change language: Ita
Öffentliche Podiumsdiskussion organisiert von der Oberschule für Zivilschutz und der Region Lombardei
Samstag, 2. April, 14 - 16 Uhr im Kongresszentrum Messe Bozen / Hotel Four Points Sheraton
Tägliche Erfahrungen und gerade die Erlebnisse der vergangenen Wochen zeigen, wie wichtig Prävention und Vorsorge auf unterschiedlichen Ebenen sind, um im Notfall richtig reagieren zu können. Dabei spielen die Bildungsinstitutionen eine zentrale Rolle, denn sie können Kompetenzen und Verhaltensweisen vermitteln. Die öffentliche Podiumsdiskussion "Der Zivilschutz in der Schule" regt zur Reflexion an, stellt Initiativen und Strategien der verschiedenen Regionen und Provinzen vor und einander gegenüber. Diese Initiativen fördern die Kultur des Zivilschutzes bei Jugendlichen und führen das Thema in das schulische Umfeld ein.
REDNER
GAST
Titti Postiglione ‐ Verantwortlicher des Amtes für Freiwillige, Bildung und Kommunikation der Abteilung Zivilschutz
KOORDINATOR
Marco Lombardi ‐ wissenschaftlicher Referent der Oberschule für Zivilschutz, Region Lombardei
Laut einer von Messe Bozen durchgeführten Besucherumfrage gehörten 68,7 Prozent dem Freiwilligensektor an. 41,6 Prozent der befragen Besucher waren im Brandschutz tätig, 19,7 Prozent im Zivilschutz und 19,4 Prozent im Erste-Hilfe-Bereich.
Aus dem Bereich öffentliche Verwaltung stammten 9 Prozent der befragten Besucher, gefolgt von den Bereichen Bergrettung (3,2 Prozent), Öffentliche Sicherheit und Ordnung (2,3 Prozent) und Wasserrettung (0,6 Prozent). Der Anteil der Fachbesucher war mit 90 Prozent sehr hoch. Knapp 25 Prozent der Befragten gaben an, Bestellungen getätigt zu haben oder dies nach dem Messebesuch zu tun. Auf die Frage nach dem Gesamteindruck der „Civil Protect 2011“ antworteten 52,3 Prozent mit „sehr gut“, 43,9 Prozent mit „gut“ und 3,9 Prozent mit „zufriedenstellend“.
Hundertprozentige Besucherzufriedenheit auf der „Civil Protect 2011“ in Bozen
• 7.200 Besucher und 123 Aussteller
• 100 Prozent positive Beurteilung seitens der Besucher
• 90 Prozent Fachbesucher
• Zufriedene Aussteller
• Rund 350 Teilnehmer am Kongress und den Einsatz-Schauübungen
Dies ist das positive Résumé der dritten Auflage der Fachmesse für Zivilschutz, Notfall und Brandschutz „Civil Protect“ in Bozen, die am 3. April nach drei intensiven Messetagen zu Ende gegangen ist. Diese Fachmesse unterstreicht die Kompetenz Südtirols im Zivilschutzbereich und stellt einen Branchentreffpunkt für ganz Italien und das benachbarte Ausland dar.
7.200 Besucher mit einer laut Besucher-Umfrage hundertprozentigen Zufriedenheit hat die dritte Auflage der „Civil Protect“ in Bozen an drei Tagen registriert: 52,3 Prozent der befragten Besucher haben diese Auflage mit „sehr gut“ bewertet, bei 43,9 Prozent lautete die Bewertung „gut“ und für 3,9 Prozent war „Civil Protect 2011“ „zufriedenstellend“. 97,1 Prozent der Befragten gaben an, auch die nächste Auflage im Jahr 2013 besuchen zu wollen und 92,9 Prozent fanden, dass Bozen der ideale Standort für eine Veranstaltung wie die „Civil Protect“ sei. Mit 90 Prozent sehr hoch war der Anteil der Fachbesucher an allen drei Messetagen.
Begleitet wurde die Fachmesse von zahlreichen Rahmenveranstaltungen wie dem internationalen Fachkongress mit fünf Modulen zu aktuellen Branchenthemen, praktischen Workshops, Einsatz-Schauübungen im Freigelände und einer Ausstellung von Feuerwehrhelmen aus aller Welt.
• 7.200 Besucher und 123 Aussteller
• 100 Prozent positive Beurteilung seitens der Besucher
• 90 Prozent Fachbesucher
• Zufriedene Aussteller
• Rund 350 Teilnehmer am Kongress und den Einsatz-Schauübungen
Dies ist das positive Résumé der dritten Auflage der Fachmesse für Zivilschutz, Notfall und Brandschutz „Civil Protect“ in Bozen, die am 3. April nach drei intensiven Messetagen zu Ende gegangen ist. Diese Fachmesse unterstreicht die Kompetenz Südtirols im Zivilschutzbereich und stellt einen Branchentreffpunkt für ganz Italien und das benachbarte Ausland dar.
Bozen, 4. April 2011 – 7.200 Besucher mit einer laut Besucher-Umfrage hundertprozentigen Zufriedenheit hat die dritte Auflage der „Civil Protect“ in Bozen an drei Tagen registriert: 52,3 Prozent der befragten Besucher haben diese Auflage mit „sehr gut“ bewertet, bei 43,9 Prozent lautete die Bewertung „gut“ und für 3,9 Prozent war „Civil Protect 2011“ „zufriedenstellend“. 97,1 Prozent der Befragten gaben an, auch die nächste Auflage im Jahr 2013 besuchen zu wollen und 92,9 Prozent fanden, dass Bozen der ideale Standort für eine Veranstaltung wie die „Civil Protect“ sei. Mit 90 Prozent sehr hoch war der Anteil der Fachbesucher an allen drei Messetagen.
Begleitet wurde die Fachmesse von zahlreichen Rahmenveranstaltungen wie dem internationalen Fachkongress mit fünf Modulen zu aktuellen Branchenthemen, praktischen Workshops, Einsatz-Schauübungen im Freigelände und einer Ausstellung von Feuerwehrhelmen aus aller Welt.
47,7 Prozent der befragten Besucher kamen aus Südtirol, 22,3 Prozent aus dem benachbarten Trentino, 10,6 Prozent aus dem Veneto, 9,7 Prozent aus der Lombardei, 2,3 Prozent aus der Emilia Romagna, 5,6 Prozent aus anderen Regionen Italiens und 1,8 Prozent aus dem Ausland.
Zufriedenheit herrschte auch bei den Ausstellern: „Die Civil Protect ist für uns nicht nur gut, sondern sehr gut gelaufen. Wir haben unser neues Produkt zum ersten Mal auf einer Messe vorgestellt, und die Reaktionen erhalten, die wir uns erwartet haben. Es wurde für Notfallsituationen im unwegsamen Gelände studiert und auf der Messe haben wir mit den Zivilschutzverantwortlichen der Regionen Piemont, Veneto, Marken, Lombardei und des italienischen Heeres Entscheidungsträger angetroffen. Das ist genau die Zielgruppe, die wir suchen, da sie die Kaufentscheidungen innerhalb der Organisationen treffen“, sagte der Verkaufsleiter der Firma Niederstätter, Ugo Rassele. „Auf der Civil Protect auszustellen war für uns wie ein Heimspiel, da der Sitz unseres Unternehmens in der Nähe von Bozen ist. Es waren sehr viele Freiwillige aus Südtirol, dem Trentino und aus Norditalien auf der Messe. Messeauftritte sind sehr wichtig, um Rückmeldungen von den Kunden zu erhalten und so stets das Ohr am Puls zu haben, um auf die Bedürfnisse der Branche reagieren zu können“, erklärte Herr Christian Giuliani von der Firma Pro Fire.
Dr. Elvezio Galanti von der nationalen Zivilschutzabteilung in Rom betonte im Rahmen der Eröffnungsfeier, dass es in Italien zwei bedeutende Zivilschutz-Branchentreffs gebe: R.E.A.S. in Montichiari bei Brescia und die „Civil Protect“ in Bozen. R.E.A.S. findet im Herbst dieses Jahres statt und die „Civil Protect“ kehrt 2013 wieder.
Alle Informationen zur Fachmesse unter: www.civilprotect.it
Einen Rettungshubschrauber aus nächster Nähe erleben, anhand eines Tests feststellen, wie fit man in Erste-Hilfe-Fragen ist, Feuerwehrhelme aus aller Welt oder alte Feuerwehrspritzpumpen besichtigen und den Einsatzkräften am Sonntag bei Einsatzübungen zusehen, all das können die Besucher der „Civil Protect“ erleben, die heute eröffnet wurde und noch bis Sonntag Einblick in die Welt des Rettungswesens sowie des Brand- und Zivilschutzes gibt.
Bozen, 1. April 2011 – „Der Zivilschutz funktioniert in Italien nach dem Prinzip der Subsidiarität. Der nationale Zivilschutz hält sich bei Notfällen wie dem Flüchtlingsstrom auf der Insel Lampedusa bewusst zurück, um die lokalen Zivilschutzeinheiten zu stärken. Wir sind aber selbstverständlich zur Stelle, wenn wir um Hilfe gebeten werden“, sagte Dr. Elvezio Galanti von der nationalen Zivilschutzabteilung in Rom heute im Rahmen der Eröffnungsfeier der „Civil Protect“ in Bozen. Landeshauptmann Luis Durnwalder hingegen bedankte sich bei allen Behörden- und Branchenvertretern und sagte, dass es schön sei, dass in Südtirol bei Einsätzen die Zuständigkeiten in den Hintergrund gestellt würden und der Notfall im Vordergrund stehe. „Danke, dass ihr immer zur Stelle seid, und vor allem, dass ihr immer für Notfälle gerüstet seid“, sagte er und meinte alle Bediensteten und Freiwilligen der lokalen Zivilschutzbranche.
Auf der „Civil Protect“ präsentieren sich noch bis Sonntag 123 Aussteller auf einer Ausstellungsfläche von 15.000 Quadratmetern. Mit dabei sind auch die Zivilschutzorganisationen der Regionen Lombardei, Veneto, Marche und Trentino Südtirol. Das Angebot auf der Messe reicht von der Sprechanlage für Unterwasser-Einsätze über Spezial-Schutzbekleidung und –Schuhwerk bis hin zu innovativen Technologien, spezieller Fahrzeugausstattung und Einsatzfahrzeugen aller Art für die Zivilschutzbranche.
Das Highlight für Fachbesucher ist der messebegleitende Fachkongress an allen drei Messetagen. Der Direktor der Landesabteilung für Brand- und Zivilschutz, Hanspeter Staffler, verweist auf die fachlich hohen Ansprüche der vielen freiwilligen und hauptamtlichen Zivilschützer und die damit verbundene Aus- und Weiterbildung als Grundlage des Kongresses im Rahmen der „Civil Protect 2011“: „Wir haben die Tagung auf zweieinhalb Tage angesetzt, damit die Zivilschützer mehrere Schwerpunkte des Zivilschutzes diskutieren können“, sagt Hanspeter Staffler und lädt alle ein, diese Plattform für einen persönlichen Erfahrungsaustausch zu nutzen. Im Mittelpunkt steht am Samstag die Bergrettung mit Themen wie Risikomanagement bei Einsätzen und die richtige Ausschaufeltechnik bei Lawineneinsätzen. Am Sonntag befasst sich der Civil Protect-Kongress die Themen Hyperthermie und Ertrinken.
Die „Civil Protect“ ist bis einschließlich Sonntag von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro. Kinder unter 12 Jahre zahlen keinen Eintritt ebenso Mitarbeiter und Freiwillige die entweder in Uniform zur Messe kommen oder bei der Registrierung an der Kasse eine Mitgliedskarte oder einen Ausweis vorweisen.
Alle Informationen zur Fachmesse unter: www.civilprotect.it
Die Wasserrettung, die Bergrettung und die Notfallmedizin sind die Kernthemen des internationalen Kongresses im Rahmen der „Civil Protect“ in Bozen. Vom 1. bis 3. April 2011 ist diese Fachmesse mit 123 Ausstellern auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern Branchentreffpunkt für Freiwillige und Bedienstete im Zivilschutz-, Notfall- und Brandschutzbereich, kann aber auch von allen am Zivilschutz Interessierten besucht werden.
Bozen, 31. März 2011 – Der internationale Fachkongress in der Messehalle ist in insgesamt fünf Module unterteilt und erstreckt sich über drei Tage. Den Auftakt macht die Gemeindelawinenkommission mit dem Modul 1 von 10 bis 12 Uhr. Dabei geht es um Lawinenkommissionen und Risikomanagement im In- und Ausland.
Im Anschluss daran erfolgt im Kongresssaal (Halle C Gang 19) mit Beginn um 12.30 Uhr die offizielle Eröffnung der dritten Auflage der „Civil Protect“.
Am Nachmittag des ersten April steht dann die Wasserrettung im Mittelpunkt. Das Modul 2 beginnt um 15 Uhr und umfasst vier Vorträge zu praxisbezogenen Themen. Einleitend wird vom Unternehmer und Taucher Franz Niederkofler aus Pfalzen/Südtirol über die Entstehung der Wasserrettung in Südtirol, deren Organisationsstruktur und Aufgabenbereiche berichtet. Franz Niederkofler ist seit 1983 Präsident der Südtiroler Wasserrettung und geht in seinem Vortrag auch auf das Thema Alarmierungsplan ein. Im Anschluss daran folgt ein Vortrag über Einsätze bei stehenden Gewässern von Franz Rossmann aus der Steiermark in Österreich: Er spricht über Einsätze bei geschlossenen Eisdecken, die Gefahr durch Unterschätzung und die Anforderungen an die Rettungskräfte unter diesen schwierigen Bedingungen. Thema des dritten Beitrags von Dr. Klaus Wallnöfer aus Tirol in Österreich hingegen sind Einsätze bei fließenden Gewässern und den Abschluss macht ebenfalls ein Referent aus Österreich: Der Arzt Prof. Heiko Renner aus der Steiermark spricht über Unfälle im Wasser aus medizinischer Sicht und über Gefahren und Erkenntnisse Kaltwassertauchen und über die Definition von Beinahe-Ertrinken und was Ertrinken aus medizinischer Sicht bedeutet.
Am zweiten Kongresstag, dem 2. April, steht die Bergrettung in den Modulen 3 und 4 im Mittelpunkt: Sowohl im Sommer als auch im Winter entdecken immer mehr Menschen den Reiz der Berge für sich: Gletscher schmelzen, Hitzesommer häufen sich, Extremereignisse kommen immer öfter vor – Meldungen von Bergunglücken häufen sich in der medialen Berichterstattung, denn Hochgebirge mit ihren Vergletscherungen, Permafrostbereichen oder Vegetationsgesellschaften sind ausgesprochen sensible Klimaindikatoren, die auf minimale Änderungen in ihrer Umgebung reagieren und Risiken für Bergbegeisterte mit sich bringen. An diesem Tag kommen im Modul 3 des Civil Protect-Kongresses in der Messe Bozen folgende Themen zur Sprache: Die Optimierung der Überlebenswahrscheinlichkeit in der Lawine, Grenzen der alpinen Notfallmedizin im hochalpinen Gelände, die richtige Ausschaufeltechnik und die Entwicklung des Euro-Notrufs 112. Im Modul vier am Nachmittag hingegen werden Risiken und gesetzliche Aspekte der Bergrettung erläutert; die Themen reichen von Risikomanagement im Einsatz über Arbeitssicherheit im Rettungswesen und die gesetzliche Lage beim Skitourengehen auf und außerhalb der Pisten.
Im fünften und letzten Modul geht es am Sonntag, den 3. April um Hyperthermie und Ertrinken. Weiters gibt es an diesem Tag um 13 Uhr im Kongresszentrum Messe Bozen/Hotel Four Points Sheraton einen Workshop zur Bergung im bewegten Wasser: Zwei technisch ausgebildete Mitglieder von „Onda Selvaggia“ zeigen in einem theoretisch-praktischen Kurs den Gebrauch des Wurfsacks bei Bergungsmanöver im bewegten Wasser. Mit Hilfe eines einführenden Videos werden die Vorgehensweisen bei Einsätzen im bewegten Wasser und der Gebrauch von Seilen erklärt.
Im Freigelände simulieren das Weiße Kreuz und die Feuerwehr am Sonntag um 11 Uhr einen Verkehrsunfall mit Gefahrgutaustritt und um 14 Uhr zeigt das Rote Kreuz in einer weiteren Einsatz-Schauübung die Vorgehensweise bei einem chemischen Unfall.
Besucherinformationen:
Eintritt: 5,00 €
3-Tages-Abonnement: 7,00€
Freier Eintritt vor Ort für:
- Mitarbeiter und Freiwillige in Uniform erhalten einen freien Eintritt. Dazu müssen Sie sich vor Ort an den Kassen registrieren.
- Mitarbeiter und Freiwillige, die nicht in Uniform sind, aber eine Mitgliedskarte oder einen Ausweis vorweisen können, erhalten einen freien Eintritt. Dazu müssen Sie sich vor Ort an den Kassen registrieren.
- Kinder unter 12 Jahre
Alle Informationen zur Fachmesse unter: www.civilprotect.it
Das Italienische Rote Kreuz der Autonomen Provinz Bozen präsentiert im Rahmen der Messe
Civilprotect 2011 sein Feldspital, welches zum Katastrophenhilfsdienst des Landeszivilschutzes
gehört. Das Feldspital wurde so konzipiert, dass es für Katastrophen aber auch bei
programmierten Großveranstaltungen als Behandlungsstelle die medizinische Erstversorgung, die
Stabilisierung kritischer Patienten und für Kurzaufenthalte dienen kann.
Gesamte Pressemitteilung lesen
Vom 1. bis 3. April 2011 wird auch die Landesabteilung Wasserschutzbauten auf der Civil Protect 2011 vertreten sein. Interessierte können sich an diesen drei Tagen über die Tätigkeit der Abteilung, laufende EU-Projekte in diesem Bereich und das neue interaktive Computerspiel "FLUX" informieren.
Die auf dem Messestand der Landesabteilung Wasserschutzbauten präsentierten Hauptthemen lauten "Hochwasserschutz" und "die Bedeutung des Lawinenschutzes in Südtirol". Zudem haben Messebesucher die Möglichkeit, sich über die laufende Tätigkeit der Abteilung und EU-Projekte in diesem Bereich zu informieren.
"Als Teil der Zivilschutzstruktur in Südtirol legen wir großen Wert darauf, die Bevölkerung über Naturgefahren wie Hochwasser, Lawinen und Muren zu informieren und dafür zu sensibilisieren”, erklärt Rudolf Pollinger, Direktor der Abteilung Wasserschutzbauten. Dasselbe Ziel verfolgt das im Dezember online gestellte, interaktive Computerspiel "FLUX", das sich vor allem an Kinder und Jugendliche sowie Lehrpersonen richtet. Auf spielerische Art und Weise werden den Spielern Thematiken wie Naturgefahren, Bodenschutz, Wildbach- und Lawinenverbauung, Ingenieurbiologie, Gefahrenzonenpläne oder die Aufgaben der Wasserpolizei näher gebracht. Wer sich in diesem Spiel versuchen möchte, hat dazu während der Civil Protect 2011 direkt am Messestand oder unter www.flux.bz.it Gelegenheit. Für die Produktion des Spiels zeichnet "helios - Agentur für audiovisuelle Kommunikation“ unter der Regie von Patrick Kofler aus Bozen verantwortlich.
An die Jugend bzw. an Familien richtet sich auch ein besonderes Gewinnspiel am Messestand der Abteilung Wasserschutzbauten, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt.
Kontakt
Landesabteilung Wasserschutzbauten
Cesare-Battisti-Straße 23
I-39100 Bozen
Tel. +39 0471 41 45 27
Fax +39 0471 41 45 99
E-Mail: judith.weissensteiner@provinz.bz.it
Die Wasserrettung Südtirol ist die jüngste Blaulicht-Organisation Südtirols und wurde im Jahr 1992 von drei im Sporttauchen tätigen Vereinen gegründet. Heute besteht die Wasserrettung Südtirol aus 4 Dienststellen, welche auf das ganze Land Südtirol verteilt sind (Bozen, Brixen, Bruneck und Meran).
Die Wasserrettung Südtirol ist zuständig für Rettungs- und Hilfseinsätze in stehenden und fließenden Gewässern. Zur Zeit stehen landesweit mehr als 60 Einsatzkräfte zur Verfügung.
Der Landesverband ist zuständig für die Koordinierung der einzelnen Dienststellen in Bezug auf Ausbildung und Ausrüstung sowie für die Kontakte zur Landesverwaltung und zu den anderen Rettungs- und Hilfsorganisationen. Durch eine Konvention mit dem Land Südtirol wurde die Rolle der Wasserrettung als Rettungs- und Hilfsorganisation festgeschrieben. Darauf basiert auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen sowie die Finanzierung der ordentlichen Tätigkeit.
Die Tätigkeit erfolgt in 4 Bereichen: Tauchen, Fließwasserrettung, Wildwasserrettung und Bootsdienst.
Taucher:UW-Arbeiten in stehenden Gewässern. Getaucht wird vorwiegend mit Trockentauchanzügen und kaltwassertauglichen Geräten. Aufgabe ist die Suche und Bergung von Personen und Gegenständen.
Fließwasserretter:Dieser ist befähigt, Einsätze in fließenden Gewässern bis zur Stufe 3 durchzuführen. Ein großer Teil von Südtirols Fließwasser fällt in diese Klassifizierung.Die Ausrüstung besteht aus Neoprenanzug, Schuhe, Helm, Schwimmweste und Wurfsack.
Wildwasserretter: Dieser ist befähigt, Einsätze in fließenden Gewässern über der Stufe 3 durchzuführen (Gewässer mit sehr starker Strömung und Verblockung). Die Ausrüstung entspricht jener des Fließwasserretters.
Bootsführer:Zum Führen von motorbetriebenen Booten wird die Befähigung für Binnengewässer benötigt. Der Einsatz erfolgt in stehenden Gewässern und auf großen Flüssen (z.B. Etsch).
Bei der Civilprotect 2011 wird von der Wasserrettung Südtirol am 01.04.2011 ein Seminarnachmittag gestaltet. Themen dieser Vorträge sind die Vorstellung der Wasserrettung Südtirol, Einsätze in stehenden Gewässern bei geschlossener Eisdecke, Einsätze in fließenden Gewässern und Unfälle im Wasser aus medizinischer Sicht. Als Referenten konnten Experten im Bereich Wasserrettung gewonnen werden. Angesprochen sind bei diesen Seminaren alle im Bereich Rettung tätigen Personen (Feuerwehrleute, Ärzte, Sanitäter, Wasserretter, usw.).
Am Stand der Wasserrettung können sich die Besucher über die Tätigkeit der Wasserrettung in Südtirol informieren. Gezeigt wird auch ein Teil der zur Verfügung stehenden Ausrüstung.
Weitere Informationen zur Wasserrettung Südtirol finden Sie unter:
www.wasserrettung.bz.it
Das Thema des Kongress-Sonntags bei der Civil Protect 2011 am 3. April sind die Notfälle Hypothermie und Ertrinken. Dieses fünfte Modul des Fachkongresses organisiert der Landesrettungsverein Weißes Kreuz zusammen mit dem Roten Kreuz und der Landesnotrufzentrale 118.
Der Landesrettungsverein Weißes Kreuz führt als größte Südtiroler Rettungs-organisation Krankentransporte und Rettungseinsätze durch sowie verschie-dene Dienstleistungen im sozialen und gesundheitlichen Bereich, besonders für Kranke, Verunglückte, Behinderte, Ältere und verschiedentlich benachtei-ligte Personen. Auch wenn die Hauptaufgabe des Weißen Kreuzes Kranken und Rettungstransporte sind, nehmen die Bereiche Aus- und Weiterbildung (Erste-Hilfe-Kurse), der Hausnotruf für Senioren, die Bereitschaftsdienste, die Notfallseelsorge und die Zivilschutztätigkeiten im Rahmen des Betreuungszu-ges einen großen Teil der Vereinstätigkeit ein. Zudem ist das Weiße Kreuz federführendes Mitglied der Landesflugrettung.
Als anerkannter Freiwilligenverein muss der Anteil am Gesamtumfang der Tätigkeiten des Weißen Kreuzes, der von Freiwilligen geleistet wird, mehr als die Hälfte ausmachen. Das Europäische Jahr der Freiwilligen 2011 ist ein weiterer Anlass, sich über das Mitwirken und die soziale Bedeutung des Eh-renamtes zu informieren. Sicher interessiert die Messebesucher auch dieser Aspekt des Vereins: Denn es ist eine der örtlichen Organisationen, in welche das Ehrenamt bekanntlich stark involviert ist.
Am Sonntag, den 4. April, ab 10 – 12 Uhr referieren zuerst Dr. Georg Ramml-mair und Dr. Helmuth Ruatti über Epidemiologie der Hypothermie und Erfrie-rungen, es folgen Dr. Giacomo Strapazzon mit Pathologien nach Lawinenun-glücken, Dr. Marc Kaufmann mit dem Klinischen Management „Modell in Inns-bruck“, Dr. Ernst Fop stellt die Studie Reanimation bei Hypothermie mit der Herzdruckmaschine „Lucas 2“ vor, Dr. Manfred Brandstätter das Hypother-mieprotokoll und Dr. Fabio Rispoli die Wasserrettung.
Am Stand des Weißen Kreuzes erhalten die Messebesucher einen Überblick über das Leistungsspektrum des Vereins und Informationen über die Vortei-le der Mitgliedschaft beim Weißen Kreuz. Sie können eine neue Erste-Hilfe-Anwendung auf ihr Handtelefon herunterladen, die Lebensrettenden So-fortmaßnahmen unter Anleitung eines Ausbilders ausprobieren und ihr Erste-Hilfe- Wissen an einem Quiz testen.
----------- --------------------
Kontakt Medien:
Dr. Prisca Prugger, PR, T 0471 444 393 H 335 8473369
Die SÜDTIROLER BERG- UND HÖHLENRETTUNG ist eine Freiwilligen-organisation (Onlus) des Nationalen Berg- und Höhlenrettungsdienstes (CNSAS), eine Untersektion des Club Alpino Italiano (CAI), die seit über 50 Jahren mit großer Professionalität im Bereich der Berg- und Höhlenrettung tätig ist.
Die Wasserrettung, die Bergrettung und die Notfallmedizin sind die Kernthemen des internationalen Kongresses im Rahmen der „Civil Protect“ in Bozen. Vom 1. bis 3. April 2011 ist diese Fachmesse der Branchentreffpunkt für Freiwillige und Bedienstete im Zivilschutz-, Notfall- und Brandschutzbereich.
Der internationale Fachkongress in der Messehalle ist in insgesamt fünf Module unterteilt und erstreckt sich über drei Tage.
Am Nachmittag des ersten April steht auf der „Civil Protect“ die Wasserrettung im Mittelpunkt. Das Modul zwei beginnt um 15 Uhr und umfasst vier Vorträge zu praxisbezogenen Themen. Einleitend wird vom Unternehmer und Taucher Franz Niederkofler aus Pfalzen/Südtirol über die Entstehung der Wasserrettung in Südtirol, deren Organisationsstruktur und Aufgabenbereiche berichtet. Franz Niederkofler ist seit 1983 Präsident der Südtiroler Wasserrettung und geht in seinem Vortrag auch auf das Thema Alarmierungsplan ein. Im Anschluss daran folgt ein Vortrag über Einsätze bei stehenden Gewässern von Franz Rossmann aus der Steiermark in Österreich: Er spricht über Einsätze bei geschlossenen Eisdecken, die Gefahr durch Unterschätzung und die Anforderungen an die Rettungskräfte unter diesen schwierigen Bedingungen. Thema des dritten Beitrags von Dr. Klaus Wallnöfer aus Tirol in Österreich hingegen sind Einsätze bei fließenden Gewässern und den Abschluss macht ebenfalls ein Referent aus Österreich: Der Arzt Prof. Heiko Renner aus der Steiermark spricht über Unfälle im Wasser aus medizinischer Sicht und über Gefahren und Erkenntnisse Kaltwassertauchen und über die Definition von Beinahe-Ertrinken und was Ertrinken aus medizinischer Sicht bedeutet.
Am zweiten Kongresstag, dem 2. April, steht die Bergrettung in den Modulen drei und vier im Mittelpunkt: Sowohl im Sommer als auch im Winter entdecken immer mehr Menschen den Reiz der Berge für sich: Gletscher schmelzen, Hitzesommer häufen sich, Extremereignisse kommen immer öfter vor – Meldungen von Bergunglücken häufen sich in der medialen Berichterstattung, denn Hochgebirge mit ihren Vergletscherungen, Permafrostbereichen oder Vegetationsgesellschaften sind ausgesprochen sensible Klimaindikatoren, die auf minimale Änderungen in ihrer Umgebung reagieren und Risiken für Bergbegeisterte mit sich bringen. An diesem Tag kommen im Modul drei des Civil Protect-Kongresses in der Messe Bozen folgende Themen zur Sprache: Die Optimierung der Überlebenswahrscheinlichkeit in der Lawine, Grenzen der alpinen Notfallmedizin im hochalpinen Gelände, die richtige Ausschaufeltechnik und die Entwicklung des Euro-Notrufs 112. Im Modul vier am Nachmittag hingegen werden Risiken und gesetzliche Aspekte der Bergrettung erläutert; die Themen reichen von Risikomanagement im Einsatz über Arbeitssicherheit im Rettungswesen und die gesetzliche Lage beim Skitourengehen auf und außerhalb der Pisten.
Die „Civil Protect“ ist ein Treffpunkt für Fachbesucher, Freiwillige, Institutionen und Verbände der Branche. Auf einer Ausstellungsfläche von 12.000 m² präsentieren sich über 150 Aussteller aus dem In- und Ausland. Abgerundet werden die Produktschau und der internationale Fachkongress und von praktischen Vorführungen internationaler Einsatzgruppen im Freigelände.
Alle Informationen zur Fachmesse unter: www.civilprotect.it
Ein Bergschuh, in dem man, dank Sensor- und Pumptechnologie, nicht umknicken kann, ist nur eine von vier innovativen Produktideen, die bei einem Treffen zwischen Südtiroler Rettungsorganisationen und Mitgliedsunternehmen des Clusters Zivilschutz & Alpine Sicherheit des TIS entwickelt wurden. Der TIS innovation park soll nun in weiterer Folge die Realisierbarkeit der Projektideen überprüfen.
Produktideen für die „nähere und fernere Zukunft“ zu finden, war das Ziel des Innovationsworkshops zwischen Südtiroler Zivilschutz, Berufsfeuerwehr, und Bergrettung auf der einen und Mitgliedsunternehmen des Clusters Zivilschutz & Alpine Sicherheit wie Salewa, Securplan, Boscarol, PPS Group, Nitz, Systent, TPI oder Alpenbau auf der anderen Seite.
Der „unumknickbare“ Bergschuh
Am Ende des Treffens standen neben dem „unumknickbaren“ Sensor-Pump-Bergschuh noch drei weitere Produktideen.
Drahtlose Internetzugriffspunkte im Gelände
Zur Fragestellung, ob Internet und Smartphones für die Datenübermittlung im Gelände genutzt werden können, wurden ebenfalls Produktideen gesammelt. Beispielsweise könnten hier „Hot Spots“ eingesetzt werden. Hot Spots sind öffentliche, drahtlose Internetzugriffspunkte, die für jedermann zugänglich sind. Die meisten finden sich in Restaurants, Cafés, Hotels, Krankenhäusern oder öffentlichen Plätzen. Mit einem Notebook, PDA oder Mobiltelefon kann man mittels WLAN-Technologie eine Verbindung zum Internet aufbauen. „Diese Technologien könnte man hervorragend für die Übermittlung von Warnmeldungen nutzen“, erklärt Andreas Winkler vom TIS. „Vorstellbar wäre, dass Abgänge von Steinschlägen oder Lawinen per Smartphone an Rettungskräfte übermittelt werden“, so Winkler.
No risk, no fun – Gefahrentraining mit Unterhaltungswert
Vorbild ist das Modell des Fahrsicherheitszentrums. Nur üben eben nicht Führerscheinneulinge das Autofahren, sondern Jugendliche und Familien erlernen das richtige Verhalten im alpinen Gelände - die Rede ist von einer Art „Safetypark am Berg“. Gefahrensituationen werden simuliert und von den Besuchern gemeistert. „Hierbei handelt es sich natürlich um ein Angebot mit hohem touristischen Nutzen“, erörtert Andreas Winkler. Ein solches Angebot könnte vor allem in schon bestehenden Skigebieten eingegliedert werden und das Freizeit- und Erlebnisangebot ergänzen.
Gut getarnte Schutzbauten
Wie können Schutzbauten im alpinen Gelände harmonisch ins Landschaftsbild integriert werden? Diese Frage war die Inspiration für viele Produktideen. Beispiel Lawinenverbauung: Können diese Schutzbauten künftig farblich so getarnt werden, dass sie dem Bergwanderer oder Skifahrer gar nicht weiter auffallen? Können Schutzbauten vielleicht sogar aus naturnahen Materialien konstruiert werden? Oder können sie sogar so gestaltet sein, dass sie – je nach Bedarf – ein und ausgefahren werden können? All diese Fragen gilt es für den TIS innovation park zu klären. „Und zwar hinsichtlich ihrer ökonomischen und ökologischen Machbarkeit“, erläutert Andreas Winkler, Area Manager des Bereichs Alpine Technologien des TIS innovation park.
„Für alle entwickelten Ideen gilt, dass jetzt erst die Machbarkeit analysiert und das notwendige Know-how sowie die erforderlichen Technologien gefunden werden müssen“, sagt Area Manger Winkler und ergänzt: „Grundsätzlich sind wir aber mit dem Ergebnis des Treffens zwischen Anwendern und Herstellern sehr zufrieden. Die erarbeiteten Ideen zeigen, welch hohes Innovationspotential im Bereich Zivilschutz & Alpiner Sicherheit vorhanden ist.“, so Winkler. Vor allem über den regelmäßigen interaktiven Dialog zwischen den Unternehmen und den Rettungsorganisationen werde Innovation greifbar und umsetzbar.
14.00-14.30 Uhr
Vorstellung der Wasserrettung Südtirol - Geschichte - Organisationsstruktur - Aufgabenbereiche – Alarmierungsplan
Franz Niederkofler - Pfalzen/Südtirol
Unternehmer - Taucher seit 1983 - Bootsführer seit 19xx - steht der Wasserrettung Südtirol seit der Gründung im Jahr 1991 als Präsident vor
14.30-15.00 Uhr
Einsätze bei stehenden Gewässern
Geschlossene Eisdecken – Gefahr durch Unterschätzung – Anforderungen an die Rettungskräfte
Franz Rossmann - Lebring/Steiermark/Österreich
Feuerwehrmann - Ausbilder an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark - Landeswasserdienstbeauftragter der Freiwilligen Feuerwehren der Steiermark - Tauchlehrer – Bootsführer
15.00-15.30 Uhr
Einsätze bei fließenden Gewässern
Das Fließgewässer – Gefahr durch Unterschätzung – Anforderungen an die Rettungskräfte
Dr.Klaus Wallnöfer - Innsbruck/Tirol/Österreich
Universitätsassistent am Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre der Universität Innsbruck, Landesreferent für Wildwasserwesen der Wasserrettung Tirol, Canyoningführer,
15.30 -16.00 Uhr
Unfälle im Wasser aus medizinischer Sicht
Kaltwassertauchen: Gefahren und Erkenntnisse – (Beinahe)Ertrinken: was heißt hier tot ?
OA Dr.med. univ. Heiko Renner - Graz/Steiermark/Österreich
Facharzt für Allgemein-und Thorax-Chirurgie, Mitglied der österreichischen Ärztekammer, Taucherarzt, Feuerwehrtaucher
Bei allen Vorträgen stehen die einzelnen Referenten für Fragen zur Verfügung. Nach Abschluss der Vortragsreihe stehen alle Referenten gemeinsam für die Abschlussdiskussion zur Verfügung.
Die Vorträge haben eine Dauer von ca. 20 Minuten. Für weitere 5 Minuten steht der Referent für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung.
Um effizienter nach vermissten Personen suchen zu können, hat die Landesregierung am 13. Dezember 2010 beschlossen, ein eigens entwickeltes System aus Bayern anzukaufen. Dank ihm ist es möglich, die Handys Vermisster zu orten, auch wenn diese keinen Empfang haben.
Mehr dazu
TIS & Südtiroler Bergrettung im AVS organisieren Pistenrettungskurs in China
Erfahrung und Know-how der Südtiroler Bergrettung sind nicht nur hierzulande, sondern auch im fernen China geschätzt und gefragt. Im Auftrag eines chinesischen Skiresorts organisierte der Bergrettungsdienst im Alpenverein Südtirol in Zusammenarbeit mit dem Cluster Sports & winterTECH des TIS innovation park einen sechstätigen Pistenrettungskurs für eine Gruppe von Skiresort-Mitarbeitern.
Eine vierköpfige Gruppe des Bergrettungsdienstes im Alpenverein Südtirol machte sich Ende November ehrenamtlich auf den Weg nach China, genauer gesagt nach Urumqi, der Hauptstadt der westlichsten Provinz Chinas Xinjiang. Hier liegt das neu errichtete Silk Road International Ski Resort, das größte Skigebiet im Nordwesten Chinas. Bei der Errichtung und Ausstattung dieses Skigebietes war der im Herbst verstorbene Erwin Stricker federführend dabei, drei weitere Mitgliedsunternehmen des Cluster sports- & winterTECH im TIS konnten Aufträge abwickeln.
25 Personen aus drei verschiedenen Skigebieten nahmen am theoretischen und praktischen Grundlehrgang zur Rettung von Verletzten auf der Piste teil. „An Praxisbeispielen mangelte es nicht. Allein am ersten Tag hatten wir 8 Einsätze zu bewältigen: von Zerrungen über Brüche bis hin zu anderen Traumata war alles dabei. Die meisten Verletzungen rühren daher, dass etwa 95 Prozent der Touristen Skianfänger sind und ihr skifahrerisches Können falsch einschätzen“, erzählt Oskar Zorzi von der Südtiroler Bergrettung.
Was vor Ort fehlte, waren vor allem Erste-Hilfe-Materialien und Know-how. „Technisches Gerät war dagegen teilweise vorhanden, jedoch wusste man nicht, damit umzugehen“, so Zorzi. Das Bergrettungsteam war mit dem Einsatz der Kursteilnehmer sehr zufrieden. „Die Gruppe war sehr motiviert, interessiert und lernte schnell. Wir waren angenehmen überrascht, welchen hohen Expertenstatus man uns Südtiroler Bergrettern bescheinigte“, so Zorzi und betonte außerdem, dass die gesamten Kosten für den Pistenrettungskurs von der dortigen Skigebietsleitung bezahlt worden sind.
Für die Zukunft sind weitere Pistenrettungskurse in China geplant, weiß Thomas Egebrecht, Manager des Clusters Sports & winterTECH zu berichten. Egebrecht war selbst in China dabei und einige Tage gemeinsam mit dem Chinesischen Skiverband auf Lokalaugenschein in Sachen Planung neuer Skigebiete. „Neben dem steigenden Interesse für Wintertechnologie „made in Südtirol“ gewinnen sicherheitsrelevante Themen zunehmend an Relevanz“, so Egebrecht. Der Chinesische Skiverband habe großes Interesse an einem einheitlichen Ausbildungsprogramm für Pistensicherheit und Pistenrettung. Der Bergrettungsdienst im Alpenverein Südtirol wäre ein sehr kompetenter und willkommener Partner. Man werde jetzt gemeinsam mit dem Bergrettungsdienst im Alpenverein Südtirol die Möglichkeiten prüfen und dem Chinesischen Skiverband dann ein sinnvolles, auf Nachhaltigkeit aufgebautes Ausbildungskonzept präsentieren.
Die Wasserrettung im Mittelpunkt am ersten Kongresstag der „Civil Protect“ in Bozen. Vom 1. bis 3. April 2011 ist diese Fachmesse der Branchentreffpunkt für Freiwillige und Bedienstete im Zivilschutz-, Notfall- und Brandschutzbereich. Begleitet wir die Messe von einem hochkarätig besetzten internationalen Kongress.
Bozen, Februar 2011 – Am Nachmittag des ersten April steht auf der „Civil Protect“ die Wasserrettung im Mittelpunkt. Der Kongress in der Messehalle beginnt um 15 Uhr und umfasst vier Vorträge zu praxisbezogenen Themen. Einleitend wird vom Unternehmer und Taucher Franz Niederkofler aus Pfalzen/Südtirol über die Entstehung der Wasserrettung in Südtirol, deren Organisationsstruktur und Aufgabenbereiche berichtet. Franz Niederkofler ist seit 1983 Präsident der Südtiroler Wasserrettung und geht in seinem Vortrag auch auf das Thema Alarmierungsplan ein. Im Anschluss daran folgt ein Vortrag über Einsätze bei stehenden Gewässern von Franz Rossmann aus der Steiermark in Österreich: Er spricht über Einsätze bei geschlossenen Eisdecken, die Gefahr durch Unterschätzung und die Anforderungen an die Rettungskräfte unter diesen schwierigen Bedingungen. Thema des dritten Beitrags von Dr. Klaus Wallnöfer aus Tirol in Österreich hingegen sind Einsätze bei fließenden Gewässern und den Abschluss macht ebenfalls ein Referent aus Österreich: Der Arzt Prof. Heiko Renner aus der Steiermark spricht über Unfälle im Wasser aus medizinischer Sicht und über Gefahren und Erkenntnisse Kaltwassertauchen und über die Definition von Beinahe-Ertrinken und was Ertrinken aus medizinischer Sicht bedeutet.
Die „Civil Protect“ ist ein Treffpunkt für Fachbesucher, Freiwillige, Institutionen und Verbände der Branche. Auf einer Ausstellungsfläche von 12.000 m² präsentieren sich über 150 Aussteller. Abgerundet werden die Produktschau und der internationale Fachkongress und von praktischen Vorführungen internationaler Einsatzgruppen im Freigelände.
Alle Informationen zur Fachmesse unter: www.civilprotect.it
Prävention, Intervention, Transfer
Symposium im TIS informierte über Zivilschutz & Alpine Sicherheit in Südtirol
Die Rolle des Zivilschutzes in Südtirol, die Wichtigkeit der Freiwilligenorganisationen und die Herausforderungen, die das Leben im Alpenraum mit sich bringt: das waren nur einige der Themen des Symposiums „Zivilschutz & Alpine Sicherheit“, das letzte Woche im TIS innovation park stattfand. Veranstaltet wurde das Symposium vom neu gegründeten Cluster Zivilschutz & Alpine Sicherheit des TIS.
Der Zivilschutz umfasst alle nicht-militärischen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung, von Betrieben und öffentlichen Einrichtungen. Dazu zählt also das Tagesgeschäft der Feuerwehren, der Bergrettung und des Katastrophenschutzes. „Der Zivilschutz in Südtirol nimmt allein schon auf Grund der zahlreichen freiwilligen Helfer eine Vorreiterrolle ein“, so Hanspeter Staffler, Direktor der Abteilung Brand- und Zivilschutz. „In Südtirol gibt es bereits gut funktionierende Netzwerke zwischen den Akteuren aus diesem Bereich. Nun geht es um die Verknüpfung dieser Netzwerke, das durch den neuen Cluster im TIS erreicht werden kann“, so Staffler weiter. Die Stärken des Südtiroler Zivilschutzes liegen also vor allem im sozialen Verantwortungsgefühl von Seiten der Bevölkerung. Die Schwächen, also Faktoren, auf die der Zivilschutz so gut wie keinen Einfluss hat, liegen laut Staffler in psychosozialen Faktoren wie etwa Eigenverantwortung oder Risikoakzeptanz oder aber auch in äußeren Faktoren wie beispielsweise dem Klimawandel. „Dabei ist zu berücksichtigen“, so Staffler, „dass die Aufgabe des Zivilschutzes nicht die Verhinderung von Katastrophen ist, sondern die Minimierung von Chaosphasen“.
Florian Demetz, ärztlicher Leiter der Südtiroler Bergrettung im Alpenverein, unterstrich in seinem Referat die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Mitglieder. „Ohne die Leidenschaft dieser Menschen, zu helfen, wo sie nur können, gäbe es keine funktionierende Bergrettung“, so Demetz. Bernhard Hofmann-Wellenhof, Professor an der Technischen Universität Graz, stellte das Projekt SARONTAR vor. Dieses beruht auf einem satellitenbasierten Einsatzleitsystem zur rascheren und effektiveren Hilfeleistung und einer koordinierten Vorgehensweise der Rettungskräfte bei Alpinunfällen. Des Weiteren referierten Hermann Brugger, Leiter des Instituts für Alpine Notfallmedizin an der EURAC, der das Institut vorstellte, sowie Andreas Winkler, Manager des Bereichs Alpine Technologien des TIS innovation park, der über das zukunftsträchtige Südtiroler Stärkefeld Zivilschutz & Alpine Sicherheit sprach.
Im zweiten Teil des Symposiums hatten Unternehmen der Branchen Zivilschutz & Alpine Sicherheit, die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren. Außerdem veranschaulichte eine miniEXPO mit technologischen Neuheiten und innovativen Produkten das Innovationspotential, das in Südtiroler Unternehmen dieses Sektors steckt.
Heiko Schoberwalter
Astrid Brunetti
Kommunikation
heiko.schoberwalter@tis.bz.it
T +39 0471 068 306
F +39 0471 068 100
Über Generationen gewachsenes Know-how und Kompetenzen auf höchstem Niveau machen Südtirol zu einem Exzellenz-Standort für Unternehmen der Branchen Zivilschutz und Alpine Sicherheit – vor allem für technologische Neu- und Weiterentwicklungen. Viele Südtiroler Unternehmen sind in diesem Stärkefeld bereits erfolgreich tätig. Um die Schlagkraft der Unternehmen zu erhöhen, gründet der TIS innovation park im Bereich der Alpinen Technologien den neuen Cluster „Zivilschutz & Alpine Sicherheit“. Ziel des neuen Clusters ist es, die Energien von Unternehmen zu bündeln, Kooperationen anzuregen, den Erfahrungsaustausch voranzutreiben und Innovationsprojekte zu initiieren.
Im Rahmen einer Pressekonferenz am 28.10.2010 um 11 Uhr im TIS innovation park wird der neue Cluster erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine miniEXPO anlässlich der Clustergründung präsentiert technologische Neuheiten und führt innovative Produkte vor. Darüber hinaus wird die Südtiroler Bergrettung einen Rettungseinsatz im TIS innovation park simulieren: Der Innovationslandesrat Roberto Bizzo höchstpersönlich wird vom 2. Stock ins Foyer des TIS abgeseilt.
Dem Zivil- und Katastrophenschutz kommt innerhalb der Gesellschaft eine enorme Bedeutung zu. Diese zu verbreiten, ist eines der Hauptziele der beiden Fachmessen „Civil Protect“ in Bozen und R.E.A.S. in Montichiari. Die nächste Messe im Katastrophen- und Zivilschutzbereich in Italien ist in den Startlöchern: Die Rettungsmesse R.E.A.S. findet vom 8. bis 10. Oktober 2010 im Messezentrum „Centro Fiera del Garda” in Montichiari (BS) statt.
Das Messezentrum „Fiera del Garda Montichiari“ und Messe Bozen sind die Veranstalter der beiden bedeutendsten Messen Italiens im Notfall-, Brand-, Zivilschutz- und Erste-Hilfe-Bereich: Die Rettungsmesse R.E.A.S. in Montichiari feiert in diesem Jahr ihre elfte Auflage und wird jährlich in der Provinz Brescia abgehalten, wo es Tausende Freiwillige gibt. Die “Civil Protect” in Bozen hingegen findet seit 2007 im Zweijahresrhythmus statt, und rückt das Know-how der Region Trentino Südtirol auf dem Gebiet Katastrophenschutz, Notfall und Brandschutz in den Mittelpunkt.
Die Teilnahme an der R.E.A.S. Messe von hoch spezialisierten Ausstellern und Fachleuten aus ganz Europa unterstreicht ihre Bedeutung auf internationaler Ebene. Getragen wird die Veranstaltung auch von der Präsenz zahlreicher freiwilligen Organisationen, staatlicher Behörden sowie der Provinz Brescia und der Region Lombardei. In nur wenigen Jahren hat sich die R.E.A.S. von einer kleinen Veranstaltung zu einer Messe mit internationaler Ausstrahlung entwickelt und Fachbesucher aus Deutschland, Spanien, der Schweiz, Österreich und Großbritannien angezogen.
R.E.A.S 2010 wird drei Tage lang eine Plattform für einen internationalen Erfahrungsaustausch sein. Eine immer höhere Spezialisierung und effizientere Koordinierung der Einsatzkräfte in Notfallsituationen sind die Herausforderung des Zivil- und Katastrophenschutzes. Die Messe rund um den Notfall R.E.A.S. ist eine einzigartige Gelegenheit, neue Technologien und Techniken der Erstversorgung kennenzulernen. Mit der Teilnahme zahlreicher Freiwilliger aus dem Raum Brescia wird der Notfall geprobt, um zu sehen, wie die einzelnen Einsatzkräfte interagieren und effizient eingreifen können. Die Messe sieht auch einen Kongress und Seminare vor.
Für nähere Informationen:
Segreteria organizzativa CENTRO FIERA S.p.A. - Via Brescia, 129 - 25018 Montichiari (BS)
Tel +39 030 961148 - Fax +39 030 9961966 – www.salonemergenza.com - info@centrofiera.it
Bozen, 21. September 2010
Mit Magirus und Iveco Defence Vehicles haben zwei namhafte Branchenvertreter ihre Teilnahme an der „Civil Protect“ in Bozen/Italien bereits bestätigt. Vom 1. bis 3. April 2011 ist diese Fachmesse in Südtirol das ideale Bindeglied zwischen Unternehmen der Katastrophenschutz-Branche aus dem deutschsprachigen Raum und dem italienischen Markt.
Bozen, September 2010 – Der Zivilschutz hat in Italien eine lange Tradition. Es handelt sich in erster Linie um ein Netzwerk, das staatliche Behörden und Organisationen, Gebietskörperschaften und deren Einrichtungen, sowie Nichtregierungsorganisationen umfasst. Der Zivilschutz funktioniert in Italien nach dem Prinzip der Subsidiarität: Verantwortlich für Gefahren- und Risikoanalyse, Vorbeugung, Schutz, Rettung, Versorgung, Schadensbekämpfung und Schadensbeseitigung sind zunächst die Bürgermeister der Gemeinden, dann die Präsidenten der Provinzen und Regionen und letztinstanzlich der italienische Ministerpräsident. Die Regionen sind für die regionale Prävention und die Richtlinien für die nachgeordneten Provinzen zuständig. Darüber hinaus steuern sie die Mitarbeit der freiwilligen Zivilschutzhelfer. Die Provinzen erstellen ihre Notfallpläne auf der Grundlage der regionalen Vorgaben.
Südtirol hat rund eine halbe Million Einwohner und ist mit seinen rund 20.000 Freiwilligen im Bereich des Katastrophenschutzes das Aushängeschild für ganz Italien. Auf der Fachmesse „Civil Protect“ trifft die gesamte Branche zum Erfahrungsaustausch zusammen und Unternehmen der Branche aus dem In- und Ausland nutzen diese Plattform, um sich dem Markt zu präsentieren.
Begleitet wird die Messe von einem dreitägigen internationalen Fachkongress, bei dem am 2. April die Bergrettung im Mittelpunkt steht: Sowohl im Sommer als auch im Winter entdecken immer mehr Menschen den Reiz der Berge für sich. „Gletscher schmelzen“, „Hitzesommer häufen sich“, „Extremereignisse kommen immer öfter vor“ – Meldungen dieser Art und leider auch Meldungen von Bergunglücken häufen sich in der medialen Berichterstattung, denn Hochgebirge mit ihren Vergletscherungen, Permafrostbereichen oder Vegetationsgesellschaften sind ausgesprochen sensible Klimaindikatoren, die auf minimale Änderungen in ihrer Umgebung reagieren und Risiken für Bergbegeisterte mit sich bringen.
Für eine Stand-Reservierung:
Fabio Da Col Tel. 0471 516023 – Fax. 0471 516111 – E-Mail: civilprotect@fierabolzano.it
Alle Informationen zur Fachmesse unter: www.civilprotect.it
Während die Welt des Katastrophenschutzes nach Leipzig auf die Weltleitmesse für Rettungstechnik, Innovationen für Feuerwehr und Rettungsdienste „Interschutz“ blickt, sind auch die Vorbereitungen für Italiens Fachmesse für Zivilschutz, Notfall und Brandschutz in Bozen/Südtirol/Italien angelaufen. Vom 1. bis 3. April 2011 ist die „Civil Protect“ das ideale Bindeglied für die Branche zwischen dem deutschsprachigen Raum und Italien.
In einen Stiefel steigt man von oben ein, pflegte der ehemalige Handelskammerpräsident Bozens, Benedikt Gramm zu sagen. Südtirol ist mit seinen rund 20.000 Freiwilligen im Bereich des Katastrophenschutzes das Aushängeschild für ganz Italien, wie der italienische Zivilschutzchef Guido Bertolaso im Rahmen der Eröffnungsfeier der „Civil Protect 2009“ sagte. „Civil Protect“ in Bozen findet alle zwei Jahre statt und ist dem Zivilschutz, dem Notfallmanagement und dem Brandschutz gewidmet. Für Unternehmen der Branche, die auf dem italienischen Markt Fuß fassen wollen, ist sie die erste Adresse im Stiefelstaat, da sich die Messe nicht nur auf die reine Produktschau der Aussteller beschränkt, sondern von hochkarätigen Informations- und Weiterbildungsseminaren begleitet wird und so einen doppelten Anreiz für Aussteller und Besucher darstellt. Die Besucher kommen überwiegend aus Italien (51,7 aus Südtirol, 17,2 % aus der Nachbarprovinz Trient und 31% aus dem restlichen Staatsgebiet). Die Auflage 2009 registrierte 92 Prozent mehr Besucher gegenüber der ersten Auflage, 100 Prozent zufriedene Besucher, etwa 600 Kongressteilnehmer und durch die Bank gute bis sehr gute Ausstellerreaktionen. Die Ausstellungsbereiche der „Civil Protect“ umfassen Lösch-, Sanitäts- und Spezialfahrzeuge, Lösch-, Sanitäts- und Erste-Hilfe-Vorrichtungen, spezielle Fahrzeugausstattung, Schutzbekleidung, Kommunikationssysteme und Logistik.
Alle Informationen zur Fachmesse unter: www.civilprotect.it
Für eine Stand-Reservierung:
Fabio Da Col
Tel. 0471 516023 - Fax. 0471 516111 - E-Mail: civilprotect@fierabolzano.it
Die beiden Messeveranstalter Centro Fiera del Garda Montichiari und Messe Bozen haben vor knapp einem Jahr eine Messeallianz im Zivilschutzbereich geschlossen und starten nun ein neues gemeinsames Projekt zur Bewerbung der beiden Fachmessen im gesamteuropäischen Raum.
Bozen, 23. März 2010 - Das Messezentrum Fiera del Garda Montichiari und Messe Bozen sind die Veranstalter der beiden bedeutendsten Messen Italiens im Notfall-, Brand-, Zivilschutz- und Erste-Hilfe-Bereich: Die Rettungsmesse R.E.A.S. in Montichiari wird jährlich in der Provinz Brescia abgehalten, wo es Tausende Freiwillige gibt, während die “Civil Protect” in Bozen seit 2007 im Zweijahresrhythmus stattfindet und das Know-how der Region Trentino Südtirol auf diesem Gebiet in den Mittelpunkt rückt.
Ziel des Abkommens ist es, das Angebot für die Aussteller dieser Branche zu optimieren, den organisatorischen und wirtschaftlichen Aufwand zu verringern und der Branche in wirtschaftlichen schwierigen Zeiten als Partner für die Zukunft zur Seite zu stehen. Es werden Synergien sowohl in der Aussteller- als auch in der Besucherkommunikation auf europäischer Ebene geschaffen, um die jeweiligen Zielgruppen beider Veranstaltungen besser zu erreichen.
Die nächste Auflage der „Notfallmesse R.E.A.S.“ findet vom 8. bis 10. Oktober im Messezentrum Montichiari statt und die nächste Auflage der „Civil Protect“ in Bozen steht vom 1. bis 3. April 2011 auf dem Programm.
Beide Veranstaltungen werden in den nächsten Monaten von der zwischen Montichiari und Bozen geschlossenen Allianz für Messen im Notfall-, Brand-, Zivilschutz- und Erste-Hilfe-Bereich intensiv auf zwei deutschen Branchenveranstaltungen mit internationaler Bedeutung beworben: „RETTmobil 2010“ in Fulda und „Interschutz 2010“ in Leipzig.
Außerdem wird für die beiden Messen in Bozen und Montichiari ein „Incoming-Projekt“ ins Leben gerufen: Im Zuge dieses Projekts werden Auslandsdelegationen von qualifizierten Käufern aus europäischen Ländern mit Aufholbedarf im Zivilschutzbereich auf die Messen geholt; vor allem der osteuropäische Raum stellt interessante Absatzmärkte für die Aussteller der „Notfallmesse R.E.A.S.“ und der Fachmesse für Zivilschutz, Notfall und Brandschutz „Civil Protect“.
In Kürze öffnet die R.E.A.S. – Messe rund um den Notfall, im Messezentrum „Centro Fiera del Garda” von Montichiari (BS) ihre Tore. Unverzichtbares Treffen vom 9. bis 10. Oktober 2009 für alle die im Notfall und Zivilschutzsektor tätig sind und am Laufenden sein wollen.
Die Verbreitung der Bedeutung von Zivil- und Katastrophenschutz ist eines der Hauptziele der Messe rund um den Notfall R.E.A.S. vom 9. bis 11. Oktober 2009 im Messezentrum „Centro Fiera del Garda” von Montichiari (BS).
Die Teilnahme an dieser Messe von hoch spezialisierten Ausstellern und Fachleuten aus ganz Europa unterstreicht ihre Bedeutung auf internationaler Ebene. Getragen wird die Veranstaltung auch von der Präsenz zahlreicher freiwilligen Organisationen, staatlicher Behörden sowie der Provinz Brescia und der Region Lombardei. In nur wenigen Jahren hat sich die R.E.A.S. von einer kleinen Veranstaltung zu einer Messe mit internationaler Ausstrahlung entwickelt und Fachbesucher aus Deutschland, Spanien, der Schweiz, Österreich und Großbritannien angezogen.
R.E.A.S 2009 wird drei Tage lang eine Plattform für einen internationalen Erfahrungsaustausch sein, deren Arbeit sich weit über die drei Messetage hinaus erstrecken wird. Eine immer höhere Spezialisierung und effizientere Koordinierung der Einsatzkräfte in Notfallsituationen sind die Herausforderung des Zivil- und Katastrophenschutzes. Die Messe rund um den Notfall R.E.A.S. ist eine einzigartige Gelegenheit, neue Technologien und Techniken der Erstversorgung kennenzulernen. Mit der Teilnehme von zahlreichen Freiwilligen aus dem Raum Brescia wird der Notfall geprobt, um zu sehen, wie die einzelnen Einsatzkräfte interagieren und effizient eingreifen können. Die Messe sieht auch einen Kongress und Seminare mit der Teilnahme von Polizeieinheiten, der Straßenpolizei, der Feuerwehr, des Notrufs 118 der Region Lombardei und zahlreicher Freiwilligen Organisationen.
Die Messe rundum den Notfall R.E.A.S im Messezentrum „Centro Fiera del Garda“ von Montichiari (BS) ist vom 9. bis 11. Oktober 2009 geöffnet, Freitag, 9. und Samstag 10. Oktober von 9.30 bis 18.00 Uhr und Sonntag 11. Oktober von 9.30 bis 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei nach erfolgter Registrierung.
Die beiden Messeveranstalter Centro Fiera del Garda Montichiari und Messe Bozen gehen gemeinsame Wege. Die jeweiligen Messedirektoren, Ezio Zorzi und Reinhold Marsoner, haben am 9. Juni 2009 ihre Unterschrift unter das Abkommen mit dem Namen “Allianz für Messen im Notfall-, Brand-, Zivilschutz- und Erste-Hilfe-Bereich“ gesetzt und diese neue Partnerschaft besiegelt.
Das Messezentrum Fiera del Garda Montichiari und Messe Bozen sind die Veranstalter der beiden bedeutendsten Messen Italiens im Notfall-, Brand-, Zivilschutz- und Erste-Hilfe-Bereich: Die Rettungsmesse R.E.A.S. in Montichiari feiert in diesem Jahr ihre zehnte Auflage und wird jährlich in der Provinz Brescia abgehalten, wo es Tausende Freiwillige gibt, während die CIVIL PROTECT in Bozen seit 2007 im Zweijahresrhythmus stattfindet und das Know-how der Region Trentino Südtirol auf diesem Gebiet in den Mittelpunkt rückt.
Ziel des Abkommens ist es, das Angebot für die Aussteller dieser Branche zu optimieren, den organisatorischen und wirtschaftlichen Aufwand zu verringern und der Branche in wirtschaftlichen schwierigen Zeiten als Partner für die Zukunft zur Seite zu stehen.
Es sollen Synergien sowohl in der Aussteller- als auch in der Besucherkommunikation auf nationaler Ebene geschaffen werden, um die jeweiligen Zielgruppen beider Veranstaltungen besser zu erreichen. Außerdem soll diese Allianz mit gezielten Marketingstrategien auch im Ausland beworben werden- vor allem in jenen Ländern, in denen das Zivilschutzsystem noch in den Kinderschuhen steckt. Das Abkommen zwischen den beiden Messeveranstaltern sieht auch eine enge Zusammenarbeit organisatorischer Natur vor; so wird man auch im Verkauf, in der Kommunikation und in der Ausarbeitung des Rahmenprogramms zusammenarbeiten.
Die Südtiroler Landesregierung hat Ende August 2009 grünes Licht für die Eröffnung des Instituts für Alpine Notfallmedizin an der Europäischen Akademie (Eurac) in Bozen gegeben. Ziel des Instituts ist es, wissenschaftliche Grundlagen für die Bergung und Versorgung von Unfallopfern im alpinen Gelände zu schaffen.
Das Institut, eine weltweit einmalige Forschungseinrichtung, soll bereits am 1. Oktober 2009 eröffnet werden. Ziel ist es, wissenschaftliche Grundlagen für Therapie von Unfallopfern im alpinen Gelände zu schaffen. Gleichzeitig soll es auch eine praktische Vernetzung des Instituts mit der Bergrettung, der Notfallmedizin und dem Südtiroler Sanitätswesen geben. Die praktische Umsetzung wird etwa durch Aus- und Weiterbildung von ÄrztInnen und Rettungspersonal in Alpiner Notfallmedizin durchgeführt werden.
Geleitet werden soll das Institut von Hermann Brugger, Allgemeinmediziner, Notarzt, Bergrettungsarzt beim Südtiroler Alpenverein und Präsident der Internationalen Kommission für Alpine Notfallmedizin. Bruggers Auftrag ist es, in den kommenden fünf Jahren das Institut für Alpine Notfallmedizin aufzubauen und andere Fachleute in die Forschung einzubeziehen.
Zivilschutz und Alpine Sicherheit sollen zu einem neuen wirtschaftlichen Stärkefeld Südtirols ausgebaut werden. Aus diesem Grund gab es am Donnerstag, 17. September 2009 ein Treffen zwischen interessierten Unternehmen, der EOS und der Messe Bozen.
Geplant ist die Gründung eines Kompetenzzentrums für Zivilschutz & Alpine Sicherheit, dessen Arbeit vom Bereich Alpine Technologien des TIS innovation park koordiniert wird.
"Die Zeiten könnten nicht besser sein für die Gründung dieser Arbeitsgruppe", erklärt Andreas Winkler, Area Manager des Bereichs Alpine Technologien des TIS. In der Tat: an der Europäischen Akademie (EURAC) steht die Gründung eines neuen Instituts für Alpine Notfallmedizin an; die Messe Bozen erarbeitet das Messekonzept für die Zivilschutzmesse "China Rescue Expo" in Shanghai im März 2010, bei der auch die Export Organisation Südtirol (EOS) anstrebt mit einigen Südtiroler Unternehmen der Schutz- und Sicherheitsbranche auszustellen.
Die Infrastruktur für Unternehmen der Zivilschutzbranche ist also vorhanden und Südtirol verfügt im Bereich Zivilschutz & Alpine Sicherheit ohnehin über Unternehmen, die auf internationaler Ebene durchaus mithalten können. "Nun geht es darum zunächst mit einer Arbeitsgruppe und später mit einem Kompetenzzentrum mittel- und langfristig die Kompetenzen der Südtiroler Unternehmen dieser Branche zu bündeln und jedes einzelne Unternehmen dadurch schlagkräftiger zu machen", so Andreas Winkler.