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Klimahouse richtet sich vor allem an Fachleute, aber am Wochenende auch an die interessierte Öffentlichkeit, die vorhaben zu Bauen, zu sanieren, doer sich einfach nur über die neusten energieeffizienten Baumethoden informieren möchten.
Dies sind die Fachbesucherzielgruppen der Klimahouse:
KlimaHouse: mit enertour zur größten Kletterhalle Italiens
Der zukünftige Sitz des Unternehmens Salewa war nur eines der vielen Besichtigungsziele der enertouren, den geführten Besichtigungstouren zu energieeffizienten Gebäuden, die im Zuge der Messe KlimaHouse 2011 stattfanden. Architekten, Ingenieure und Verwalter besichtigten die Baustelle des neuen Unternehmenssitzes von Salewa, dem renommierten Bozner Sportartikelhersteller. Beim Bau spielen nachhaltige Bauweise und Energieversorgung eine zentrale Rolle, zudem beherbergt das Gebäude die größte Kletterhalle Italiens und ist für die Architektur-Biennale in Venedig nominiert. An den KlimaHouse-enertouren nahmen über 500 Personen teil, organisiert wurden sie vom Bereich Energie & Umwelt des TIS innovation park und der Messe Bozen mit der Unterstützung der Stiftung Südtiroler Sparkasse.
Durch die Baustelle führten – neben den Mitarbeitern des TIS – Heiner Oberrauch, Präsident der Operalp-Gruppe, sowie der Ingenieur Georg Felderer vom Ingenieurstudio Energytech, das das Energiesystem des Gebäudes geplant hat. Die „enertouristen“ hatten dadurch die Möglichkeit, das 160.000 m³ große KlimaHaus B genau unter die Lupe zu nehmen. Der neue Unternehmenssitz steht ganz im Zeichen der Energieeffizienz: so ist das neue Gebäude etwa mit einer Heiz- und Kühlanlage ausgestattet, die nach dem Prinzip der Betonkernaktivierung funktioniert. Zudem gibt es ein kontrolliertes Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, die jährlich 500.000 kWh Strom erzeugt und dabei 325 Tonnen CO2 einspart.
Ein weiteres Besichtigungsziel der enertouren war die Residence „Dahoam” in Schenna, die KlimaHaus Gold zertifiziert ist. Das Gebäude ist vollkommen energieautark: es besitzt Erdwärmesonden, ein kontrolliertes Lüftungssystem, eine Photovoltaikanlage und eine ausgezeichnete Wärmedämmung. Bei diesem hochwertigen Holzbau kamen eine Reihe innovativer Lösungsansätze zum Einsatz; damit hat die enertour dem „made in South Tyrol“ einmal mehr Visibilität verliehen.
Die enertour-Neuheit im Zuge der KlimaHouse 2011: der Film „Südtirol – Energie zum Entdecken“, der die Vorreiterrolle Südtirols im Energiebereich aufzeigt, wurde vorgeführt. Die Besucher konnten sich so bereits während der Busfahrt einen Überblick über das in Südtirol vorhandene Know-How verschaffen. Auf der KlimaHouse-Homepage konnte das vom Bereich Energie & Umwelt gestaltete Video bereits in den Tagen vor Messebeginn 7000 Klicks verzeichnen.
Insgesamt konnten im Rahmen der KlimaHouse-enertouren 19 Vorzeigeobjekte aus Südtirol unter die Lupe genommen werden. Um den Teilnehmern alle technischen Details der Projekte bestmöglich zu präsentieren, waren an den enertouren 17 Architekturbüros, acht Unternehmen und zwei Institutionen beteiligt, die allesamt lokale Partner des enertour-Netzwerkes sind.
Informationen zu den kommenden enertouren des TIS innovation park können der Homepage http://www.enertour.bz.it/ entnommen werden.
Die Fachmesse „Klimahouse 2011“ hat ihre Rolle als Leitmesse Italiens im Bereich des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens eindrucksvoll bestätigt. Mit 455 Unternehmen der Branche und einem breit gefächerten Rahmenprogramm hat sie in vier Tagen über 40.000 Besucher aus ganz Italien angelockt, die sich über Trends und Innovationen im Bereich des energieeffizienten Bauens informiert haben.
Bozen, 31. Januar 2011 – „Italien importiert über 90 Prozent seines Energiebedarfs aus dem Ausland und gerade in Zeiten der Kostenexplosion im Energiebereich und der Ungewissheit auf dem internationalen Energiemarkt gilt es eine Energieautarkie anzustreben “, betonte Südtirols Umwelt- und Energielandesrat Michl Laimer im Rahmen der „Klimahouse 2011 und fügte hinzu: ”Südtirol hat als Antwort darauf im Jahr 2005 den KlimaHaus Standard C eingeführt, in diesem Jahr den Mindeststandard B, für das Jahr 2015 ist der Mindeststandard A vorgesehen und innerhalb 2020 der KlimaHaus-Standard Gold”. Doch KlimaHaus sei laut Landesrat Michl Laimer mehr als ein technischer Standard, KlimaHaus sei Ausdruck eines neuen Denkens und Lebens. Die Fachmesse „Klimahouse“ unterstreiche diese Botschaft und führe vor Augen, wie Energie intelligent genutzt werden kann.
Angesichts der Tatsache, dass alle nach dem Dezember 2020 in EU-Mitgliedsländern erbauten Gebäude hohen Energiestandards entsprechen und einen Großteil ihres Energiebedarfs mit erneuerbaren Energieträgern decken müssen gilt es nun einheitliche nationale Zertifizierungskriterien festzulegen, um den Energieverbrauch von Gebäuden festlegen zu können. In dieser Hinsicht ist Südtirol Vorreiter in ganz Italien, und so sind vom 27. bis 30. Januar 2011 über 40.000 Besucher aus ganz Italien und dem Ausland in die Messe Bozen zur “Klimahouse” geströmt.
Aus einer von Messe Bozen stichprobenartigen an 600 Besuchern durchgeführten Umfrage geht hervor, dass 85,7 Prozent von außerhalb der Provinz zur „Klimahouse“ kamen; der Großteil davon, mit 21,6 Prozent, aus der Nachbarprovinz Trient, 19 Prozent aus der Lombardei, 18,3 Prozent aus dem Veneto, 7 Prozent aus der Emilia Romagna, 5,5 Prozent aus dem Piemont, 3,8 Prozent aus der Toskana und 2 Prozent aus Ligurien. Zahlreiche Besucher kamen auch aus Mittel- und Süditalien nach Bozen und der Anteil der Besucher aus dem Ausland betrug sechs Prozent.
Positiv bewertet wurde die “Klimahouse 2011” von 98,5 Prozent der Befragten: 59,1 Prozent bewerteten sie mit “gut”, 33,9 Prozent mit “sehr gut”, 5,5 Prozent mit “zufriedenstellend”, 1,2 Prozent bewerteten sie nicht positiv und 0,3 Prozent der Befragten gaben keine Antwort auf diese Frage.
70 Prozent der Privatbesucher gaben an, die Messe zu besuchen, da sie im Begriff seien eine Haus zu bauen oder zu sanieren und 91% der Privatbesucher gaben an, interessanten Informationen gesammelt zu haben und Antworten auf ihre Fragen erhalten zu haben. Dies weist darauf hin, dass sich die Kultur des energieeffizienten Bauens in Italien immer weiter verbreitet, die Bürger immer mündiger werden und bei den Bau-Entscheidungen mitsprechen wollen.
Einen beachtlichen Anklang fanden die Begleitveranstaltungen der “Klimahouse”: An den insgesamt dreizehn mit dem Bereich Energie und Umwelt des TIS Innovation Parks in Bozen organisierten Besichtigungsfahrten zu Klimahäusern haben rund 500 Interessierte teilgenommen; an beiden Tagen ausgebucht war der Kongress der KlimaHaus Agentur Bozen; an der Tagung des nationalen Verbands für akustische und thermische Isolierung ANIT haben 100 Fachbesucher teilgenommen; mit 520 Teilnehmern sehr gut besucht war die erstmals abgehaltene Veranstaltung von „Sinergie Moderne Network“ und 80 Teilnehmer registrierte die Tagung des Verlags „Il Sole24 Ore“; sehr gut angenommen wurde auch die Initiative “KlimaHaus for Family” der KlimaHaus Agentur, an der am Sonntag über 400 Kinder teilgenommen haben; am Klimahouse-Forum haben rund 2.500 Besucher die Produktpräsentationen der Aussteller verfolgt und im Pressezentrum wurden rund 200 Akkreditierungen verzeichnet.
Positive Rückmeldungen gab es auch von Seiten der Aussteller: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Messeverlauf. Die Klimahouse ist ein fester Bestandteil unseres Marketings. Sie ist die Messe der Branche in Italien“, betonte Roland Gabasch, Inhaber der Firma Naturalia Bau. Mit der Anzahl und Qualität der Besucher sehr zufrieden war der Geschäftsführer der Riwega, Werner Rizzi: „Wir stellen seit den Anfängen der Klimahouse auf dieser Fachmesse aus und laden Zimmereibetriebe, Baustoffhändler und Projektanten aus ganz Italien ein, um ihnen auf der Messe unsere Produkte und das dazugehörende Know-how darzubieten zu können“. „Serisolar ist ein auf dem gesamten Staatsgebiet agierendes Unternehmen und die Klimahouse ist die ideale Plattform, um die bestehenden Kontakte zu erweitern. Wir sind sehr zufrieden mit dem Besucherzustrom und der Qualität der geführten Gespräche. Neben Bozen stellen wir auch auf der Klimahouse Umbria aus, um den Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens vor allem im Zentrum und im Süden Italiens zu steigern“, sagte der Geschäftsführer Claudio Marsilli.
Eine erfolgreiche Auflage der “Klimahouse” neigte sich nach vier intensiven Arbeitstagen zu Ende und die nächste Auflage der “Klimahouse” findet in Umbrien vom 21. bis 23. Oktober 2011 statt. Die “Klimahouse 2012” in Bozen hingegen wird vom 26. bis 29. Januar 2012 abgehalten.
KLIMAHOUSE 2011 LIVE on:
Web: http://www.klimahouse.it
You Tube: http://www.youtube.com/fierabolzano
Photo Album: http://twitter.com/klimahouse
Facebook: http://www.facebook.com/klimahouse
Einen beachtlichen Anklang fanden die Begleitveranstaltungen der “Klimahouse”: An den insgesamt dreizehn mit dem Bereich Energie und Umwelt des TIS Innovation Parks in Bozen organisierten Besichtigungsfahrten zu Klimahäusern haben rund 500 Interessierte teilgenommen; an beiden Tagen ausgebucht war der Kongress der KlimaHaus Agentur Bozen; an der Tagung des nationalen Verbands für akustische und thermische Isolierung ANIT haben 100 Fachbesucher teilgenommen; mit 520 Teilnehmern sehr gut besucht war die erstmals abgehaltene Veranstaltung von „Sinergie Moderne Network“ und 80 Teilnehmer registrierte die Tagung des Verlags „Il Sole24 Ore“; sehr gut angenommen wurde auch die Initiative “KlimaHaus for Family” der KlimaHaus Agentur, an der am Sonntag über 400 Kinder teilgenommen haben; am Klimahouse-Forum haben rund 2.500 Besucher die Produktpräsentationen der Aussteller verfolgt und im Pressezentrum wurden rund 200 Akkreditierungen verzeichnet.
Positive Rückmeldungen gab es auch von Seiten der Aussteller der Klimahouse 2011:
Edith Böhm – Bayern Handwerk International
Die Aussteller aus Bayern waren sehr zufrieden mit dem Messeverlauf der Klimahouse 2011. Die Südtiroler sind sehr gute Geschäftspartner und Südtirol ist ein guter Markt für unsere Unternehmen. Die Klimahouse bietet sich optimal als Einstiegsmarkt für ganz Italien an.
Roland Gabasch - Inhaber Naturalia Bau
Wir sind sehr zufrieden mit dem Messeverlauf. Die Klimahouse ist ein fester Bestandteil unseres Marketings. Sie ist die Messe der Branche in Italien.
Werner Seeber – Mitinhaber der Firma Südtirol Fenster
Wir haben etliche konkrete Kontakte knüpfen können. Der direkte Kontakt zu Architekten und Planern ist für uns sehr wichtig und aus diesem Grund ist die Klimahouse für unser Unternehmen eine bedeutende Plattform. Wir agieren hauptsächlich im norditalienischen Raum und haben in den letzten Jahren sehr wohl bemerkt, dass die Nachfrage größer geworden ist.
Valentin Wenter – Inhaber Metall Ritten
Wir sind mit dem Besucherzustrom und der Qualität der Besucher auf der Klimahouse sehr zufrieden, da an den ersten drei Messetagen fast ausschließlich Fachbesucher in die Messe kommen. Die Klimahouse ist eine gute Plattform, um Architekten, Planern und Baustoffhändlern das vielfältige Angebot unseres Unternehmens präsentieren zu können.
Werner Rizzi – Geschäftsführer Riwega
Wir stellen seit den Anfängen der Klimahouse auf dieser Fachmesse aus und sind sehr zufrieden, was die Anzahl der Besucher und die Qualität der Kontakte betrifft. Wir laden Zimmereibetriebe, Baustoffhändler und Projektanten aus ganz Italien ein, um auf der Messe unsere Produkte und das dazugehörende Know-how darzubieten. Diese Fachmesse ist eine gute Gelegenheit, den bestehenden Kundenstock zu erweitern.
Alberto Morelli – Geschäftsführer Velta Italia
Wir waren beeindruckt vom Besucherzustrom vor allem am Donnerstag und am Freitag und haben eine Steigerung bei der Qualität der Besucher festgestellt. Wir sind ein Südtiroler Unternehmen, das auf lokaler, nationaler und internationalern Ebene agiert. Die Klimahouse ist eine ausgezeichnete Plattform, um diese Kultur des nachhaltigen Wohnens zu verbreiten. Unser Unternehmen richtet sich in erster Linie an Fachbesucher, aber wir nutzen den Sonntag mit mehr Privatbesuchern, um diese neue Kultur der Niedrigenergiehäuser zu verbreiten.
Ezio Leoni – Inhaber der Firma l’infisso
Wir haben zum dritten Mal auf der Klimahouse ausgestellt und nutzen diese Plattform zur Kundenpflege. Wir haben auch viele neue Kontakte geknüpft und werden auch im nächsten Jahr wieder ausstellen, da die Klimahouse die Messe par excellence für unser Unternehmen ist.
Claudio Marsilli – Geschäftsführer Serisolar
Unser Unternehmen agiert auf dem gesamten Staatsgebiet und die Klimahouse ist eine ideale Plattform, um die bestehenden Kontakte zu erweitern. Wir sind sehr zufrieden mit dem Besucherzustrom und der Qualität der geführten Gespräche. Neben Klimahouse stellen wir auch auf der Klimahouse Umbria aus, um den Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens vor allem im Zentrum und im Süden Italiens zu steigern.
Großer Ansturm von den ersten Stunden an auf die Fachmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen „Klimahouse“. Sie ist die Leitmesse Italiens, auf der 455 Unternehmen, ein Drittel davon aus dem Ausland, vier Tage lang innovative Technologien, umweltfreundliche Materialien und Energiekonzepte für den Gebäudebereich präsentieren.
Bozen, 27. Januar 2011 – „KlimaHaus ist mehr als ein technischer Standard. KlimaHaus ist Ausdruck eines neuen Denkens und Lebens“, betonte Südtirols Umwelt- und Energielandesrat Michl Laimer im Rahmen der Eröffnungsfeier der „Klimahouse 2011“. Italien importiere über 90 Prozent seines Energiebedarfs aus dem Ausland und gerade in Zeiten der Kostenexplosion im Energiebereich und der Ungewissheit auf dem internationalen Energiemarkt sei laut Michl Laimer eine Energieautarkie anzustreben. Die Fachmesse „Klimahouse“ unterstreicht diese Botschaft und führt vier Tage lang vor Augen, wie Energie intelligent genutzt werden kann.
Südtirols Landeshauptmann-Stellvertreter, Hans Berger, sagte in seine Eröffnungsrede, dass das Thema „Klima“ nicht nur ein Umweltfaktor, sondern auch ein Wirtschaftsfaktor sei. „In Südtirol wurden seit dem Jahr 2002 bis heute über 2.700 Neubauten und 1.500 sanierte Gebäude nach dem KlimaHaus-Standart zertifiziert, was der Bauwirtschaft einen jährlichen Mehrwert von 65 Millionen Euro beschert“ betonte Hans Berger. Es müsse nicht nur die Politik geändert werden, sondern auch die Einstellung zur Umwelt und der Umgang mit den Energiereserven. Südtirol habe dies vor allen anderen Regionen Italiens und Europas verstanden und mit KlimaHaus ein Konzept für eine nachhaltige Zukunft entwickelt.
Die „Klimahouse“ ist die Informationsplattform in Italien für Architekten, Planer, Installateure und Bauunternehmer; bis auf den letzten Platz gefüllt war der große Saal im Kongresszentrum Four Points Sheraton/Messe Bozen. Die Besichtigungsfahrten zu Klimahäusern sind ausgebucht und großen Anklang findet auch die Initiative mit den vier Modell-Baustellen am Stand des Landesverbands der Handwerker LVH. An allen vier Messetagen präsentieren Aussteller im „Klimahouse Forum“ in der Halle B 11 im Halbstunden- oder Stundentakt technische Neuheiten in den Bereichen Gebäudehülle und Gebäudetechnik. Heute Abend werden dort um 17.30 Uhr die Sieger des „Klimahouse Marketing Awards“ prämiert.
Die „Klimahouse 2011“ ist bis einschließlich Sonntag täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Am Wochenende können sich auch Privatpersonen über energieeffizients Bauen und Sanieren informieren. Der Eintritt kostet 10 Euro. Kinder bis zu 12 Jahren zahlen keinen Eintritt.
Alle Informationen unter: www.klimahouse.it
Messe Bozen prämiert die besten Marketing-Strategien der Klimahouse-Aussteller. Neben der Qualität ist für den Erfolg eines Produkts auch das Marketing ausschlaggebend. Heute wurden die Aussteller mit der besten Marketing-Strategie ermittelt und um 17.30 Uhr am Klimahouse-Forum prämiert.
Bozen, 27. Januar 2011 - Die “Klimahouse” hat in den letzten Jahren sowohl an Besuchern (23.931 im Jahr 2006, 35.753 im Jahr 2007, 37.000 im Jahr 2008, 36.600 im Jahr 2009 und 38.000 im Jahr 2010, als auch an Ausstellern (252 im Jahr 2006, 373 im Jahr 2007, 375 im Jahr 2008, 380 im Jahr 2009 und 391 im Jahr 2010) zugelegt. Auch die vermietete Ausstellungsfläche ist von 15.000 Quadratmetern im Jahr 2006 auf 25.000 Quadratmeter im Jahr 2010 gestiegen. Seit der Auflage im Jahr 2007 hat die “Klimahouse” das Maximum an Ausstellerkapazität erreicht und die Warteliste der Unternehmen, die auf dieser Fachmesse ausstellen möchten wird immer länger. 2011 sind es 150 Unternehmen, deren Anfrage aus Platzgründen nicht berücksichtigt werden konnte. Aus diesem Grund hat Messe Bozen in Zusammenarbeit mit Fachleuten der Branche den Klimahouse-Marketing Award ins Leben gerufen - einerseits, um das Bestreben der Verbreitung des KlimaHaus-Konzepts zu prämieren und andererseits, das hohe Ausstellungsniveau für die Besucher beizubehalten.
Zweite Auflage des Klimahouse Marketing Awards
Dies war bereits die zweite Auflage des „Klimahouse Marketing Awards“. Diese Auszeichnung erhalten Aussteller, die in ihrer Marketing-Kampagne die Philosophie der „Klimahouse“ zur Verbreitung eines nachhaltigen und energieeffizienten Baustils anhand von Werbematerial und Standaufbau am besten kommunizieren. Unterteilt werden die Aussteller in zwei Kategorien: Aussteller mit einer Ausstellungsfläche bis zu 40 Quadratmetern und Aussteller mit einer Ausstellungsfläche über 41 Quadratmetern.
An der ersten Auflage des „Klimahouse Marketing Awards“ im Jahr 2010 hatten 27 Unternehmen teilgenommen; in diesem Jahr waren es über 40 Aussteller, die sich dem Wettbewerb gestellt haben. Die Bewerbungen wurden heute Vormittag von einer Jury bewertet, die sich aus folgenden Mitgliedern zusammensetzt: Norbert Lantschner, Direktor der KlimaHaus-Agentur Bozen, Stefano Dal Savio, Renertec-Koordinator im TIS Innovation Park, Oscar Stuffer, Architekturbüro Solarraum, Reinhold Marsoner, Direktor der Messe Bozen und Fabio Da Col, Verkaufsleiter der Messe Bozen.
Und die Sieger sind….
In der Kategorie - größer als 40m²
1. Preis - Naturalia Bau
2. Preis - Velta Italia
3. Preis - Monier
In der Kategorie - kleiner als 40m²
1. Preis - Metall Ritten
2. Preis - L'infisso
3. Preis – Hoval
Die Sieger haben einen Wertgutschein für einen Messeauftritt auf der nächsten Auflage der „Klimahouse“ oder der „Klimahouse Umbria“ erhalten.
Aktuelle Informationen zur “Klimahouse 2011” unter www.klimahouse.it
KLIMAHOUSE 2011: Kostenloser Shuttle-Bus sowie zahlreiche Parkplätze für die Besucher
An allen vier Messetagen, vom 27. bis zum 30 Januar, können die Besucher der „Klimahouse“ kostenlos am Parkplatz in der Zone Pfarrhof bei Eingang zum Friedhof parken, von wo aus ein kostenloser Shuttle zwischen 8.30 Uhr und 18.30 Uhr im Zwanzig-Minuten-Takt zur Messe und zurück fährt.
Gegen einen Tagestarif von fünf Euro haben die Besucher außerdem die Möglichkeit ihr Auto südlich der Einsteinstrasse am Parkplatz der Obstgenossenschaft Zwölfmalgrein abzustellen, von wo aus ein kostenloser Shuttle zwischen 8.30 Uhr und 18.30 Uhr im Zehn-Minuten-Takt zur Messe und zurück fährt.
Von 8.30 bis 18.30 kann auch der Parkplatz der Viervermarktungshalle KOVIEH in der Galvanistraße zum Tagestarif von 5 Euro genutzt werden.
Weiters steht der kostenlose Parkplatz „1. Mai“ gegenüber dem Mc Donald’s/Interspar zur Verfügung. Die Zufahrt ist von der Einsteinstraße über die Meister der Arbeit-Straße.
Reisebusse können im Parkhaus Bozen Mitte parken, von wo aus die Messe auf der Line Bozen-Meran mit dem Zug im Halbstundentakt erreichbar ist.
Vom Zentrum aus, ist die Messe mit den Autobuslinien 10A und 10B sowie auf der Zuglinie Bozen/Meran erreichbar; die Züge verkehren im Halbstundentakt.
P 1 – Marco Polo Straße – nur für Aussteller!
P 2 - Dachparkplatz der Messe Bozen
für Besucher (1 Euro/Stunde)
P A – Parkplatz 1. Mai – (gratis) gegenüber Mc Donald’s/Interspar
P B - Parkplatz Kovieh (5 Euro/Tag, geöffnet von 8.30 bis 18.30 Uhr)
P C – Parkplatz Zwölfmagrein (5 Euro/Tag mit kostenlosem Shuttle Dienst alle 10 Minuten)
P D – Parkplatz Pfarrhof (kostenlos mit kostenlosem Shuttle Dienst alle 20 Minuten)
Am 27. Januar öffnet die Fachmesse "Klimahouse" um 9.00 Uhr ihre Tore.
Offiziell eröffnet wird sie um 11 Uhr beim Klimahouse-Forum in der Halle B11
Messe Bozen ist mit den Lienen 10A und 10B der Stadbusse Bozen oder mit dem Zug auf der Linie Bozen Meran bequem erreichbar.
Hier ein Parkplatz-Plan, für alle, die nicht auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen können.
Die Messe ist bis einschließlich Sonntag von 9.00 bis 18. Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 10 Euro.
An allen vier Messetagen, vom 27. bis zum 30 Januar, können die Besucher der „Klimahouse“ kostenlos am Parkplatz in der Zone Pfarrhof bei Eingang zum Friedhof parken, von wo aus ein kostenloser Shuttle zwischen 8.30 Uhr und 18.30 Uhr im Zwanzig-Minuten-Takt zur Messe und zurück fährt.
Gegen einen Tagestarif von fünf Euro haben die Besucher außerdem die Möglichkeit ihr Auto südlich der Einsteinstrasse am Parkplatz der Obstgenossenschaft Zwölfmalgrein abzustellen, von wo aus ein kostenloser Shuttle zwischen 8.30 Uhr und 18.30 Uhr im Zehn-Minuten-Takt zur Messe und zurück fährt.
Von 8.30 bis 18.30 kann auch der Parkplatz der Viervermarktungshalle KOVIEH in der Galvanistraße zum Tagestarif von 5 Euro genutzt werden.
Weiters steht der kostenlose Parkplatz „1. Mai“ gegenüber dem Mc Donald’s/Interspar zur Verfügung. Die Zufahrt ist von der Einsteinstraße über die Meister der Arbeit-Straße.
Reisebusse können im Parkhaus Bozen Mitte parken, von wo aus die Messe auf der Line Bozen-Meran mit dem Zug im Halbstundentakt erreichbar ist.
Vom Zentrum aus, ist die Messe mit den Autobuslinien 10A und 10B sowie auf der Zuglinie Bozen/Meran erreichbar; die Züge verkehren im Halbstundentakt.
P 1 – Marco Polo Straße – nur für Aussteller!
P 2 - Dachparkplatz der Messe Bozen
für Besucher (1 Euro/Stunde)
P A – Parkplatz 1. Mai – (gratis) gegenüber Mc Donald’s/Interspar
P B - Parkplatz Kovieh (5 Euro/Tag, geöffnet von 8.30 bis 18.30 Uhr)
P C – Parkplatz Zwölfmagrein (5 Euro/Tag mit kostenlosem Shuttle Dienst alle 10 Minuten)
P D – Parkplatz Pfarrhof (kostenlos mit kostenlosem Shuttle Dienst alle 20 Minuten)
Die Fachmesse “Klimahouse” in Bozen ist die Leitmesse Italiens für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen und will mit den beiden Auszeichnungen „Klimahouse Marketing Award” und “KlimahouseTrend” auf Qualität setzen. Vom 27. bis 30. Januar werden auf der “Klimahouse 2011” die Aussteller mit den besten Produkten und der besten Marketing-Strategie prämiert.
(Bozen, 18. Januar 2011) Die “Klimahouse” hat in den letzten Jahren sowohl an Besuchern (23.931 im Jahr 2006, 35.753 im Jahr 2007, 37.000 im Jahr 2008, 36.600 im Jahr 2009 und 38.000 im Jahr 2010, als auch an Ausstellern (252 im Jahr 2006, 373 im Jahr 2007, 375 im Jahr 2008, 380 im Jahr 2009 und 391 im Jahr 2010) zugelegt. Auch die vermietete Ausstellungsfläche ist von 15.000 Quadratmetern im Jahr 2006 auf 25.000 Quadratmeter im Jahr 2010 gestiegen. Seit der Auflage im Jahr 2007 hat die “Klimahouse” das Maximum an Ausstellerkapazität erreicht und die Warteliste der Unternehmen, die auf dieser Fachmesse ausstellen möchten wird immer länger. 2011 sind es 150 Unternehmen, deren Anfrage aus Platzgründen nicht berücksichtigt werden konnte. Aus diesem Grund hat Messe Bozen in Zusammenarbeit mit Fachleuten der Branche zwei Auszeichnungen ins Leben gerufen; einerseits, um das Bestreben nach Qualität der Aussteller zu prämieren und andererseits, das hohe Ausstellungsniveau für die Besucher beizubehalten.
Klimahouse Marketing Award für die beste Marketing-Strategie
Messe Bozen präsentiert die zweite Auflage des „Klimahouse Marketing Awards“; diese Auszeichnung erhalten Aussteller, die in ihrer Marketing-Kampagne die Philosophie der „Klimahouse“ zur Verbreitung eines nachhaltigen und energieeffizienten Baustils anhand von Werbematerial und Standaufbau am besten kommunizieren. Unterteilt werden die Aussteller in zwei Kategorien: Aussteller mit einer Ausstellungsfläche bis zu 40 Quadratmetern und Aussteller mit einer Ausstellungsfläche über 41 Quadratmetern. Die Sieger erhalten einen Wertgutschein für einen Messeauftritt auf der nächsten Auflage der „Klimahouse“ oder der „Klimahouse Umbria“.
An der ersten Auflage des „Klimahouse Marketing Awards“ haben im Jahr 2010 27 Unternehmen teilgenommen; in diesem Jahr sind es über 40 Aussteller, die sich dem Wettbewerb stellen. Die Bewerbungen werden von einer Jury bewertet, die sich aus folgenden Mitgliedern zusammensetzt: Norbert Lantschner, Direktor der KlimaHaus-Agentur Bozen, Stefano Dal Savio, Renertec-Koordinator im TIS Innovation Park, Paul Seeber, Studio Architekturplus in Vahrn, Oscar Stuffer, Architekturbüro Solarraum, Reinhold Marsoner, Direktor der Messe Bozen und Fabio Da Col, Verkaufsleiter der Messe Bozen. Prämiert werden die Sieger am ersten Messetag um 17.30 am Klimahouse-Forum in der Halle B11.
KlimahouseTREND für die innovativsten Produkte im Bereich der Energieeffizienz
Die zweite Auszeichnung für Aussteller trägt den Titel “KlimahouseTrend” und wird von Messe Bozen in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift Frames des Verlags Sole 24Ore Business Media organisiert. Eine Fachjury prämiert dabei Lösungen mit ganzheitlichen Konzepten im Bereich der Energieeffizienz von der Auswahl der Materialien über die Planung bis hin zur Fertigung. Aussteller können die Dokumentation zu ihren Produktinnovationen einreichen wobei energieeffiziente Lösungen in insgesamt sechs verschiedenen Kategorien prämiert werden. Die Fachjury setzt sich aus folgenden Personen zusammen: Donatella Bollani, Koordinatorin des Bereichs Architektur im Verlag “Sole 24Ore BusinessMedia”, Fabrizio Bianchetti, Chefredakteur der Zeitschrift Frames, Norbert Lantschner, Direktor der KlimaHaus-Agentur, Valeria Erba, Präsidentin des nationalen Verbands für thermische und akustische Isolierung ANIT und Siegfried Camara, Präsident des Nationalen Verbands für bio-ökologische Architektur ANAB Die Sieger erhalten ein Diplom und die preisgekrönten Produkte werden in einer Fotoausstellung dem Publikum vorgestellt.
Aktuelle Informationen zur “Klimahouse 2011” unter www.klimahouse.it
40% des Energieverbrauchs entfallen auf den Gebäudebereich und der Wettbewerb um die Energiereserven wird härter. Die Fachmesse „Klimahouse“ zählt europaweit zu den Leitmessen des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens. Vom 27. bis 30. Januar 2011 präsentieren über 400 Unternehmen innovative Technologien und Materialien zur Energieeinsparung im Gebäudebereich; im Fachkongress und den geführten Besichtigungsfahrten zu KlimaHäusern werden ganzheitliche Lösungsansätze und angewandte Energieeinsparungskonzepte vorgestellt.
(Bozen, 18. Januar 2011) In der Energiepolitik hat die Europäische Union drei gleich wichtige Ziele: Schutz der Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Umweltschutz. Die Kommission hat einen Aktionsplan für Energieeffizienz vorgeschlagen, ein ehrgeiziges Programm, mit dem der Anteil von Biokraftstoffen und anderen Ersatzkraftstoffen, einschließlich Wasserstoff, bis zum Jahre 2020 auf 20% des Kraftstoffgesamtverbrauchs gesteigert werden soll. Innerhalb 31. Dezember 2020 müssen alle Neubauten energieeffiziente Gebäude sein und ab 31. Dezember 2018 müssen alle Neubauten für öffentliche Einrichtungen vorgegebenen Energiestandards entsprechen. Da die Verhältnisse vom Mitgliedsstaat zu Mitgliedsstaat stark variieren, müssen nationale Bauvorschriften für Energiesparmaßnahmen in Gebäuden ausgearbeitet werden. Mit der EU-Gebäuderichtlinie 2002/91/EG verpflichtet die EU alle Mitgliedsstaaten unter anderem dazu, Energieausweise für Gebäude einzuführen. Südtirol nimmt in diesem Bereich mit dem 2002 aus der Taufe gehobenen KlimaHaus-Konzept eine Vorreiterrolle in Italien ein. Die Fachmesse „Klimahouse“ in Bozen, mit über 80% der Besucher, die von außerhalb der Provinz und größtenteils aus Nord- und Mittelitalien stammen, ist sie die Informationsplattform Nummer 1 in Italien für Architekten, Ingenieure, Planer, Baufirmen, Baustoffhändler, Installationsbetriebe und öffentliche Institutionen.
Für die Wahl der Energie der Zukunft und die nachhaltige Entwicklung im Gebäudebereich kommt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit eine Schlüsselstellung zu. Aus diesem Grund stützt sich Messe Bozen bei der Realisierung der Begleitveranstaltungen auf kompetenter Partner wie die KlimaHaus-Agentur Bozen, das Ressort für Raumordnung, Umwelt und Energie der Autonomen Provinz Bozen, das Institut für Erneuerbare Energien der EURAC und den Bereich Energie&Umwelt des TIS Innovation Parks. Mit ihrer Arbeit, leisten diese Partner einen Beitrag im Bemühen, den Energiebedarf im Gebäudebereich und die CO2-Emissionen merklich zu reduzieren.
Die „Klimahouse 2011“ ist von Donnerstag 27. bis Sonntag 30. Januar täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 10 Euro, das Online-Ticket 7 Euro. Kinder bis zu sechs Jahren zahlen keinen Eintritt.
Aktuelle Informationen zur “Klimahouse 2011” unter www.klimahouse.it
13 geführte Besichtigungsfahrten zu KlimaHäusern in Südtirol, Kongresse von vier Partner-Institutionen und zahlreiche weitere Informationsveranstaltungen bilden das geballte Informationsangebot rund um das energieeffiziente Bauen im Rahmen der Fachmesse Klimahouse 2011 in Bozen. Vom 27. bis 30 Januar 2011 haben Architekten, Planer und Installateure, aber auch Privatbesucher die Möglichkeit, sich bei über 400 Ausstellern über neue Technologien, Produkte und Materialien fürs nachhaltige Bauen zu informieren.
(Bozen, 18. Januar 2011) Die Fachmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen “Klimahouse” in Bozen ist die Leitmesse Italiens auf diesem Gebiet; anhand der Produktschau und Rahmenveranstaltungen gibt sie einen umfassenden Überblick über eine energiesparende und umweltfreundliche Baukultur.
Für Fachbesucher finden bereits von Mittwoch 26. Januar bis Samstag 29. Januar insgesamt 13 geführte Besichtigungsfahrten, sogenannte enertours, statt: Das Angebot reicht von Ein- und Mehrfamilienhäusern über öffentliche Gebäude oder Gewerbebauten bis hin zu Gebäuden in der Holz- oder Ökobauweise; organisiert werden die geführten Besichtigungsfahrten von Messe Bozen in Zusammenarbeit mit dem Bereich Energie & Umwelt im TIS Innovation Park in Bozen.
Ein Aushängeschild der „Klimahouse“ sind die messebegleitetenden Fachkongresse. Neben dem zweitägigen Fachkongress „Intelligentes Bauen“ der KlimaHaus Agentur Bozen, organisieren der nationale Verband für akustische und thermische Isolierung ANIT, die Organisation „Sinergie Moderne Network“ und das renommierte italienische Verlagshaus „Il Sole 24 Ore“ weitere Kongresse.
Der Kongress der KlimaHaus Agentur findet am Freitag, den 28. Januar und Samstag, den 29. Januar jeweils am Vormittag von 10 bis 13.30 Uhr statt. Der erste Tag ist dem Thema "Energie, Klima und Denkmalpflege" gewidmet und am zweiten Tag geht es um „Chancen, Beispiele und Trends": Fachleute aus Italien und dem Norden Europas überliefern ihr Know-how im Bereich des energieeffizienten Bauens, das im Norden seinen Ursprung fand. Die Vorträge werden in deutscher und italienischer Sprache mit Simultanübersetzung gehalten. Für die Teilnahme ist die Online-Registrierung erforderlich. Die Teilnahme an einem Tag kostet 30 Euro, an beiden Tagen 50 Euro.
Die Kongresse von ANIT, „Sinergie Moderne Network“ und dem Verlagshaus „Il Sole 24 Ore“ werden am 27. uns 28. Januar und ausschließlich in italienischer Sprache abgehalten. Die von ANIT behandelten Themen reichen von neuen Normen im Bereich der akustischen und thermischen Isolierung (27.01.2011) bis hin zu den EU-Vorschriften für Energieeffizienz im Gebäudebereich (28.01.2011). Im Kongress des „Il Sole 24 Ore“ geht es am Nachmittag des 27. Januars 2011 um Energieeffizienz bei Außenwänden und Fundamenten. Am Nachmittag des ersten Messetags hingegen findet der Kongress von “Sinergie Moderne Network statt.
In einer dreidimensionalen Ausstellung im Maßstab 1:1 können die Fachbesucher der „Klimahouse“ vom 27. bis 30. Januar 2011 am Eingang zu den Messehallen erfahren, wie Baufehler vermieden werden können. Fünf Schlüsselstellen beim Gebäudebau mit ihren technischen Details werden den fachkundigen Besuchern vor Augen geführt.
Am Stand des Landesverbands der Handwerker können die Besucher der „Klimahouse“ den Fachhandwerkern bei Arbeitsschritten des Gebäudebaus und der Gebäudesanierung über die Schultern schauen. An jedem Messetag fertigen die Handwerker in insgesamt vier „Modell-Baustellen“ einen neuen Bauabschnitt während Klimahaus-Experten die Arbeit der Fachhandwerker und die Techniken des Bauens und Sanierens im Klimahausstandard erklären; in den vier „Modell-Baustellen“ werden die Massivbauweise, die Holzbauweise, die Gebäudesanierung und technische Installationen bei KlimaHäusern gezeigt.
Im „Klimahouse Forum“ in der Halle B 11 präsentieren Aussteller im Halbstunden- oder Stundentakt technische Neuheiten in den Bereichen Gebäudehülle und Gebäudetechnik. Am Abend des ersten Messetags werden dort um 17.30 Uhr die Sieger des „Klimahouse Marketing Awards“ prämiert. Die Gewinner des zweiten Wettbewerbs für Aussteller, mit dem Titel “Klimahouse Trend”, hingegen werden in der Fachzeitschrift “Frames” veröffentlicht.
Die „Klimahouse 2011“ ist von Donnerstag 27. bis Sonntag 30. Januar täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 10 Euro, das Online-Ticket 7 Euro. Kinder bis zu sechs Jahren zahlen keinen Eintritt.
Alle Informationen unter: www.klimahouse.it
Programm der geführten Besichtigungsfahrten: http://www.fierabolzano.it/klimahouse/de/klimahouse-besichtigungsfahrten.htm
Programm der Fachkongresse:
http://www.fierabolzano.it/klimahouse/de/internationaler-kongress.htm
Programm am Forum:
http://www.fierabolzano.it/klimahouse/de/klimahouse-forum.htm
Weitere Events:
http://www.fierabolzano.it/klimahouse/de/Weitere-Events.htm
Die Vereinigung der Südtiroler Baustoffhändler im hds ist auch heuer bei der Klimahouse 2011, der 6. internationalen Fachmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen, als Partner und Aussteller vertreten.
Die Vorreiterrolle Südtirols im Bereich des energieeffizienten Bauens ist international anerkannt. Diesem Trend folgen auch die Baustoffhändler Südtirols und reagieren mit innovativen Produkten auf die Marktnachfrage.
Über die Architektur eines Bauwerkes kann man diskutieren - zu modern, zu kantig, ohne Charakter - aber unumstritten und unentbehrlich ist der Einsatz von hochqualitativen Baumaterialien, die von Fachverteilern und in Fachgeschäften durch kompetente und fachliche Beratung angeboten werden.
Das Ziel der Baustoffhändler im hds ist es, den immer höheren Qualitätsansprüchen am Markt gerecht zu werden.
Die Jahresversammlung der Vereinigung der Südtiroler Baustoffhändler im hds wird im Rahmen der Klimahouse 2011 stattfinden.
Donnerstag, 27. Jänner 2011
von 18.00 bis 20.00 Uhr
im Hotel Four Points by Sheraton
Saal Castelfeder
Programm:
18.00 Uhr Grußworte des Präsidenten Federcomated - Ufemat
Giuseppe Freri
18.15 Uhr „Vorstellung des Leitbild Bau Südtirol“
Präsident Bernhard Hilpold
19.00 Uhr “Analyse der Vertriebskanäle beim Verkauf von Baustoffen -
Produzent/Händler/Kunde” - Studie Universität Bocconi
Präsident Sercomated, Paolo Beneggi
In einer dreidimensionalen Ausstellung im Maßstab 1:1 können die Fachbesucher der „Klimahouse“ vom 27. bis 30. Januar 2011 am Eingang zu den Messehallen erfahren, wie Baufehler vermieden werden können. Fünf Schlüsselstellen beim Gebäudebau mit ihren technischen Details werden den fachkundigen Besuchern vor Augen geführt.
Bozen, 12. Januar 2011 – Auf fünf Sockeln können ein Dachanschluss, ein Wand- und Deckenanschluss, ein Balkonanschluss, ein Fensteranschluss und ein Erdreichanschluss von zwei Seiten aus betrachtet werden, wobei der Anschluss auf einer Seite richtig und auf der anderen Seite falsch ist. „Die Unterschiede sind zum Teil minimal und den Besuchern wird vor Augen geführt wie wichtig technische Details bei der Energieeffizienz sind“, sagt der Architekt Barry van Eldijk, der die Ausstellung gemeinsam mit dem Landesverband der Handwerker und der Messe Bozen betreut.
Die „Klimahouse 2011“ ist von Donnerstag 27. bis Sonntag 30. Januar täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 10 Euro, das Online-Ticket 7 Euro. Kinder bis zu sechs Jahren zahlen keinen Eintritt.
Alle Informationen unter: www.klimahouse.it
Am Sonntag, den 30. Jänner 2011 von 9.30 bis 17 Uhr organisiert die KlimaHaus Agentur in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Familienverband Südtirol und mit Unterstützung der Raiffeisenkasse die Veranstaltung „KlimaHaus for Family“. Der Tag wird im Rahmen der Klimahouse-Messe veranstaltet und findet auf dem Messegelände, im Kongresszentrum des Hotels Sheraton statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Kinder im Alter von 3 bis 15 Jahren sowie deren Eltern.
Die KlimaHaus Agentur in Bozen richtet sich in erster Linie an den Menschen, und möchte deshalb ihn und nicht so sehr das Bauen und die Technik in den Mittelpunkt rücken. Wir verbringen nahezu 90% unseres Lebens in geschlossenen Räumen, deshalb geht es bei der Veranstaltung „KlimaHaus for Family“ hauptsächlich um Wohnen und Behaglichkeit, sowie um Spiel und Spaß. Im Rahmen der Veranstaltung organisiert der KFS den Malwettbewerb „So will ich wohnen, wenn ich groß bin!“
Wer bei der Veranstaltung ein selbstgemaltes Bild abgibt, bekommt für die ganze Familie Eintrittskarten zur Klimahouse-Messe. Wenn du bei der Veranstaltung ein selbstgemaltes Bild abgibst, erhält deine ganze Familie gratis Eintrittskarten zur Klimahouse-Messe 2011. Teilnehmen kannst du, wenn du zwischen 3 und 15 Jahren alt bist. Du kannst selbst entscheiden, mit welchen Materialien du arbeiten willst; das Bild soll farbig und im Format Din A4 sein. Auf der Rückseite bitte Vor- und Zuname, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Bildes angeben. Zwölf der Bilder werden für den KFS-Familienkalender 2012 ausgewählt.
„KlimaHaus for Family“ bietet sechs Spielräume:
- Wie funktioniert eigentlich ein Windrad oder ein Solarzeppelin? Das zeigt das Ökoinstitut neben vielen anderen lustigen Experimenten zum Thema Energie in der Energie-Werkstatt!
- In der Bau-Werkstatt können die jungen Besucher ihr eigenes Haus mit niedrigem Energieverbrauch planen. Dabei stehen ihnen Bauteile und der Rat der Experten der Eurac zur Verfügung. Am Ende gibt´s einen Energieausweis und ein Erinnerungsfoto vom Haus.
- Beim Abenteuer Zirkus mit der Zirkusgruppe Animativa aus Lana können die kleinen Gäste ihre Fähigkeiten beim Einrad fahren, beim Balancieren auf Stelzen, beim Jonglieren oder beim Clown spielen testen!
- In der Kinder-Küche zeigt Bio-Köchin Dora Hölzl Waldthaler wie man Müsliriegel zubereitet. Zum anschließenden Verspeisen.
- Im Werkraum werden mit den Mitarbeitern des KFS und Manu aus Holz und Filz Türschilder oder Schlüsselanhänger gebastelt. Zum Verschenken oder selbst Behalten.
- Im Wohlfühlraum wird mit Liedermacher und Entspannungstrainer Markus „Doggi“ Dorfmann und seiner Musik entspannt und gelacht. Warme Socken mitbringen!
Auch die Magic Ballon sind dabei. Außerdem gib es beim Besuch von drei Spielräumen ein KlimaHaus Lunchpaket mit Produkten von Loacker, Mila, Naturalia, Profanter und EOS. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der KlimaHa
Südtirol hat einen klingenden Namen als Tourismusdestination und ist bekannt für seine Spezialitäten aus Küche und Keller. Aber das ist noch lange nicht alles. Daten, Statistiken und Studien bestätigen, dass es sich in der Autonomen Provinz Bozen in jeder Hinsicht bestens leben und arbeiten lässt. Die blühende und stabile Wirtschaft des Landes bietet Unternehmen, die hier angesiedelt sind, langfristige Entwicklungsmöglichkeiten. Beste Bestätigung hierfür sind die Spitzenplätze, die Südtirol in zahlreichen lokalen und nationalen Studien immer wieder erreicht. So reihte etwa die jährliche Untersuchung des nationalen Verbandes der Handwerker Confartigianato, die alle italienischen Provinzen auf ihre Unternehmerfreundlichkeit hin durchleuchtet, Bozen auch 2010 wieder an die erste Stelle des gesamtstaatlichen Rankings. Eine weitere Bestätigung der Attraktivität des Standorts Südtirol kommt von der renommierten Wirtschaftsuniversität Bocconi in Mailand, die eine Studie zum Thema „Die Attraktivität der Autonomen Provinz Bozen – unterstützende Untersuchung für ein effizientes Standortmarketing“ durchführte. Darin wurden einmal mehr die sehr guten Voraussetzungen für eine Betriebsansiedlung unterstrichen, die Unternehmen in Südtirol vorfinden. Besonders erwähnt wurden dabei das stabile, blühende und effiziente Wirtschaftssystem, der hohe Lebensstandard, die Vollbeschäftigung, die bestens funktionierenden Infrastrukturen sowie die effiziente öffentliche Verwaltung.
Eine strategische Position im Herzen Europas
Dank seiner strategisch günstigen Position und seiner ausgezeichneten Infrastrukturen bietet Südtirol seinen Unternehmen beste Möglichkeiten zur Entwicklung und Expansion. Seine Lage an der Schnittstelle von Nord- zu Südeuropa macht das Land zum idealen Ausgangspunkt für alle Unternehmen, die im Herzen Europas international expandieren wollen, sei es nach Norden oder nach Süden. Dazu trägt ganz besonders die Zweisprachigkeit des Landes bei, durch die sich für Unternehmen unvergleichliche Möglichkeiten auftun.
Weniger Steuern – bessere Ausgangsposition
Das Autonomiestatut hat es Südtirol unter anderem ermöglicht, den Steuerdruck für Unternehmen spürbar zu mildern. Wo immer es zulässig ist, wendet man nämlich das in Italien geltende geringste Ausmaß der jeweiligen Steuern an. So wurde etwa durch die Reduzierung der regionalen Wertschöpfungssteuer IRAP um einen Prozentpunkt der Steuerdruck um 25 % gemildert. Zudem werden Südtiroler Unternehmen durch eine gezielte Wirtschaftsförderung unterstützt; die speziell ausgerichteten Förderprogramme greifen schnell und effizient und erreichen innerhalb Italiens Spitzenwerte.
Dynamische Rundumbetreuung
Unternehmen, die sich in Südtirol ansiedeln möchten, können auf einen starken Partner zurückgreifen: Business Location Südtirol (BLS) betreibt Standortmarketing und ist erste Anlaufstelle für Betriebsansiedlungen für Unternehmen aus dem In- und Ausland. Der kostenfreie Rundumservice von BLS reicht von der Suche nach dem geeigneten Standort über Hilfestellung bei Rechtsproblemen und Informationen über Fördermöglichkeiten bis zur ständigen Begleitung während und nach der Ansiedlungsprozedur.
Klimahouse, Internationale Fachmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen, Bozen, 27.-30.01.2011
Nürnberg, (Dezember 2010) – Die erste Gemeinschaftsbeteiligung des bayerischen Handwerks im Messejahr 2011 geht in wenigen Wochen an den Start. Die Grande Dame des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens in Italien, die Klimahouse, macht im Messereigen des bayerischen Handwerks den Auftakt.
Bayern Handwerk International organisiert in Zusammenarbeit mit Bayern International seit der Erstauflage der Messe im Jahr 2005 und damit bereits zum siebten Mal in Folge mit großem Erfolg die Gemeinschaftsbeteiligung für das bayerische Handwerk. Elf hochkarätige Betriebe präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen auf der viertägigen internationalen Fachmesse.
Unter den Ausstellern ist auch die Carl Stahl GmbH München, ein Unternehmen der Carl Stahl Gruppe (www.carlstahl-muenchen.de). Die Carl Stahl GmbH München erwirtschaftet mit 80 Mitarbeitern circa zehn Millionen Euro Jahresumsatz und ist somit das zweitgrößte Unternehmen in dieser Firmengruppe. Ihr Leistungsspektrum umfasst die Seilkonfektion ebenso wie Maschinen- und Stahlbau, bis hin zu Krankonstruktion und Fertigung, sowie deren Prüfung und Montage. Jährlich konstruiert und produziert das Unternehmen circa 3.500 Lastaufnahmemittel am Standort München. Seit über zehn Jahren ist es auf dem italienischen Markt tätig. Zunächst hielt die Carl Stahl GmbH ausschließlich Kontakt zur Zulieferindustrie der Automobilbranche, wie zum Beispiel Werkzeug- und Formenbauer und bot ausschließlich Produkte aus der Hebetechnik an. Seit einigen Jahren betreut die Firma Kunden direkt vor Ort durch einen Außendienstmitarbeiter, der seinen Wohnsitz in Brixen hat. Das Kundenspektrum hat sich erheblich erweitert. Die Geschäftsbeziehungen gehen zu Kunden aus der Baubranche, dem Maschinen- und Fahrzeugbau, Seilbahnunternehmen und „last but not least“ zu Handwerksunternehmen aus den Regionen Südtirol und Trentino. Aufgrund der äußerst positiven Umsatzentwicklung plant Carl Stahl GmbH München einen Betriebsstandort in Südtirol zu gründen. Anlässlich der Messe KLIMAHOUSE 2011 präsentiert das Unternehmen Produkte aus der Seil- und Hebetechnik, Absturzsicherungssysteme und persönliche Schutzausrüstung.
Die Gemeinschaftsbeteiligung des bayerischen Handwerks befindet sich in Halle C 20/58. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Weitere Informationen zur Klimahouse erhalten Sie bei:
Edith Böhm
0911/586856-30
e.boehm@bh-international.de
(eb)
Energie- und Klimatourismus in Südtirol sowie das Programm der geführten Besichtigungsfahrten zu KlimaHäusern in Südtirol im Rahmen der Klimahouse in Bozen
Wie bringe ich Energieeffizienz und Sicherheit unter ein Dach? Wie wird ein Dach korrekt isoliert? Innen- oder Außenisolierung, was ist in welchem Fall sinnvoll? All diese Fragen und viele mehr werden am Stand des Landesverbands der Handwerker vom 27. bis 30. Januar 2011 auf der „Klimahouse“ in Bozen beantwortet.
Bozen, 12. Januar 2011 – Die Besucher der „Klimahouse“ können Fachhandwerkern bei Arbeitsschritten des Gebäudebaus und der Gebäudesanierung über die Schultern schauen. An jedem Messetag fertigen die Handwerker in insgesamt vier „Modell-Baustellen“ einen neuen Bauabschnitt während Klimahaus-Experten die Arbeit der Fachhandwerker und die Techniken des Bauens und Sanierens im Klimahausstandard erklären; in den vier „Modell-Baustellen“ werden die Massivbauweise, die Holzbauweise, die Gebäudesanierung und technische Installationen bei KlimaHäusern gezeigt:
Die erste zeigt den Bau eines Hauses im Klimahaus-Standard „Gold“, wobei das Haus in seinen verschiedenen Schichten aufgebaut wird und u. a. die Schichtung der Planziegel, das Anbringen und Verputzen der Wärmedämmplatten, eine Trockenschüttung und der Bodenaufbau gezeigt werden.
In der zweiten „Modell-Baustelle“ wird ein Klimahaus „Gold Nature“ mit natürlichen Werkstoffen gebaut. Die beiden Außenwände werden in zwei unterschiedlichen Holzbausystemen aufgebaut, eine Wand in der Holzrahmenbauweise und eine Wand in der so genannten X-Lamm-Plattenbauweise. Die Handwerker zeigen u. a. die Außendämmung in Holzfaserplatten, das Anbringen der Schilfputzträgermatten und das Auftragen von Geolehm.
Die dritte beschäftigt sich mit der energetischen Sanierung. Die Besucher sehen die Sanierungsmöglichkeiten bei einem typischen Gebäude der 70er Jahre. Beispiele der gezeigten Eingriffe sind die Innendämmung mittels Multipor-Platten, die Außendämmung durch Minipor-Platten, Systeme gegen aufsteigende Feuchte und die Sanierung des Bodenaufbaus.
In der vierten „Modell-Baustelle“ präsentieren Elektrotechniker und Hafner die fachgerechte Montage der Heiz- und Installationstechnik in einem Klimahaus. Die Besucher sehen die Vorteile eines vernetzten und programmierbaren Elektroinstallationssystems (BUS-System) in Bezug auf Stromverbrauch und Komfort. Die Hafner bauen einen Kamin mit separater Luftzufuhr und informieren über das sichere und energiesparende Heizen.
Die „Klimahouse 2011“ ist von Donnerstag 27. bis Sonntag 30. Januar täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 10 Euro, das Online-Ticket 7 Euro. Kinder bis zu sechs Jahren zahlen keinen Eintritt.
Alle Informationen unter: www.klimahouse.it
Energieeffizienz ist zu einem entscheidenden Faktor beim Bau bzw. Kauf eines Wohngebäudes für die Bevölkerung Italiens geworden. In Südtirol hat sich die Marke „KlimaHaus“ zu dem Zertifizierungssystem für energieeffizientes Bauen etabliert und erobert zunehmend den immer heftiger umkämpften italienischen Markt. Aus diesem Grund gilt es jetzt, durch erhöhte Marketinganstrengungen und Stärkung des KlimaHaus-Netzwerkes (Agentur, Partner, Berater und Vermittler), durch neue Ideen und Innovationen sowie durch organisatorische Anpassungen die Weichen für die Zukunft zu stellen, um die klare Marktführerschaft in Italien zu erreichen und zu festigen.
Das WIFO–Wirtschaftsforschungsinstitut der Handelskammer hat erstmals eine umfassende Standortbestimmung der Marke KlimaHaus vorgenommen. Durchgeführt wurde eine Befragung von 95 KlimaHaus-Partnern in- und außerhalb Südtirols, eine repräsentative Erhebung unter der italienischen Bevölkerung (1.000 Personen) und von 800 „Vermittlern“ im Bauprozess (Architekten, Ingenieure, Immobilienmakler usw.) in ganz Italien.
KlimaHaus hat sich zum klaren Standard für energieeffizientes Bauen in Südtirol etabliert und damit einen entscheidenden Impuls für die lokale Bauwirtschaft gegeben: Seit 2002 wurden über 2.700 neue und rund 1.500 sanierte Gebäude zertifiziert. Pro Jahr erzielte die Baubranche damit eine zusätzliche Wertschöpfung von rund 65 Millionen Euro. Das weitere Potential ist enorm angesichts der Tatsache, dass drei Viertel aller Gebäude Südtirols älter als 25 Jahre sind und damit einer energetischen Sanierung bedürfen. Die KlimaHaus-Messen sowie KlimaHaus-Kurse haben bis heute zusätzlich rund 16,3 Millionen Euro externe Kaufkraft nach Südtirol geholt. Nicht zuletzt entfaltet KlimaHaus mit durchschnittlich 4,8 Nennungen pro Tag in den nationalen Print- und Onlinemedien eine breite Medienwirkung.
Die Marke KlimaHaus positioniert sich bereits sehr gut auf dem italienischen Markt: Jeder zehnte erwachsene Italiener hat schon einmal von KlimaHaus gehört; allerdings reicht der Bekanntheitsgrad von 27 Prozent im Nordosten zu gerade mal 2,6 Prozent im Süden. Bei den italienischen Bauingenieuren, Architekten und Immobilienmaklern, die eine wichtige Vermittlerrolle im Bauprozess spielen, ist KlimaHaus das bekannteste und am meisten geschätzte Zertifizierungsinstrument.
Die herausragenden Stärken der Marke „KlimaHaus“ sind dabei das große Vertrauen, die Seriosität und die hohe Zuverlässigkeit. Allerdings sind andere mehr oder weniger konkurrenzfähige Marken wie LEED in einigen Regionen bereits stärker etabliert und präsenter als KlimaHaus.
Um die führende Position von KlimaHaus in Italien weiterhin zu festigen und auszubauen, gilt es daher, einige Herausforderungen frühzeitig anzugehen. Ein hohes Augenmerk ist beispielsweise weiterhin auf die Sicherung der Qualität der eingesetzten Baumaterialien und die Bauausführung zu legen. Außerdem muss die Unabhängigkeit durch seriöse Kontrollen seitens (noch besser) ausgebildeter Zertifizierer gewahrt und erhöht werden. Nicht zuletzt braucht es verstärkte Marketingbemühungen für ganz Italien: Eine differenzierte Strategie für den Norden bzw. Süden könnte beispielsweise den verschiedenen Bedürfnissen (heizen, kühlen) besser gerecht werden. Eine große Herausforderung ist auf jeden Fall, sich inhaltlich und strategisch klarer als bisher von anderen Konkurrenten abzugrenzen. Nicht zuletzt ist italienweit ein stärkerer Ausbau des lokalen Netzwerkes durch KlimaHaus-Partner, Berater vor Ort und Kontakte zu Forschungseinrichtungen unabdingbar. Unter Netzwerk versteht man dabei, dass alle Beteiligten zum Beispiel gemeinsam den kontinuierlichen Innovationsprozess vorantreiben, um die Marke KlimaHaus ständig weiterzuentwickeln. Dies ist die Voraussetzung dafür, auch künftig die Leadfunktion in Italien zu halten.
Stellungnahmen:
Handelskammerpräsident Michl Ebner zeigt sich über die positiven Imageeffekte von KlimaHaus für Südtirol erfreut und sieht es als Aufgabe der Handelskammer, die zukünftigen Potentiale für die Südtiroler Wirtschaft zu ermitteln.
Landesrat Thomas Widmann ist von der großen wirtschaftlichen Bedeutung von KlimaHaus für Südtirol überzeugt und sieht in dem Bereich rund um erneuerbare Energien eine große Chance für die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Südtirol.
Landesrat Michl Laimer betont, dass das Projekt KlimaHaus neben den wirtschaftlichen Wirkungen auch zukunftsträchtige Innovationen und positive Umwelteffekte durch nachhaltiges und energieeffizientes Bauen mit sich gebracht hat.
Landesrat Hans Berger unterstreicht darüber hinaus, dass KlimaHaus wesentlich dazu beigetragen hat, das Qualitätsimage der Südtiroler Unternehmen noch weiter anzuheben.
Im Bild v.l.n.r.: Handelskammerpräsident Michl Ebner, Landesrat Hans Berger und der Präsident der KlimaHaus-Agentur Flavio Ruffini.
13 geführte Besichtigungsfahrten zu KlimaHäusern in Südtirol, Kongresse von vier Partner-Institutionen und zahlreiche weitere Informationsveranstaltungen bilden das geballte Informationsangebot rund um das energieeffiziente Bauen im Rahmen der Fachmesse Klimahouse 2011 in Bozen. Vom 27. bis 30 Januar 2011 haben Architekten, Planer und Installateure, aber auch Privatbesucher die Möglichkeit, sich bei knapp 400 Ausstellern über neue Technologien, Produkte und Materialien fürs nachhaltige Bauen zu informieren.
Die Fachmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen “Klimahouse” in Bozen ist die Leitmesse Italiens auf diesem Gebiet; anhand der Produktschau und Rahmenveranstaltungen gibt sie einen umfassenden Überblick über eine energiesparende und umweltfreundliche Baukultur.
Für Fachbesucher finden bereits von Mittwoch 26. Januar bis Samstag 29. Januar insgesamt 13 geführte Besichtigungsfahrten, sogenannte enertours, statt.
http://www.fierabolzano.it/klimahouse/de/klimahouse-besichtigungsfahrten.htm
Ein Aushängeschild der „Klimahouse“ sind die messebegleitetenden Fachkongresse. Neben dem zweitägigen Fachkongress „Zukunft Bauen“ der KlimaHaus Agentur Bozen, organisieren der nationale Verband für akustische und thermische Isolierung ANIT, die Organisation „Sinergie Moderne Network“ und das renommierte italienische Verlagshaus „Il Sole 24 Ore“ weitere Kongresse.
http://www.fierabolzano.it/klimahouse/de/internationaler-kongress.htm
Angesichts des Erfolgs der Ausstellung "Das perfekte Haus, Richtig & Falsch" mit der dreidimensionalen Darstellung im Maßstab 1:1 wie Baufehler vermieden werden können, hat Messe Bozen diese in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Handwerker LVH mit einer lebenden Werkstätte integriert. So können die Fachbesucher im Eingangsbereich der „Klimahouse 2011“ nicht nur einen Dachanschluss, einen Wand- und Deckenanschluss, einen Balkonanschluss sowie einen Fensteranschluss und einen Erdreichanschluss von zwei Seiten aus betrachten, wobei der Anschluss auf einer Seite richtig und auf der anderen Seite falsch ist, sondern auf dem LVH-Stand auch zusehen, wie eine Isolierung korrekt angebracht wird oder erfahren, worauf beim Einsetzen von Fenstern geachtet werden muss.
In der Halle B befindet sich das „Klimahouse Forum“ in der Halle B: Hier präsentieren Aussteller im Halbstunden- oder Stundentakt technische Neuheiten in den Bereichen Gebäudehülle und Gebäudetechnik.
http://www.fierabolzano.it/klimahouse/de/klimahouse-forum.htm
Alle Informationen unter: www.klimahouse.it
Die Europäische Kommission hat heute Italien und Spanien offiziell aufgefordert, die europäischen Vorschriften über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden lückenlos anzuwenden. Diese Regeln sollen es europäischen Bürgern ermöglichen, sämtliche einschlägigen Angaben zu den Gebäuden zu erhalten, die sie kaufen oder mieten. Weiter ist vorgeschrieben, dass jeder Staat ein System regelmäßiger Inspektionen von Heizkesseln und Klimaanlangen vorsieht. Die Beschlüsse der Kommission ergehen in Form von mit Gründen versehenen Stellungnahmen. Werden innerhalb von zwei Monaten keine Maßnahmen zur Schließung der Lücken in den nationalen Rechtsvorschriften ergriffen, könnte die Kommission beschließen, den Europäischen Gerichtshof anzurufen.
Ganze Pressemitteilung lesen
Wer Gebäude fachmännisch sanieren lässt und dadurch den Energieverbrauch senkt, erhält Steuervergünstigungen: Diese Abschreibungsmöglichkeit von 55 Prozent wird jetzt für das ganze Jahr 2011 verlängert, kann allerdings nicht mehr in fünf, sondern zehn Jahren abgeschrieben werden.
http://www.energie-sparen.it/de/home.html
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
Das neue Gütesiegel „KlimaHaus QualitätsFenster“ schützt die Interessen des Kunden.
Unter den zahlreichen Komponenten der Gebäudehülle stellt das Fenster das schwächste Element dar, sei es im Winter wegen der Wärmeverluste, sei es im Sommer wegen der Überhitzung der Innenräume. Wer diese Energieverschwendung vermeiden und die Fenster austauschen will, kennt auch die Schwierigkeiten, das für ihn geeignete Produkt zu finden.
An wen soll man sich wenden? Unterschiedliche Materialien, Farben und Design reichen als Kriterium nicht aus. Der Konsument sieht sich mit technischen und nicht immer verständlichen Problemen konfrontiert. Zum Beispiel für welche der verschiedensten Typologien beim Glas soll er sich entscheiden? Wie soll er sich in diesem Labyrinth zurechtfinden? Die Suche wird zudem dadurch erschwert, dass auf dem Markt sehr viele und leider auch Produkte zweifelhafter Qualität angeboten werden. Für ein Produkt wie das Fenster, das lange halten sollte, bei dem aber Mängel oder Fehler auftauchen, bedeutet dies nicht nur einen ökonomischen Schaden.
Korrekte und vergleichbare Informationen müssen folglich den Endkunden erreichen, bevor er sich für ein Produkt entscheidet und es erwirbt.
Konsumenten und Endkunden erhalten von jeher seitens der KlimaHaus Agentur klare und leicht verständliche Informationen, um leichter Entscheidungen bei komplexen Sachverhalten wie der Energieeffizienz und dem Wohnkomfort treffen zu können. Genauso wie für das Gebäude die KlimaHaus Plakette, so wird mit dem neuen Gütesiegel die Qualität des Fensters bescheinigt. Es ist eine Hilfe für Konsumenten, aus den verschiedenen Angeboten und zahllosen Werbungen jene Produkte auszuwählen, welche für Effizienz und Qualität stehen.
Eine Garantie für die Konsumenten
Als Entscheidungshilfe hat KlimaHaus ein Gütesiegel entwickelt, das die Qualität eines Fensters auf einfache Weise erklärt. Das Gütesiegel „KlimaHaus QualitätsFenster“ stellt eine Garantie für die Konsumenten dar, da es von der KlimaHaus Agentur, einer unabhängigen Behörde verliehen wird, die weder projektiert, noch produziert, noch verkauft.
Das Neue an diesem Gütesiegel für Fenster ist, dass europaweit zum ersten Mal neben den hohen technischen Eigenschaften (Schlagregendichtheit, Widerstandsfähigkeit gegen Windlast, Luftdurchlässigkeit, Wärmedurchgangskoeffizient, Tragfähigkeit von Sicherheitsvorrichtungen usw.) auch Mindestanforderungen an das Isolierglas und den Blindstock gefordert sind sowie die fachgerechte Montage berücksichtigt wird. Der Einbau der Fenster ist nämlich mitentscheidend für die Gesamtqualität der Gebäudehülle. Für sechs unterschiedliche Wandaufbauten sind Montagelösungen aufzuzeigen sowie die Problematiken eines Rollokastens, die Jalousiemontage oder die Montage bei einer Innendämmung zu lösen.
Wie bereits bei den Gebäuden kann der Bürger auch bei der KlimaHaus Produktzertifizierung zwischen verschiedenen Standards wählen.
Auf alle Fälle handelt es sich um einen Qualitätsstandard, der viel höher ist als die staatlichen Gesetze und Vorgaben. Das Gütesiegel KlimaHaus QualitätsFenster verfügt darüber hinaus über eine doppelt so lange Garantie als gesetzlich vorgeschrieben: 4 Jahre anstatt 2.
Das KlimaHaus Gütesiegel erhält nur, wer verschiedene Prüfungen bestanden hat, die nicht nur das Produkt, sondern auch die Montage betreffen. Mithilfe des Labels „KlimaHaus QualitätsFenster“, das für Komfort, Energieeffizienz und Klimaschutz steht, schaffen sich Betriebe am Markt einen Wettbewerbsvorteil.
Die Vorteile des Gütesiegels „KlimaHaus QualitätsFenster“
Für den Konsumenten:
-Einfache Auswahl aufgrund der drei Qualitätsklassen
-Garantie über vier Jahre
-Gebrauchsanweisung und Wartungshandbuch
Für den Planer:
-Überprüfte hohe technische Eigenschaften
-Über die staatlichen Gesetze und Vorgaben hinausgehende Mindestanforderungen
-Ständige obligatorische fachliche Aus- und Weiterbildung betreffend die Projektierung der architektonischen Details der Einbaufugen (Wand/Blindstock und Blindstock/Fensterrahmen, sowie Sonderlösungen z.B. Rollokasten und Jalousien)
Für den Monteur:
-Montagehandbuch mit Angaben zu den Techniken und den Materialien
-Ständige obligatorische Aus- und Weiterbildung zu Montagesystemen
Dieses von der Architektin Barbara Wörndle sanierte Mehrfamilienhaus in Eppan ist ein Ziel der geführten Besichtigungsfahrten im Rahmen der Klimahouse 2011
Das Portal BAUNET richtet sich vor allem an Architekten, Geometer, Ingenieure und Planer.
Spezifische Produkte und Dienstleistungen aus Südtirol Rund um den Bausektor sollen mit Hilfe dieses Portals schneller gefunden werden.
Das Portal leistet einen Beitrag, um die Südtiroler Kompetenzen im Baubereich noch besser zu veranschaulichen.
Der Austausch unter den Firmen soll erleichtert und Synergien zwischen den Akteuren entsprechend gefördert werden.
40% des Energieverbrauchs entfällt auf den Gebäudebereich und der Wettbewerb um die Energiereserven wird härter. Die Fachmesse „Klimahouse“ in Bozen zählt europaweit zu den Leitmessen des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens. Vom 27. bis 30. Januar 2011 präsentieren über 400 Unternehmen innovative Technologien und Materialien zur Energieeinsparung im Gebäudebereich; im Fachkongress und den geführten Besichtigungsfahrten zu KlimaHäusern werden ganzheitliche Lösungsansätze und angewandte Energieeinsparungskonzepte vorgestellt.
In der Energiepolitik hat die Europäische Union drei gleich wichtige Ziele: Schutz der Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Umweltschutz. Die Kommission hat einen Aktionsplan für Energieeffizienz vorgeschlagen, ein ehrgeiziges Programm, mit dem der Anteil von Biokraftstoffen und anderen Ersatzkraftstoffen, einschließlich Wasserstoff, bis zum Jahre 2020 auf 20% des Kraftstoffgesamtverbrauchs gesteigert werden soll. Innerhalb 31. Dezember 2020 müssen alle Neubauten energieeffiziente Gebäude sein und ab 31. Dezember 2018 müssen alle Neubauten für öffentliche Einrichtungen vorgegebenen Energiestandards entsprechen. Da die Verhältnisse vom Mitgliedsstaat zu Mitgliedsstaat stark variieren, müssen nationale Bauvorschriften für Energiesparmaßnahmen in Gebäuden ausgearbeitet werden. Mit der EU-Gebäuderichtlinie 2002/91/EG verpflichtet die EU alle Mitgliedsstaaten unter anderem dazu, Energieausweise für Gebäude einzuführen. Südtirol nimmt in diesem Bereich mit dem 2002 aus der Taufe gehobenen KlimaHaus-Konzept eine Vorreiterrolle in Italien ein. Die Fachmesse „Klimahouse“ in Bozen, mit über 80% der Besucher, die von außerhalb der Provinz und größtenteils aus Nord- und Mittelitalien stammen, ist sie die Informationsplattform Nummer 1 in Italien für Architekten, Ingenieure, Planer, Baufirmen, Baustoffhändler, Installationsbetriebe und öffentliche Institutionen.
Für die Wahl der Energie der Zukunft und die nachhaltige Entwicklung im Gebäudebereich kommt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit eine Schlüsselstellung zu. Aus diesem Grund stützt sich Messe Bozen bei der Realisierung der Begleitveranstaltungen auf kompetenter Partner wie die KlimaHaus Agentur Bozen, das Ressort für Raumordnung, Umwelt und Energie der Autonomen Provinz Bozen, das Institut für Erneuerbare Energien der EURAC und den Bereich Energie&Umwelt des TIS Innovation Parks. Mit ihrer Arbeit, leisten diese Partner einen Beitrag im Bemühen, den Energiebedarf und die CO2-Emissionen der EU in diesem Bereich merklich zu reduzieren.
Aktuelle Informationen zur “Klimahouse 2010” unter www.klimahouse.it
Antwort per Mausklick: EURAC entwickelt Internetdienst, der hausnummerngenau den Energiegewinn von Photovoltaik-Anlagen ausrechnet
Ist mein Hausdach für eine Photovoltaik-Installation geeignet? Wie viel Energie würde eine solche Anlage auf meinem Dach produzieren? Fragen, die in Zukunft innerhalb weniger Sekunden beantwortet werden können – es reicht, die eigene Adresse einzutippen und einmal zu klicken. Dieser Dienst entspringt dem Projekt „PV Initiative“, das von den EURAC-Instituten für Erneuerbare Energie und für Angewandte Fernerkundung ins Leben gerufen wurde. Er wird zu Projektende den Bürgern von Brixen zur Verfügung gestellt.
Der Projektabschluss ist für das Jahr 2013 vorgesehen. Ziel ist es, ein Modell zu entwickeln, das die Sonneneinstrahlung auf eine bestimmte Fläche misst und gleichzeitig mit einrechnet, wie viel Energie durch Absorptions- und Diffusionsvorgänge an die Atmosphäre abgegeben wird.
Obwohl das sonnige Klima in Südtirol günstige Voraussetzungen bietet, gilt es effiziente Photovoltaik-Anlagen zu entwickeln, um die Sonnenenergie bestmöglich zu nutzen. Die Anlagen müssen demnach sowohl technologische als auch Umwelt- und geografische Faktoren berücksichtigen.
Das EURAC-Institut für Angewandte Fernerkundung betreut im Projekt die Kartierung. Als Grundlage dafür dienen Satellitendaten, die die institutseigene Empfangsstation auf dem Rittner Horn liefert sowie ein hochauflösendes Höhenmodell der Provinz Bozen. Dank der hohen Auflösung des Höhenmodells können diese Daten bestechende Einzelheiten aufzeigen, etwa Bäume oder Hausdächer. Aus den Satellitendaten lässt sich indes tagesgenau berechnen, wie Bewölkungsverhältnisse und atmosphärische Trübungen die Sonneneinstrahlung reduzieren und wie es demzufolge um das Photovoltaikpotential bestellt ist. Das EURAC-Institut für Erneuerbare Energie hingegen prüft und bewertet die technologische Seite der Photovoltaik, sowohl im Labor als auch vor Ort.
Ziel ist es, ein geografisches Modell auszuarbeiten, das das Energiepotential eines bestimmten Gebiets veranschaulicht. Das Modell muss verschiedene Parameter berücksichtigen: die geografische Position, die Wärmestrahlung, inwieweit das betreffende Gebiet aufgrund von Hangneigung, Gebirge oder auch Gebäuden schattig ist, die Wolkendecke über das ganze Jahr hinweg und die Sonneneinstrahlung abzüglich der Wärmeabgabe an die Atmosphäre.
Das Projekt konzentriert sich vorläufig auf den Raum Brixen, wobei es vorgesehen ist diesen Dienst künftig auch auf andere Gebiete zu übertragen.
Bozen, 08.07.10
Kontakt:
Laura Defranceschi, laura.defranceschi@eurac.edu, Tel. 0471 055 035, mobil 331 1729026
„Klimahouse 2011“ ist über ein halbes Jahr vor Veranstaltungsbeginn ausgebucht und findet aufgrund von Terminverschiebungen im internationalen Messekalender und auf Wunsch mehrerer Aussteller 2011 vom 27. bis 30. Januar statt. Südtirol deckt als einzige Region Italiens über 50 Prozent seines Eigenbedarfs an Energie mit erneuerbaren Energieträgern und innerhalb 2020 sollen laut Plänen der Südtiroler Landesregierung 100 Prozent des Strom- und Wärmebedarfs mit erneuerbaren Energieträgern gedeckt werden. Einen Beitrag dazu leisten auch die Energiefachmessen „Klimahouse“ und „Klimaenergy“, internationale Fachmesse für erneuerbare Energien zur gewerblichen und öffentlichen Nutzung vom 23. bis 25. September 2010 in Bozen.
Bozen, 8. Juli 2010 –. Eine neue Studie des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) in Deutschland zeigt, wie sich bis zum Jahr 2050 eine zuverlässige, kostengünstige und robuste Energieversorgung mit erneuerbaren Quellen erreichen lässt. "Wenn wir unsere Ausbauziele bei den erneuerbaren Energien erreichen wollen, dürfen wir an Zukunftsinvestitionen nicht sparen. Wir müssen die Forschung verstärken und die Netze ausbauen. Die Studie belegt, wie sich diese Investitions- und Entwicklungskosten langfristig lohnen, weil die Energieträger günstiger werden", sagt dazu Deutschlands Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen. Die Ergebnisse werden in die Arbeiten zum Energiekonzept der deutschen Bundesregierung einfließen und auch Südtirol ist mit seiner Klimapolitik auf dem besten Weg, eine energieautarke Region zu werden. Im Bereich der erneuerbaren Energien ist Südtirol mit 300 Sonnentagen im Jahr und 42 Prozent der Fläche Südtirols, die mit Wald bedeckt ist, dank Ressourcen wie Wasser, Sonne und Biomasse europaweit Spitzenreiter. Seit dem Beginn der Förderungen für Energiesparmaßnahmen im Jahr 1983 wurden 56.600 Gesuche behandelt und mit rund 500 Millionen Euro finanziell unterstützt. "Mit diesen bisherigen Maßnahmen", unterstreicht Landesrat Michl Laimer, "haben wir den Grundstein für die derzeitige zufriedenstellende Situation im Energiebereich gelegt und auch das Umweltbewusstsein gefördert." So liegt Südtirol mit der Anzahl seiner Sonnenkollektoren auf europäischer Ebene weit vorne: Sind es in Südtirol 400 Quadratmeter Kollektorfläche auf 1.000 Einwohner, befindet sich Italien mit 27 Quadratmetern weit darunter. Das gesamte Umfeld ist in Südtirol wirtschaftlich höchst interessant, denn die Energieproduktion, der Verkauf selbst und die gesamte Wirtschaftsleistung im direkten und indirekten Umfeld haben Auswirkungen auf das Bruttoinlandprodukt und die Beschäftigung.
Fachmessen wie „Klimaenergy“ im September in Bozen oder „Klimahouse Umbria“, die vom 8. bis 10. Oktober 2010 nach „Klimahouse Roma“ im Jahr 2008 zum zweiten Mal in Umbrien abgehalten wird, leisten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der erneuerbaren Energien in Italien. Der Ausbau der erneuerbaren Energien kostet, das steht außer Fragen, aber den Kosten steht der gesamtwirtschaftliche Nutzen der Klimapolitik Südtirols entgegen.
Quelle: www.erneuerbare-energien.de
Alle Informationen zu den Energiefachmessen der Messe Bozen unter www.messebozen.it
(LPA) Intelligente Nutzung der Energie, Steigerung der Energieeffizienz, Ausbau erneuerbarer Energie: Dies sind die von der Landesregierung beschlossenen und in Kraft getretenen Schwerpunkte des Klimaschutzpaketes. "Die neue Energieförderung soll Südtirol zum Klimaland machen, " erklärte Landesrat Michl Laimer
"Südtirol," unterstrich der Landesrat, "ist auf einem guten Punkt, es gibt aber noch viel zu tun." So bedeute Nachhaltigkeit, dass pro Person und Jahr rund 2 Tonnen Kohlendioxid verursacht werden dürften: Südtirol mit seinen derzeit 5,4 Tonnen steht - etwa im Vergleich mit den USA mit 20 Tonnen - gut da, muss aber noch mehr als halbieren. Der Anteil der erneuerbaren Energie am Energiebedarf, ausgenommen den Verkehr, belief sich im Jahr 2009 auf 56 Prozent, bis zum Jahr 2020 sollen 75 Prozent erreicht werden.
Seit dem Beginn der Förderungen für Energiesparmaßnahmen im Jahr 1983 wurden 56.600 Gesuche behandelt und mit rund 500 Millionen Euro finanziell unterstützt. "Mit diesen bisherigen Maßnahmen", unterstrich Landesrat Michl Laimer, "haben wir den Grundstein für die derzeitige zufriedenstellende Situation im Energiebereich gelegt und auch das Umweltbewusstsein gefördert." So liegt Südtirol mit der Anzahl seiner Sonnenkollektoren auf europäischer Ebene weit vorne: Sind es in Südtirol 400 Quadratmeter Kollektorfläche auf 1000 Einwohner, befindet sich Italien mit 27 Quadratmetern weit darunter.
Die Gründe für das neue Fördersystem legte Energie-Landesrat Laimer heute dar: So sollen nicht mehr nur einzelne Maßnahmen gefördert werden, vielmehr wird eine umfassende Förderung angestrebt, die den alten, vor dem 12. Jänner 2005 errichteten Gebäudebestand auf Klimahaus-Standard C bringt, denn im Gebäudebestand steckt das größte Potential für Einsparungen. Mit den neuen Förderrichtlinien werden die bereitgestellten Mittel optimiert und die Wartezeiten verringert. Der Fördersatz beläuft sich auf 30 Prozent der anerkannten Kosten.
Bei allen Gesuchen, die vor dem 14. Dezember 2009 eingetroffen sind, hat sich nicht geändert, hob der Landesrat hervor. Ab diesem Datum bis zum 1. März dieses Jahres sind die Förderbeiträge an die Bedingung gekoppelt, das Gebäude vorab auf Klimahaus-C-Standard saniert zu haben, was einem Sieben-Liter-Haus entspricht. Bei Neubauten, mit Baukonzession ab dem 14. Dezember 2009, sind die Bedingungen noch strenger: Verlangt wird Klimahaus-A-Standard, also ein Drei-Liter-Haus. Ausgenommen von dieser Regelung sind Sonnenkollektoren sowie Häuser, die unter Ensembleschutz stehen oder mit einem Abbruchverbot belegt sind.
Bei den Heizanlagen mit erneuerbarer Energie werden automatisch beschickte Biomassekessel, Stückholzkessel oder Erdwärmepupmen gefördert, legte Armin Gasser, stellvertretender Direktor des Landesamtes für Energieeinsparung dar. Eine weitere Schiene stellen die thermischen Solaranlagen dar, die zur Warmwasserbereitung oder für die Schwimmbad-Erwärmung eingebaut werden, für die Heizung oder die Kühlung. Weitere geförderte Maßnahmen sind Photovoltaik- und Windkraft-Anlagen für Gebäude ohne Stromanschluss, der Austausch von Fenstern bei Gebäuden unter Ensembleschutz mit Abbruchverbot, die Wärmerückgewinnung aus Kühlanlagen, Fernheizwerke und Machbarkeitsstudien, etwa Energiekonzepte für Gemeinden oder Industriebetriebe.
Informationen und Unterlagen für Gesuche sind erhältlich im Amt für Energieeinsparung, Mendelstraße 33, Bozen, Telefon 0471 414720, E-Mail energieeinsparung@provinz.bz.it, Web www.provinz.bz.it/wasser-energie
(mac)
Der Gemeinschaftsstand des Landesverbandes der Handwerker (LVH) bietet einen Höhepunkt der diesjährigen „Klimahouse“. Fachhandwerker errichten vier Klimahausteile auf dem Messestand. Anhand der Gebäudeteile zeigen die Handwerker verschiedene Bau- und Sanierungsweisen für Klimahäuser auf.
Die vier Gebäudeteile umfassen zusammen rund 200 Quadratmeter Fläche. An jedem Messetag fertigen die Handwerker einen neuen Bauabschnitt. Klimahaus-Experten erklären die Arbeit der Fachhandwerker und die Techniken des Bauens und Sanierens im Klimahausstandard.
LVH-Stand: Besucher sehen aktuelle Bau- und Sanierungstechniken
Das erste Gebäudeteil zeigt den Bau eines Hauses im Klimahaus-Standard „Gold“. Das Haus wird während der Messe in seinen verschiedenen Schichten aufgebaut. Die Fachhandwerker zeigen u. a. die Schichtung der Planziegel, das Anbringen und Verputzen der Wärmedämmplatten, eine Trockenschüttung und den Bodenaufbau.
Der zweite Gebäudeteil zeigt den Bau eines Klimahauses „Gold Nature“ in natürlichen Werkstoffen. Auch dieses Gebäudeteil bauen die Fachhandwerker im Lauf der Messe schichtweise auf. Die beiden Außenwände sind in zwei unterschiedlichen Holzbausystemen aufgebaut, eine Wand in der Holzrahmenbauweise und eine Wand in der so genannten X-Lamm-Plattenbauweise. Die Handwerker zeigen u. a. die Außendämmung in Holzfaserplatten, das Anbringen der Schilfputzträgermatten und das Auftragen von Geolehm.
Die dritte „lebende Werkstatt“ beschäftigt sich mit der energetischen Sanierung. Die Besucher sehen die Sanierungsmöglichkeiten bei einem typischen Gebäude der 70er Jahre. Beispiele der gezeigten Eingriffe sind die Innendämmung mittels Multipor-Platten, die Außendämmung durch Minipor-Platten, Systeme gegen aufsteigende Feuchte und die Sanierung des Bodenaufbaus.
Elektrotechniker und Hafner zeigen im vierten Gebäudeausschnitt die fachgerechte Montage der Heiz- und Installationstechnik in einem Klimahaus. Die Besucher sehen die Vorteile eines vernetzten und programmierbaren Elektroinstallationssystems (BUS-System) bei Stromverbrauch und Komfort. Die Hafner bauen einen Kamin mit separater Luftzufuhr auf und informieren über das sichere und energiesparende Heizen.
Sechs Qulitätsbetriebe und zwei Berufsgemeinschaften stellen aus
Der LVH-Gemeinschaftsstand des Qualitätshandwerks erstreckt sich auf insgesamt 430 Quadratmeter Fläche. Rund um die „lebenden Werkstätten“ sind ausgewählte Fachbetriebe mit einem eigenen Stand vertreten. Die sechs Betriebe sind: Tischlerei Moser Josef (Barbian), Tischlerei Keim (Wiesen-Pfitsch), Ebner Solar (Solartechnik, Eppan), Suntek (Solartechnik, Bruneck) und Treppenbau Reichhalter Josef (Jenesien).
Die Berufsgemeinschaft der Dachdecker zeigt Beispiele von energetischen Dachsanierungen in verschiedenen Material- und Fertigungstechniken. Die Vereinigung Südtiroler Solargemeinschaft informiert über Solar- und Fotovoltaikanlagen.
Ebenfalls auf dem Gemeinschaftsstand des Handwerks vertreten sind die italienische Fachzeitschrift „Casa&Clima“ und die Vereinigung Costruttori Casaclima Südtirol (CCS). Die Costruttori Casaclima sind ein Zusammenschluss von Südtiroler Handwerksbetrieben, die Klimahäuser in Norditalien errichten. Der Vorteil für die Architekten und Bauherren: Sie haben einen einzigen Ansprechpartner, der die Klimahäuser schlüsselfertig errichtet.
Daten und Fakten
LVH-Gemeinschaftsstand des Südtiroler Qualitätshandwerks
Fläche: 430 Quadratmeter
Höhepunkt 4 “lebende Werkstätten”: Fachhandwerker errichten vier Hausausschnitte und zeigen Klimahaustechniken, Führung durch Klimahaus-Experten
Aussteller: 6 Fachbetriebe, Berufsgemeinschaft der Hafner, Südtiroler Solargemeinschaft
Partner: Messe Bozen, Röfix, Autonome Provinz Bozen-Südtirol