Luis Durnwalder sprach in seiner Eröffnungsrede diese einzigartige Synergie und Zusammenarbeit zwischen den verschiednen Sektoren an und unterstrich die Bedeutung dieser Veranstaltung für ein diversifiziertes Angebot, für alle Generationen unserer Gesellschaft. Beide beriefen sich auf die besondere geographische Position unseres Landes, die sowohl Treffpunkt zwischen Nord und Süd als auch wirtschaftliche und kulturelle Grenzregion ist.
Am morgigen Samstag, dem 17. März erwarten den Besucher der Messe eine Vielzahl verschiedener Projekte und Events. Die Glaswerkstatt Vertroricerca lädt zum basteln eines Tangrams aus Glas, einem Denkspiel aus dem alten China, ein. Auf der Bühne der Arrdeo werden von zwei bekannten Südtiroler Starköchen verschiedene Gerichte gezaubert (11.30 und 15.00 Uhr).
Viele andere Partner der Arredo, wie die Universität Bozen, die Architekturstiftung Südtirol, der Innovationspark des TIS, der LVH und der Südtiroler Künstlerbund laden in ihre interessanten Stände ein.
Im Rahmen der kunStart wird der begehrte Kunstpreis der Stiftung Südtiroler Sparkasse „ The Glocal Rookie of the Year“ gekürt (17.00 Uhr), , und die kunSt_off GALLERIES NIGHT lädt zu einem Galeriestreifzug durch die Bozner Innenstadt ein (18.00 – 24.00 Uhr). 15 Kunsträume der Stadt öffnen ihre Türen für kunstbegeisterte Nachtschwärmer. Des weitern findet eine Sonderauktion von Countdown Desing statt. Es handelt sich um eine Gruppe von Designern, die „upcycelte“ Gegenstände als Möbelstücke zu neuem Leben erwecken (15.00-17.00). Hyon Soo Kim, ein koreanischer Künstler, präsentiert im Rahmen des Focus Korea der heurigen Auflage von kunStart sein Werk „A casa di Rosanna“.
10/01 Artzine
Zum 100jährigen Jubiläum der Collage und dem
50jährigen der Mail Art entdeckt Bozen ein Stück
seines kulturellen Undergrounds.
Marco Ambrosi präsentiert zum ersten Mal öffentlich sein
selbstproduziertes Artzine 10/01, welches sich zur Zeit im
Netzwerk der Mail Art einen Namen macht.
Ab 18:00 Uhr im Rahmen der Gallery Night von kunStart
in einer Ex-Tankstelle in Bozen.
Undergroundkultur in der Gallery Night von kunStart: In den Räumen einer
ausgedienten Esso-Tankstelle, in der Weggensteinstr. 5, präsentiert Marco
Ambrosi ab 18:00 Uhr ein Projekt, welches vier Mail Art-Künstlern gewidmet
ist und von Denis Isaia kuratiert wurde.
Marco Ambrosis Tätigkeit ist emblematisch für die kreative Freiheit der Mail
Art: Er selbst ist sowohl Künstler, als auch Archivar, Sammler und Verbreiter
dieser Kunstrichtung. Wie in einer großen Collage der Mail Art selbst, verändert
sich seine Rolle und wechselt den Anforderungen des Moments entsprechend.
Die Mail Art ist für Marco Ambrosi – von Beruf Grafikdesigner, seit
jeher seine stärkste Inspirationsquelle. Aus seinem Interesse entstand eine
Sammlung, welche aus freien Experimenten sowie dem Austausch von Ideen
und Anregungen mit anderen Künstlern zusammengesetzt ist.
Mail Art kann als Prototyp der aktuellen sozialen Netzwerke verstanden
werden. Im analogen Rhythmus der Flugpost aus den 1950er Jahren reisen
Postkarten, Briefe, Notiz- und Skizzenhefte von einem Briefkasten in den
nächsten. Es ist Usus, dass für jedes Geschenk, das man erhält, ein anderes
verschickt wird. Somit reisen auf diesen Kommunikationsflüssen wertvolle
Perlen visueller Recherche von einem Ort zum nächsten.
Um diesen »Kleinstmeisterwerken« einen Raum zu bieten, hat Marco Ambrosi
beschlossen, ein Artzine zu veröffentlichen. Als Zeitschrift und zugleich
Kunstwerk fügt es sich in das Kaleidoskop der Wiederbearbeitungen ein,
die genau diese Kunstrichtung ausmachen. 10/01 – welches in signierter
Sonderauflage von 250 Stück erscheint – hat es sich zum Ziel gesetzt,
dem Publikum jeweils vier Künstler pro Ausgabe zu präsentieren.
Im Rahmen von kunStart wird 10/01 zu einer Ausstellung. Die vier ausgewählten
Künstler sind: Luc Fierens, Angelo Monne, Sztuka Fabryka und
Kollage Kid. Eine kleine Auswahl ihrer umfangreichen Arbeiten wird in den
Räumen einer ausgedienten Tankstelle in Bozen gezeigt.
Die Wahl des Ausstellungsorts, welcher selbst wiederum eine Spontancollage
der Menschen, die hier gearbeitet haben, ergibt, ist sehr eng mit der Natur des
Projekts verbunden.
Um es mit den Worten des Kurators Denis Isaia zu sagen: »Die Mail Art ist
in die Ikonografie der Massenkultur eingegangen, vor allem in jenen Bereich,
der die mechanische Reproduktion beinhaltet. Popkultur nährt sich per
definitionem von dem, was sie umgibt: Zeitschriften, Tageszeitungen, Plakate.
Der Zufall, die Wiederholung, die freie Sprachverwendung und die Ironie
verbinden die Mail Art mit den großen Stilrichtungen des 20. Jahrhunderts.
Mehr als anderen Bewegungen ist dieser Kunstrichtung gelungen, die
Verbindung zwischen Kunst und Leben, sowie das Gleichgewicht zwischen
Autorschaft und den Regeln der Poesie aufrechtzuerhalten. Die Suche nach den
Ausstellungsräumlichkeiten und ihrer Ausstattung sind wiederum ein Versuch,
die Beziehung, welche die Mail Art mit ihrer Zeit hergestellt hat, zu erzählen.«
Marco Ambrosi und Denis Isaia danken Lisa Trockner für den Hinweis auf den
Raum, Frau Elisabeth Hofmann für die Zurverfügungstellung der Tankstelle,
Daniel Mazza für die technische Beratung, Cornelia Schöpf für die
Übersetzung, den Südtiroler Künstlerbund für Besen, Eimer und Wasser.
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Luc Fierens ist einer der aktivsten Mail Art-Künstler Belgiens. Seit 1984 sind seine
Werke in Archiven und in den wichtigsten Ausstellungen visueller Poesie präsent. Seine bevorzugte
Sprache ist die Collage und hier besonders das Erforschen der Beziehung Wort–Bild
mit starker Bezugnahme und Querverweisen auf Fragmente und Bilder der medialen Welt.
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Angelo Monne lebt in Dorgali (Nuoro), ist Buchgestalter und Illustrator. Seine Arbeit
zeichnet sich durch eine starke Kreativität, die auf Collagenhefte und Zeichnungen angewandt
wird, aus. Seine Illustrationen erscheinen auf den Seiten des »Internazionale«, der »Unità«, von
»Carocci editore«, »Stampa Alternativa«, »Zanichelli editore«, »Terre di Mezzo«. Er ist Dozent
in der Designabteilung der Architekturfakultät an der »Università degli Studi di Sassari«.
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Das Kollektiv Sztuka Fabryka ist seit 1986 in der Organisation und Kuratierung
internationaler Kunstprojekte tätig. Seit 1986 bis heute haben sie in ihrem Archiv 1500 Werke
verschiedener Mail Art-Künstler und Bildpoeten gesammelt. 2009 hat das Kollektiv seine
Tätigkeit aus Belgien nach Spanien verlagert. Seither ist es eher auf die eigene künstlerische
Produktion konzentiert. Ihre Werke zeichnen sich durch eine große Faszination für ländliche
Gebiete und durch das Einfügen ikonografischer Thematiken lokaler Traditionen, Folklore
und Religion, aus.
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Kollage Kid ist seit 1980 in der Mail Art aktiv. Er produziert kleine Publikationen,
Fanzines, erfundene Briefmarken, Postkarten und hat bei zahlreichen Kunstprojekten
mitgearbeitet. Durch die Explosion des World Wide Web kam es über einige Jahre zu einer
eingeschränkten Produktion, doch durch Arbeiten für seinen Blog, für flickr und ähnlichen
Ausdrucksformen im Netz, hat seine Kunst einen neuen Ansporn gefunden. Zur Zeit lebt er in
Cheshire mit seiner Freundin Hazel Jones, selbst Künstlerin, und ihrem gemeinsamen Sohn
Archie Leigh-Jones, der ebenfalls künstlerisch tätig ist.
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The Kunstart Interstizio collection
Kunstart, the contemporary art fair taking place in Bolzano from March 16th to March 18th has been chosen by Ronald Lewis Facchinetti to present the first Interstizio art collection. Eight Interstizio installations will be showcased by the Italian artists Nicola Civiero, Alessia De Montis, Nicola Evangelisti, Franca Giovanrosa, Riccardo Murelli, Joykix, Kilohertz and Vittorio Valente. Strict criteria have been adopted by Interstizio curators in selecting these artists, specifically: a universality in the underlying questions raised by their work; a genuine commitment to a personal aesthetic, and a visual language which can be expressed through Interstizio framing philosophy.
Interstizio: a new curatorial format for contemporary art
Interstizio art pieces connect outer to inner world through a vertical space that is dense with meaning. Each Interstizio is designed so as to embed an opening and closing gesture: an embedded ritual that elevates aesthetic impression into aesthetic experience. Interstizio protects beauty from the distracted eye and represents the ultimate metaphor of body as frame: spiritual beauty is within, revealed only to those who deserve it.
Background
The Interstizio curatorial format is part of Ronald Lewis Facchinetti's continuous research into exhibition concepts meant to enhance the aesthetic experience. These include ContainerArt, a global museum of private spaces for public art; Mindcubes, a frame format where the viewer's aesthetic experience is radically protected from distractions; Box Shock which transforms Self Storage facilities into labyrinths of contemporary art, and many others. Innovations in contemporary museology that help it evolve out of the current “white cube” paradigm.
Where: Kunstart International Art Fair, Bolzano
Stand: B09-57
When: March 16-18, 2012
contact: info@aesthetoscope.com
Curators: Luisa Castellini, Ronald Lewis Facchinetti
Im Rahmen der Messe kunStart12 zeigt das Museion – Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Bozen im eigenen Stand die Installation Laboratorio Campano des Künstlerkollektivs Brave New Alps. Diese Arbeit befasst sich mit der illegalen Abfallentsorgung in der Region Kampanien. Zentrale Elemente der Installation sind die Webseite laboratoriocampano.org und ein Tisch mit einer Landkarte Kampaniens worauf Punkte auf verseuchte Orte hinweisen. Damit veranschaulichen Brave New Alps einen politischen und ökologischen Skandal: Jedes Jahr verschwindet in Italien eine kaum vorstellbare Menge an Sondermüll. 31 Millionen Tonnen waren es allein im Jahr 2006, dies entspricht der Menge an Hausmüll, die in Italien in jedem Jahr anfällt. Bestimmungsort dieser illegal entsorgten Abfälle ist häufig Kampanien: Toxische Industrieabfälle werden dort von Kriminellen am Straßenrand verbrannt, im Boden vergraben, in Wasserläufe geschüttet, in illegalen Deponien angehäuft oder auf landwirtschaftlich genutzten Feldern verteilt. Dies erspart der italienischen Industrie das Geld für eine ordnungsgemäße Abfallentsorgung und füllt die Taschen der Öko-Mafia.
Die Region Kampanien wird noch heute von Kriminellen als kostengünstige „Mülldeponie“ bevorzugt. Hier führte die illegale Ablagerung von Abfällen aller Art in den vergangenen 20 Jahren zu einer ökologischen Katastrophe und zu erheblichen gesundheitlichen Folgeschäden bei der Bevölkerung. Die illegale Abfallentsorgung ist eine der Hauptursachen des chronischen Müllnotstands in dieser Region. Das Müllgeschäft entspricht der Devise des Camorra-Geständigen Nunzio Perella: „La monnezza è oro – Abfall ist Gold“.
Das Kollektiv Brave New Alps wurde von Bianca Elzenbaumer (Bruneck, 1980) und Fabio Franz (Köln, 1983) gegründet. Die Künstler studierten an der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen und arbeiten seit 2005 zusammen. 2010 schlossen sie einen Masterstudiengang (Communication Art & Design) am Royal College of Art in London ab. Seit 2011 arbeitet Bianca Elzenbaumer an ihrer Doktorarbeit am Design Department des Goldsmiths College in London. Elzenbaumer und Franz bezeichnen sich als „Kommunikationsdesigner“, die mit ihren Arbeiten „den kulturellen Wert von Design und dessen Fähigkeit, unsere Umgebungen zu hinterfragen und Alternativen vorzuschlagen“ erforschen.
Als Träger des Kunstpreises 2010/2011 verbrachte Brave New Alps drei Monate im Center for Contemporary Art Ujazdowski Castle in Warschau. Dort arbeiteten die beiden Künstler auch laufenden Forschungsprojekt Designing Economic Cultures, von dem Laboratorio Campano Teil ist. Das Museion hatte den Preis 2008 zum ersten Mal ausgeschrieben. Finanziert wird der Kunstpreis von der Stiftung Südtiroler Sparkasse. Der Preis ist an Künstlerinnen und Künstlern vorbehalten, die nach 1975 in Südtirol geboren sind oder hier ausgebildet wurden.
Info:
Brave New Alps, Laboratorio Campano, 2011. Stand B 11-81 Pavillon B
KunStart12 Messe Bz
16.03. – 18.03.12
KunStart12
http://www.kunstart.it
Brave New Alps
http://www.brave-new-alps.com/
http://www.laboratoriocampano.org
Pressestelle Museion
press@museion.it
Caterina Longo t. +39 0471 223428
downstairs. Galerie – zwischen Ereignis und Institution
Im Januar 2011 gegründet erfährt die downstairs. Galerie fast wöchentlich neue Situationen und Momente. Eine langjährige Freundschaft zwischen den Galeristen Eric Schönemeier und Matthias Lamsfuß und gemeinsame kunstästhetische und philosophische Ansätze gaben den Anstoss zu einem Galerieprojekt, das sich frei von gesellschaftlicher Förderung und möglichst unabhängig von konventionellen Determinanten auf dem Kunstmarkt bewegt und etabliert. Um die Galeristen bildet sich ein enger Kreis von Künstlern, die am Werdegang der Galerie maßgeblich beteiligt sind. Vom Logo bis zur öffentlichen Darstellung, alles entsteht in Eigenregie. Das schützt nicht nur vor äusserlicher Einflussnahme, sondern macht die unübersehbare Einzigartigkeit des Gesamten aus.
Die ungewöhnlich kollektive Bindung unter den Beteiligten ist Grundlage und Folge der erfolgreichen Zusammenarbeit.
Konzepte für die Ausstellungen der downstairs. Galerie entstehen im gemeinsamen Gedankenprozess mit den Künstlern und gründen immer auf einer Leitidee, die dann in unterschiedlichster Form und Weise verarbeitet werden. Begrenzungen bezüglich des Material gibt es dabei nicht. Fotografie, Skulptur, Malerei und Installations- und Aktionskunst gehören zu den Ausprägungen.
Ein weiterer bedeutender Bestandteil der Arbeit, ist die Verbindung von bildender Kunst und Musik über das Theatrale. Bei meistens eintägigen Ereignissen spielen DJs die größtenteils aus dem Galerieumfeld stammen und eine klare musikalische Linie begründen, die sich in zwischen den Welten Techno und House bewegt. Dazu steuern die Künstler der Galerie immer ein Clubkonzept her. Ein Beispiel ist das 'life painting' von Alexander Scharf, das die Stimmung und Geschehnisse des Abends visuell verarbeitet und selber, aufgrund der performativen Handlung, das nächtliche Ereignis bereichert.
„Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen.“ Jean-Jacques Rousseau
Diese von Rousseau schon im 18.Jahrhundert gewonnene Erkenntnis, klingt wie maßgeschneidert auf unser jetziges Leben. Der rasante technische Fortschritt, der es sich immer wieder zum Ziel macht Abläufe zu verkürzen und durch schnellere Kommunikation Zeit zu ersparen, bewirkt beim einzelnen Menschen oft ein gegenteiliges Ergebnis. Die dichte digitale Vernetzung und die Möglichkeit der ständigen Verfügbarkeit konstituieren einen Katalog von teilweise kaum zu erfüllenden Ansprüchen an uns.
Mag diese Aussage keine Allgemeingültigkeit für das Leben in ruralen Verhältnissen besitzen, so wird sie dafür in der Großstadt umso mehr bestätigt.
Diese Begebenheit ist die Grundlage für das Thema der Künstler Tino Sailer, Daniel Hd Schröder und Leo Konopizky. In 'light.rush' erfassen sie die vorherrschende Hektik des städtischen Alltags. Das gelingt in dem sie sich die Verhältnisse von Licht und Zeit zunutze machen, um die Bewegung im konstanten Zyklus der
Reizüberflutung festzuhalten und zu visualisieren.
Zur Dokumentation bedienen sich die Künstler verschiedener perspektivischer Mittel.
Dabei haben sich drei Bildgruppen herausgearbeitet. Der Grad in wie weit der Beobachter in das Treiben verwickelt ist nimmt dabei stetig zu. Angefangen wird mit einer objektiven Darstellung aus der Distanz, die das Meer von Lichtern und Farben erfasst. Die zweite Perspektive ist schon Teil des Geschehens, nimmt aber nicht aktiv daran Teil. Die letzte Sicht verschmilzt vollkommen mit dem konstanten Fluss der Bewegung. Die Wiederkehr der erstaunlich synchronen Beobachtungen, wird vor allem durch die Enstehungsorte der Arbeiten verdeutlicht: Amerika, Europa und Asien.
kunStart 12, biennale Fachmesse für aufstrebende Gegenwartskunst, findet vom 16. bis 18. März in der Messe Bozen statt. Neben 80 internationalen Kunstgalerien aus 10 Ländern, dem Länderschwerpunkt Südkorea und einem Querschnitt der lokalen Kunstproduktion erstreckt sich das Rahmenprogramm in und außerhalb der Messehallen über die Kunsträume der gesamten Stadt.
Bozen, 8. März 2012 - kunStart 12, biennale Fachmesse für aufstrebende Gegenwartskunst, findet vom 16. - 18. März 2012 (tägliche Öffnungszeiten von 10.00 - 18.00 Uhr) in der Messe Bozen mit Eröffnung am Freitag den 16. März und der kun_Start OPENING PARTY im Zeichen des kulturellen Austausches zweier sehr unterschiedlichen Kunstregionen "South Tyrol vs. South Korea" (Halle B, Messe Bozen, 19.00 – 22.00 Uhr, Four Points by Sheraton 21.00 – 24.00 Uhr) statt.
In ihrer achten Auflage steht die Bozner Kunstmesse an einen wichtigen Neustart: erstmals direkt von der Messe Bozen AG mit neuer Projektleitung organisiert, positioniert sich die Messe im Segment der aufstrebenden und jungen Kunstproduktion.
Nach dem Erfolg von 2010 findet die kunStart zum 2. Mal zeitgleich mit der eleganten und publikumsstarken Einrichtungsmesse ARREDO statt. Eine translokal orientierte Messe an der die aktuelle Kunstproduktion spartenübergreifend auch in ihren Wechselbeziehungen zu den Grenzbereichen Architektur und Design präsentiert wird, um einen selbstverständlichen Umgang mit Kunst von Seiten eines breitgefächerten Publikums und somit auch den Zuwachs im Kunstmarkt nach dem Motto „Kunst für alle zu erschwinglichen Preisen“ zu fördern.
80 Galerien aus 1o Ländern und ein breitgefächertes Rahmenprogramm in Zusammenarbeit mit den zahlreichen lokalen Museen und Kunsteinrichtungen, u.a. Meetings, artist talks, Sonderausstellungen und eine Galerienacht laden zum Kennenlernen der zeitgenössischen Kunstszene dieser Grenzregion ein, in der kunStart Halle, sowie in den Kunsträumen und Off-Locations in Bozen und Meran.
kunStart richtet sich in erster Linie an aufstrebende Galerien im Bereich der zeitgenössischen Kunst mit einem Vorzug für das Angebot von jungen und neuen Positionen und für die geographische Herkunft aus aufstrebenden und Entwicklungsregionen der Kunstproduktion. Borderline – wie die Region selbst in der sie stattfindet verstärkt sich die glokale Ausrichtung der Messe und der Austausch mit anderen Grenzregionen bzw. Kulturperipherien.
„Neben den neuen Schwerpunkten „aufstrebende und junge Kunst“ und des Anliegens der sowohl inhaltlichen als preislichen „Zugänglichkeit“ ist das Schlagwort „glokal“ jenes das die Ambitionen dieser Ausgabe auf den Punkt bringt. Um einer peripheren Messe wie der kunStart Sinn und Inhalt und vor allem eine klare Identität zu geben die sie von den überzahlreichen anderen Kunstmessen unterscheidet, erschien die Konsolidierung und Verankerung einer starken lokalen Basis der einzig mögliche Ausgangspunkt für einen Neustart. Deshalb haben wir eine Arbeitsgruppe rund um die Messe gegründet um von Anfang an alle öffentlichen und privaten Kunsteinrichtungen der Region in das Projekt zu involvieren um die kunStart in erster Linie zu einer Veranstaltung zu machen die als Treffpunkt und und Präsentationsplattform für die lokalen Kulturoperatoren interessant ist. Zum ersten Mal seit der Gründung der Bozner Kunstmesse nehmen heuer nahezu alle lokalen Privatgalerien und Kunstvereine an der Messe teil und jene die nicht in der Halle ausstellen sind im Rahmenprogramm mit ihren Aktivitäten und Räumlichkeiten vertreten.“ (Nina Stricker, project manager kunStart 12)
Über 25 lokale Kunsteinrichtungen nehmen als Aussteller an der kunStart 12 teil. Neben einer umfassenden Präsentation ihres regionalen Kontexts und der engen Zusammenarbeit mit dem dichten Netzwerk der lokalen Kunst- und Kultureinrichtungen, erweitert die Messe jedoch auch ihre internationale Dimension und den Austausch mit teilweise entlegenen Regionen der internationalen Kunstproduktion. Unter dem Motto glokal lassen sich viele der Schwerpunkte und Rahmenprojekte der diesjährigen Ausgabe zusammenfassen.
Die 3. Ausgabe des Kunstpreises "The Glocal Rookie of the Year" richtet sich an Jungkünstler unter 35 mit dem Ziel den Werdegang jener jungen und aufstrebenden Nachwuchstalente der internationalen Kunstszene zu unterstützen, denen es gelingt sich in ihren Werken mit einem sowohl „globalen" Ansatz als auch „lokaler Spezifizität“ auseinanderzusetzen. Von der Stiftung Südtiroler Sparkasse eingerichtet, wird eine vom Kurator und Kunstkritiker Valerio Dehò koordinierte Fachjury mit Vertretern aus allen zeitgenössischen Kunstmuseen der Region am Samstag den 17. März im Rahmen der kunStart 12 den Preis vergeben (Halle B, Messe Bozen, Glocal Rookie Award Area Stand B11-87, 17.00 Uhr).
Im Zeichen des internationalen Austausches steht hingegen der diesjährige Länderschwerpunkt "Focus Korea": ein umfassender Querschnitt der aufstrebenden und jungen Kunstproduktion aus Südkorea mit 10 von Chris H. Cheon (Präsident des Kulturvereines für Austausch zwischen Frankreich und Südkorea „Nez-a-Nez“) koordinierten Galerien aus dem Gastland die 4 europäischen Galerien gegenübergestellt werden, welche koreanische Künstler vertreten.
Ein reichhaltiges Programm mit Tagungen und Führungen unter der Schirmherrschaft des Generalkonsulats der Republik Korea in Mailand sowie 5 Solo Shows vervollständigen die Länderschau:
Eine Einzelausstellung von Jeong Min Suh der a&b gallery aus Seoul und eine von Valerio Dehò kuratierte Sonderschau der Werke der in Deutschland ansässigen Hyon Soo Kim, eine Solo Show des Künstlers Junggeun Oh "Zwischenräume" der Galerie son aus Berlin; weiters eine Ausstellung des Archivs "Pari&Dispari" von Rosanna Chiessi mit Werken von Nam June Paik und schließlich ein Projekt von dolomiti contemporanee in der Gegenüberstellung eines jungen translokalen Künstlerpaares - der Koreanerin MinJi Kim und dem in Belluno gebürtigen Alessandro Dal Pont.
Grenzüberschreitend ist auch der Versuch die Synergien und Bezugspunkte der oft etwas realitätsfernen Kunst zu anderen Produktionszweigen und Interessensgebieten zu verstärken, nicht nur im Bereich Architektur und Interior Design in der Kombination der Kunstmesse mit Arredo sondern auch mit den diesjährigen Special Bike Projects in der Verbindung von zeitgenössischer Kunst und nachhaltiger Mobilität.
Der international bekannte Künstler Rainer Ganahl der sich bereits am Vorabend zur Messe, am 15. März, in einem artist talk im Museion dem Bozner Publikum vorstellen wird ist in einer in Zusammenarbeit mit kooio aus Innsbruck realisierten Sonderausstellung “I WANNA BE…” mit einigen seiner zahlreichen Bike-Projekte an der Messe vertreten.
Im Museion wird im Zeitraum der Kunstmesse hingegen eine weitere radbezogene Utopie in der eigens für kunStart 12 in Zusammenarbeit mit RAM radioartemobile aus Rom realisierten Installation von Gianfranco Baruchello "La Scorta" (Ecologia e Potere) gezeigt.
Die 2 Ausstellungsorte werden außerdem während der Messe über einen kostenlosen E-Rad Verleih für die Besucher verbunden. Am 16. März um 16.30 im Konferenzsaal Latemar der Messe Bozen treffen die 2 involvierten Gianfranco Baruchello, Rainer Ganahl und ein 3. Künstler Daniele Puppi schließlich auf die ebenfalls als technische Partner maßgeblich an der Umsetzung vor Ort der zwei Kunstprojekte beteiligten Südtiroler Radunternehmer Maurizio De Concini und Ingrid Dellago von TC Mobility, Franz Viehweider von PimpGarage, Gianfranco Pizzuto (Fisker Italia) und Hugo Götsch, Präsident des Vereins "Südtirol Rad - Bici Alto Adige" im Rahmen der 2. Ausgabe der von RAM radioartemobile organisierten internationalen Reihe von Tagungen "DAC: round table PRODUCERS vs ARTISTS". Moderation: Carla Subrizi (Fondazione Baruchello, Rom).
Viele weitere Highlights und Special Projects bereichern die 8. Ausgabe der Bozner Kunstmesse. Unter anderem eine ausgedehnte dem zeitgenössischen Design gewidmete Parallelsektion in einem Abbruchgebäude der Schlachthofstrasse - Countdown Design Show 2012 - mit dem Themenschwerpunkt UPCYCLING (die Aufwertung und nicht reine Wiederverwertung von Gebrauchsgegenständen mit neuen Verwendungszwecken) mit einer abschließenden Auktion an der Messe am Samstag den 17. März (Konferenzsaal Latemar, Messe Bozen, 15.00 Uhr).
Außerdem die erste KunSt_off GALLERIES NIGHT die am Samstag den 17. März nach Messehallenschluss von 18.00 – 24.00 Uhr zum Galeriestreifzug durch 17 Kunsträume der Bozner Innenstadt und zum Kennenlernen der lokalen Kunstszene einlädt.
Teilnehmende Galerien: Südtiroler Künstlerbund - Galerie Prisma, Marco Ambrosi/Ex-benzinaio Esso, Galerie foto-forum, Kleine Galerie/Piccola Galleria, antonella cattani contemporary art, Franzmagazine/FranzPlatz, Hotel Greif/ Freistaat Burgstein, Galleria Goethe Galerie, ar/ge kunst Galerie Museum/Galleria Museo, Galleria Leonardo, Associazione degli artisti della provincia autonoma di Bolzano, G8/WUPWUP, Lungomare, Arte in casa: L’Angolo di Umberto Russo - Fotografi SenzaFrontiere, MMM - Messner Mountain Museum – Firmian, Arts Hotel Bolzano/Galleria OltreDimore, Boesso Art Gallery
Zur Bewerbung Südtirols mit Venedig und dem Nordosten Italiens als Europäische Kulturhauptstadt 2019 ist die in Brixen im Februar eröffnete Ausstellung „Kulturhauptstadt Brugge 2002“ auch im Rahmen der kunStart 12 vom 16.-18. März im Container 19x19 auf dem Messeplatz zu sehen. (Eröffnung Freitag 16. März, Messeplatz, 12.00 Uhr)
Schließlich laden tägliche Kurzführungen zu Themenschwerpunkten und Special Sections der kunStart und ein Familienprogramm am Sonntag den 18. März mit einer kinderArt Area, artlabs und geführten Streifzügen durch die Messehallen für Groß und Klein zum Flanieren und zum Kennenlernen der zeitgenössischen Kunst im ungezwungenen Ambiente einer Messeveranstaltung ein.
KUNSTART 12
Datum: Freitag, 16. – Sonntag ,18. März 2012
Öffnungszeiten: täglich von 10.00 – 18.00 Uhr
Tickets: 8,00 €; online 4,00 €; family ticket 16,00 €
Pre-opening kunStart 12/Special Bike Projects: Museion, Donnerstag 15. März, 19.00 Uhr
kun_Start OPENING PARTY (nur mit Einladung): Freitag 16. März von 19.00 – 22.00 Uhr (Halle
B/Messe Bozen); 21.00 – 24.00 Uhr Hotel Four Points by Sheraton
kunSt_OFF Galleries Night: verschiedene Veranstaltungsorte, Samstag 17. März, 18.00 – 24.00 Uhr
www.kunstart.it
Die kunStart, biennale Fachmesse für junge aufstrebende Gegenwartskunst, die vom 16. bis 18. März in der Messe Bozen stattfinden wird, ist auch heuer wieder Gastgeber für die dritte Auflage des Kunstpreises für junge Künstler, „The Glocal Rookie of the Year“, der von der Stiftung Südtiroler Sparkasse und kunStart ins Leben gerufen wurde. Den Vorsitz in der Jury hat der Kurator und Kritiker Valerio Dehò, der am Samstag 17. März um 17.00 Uhr, in der Halle B der Messe Bozen (Glocal Rookie Award Area, Stand B11-87), den Gewinner prämieren wird.
Der Kunstpreis wurde 2009 ins Leben gerufen und wird heuer zum dritten Mal verliehen. Diese dritte Auflage stellt eine Besonderheit dar, da sie zugleich einen Wendepunkt für die kunStart markiert, die sich heuer mit innovativem Konzept und weitragenden Verränderungen neu-präsentiert. Der Glokal Rookie ist Teil der Kulturförderung der Stiftung Südtiroler Sparkasse und soll vor allem jungen Talenten zu Gute kommen. Er wurde im Wissen geboren, dass Kultur von unschätzbarem Wert für Innovation und Entwicklung ist und unsere Gesellschaft auch über die Förderung junger aufstrebender Kunst profitiert.
Glokal Rookie fußt auf der „genialen“ Formel des Soziologen Zygmunt Baumann, dem „Glocalismus“. Nach dieser Formel passt sich die Welle der Globalisierung, die den Globus seit den 90er Jahren umspült, an lokale Gegebenheiten an. Zugleich setzt man mit diesem Preis für junge Wegbereiter auch Hoffnungen in die Zukunft - ja man setzt sogar sein Vertrauen in sie. Die Provinz Bozen ist ein Beispiel für dieses Gleichgewicht und Ausgewogenheit zwischen „lokal“ und „global“ und durch kunStart, als internationale Kunstmesse, wird sie zu einem Ort des künstlerischen Austausches, einem Ort zwischen Lokalität und dem Rest der Welt.
Auch dieses Jahr erhält der Gewinner von der Stiftung der Südtiroler Sparkasse 5.000 Euro die Stiftung kauft das von der Jury auserkorene Werk und nimmt es in ihre Kunstkollektion auf. Besonderheit des Glocal Rookie: Er gibt dem Werk des Gewinners eine besondere und effektive Sichtbarkeit über den Wettbewerb hinaus. Das Gewinner-Werk wird zum Leitbild für die nächste Auflage des Kunstpreises, womit es nicht nur in die Kollektion der Stiftung aufgenommen wird, sondern auch eine besondere Form der Werbung für den Künstler darstellt. Kein anderer Preis hat ähnliche Rahmenbedingungen. Kunst wird hier wirklich zur Kommunikation. Im Sinne dieser Kommunikation ist auch der zweite Preis gedacht. Der Künstler und sein Werk wird in Form von Inseraten im Wert von 1500 Euro in nationalen und internationalen Fachmedien präsentiert. Die Entscheidung für diese Form der Unterstützung ist Teil der Philosophie des Preises, neue Möglichkeiten für junge Talente zu eröffnen und ihnen Sichtbarkeit in der Kunstwelt zu geben. Gegenwartskunst ist eng mit Kommunikation verbunden.
Die Einsendung von über 40 Werken von Seiten der an der kunStart vertretenen Galerien, spricht für sowohl quantitativen als qualitativen Zuwachs. Die vorgestellten Werke, die unterschiedlichen
Ausdrucksformen, sowie das internationale Flair machen die dritte Auflage des Glocal Rookie zu einer Besonderheit. Ablichtungen der Bilder werden auch auf der Webseite des Glocal Rookies präsentiert. Diese wird nach der Prämierung auch mit den Statements und Urteilen des Wettbewerb–Kurators Professor Valerio Dehò sowie den Begründungen der Jury bereichert. Wie bereits für die Vorgängereditionen wird ein Bildband für die am Kunstpreis beteiligten Werke herausgegeben und über die Museen Südtirols sowie über die am Wettbewerb teilnehmenden Galerien verteilt.
INFORMATIONS: www.glocalrookie.it
Vom 16. bis 18. März ist Arte Sella auf der kunStart 12, Messe für zeitgenössische
Kunst in Bozen vertreten.
Arte Sella nimmt die Einladung von kunStart 12 wahr und beteiligt sich vom 16. bis 18. März mit einem eigenen Bereich innerhalb der Pavillons auf der Kunstmesse in Bozen. Die erfahrbare Manifestation von Kunst in der Natur, mit der sich das Projekt seit 1985 unweit von Borgo Valsugana (TN) auf den Wiesen und in den Wäldern des Sellatals beschäftigt, wird im eigenen Ausstellungsbereich von Arte Sella in den Pavillons der Messe vorgestellt, indem einerseits die Protagonisten des Projekts zu Wort kommen werden und andererseits großformatige Bilder der Fotografen, die es seit Jahren begleiten, präsentiert werden. Das Publikum von kunStart wird so einen Querschnitt aus 25 Jahren voller Experimente und Erzählungen kennenlernen können, die als Resultate des Dialogs zwischen Natur und künstlerischer Kreativität entstanden sind.
Arte Sella – das Projekt
Arte Sella schließt sich einem kulturellen Erneuerungstrend an, der seit den 1980er Jahren das „Kunstschaffen in der Natur“ als Möglichkeit wahrnimmt, sich von den traditionellen künstlerischen Wegen zu distanzieren. Dies soll auf eine neue und freiere Ausdrucksweise, weit entfernt von den ausgetretenen Pfaden des Kunstmarkts und den traditionellen Zirkeln von Atelier, Galerie und Museum geschehen. Die Projekte von Arte Sella halten sich an einige bestimmende Prinzipien: Der Künstler gibt die Rolle des Protagonisten innerhalb des Schaffensprozesses auf und überlässt sie dem Werk selbst, welches sich in die natürliche Umgebung integriert. Bei Arte Sella leben die Werke mit und in der Natur. Die Künstler werden dabei unterstützt, die Landschaft nicht radikal zu verändern, sondern sich die für ihre Arbeit notwendigen Materialien aus den umliegenden Wäldern selbst zu beschaffen; so werden Blätter, Äste sowie Steine und Erde in den Werken verarbeitet. Der Arbeitsprozess befindet sich in ständiger Wandlung, die vor allem auch von der Witterung abhängt: Die Kunstwerke verändern sich demnach von Jahreszeit zu Jahreszeit. Diese Art von künstlerischer Arbeit wählt daher auch einen veränderten ökologischen Ansatz, da die Natur nicht mehr geschützt, sondern in ihrem Wesen als Quelle des Wissens und der Erfahrung, welche auch durch ein respektvolles Verhalten von Seiten des Betrachters geschützt werden soll, interpretiert wird.
Die Orte
Im Laufe der Zeit ist Arte Sella dank der beständigen Arbeit der gleichnamigen Vereinigung, die das Projekt organisiert und fördert, zu einem Bezugspunkt für die zeitgenössische Kunst geworden, bietet aber auch Raum für Beiträge aus den Bereichen Musik, Theater, Fotografie und Literatur und trägt die angebotenen Aktivitäten in verschiedenen Stätten aus. Seit 1986 hat sich der Percorso ArteNatura entwickelt, ein frei zugänglicher Waldweg, der sich über zwei Kilometer über den Hang des Berges Armentera erstreckt. Der Besucher kann einer Art Entdeckungspfad folgen, auf dem er auf Trampelpfaden durch den Wald, durch ein Biotop und über weite Wiesen laufen sowie jahrhundertealten Bäumen begegnen kann, welche im stillen Dialog mit den über Jahre entstandenen Werken der Künstler stehen. Momentan gibt es hier 45 Werke zu sehen, darunter befinden sich Arbeiten von Künstlern wie Jaakko Pernu, Francois Lelong, Giuliano Orsingher, Roy F. Staab und Thierry Theneul. In den Sommermonaten werden die vielseitigen Aktivitäten von Arte Sella auch in der Malga Costa veranstaltet, einem alten Rustikalbau, der in einen neuen Ausstellungsraum umgewandelt wurde.
Seit 2006 organisiert Arte Sella auch die Spazi livioRossi. Das im Stadtzentrum von Borgo Valsugana gelegene Gebäude ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts Sitz einer historischen Bibliothek und Werkstatt für Holzarbeiten. Die Säle der Spazi livioRossi vereinigen ein dauerhaftes Ausstellungszentrum, den Sitz von Arte Sella, eine Bibliothek sowie Kreativwerkstätten für Erwachsene und Kinder in sich.
Die grüne Kathedrale
Eines der charakteristischsten Werke von Arte Sella ist die „grüne Kathedrale“, die 2001 nahe der Malga Costa vom Künstler Giuliano Mauri geschaffen wurde. Dieses imposante architektonische Kunstwerk hat die Ausmaße einer echten gotischen Kathedrale: Die drei Schiffe sind 12m hoch und bedecken eine Fläche von 1220m²; 420 Stützsäulen, 500 Ringe und 3000 verknüpfte Zweige bilden das Gerüst der Kathedrale. Innerhalb der hölzernen Stützsäulen wurden kleine Hainbuchenbäumen gepflanzt. Die Säulen sind künstlich hergestellte Verstärkungen, die vom Künstler realisiert wurden, um den Pflanzen während ihrer 20jährigen Wachstumszeit Halt zu geben; nach dieser Anfangsphase werden die Strukturen ihrem natürlichen Schicksal überlassen und verrotten, um den 80 säulenförmigen Pflanzen, die so auch in der Zukunft an die Arbeit des Künstlers erinnern werden, den Platz zu überlassen.
Die Künstler und die Gemeinschaftsprojekte von Arte Sella
Im Laufe ihres 25jährigen Bestehens hat die Vereinigung Arte Sella mehr als 300 Künstler aus aller Welt aufgenommen und in ihrem kreativen Prozess unterstützt. Darunter befinden sich auch Südtiroler Künstler wie Paul Feichter und Alois Steger, die im Laufe der Zeit immer wieder mit neuen Ideen und Visionen in die Natur von Arte Sella zurückgekehrt sind. Die Sängerin Elisa hat hier einen Film gedreht und auch Lorenzo Cherubini und Marlene Kuntz haben bei Arte Sella Halt gemacht. Marco Paolini findet hier in der Stille die Inspiration für Teile seiner Stücke; hier ist die „Fucina“ ins Leben gerufen worden, eine Werkstatt und Mensa für Künstler, geleitet vom Violoncellisten Mario Brunello. Ausgehend von der Erfahrung in der Landschaft des Sellatals sind unveröffentlichte Erzählungen von den Debütanten der literarischen Schule Scuola Holden um Alessandro Baricco entstanden und unter der aus Zweigen gefertigten Kuppel der grünen Kathedrale haben Musiker wie Vinicio Capossela, Gianmaria Testa, Goran Bregovic, Antonella Ruggiero und viele andere gespielt. Durch den kreativen Beitrag dieser Künstler wird Arte Sella jedes Jahr erneuert und wiederbelebt – mit immer neuen und verschiedenartigen Resultaten – immer eng verbunden mit der Natur und der ursprünglichen und inspirierenden Landschaft.
Arte Sella
Corso Ausugum 55-57
38051 Borgo Valsugana (Tn)
Informationen: 0461 751251 – 347.3841307
E-mail: artesella@yahoo.it
www.artesella.it
Pressestelle
Elisa Tessaro
t. 3473841307
skype: elisatessaro
mail.elisatessaro@gmail.com
COUNTDOWN-design ein innovatives und zukunftsorientiertes Projekt des
zeitgenössischen Designs welches von ständigen Veränderungen und dem
Aufkommen neuer Tendenzen charakterisiert ist, wird mit der ersten Auflage upcycling
beispielhaft verwirklicht.
Mit dem erstmals in Südtirol anstehenden Event up-cycling-design, will
COUNTDOWN junge internationale Designer zum Erschaffen und zur Verwirklichung
neuer Objekte, welche aus ausgedienten Produkten entstehen, ermutigen.
Im Sinne des Bewusstseins von gesteigerter Nachhaltigkeit und der Einsparung
wertvoller Ressourcen entstehen neue hochwertige Designobjekte. Dabei will
COUNTDOWN-design das Zusammenspiel von Kunstsinnigkeit und
Experimentierfreudigkeit, Kreativität und handwerklichem Können fördern.
Up-cycling-design wird in den Räumlichkeiten von COUNTDOWN in Bozen in der
Schlachthofstraße 47 stattfinden, wo junge und bereits etablierte "designer in
residence" wohnen und arbeiten und in Zusammenarbeit mit heimischen
Handwerkern und Kunstschaffenden neue Objekte entstehen lassen. In den
Räumlichkeiten von COUNTDOWN werden auch verschiedene Workshops
gehalten und an den Abenden des 2., 9. und 16. März werden die "late night
shows" stattfinden, bei denen Interessierten die neuen - on site - entstandenen
Produkte gezeigt werden. Vom 2.-16. März werden in der Austellung up-cycleddesign
neben den Produkte aus dem "call for products", bei dem mehr als 20
internationale Designer und ein Kollektiv aus Südafrika teilgenommen haben, auch
alle Produkte der „designer in residence“ und die der Workshopteilnehmer, in der
Schlachthofstraße 47 ausgestellt.
Der krönende Abschluss ist die Auktion up-cycled-design, die am Samstag, 17.
März um 15h in der Messe Bozen im Rahmen von kunStart12 und Arredo 2012
stattfindet. Dort werden alle im Rahmen von COUNTDOWN-design 2012
entstandenen Produkte versteigert.
Während der kommenden zwei Wochen werden die Räumlichkeiten von
COUNTDOWN allen Design Interessierten frei zugänglich sein. Sie können dort direkt
einen Eindruck von den Leistungen der Jungdesigner gewinnen.
Das international agierende Kollektiv wupwup bespielt mit einem vielfältigen und ambitionierten Programm die diesjährige Kunstmesse kunStart. Vom 14. – 18.03. werden in Bozen Aktionen und Interaktionen stattfinden, welche die zeitgenössische Event-Kultur mit performativer Kunst und interdisziplinären Darstellungsweisen verbinden.
Mit „autonomika“ wird begleitend zur kunStart ein temporärer Radio & TV-Sender rund um die Uhr Inhalte und Musik über das Internet aussenden: Interviews und Dialoge von und mit Künstlern, Kuratoren und Galeristen, zeitgenössische Musik und Reflexionen können dabei live im Hotel Four Points by Sheraton (mit-)erlebt werden.
Das Hotel wird von wupwup als eines der Programm-Fixpunkte ebenso für abendliche Veranstaltungen genutzt. Am Mittwoch, den 14.03. wird in Kooperation mit "es" zunächst ein "Aperitvo lungo" veranstaltet, um den Dialog zwischen Ansässigen, Messe-Teilnehmern und Besuchern zu verstärken. Gäste sind die lokalen Größen DJane Nadipebi, Lois Lane und Makeout Club.
Am Donnerstag, den 15.03. wird zu einer Pre-Opening Night geladen, wo kein geringerer als die italienische DJ-Legende Beppe Loda, der unter anderem zweimal im MOMA New York gespielt hat, gastieren. Außerdem ist Patrick Rampelotto geladen, der zurzeit seine aussergewöhnlichen Design Exponate im MAK in Wien präsentiert. Als Mitbegründer der legendären Zirkus-Maximus-Nächte in Wien und als begeisterter Plattensammler wird er mit einem DJ-Set für einen furiosen Abend sorgen.
Am Freitag, den 16.03. findet das Highlight der geplanten Abendveranstaltungen statt. Im Kongress Zentrum des Four Points by Sheraton wird nach der kunStart Opening Party zum anschließenden Clubbing geladen. wupwup wird hier, wie bereits in Zusammenarbeit mit dem Transart Festival 2011, internationale Musiker und DJ's mit jungen Künstlern aus dem eigenem Netzwerk zu einem extravaganten Happening verbinden. Mit Aérea Negrot wird die transsexuelle "Queen of Berlin" zusammen mit ihrem DJ Fata Kiefer und mit ekstatischen Darbietungen neue Perspektiven der künstlerischen Auseinandersetzung mit Genderthemen und sozialen Rollenmustern unter Beweis stellen. Die, aus Venezuela stammende, Tänzerin, Performerin und Sängerin erfindet die neue Musikrichtung Opera-Tech und deckt mit ihren stimmlichen Fähigkeiten das gesamte Spektrum - von extrem lauten und schrillen hohen Tönen bis zum tiefdunklen Murmeln ab. Ihr experimenteller Charakter und ihr schieres Talent blieben nicht lange unbemerkt - nach kurzen Episoden in Porto, Amsterdam und London, zieht Aerea Negrot 2004 nach Berlin, wo sie von dem New Yorker Disco-House und Post-Punk-Kraftpaket Hercules & Love Affair entdeckt wurde. Ihr erstes Solo Release "All I Wanna Do" wurde 2010 auf Ellen Allien's Label BPitch Control veröffentlicht, gefolgt von ihrem ersten Konzeptalbum "Arabxilla" im Oktober 2011. wupwup ladet mit der belgischen DJane Soumaya Dancemachine eine hochkarätige Begleitung ein und wird mit Raumfüllenden Installationen und Visuals neue Grenzen klassischer Clubbing Abende ausloten.
Ebenfalls im Zuge des "wupwup plays kunStart" Projektes wird eigens die temporäre Gallerie G8 in der Giotto Straße, unweit des Messegeländes und Sheraton Hotels ins Leben gerufen. Am Samstag, den 18.03. bietet die Galerie im Zuge der "KunSt-Off Galleries Night" junger Kunst aus Südtirol, Innsbruck und Wien eine innovative Plattform.
wupwup und junge interdisziplinäre Talente aus München, Linz, Wien und Bozen können auch auf dem Messestand B08-31 bei der Aktion "wwwersions" besichtigt werden. Hierbei möchte das Kollektiv der Frage: "Kann in der heutigen Zeit das Original, das Individuelle noch entstehen?", nachgehen. Es wird versucht das Phänomen der scheinbaren Koexistenz von Realitäten als Prinzip heranzunehmen und dadurch eine Geschichte neuer Versionen zu den Werken auf der kunStart 12 zu erzählen.
Das Kollektiv wupwup stellt ein Rundum-Paket für Kunstinteressierte, aber vor allem auch Neugierige vor. Als verstärkendes Bindeglied möchte es die kunStart Messe weiter zur wichtigen Südtiroler Kulturveranstaltung ausbauen und ebenso Südtirol neue Sichtweisen und Kritiken auf bestehendes ermöglichen.
Das detaillierte Programm ist auf www.wupwup.com/kunstart abrufbar.
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Pressekontakt und Ansprechpartner:
Viktor Matic
viktor@wupwup.com
+39 3477955401
Freitag 16. März 2012, 16.30 Uhr
Messe Bozen
Latemar Saal
Am 16. März 2012 um 16.30 Uhr findet im Latemar Saal der Messe Bozen das zweite von RAM radioartemobile organisierte Treffen von DAC, dem runden Tisch PRODUCERS vs. ARTISTS, statt.
Die Künstler Gianfrancho Baruchello, Rainer Ganahl, Daniele Puppi diskutieren mit den Unternehmern Maurizio De Concini und Ingrid Dellago, Repräsentanten der TC Mobility SRL, Franz Viehweider, Besitzer der PimpGarage by Vasc. Ital. SAS, sowie Gianfranco Pizzuto von Fisker Italia und Hugo Götsch, Präsident des Vereins „Südtirol Rad – Bici Alto Adige“ über das Thema Kunst und Wirtschaftlichkeit. Der runde Tisch wird auf RAM live, dem Webradio von radioartemobile, übertragen.
RAM erschuf die Marke D/A/C, um den verschiedenen Möglichkeiten ein Produkt zu „denken“ eine künstlerische Plattform oder einen gemeinsamen künstlerischen Nenner zu geben (DAC, denominazione artistica comune)
Die anwesenden Künstler verstehen sich als Ideenfinder, und stellen somit die traditionelle Rollenverteilung zwischen Kunst und Wirtschaft, Künstler und Unternehmertum auf den Kopf. Sie wollen mit dem üblichen und bekannten Verständnis des künstlerischen Sponsortums für die oberflächliche Aufwertung des Unternehmensbildes brechen. Durch ihre Kreativität können sie für Unternehmen einen konkreten Mehrwert schaffen. Dabei soll jedoch nicht der Künstler zum Unternehmer werden und auch nicht umgekehrt der Unternehmer zu einem Künstler. Vielmehr können aus dem Zusammenwirken und dem Dialog der verschiedenen Herangehensweisen an ein Produkt neue gemeinsame Ziele entstehen. Vorraussetzung für das Zustandekommen dieses Dialogs war die Schaffung eines Netzwerks aus Unternehmern und Künstlern. Daraus entstand auch der Wunsch sich zu treffen und auszutauschen. Das erste Treffen am 30. Januar 2011 im Hotel Hassler in Rom wurde auch zur Geburtstunde des Mobile Club, der aus Künstlern und Unternehmern besteht, die die Verbindung von Kreativität und Produktivität zu einem gemeinsamen Ziel machen. Das dritte DAC , Producers vs. Artists Treffen wird am 30. März im Museum De Vleeshal in Middelburg in Holland an einem runden Tisch von John Kormeling stattfinden.
Der zeitgenössische Frühling in Südtirol: kunStart 12, Biennial Art Fair for Emerging Contemporary Art, findet vom 16. bis 18. März in der Messe Bozen statt. Neben über 80 internationalen Kunstgalerien aus 10 Ländern, dem Länderschwerpunkt Südkorea und einem Querschnitt der lokalen Kunstproduktion erstreckt sich das Rahmenprogramm in und außerhalb der Messehallen über die Kunsträume der gesamten Stadt.
KunStart 12, biennale Fachmesse für aufstrebende Gegenwartskunst, findet vom 16. - 18. März (tägliche Öffnungszeiten von 10.00 - 18.00 Uhr) in der Messe Bozen mit Eröffnung am Freitag den 16. März und der kun_Start OPENING PARTY im Zeichen des kulturellen Austausches zweier sehr unterschiedlichen Kunstregionen "South Tyrol vs. South Korea" um 19.00 statt.
In ihrer achten Auflage wagt die Bozner Kunstmesse einen wichtigen Neustart: erstmals direkt von der Messe Bozen AG mit neuer Projektleitung organisiert, positioniert sich die Messe im Segment der aufstrebenden und jungen Kunstproduktion.
Nach dem Erfolg von 2010 findet kunStart zum 2. Mal zeitgleich mit der eleganten und publikumsstarken Einrichtungsmesse ARREDO statt.
Eine translokal orientierte Messe an der die aktuelle Kunstproduktion spartenübergreifend auch in ihren Wechselbeziehungen zu den Grenzbereichen Architektur und Design präsentiert wird, um einen selbstverständlichen Umgang mit Kunst von Seiten eines breitgefächerten Publikums und somit auch den Zuwachs im Kunstmarkt zu fördern.
KunStart richtet sich in erster Linie an aufstrebende Galerien im Bereich der zeitgenössischen Kunst mit einem Vorzug für das Angebot von jungen und neuen Positionen und für die geographische Herkunft aus aufstrebenden und Entwicklungsregionen der Kunstproduktion.
Über 70 Galerien aus 1o Ländern und ein breitgefächertes Rahmenprogramm in Zusammenarbeit mit den zahlreichen lokalen Museen und Kunsteinrichtungen, u.a. Meetings, artist talks, Sonderausstellungen und eine Galerienacht laden zum Kennenlernen der zeitgenössischen Kunstszene dieser Grenzregion ein, in der kunStart Halle sowie in den Kunsträumen und Off-Locations in Bozen und Meran.
Bereits Veranstaltungsort der Manifesta 7 ist diese norditalienische Grenzregion zu einem wahrhaften Entwicklungsgebiet der zeitgenössischen Kunst herangewachsen. Nicht nur spezialisierte Museen wie das Museion von Bozen, das Mart in Rovereto, die Galleria Civica in Trient und Kunst Merano Arte in Meran, sondern auch die zunehmende Tätigkeit von Kunstvereinen, Dokumentationsstellen und Galerien tragen zur Bildung eines regionalen Systems für die zeitgenössische Kunst bei.
Neben einer umfassenden Präsentation ihres regionalen Kontexts und der engen Zusammenarbeit mit dem dichten Netzwerk der lokalen Kunst- und Kultureinrichtungen, erweitert die Messe jedoch auch ihre internationale Dimension und den Austausch mit teilweise entlegenen Regionen der internationalen Kunstproduktion. Unter dem Motto glokal lassen sich viele der Schwerpunkte und Rahmenprojekte der diesjährigen Ausgabe zusammenfassen.
Die 3. Ausgabe des Kunstpreises "The Glocal Rookie of the Year" richtet sich an Jungkünstler unter 35 mit dem Ziel den Werdegang jener jungen und aufstrebenden Nachwuchstalente der internationalen Kunstszene zu unterstützen, denen es gelingt sich in ihren Werken mit einem sowohl „globalen" Ansatz als auch „lokaler Spezifizität“ auseinanderzusetzen. Von der Stiftung Südtiroler Sparkasse eingerichtet, wird eine vom Kurator und Kunstkritiker Valerio Dehò koordinierte Fachjury mit Vertretern aus allen zeitgenössischen Kunstmuseen der Region am Samstag den 17. März im Rahmen der kunStart 12 den Preis vergeben. Unter den Teilnehmern auch die junge Künstlerin Valentina Miorandi der Galerie Arte Boccanera aus Trient, deren Werke auch in einer Plakataktion auf Werbeflächen im Raum Bozen während der Messe zu sehen sind.
Im Zeichen des internationalen Austausches steht hingegen der diesjährige Länderschwerpunkt "Focus Korea": ein umfassender Querschnitt der aufstrebenden und jungen Kunstproduktion aus Südkorea mit 10 von Chris H. Cheon (Präsident des Kulturvereines für Austausch zwischen Frankreich und Südkorea Nez-a-Nez) koordinierten Galerien und Kunstvereinigungen aus dem Gastland und 5 europäischen Galerien welche ihrerseits koreanische Künstler vertreten. Ein reichhaltiges Programm mit Tagungen und Führungen unter der Schirmherrschaft des Generalkonsulats der Republik Korea in Mailand und die Solo Shows von Jeong Min Suh (a&b gallery, Seoul) und der in Deutschland ansässigen Hyon Soo KIM (kuratiert von Valerio Dehò), sowie eine Ausstellung des Archivs "Pari&Dispari" von Rosanna Chiessi mit Werken von Nam June Paik und schließlich ein Projekt von dolomiti contemporanee in der Gegenüberstellung eines jungen "glokalen" Künstlerpaares - der Koreanerin MinJi Kim und dem in Belluno gebürtigen Alessandro Dal Pont - vervollständigen die Länderschau.
Grenzüberschreitend ist auch der Versuch die Synergien und Bezugspunkte der oft etwas realitätsfernen Kunst zu anderen Produktionszweigen und Interessensgebieten zu verstärken, nicht nur im Bereich Architektur und Interior Design in der Kombination der Kunstmesse mit Arredo sondern auch mit den diesjährigen Special Bike Projects in der Verbindung von zeitgenössischer Kunst und nachhaltiger Mobilität. Der international aktive Künstler Rainer Ganahl der sich bereits am Vorabend zur Messe, am 15. März, in einem artist talk im Museion dem Bozner Publikum vorstellen ist in einer in Zusammenarbeit mit Kooio Innsbruck realisierten Sonderausstellung “I WANNA BE…” mit einigen seiner zahlreichen Bike-Projekte an der Messe vertreten. Im Museion wird im Zeitraum der Kunstmesse hingegen eine weitere radbezogene Utopie in der eigens für kunStart 12 in Zusammenarbeit mit RAM radioartemobile aus Rom realisierten Installation von Gianfranco Baruchello "La Scorta" (Ecologia e Potere) gezeigt. Die 2 Ausstellungsorte werden außerdem während der Messe über einen kostenlosen E-Rad Verleih für die Besucher verbunden. Am 16. März um 16.30 im Konferenzsaal Latemar der Messe Bozen treffen die 2 involvierten Gianfranco Baruchello, Rainer Ganahl und ein 3. Künstler Daniele Puppi schließlich auf die ebenfalls als technische Partner maßgeblich an der Umsetzung vor Ort der zwei Kunstprojekte beteiligten Südtiroler Radunternehmer Maurizio De Concini und Ingrid Dellago von TC Mobility, Franz Viehweider von PimpGarage, Gianfranco Pizzuto (Fisker Italia) und Hugo Götsch, Präsident des Vereins "Südtirol Rad - Bici Alto Adige" im Rahmen der 2. Ausgabe der von RAM radioartemobile organisierten internationalen Reihe von Tagungen "DAC: round table PRODUCERS vs ARTISTS".
Viele weitere Highlights und Special Projekts bereichern die 8. Ausgabe der Bozner Kunstmesse. Unter anderem eine ausgedehnte dem zeitgenössischen Design gewidmete Parallelsektion in einem Abbruchgebäude der Bozner Industriezone - Countdown Design Show 2012 - mit dem Themenschwerpunkt UPCYCLING (die Aufwertung und nicht reine Wiederverwertung von Gebrauchsgegenständen mit neuen Verwendungszwecken) mit einer abschließenden Auktion an der Messe. Außerdem die erste KunSt_off GALLERIES NIGHT die nach Messehallenschluss zum Galeriestreifzug durch 15 Kunsträume der Bozner Innenstadt und zum Kennenlernen der lokalen Kunstszene einlädt.
Institutionelle Partner der kunStart 12 sind: die Autonome Region Trentino- Südtirol, die Autonome Provinz Bozen, die Gemeinde Bozen, die Stiftung Südtiroler Sparkasse, die Südtirol Marketing Gesellschaft SMG und das Generalkonsulat der Republik Korea in Italien.
Partner der Veranstaltung sind über 40 regionale Kunsteinrichtungen: http://www.fierabolzano.it/kunstart/de/sistema.htm (siehe Anhang)
Media partners: espoarte contemporary art magazine, artribune, exibart, artfacts.net, artports.com, kunsttermine, artmagazine.cc, arskey, artvista, inside, rivista segno, bluarte, seroxcult, art a part of cult(ure), 1f mediaproject, artprofil magazin fur kunst, theartkey, kritika, l'urlo, hestetika, next exit.
Bozens Fachmesse für aufstrebende Gegenwartskunst “KunStart” findet vom 16. bis 18. März 2012 in einer Region statt, die vor allem im letzten Jahrzehnt ein wachsendes Interesse an der zeitgenössischen Kunst gezeigt hat. Die Grenzregion Trentino-Südtirol, in der Sammler und Kunstliebhaber aus den nahen Alpenländern und der italienische Kunstmarkt aufeinander treffen, lebt von ihrer Offenheit, Mehrsprachigkeit und Multikulturalität; Eine translokal orientierte Messe, an der die aktuelle Kunstproduktion spartenübergreifend auch in ihren Wechselbeziehungen zu den Grenzbereichen Architektur und Design präsentiert wird, um einen selbstverständlichen Umgang mit Kunst von Seiten eines breitgefächerten Publikums und somit auch den Zuwachs im Kunstmarkt zu fördern.
“Mit Freude werden wir auch anlässlich der nächsten Einrichtungsmesse Arredo die kunStart, präsentieren”, betont Messepräsident Gernot Rössler und fügt hinzu “am ersten Arredo-Wochenende erlebt sie ihre achte Auflage und wird weiterhin im Zweijahresrhythmus stattfinden”. Bereits vor zwei Jahren fand die „kunStart“ gemeinsam mit der „Arredo“ statt. Durch die Zusammenlegung dieser beiden Veranstaltungen wurden neue Synergien für zwei sich ergänzende Branchen geschaffen. Mit dieser Formel wird die Kunst- und Kulturszene einem breiten Publikum nähergebracht. Auf der „kunStart“ gibt es Kunstobjekte lokaler und internationaler Herkunft in unterschiedlichster Preisklasse: Großen Anklang fand die Initiative „Sold Out“, dank der die Besucher 2010 die Möglichkeit hatten, ein Kunstwerk im Wert von 5.000 Euro zu gewinnen - eine Gelegenheit sich mit der Kunst als käufliches und sogar erschwingliches Objekt auseinanderzusetzen und diesbezügliche Schwellenängste zu überbrücken.
„Auf der kunStart haben in Vergangenheit auch renommierte Galerien moderner Kunst ausgestellt. Sie ist international ausgerichtet und mit dem neuen Untertitel 'biennal art fair for emerging contemporary art' will sie sich im Segment junge, aufstrebende Galerien positionieren, für die es in Italien keine Messe, aber sehr wohl wirtschaftliches Potential gibt“, sagt die neue Projektleiterin der „kunStart“, Nina Stricker.
Über 60 Galerien aus 15 Ländern werden zeitgenössische Kunstwerke von aufstrebenden Künstlern zeigen. Abgerundet wird das Angebot von Initiativen und Messeauftritten verschiedener Kultur-Einrichtungen und Museen, darunter die Initiative “The Glocal Rookie of the Year”; mit diesem 2009 gemeinsam mit „kunStart“ ins Leben gerufenen Kunstpreis der Stiftung Südtiroler Sparkasse sollen Nachwuchstalente auf ihrem Karriereweg unterstützt werden. Geleitet und koordiniert wird die Initiative vom italienischen Kurator Valerio Dehò.
Nach dem Erfolg von “Focus Japan” vor zwei Jahren, gibt es 2012 mit „Focus Korea“ einen Länderschwerpunkt mit junger Kunst aus Korea (Liste der teilnehmenden Kunstgalerien aus Korea in der Anlage).
Bozens Fachmesse für aufstrebende Gegenwartskunst “KunStart” findet vom 16. bis 18. März 2012 in einer Region statt, die vor allem im letzten Jahrzehnt ein wachsendes Inte-resse an der zeitgenössischen Kunst gezeigt hat. Die Grenzregion Trentino-Südtirol, in der Sammler und Kunstliebhaber aus den nahen Alpenländern und der italienische Kunstmarkt aufeinander treffen, lebt von ihrer Offenheit, Mehrsprachigkeit und Multi-kulturalität; Eine translokal orientierte Messe an der die aktuelle Kunstproduktion spartenübergreifend auch in ihren Wechselbeziehungen zu den Grenzbereichen Archi-tektur und Design präsentiert wird, um einen selbstverständlichen Umgang mit Kunst von Seiten eines breitgefächerten Publikums und somit auch den Zuwachs im Kunst-markt zu fördern.
“Mit Freude werden wir auch anlässlich der nächsten Einrichtungsmes-se Arredo die KunStart, präsentieren”, betont Messepräsident Gernot Rössler und fügt hinzu “am ersten Arredo-Wochenende erlebt sie ihre achte Auflage und wird weiterhin im Zweijahresrhythmus stattfinden”. Bereits vor zwei Jahren fand die „KunStart“ gemeinsam mit der „Arredo“ statt. Durch die Zusammenlegung dieser beiden Veranstaltungen wurden neue Synergien für zwei sich ergänzende Branchen geschaffen. Mit dieser Formel wird die Kunst- und Kulturszene einem breiten Publikum nähergebracht. Auf der „Kunstart“ gibt es Kunstobjekte lokaler und internationaler Herkunft in unterschiedlichster Preisklasse: Großen Anklang fand die Initiative „Sold Out“, dank der die Besucher 2010 die Möglichkeit hatten, ein Kunstwerk im Wert von 5.000 Euro zu gewinnen - eine Gelegenheit sich mit der Kunst als käufliches und sogar erschwingliches Objekt auseinanderzusetzen und diesbe-zügliche Schwellenängste zu überbrücken.
„Auf der KunStart haben in Vergangenheit auch renommierte Galerien moderner Kunst ausgestellt. Sie ist international ausgerichtet und mit dem neuen Untertitel 'biennal art fair for emerging contemporary art' will sie sich im Segment junge, aufstrebende Galerien positionieren, für die es in Italien keine Messe, aber sehr wohl wirtschaftliches Potential gibt“, sagt die neue Projektleiterin der „KunStart“, Nina Stricker.
Über 60 Galerien aus 15 Ländern werden zeitgenössische Kunstwerke von aufstrebenden Künstlern zeigen. Abgerundet wird das Angebot von Initiativen und Messeauftritten ver-schiedener Kultur-Einrichtungen und Museen, darunter die Initiative “The Glocal Rookie of the Year”; mit diesem 2009 gemeinsam mit „KunStart“ ins Leben gerufenen Kunstpreis der Stiftung Südtiroler Sparkasse sollen Nachwuchstalente auf ihrem Karriereweg unter-stützt werden. Geleitet und koordiniert wird die Initiative vom italienischen Kurator Valerio Dehò.
Nach dem Erfolg des “Focus Japan” vor zwei Jahren, wird es auch 2012 einen Länder-schwerpunkt mit junger Kunst aus Korea geben. Zahlreiche weitere Projekte im Rahmen der „KunStart“ sind in Ausarbeitung und möglicherweise wird es eine Neuauflage der Ausstellung „Intersections“ geben – ebenfalls mit Blick in Richtung Osten, vor allem nach Russland, ein aufstrebender Markt dessen Galerien auf Messen in Europa bisher noch kaum präsent sind.
KunStart 12, biennal art fair for emerging contemporary art
Vernissage, 16. März, 19.00 Uhr, Messe Bozen, Halle B
Öffnungszeiten: 16. bis 18. März 2012, 10.00 bis 18.00 Uhr
Alle Informationen unter www.kunstart.it und www.arredo.messebozen.it
Bozen, 12. Mai 2012 - Die “KunStart” begleitet vom 16. bis 18. März 2012 die Einrichtungs-messe “Arredo”, die an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden im März stattfindet. Be-reits vor zwei Jahren fand die „KunStart“ am ersten „Arredo“-Wochenende statt. Durch die Zusammenlegung dieser beiden Veranstaltungen wurden neue Synergien für zwei sich ergänzende Branchen geschaffen. Mit dieser Formel wird die Kunst- und Kulturszene ei-nem breiten Publikum nähergebracht. “Mit Freude werden wir auch anlässlich der nächs-ten Arredo die Messe für moderne und zeitgenössische Kunst, KunStart, präsentieren”, sagt Messepräsident Gernot Rössler und fügt hinzu “am ersten Arredo-Wochenende er-lebt sie ihre achte Auflage und wird weiterhin im Zweijahresrhythmus stattfinden”. Auf der „Kunstart“ gibt es Kunstobjekte lokaler und internationaler Herkunft in unterschiedlichs-ter Preisklasse. Großen Anklang fand die Initiative „Sold Out“, dank der die Besucher auch 2012 die Möglichkeit haben, ein Kunstwerk im Wert von 5.000 Euro zu gewinnen.
Die „KunStart“ in Bozen ist eine Gelegenheit, die Entwicklungen der internationalen und lokalen Kunstszene mitzuerleben und das Eigenheim mit Kunst zu verschönern. Über 60 Galerien aus 15 Ländern werden zeitgenössische Kunstwerke von renommierten und auf-strebenden Künstlern zeigen. Abgerundet wird das Angebot von Initiativen und Messeauf-tritten verschiedener Kultur-Einrichtungen und Museen, darunter die Initiative “The Glo-cal Rookie of the Year”; mit diesem 2009 gemeinsam mit „KunStart“ ins Leben gerufenen Kunstpreis der Stiftung Südtiroler Sparkasse sollen Nachwuchstalente auf ihrem Karrie-reweg unterstützt werden. Geleitet und koordiniert wird die Initiative vom italienischen Kurator Valerio Dehò.
KunStart 2012
Vernissage, 16. März, 19.00 Uhr, Messe Bozen, Halle B
Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr
Alle Informationen unter www.kunstart.it und www.arredo.messebozen.it