Arredo -  daheim.

14.-16. + 22.-23. März 2014
SA+SO 10:00-18:00

Arredo -  daheim.
  ARREDO ist...
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Gelungener Neustart für Arredo 2014

Die Neuauflage der Arredo ist am 23. März zu Ende gegangen. Die Vorgaben an die Qualität der Aussteller und die inhaltliche Neuorientierung mit den Schwerpunkten internationales (nachhaltiges) Design und Einkaufsmöglichkeiten vor Ort sowie die räumliche Reorganisation der Messehallen zu sektoralen Bereichen haben Aussteller, Partner und Besucher überzeugt.

„Mit knapp 22.000 registrierten Besuchern konnten wir dieses Jahr zwar nicht ganz das Ergebnis des Vorjahres mit 24.000 Eintritten erreichen, aber dieser Rückgang entspricht in etwa der allgemeinen Tendenz auf dem Markt der Konsumgüter“, meint Reinhold Marsoner, Direktor der Messe Bozen: „Die Rückmeldungen vonseiten der 211 Aussteller, unserer umtriebigen Partner und der tausenden Besucher stimmen uns aber zufrieden: mehrheitlich äußerten sich die Befragten positiv über die konzeptionelle Neugestaltung der Arredo. Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Neustart, die Grundlage für weitere erfolgreiche Auflagen der Einrichtungsmesse Arredo geschaffen haben“.

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ARREDO 2014 - daheim.a casa.

Arredo ist...

  • die Erfolgsformel 5/2: 5 Tage Messe an 2 aufeinanderfolgenden Wochenenden.
  • die wichtigste Einrichtungsausstellung der Region Trentino-Südtirol mit über 24.000 Besuchern.
  • die Messe für alle, die vorhaben ihr Haus oder ihre Wohnung zu renovieren oder (neu) einzurichten.
  • breite Produktvielfalt: von klassischen Möbeln über Design-Ausführungen, bis hin zu traditionellen Handwerk und modernen Technologien.
  • ein hochwertiges Rahmenprogramm in Zusammenarbeit mit unseren Partnern.
  • Raum für Ideen.
ARREDO 2014 - daheim.a casa.

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24/03/2014
2014

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Gelungener Neustart für Arredo 2014

Mit knapp 22.000 Besuchern an den beiden vergangenen Wochenenden ging die Neuauflage der Arredo am Sonntag zu Ende. Die Vorgaben an die Qualität der Aussteller und die inhaltliche Neuorientierung mit den Schwerpunkten internationales (nachhaltiges) Design und Einkaufsmöglichkeiten vor Ort sowie die räumliche Reorganisation der Messehallen zu sektoralen Bereichen haben Aussteller, Partner und Besucher überzeugt.

„Mit knapp 22.000 registrierten Besuchern konnten wir dieses Jahr zwar nicht ganz das Ergebnis des Vorjahres mit 24.000 Eintritten erreichen, aber dieser Rückgang entspricht in etwa der allgemeinen Tendenz auf dem Markt der Konsumgüter“, meint Reinhold Marsoner, Direktor der Messe Bozen: „Die Rückmeldungen vonseiten der 211 Aussteller, unserer umtriebigen Partner und der tausenden Besucher stimmen uns aber zufrieden: mehrheitlich äußerten sich die Befragten positiv über die konzeptionelle Neugestaltung der Arredo. Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Neustart, die Grundlage für weitere erfolgreiche Auflagen der Einrichtungsmesse Arredo geschaffen haben“.

Dieser Eindruck wird unterstrichen von der Umfrage, die an 1.274 Besuchern durchgeführt wurde und deren Gesamteindruck der Messe mit 61,1% gut, 22,1% sehr gut und 15,7% zufriedenstellend insgesamt positiv war. Knapp Dreiviertel der Besucher kommen aus allen Teilen Südtirols und ganze 22,1 Prozent kommen eigens für die Arredo aus dem Trentino.

Helene Complojer, Mitinhaberin von Complojer Inneneinrichtung, war von der erstmaligen Teilnahme an Arredo äußerst angetan: „Wir sind auf der Arredo, um unser neues Produkt dem interessierten Publikum vorzustellen und Reaktionen auf diese Innovation zu testen. Wir stellen ein neuartiges Bett aus, das mitwächst. Hierfür suchen wir auf der Arredo Vertriebspartner. Wir finden das neue Konzept mit der Gruppierung der Aussteller auf die einzelnen Warengruppen sehr gut und auch die Aufteilung der Besuchszeiten auf zwei nacheinander folgende Wochenenden.“

Im neu geschaffenen Sektor „Outdoor“ zeigte sich Raimund Reifer, Inhaber der Erlebnisgärtnerei Reifer, sehr zufrieden: „Wir stellen auf der Arredo allgemein unsere Dienstleistungen und Produkte als Anbieter von Gartengestaltung vor und im speziellen unser neuestes Produkt, ein Holznaturschwimmbad, das völlig ohne Chemie auskommt. Wir sehen, dass wir mit der Arredo genau die richtige Klientel erreichen, nämlich Bauherren und Personen, die sich mit der Materie beschäftigen. Wir sind mit dem Interesse sehr zufrieden.“

Auch Barbara Fleischmann von der Tischlerei Fleischmann zeigte sich überzeugt: „Uns ist stets wichtig, interessierte Besucher zu haben und dieses Ziel haben wir wieder erreicht. Wir kommen auch 2016 wieder, da wir hier immer ein gutes Publikum finden.“

Die große Neuheit der Neuauflage 2014 war die Halle B mit drei experimentellen Sektoren zum nachhaltigen Design, dem internationalen Design-Happening „D2C - Designer to Consumer” zum Thema Eigenproduktion und der Direktverkaufsbereich Cash & Carry / Arredo Warehouse.

Massimo Moretti von WASP (Word’s advanced saving project) stellten 3D-Drucker vor und fand direkt auf der Messe die richtigen Kunden, nämlich Designer aus dem Bereich D2C: “Es ist der Traum eines jeden Architekten und Designers, die eigenen Ideen Form annehmen zu sehen!“ Luka Marziali von der Sozialgenossenschaft Akrat war im Bereich ”Upcycled Design” vertreten und zeigte Objekte und Möbel, denen auf kreative Weise neues Leben eingehaucht wurde: “Wir konnten mit vielen interessierten Personen in Kontakt kommen, von denen uns sicherlich viele auch in unserem Atelier besuchen werden“. Auch der Bereich Cash&Carry fand regen Anklang, wie Francesco Lorenzi von Rileggo bestätigt: „Ein Bereich wie dieser, in dem kleine Einrichtungsgegenstände und Accessoires angeboten und direkt verkauft werden, ist wichtig und richtig für eine Publikumsmesse wie die Arredo“.

Arredo wurde dieses Jahr von zwei Abendveranstaltungen begleitet. Die Arredo Opening Party im Zeichen von Musik und Design am ersten Messetag in den Messehallen und anschließend im Hotel Four Points by Sheraton konnte 1.300 Gäste verzeichnen, während die Aussteller des Kampill Centers am Samstag des zweiten Wochenendes rund 500 Interessierte bei Ihrem abendlichen Event in ihren Geschäften begrüßen konnten.

 
06/03/2014
2014

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D2C: Designer To Consumer - Die Teilnehmer

Die Auswahl der Teilnehmer am internationalen Design-Happening „D2C Designer to Consumer“ ist nunmehr abgeschlossen. Die 20 Designer haben nun die Möglichkeit selbst produzierte (Einrichtungs)Objekte und das eigene Können im Rahmen der wichtigsten Einrichtungsmesse der Region Trentino-Südtirol vorzustellen und damit an zwei Wochenenden rund 24.000 Besucher zu erreichen.

Die Teilnehmer für D2C 2014 stehen fest: in der Kategorie International wurden Anna Matosowa (Russland), Whist - Alexandre De Bie (Belgien), Dingeundursachen - Othmar Prenner (Deutschland) und Studio Meem (Ägypten) ausgewählt. Auf nationaler Ebene erfüllten folgende Designer die strengen Kriterien der Jury: Puntolargo, Bhumi, WASP – World Advanced Saving Project, IV Design, Manolo Benvenuti, Roberto Monte, Studio Vitruvio und Alessandra Corsi. Aus Südtirol schafften es Yvonne Kreithner, Luca Martorano und Andreas Trenker in die Konkurrenz. Als Nachwuchsdesigner (Under 35 – “Young Talents”) wurden Chiara Perissinotto, ANTdesign, IFU - Instructions for use und ZE 123 mit Ihren Projekten eingeladen. Zum Medienpartner wurde Tecnificio – Stampomatica gekürt.

Es wurde bereits viel über Eigenproduktion gesagt und diskutiert, vielleicht zu viel. Auf der einen Seite eine reizvolle Perspektive im Sinne einer direkteren Kontrolle des Designers über den gesamten Herstellungsprozess "cradle to cradle" und die Qualität des Endproduktes; eine wirtschaftliche, selbstunternehmerische Alternative zum krisenbehafteten System der industriellen Produktion. Potentiell ein Modell, das über kurze Vertriebswege und 0-Km Kollaborationen zur Entwicklung der Lokalökonomie beitragen kann.

Auf der anderen Seite ein jedoch noch konfuses Phänomen, ein nicht näher definierter Sammelbegriff der die verschiedenartigsten und oft gegensätzliche Tendenzen umfasst: vom Einzelstück für Kunstgalerien über Startup Jungunternehmen ohne jedwede produktionstechnische oder kaufmännische Erfahrung, bis hin zu Hobbykreativen und Sonntagsbastlern mit Designambitionen.

Als Format setzt der Wettbewerb „D2C Designer to Consumer“ auf eine begrenzte, überschaubare und familiäre Dimension, um sowohl den persönlichen Kontakt und Austausch zwischen den Designern zu fördern als auch um den Fokus auf die Qualität und Einzigartigkeit der einzelnen Projekte/Objekte zu legen. Im Raum steht der Wunsch, dass dies keine rein temporäre Veranstaltung bleiben soll, die nach fünf Tagen Messepräsenz zu Ende geht, sondern als Startschuss für neue Marketingstrategien, innovatives Produktmanagement und die Erschließung neuer Verkaufskanäle fungieren könnte.

D2C bietet im Rahmen der Veranstaltung auch ein kostenloses Bildungsprogramm. Über praxisorientierte Workshops mit Experten im Bereich Produktion, Marketing und Verkauf - auch in der Auseinandersetzung mit branchenfremden Erfahrungen - will man damit zur Professionalisierung dieses jungen Sektors beitragen. Dabei wird nicht auf die kreative Weiterbildung eingegangen, sondern in erster Linie soll den Teilnehmern beigebracht werden, wie man zum Unternehmer wird. Den Anfang macht ein Runder Tisch am Eröffnungstag zu den Unterschieden, den möglichen Legimitationen und gegenseitigen Befruchtungen zwischen Eigenproduktion und serieller Fertigung. Daran teil nehmen die Organisatoren der wichtigsten Events des Sektors in Italien Valentina Croci für Open Design Italia (Venedig) und Sara Fortunati für Operae (Turin) sowie die Präsidentin des Italienischen Verbandes für Industriedesign (ADI) Luisa Bocchietto.Unter den Vortragenden finden sich Rodrigo Rodriquez (ADI), Enrico Bassi (Fablab), Luca Dalla Serra (Thun) und Alessandro Spada (Fila Skates).

In der Produktpräsentation wird bewusst auf ein alternatives Ausstellungskonzept gesetzt, das sich von den statischen und zuweilen sterilen Präsentationen abheben und die handwerkliche Qualität, die Geschichte, den Werdegang des Objekts und seiner Produzenten in den Mittelpunkt stellen soll.

Die Veranstaltung wird unter der Schirmherrschaft des Italienischen Verbandes für Industriedesign (ADI) - Delegation Veneto und Trentino-Südtirol von Messe Bozen in Zusammenarbeit mit MM Design vom 14. bis 16. März sowie 22. und 23. März im Rahmen der Einrichtungsmesse Arredo organisiert.

Alle Informationen unter: www.messebozen.it/arredo/de/eigenproduktion

 
05/03/2014
2014

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Vom Haus zum Zuhause

Arredo, die wichtigste Einrichtungsmesse der Region, präsentiert sich mit einem inhaltlich vollständig überarbeiteten Konzept. Arredo 2014 findet wieder an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden statt, vom 14. bis 16. und 22., 23. März, mit neuen Ausstellungssektoren, thematischen Plätzen zum Flanieren und viel Grün zum Durchatmen. Sie wird mit Allem was ein Haus zum Zuhause macht überraschen. Die neue Auflage wurde heute im Thuniversum präsentiert.

Die Ausstellungshallen der Arredo sind durch thematische Ausstellungssektoren neu gegliedert; dadurch wird die Übersichtlichkeit für die Besucher verbessert und der Messebesuch zum Gesamterlebnis. Während die Aussteller nach Sektoren - Handwerk, Materialien (vor allem Naturstein und Holz) Nachtleben und Outdoor – angeordnet wurden, entstanden zudem zwei neue, experimentelle Sektoren: eine Schau zu den aufstrebenden Tendenzen des nachhaltigen Designs und ein internationales Happening zum Eigenproduktion-Design sowie „Arredo Warehouse“, eine Einkaufshalle für den Direktverkauf von Wohnaccessoires und Designdelikatessen.

Ein Innovationsboulevard führt als zentraler Wegweiser durch die neuesten Einrichtungstrends der Arredo 2014 die Besucher zum Platz der Plätze - dem Architekturplatz: ein belebter Mittelpunkt, der mit einem eindrucksvollen Layout, einem Terrassencafé, historischen Parkbänken der Stadtgärtnerei Meran und einem nostalgischen Karussell zum Flanieren und Verweilen einlädt. Die Südtiroler Architekturstiftung und Architektenkammer, haben hier außerdem eine Anlaufstelle eingerichtet, um die Besucher bezüglich der eigenen Wohn(t)räume zu beraten.

Für Kinder dürfte der Sektor „Outdoor“ besondere Anziehungskraft besitzen: Im Herzen des neuen Sektors für Möbel, Pflanzen und Zubehör für draußen, liegt ein Outdoor Garten, mit Grünflächen und einem großen Bio-Pool. Auf einer "Urban Gardening"-Anbaufläche gibt es Gartenworkshops für Groß und Klein und einen Markt für Nutz-und Zierpflanzen. Du schließlich präsentiert die Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen die Ergebnisse eines Workshops: Holz-„Hittln“, die interaktiv mit Kindern gestaltet werden.

Arredo 2014, wird nach der bewährten Erfolgsformel an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden vom Freitag, 14. bis Sonntag, 16. und am Samstag und Sonntag den 22. und 23. März 2014 in den Hallen der Messe Bozen von 10.00 bis 18.00 Uhr stattfinden.
Um diesem kompletten Neuanfang entsprechend zu feiern und dieses völlig neue Messekonzept gebührend einzuweihen, öffnet die Arredo am Freitag, den 14. März um 12.00 Uhr mit ganztags freiem Eintritt sowie verlängerten Öffnungszeiten bis 22.oo Uhr am ersten Messetag. Ab 19.00 Uhr steigt die Arredo Opening Party im Zeichen von Musik und Design mit Installationen und DJ-Set von Patrick Rampelotto in der Messehalle und im Hotel Four Points by Sheraton.

Alle Informationen unter: www.messebozen.it/arredo/de

 
05/03/2014
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DAS LEERE UND DER MENSCH IM MITTELPUNKT

Architekturplatz Arredo und Messeauftritt der Architekturstiftung Südtirol

Arch. Ute Oberrauch und Arch. Alexander Zoeggeler

DAS LEERE UND DER MENSCH IM MITTELPUNKT

Über das NICHTS ... oder: RAUM....das wichtigste Material des Architekten

Architektur ist nicht nur Bauvolumen, Masse, Kubatur......sondern in gleichem Maße auch das Gegenteil: RAUM....das Leere, das Dazwischen zwischen den Volumen. So ist es im Kleinen: in der Innenraumgestaltung geht es – neben der Gestaltung von Oberflächen, neben der Auswahl von Möbeln, neben Farbstimmungen, auch immer ganz besonders um RAUMFOLGEN, um Proportionen der Räume und um das Zusammenspiel der Räume untereinander....um das Leere...bzw. Um die Sequenz des Leeren. Und genauso ist es im klassischen Städtebau: neben den Fassaden, Baukörpern, Strassenblöcken einerseits, geht es andererseits ganz besonders um das Nichts, um die Leere im Stadtgefüge: sprich: um den RAUM. Um Strassenräume, von kleinen heimeligen Gassen bis hin zu einem breiten, prächtigen Boulevard. Es geht um Plätze, große, kleine, um Hinterhöfe, oder gar nur um Strassennischen. Es geht um das LEERE, den RAUM DAZWISCHEN.

Und genau um dieses Dazwischen ging es uns (Arch. Siegfried Delueg, Arch. Alexander Zoeggeler und mir), beim Entwurf des Architekturplatzes.... Wir wollten der Ausstellerhalle mehr GESTALT und FORM geben. Einen Schwerpunkt, zur besseren Orientierung. Mit RAUM, nicht mit Körpern. So ist der Architekturplatz im Zentrum der Halle entstanden: ein Freiraum, um den herum sich - wie im städtischen Raum – die „Geschäfte“ reihen. Wir haben zudem zu einem klassischen Stilmittel zurückgegriffen, nämlich dem Laubengang, dem Portico: auch nur Raum, Leere, aber überdacht: ein Übergangsraum zwischen Platz und Gebäude...ein von den Menschen nach wie vor sehr beliebter Zwischenraum.

Der Architekturplatz ist ein öffentlicher Ort, der Wichtigkeit schafft, den Messebesucher tiefer in die Halle führt, Orientierung gibt und zu Erholung und Geselligkeit einladet, mit einem Bistro-Café, und einem Karussell für die Kinder. Und es finden hier viele verschiedene interessante Veranstaltungen und Aktivitäten statt...

Wir hoffen, hiermit den Besuchern und Ausstellern der Messe Bozen einen angenehmen Ort geschaffen zu haben, an dem sie sich DA.HEIM fühlen. (ist das Motto der ARREDO 2014). Wobei es schon angesprochen wird: daheim ist auch ausserhalb des Hauses, auf der Strasse, im
Stadtviertel...dort, wo man sich wohl fühlt, erden darf, sich erholen kann.

Wer noch mehr über Architektur, über den Raum und das Nichts hören will , oder über das da.heim (französisch „chez soi“ = bei sich sein) ist herzlich am Messestand der Architekturstiftung eingeladen, wo über diese Themen debattiert wird, wo es ein SOS-Architecture gibt (eine
kostenlose Beratung für den Messebesucher).

 
04/03/2014
2014

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Arredo 2014: daheim. a casa.

Willkommen daheim: mit dem neuen Untertitel und Motto "daheim. a casa.“ präsentiert sich die wichtigste Einrichtungsmesse der Region Südtirol-Trentino mit einem inhaltlich vollständig überarbeiteten Konzept. Vom 14. bis 16. und 22., 23. März 2014 wird Arredo 2014 mit neuen Ausstellungssektoren, viel Inspiration und Allem was ein Haus zum Zuhause macht überraschen.

Um das Angebot stets interessanter zu gestalten und den innovativen Charakter, der die Veranstaltung seit ihrer Gründung 1992 auszeichnete, zu untermauern, hat das Team der Messe Im Austausch mit Partnern, Ausstellern und Branchenexperten ein neues Messekonzept erarbeitet. "Das Resultat ist eine ganz neue Arredo - vom Gesamtkonzept bis hin zur Detailplanung und Kommunikation - mit der Einführung von neuen Ausstellungssektoren und experimentellen Ansätzen im Designbereich", erklärt Messe Präsident Gernot Rössler.   

Die traditionell von der Arredo belegten Ausstellungshallen C/D wurden mit der Einführung von  thematischen Ausstellungssektoren - Handwerk, Materialien, Nachtleben und Outdoor - neu organisiert. Hinzu kommen mit der Halle B drei experimentelle Designbereiche: ein Sektor für nachhaltiges, Öko- und Recycling Design, D2C - ein internationales Happening für Eigenproduktion Design und eine Cash&Carry Einkaufshalle für den Direktverkauf von Wohnaccessoires und Designdelikatessen.

"Wir haben die Arredo nach dem Vorbild des Grundrisses einer Stadt mit ihren Plätzen, Straßen und Häusern geplant und sind dabei vor allem der Motivation gefolgt, einem oft rein sachlichen Ambiente, wie jenem eines Messegeländes, echtes Leben einzuhauchen und dieses in einen Ort zu verwandeln, an dem man sich zu Hause, daheim fühlt," so Arch. Ute Oberrauch von der Architekturstiftung Südtirol zum Projekt für den neuen Aufbau.

Im Zentrum der neuen Ausstellungssektoren wurden daher in Zusammenarbeit mit den Ausstellern und Partnern echte Plätze geschaffen, auf denen sich das umfangreiche Eventprogramm der Arredo abspielt und wodurch das Hallengeschehen mit Ausstellungen, Werkstätten, Cafés und Aktivitäten für Kinder und Familien belebt wird.
„Arredo hat somit eine polyzentrische Struktur mit vielen Attraktionspunkten, die die ganze Messe bis in das letzte Eck zum Erlebnis machen sollen. Kommerzielles und kulturelles Angebot sind dabei harmonisch integriert, ein Sofa oder ein Wandschrank will ja nicht nur gekauft sondern auch gelebt werden,“ erklärt die Verantwortliche für Strategische Entwicklung der Arredo 2014, Nina Stricker den Grundgedanken des neuen Messelayouts.

Im Herzen des neuen Sektors für Möbel, Pflanzen und Zubehör für draußen, liegt ein vom jungen Landschaftsarchitekten Alexander von Gelmini geplanter Outdoor Garten, mit Grünflächen, einem My Milla Bio-Pool von 38m², einer "Urban Gardening" Anbaufläche des Kollektivs Contorti mit Gartenworkshops für Groß und Klein,  Holz „Hittln“ der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen die interaktiv mit Kindern gestaltet werden und ein Markt für Nutz-und Zierpflanzen.
Auf dem vom Landesverband für Handwerker LVH gestalteten Platz des Handwerks wird eine Designausstellung mit den Siegerwerken des in Zusammenarbeit mit Tis innovation park ausgeschriebenen Wettbewerbs Holz.Werk 2013 und eine Sonderschau zu den Kulturtechniken des traditionellen Handwerks gezeigt; außerdem findet am 14. und 15. März am LVH Stand der Tischlerwettbewerb der Lehrlinge statt und die Berufsgemeinschaft der Bodenleger schafft mit der Veranschaulichung der technischen Aspekte einer korrekten Bodenverlegung einen natürlichen Übergang zum angrenzenden Materialsektor.
Der Platz der Materialien zeigt auf großer Fläche unterschiedliche Bodenbeläge für drinnen und draußen: von Terrassenböden über Holz bis hin zu einem Parcours über und durch ausgewählte Südtiroler Natursteinsorten; die Stände der Branchenverbände Cluster Holz & Technik des TIS innovation park und der Vereinigung Naturstein Südtirol sorgen mit Materialproben und Aufklärung über Materialunterschiede für den zusätzlichen Informationsbedarf.
"Nachtleben", die zentrale Sonderschau im Betten- und Matratzensektor, lädt in einem großen schwarzen Kubus mit softer Beleuchtung und einer nächtlich angenehmen Atmosphäre zum Testliegen in den dort ausgestellten Schlafzimmern ein: das Angebot reicht von Designbetten, über Handgezimmertes und  ergonomische Schlafsysteme bis hin zum Wohlfühlnest in Zirmholz.
Schließlich führt ein in schillerndem Farbspiel mit Tapeten von Arcade et gesäumter Innovationsboulevard als zentraler Wegweiser durch die neuesten Einrichtungstrends der Arredo 2014 die Besucher zum Platz der Plätze, dem von Siegfried Delueg (Sieger des Südtiroler Architekturpreises 2013), Alexander Zöggeler und Ute Oberrauch gezeichneten Architekturplatz: ein belebter Mittelpunkt der mit einem eindrucksvollen Layout, einem Terrassencafé, historischen Parkbänken der Stadtgärtnerei Meran und einem nostalgischen Karussell zum Flanieren und Verweilen einlädt. Die Südtiroler Architekturstiftung und Architektenkammer, haben außerdem Architekten eingeladen, hier Installationen und Raumeinheiten nach dem Motto "daheim. a casa." zu gestalten und richten eine Anlaufstelle ein um die Besucher bezüglich der eigenen Wohn(t)räume zu beraten. Direkt am Architekturplatz auch ein multimedialer Gemeinschaftsstand der Einrichtungsgeschäfte des Kampillcenter, die am zweiten Arredo-Samstag, den 22. März nach Messeschluss ab 18.00 Uhr zum Open House – Abend mit Musik und Terrassenfest ins Kampillcenter nach Bozen Nord einladen.      

Die experimentellen Sektoren in der Halle B widmen sich den aufstrebenden Tendenzen des nachhaltigen und des Eigenproduktion Designs. Die neuen Bereiche fallen auch im Standaufbau durch unkonventionelle Lösungen - Baumaterial, Karton und Holzpaletten - garantiert auf.
Im Bereich  D2C - Designer to Consumer, präsentieren - nach einer Auswahl der Kuratoren Benno Simma, Angelo Soldani, Alex Terzariol, Mario Varesco und Simone Simonelli - 20 lokale, nationale und internationale Designer deren in Eigenproduktion hergestellten Qualitätsprodukte direkt dem Endverbraucher, der diese auf der Messe auch erwerben kann. Eine interessante und wertvolle Alternative zur industriellen Serienproduktion und garantiert eine Fundgrube für besondere Designstücke. Für die Teilnehmer und Interessierten werden außerdem kostenlose Workshops und Seminare mit Experten im Bereich Marketing, Verkauf und Produktion organisiert um bereits aktiven und künftigen Eigenproduzenten die notwendigen unternehmenstechnische Kenntnisse zu vermitteln und die Professionalisierung dieser wachsenden Designbranche zu fördern.       
Im neuen, in Zusammenarbeit mit GreenTrenDesign Factory aus Rovereto gestalteten, Sektor für nachhaltiges Design wird ein breites Warenspektrum für ökologisches, wertbeständiges und wohngesundes Einrichten gezeigt: von nachhaltigen Design-Küchen über restaurierte, antike oder Recycling Möbel bis hin zu Einrichtungsgegenständen aus Karton und unbehandeltem Holz. Schließlich eine „Design-Selection“ mit dem Direktverkauf der Kreationen von lokalen und nationalen Designern. Zahlreiche Ausstellungen und Spezialprojekte runden das Angebot ab: "Handgemacht" - eine im aus der Zusammenarbeit von Bauern und Designstudierenden der Freien Universität Bozen entstandene Kollektion von handgefertigten Objekten, eine Ausstellung für Upcycled Design, die Projekte eines unter internationalen Designhochschulen ausgelobten Wettbewerbs für wiederverwertbare Standbausysteme, eine Vorschau zur Triennale del Legno die im Oktober in Trient Schweden als Gastland und Modellbeispiel für nachhaltiges Design zeigen wird, sowie Workshops und Vorträge internationaler Designgrößen (u.a. Maurizio Riva, Paolo und Michela Baldessari) zum Thema in der von P-One mit Kartonmöbeln ausgestatten Event-Area.  Weiters Recycling Workshops des Turiner Projekts „Quello che vuoi con quello che hai“ und nachhaltig ist schließlich auch das gastronomische Angebot in der in Zusammenarbeit mit Pur Südtirol von Opus Catering geführten Bar mit 0-km Produkten und lokalen Spezialitäten.
Im letzten Teil der Halle B ist ein weiteres Highlight angesiedelt, Arredo Warehouse, ein nach dem Projekt der Meraner Designer Walter Thaler und Gianmatteo Bonaldo gänzlich aus Baugerüsten gefertigter Cash&Carry Bereich für Einrichtungsaccessoires und Designdelikatessen, der den Messebesuch auch zum Shoppingerlebnis der besonderen Art machen kann um von den vielen Anregungen auch direkt etwas mit nach Hause nehmen zu können.

Partner Arredo 2014: Architekturstiftung und Kammer der Architekten Südtirol, Fakultät für Design und Künste - Freie Universität Bozen, LVH - Landesverband für Handwerker Südtirol, Cluster Holz & Technik - TIS innovation park, Vereinigung Naturstein Südtirol, MM Design, GreenTrenDesign Factory - Rovereto, Kollektiv Contorti - Bozen.

Arredo 2014, wird nach der bewährten Erfolgsformel an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden vom Freitag, 14. bis Sonntag, 16. und am Samstag und Sonntag den 22. und 23. März 2014 in den Hallen B,C und D der Messe Bozen von 10.00 bis 18.00 Uhr stattfinden.
Am Freitag, den 14. März eröffnet Arredo um 12.00 Uhr mit ganztags freiem Eintritt, sowie verlängerten Öffnungszeiten bis 22.oo Uhr am ersten Messetag. Ab 19.00 Uhr die neue Arredo Opening Party im Zeichen von Musik und Design mit Installationen und DJ-Set von Patrick Rampelotto in der Messehalle und im Hotel Four Points by Sheraton.

Alle Informationen unter: www.messebozen.it/arredo/de

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