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16/10/2018

Von Castel Fragsburg bis St. Hubertus Die Gewinner in der Kategorie „Best Restaurant on digital“

Mit „The Italian Data Flavour“, der ersten datenbasierten Studie zum Digitalisierungsgrad von Spitzenrestaurants und Schutzkonsortien in Italien wurden jene Betriebe ermittelt, die das Internet und die sozialen Medien am besten nutzen. Gewinner in der Kategorie „Best Typical Product on Digital“ in Südtirol ist das Konsortium zum Schutz der Südtiroler Qualitätsweine.

Es geht um internationale Spitzenrestaurants wie das St. Hubertus in St. Kassian und authentische Spezialitäten wie den Stilfser Käse g.U. Dazu kommen noch qualitativ hochwertige Produkte wie der Südtiroler Speck und magische Orte wie das Castel Fragsburg in Meran. „The Italian Data Flavour“, die ersten Studie, die mittels einer gezielten Datenauswertung den Digitalisierungsgrad der italienischen Sternerestaurants und der Schutzkonsortien analysiert hat, liefert ein sehr aussagekräftiges Bild Südtirols. Diesem Land ist es nämlich gelungen, seine Spezialitäten aus Küche und Keller auch auf digitaler Ebene bestmöglich zu positionieren. 

Die Ergebnisse der Studie wurden gestern, Montag 15. Oktober, im Rahmen der Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie, Hotel 2018, präsentiert. Die Untersuchung selbst wurde von Messe Bozen in Zusammenarbeit mit Noonic, einer auf den digitalen Bereich spezialisierten Agentur für strategische Beratung, ins Leben gerufen und durchgeführt. Der Titel „Best Restaurant on Digital 2018“ in Südtirol geht an das Castel Fragsburg in Meran, gefolgt vom St. Hubertus in St. Kassian in Abtei und dem Tilia in Toblach. Als „Best Typical Product on Digital 2018“ wurde das Konsortium zum Schutz der Südtiroler Qualitätsweine ausgezeichnet, gefolgt vom Südtiroler Speck und dem Stilfser Käse g.U. Gewinner des Titels „Best Restaurant on Digital 2018“ auf nationaler Ebene ist das Palazzo Petrucci (Neapel) mit Chefkoch Lino Scarallo, gefolgt von Aroma (Rom) mit Giuseppe Di Iorio und dem Ristorante Del Cambio (Turin) mit Matteo Baronetto. Die Auszeichnung „Best Typical Product on Digital 2018“ erhielt der Gorgonzola g.U. vor dem Prosciutto di San Daniele und der Kartoffelsorte Patata di Bologna. 

Die digitale Macht

„Wenn wir in Südtirol von Lebensmitteln und vom Tourismus reden, sprechen wir dabei – angesichts der Bekanntheit und der hohen Qualität unserer Produkte – immer vom Weltmarkt“, analysiert Thomas Mur, Direktor von Messe Bozen, „und in diesem Zusammenhang ist ein hoher Digitalisierungsgrad von größter Bedeutung. Seit Jahren lädt Hotel die besten Startup-Unternehmen aus ganz Europa ein, die sich mit Lösungen für die Gastronomie beschäftigen. Diese Startups interessieren sich heute zwangsläufig auch für Restaurants und hochwertige Lebensmittel. Die Tatsache, dass sich zahlreiche Südtiroler Restaurants und Konsortien im nationalen Spitzenbereich etablieren konnten, beweist einmal mehr, dass in Südtirol Qualität, Tradition und Innovation ein gemeinsames Ganzes bilden. Auch wenn wir in dieser Hinsicht noch wesentliches Steigerungspotenzial haben.“ 

„The Italian Data Flavour“ hat klar ergeben, dass die Spitzenrestaurants in unserem Land in Sachen Digitalisierung noch viel Nachholbedarf haben“, bestätigt Nicola Possagnolo, Food Advisor und Digital Strategist bei Noonic, das zusammen mit Messe Bozen die Studie durchgeführt hat. Gleichzeitig habe man aber auch feststellen können, dass es in Italien einige Restaurants und Produkte gebe, die in digitaler Hinsicht zur absoluten Spitze gehörten. Köche, Marketing-Manager und Social-Media-Manager arbeiten gemeinsam daran, Lebensmittel „Made in Italy“ nicht nur auf dem Esstisch, sondern auch im Internet ansprechend zu präsentieren. Und das mit großem Erfolg!“

Die Analysekriterien und die besten Fünf

Die erste datenbasierte Studie zum Digitalisierungsgrad von Spitzenrestaurants und Schutzkonsortien für die weltweit beliebtesten Produkte „Made in Italy“ zeichnet ein Bild, das nur teilweise den Bekanntheitsgrad der Produkte widerspiegelt oder den Auszeichnungen entspricht, die gastronomische Führer bestimmten Restaurants verliehen haben. Auch wenn die Qualität der Restaurants und Produkte erstklassig ist – die Digitalisierung stellt sie dennoch vor besondere Herausforderungen. Und so kommt es, dass einige 3-Sterne-Küchen im Mittelfeld der Rangliste gelandet sind und berühmte DOP-Spezialitäten sich ganz an deren Ende wiederfinden. Dieses Schema findet sich sowohl auf italienischer als auch auf Südtiroler Ebene wieder. Die Untersuchung der Daten war sehr gründlich und es wurden zahlreiche Parameter analysiert. Für die endgültige Rangliste wurden Zahlen auf den wichtigsten sozialen Netzwerken (z. B. Anzahl der Likes [allein 70.000 für Südtiroler Restaurants auf Facebook] und Follower, Bewertungen von Engagement, Wachstum und Interaktion auf Facebook, Instagram und Twitter) verglichen und zusammengezählt. Die Internetseiten wurden hinsichtlich SEO, Responsive Design und Mehrsprachigkeit des Contents analysiert. Bei Restaurants wurde untersucht, ob (und wie) über das Internet die Möglichkeit besteht, einen Tisch zu reservieren. Für das Gebiet Trentino-Südtirol hat die Analyse folgenden Ranglisten ergeben: 

Restaurants:

1) Castel Fragsburg, Meran

2) St. Hubertus, St. Kassian in Abtei

3) Tilia, Toblach

4) Terra, Sarntal

5) Kuppelrain, Kastelbell-Tschars

 

 

Konsortien:

1) Konsortium zum Schutz der Südtiroler Qualitätsweine

2) Südtiroler Speck

3) Stilfser Käse g.U. 

4) Südtiroler Apfel

5) Verein der Südtiroler Hofbrennereien

 

Hotel und Innovation 

Die diesjährige Fachmesse Hotel findet vom 15. bis 18. Oktober statt. Seit mehr als 40 Jahren ist sie der Branchentreffpunkt für die Hotellerie und Gastronomie in der Messe Bozen, inmitten einer Region, in der Gastfreundschaft und Sinn für gutes Essen groß geschrieben werden. Südtirol zählt 10.000 Gastbetriebe mit insgesamt mehr als 32 Millionen Nächtigungen pro Jahr und 19 Südtiroler Köchen wurden insgesamt 26 Michelin-Sterne verliehen. Vor diesem Hintergrund bietet die Fachmesse Hotel Hoteliers, Gastwirten, Unternehmen und Branchenmitarbeitern die Gelegenheit, sich auszutauschen, zu informieren und inspirieren zu lassen. Seit 2016 bietet das Startup Village der Hotel Raum für neue Ideen und wegweisende Technologien und sucht dafür die besten innovativen Projekte für die Zukunft der Hotellerie und Gastronomie, von nachhaltigen Mobilitätslösungen über Trends im F&B-Bereich bis hin zu dynamischem Design und Mobiliar. Zehn ausgewählte Startup-Unternehmen erhalten die Gelegenheit, sich am wichtigsten Treffpunkt der Hotelbranche im Alpenraum zu präsentieren. Während der viertägigen Messe stellen die Startup-Finalisten ihre Produkte oder Dienstleistungen etablierten Unternehmen, Branchenmitarbeitern sowie einer Expertenjury vor. In einer Pitch-Session werden die Gewinner ermittelt. Den Siegern winkt ein Stand auf der nächsten Hotel 2019.