Neben 80 internationalen Kunstgalerien aus 10 Ländern erwartet Sie der Länderschwerpunkt Südkorea mit 10 Galerien aus dem Gastland und 4 Solo-Shows von in Europa ansässigen Koreanischen Künstlern und ein umfassender Querschnitt der lokalen Kunstproduktion mit der Teilnahme von über 25 Galerien und Kunsteinrichtungen der Region.
kunStart präsentiert in erster Linie aufstrebende Galerien im Bereich der zeitgenössischen Kunst mit einem Vorzug für das Angebot von jungen und neuen Positionen und für die geographische Herkunft aus aufstrebenden und Entwicklungsregionen der Kunstproduktion. In erster Linie werden auf der Messe Werke im Preissegment unter 5000 Euro angeboten.
Ihrerseits in einem peripheren Kontext angesiedelt bietet diese junge Messe gerade auch wegen ihrer Position in einer Grenzregion die optimalen Voraussetzungen um als Treffpunkt für den Austausch europäischer Junggalerien und insbesondere als Schnittstelle zwischen den Ländern des deutschsprachigen Alpenraums und dem italienischen Kunstmarkt zu agieren.
Viele weitere Highlights und Special Projects bereichern die 8. Ausgabe der Bozner Kunstmesseund das diesjährige Rahmenprogramm in und außerhalb der Messehallen erstreckt sich über die Kunsträume der gesamten Stadt. Unter anderem eine ausgedehnte dem zeitgenössischen Design gewidmete Parallelsektion in einem Abbruchgebäude der Bozner Industriezone - Countdown Design Show 2012 - mit dem Themenschwerpunkt UPCYCLING (die Aufwertung und nicht reine Wiederverwertung von Gebrauchsgegenständen mit neuen Verwendungszwecken) mit einer abschließenden Auktion an der Messe am Samstag den 17. März um 15.00 Uhr - in Zusammenarbeit mit den Bozner Kunstauktionen. Außerdem die erste KunSt_off GALLERIES NIGHT die am Samstag den 17. März von 18.00 bis 24.00 Uhr zum Galeriestreifzug durch 17 Kunsträume der Bozner Innenstadt und zum Kennenlernen der lokalen Kunstszene einlädt.
Special Guest der kunStart 12 ist der international aktive Künstler Rainer Ganahl der sich bereits am Vorabend zur Messe, am 15. März, in einem artist talk im Museion dem Bozner Publikum vorstellen wird und mit einer in Zusammenarbeit mit Kooio Innsbruck realisierten Sonderausstellung “I WANNA BE…” an der Messe vom 16.-18. März vertreten ist. Außerdem ist im Museion während der Messe eine weitere radbezogene Installation von Gianfranco Baruchello (in Zusammenarbeit mit RAM radioartemobile aus Rom) zu besichtigen und beide Locations sind über einen kostenlosen E-Rad Verleih miteinander verbunden.
Schließlich laden tägliche Kurzführungen zu Themenschwerpunkten und Special Sections der kunStart und ein Familienprogramm am Sonntag den 18. März mit einer kinderArt Area, artlabs und geführten Streifzügen durch die Messehallen für Groß und Klein zum Flanieren und zum Kennenlernen der zeitgenössischen Kunst im ungezwungenen Ambiente einer Messeveranstaltung ein.
Datum: von Freitag 16. März bis Sonntag 18. März
Uhrzeiten: von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
kun_Start OPENING PARTY (nur mit Einladung): am Freitag 16. März von 19.00 bis 22.00 Uhr in der Messehalle B, von 21.00 bis 3.00 Uhr im Hotel Four Points by Sheraton
kunSt_off GALLERIES NIGHT: am Samstag 17. März von 18.00 bis 24.00 Uhr in verschiedenen Veranstaltungsorten in Bozen. Siehe Detailprogramm der Veranstaltung.
Tickets:
Eintrittskarte (bei der Kasse): € 8,00
On-line tickets: € 4,00
Family Tickets, nur bei der Kasse: € 16,00
Parkgebühren
Der Besucherparkplatz befindet sich auf dem Dach der Messe (Zufahrt über Marco-Polo-Straße).
Gebühr: € 1,20 / Stunde
Der zeitgenössische Frühling in Südtirol: kunStart 12, Biennial Art Fair for Emerging Contemporary Art, findet vom 16. bis 18. März in der Messe Bozen statt. Neben über 80 internationalen Kunstgalerien aus 10 Ländern, dem Länderschwerpunkt Südkorea und einem Querschnitt der lokalen Kunstproduktion erstreckt sich das Rahmenprogramm in und außerhalb der Messehallen über die Kunsträume der gesamten Stadt.
KunStart 12, biennale Fachmesse für aufstrebende Gegenwartskunst, findet vom 16. - 18. März (tägliche Öffnungszeiten von 10.00 - 18.00 Uhr) in der Messe Bozen mit Eröffnung am Freitag den 16. März und der kun_Start OPENING PARTY im Zeichen des kulturellen Austausches zweier sehr unterschiedlichen Kunstregionen "South Tyrol vs. South Korea" um 19.00 statt.
In ihrer achten Auflage wagt die Bozner Kunstmesse einen wichtigen Neustart: erstmals direkt von der Messe Bozen AG mit neuer Projektleitung organisiert, positioniert sich die Messe im Segment der aufstrebenden und jungen Kunstproduktion.
Nach dem Erfolg von 2010 findet kunStart zum 2. Mal zeitgleich mit der eleganten und publikumsstarken Einrichtungsmesse ARREDO statt.
Eine translokal orientierte Messe an der die aktuelle Kunstproduktion spartenübergreifend auch in ihren Wechselbeziehungen zu den Grenzbereichen Architektur und Design präsentiert wird, um einen selbstverständlichen Umgang mit Kunst von Seiten eines breitgefächerten Publikums und somit auch den Zuwachs im Kunstmarkt zu fördern.
KunStart richtet sich in erster Linie an aufstrebende Galerien im Bereich der zeitgenössischen Kunst mit einem Vorzug für das Angebot von jungen und neuen Positionen und für die geographische Herkunft aus aufstrebenden und Entwicklungsregionen der Kunstproduktion.
Über 70 Galerien aus 1o Ländern und ein breitgefächertes Rahmenprogramm in Zusammenarbeit mit den zahlreichen lokalen Museen und Kunsteinrichtungen, u.a. Meetings, artist talks, Sonderausstellungen und eine Galerienacht laden zum Kennenlernen der zeitgenössischen Kunstszene dieser Grenzregion ein, in der kunStart Halle sowie in den Kunsträumen und Off-Locations in Bozen und Meran.
Bereits Veranstaltungsort der Manifesta 7 ist diese norditalienische Grenzregion zu einem wahrhaften Entwicklungsgebiet der zeitgenössischen Kunst herangewachsen. Nicht nur spezialisierte Museen wie das Museion von Bozen, das Mart in Rovereto, die Galleria Civica in Trient und Kunst Merano Arte in Meran, sondern auch die zunehmende Tätigkeit von Kunstvereinen, Dokumentationsstellen und Galerien tragen zur Bildung eines regionalen Systems für die zeitgenössische Kunst bei.
Neben einer umfassenden Präsentation ihres regionalen Kontexts und der engen Zusammenarbeit mit dem dichten Netzwerk der lokalen Kunst- und Kultureinrichtungen, erweitert die Messe jedoch auch ihre internationale Dimension und den Austausch mit teilweise entlegenen Regionen der internationalen Kunstproduktion. Unter dem Motto glokal lassen sich viele der Schwerpunkte und Rahmenprojekte der diesjährigen Ausgabe zusammenfassen.
Die 3. Ausgabe des Kunstpreises "The Glocal Rookie of the Year" richtet sich an Jungkünstler unter 35 mit dem Ziel den Werdegang jener jungen und aufstrebenden Nachwuchstalente der internationalen Kunstszene zu unterstützen, denen es gelingt sich in ihren Werken mit einem sowohl „globalen" Ansatz als auch „lokaler Spezifizität“ auseinanderzusetzen. Von der Stiftung Südtiroler Sparkasse eingerichtet, wird eine vom Kurator und Kunstkritiker Valerio Dehò koordinierte Fachjury mit Vertretern aus allen zeitgenössischen Kunstmuseen der Region am Samstag den 17. März im Rahmen der kunStart 12 den Preis vergeben. Unter den Teilnehmern auch die junge Künstlerin Valentina Miorandi der Galerie Arte Boccanera aus Trient, deren Werke auch in einer Plakataktion auf Werbeflächen im Raum Bozen während der Messe zu sehen sind.
Im Zeichen des internationalen Austausches steht hingegen der diesjährige Länderschwerpunkt "Focus Korea": ein umfassender Querschnitt der aufstrebenden und jungen Kunstproduktion aus Südkorea mit 10 von Chris H. Cheon (Präsident des Kulturvereines für Austausch zwischen Frankreich und Südkorea Nez-a-Nez) koordinierten Galerien und Kunstvereinigungen aus dem Gastland und 5 europäischen Galerien welche ihrerseits koreanische Künstler vertreten. Ein reichhaltiges Programm mit Tagungen und Führungen unter der Schirmherrschaft des Generalkonsulats der Republik Korea in Mailand und die Solo Shows von Jeong Min Suh (a&b gallery, Seoul) und der in Deutschland ansässigen Hyon Soo KIM (kuratiert von Valerio Dehò), sowie eine Ausstellung des Archivs "Pari&Dispari" von Rosanna Chiessi mit Werken von Nam June Paik und schließlich ein Projekt von dolomiti contemporanee in der Gegenüberstellung eines jungen "glokalen" Künstlerpaares - der Koreanerin MinJi Kim und dem in Belluno gebürtigen Alessandro Dal Pont - vervollständigen die Länderschau.
Grenzüberschreitend ist auch der Versuch die Synergien und Bezugspunkte der oft etwas realitätsfernen Kunst zu anderen Produktionszweigen und Interessensgebieten zu verstärken, nicht nur im Bereich Architektur und Interior Design in der Kombination der Kunstmesse mit Arredo sondern auch mit den diesjährigen Special Bike Projects in der Verbindung von zeitgenössischer Kunst und nachhaltiger Mobilität. Der international aktive Künstler Rainer Ganahl der sich bereits am Vorabend zur Messe, am 15. März, in einem artist talk im Museion dem Bozner Publikum vorstellen ist in einer in Zusammenarbeit mit Kooio Innsbruck realisierten Sonderausstellung “I WANNA BE…” mit einigen seiner zahlreichen Bike-Projekte an der Messe vertreten. Im Museion wird im Zeitraum der Kunstmesse hingegen eine weitere radbezogene Utopie in der eigens für kunStart 12 in Zusammenarbeit mit RAM radioartemobile aus Rom realisierten Installation von Gianfranco Baruchello "La Scorta" (Ecologia e Potere) gezeigt. Die 2 Ausstellungsorte werden außerdem während der Messe über einen kostenlosen E-Rad Verleih für die Besucher verbunden. Am 16. März um 16.30 im Konferenzsaal Latemar der Messe Bozen treffen die 2 involvierten Gianfranco Baruchello, Rainer Ganahl und ein 3. Künstler Daniele Puppi schließlich auf die ebenfalls als technische Partner maßgeblich an der Umsetzung vor Ort der zwei Kunstprojekte beteiligten Südtiroler Radunternehmer Maurizio De Concini und Ingrid Dellago von TC Mobility, Franz Viehweider von PimpGarage, Gianfranco Pizzuto (Fisker Italia) und Hugo Götsch, Präsident des Vereins "Südtirol Rad - Bici Alto Adige" im Rahmen der 2. Ausgabe der von RAM radioartemobile organisierten internationalen Reihe von Tagungen "DAC: round table PRODUCERS vs ARTISTS".
Viele weitere Highlights und Special Projekts bereichern die 8. Ausgabe der Bozner Kunstmesse. Unter anderem eine ausgedehnte dem zeitgenössischen Design gewidmete Parallelsektion in einem Abbruchgebäude der Bozner Industriezone - Countdown Design Show 2012 - mit dem Themenschwerpunkt UPCYCLING (die Aufwertung und nicht reine Wiederverwertung von Gebrauchsgegenständen mit neuen Verwendungszwecken) mit einer abschließenden Auktion an der Messe. Außerdem die erste KunSt_off GALLERIES NIGHT die nach Messehallenschluss zum Galeriestreifzug durch 15 Kunsträume der Bozner Innenstadt und zum Kennenlernen der lokalen Kunstszene einlädt.
Institutionelle Partner der kunStart 12 sind: die Autonome Region Trentino- Südtirol, die Autonome Provinz Bozen, die Gemeinde Bozen, die Stiftung Südtiroler Sparkasse, die Südtirol Marketing Gesellschaft SMG und das Generalkonsulat der Republik Korea in Italien.
Partner der Veranstaltung sind über 40 regionale Kunsteinrichtungen: http://www.fierabolzano.it/kunstart/de/sistema.htm (siehe Anhang)
Media partners: espoarte contemporary art magazine, artribune, exibart, artfacts.net, artports.com, kunsttermine, artmagazine.cc, arskey, artvista, inside, rivista segno, bluarte, seroxcult, art a part of cult(ure), 1f mediaproject, artprofil magazin fur kunst, theartkey, kritika, l'urlo, hestetika, next exit.
Bozens Fachmesse für aufstrebende Gegenwartskunst “KunStart” findet vom 16. bis 18. März 2012 in einer Region statt, die vor allem im letzten Jahrzehnt ein wachsendes Interesse an der zeitgenössischen Kunst gezeigt hat. Die Grenzregion Trentino-Südtirol, in der Sammler und Kunstliebhaber aus den nahen Alpenländern und der italienische Kunstmarkt aufeinander treffen, lebt von ihrer Offenheit, Mehrsprachigkeit und Multikulturalität; Eine translokal orientierte Messe, an der die aktuelle Kunstproduktion spartenübergreifend auch in ihren Wechselbeziehungen zu den Grenzbereichen Architektur und Design präsentiert wird, um einen selbstverständlichen Umgang mit Kunst von Seiten eines breitgefächerten Publikums und somit auch den Zuwachs im Kunstmarkt zu fördern.
“Mit Freude werden wir auch anlässlich der nächsten Einrichtungsmesse Arredo die kunStart, präsentieren”, betont Messepräsident Gernot Rössler und fügt hinzu “am ersten Arredo-Wochenende erlebt sie ihre achte Auflage und wird weiterhin im Zweijahresrhythmus stattfinden”. Bereits vor zwei Jahren fand die „kunStart“ gemeinsam mit der „Arredo“ statt. Durch die Zusammenlegung dieser beiden Veranstaltungen wurden neue Synergien für zwei sich ergänzende Branchen geschaffen. Mit dieser Formel wird die Kunst- und Kulturszene einem breiten Publikum nähergebracht. Auf der „kunStart“ gibt es Kunstobjekte lokaler und internationaler Herkunft in unterschiedlichster Preisklasse: Großen Anklang fand die Initiative „Sold Out“, dank der die Besucher 2010 die Möglichkeit hatten, ein Kunstwerk im Wert von 5.000 Euro zu gewinnen - eine Gelegenheit sich mit der Kunst als käufliches und sogar erschwingliches Objekt auseinanderzusetzen und diesbezügliche Schwellenängste zu überbrücken.
„Auf der kunStart haben in Vergangenheit auch renommierte Galerien moderner Kunst ausgestellt. Sie ist international ausgerichtet und mit dem neuen Untertitel 'biennal art fair for emerging contemporary art' will sie sich im Segment junge, aufstrebende Galerien positionieren, für die es in Italien keine Messe, aber sehr wohl wirtschaftliches Potential gibt“, sagt die neue Projektleiterin der „kunStart“, Nina Stricker.
Über 60 Galerien aus 15 Ländern werden zeitgenössische Kunstwerke von aufstrebenden Künstlern zeigen. Abgerundet wird das Angebot von Initiativen und Messeauftritten verschiedener Kultur-Einrichtungen und Museen, darunter die Initiative “The Glocal Rookie of the Year”; mit diesem 2009 gemeinsam mit „kunStart“ ins Leben gerufenen Kunstpreis der Stiftung Südtiroler Sparkasse sollen Nachwuchstalente auf ihrem Karriereweg unterstützt werden. Geleitet und koordiniert wird die Initiative vom italienischen Kurator Valerio Dehò.
Nach dem Erfolg von “Focus Japan” vor zwei Jahren, gibt es 2012 mit „Focus Korea“ einen Länderschwerpunkt mit junger Kunst aus Korea (Liste der teilnehmenden Kunstgalerien aus Korea in der Anlage).
Bozens Fachmesse für aufstrebende Gegenwartskunst “KunStart” findet vom 16. bis 18. März 2012 in einer Region statt, die vor allem im letzten Jahrzehnt ein wachsendes Inte-resse an der zeitgenössischen Kunst gezeigt hat. Die Grenzregion Trentino-Südtirol, in der Sammler und Kunstliebhaber aus den nahen Alpenländern und der italienische Kunstmarkt aufeinander treffen, lebt von ihrer Offenheit, Mehrsprachigkeit und Multi-kulturalität; Eine translokal orientierte Messe an der die aktuelle Kunstproduktion spartenübergreifend auch in ihren Wechselbeziehungen zu den Grenzbereichen Archi-tektur und Design präsentiert wird, um einen selbstverständlichen Umgang mit Kunst von Seiten eines breitgefächerten Publikums und somit auch den Zuwachs im Kunst-markt zu fördern.
“Mit Freude werden wir auch anlässlich der nächsten Einrichtungsmes-se Arredo die KunStart, präsentieren”, betont Messepräsident Gernot Rössler und fügt hinzu “am ersten Arredo-Wochenende erlebt sie ihre achte Auflage und wird weiterhin im Zweijahresrhythmus stattfinden”. Bereits vor zwei Jahren fand die „KunStart“ gemeinsam mit der „Arredo“ statt. Durch die Zusammenlegung dieser beiden Veranstaltungen wurden neue Synergien für zwei sich ergänzende Branchen geschaffen. Mit dieser Formel wird die Kunst- und Kulturszene einem breiten Publikum nähergebracht. Auf der „Kunstart“ gibt es Kunstobjekte lokaler und internationaler Herkunft in unterschiedlichster Preisklasse: Großen Anklang fand die Initiative „Sold Out“, dank der die Besucher 2010 die Möglichkeit hatten, ein Kunstwerk im Wert von 5.000 Euro zu gewinnen - eine Gelegenheit sich mit der Kunst als käufliches und sogar erschwingliches Objekt auseinanderzusetzen und diesbe-zügliche Schwellenängste zu überbrücken.
„Auf der KunStart haben in Vergangenheit auch renommierte Galerien moderner Kunst ausgestellt. Sie ist international ausgerichtet und mit dem neuen Untertitel 'biennal art fair for emerging contemporary art' will sie sich im Segment junge, aufstrebende Galerien positionieren, für die es in Italien keine Messe, aber sehr wohl wirtschaftliches Potential gibt“, sagt die neue Projektleiterin der „KunStart“, Nina Stricker.
Über 60 Galerien aus 15 Ländern werden zeitgenössische Kunstwerke von aufstrebenden Künstlern zeigen. Abgerundet wird das Angebot von Initiativen und Messeauftritten ver-schiedener Kultur-Einrichtungen und Museen, darunter die Initiative “The Glocal Rookie of the Year”; mit diesem 2009 gemeinsam mit „KunStart“ ins Leben gerufenen Kunstpreis der Stiftung Südtiroler Sparkasse sollen Nachwuchstalente auf ihrem Karriereweg unter-stützt werden. Geleitet und koordiniert wird die Initiative vom italienischen Kurator Valerio Dehò.
Nach dem Erfolg des “Focus Japan” vor zwei Jahren, wird es auch 2012 einen Länder-schwerpunkt mit junger Kunst aus Korea geben. Zahlreiche weitere Projekte im Rahmen der „KunStart“ sind in Ausarbeitung und möglicherweise wird es eine Neuauflage der Ausstellung „Intersections“ geben – ebenfalls mit Blick in Richtung Osten, vor allem nach Russland, ein aufstrebender Markt dessen Galerien auf Messen in Europa bisher noch kaum präsent sind.
KunStart 12, biennal art fair for emerging contemporary art
Vernissage, 16. März, 19.00 Uhr, Messe Bozen, Halle B
Öffnungszeiten: 16. bis 18. März 2012, 10.00 bis 18.00 Uhr
Alle Informationen unter www.kunstart.it und www.arredo.messebozen.it
Bozen, 12. Mai 2012 - Die “KunStart” begleitet vom 16. bis 18. März 2012 die Einrichtungs-messe “Arredo”, die an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden im März stattfindet. Be-reits vor zwei Jahren fand die „KunStart“ am ersten „Arredo“-Wochenende statt. Durch die Zusammenlegung dieser beiden Veranstaltungen wurden neue Synergien für zwei sich ergänzende Branchen geschaffen. Mit dieser Formel wird die Kunst- und Kulturszene ei-nem breiten Publikum nähergebracht. “Mit Freude werden wir auch anlässlich der nächs-ten Arredo die Messe für moderne und zeitgenössische Kunst, KunStart, präsentieren”, sagt Messepräsident Gernot Rössler und fügt hinzu “am ersten Arredo-Wochenende er-lebt sie ihre achte Auflage und wird weiterhin im Zweijahresrhythmus stattfinden”. Auf der „Kunstart“ gibt es Kunstobjekte lokaler und internationaler Herkunft in unterschiedlichs-ter Preisklasse. Großen Anklang fand die Initiative „Sold Out“, dank der die Besucher auch 2012 die Möglichkeit haben, ein Kunstwerk im Wert von 5.000 Euro zu gewinnen.
Die „KunStart“ in Bozen ist eine Gelegenheit, die Entwicklungen der internationalen und lokalen Kunstszene mitzuerleben und das Eigenheim mit Kunst zu verschönern. Über 60 Galerien aus 15 Ländern werden zeitgenössische Kunstwerke von renommierten und auf-strebenden Künstlern zeigen. Abgerundet wird das Angebot von Initiativen und Messeauf-tritten verschiedener Kultur-Einrichtungen und Museen, darunter die Initiative “The Glo-cal Rookie of the Year”; mit diesem 2009 gemeinsam mit „KunStart“ ins Leben gerufenen Kunstpreis der Stiftung Südtiroler Sparkasse sollen Nachwuchstalente auf ihrem Karrie-reweg unterstützt werden. Geleitet und koordiniert wird die Initiative vom italienischen Kurator Valerio Dehò.
KunStart 2012
Vernissage, 16. März, 19.00 Uhr, Messe Bozen, Halle B
Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr
Alle Informationen unter www.kunstart.it und www.arredo.messebozen.it
Kunstart + Arredo im Kombiticket vom 5. bis zum 7. März täglich von 10.00 – 18.00 Uhr
EINFACH NUR KUNST: DIE LIEBE ZUM SCHÖNEN BESTEHT AUCH IN ZEITEN DER KRISE.
Eine selektivere Auswahl der Galerien, eine ambitionierte bzw. dimensionierte Halle und großangelegte den neuen Rahmenprojekten gewidmete Ausstellungsflächen. Die Antwort der KunStart auf die internationale Krise besteht vor allem in einem Konzept das heuer vorwiegend am kulturellen und weniger am kommerziellen Inhalt orientiert ist; also eine Messe die in Reaktion auf die Entwicklungen des Internationalen Kunstmarkts zugleich Ausstellungsraum und nicht nur Ort kommerzieller Transaktionen sein will. 70 Aussteller aus 11 Ländern und ein reichhaltiges fast rein zeitgenössisch orientiertes Rahmenprogramm. The Glocal Rookie of the Year: Die 2. Ausgabe des von der Stiftung Südtiroler Sparkasse eingerichtete Förderpreises für Jungkünstler unter 35 der jedes Jahr die beste internationale Nachwuchsproduktion auszeichnet; Intersections: ein europäisch ausgerichtetes Projekt (Teilnahme von Galerien aus 6 EU-Ländern) mit 32 Solo Shows von 16 im internationalen Galeriensystem vertretenen Künstlern denen 16 lokale Newcomer gegenübergestellt werden; Focus Japan: ein der zeitgenössischen Kunstproduktion Japans gewidmeter Fokus der sowohl Galerien aus Tokyo als auch italienische Aussteller welche japanische Künstler vertreten, umfasst; und nicht zuletzt Sold Out: die von Itas Versicherungen finanzierte Publikumsinitiative welche durch die Gewinnchance eines Kunstwerks im Wert von 5.000 Euro dem Besucher die an der Messe ausgestellten Kunstwerken näherbringen und dessen Interesse sowohl im kulturellen als auch kommerziellen Sinn anregen soll. Die neuen oder erweiterten Projekte entstehen aus dem Bewusstsein dass gerade eine Kunstmesse auch in schwierigen Zeiten sich als proaktive und gegenüber den ständigen Entwicklungen der Kunstszene offene Plattform zeigt und sich in ihrer Flexibilität gleichzeitig als primäre Fördereinheit aufstrebender Künstler eignet. Die goldenen “Party-Zeiten” in denen Sammler rauschaft zu Millionenbeträgen um die Wette kauften sind ja leider vorbei. Aber wie in jedem Nachzeitalter wächst eine neue Generation und Produktion heran, die das Vakuum im Markt und die Herzen und Kollektionen ausgehungerter Sammler füllt, einerseits durch den Beitrag der angehenden Jungkünstler, andererseits durch die Rückkehr zu dem was die eigentliche Aufgabe einer Kunstgalerie sein sollte, das ernsthafte Suchen und Finden neuer Talente. Wenn das Telefon nämlich still und die Galerie leer steht, dann sind Kritiker und Händler weniger auf Vernissagen und Gala-Dîners und wieder mehr am Ursprung und zwar in den Künstler-Ateliers (je unbekannter die Künstler desto besser) anzutreffen. Das hatten wir bereits 1980: das Ende und dann ein neuer Anfang - mit guten Renditen für jene die den Moment zu nutzen wussten. Viele der uns in diesen Jahren bekannt gewordenen Namen werden ebenso schnell wieder von der Bühne der Kunst und des Lebens verschwinden, während andere welche parallel zu den Modeerscheinungen und Trends im abseitigen Hintergrund standen dabei sind sich aufzuwerten. Und auch dieses Mal wird die Krise als Filter agieren um zwischen Kurzlebigem und Beständigem unterscheiden zu können. Die Qualitätswahl entspricht immer mehr der Selektion im darwinistischen Sinne: im Moment können nur glaub und namhafte oder aufstrebende Galerien sich weitere Messen leisten (man denke dabei nur an die Japanischen Aussteller die einen Flugweg von über 10.515 km und hohe Transportkosten auf sich nehmen um deren teilweise in Europa noch unbekannten Werke über den Ozean hierher zu bringen). Wenn dies geschieht, dann nur weil Bozen dabei ist sich als interessanter Standort im Raum Nord-Ost Europa zu etablieren und dafür ist vor allem der Messe Bozen Ag zu danken, die vor sieben Jahren die Ausschreibung der Messeorganisation nicht mit Kurzzeitdenken sondern im Langzeitschritttempo geplant hat und der Konkurrenz in diesem Bereich langsam aber sicher zuvorgekommen ist. Nicht zuletzt ist es den öffentlichen (Region Trentino-Südtirol) und privaten Sponsoren (insbesondere der Stiftung Südtiroler Sparkasse und Itas Versicherungen) zu verdanken dass Kunstart und deren Projekte mit sowohl finanzieller als auch inhaltlicher Unterstützung wachsen konnten. Das greifbar nahe Ziel ist es jetzt ganz weit nach vorne zu schauen.
Intersection – so heißt ist die absolute Neuheit der kunStart 2010. Dabei handelt es sich um einen Project Room, der 32 Künstler und Künstlerinnen unter 35 Jahren auf einer gesamten Ausstellungsfläche von 2500 m2 präsentieren wird: 16 bekannte internationale Jungkünstler, deren Soloshows von 16 Galerien aus 6 europäischen Ländern präsentiert werden, treffen auf 16 lokale Jungkünstler, die von den heimischen Museen und Institutionen zur Teilnahme ausgewählt wurden. Das Projekt, das von der Region Trentino-Südtirol und der Stiftung Südtiroler Sparkasse getragen wird, versucht einschlägige Verbindungen zwischen den für den Kunstbetrieb bedeutenden Zentren und den Randzonen und Grenzgebieten herzustellen. Darüber hinaus möchte das Projekt die Entwicklung der jüngsten und talentiertesten Künstler und Künstlerinnen aus nächster Nähe unterstützen und ihnen so die Möglichkeit verschaffen, neue Beziehungen zu knüpfen und sich an der internationalen Kunstszene zu messen. Die Wirtschaftsexperten des Kunstsektors haben darauf hingewiesen, dass das Gros der Investitionen in die Kunstproduktion eines Künstlers, in seine Entfaltung und Entwicklung, bereits in jungen Jahren erfolgen sollte. So müssen die Investitionen mit der Möglichkeit einhergehen, Kontakte zu den jeweils besten Künstlern sowie einschlägigen Kritikern und Kuratoren zu knüpfen. Dazu gehören Auslandsaufenthalte und Kontakte zu Galerien, Museen und nichtmusealen Kunsträumen ebenso wie zu Künstlern, die sich bereits etablieren konnten. Von Bedeutung ist daher auch die Möglichkeit, frühzeitig Zugang zu den verschiedenen Systemen der Kunstförderung zu erhalten, sowohl im privatwirtschaftlichen Sektor als auch im Non-Profit-Bereich. Diese müssen im richtigen Maßverhältnis die Karriere eines Künstlers prägen. In einem Treffen mit den „lokalen Künstlern“ Südtirols eröffnete einer der wichtigsten italienischen Wirtschaftsexperten des Kunstsektors seinen Vortrag mit folgenden Worten: „Wer sich als lokaler Künstler definiert, ist kein Künstler“. Eine provokante Behauptung, die jedoch ein sehr klares Konzept ausdrückt: der Kontakt zwischen der lokalen und der internationalen Kunstszene ist der Königsweg für den Werdegang junger Künstler und Künstlerinnen. Das Internet vermittelt mitunter die Illusion, die ganze Welt in der Tasche zu haben, dennoch sind die wiederholten Ortswechsel für die junge Generation unentbehrlich, denn sie muss Erfahrungen außerhalb der eigenen regionalen und sprachlichen Grenzen sammeln. Zugleich aber tragen die Jungkünstler all das in die Welt hinaus, was ihre Heimat und ihre Kultur den anderen bieten können. Paradoxerweise bedeutete gerade das Fehlen einer heimischen Kunstakademie einen wichtigen Karriereschub für viel junge heimische Künstler und Künstlerinnen, da sie gezwungen waren, nach Abschluss der Schule ihre Koffer zu packen. Auf diese Weise konnte sich internationale Professionalität und ein außergewöhnliches Beziehungsgeflecht entwickeln, was wiederum einen enormen Rückfluss an Wissen und Humankapital für die lokale Kunstszene bedeuten kann. So wird die künstlerische Entwicklung von jungen und gebildeten Menschen vorangetrieben, die reisen, neue Beziehungen aufbauen und sich thematisch sowie inhaltlich austauschen und ihre kreativen Ideen vertiefen. KunStart hat sich den Enthusiasmus und das Talent der 16 Jungkünstler und -künstlerinnen (7 Frauen und 9 Männer, zu gleichen Teilen aus Südtirol und dem Trentino) zueigen gemacht – in der Überzeugung, dass ihre Zusammenarbeit mit namhaften Galerien und bekannten Künstlern gleichen Alters Früchte tragen wird und zur Gesamtqualität der Veranstaltung beitragen kann. Dabei könnte sich für einige von ihnen die Möglichkeit einer unmittelbaren Erweiterung des Marktes und einer Perspektive neuer künstlerischer Entfaltung bieten. Mit Sicherheit aber werden die Künstler und Künstlerinnen viel Neues zur lokalen Kunstszene beizutragen haben und damit auch die pulsierende Lebendigkeit dieser Szene unter Beweis stellen. Genie ist Genie. Es kann nicht mit Hilfe von Schulen und Finanzierungen allein entstehen. Nichtsdestoweniger wird das Genie, oder besser der Künstler, keine Möglichkeit zur Entfaltung haben, wenn er nicht die richtigen Bedingungen vorfindet – wie eine Pflanze, die sich ohne die richtigen Umweltbedingungen nicht entwickeln kann. Und bisweilen schadet auch ein wenig Dünger nicht.
Der Kunstpreis “The Glocal Rookie of the Year” wurde von der Stiftung Südtiroler Sparkasse und kunStart ins Lebens gerufen, mit dem Ziel, die vielversprechendsten jungen Talente auf internationaler Ebene zu fördern und auf ihrem Karriereweg zu begleiten. Die Jury des Preises, der zum zweiten Mal im Rahmen von kunStart vergeben wird, setzt sich aus zehn Persönlichkeiten aus der Welt der Kunst und Kultur zusammen. Die ausgewählten Werke und Arbeiten werden in einem einheitlichen, für den award eingerichteten Sektor an der kunStart ausgestellt. Der Begriff Rookie, der normalerweise im amerikanischen Sportjargon verwendet wird, bezeichnet die Tradition, am Ende einer jeden Saison den Rookie des Jahres [Rookie of the Year], mit anderen Worten den besten und beliebtesten Neuling zu wählen. Von essentieller Bedeutung für den Kunstpreis ist auch der Begriff glocal, der zur Definition des Preises selbst beiträgt. Glocal bedeutet, das Lokale mit dem Globalen zukunftsträchtig zu verbinden und reziprok von einem einfachen zu einem komplexeren System überzugehen. Wer in der Provinz lebt, lebt am Rande der globalen Kunstszene und bedarf darum einer Bestätigung seines „glokalen“ Daseins, die ihm versichert, dass auch in Zukunft Qualität und globale Perspektiven von peripheren Realitäten ausgehen können, vor allem auch in Bezug auf den Markt und die Hauptzentren der Kulturproduktion. Ausgangspunkt des Kunstpreises ist also die realistische Einschätzung der Südtiroler Realität und Anerkennung von “kunStart”, im Besonderen als Beispiel für eine Peripherie, die ganz gezielt auf die Welt der Globalisierung blickt. So kann sich ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den Eigenheiten der regionalen Wirklichkeiten und dem weiten Netzwerk des kulturellen Austausches auf globaler Ebene entwickeln. Heutzutage macht es ohne Zweifel Sinn, die Künstler und Künstlerinnen zu unterstützen, denn die Kunst ist eine menschliche Tätigkeit, die ihren Status nicht unabhängig, sondern über Auswahlmechanismen erreicht. Die Auswahlkriterien werden von Personen und Gruppen erstellt, die über eine hohe Kenntnis der Kunstgeschichte und der zeitgenössischen Kunst verfügen. Dieses kanonische Wissen, welches in der Kunstgeschichte seit jeher Vergleiche und Einstufungen vorzunehmen erlaubt, ist mitunter auch in der Lage die Anzeichen des Genies zu erkennen, das es zu unterstützen gilt, damit es sich von der Masse derer abheben kann, die versuchen „Kunst zu machen“. Ohne wirtschaftliche Unterstützung der Künstler und Künstlerinnen wird auch keine gute Kunst entstehen. Das Abendland besitzt ein immenses Kulturerbe, weil Fürstenhäuser und Bischöfe es der Mühe Wert fanden, Künstler unter Anwendung selektiver Wissensmechanismus zu fördern und zu etablieren. Ohne wirtschaftliche Unterstützung der Künstler und Künstlerinnen wäre unser großes Kulturerbe, das wir verinnerlicht haben und in dessen Rahmen wir uns gebildet haben, wesentlich kleiner: wir hätten weder Raffael noch Leonardo da Vinci, weder Beethoven noch Mozart. Dies gilt umso mehr für die Jüngsten unter den Künstlern, für die der Verkauf einer ihrer Arbeiten (wie es der erste Preis des Wettbewerbs vorsieht) oder die Aussicht auf einen „Artist in Residence“-Aufenthalt in einem Museum (i.d.F. in kunst Merano arte, wie es der zweite Preis vorsieht) eine entscheidende Unterstützung darstellen kann. Umso mehr in einer Zeit, in der die Umsetzung einer Arbeit für einen jungen Künstler oder eine junge Künstlerin nicht mehr bedeutet, Farben, Pinsel und Leinwand für hundert Euro zu kaufen und ein Bild zu malen, sondern durchaus die Konstruktion einer komplexen Installation oder auch eine anspruchsvolle Videoarbeit bedeuten kann. Die Kunstpreise stellen aber auch einen wichtigen Beitrag für das Verständnis zeitgenössischer Kunst vonseiten immer größerer Bevölkerungsschichten dar. Zeitgenössische Kunst kann in einem ersten Moment durchaus missfallen, doch wer seine eigene Zeit verstehen will, der sollte zumindest einige Eckpfeiler der Kunst seiner Zeit begreifen und lernen, das aktive, lokale künstlerische Geschehen zu schätzen anstatt sich stets auf die Kunst der Vergangenheit zu berufen. So beginnen die angewandten Strategien langsam Früchte zu tragen, denn die Kunstszene – vor allem die junge Szene – wird in der gesamten Region zunehmend sichtbarer und aktiver.
KunStart ist es heuer gelungen – und es handelt sich dabei um eine Premiere im Bereich der italienischen Kunstmessen – einen ausschließlich der zeitgenössischen Kunstproduktion Japans gewidmeten Sektor einzurichten, in dem 4 Galerien aus Tokyo (die einen Flugweg von über 10.515 km und hohe Transportkosten auf sich genommen haben um deren teilweise in Europa noch unbekannten Werke über den Ozean nach Bozen zu bringen) auf 4 italienische Aussteller treffen welche ihrerseits japanische Künstler vertreten. Mit dem diesjährigen Japan Fokus soll dem Publikum ein Querschnitt der vielschichtigen und dynamischen japanischen Kunstszene präsentiert werden, welche sich nach 1990 (als die Rezession sich auch auf die Mietpreise auswirkte welche somit erstmals für Künstler und Galerien zugänglich wurden) – vor allem in Tokyo – mit der Eröffnung zahlreicher sowohl öffentlicher als auch privater Ausstellungsräume rapide entwickelt hat. Mit der immer massiveren und qualitativen Präsenz japanischer Künstler und Galerien in Internationalen Kunstmessen und Auktionshäusern, stellt vor allem das neue Jahrtausend einen definitiven Umbruch im japanischen Kunstmarkt dar, welcher sich insbesondere in den letzen Jahren kontinuierlich aufgewertet hat. Im Mittelpunkt eines Modernisierungsprozesses welcher abrupt von den Kriegsgeschehnissen unterbrochen wurde, hat Japan einen unglaublich schnellen Aufstieg an die Spitze der Weltwirtschaft verzeichnet und auch die Kunstproduktion hat sich parallel zu anderen Bereichen im gleichen Ausmaß entwickelt. Im traditionellen japanischen Kunstschaffen zeichnet sich das Kunstwerk nicht nur durch technische Perfektion sondern auch durch eine tiefgründige innerliche Verarbeitung von Seiten des Künstlers aus und ist daher als Resultat einer Assimilation und gleichzeitigen Reflexion des darzustellenden Inhalts zu verstehen, in der Subjekt und Objekt sich im Kreationsprozess vereinen (in der Japanischen Philosophie ist ein Kunstwerk nur vollkommen wenn es “Ki-in”, innerlichen Wert besitzt). Vom Impressionismus bis hin zu Marcel Duchamp, ist der Einfluss der Japanischen Kunst offensichtlich, vor allem in der Überwindung der Perspektive, in der Hingabe zum Detail, im Minimalismus der Komposition. Die kulturelle “Entdeckung” Japans in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war von Anfang an der Ausgangspunkt eines Erneuerungsprozesses und eine wichtige Inspirationsquelle für alle Vertreter der zunächst europäischen und danach amerikanischen Kunst. Und jetzt, wo generell der Orient einen unvergleichbaren “Ausbruch” der zeitgenössischen Kunst verzeichnet (so etwa die Entwicklungen in China und Korea, deren Künstler zu den meistverkauften des internationalen Kunstmarkts gehören) steht gerade Japan mit einem System in dem die Tradition noch unwiderruflichen Hintergrund jeglicher neuen Produktion ist, als vermittelnde Einheit und kultureller Brückenschlag im Dialog zur westlichen Kunstproduktion. Seit den fünfziger Jahren und den weltweit bekannten Kreationen der Gutai-Gruppe ist die japanische Gegenwartskunst zu einem wichtigen Bestandteil des globalen Kunstsystems geworden. Bemerkenswert sind vor allem die Radikalität der poetischen Komponente, die Vertretung und Darstellung eines holistischen Weltbildes und eine unglaublich detailgenaue technische Perfektion auch in der Verwendung von den Medien der Fotografie und Videokunst. Der Japanische Beitrag zum Internationalen künstlerischen Mainstream war und ist weiterhin maßgebend. Japan ist ein aus 6.862 Inseln bestehendes Archipel, ein Kleinstaat der aber gleichzeitig mit 128 Millionen Einwohnern die 10. Nation bezüglich der Bevölkerungsdichte und gemessen am Bruttoinlandsprodukt die zweitgrößte Weltwirtschaftsmacht darstellt und auf Platz 4 der exportstärksten Länder liegt. Auch dank dieser Rahmenbedingungen findet die japanische Kunstproduktion – mit einigen großen Talenten unter den Künstlern - auch im außergewöhnlichen wirtschaftlichen Aufschwung verstärkten Rückhalt. Der Landesname setzt sich aus den Zeichen 日 (Aussprache ni, in der Bedeutung „Tag“ oder „Sonne“) und 本 (Aussprache hon, in der Bedeutung „Ursprung“, „Wurzel“ oder „Beginn“) zusammen: Wir hoffen daß diese Erfahrung am Anfang zukünftiger Bindungen steht und die aufgehende Sonne auch in Bozen und Europa weiterstrahlen wird.
Einen großen Besucheransturm von etwa 6.000 Interessierten verzeichnet die Kunstart, die mit Sonntag zu Ende gegangen ist. Von einem Verkaufserfolg bei der fünften Auflage der Messe für zeitgenössische und moderne Kunst sprechen auch die Aussteller selbst. Zufrieden können sich nach einem ereignisreichen Wochenende auch die Organisatoren der Kunstart zurücklehnen. „Heuer hatten wir 20 Aussteller mehr als im vergangenen Jahr und sie kamen aus 15 Ländern“, resümiert Giuseppe Salghetti Drioli, Direktor der Kunstart, das Ereignis. „Wir sind mit den Besucherzahlen sehr zufrieden, besonders wenn man bedenkt, dass an diesem Wochenende gleichzeitig mehrere Großveranstaltungen stattgefunden haben. Besonders positiv ist die Tatsache dass sich die Verkaufszahlen im Vergleich zum letzten Jahr verdoppelt haben.“ Für alle Interessierten als positiv zu verbuchen ist weiters die Tatsache, dass junge und neue Künstler auch Werke zu zugänglichen Preisen angeboten haben und einige der Besucher mit einem Kunstwerk und somit einer langfristig angelegten Investition zu einem Preis von etwa 2.000 Euro nach Hause gehen konnten. Auch größere Investitionen von einigen hunderttausenden von Euro, beispielsweise für Kunstwerke von Afro oder Vedova, gingen am Wochenende über den Galeristentisch. “Die Messe hat auch jenen gefallen, die ihr sonst etwas kritisch gegenüber gestanden waren. Dazu beigetragen haben die Rahmenveranstaltungen wie die Eröffnungsvernissage oder die Aktion-Painting-Vorführung von Gabriele Amadori“, stellt der Direktor zufrieden fest. Kunstart wird somit zum Fixpunkt im Veranstaltungskalender vieler Kunstliebhaber und bietet den Besuchern aus dem In- und Ausland, die die Messe gleichzeitig kosmopolitischer machen, ein interessantes Angebot.
Morgen öffnet in Bozen zum fünften Mal die Kultmesse Kunstart, ein Event, das moderne und zeitgenössische Kunst aufleben lässt und das sich Kunstliebhaber und Sammler keinesfalls entgehen lassen dürfen. Die internationale Messe ist vom 22. bis zum 25. Mai geöffnet und zeigt dies Jahr erstmals 80 Aussteller aus 15 Ländern.
„Ein Zusammentreffen vieler Aussteller unterschiedlichster Nationen mit verschiedenartigsten Stilrichtungen, vereint in einer einzigen Veranstaltung. Die Kunstart wird sowohl traditionelle Kunstsammler, als auch die Kunstliebhaber der frecheren, zeitgenössischen Kunst, die oft sehr widerspruchreich ist, befriedigen“; so beschreibt Giuseppe Salghetti Drioli, Direktor der Kunstart, die internationale Messe der modernen und zeitgenössischen Kunst, die ab morgen in Bozen stattfindet.
80 Aussteller aus 15 Ländern haben sich angemeldet, darunter Esso Gallery aus New York, Vernon aus Prag, Stereodesign aus Budapest, Young@arts aus Bucarest, Bulart aus Warna und die Zvono Gallery aus Belgrad. Das deutschsprachige Gebiet ist mit der Münchner Galerie Filser & Gräf, mit Gölles aus Fürstenfeld, Peter Tedden, Düsseldorf und Time aus Wien vertreten. Die Italienischen Aussteller untermauern das hohe Qualitätsniveau der Veranstaltung: Artericambi, Verona, D.Gallery, Turin, Plurima, Udine, Rubin Milano, Studio d'Arte Campaiola mit der Galerie Oredaria und nicht zuletzt Antonella Cattani Contemporary Art und Leonado Galerie aus Bozen. Eine Gelegenheit, um Meisterwerke zu bestaunen und auch zu kaufen, welche Liebhaber auf keinen Fall versäumen sollten.
Morgen um 18 Uhr wird es für Journalisten, Vips und Sammler hinter geschlossenen Toren eine Vorraufführung geben. Offiziell eröffnet wird die Kunstart dann ab 20 Uhr mit einem gesellschaftlichen Highlight, dem Galaabend. Das Abendprogramm sieht weiters eine Action-Painting-Perfomance vor. Der Mailänder Künstler Gabriele Amadori bemalt, begleitet von vier Saxophonspielern, eine 10 Meter lange Riesenleinwand. Darüber hinaus kommen bei Buffet, erlesenen Weinen und angenehmer Musik auch die Genießer auf ihre Kosten.
Ein Zeichen für den innovativen Charakter der KunStart ist auch die Präsenz bei Second Life: zum ersten Mal wird eine Kunstmesse in der virtuellen 3D-Welt vorgestellt und aufgenommen.
Ein weiteres Highlight wird die Buchvorstellung am Freitag, um 18 Uhr, "Lo potevo fare anch'io! Perchè l'arte contemporanea è davvero arte", aktuelles Werk von Francesco Bonami, Direktor der 50.Biennale von Venedig und Manilow Senior Curator des Museums für Moderne Kunst in Chicago, sein.
Die gesamte Liste der Rahmenveranstaltungen und der ausstellenden Galerien finden Sie unter www.kunstart.it. Die Eintritts-Abonnements für die drei Messetage, inklusive Gala-Abend am Donnerstag sind für 35€ im Internet buchbar oder können bei Bar Fantasy, Walthers und Oberrauch Zitt direkt erworben werden. Die Messe bleibt vom 23.-25. Mai jeweils von 11 bis 20 Uhr geöffnet.
Moderne und zeitgenössische Kunst stehen bei der fünften Auflage der kunStart vom 22. bis zum 25. Mai im Mittelpunkt des kulturellen Interesses. Mit 80 Ausstellern aus 15 Ländern hat sie sich zu einem mondänen Treffpunkt von gemausert und wird zunehmend zum Fixpunkt für Kunstsammler und Kunstliebhaber.
Einmal mehr steht Bozen, bekannt als Stadt mit wichtiger kultureller Brückenfunktion, im Rampenlicht. Diesmal ist es die Kunstart 2008, die Ende Mai für hochwertigen Kunstaustausch sorgen wird und für jeden Kunstliebhaber, ob mit großer oder kleiner Geldtasche, ein Muss ist.
Für die Messe haben sich 80 Aussteller aus 15 Ländern angemeldet. Zu den bekanntesten zählen Esso Gallery aus New York, Vernon aus Prag, Stereodesign aus Budapest, la Young@arts aus Bucarest, Bulart aus Warna und die Zvono Gallery aus Belgrad. Das deutschsprachige Gebiet ist mit der Münchner Galerie Filser & Gräf, mit Gölles aus Fürstenfeld, Peter Tedden, Düsseldorf und Time aus Wien vertreten. Die Italienischen Aussteller untermauern das hohe Qualitätsniveau der Veranstaltung: Artericambi, Verona, D.Gallery, Turin, Plurima, Udine, Rubin Milano, Studio d'Arte Campatola mit der Galerie Oredaria und nicht zuletzt Antonella Cattani Contemporary Art aus Bozen.
Mit der Eröffnung des Museion am 24. Mai in Bozen und der fünften Auflage der kunStart im Bozner Messegelände wartet Südtirols Provinzhauptstadt gleich mit zwei Leckebissen für Kunstliebhaber auf. Eröffnet wird die kunStart am 22. Mai um 20 Uhr mit einem gesellschaftlichem Highlight, dem Galaabend.
Ehe die Gäste kulinarisch verwöhnt werden, werden geladene Gäste in einer exklusiven Preview durch die Reihen der Aussteller geführt. Das Abendprogramm sieht eine Action-Painting-Perfomance vor. Der Mailänder Künstler Gabriele Amadori bemalt, begleitet von vier Saxophonspielern, eine 10 Meter lange Riesenleinwand. Mit hochkarätiger Kunst, erlesenen Weinen und angenehmer Musik beim Galaabend werden an diesem Abend alle Sinne der Gäste angesprochen.
Wir alle sind schon einmal vor einem zeitgenössischem Kunstwerk gestanden und haben gedacht: „Das bekomme ich auch hin“. Und dennoch beteuern die Kunstkritiker, dass es sich um ein Meisterwerk handelt. Und Kunstsammler geben Summen in schwindelerregender Höhe aus für Bilder , die wie bekleckst aussehen und Skulpturen, die Ansammlungen von Schrott ähneln.
Die Buchvorstellung des aktuelles Werk von Francesco Bonami "Lo potevo fare anch'io! Perchè l'arte contemporanea è davvero arte" am Freitag, den 23. Mai zählt zu den Höhepunkten der diesjährigen Auflage der kunStart. Francesco Bonami ist Direktor der 50. Biennale von Venedig und Manilow Senior Curator des Museums für Moderne Kunst in Chicago und zählt gegenwärtig zu den weltweit bekanntesten Kunstkritikern.
Moderne und zeitgenössische Kunst stehen bei der fünften Auflage der Kunstart vom 22. bis zum 25. Mai im Mittelpunkt des kulturellen Interesses. Die internationale Messe hat sich zu einem mondänen Treffpunkt von 80 Ausstellern aus 15 Ländern gemausert und wird zunehmend zum Fixpunkt für Kunstsammler und Kunstliebhaber.
Einmal mehr steht Bozen, bekannt als Stadt mit wichtiger kultureller Brückenfunktion, im Rampenlicht. Diesmal ist es die Kunstart 2008, die Ende Mai für hochwertigen Kunstaustausch sorgen wird und für jeden Kunstliebhaber, ob mit großer oder kleiner Geldtasche, ein Muss ist.
Für die Messe haben sich 80 Aussteller aus 15 Ländern angemeldet. Zu den bekanntesten zählen Esso Gallery aus New York, Vernon aus Prag, Stereodesign aus Budapest, Young@arts aus Bucarest, Bulart aus Warna und die Zvono Gallery aus Belgrad. Das deutschsprachige Gebiet ist mit der Münchner Galerie Filser & Gräf, mit Gölles aus Fürstenfeld, Peter Tedden, Düsseldorf und Time aus Wien vertreten. Die Italienischen Aussteller untermauern das hohe Qualitätsniveau der Veranstaltung: Artericambi, Verona, D.Gallery, Turin, Plurima, Udine, Rubin Milano, Studio d'Arte Campatola mit der Galerie Oredaria und nicht zuletzt Antonella Cattani Contemporary Art aus Bozen.
Eröffnet wird die Kunstart am 22. Mai ab 20 Uhr mit einem gesellschaftlichen Highlight, dem Galaabend. Zuvor werden geladene Gäste in einer exklusiven Preview durch die Reihen der Aussteller geführt. Das Abendprogramm sieht eine Action-Painting-Perfomance vor. Der Mailänder Künstler Gabriele Amadori bemalt, begleitet von vier Saxophonspielern, eine 10 Meter lange Riesenleinwand. Darüber hinaus kommen bei Buffet, erlesenen Weinen und angenehmer Musik auch die Genießer auf ihre Kosten.
Die Buchvorstellung "Lo potevo fare anch'io! Perchè l'arte contemporanea è davvero arte", aktuelles Werk von Francesco Bonami, gilt am Freitag, den 23. Mai als Highlight. Bonami, Direktor der 50.Biennale von Venedig und Manilow Senior Curator des Museums für Moderne Kunst in Chicago, zählt gegenwärtig zu den weltweit bekanntesten Kunstkritikern.
Die gesamte Liste der Rahmenveranstaltungen und der ausstellenden Galerien finden Sie unter www.kunstart.it. Die Eintritts-Abonnements für alle vier Messetage sind für 35€ im Internet buchbar. Dieses Abo berechtigt auch zur kostenlosen Teilnahme am Gala-Abend. Die Messe bleibt vom 23.-25. Mai jeweils von 11 bis 20 Uhr geöffnet.